Ausgabe 15 / 12.04.2026

Beiträge zum Thema Ausgabe 15 / 12.04.2026

Menschen & Meinungen

Postkasten
Eine wichtige Nachricht

Wollen wir an wichtige Dinge erinnern oder auf etwas Besonderes hinweisen, so greifen wir zu Papier und Stift oder verschicken notwendige Informationen per E-Mail und Smartphone. Hauptsache, die geschriebenen Worte kommen beim Empfänger an. Eine besondere Botschaft erreichte die Pfarrkanzlei Bärnbach vor einigen Jahren auf wundersame Weise. Der Verfasser der Nachricht war der ehemalige Pfarrer von Bärnbach, Monsignore Dr. Friedrich Zeck. Was war das Besondere und Wundersame an dieser Nachricht?...

  • 08.04.26
Kirche hier und anderswo
2 Bilder

Trauer um Schwester Rufina Leitenbauer

Im 88. Lebensjahr und im 63. Jahr ihrer Profess starb am 26. März Sr. Rufina Rosina Leitenbauer. Sr. Rufina wurde 1939 in Fischbach geboren, arbeitete am elterlichen Bergbauernhof mit und absolvierte als Luisenschülerin die Ausbildung zur Diplomkrankenschwester, ehe sie 1963 in die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Graz eintrat. Schwester Rufina durchlief nach ihrer ordensinternen Ausbildung eine vielseitige Laufbahn: Sie begann 1964 im LKH Graz, arbeitete...

  • 08.04.26
Kunst & Kultur

Buch-Tipp
Jahre des Wachsens

Elisabeth Elliot war als junge Missionarin in Ecuador, als Angehörige eines gewalttätigen Amazonasstammes ihren Mann Jim und seine vier Kollegen brutal töteten. Es scheint unglaublich, aber mit nichts als ihrer kleinen Tochter, einem Schlangenbiss-Versorgungsset, ihrer Bibel und ihrem Tagebuch zog Elisabeth in den Dschungel und lebte unter den Menschen, die ihren Mann getötet hatten. Beeindruckt von ihrer Freundschaft und Vergebungsbereitschaft fanden viele zum christlichen Glauben. Diese...

  • 08.04.26
Texte zum Sonntag

2. Sonntag der Osterzeit - 12. April 2026
Passende Gesänge

Gotteslob: 318: Christ ist erstanden 322: Halleluja, halleluja, halleluja (Str. 7 bis 12) 329: Das ist der Tag, den Gott gemacht 331: Ist das der Leib, Herr Jesu Christ 337: Freu dich, erlöste Christenheit 472: Manchmal feiern wir mitten im Tag 497: Gottheit tief verborgen (4. Strophe!) 828: Der Heiland ist erstanden 837: Halleluja! Lasst uns singen 927: Wer glaubt, ist nie allein

  • 08.04.26
Kirche hier und anderswo
Foto: Neuhold
Video

Kirche Steiemark
Seltenes Tierschauspiel

Graz-Herz Jesu. Im Kirchturm brüten Wanderfalken und lassen sich bei der elterlichen Fürsorge filmen. Dass Gotteshäuser auch für Tiere da sind, beweist ein Wanderfalken-Elternpaar derzeit in Graz-Herz Jesu. Seit fünf Jahren brüten immer wieder Exemplare der bedrohten Vogelart in einer Nist-Nische am Turm der höchsten Kirche in der Steiermark. Dank Vogelforscher Leander Khil (siehe „Steirer mit Herz“, S. 6) und einer in etwa 100 Metern Höhe installierten Kamera (Live Cam) kann man das elterliche...

  • 08.04.26
Bewusst leben & Alltag

Steirischer Kochtopf
Spargel vom Blech

400 g Erdäpfel, 1 Knoblauchzehe, 200 g grüner Spargel, 200 g Kirschtomaten, 2 EL Olivenöl, 1 TL getrockneter Thymian, Salz, Pfeffer, 100 g Ziegenkäse oder Feta. Dressing: 2 EL Essig, 1 EL Öl, 1 TL Honig, Salz, Pfeffer. Die in Spalten geschnittenen Erdäpfel mit klein gehacktem Knoblauch, 1 EL Öl, Salz, Pfeffer und Thymian mischen. Aufs Backblech geben und im vorgeheizten Rohr backen. Zwischendurch wenden. Die holzigen Enden vom Spargel entfernen, Stangen halbieren. Spargel und Tomaten mit dem...

