Nachrichten - Vorarlberg | KirchenBlatt

Aktuell im Kirchenblatt

Gesellschaft & Soziales
Glück findet man im Großen wie im Kleinen. Wichtig ist, so Katharina Ceming, dass man sich der „Stellschrauben“ in seiner eigenen Lebenshaltung bewusst wird.

Wie ein glückliches Leben gelingen kann
Du willst glücklich sein? Dann sei es!

Einfach einmal „fünfe gerade sein lassen“, das kann glücklich machen, so die Theologin und Philosophin DDr. Katharina Ceming. Und wie das mit dem Glück und dem gelingenden Leben weitergehen kann, davon erzählte sie beim St. Arbogaster „Feierabend“. Veronika Fehle Nehmen wir einmal an, wir wären in einer Buchhandlung. Da findet man Romane, Kinderbücher, Historisches, die Krimiecke und die Ratgeber und Lebenshilfen. Die Abteilung ist meistens gar nicht einmal so klein und man findet praktisch zu...

Kirche hier und anderswo

Bruder Engelbert Bacher lebte und wirkte seit 34 Jahren in Gauenstein.

Bruder Engelbert geht, Schwestern der heiligen Klara kommen
Schlüsselübergabe im Kloster Gauenstein

Nach beinahe 180 Jahren verließ am Gründonnerstag mit Bruder Engelbert Bacher der letzte Kapuziner das Kloster Gauenstein in Schruns. Er übergab die Klosterschlüssel an Pfarrer Hans Tinkhauser. Mittlerweile sind sie an die Klaraschwestern überreicht worden. Veronika Fehle Bruder Engelbert Bacher (67) lebte und wirkte seit 34 Jahren in Gauenstein. War er auch immer der Kapuziner-Brüdergemeinschaft in Feldkirch zugeordnet, so bewirtschaftete er das Kloster jahrelang allein - bis heute. „Bruder...

  • 14.04.21
Heilige Gräber, Fastentücher und Fastenkrippe laden Groß und Klein ein, Ostern erfahrbar zu machen.
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Heilige Gräber, Fastenkrippen und Fastentücher
Fast zum Anfassen

Auch wenn Schokohasen und Co. vielleicht etwas anderes nahelegen: Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Und wer könnte das besser veranschaulichen, als Fastentücher, Fastenkrippen und Heilige Gräber. Auch in Vorarlberg. Simone Rinner Osterbrauchtümer erleben eine Renaissance - wer dieser Tage die Kirchen in Österreich betritt, sieht nicht nur verhüllte Kreuze und Altäre, sondern oft auch Heilige Gräber und Fastenkrippen, die das Leiden Christi fast schon (be)greifbar machen....

  • 31.03.21
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CR Karl Roithinger verstorben
Wir trauern

Trauer um erfahrenen Medienfachmann Die Erzdiözese Salzburg, die österreichischen Kirchenzeitungen, der Verband der katholischen Publizisten und viele Weggefährten trauern mit der Familie um Chefredakteur Karl Roithinger, der am 30. März im 63. Lebensjahr völlig überraschend verstorben ist. Erzbischof Franz Lackner würdigt den Medienfachmann als „Kenner der Kirche und des Glaubens. Nicht selten hat er geschichtliche Zusammenhänge ausgebreitet und in Diskussionen eingebracht, die sein...

  • 30.03.21
  • 11
Mehr als 200 Menschen sind während der letzten Monate in Vorarlberg an und mit Corona verstorben. Für jede und jeden von ihnen brannte bei der Gedenkveranstaltung in Dornbirn St. Martin eine Kerze.

Gedenkstunde für die Verstorbenen der Corona-Pandemie
„Knüpfen wir ein Netz des Erinnerns“

Gemeinsam zu trauern tröstet. Unter diesem Vorzeichen gedachten Landeshauptmann Markus Wallner, Bischof Benno Elbs und Vertreter/innen weiterer Kirchen und Religionsgemeinschaften all jener, die während der Corona-Pandemie in Vorarlberg verstorben sind. Veronika Fehle „Wir knüpfen heute Abend ein Netz des Erinnerns und der Dankbarkeit für unsere Verstorbenen über unser ganzes Land“, betonte und bedankte sich Bischof Benno Elbs gleichermaßen bei allen, die vor Ort bzw. via Livestream oder...

