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Im Blick auf die für 2028 geplante kirchliche Versammlung im Vatikan rechnet Klara-Antonia Csiszar nicht mit einer positiven Entscheidung zum Frauendiakonat. „Das dauert länger“, so die Pastoraltheologin. Im Oktober habe sie den Papst fragen können, was sich Frauen im Zuge des synodalen Prozesses in punkto Gleichstellung erhoffen dürften. Diese Frage sei oft eine kulturelle, habe Leo XIV. geantwortet und gebeten, sich stärker vom Evangelium leiten zu lassen, „wenn wir uns bei der Frauenfrage positionieren“.
Schamlose Worte
Scharf kritisiert hat der Münchner Kardinal Reinhard Marx den Missbrauch von Religion zur Rechtfertigung von Gewalt und Krieg. Es sei eine „schamlose Gotteslästerung“, wenn der sogenannte US-Kriegsminister Pete Hegseth dafür bete, dass jede Kugel im Iran-Krieg ihr Ziel treffe, sagte der Erzbischof in seiner Predigt am Ostersonntag. Gleiches gelte für die Aussage des orthodoxen Patriarchen Kyrill I., der den von Russland begonnenen Angriffskrieg gegen die Ukraine als „Heiligen Krieg“ bezeichnete.
Mahnende Worte
Auch ein Jahr nach seinem Tod am Ostermontag, dem 21. April 2025, berühren die Worte des verstorbenen Papstes Franziskus: „Non rassegniamoci alla guerra!“ – „Finden wir uns nicht mit dem Krieg ab!“ mahnte er Ende Februar 2025. Heuer am Ostermontag gedachte Papst Leo XIV. seines Vorgängers und lobte das „große Zeugnis des Glaubens und der Liebe“.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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