  • 08.04.26
Bewusst leben & Alltag
3 Bilder

Familie
Mit jedem Schritt

Einladung zur Kinderwagenwallfahrt. Die Kinderwagenwallfahrt (KIWAWA)des Familienreferats ist seit vielen Jahren Fixpunkt im Kalender vieler Familien. Hunderte Kinder, Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel und befreundete Familien waren gemeinsam auf dem Weg vom Hilmteich nach Mariatrost und mittlerweile auch unterwegs zu vielen anderen Orten in der Steiermark. Am 6. Juni 2026 begeben sich die kleinen und großen WallfahrerInnen zu Fuß, im Kinderwagerl oder auf dem Laufrad rund um die Pfarre...

  • 08.04.26
Kirche hier und anderswo
Das Haus der Stille, ein „Rastplatz“ für Körper und Seele, wird heuer umfassend saniert und bittet um Spenden. 
Für Privatspenden: IBAN: AT52 3817 0000 0104 3736, „Stille“. Für Unternehmensspenden oder Projektförderung: IBAN: AT49 3817 0000 0101 2459, „Umbau“. | Foto: KK
2 Bilder

Kirche Steiermark
Ein Zuhause für die Stille

Im Haus der Stille kommen Menschen seit 65 Jahren zur Ruhe. Nun wird der Kraftort in Heiligenkreuz am Waasen renoviert. Wer je im Haus der Stille war, weiß, was „wahrer Luxus“ ist: Nicht goldene Wasserhähne oder ein sechsgängiges Menü, weder Wasserbett noch Zimmerservice: Vielmehr ist es die Ruhe, die das Bildungshaus in Heiligenkreuz am Waasen zum Kraftort werden lässt. Daneben prägen Gastfreundschaft, Gemeinschaft und Offenheit nach dem Vorbild des heiligen Franz von Assisi den Geist im Haus...

  • 08.04.26
Texte zum Sonntag

2. Sonntag der Osterzeit - 12. April 2026
Meditation

Verschlossene Türen Es ist vorbei. Die Schoko-Osterhasen sind gegessen, die letzten bunten Eier bald verschwunden, und der Alltag hat uns wieder. Noch 350 Tage bis zur nächsten Karwoche. Vielleicht ging es den Jüngern Jesu ähnlich. Nur zwei Tage nach der Kreuzigung sitzen sie abends zusammen, die Türen verriegelt. Aus Angst vor denen, die ihren Herrn und Freund erst vor rund 48 Stunden ans Kreuz gebracht hatten. Niedergeschlagen, erschöpft von den intensiven Tagen, die hinter ihnen lagen....

  • 08.04.26
Serien
Als Orte der Stille werden Klöster erlebt und geschätzt. Die Klausur im Karmel versteht Sr. Elija Maria Kreimel jedoch nicht als Rückzug, sondern als Einladung zum Menschsein.  | Foto: Jokesch
3 Bilder

SinnVoll | Teil 2
Still kommunizieren

Eine Serie zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 26. April. Das Leben im Karmel ist kontemplativ, aber nicht beziehungslos. Im Karmel in Maria Jeutendorf, einem kleinen Dorf nahe bei St. Pölten, verbringen die Ordensschwestern ihren Alltag im Schweigen. Gesprochen wird nur zu bestimmten Zeiten. Dann aber mit viel Lockerheit, Humor und kleinen Notizen. Ob es in ihrer Ordensgemeinschaft hauptsächlich eher ruhig veranlagte Frauen gebe? Auf diese Frage hin muss Schwester Elija Maria Kreimel...

  • 08.04.26
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
„Petre, Petre, warum schlaffet ihr?“

Das Ausseer Passionsspiel, einst im 18. Jahrhundert in privaten Bauernstuben aufgeführt, geriet lange Zeit in Vergessenheit. Nun wurde es wiederbelebt, inklusive eines alten Kreuzwegliedes und eines weiteren verloren geglaubten Liedes, dessen Melodie aber in Deutsch-Mokra, einem Auswandererdorf von Holzarbeitern aus dem Salzkammergut in der Ukraine, erhalten blieb. Nach fast 300 Jahren kehrte das Lied nun ins Ausseerland zurück und war erstmals wieder beim Passionssingen am 1. April in der...