  • 25.03.21

Glaube

Irene Gassmann (56) ist Priorin des Benediktiner­innenklosters Fahr vor den Toren der Stadt Zürich. Infos zum Kloster Fahr: www.kloster-fahr.ch.
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Interview zum Weltfrauentag
Wechselspiel von Glaube und Leben

Priorin Irene Gassmann leitet seit 2003 die Gemeinschaft der Benediktinerinnen im Kloster Fahr in der Schweiz. Die Ordensfrau spricht im Interview über Berufung, Glaube sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern in der katholischen Kirche und über den internationalen Frauentag. Hat der Glaube immer schon eine große Rolle in Ihrem Leben gespielt? Gassmann: Ich bin auf einem Bauernhof in der Innerschweiz aufgewachsen, im Kanton Luzern. Bei uns zu Hause war es üblich, am Tisch vor und nach...

  • 04.03.21
Miteinander lachen entspannt und macht den oft starren Alltag leichter.
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Humor hilft
Ein Lächeln auf die Lippen zaubern

Einem Mitbruder in der Gemeinschaft der Steyler Missionare in St. Gabriel wird ein besonderer „Tagesrückblick“ zugeschrieben: „Ach war das ein strenger Tag. Das Telefon hat geläutet, kaum aufgelegt hat es an der Tür geklopft und umgekehrt!“ Kurze Pause – „Ach nein, das ist ja erst morgen!“ Der Mitbruder hat uns andere mit unerwarteten und pointierten Aussagen immer wieder zum Lachen und Nachdenken gebracht. Wie oft fällt mir diese Szene ein, vor allem an etwas hektischen Tagen, in denen nicht...

  • 12.02.21
Peinliche Situationen lassen sich mit einem Augenzwinkern leichter lösen.

Wie man angespannte Lagen humorvoll auflösen kann
Leben mit Augenzwinkern

„Singen ist gesund und macht Freude!“, habe ich mir gedacht und fleißig drauflosgesungen am Altar. Das war bei meiner Primizmesse, die ich vor mehr als 20 Jahren in meinem Heimatdorf in der Schweiz gefeiert habe. Über den Brillenrand nahm ich auf der Empore der Kirche einen ehemaligen Klassenkameraden wahr, der das Lachen fast nicht mehr zurückhalten konnte. Er war einer der drei Burschen, die wie ich im Internat vom Chorgesang befreit waren. Er eher aus disziplinären Gründen – ich, weil meine...

  • 05.02.21
Der innere Ruf blitzt immer wieder durch, wie die Sonnenstrahlen. Ist die Zeit reif, machen wir uns auf den Weg, unserer Sendung nachzukommen.

Kraftquelle Bibel
Du bist gesendet!

Drei ermutigende und stärkende Zusagen wurden die letzten Wochen in dieser Reihe bedacht: Du bist gesegnet! Du bist gerufen! Du bist befreit! Wer hört so eine Zusage nicht gern? Was für die drei bisherigen Zusagen gegolten hat, ist auch bei „Du bist gesendet!“ der Fall. Doch neben der Zusicherung ist darin auch ein Auftrag enthalten: Ja, auch du bist Teil der umfassenden Sendung. Gesendet zu sein hat etwas „Forderndes“. Da will jemand etwas, das ich nur mehr bedingt selbst steuern kann. Jemand...

  • 28.01.21

Texte zum Sonntag

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Unser Innerstes ist manchmal wie eine Wüste. Doch wir können Christus einen Weg in unser Herz bahnen.
Bereitet den Weg des Herrn!

2. Adventsonntag – Lesejahr B, 6. Dezember 2020 Lesung 1 Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihr zu, dass sie vollendet hat ihren Frondienst, dass gesühnt ist ihre Schuld, dass sie empfangen hat aus der Hand des Herrn Doppeltes für all ihre Sünden! Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des Herrn, ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden,...

  • 04.12.20
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Wort zum Sonntag
Veränderung zulassen

Mit Bewunderung verfolge ich das Verhandlungsgeschick der namenlosen Frau im heutigen Evangelium. Sie, die ausländische Frau, die Heidin, hat offensichtlich von Jesus gehört. Sie spricht ihn nämlich als Sohn Davids an und sie ist überzeugt, dass er ihr helfen kann. Beharrlich und mutig treibt sie ihr Anliegen voran und setzt Jesu ablehnender Haltung immer wieder ein Argument entgegen. Angelpunkt ist dabei die Wendung: ja, aber. Ja, du hast recht, aber – das kann alles durcheinanderbringen....

  • 12.08.20
Die Bibel spricht in mein Leben - wenn ich ihr Raum und Zeit dafür gebe.

Hirtenbrief von Bischof Benno Elbs zum „Sonntag des Wortes Gottes“.
„Das Wort ist ganz nah bei dir …“

Liebe Schwestern und Brüder, die Bibel ist ein vielgelesenes, und doch auch ein unbekanntes Buch. Die Texte des Alten und Neuen Testaments sind für unseren Glauben und unsere Freundschaft mit Jesus von höchster Bedeutung. Mich fasziniert der Gedanke, dass sich seit Jahrtausenden Menschen versammeln, um diese Texte zu hören, über sie nachzudenken und sich zu fragen: Was bedeutet die Botschaft der Bibel für mich heute? Sonntag des Wortes Gottes Um die Heilige Schrift verstärkt in den Mittelpunkt...

