Trauer um Schwester Rufina Leitenbauer
- hochgeladen von SONNTAGSBLATT Redaktion
Im 88. Lebensjahr und im 63. Jahr ihrer Profess starb am 26. März Sr. Rufina Rosina Leitenbauer.
Sr. Rufina wurde 1939 in Fischbach geboren, arbeitete am elterlichen Bergbauernhof mit und absolvierte als Luisenschülerin die Ausbildung zur Diplomkrankenschwester, ehe sie 1963 in die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Graz eintrat.
Schwester Rufina durchlief nach ihrer ordensinternen Ausbildung eine vielseitige Laufbahn: Sie begann 1964 im LKH Graz, arbeitete zwei Jahre in der Pflege und wurde anschließend Lehrschwester. Parallel dazu besuchte sie das Abendgymnasium, das sie 1972 mit der Matura abschloss. Danach wirkte sie in der Ordensausbildung und absolvierte die Pädagogische Akademie, woraufhin sie ein Jahr in Wien unterrichtete. 1976 wurde sie als Übersetzerin nach Paris entsandt. Nach ihrer Rückkehr war sie neun Jahre Provinzoberin in Graz. Später arbeitete sie in Pinkafeld in der Pflege, bevor sie 1991 erneut nach Paris berufen wurde – diesmal als Generalrätin. Nach zwölf Jahren kehrte sie zurück, lernte Ungarisch und übernahm das Amt der Provinz-oberin in der Provinz Ungarn.
2012 kehrte sie endgültig nach Graz zurück, wo sie Übersetzungsarbeiten übernahm und im Pflegebereich mithalf. Getragen von einer tiefen Gottesbeziehung erfüllte sie ihre Dienste mit Liebe.
Am 7. April wurde sie auf dem Steinfeldfriedhof beigesetzt.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.