  • 08.04.26
Pfarrleben

Im Blickpunkt
St. Lambrecht

Von Unzmarkt-Frauenburg bzw. von Murau aus machten sich Ende März Gruppen auf den Weg nach St. Lambrecht. Nach dem gemeinsamen Gehen mit Pfarrer Rudolf Rappel und Vikar Nirmal Jo Thomas wurden sie von Abt Alfred Eichmann im Benediktinerstift herzlich zum Gottesdienst empfangen.

  • 08.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Eine Welt

Im Blick auf die für 2028 geplante kirchliche Versammlung im Vatikan rechnet Klara-Antonia Csiszar nicht mit einer positiven Entscheidung zum Frauendiakonat. „Das dauert länger“, so die Pastoraltheologin. Im Oktober habe sie den Papst fragen können, was sich Frauen im Zuge des synodalen Prozesses in punkto Gleichstellung erhoffen dürften. Diese Frage sei oft eine kulturelle, habe Leo XIV. geantwortet und gebeten, sich stärker vom Evangelium leiten zu lassen, „wenn wir uns bei der Frauenfrage...

  • 08.04.26
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre St. Georgen an der Stiefing

Auf besondere Weise wurde in der Pfarre St. Georgen die Karwoche eingeleitet: Eindrucksvoll stellten bei der Wortgottesfeier am Palmsonntag viele Kinder die Passion Jesu – vom Einzug in Jerusalem bis zur Kreuzigung – dar. Sie zeigten damit: Die Ereignisse von damals berühren uns auch heute.

  • 08.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Auf nach Afrika

Papst Leo XIV. tritt seine bisher größte Reise an und wird als erster Papst Algerien besuchen. Elf Tage, vier Länder, 18 Flüge und mehr als 16.000 Kilometer: All das wird Leo XIV. in Kürze absolvieren. Von 13. bis 23. April will der Papst die Länder Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea bereisen. Afrikas größtem Staat, Algerien, kommt dabei eine besondere Rolle zu. Denn das Land, das fast 30 Mal so groß wie Österreich ist, war noch nie zuvor Ziel einer Papstreise. Zwar war das aktuelle...

  • 08.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Er trägt das Kreuz, sie eine Fackel.

Flankiert von einem Fackelträger rechts und einer Fackelträgerin links, beging Papst Leo XIV. die Kreuzweg-Andacht am Karfreitag, dem 3. April 2026, vor dem Kolosseum in Rom. Nach der Karfreitagsliturgie um 17 Uhr im Petersdom trug er das Kreuz entlang der 14 Stationen selbst. Damit war zum ersten Mal seit 2022 wieder ein Papst bei dieser Andacht anwesend. Im Vorjahr hatte Papst Franziskus wegen seines angeschlagenen Gesundheitszustandes auf eine Teilnahme verzichten müssen; am Ostermontag...

  • 08.04.26
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Maria Buch - SR Judenburg

Menschen aus obersteirischen Pfarren pilgerten am 31. März in einer Sternwallfahrt Richtung Maria Buch. Beim Zusammentreffen berührten sich die Kreuze zum Gruß. Die letzten Kilometer – die Wallfahrtskirche schon im Blick – ging die Gemeinschaft miteinander.

  • 08.04.26
Kirche hier und anderswo
Foto: KK
2 Bilder

Partnerschaftlich unterwegs
Prophetisch und solidarisch sein

Aus unserer Partnerdiözese Bom Jesus da Lapa, Brasilien: Entspricht unser pastorales Handeln der Soziallehre der Kirche, und welche Impulse gibt uns dazu Papst Leos Schreiben „Dilexi Te – Über die Liebe zu den Armen“? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Ende März 55 VertreterInnen aus Sozial- und Jugendpastoral, aus kirchlichen Bewegungen und Basisgemeinden. Sie alle bilden das kirchliche Engagement für gesellschaftliche Verantwortung in der Diözese Bom Jesus da Lapa. Bei regem Austausch,...