  • 28.01.20

Menschen & Meinungen

„Ich lasse einen Ort zurück, den ich als Daheim bezeichne.“

Ordensfrau Katharina Laner im Gespräch
„Als Mensch angenommen“

Was die Ordensspitäler so einzigartig macht und wie sich Karriere und der Ruf Gottes vereinbaren lassen, erklärt Sr. Katharina, die langjährige Geschäftsführerin des Kardinal Schwarzenberg Klinikums. Seit Kurzem leitet sie die Provinz Graz-Mitteleuropa der Barmherzigen Schwestern. Interview: Alexandra Laubner Sie haben sich Ende 2020 als Geschäfts­führerin des ­Kardinal Schwarzenberg Klinikums ­verabschiedet. Was vermissen Sie am meisten? Das ist schwierig zu sagen, denn in den 41 Jahren sind...

  • 10.03.21

Kopf der Woche: Joseph Maria Bonnemain, design. Bischof von Chur
Ausgleichender Opus-Dei-Mann

Der 72-jährige Joseph Maria Bonnemain wird neuer Bischof von Chur in der Schweiz. Eigentlich hätte das Churer Domkapitel im November einen neuen Diözesanbischof wählen sollen. Allerdings hielt es mehrheitlich keinen der drei vom Papst Vorgeschlagenen für wählbar; auch nicht Bonnemain, der auf der Wahlliste stand. Nun ernannte ihn Franziskus direkt. Der designierte Bischof wandte sich nach der Bekanntgabe in einem Brief an die Menschen in seiner Diözese und nannte die Probleme beim Namen. „Wir...

  • 19.02.21
„Es macht mir Freude, mein Glück mit anderen zu teilen.“ DJ Ötzi

DJ Ötzi, Musiker und Geburtstagskind
Das Glück teilen

Gerry Friedle, besser bekannt als DJ Ötzi, feiert am 7. Jänner seinen 50. Geburtstag. Kraft schöpft der Schlagerstar auch aus dem Glauben. Er hätte gerne Philosophie oder Theologie studiert, verriet er nun. Mit über 16 Millionen verkauften CDs gilt der Tiroler Sänger und Entertainer DJ Ötzi als einer der erfolgreichsten Musiker aus dem deutschsprachigen Raum. Seine Schlager „Anton aus Tirol“ und „Hey Baby“ führten um die Jahrtausendwende die Charts an. Obdachlos Doch Gerry Friedle kannte nicht...

  • 07.01.21

Wir müssen zusammenhalten

Als Generalsekretärin ist Ines Stilling die Schnittstelle zwischen Rudi Anschober und dem Gesundheitsministerium. Als Übergangsministerin war sie für Frauen, Familie und Jugend zuständig. Eine Frau, die Herausforderungen annimmt und Chancen nützt. Ines Stilling, Sie sind seit drei Monaten Generalsekretärin des Gesundheitsministeriums. Diese Stelle ist normalerweise nicht im Rampenlicht. Was macht eine Ministerialgeneralsekretärin? Ines Stilling: Es ist die Schnittstelle zwischen der Politik,...

  • 09.09.20

Bewusst leben & Alltag

Bei autistischen Kindern  können konventionelle Erziehungsmethoden meist nicht angewandt werden, weil sie anders lernen als ihre Alterskolleg/innen.

Autist/innen lernen anders

Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung nehmen die Welt anders wahr als andere. Die Autistenhilfe OÖ geht mit dem neuen „Like-Programm“, einem sozio-emotionalen Kompetenztraining, speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ein. Der Alltag ist momentan aus bekannten Gründen für alle eine Herausforderung. Für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) ist der Wegfall einer Tagesstruktur besonders belastend: „Die Routine, der Alltag fällt weg und das ist für viele ein...

  • 15.04.21
Guter Schlaf ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Ein Ort, an dem man sich geborgen und sicher fühlt, ist ein guter Anfang.

Zutaten für guten Schlaf

„Schlaf gut“ wünschen wir einander vor dem Zubettgehen. 30 bis 50 Prozent der Österreicher/innen können davon nur träumen: Sie leiden unter Ein- und Durchschlafstörungen. Zwei Psychotherapeutinnen verraten, was es für guten Schlaf braucht. Schlaf ist lebensnotwendig und nimmt nicht umsonst rund ein Drittel unseres Lebens ein. Noch weiß die Wissenschaft nicht alles über den Schlaf, doch dass dies kein passiver Zustand ist, ist mittlerweile klar: „Der Organismus ist im Schlaf sehr aktiv, aber...

  • 08.04.21
Das Ei – ein kleines Oval mit großer Symbolkraft

Mehr als nur zwei Buchstaben

Das Ei ist nicht einfach nur ein Lebensmittel, sondern spielt in fast allen Kulturen der Welt eine wesentliche Rolle: als Symbol für Fruchtbarkeit und Wiedergeburt, in Schöpfungsmythen und natürlich zu Ostern. Im Christentum steht das Ei für die Auferstehung Christi, es gilt als Symbol neuen Lebens. Aber auch in anderen Religionen und Kulturen hat das Ei eine besondere Bedeutung, nicht nur rund um Ostern. In Mythen steht es häufig in Zusammenhang mit der Entstehung der Welt. In Malaysia spielt...

  • 02.04.21
Laut Experten soll die Pollen­saison heuer weniger intensiv werden.

Pollen halten sich 2021 zurück

Alle Jahre wieder kommt die Pollensaison und damit eine mühsame Zeit für alle Allergiker/innen. Die Allergien verändern sich und werden stärker, doch die Betroffenen sind keineswegs hilflos. Allergien werden nicht nur mehr, sondern auch schlimmer, sagt Erika Jensen-Jarolim, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI). Zum einen wird die Pollensaison durch die Klimaveränderungen und die damit einhergehenden wärmeren Temperaturen länger, zum anderen...

  • 26.03.21

Gesellschaft & Soziales

Glück findet man im Großen wie im Kleinen. Wichtig ist, so Katharina Ceming, dass man sich der „Stellschrauben“ in seiner eigenen Lebenshaltung bewusst wird.

Wie ein glückliches Leben gelingen kann
Du willst glücklich sein? Dann sei es!

Einfach einmal „fünfe gerade sein lassen“, das kann glücklich machen, so die Theologin und Philosophin DDr. Katharina Ceming. Und wie das mit dem Glück und dem gelingenden Leben weitergehen kann, davon erzählte sie beim St. Arbogaster „Feierabend“. Veronika Fehle Nehmen wir einmal an, wir wären in einer Buchhandlung. Da findet man Romane, Kinderbücher, Historisches, die Krimiecke und die Ratgeber und Lebenshilfen. Die Abteilung ist meistens gar nicht einmal so klein und man findet praktisch zu...

  • 14.04.21
Peter Schipka: "Die Sache ist wirklich sehr peinlich, aber nicht für mich. Ich empfinde es als eine Art, Politik zu machen, die sich nicht gehört." 
Michael Chalupka: "Die mangelnde Achtung des Gegenübers beschädigt auch die Würde des politischen Amtes."

Chat-Affäre
Peinlich, aber nicht für mich

Nach dem Wirbel um veröffentlichte Chatverläufe zwischen Bundeskanzler Sebastian Kurz und dem damaligen Spitzenbeamten Thomas Schmid spricht Peter Schipka, Generalsekretär der Bischofskonferenz, nun Klartext. Auch andere kirchliche Vertreter haben sich zu Wort gemeldet. Das Gespräch mit dem Generalsekretär des Finanzministeriums, Thomas Schmid, vor zwei Jahren hat Peter Schipka ganz anders wahrgenommen und in Erinnerung, wie er im Interview erklärt. Herr Generalsekretär, Ihr Name taucht in...

  • 07.04.21
Egal welcher Impfstoff, sowohl Günther Mayr (Leiter der ORF-Wissenschaftsredaktion) als auch Abt Urban Federer sprechen sich klar für die Impfung aus.

Online-Vortrag zum Thema „Corona-Schutzimpfung“ der Propstei St. Gerold
Das wird Spritze!?

Impfen oder nicht impfen? Kaum ein Thema spaltet die Gesellschaft derzeit so sehr, wie die Frage nach der Corona-Schutzimpfung. Antwortmöglichkeiten lieferten vergangenes Wochenende der Journalist Günther Mayr und Abt Urban Federer beim Online-Vortrag der Propstei St. Gerold. Simone Rinner Sie sind „eine der größten Armeen“, die es zudem schon viel länger gibt, als den Menschen. Sie sind raffiniert, passen sich an und mutieren. Viren. Und eines davon ist seit über einem Jahr Thema in der ganzen...

  • 31.03.21
Prof DDr. Alfried Längle, geb. 27. März 1951 in Götzis, ist u.a. Psychotherapeut, Arzt für Allgemeinmedizin und lehrt weltweit an zahlreichen Universitäten. 2006 wurde er mit dem Vorarlberger Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Heute ist Längle Ehrenpräsident der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse in Wien. Er gilt als Begründer der modernen Existenzanalyse in Österreich.