  • 08.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Hoffnung auf Rädern

Zum Weltgesundheitstag am 7. April. Im Norden Indiens verändert eine mobile Klinik Leben. Chandigarh, eine Millionenstadt im Norden Indiens, gilt als Symbol für Aufbruch und moderne Stadtplanung. Doch hinter all dem zeigt sich eine andere Realität: Am Stadtrand wachsen die Elendsviertel, und ein Großteil der Bevölkerung lebt in bitterer Armut. Viele Menschen sind in der Hoffnung auf ein besseres Leben hierhergezogen – und finden sich stattdessen in prekären Lebensverhältnissen wieder....

  • 08.04.26
Glaube & Spiritualität
„Nach der Nacht kommt schon der Tag ...“ Unter Diktator Nikolae Ceaușescu (1918–89) hatte die rumänisch-orthodoxe Kirche einen schweren Stand. Mit etwa 17 Mio. Mitgliedern ist sie nach der russisch-orthodoxen heute die zweitgrößte orthodoxe eigenständige (autokephale) Kirche weltweit. | Foto: iStock
3 Bilder

Vor den Vorhang
Ein österlicher Mensch werden

Rumänisch-orthodoxe Ostern. Der Theologe Dorin Oancea über Orthodoxie, Glaube in dunkler Zeit und Leben als Oster-Ereignis. Herr Prof. Oancea, am 12. April ist Ostersonntag der rumänisch-orthodoxen Kirche. Wie wird Ostern, verglichen mit der römisch-kathol. Tradition, bei Ihnen gefeiert? Prof. Dorin Oancea: Da gibt es viel Gemeinsames, aber auch Unterschiede. In der gesamten Orthodoxie wird streng vegetarisch gefastet, wobei es je nach Kirche Unterschiede gibt. Vielerorts gelten nur Warmblüter...

  • 08.04.26
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Marina Bergovec, Engagementförderin

Seit November 2025 stärkt Marina Bergovec als Fachreferentin für Engagementförderung das freiwillige Mitwirken in der Kirche im Seelsorgeraum Graz-Südost. „Besonders freut mich die Begegnung mit Menschen“, sagt die 44-Jährige. Zu erleben, wie Ehrenamtliche ihre Talente entdecken und mutig einbringen, empfinde sie als „etwas sehr Schönes und Sinnstiftendes“. Aufgewachsen in Zagreb, studierte Marina Kroatisch und Englisch und promovierte in Sprachwissenschaft. Sie unterrichtete an Schulen und...

  • 08.04.26
Menschen & Meinungen

Steirer mit Herz
Leander Khil

„Mein dritter Vorname lautet Franziskus“, erzählt Leander mit einem Lachen. Ob die elterliche Namensgebung die Tierliebe von Markus Leander Franziskus Khil beflügelt hat, ist nicht gesichert. Klar ist jedoch, dass der Grazer Ornithologe schon als Kind Flora und Fauna liebte und gern Natur-Beobachtungen anstellte. Eine Idee, über der er lang gebrütet hatte, setzte der studierte Biologe 2012 um: Mit einer selbstgebauten Nisthilfe macht er den höchsten Kirchturm der Steiermark einer bedrohten...

  • 08.04.26
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - Helmut Schmidt, Geschäftsführer
Neue Kraft

Hand aufs Herz: Wer von uns mag Veränderungen wirklich? Ich erwische mich oft dabei, wie ich mir wünsche, die Zeit einfach anzuhalten. Wenn es mal rundläuft, soll bitte alles genau so bleiben. Doch das Leben fragt uns nicht. Es wirbelt uns durcheinander. Es bricht Gewohnheiten auf und stellt uns vor Aufgaben, die wir uns nicht ausgesucht haben. In einer Predigt, die mir vor kurzem jemand geschickt hat, hat Bruder Paulus Terwitte genau diesen Punkt betont. Er sagt: Wir nutzen Gott oft als eine...

  • 08.04.26
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Karl Veitschegger
Befreiendes Lachen

Haben Sie zu Ostern gelacht? Ja, in der Familie bei der Osterjause haben wir herzhaft gelacht, auch wenn die Trauer über liebe Verstorbene noch wehtut und es in der Welt derzeit wenig zu lachen gibt (und da meine ich nicht das Gejammer an den Zapfsäulen). Im Ostergottesdienst wurden bei uns keine Witze erzählt, wie das vor allem die Prediger im Mittelalter taten, die mit derben Späßen die Gläubigen zum lauten „Osterlachen“ (risus paschalis) bringen mussten, indem sie auf der Kanzel hüpfend eine...

  • 08.04.26
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