Interview zur Corona-Pandemie, zu Viktor Frankl und Sinn am Ende des Lebens
Für die Lieben gelebt

Der aus Götzis stammende Existenzanalytiker Alfried Längle feiert heute am 27. März seinen 70. Geburtstag. Alfried Längle gibt im Interview Handlungsmöglichkeiten angesichts der Corona-Pandemie, spricht über seinen Lehrer und Freund Viktor Frankl, zeigt den Ort des Glaubens und erklärt die Vertrauenskrise der Jugend gegenüber der katholischen Kirche. Wolfgang Ölz Was hilft den Menschen in der Coronakrise? Alfried Längle: Hilfe bedeutet immer zunächst zu klären, was denn benötigt wird. Die einen...

  • 25.03.21

Kunst & Kultur

Die Marienstatue in der Lourdeskapelle vor der Pforte des Kapuzinerklosters in Bregenz, jetzt Niederlassung der Klaraschwestern, ist ein Ort der Fürbitte und Geborgenheit.
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Die Schönheit dahinter

Die Äbtissin der Klaraschwestern in Bregenz, Schwester Rita-Maria Schmid, erzählt im Rahmen der KirchenBlattserie „Mein Lieblingskunstwerk“, warum ihr die Madonna der Lourdeskapelle in Bregenz ans Herz gewachsen ist. Aufgezeichnet von Wolfgang Ölz Die Lourdeskapelle vor unserer Klosterpforte ist ein Ort des Gebetes. Diese Gebetsstätte mit der Lourdesgrotte hat etwas von einem Mutterschoß, der allen Hilfesuchenden Geborgenheit und Schutz gewährt. Seit der Aufstellung der Lourdeskapelle 1888...

  • 17.03.21
Knapp 5000 Bücher umfasst der Bestand der Christlichen Buchhandlung Arche. Doch auch zahlreiche Geschenkartikel, Karten und vieles mehr gibt es hier zu finden.
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Nach 30 Jahren übergibt Irmi Heil das Steuer der Arche in neue Hände
Neue Kapitänin für die Arche

Seit Anfang 2021 hat die Buchhandlung Arche mit Beate Golczyk eine neue Geschäftsführerin. Nachdem ihre Vorgängerin Irmi Heil gemeinsam mit der langjährigen Mitarbeiterin Hildegunde Brunner den wohlverdienten Landurlaub, auch Ruhestand genannt, antritt, wird die junge Frau nun weiterhin für einen sicheren Kurs sorgen. Jakob Lorenzi Kurs beibehalten und Fahrt aufnehmen - damit ließen sich wohl am besten die Pläne der neuen Arche-Geschäftsführerin beschreiben. „Ich möchte, dass die Arche das...

  • 24.02.21
Beweinung Christi mit hl. Franziskus. Großes Gemälde (3m x 2m) im Betchor des Kapuzinerklosters in Feldkirch.

Serie: "Mein Lieblingskunstwerk"
Mitleiden

Der Kapuzinerbruder Karl-Martin Gort beschreibt in der KirchenBlatt-Serie „Mein Lieblingskunstwerk“ die barocke „Beweinung Christi“ im Betchor im Kapuzinerkloster in Feldkirch. Er ist fasziniert von der kontemplativen, mitleidenden Haltung des heiligen Franziskus, die der sonstigen Dynamik des Bildes entgegensteht. Bruder Karl-Martin Gort, Wolfgang Ölz Es handelt sich um das ursprüngliche Bild des Hochaltars in der Kapuzinerkirche (1905): „Beweinung Christi“. Das Bild wurde vermutlich von...

  • 07.01.21
Conradino kam im Lockdown bei Jung und Alt sehr gut an.
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Interview mit Conradino-Erfinderin Cornelia Nagel
Conradino sagt mehr als tausend Worte

Wer Kinder im Volksschulalter hat, der kennt Conradino bereits. Wer noch keine Bekanntschaft mit ihm geschlossen hat, der kann das im Advent nachholen. Denn Conradino begleitet Kinder - und deren Erwachsene natürlich auch - mit seinen Briefen durch die „stille Zeit“. Cornelia Nagel, Religionslehrerin und Kirchenrechtlerin zwischen Rottenburg-Stuttgart und Feldkirch, hat ihn erfunden. Das Interview führte Veronika Fehle Sie haben Conradino „erfunden“. Wann hat er das Licht der Welt erblickt?...

  • 25.11.20

Serien

Vergeben fällt leichter, wenn der Täter oder die Täterin um Entschuldigung bittet. Es ist aber auch ohne Schuldeingeständnis möglich.
Video

Fasten2021 | Teil 07
Verzeihen und Vergeben

So schwer es auch fällt: Verzeihen bringt mehr Leichtigkeit als nicht zu verzeihen. Nichtvergeben verursacht Stress, Krankheiten oder einen Verlust der Lebensqualität. Vergeben ist zwar Schwerstarbeit, aber in allen Religionen ein göttliches Prinzip. Der Umgang mit Schuld und Schuldgefühlen ist nicht einfach, sowohl für diejenigen, die Schuld zuweisen, als auch für jene, die beschuldigt werden und sich schuldig fühlen. Im Verlauf dieser Fastenserie haben wir uns mit dem Wesen der Schuld, den...

  • 31.03.21

Fasten2021 | Teil 06
Schuld, Strafe, Sühne

Schuldgefühle kann niemand auf Dauer ertragen. Daher stellt sich sowohl religiös als auch therapeutisch die Frage, wie sie zu lösen sind. Strafe und Selbstbestrafung, Buße und Sühne sind Ansätze zur Beseitigung von Schuld und zur Befreiung von Schuldgefühlen. Hat der Mensch Schuld auf sich geladen oder ist er wegen vorwerfbaren Verhaltens von richtenden Instanzen schuldig gesprochen worden, stellt sich stets die Frage, wie er sich von der Schuld lösen oder davon befreit werden kann. Denn...

  • 24.03.21
Ist Rache süß oder bitter?

Fasten2021 | Teil 05
Rache

Wie viel Rache ist gesund, welche Rache führt zu weiteren Vergeltungen, wie lassen sich Rachegefühle bewältigen? Rache steht im engen Zusammenhang mit Schuld und Schuldgefühlen und ist das Gegenteil von Vergebung. Mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr.“ Kein anderes Zitat regt mehr zum Nachdenken über das Wesen der Rache an, über ihre theologische und psychologische Bedeutung, ihre Vielfältigkeit und Widersprüchlichkeit, als dieses Wort aus dem Alten Testament (Deuteronomium...

  • 17.03.21
„Fremdschämen“ wurde 2010 zum Wort des Jahres gekürt. Für Reinhard Haller ist es Ausdruck einer Beschämungskultur und mit der Beschämung anderer verbunden.
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Fasten2021 | Teil 04
Schuld und Scham

Zwischen Scham und Beschämung liegen Welten. Während Scham aus dem Inneren kommt und die Aufgabe hat, die menschliche Würde zu wahren, kommt Beschämung von außen und ist eine destruktive Bloßstellung. Wenn der Mensch Schuld auf sich geladen hat und sich schuldig fühlt, reagiert er auf verschiedene Weisen. Er kann die Schuldgefühle verdrängen, nach Ausreden suchen oder sie jemand anderem zuschieben. Oft wird er versuchen, sich zu ent-„schuldigen“ und Wiedergutmachung zu leisten oder sich durch...

  • 10.03.21

Kirche, Feste, Feiern

Sibylle Geiger (links) und Irene Wohlgenannt (rechts). Die beiden Bestatterinnen freuen sich in Bezug auf Allerheiligen und Allerseelen auf die schön gerichteten und in der Nacht durch Kerzen hell erleuchteten Friedhöfe.

Interview mit den Bestatterinnen Sibylle Geiger und Irene Wohlgenannt
Die helfenden Hände

Sibylle Geiger und Irene Wohlgenannt arbeiten seit sechs bzw. sieben Jahren als Bestatterinnen bei den Bestattern Stuchly (Thüringen) und Abel-Burtscher (Bregenz, Götzis). Im Interview erzählen sie von ihren Aufgaben, den Umgang mit Trauer und Corona. Jakob Lorenzi Wie kam es dazu, dass Sie sich für dieses Berufsfeld entschieden haben? Sibylle Geiger: Ich wohne in der Nähe der Bestattung Stuchly und hatte mir schon früher gedacht, dass Bestatterin eine sehr interessante Berufung ist. Als ich...

  • 30.10.20
2 Bilder

Geschichte des Vorarlberger KirchenBlattes
Eine Zeitung für das ganze Kirchenvolk

Happy birthday, KirchenBlatt: Vor 75 Jahren erschien die erste Ausgabe, damals noch gemeinsam mit Tirol. Seit 1969 ist es eine eigenständige Wochenzeitung für Vorarlberg. Vieles hat sich seit damals geändert, das Wesentliche aber ist gleich geblieben. Elisabeth Willi Die Geschichte des Vorarlberger KirchenBlattes hängt zu Beginn eng mit Tirol zusammen: Vom 2. September 1945 bis zum Februar 1969 hatten die beiden Bundesländer eine gemeinsame Kirchenzeitung - das „KirchenBlatt für Tirol und...

  • 21.10.20
Palmbuschen selbst gemacht - eine Freude für Kinder und Erwachsene!

Pfarren stellen sich auf Feiern im kleinen Kreis ein
Palmsonntag zuhause feiern

Wie feiern wir ein großes Fest im kleinen Kreis? Das ist eine jener Fragen, die Pfarren in diesen Tagen beschäftigen. Improvisationskunst und Kreativität sind gefragt. Sie lassen neue Formen wachsen. p. begle Ein Blick in die Websiten der Vorarlberger Pfarren zeigt, dass online viele Angebote zur Verfügung stehen: Gebete, liturgische Feiern für zuhause, Biblisches und Spiele für Kinder, Live-Übertragungen von Gottesdiensten und vieles mehr. Ostern jedoch ist ein Fest voller Brauchtum. Da feiern...

  • 03.04.20
Maria und Norbert Duffner möchten die Katholik/innen auf die „Reichtümer der orientalischen Väter“ hinweisen, wie das Ökumenedekret des zweiten Vatikanischen Konzils es angeregt hat.

Weltgebetswoche für die Einheit der Christ/innen vom 18. bis 25. Jänner
Brückenschlag zur Orthodoxie

Norbert und Maria Duffner haben die Schönheit und den Reichtum der östlichen Christenheit entdeckt. Sie wollen westliche und östliche Christ/innen im Lob Gottes zusammenzuführen. Nun gibt es in der ökumenischen Weltgebetswoche bei zwei Gottesdiensten wieder Gelegenheit dazu. Von Wolfgang Ölz Norbert Duffner wollte ursprünglich Priester werden. Nach dem Austritt bei den Steyler Missionaren studierte er in Münster neben Theologie Russisch und schloss das Theologiestudium mit einer Diplomarbeit...

  • 20.01.20

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
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Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
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Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21
Exerzitien sind geistliche Übungen. In Verbindung mit dem Schauen der wundersamen Gebirgswelt und dem gleichmäßigen Steigen verbinden sie sich zu einem spirituellen Erlebnis.
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Exerzitien an ungewöhnlichen Orten
„Viele Wege führen zu Gott. Einer davon geht über die Berge“

Bernhard Kellner ist leidenschaftlicher Bergsteiger. Einmal im Jahr zieht sich der Journalist und Pressesprecher der Erzdiözese München-Freising zu geistlichen Übungen ins Gebirge zurück. Im Sommer 2020 verbrachte er seine Bergexerzitien im Steinernen Meer in den Berchtesgadener Alpen. Mein Herz verwandelt sich in den Bergen. Als wir an einem verregneten Junitag 2020 von Salet am oberen Ende des Königssees den steilen und glitschigen Sagerecksteig empor­klimmen, höre ich schon nach wenigen...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Auf ein Wort
Reproduktionszahl der Hoffnung

Was in den letzten Tagen über unser Land hereingebrochen ist und auch hereingebrochen wurde, ist viel. Später als andere EU-Staaten hat Österreich harte ­Maßnahmen gegen die zweite Corona-Welle gesetzt. Zudem gibt es an einigen Maßnahmen Zweifel, nicht nur unter den Parteien, sondern auch unter Ärzten, Psychologen und Pädagogen: Was wird die Schließung der Schulen und Kindergärten zur Virus-Eindämmung beitragen, was dagegen an langfristigem Schaden verursachen? Seit Freitag, quasi parallel zur...

  • 19.11.20

Auf ein Wort
Bin ich „lost“?

Das deutsche Jugendwort des Jahres 2020 ist „lost“. Das englische Wort ist das Partizip Perfekt von „to lose - verlieren“. „Lost“ wird in der deutschen Jugendsprache in verschiedenen Situationen verwendet. Ein Mensch, der lost ist, ist ahnungslos, verloren, hat keinen Plan und weiß nicht, was momentan passiert. Im Corona-Lockdown im Frühjahr haben sich Jugendliche tatsächlich oft verloren, eben „lost“, gefühlt. Durch Abstandsregeln und Versammlungsverbote brachen plötzlich die Kontakte zu...

  • 28.10.20

Auf ein Wort
Gute Nachrichten

Seit 75 Jahren gibt es nun eine Kirchenzeitung für das Gebiet von Vorarlberg. In dieser KirchenBlatt-Ausgabe sowie in der Beilage „­inpuncto“ zum Jubiläum der Kirchenzeitungen blicken wir zurück auf diese 75 Jahre. In dieser Zeit hat sich nicht nur die Technik für Erstellung, Druck und Vertrieb einer Wochenzeitung stark verändert. Gewandelt hat sich auch das KirchenBlatt-Team. In den letzten 10 Jahren war die Redaktion fast durchgängig paritätisch mit Frauen und Männern besetzt. Verwaltung,...

  • 21.10.20

Auf ein Wort
Grund zu feiern?

Am Montag dieser Woche ­begingen die Vereinten Nationen mit einem Festakt das 75. Jubiläum ihres Bestehens. Im Juni 1945, nach dem Schrecken des (in Europa bereits beendeten) Zweiten Weltkrieges unterzeichneten Vertreter von 50 Nationen in San Francisco die „Charta der Vereinten Nationen“. Ziel war - zeitbedingt - nichts weniger als der Weltfrieden. Das „Fest“ am Montag fiel im Gegensatz zu damals recht steril und stimmungsarm aus. Aufgrund der Corona-Pandemie war an ein großes Gipfeltreffen...

  • 23.09.20

Glaube & Spiritualität

Pater Anselm Grün lebt und arbeitet in der deutschen Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Wenn Pater Anselm Grün schreibt, hat er „immer Menschen vor Augen, denen er etwas Gutes sagen möchte“.
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Pater Anselm Grün im Interview
Lehren für den Lockdown

Pater Anselm Grün hat gemeinsam im Gespräch mit dem Cheflektor des Verlags Herder, Simon Biallowons, für die Bewältigung des Lockdowns das Buch „Quarantäne! Eine Gebrauchsanweisung“ geschrieben. Im KirchenBlatt-Interview erklärt er die wesentlichen Tipps und Strategien, wie friedliches Zusammenleben zu Hause gelingen kann. Dabei ist bedeutsam, sich und andere auszuhalten. Das Gespräch führte Wolfgang Ölz Ihre zahlreichen Vorträge sind derzeit wegen Corona abgesagt oder verschoben. Was macht...

  • 19.11.20
Ein Abend, ein Buch: Referent Dr. Andreas Batlogg (li.) gab interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte und den Erfolg des Buches „Das Leben Jesu“.
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Vortrag über das Buch „Das Leben Jesu“ von Kaplan Dr. Franz Michel Willam
Ein Bestseller über Jesus

1933 erschien das Buch „Das Leben Jesu im Lande und Volke Israel“ des Bregenzerwälder Kaplans Dr. Franz Michel Willam. Es entwickelte sich zu einem Bestseller und verhalf seinen Leser/innen, eine Beziehung zu Jesus zu finden. Vor kurzem wurden Autor, Entstehungsgeschichte und Erfolg des Buches in einem Vortrag behandelt. Von Elisabeth Willi In ganz Vorarlberg gibt es nicht viele Bestseller-Autor/innen und aus dem Bregenzerwald gar nur einen: Kaplan Dr. Franz Michel Willam, dessen Gesamtwerk 33...

  • 17.12.19

Geschichtliches & Wissen

Der Schriftsteller, Sozialreformer und Bauer Franz Michael Felder.
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Historischer Bericht anlässlich des Joseftags am 19. März
Franz Michael Felder und der heilige Josef

Eine kleine Wallfahrt nach Au-Rehmen zur Josefsandacht Anfang März 1863. Georg Sutterlüty An einem Freitagmorgen im März 1863 machte sich der Schoppernauer Schriftsteller Franz Michael Felder auf den Weg nach Au. Sein Ziel: Die Kirche im Ortsteil Rehmen, wo eine Josefs­andacht samt hl. Messe auf das Fest des dortigen Kirchenpatrons am 19. März vorbereiten sollte (Infos zu der Kirche auf der rechten Seite). Felder unternahm diese „Wallfahrt“, wie er seinem Schwager und Freund Kaspar Moosbrugger...

  • 17.03.21

Pfarrleben

Der Garten gegenüber dem Pfarrheim in Wolfurt wurde der Katholischen Jugend und Jungschar von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.
2 Bilder

Pfarrgarten in Wolfurt
Junge Gärtner/innen am Werk

Jugendliche bei der Gartenarbeit? Ein seltenes Bild. In Wolfurt jedoch sieht man dieser Tage junge Menschen beim Graben, Säen und Gießen. Denn der Garten gegenüber des Pfarrheimes wird seit Kurzem kultiviert. Und natürlich wird er so gestaltet, dass junge Menschen sich dort wohlfühlen und gern zusammenkommen. Simone rinner / RED Das Projekt begann beim Pasta-Talk. „Du hast 500 Euro Startkapital und viele Ideen für eine bessere Welt. Wo fängst du an?“, ist bei dem Essen, das von der Jungen...

  • 03.06.20
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