Nachrichten - Vorarlberg | KirchenBlatt

Aktuell im Kirchenblatt

Kirche hier und anderswo
Berufen und gesendet. Erst kürzlich konnten mehr als 30 Religionslehrer/innen von Bischof Benno Elbs zu ihrem Dienst beauftragt werden.

Warum der Religionsunterricht keine Scheu vor „heißen Eisen“ haben muss und noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört
Einer der besten Jobs überhaupt

Von vielen guten Gründen für den Religionsunterricht hört man im Gespräch mit Religionslehrer/innen. Über 30 von ihnen haben kürzlich von Bischof Benno Elbs ihre „Missio“ erhalten. Denn Religionslehrer/innen werden nicht nur beauftragt, sondern auch kirchlich gesendet. Und das macht einen Unterschied. Veronika Fehle Schule heute? Da stöhnen schon viele. Beim Thema „Religionsunterricht“ meint man, dass es sich ähnlich verhalten müsste. Fehlanzeige! „Ein guter Religionsunterricht ist eine große...

Kirche hier und anderswo

Berufen und gesendet. Erst kürzlich konnten mehr als 30 Religionslehrer/innen von Bischof Benno Elbs zu ihrem Dienst beauftragt werden.

Warum der Religionsunterricht keine Scheu vor „heißen Eisen“ haben muss und noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört
Einer der besten Jobs überhaupt

Von vielen guten Gründen für den Religionsunterricht hört man im Gespräch mit Religionslehrer/innen. Über 30 von ihnen haben kürzlich von Bischof Benno Elbs ihre „Missio“ erhalten. Denn Religionslehrer/innen werden nicht nur beauftragt, sondern auch kirchlich gesendet. Und das macht einen Unterschied. Veronika Fehle Schule heute? Da stöhnen schon viele. Beim Thema „Religionsunterricht“ meint man, dass es sich ähnlich verhalten müsste. Fehlanzeige! „Ein guter Religionsunterricht ist eine große...

  • 15.10.21
Die Mitglieder des Bibelbeirats (von links): Tabea Anna Lenz, Manfred Egender (Gastgeber), Pfarrer Erich Baldauf, Eva Grabherr, Katharina Weiss, Dietmar Steinmair, Pater Martin Werlen, Annamaria Ferchl-Blum, Christian Kopf und Juliana Troy, nicht im Bild: Helga Kohler-Spiegel und Barbara Knittel.

Bibelbeirat nimmt Arbeit auf
Die Bibel als Schatz

Der neue Bibelbeirat der Diözese Feldkirch hat seine Arbeit kürzlich mit einem Treffen im Atelier des Vorarlberger Künstlers Manfred Egender aufgenommen. Der Bibelreferent Pfarrer Erich Baldauf freut sich darüber, dass der Schatz der Bibel so neu entdeckt werden kann. Wolfgang Ölz Nicht zufällig hat das erste Treffen des Bibelbeirats im Atelier eines renommierten Vorarlberger Künstlers stattgefunden. Genau wie in der Kunst geht es bei der Beschäftigung mit der Bibel um die Arbeit in einem...

  • 30.09.21
An die 120 Besucher/innen nahmen am Herbstsymposion teil. Referentin Marion Schwermer wurde live zugeschaltet, während Markus Vogt (Mitte) und Bert Roebben (rechts) live vor Ort mitdiskutierten.

Herbstsymposion der Katholischen Kirche Vorarlberg fragt nach dem Morgen
Mut zur Unsicherheit und zum Scheitern

Nichts war in den letzten eineinhalb Jahren wohl so sicher wie die Unsicherheit. Pläne und Hoffnungen wurden durchkreuzt, Ohnmacht und Verletzlichkeit zeigten sich mehr denn je. Welche Haltungen und Ressourcen für die ungewisse Zukunft helfen könnten, war deshalb Thema des Herbstsymposions. Rinner / Lorenzi / Martin Corona, Klimakrise, Kriege und der deutsche Kardinal Reinhard Marx sieht die Kirche an einem „toten Punkt“ angelangt. Es gab schon mal bessere Zeiten - und auch optimistischere...

  • 09.09.21
Bischof Benno Elbs predigte bei der Gebhardsmesse. Anhand des Evangeliums über die Heilung des Aussätzigen zeigte er auf, wie wir es wie Jesus machen können.

Eröffnung der Gebhardswoche mit Bischof Benno Elbs
Jesus auf die Finger schauen

Bischof Benno Elbs sprach in seiner Predigt zum Gebhardsfest darüber, wie wichtig die Besinnung auf die Wurzeln des Christentums ist. Ca. 280 Menschen nahmen an der Messe am Gebhardsberg am vergangenen Freitag teil. Zu Beginn seiner Predigt verwies der Bischof auf eine Aussage des tschechischen Theologen Halík. Für diesen stehen die leeren Kirchen während der Lockdowns sinnbildlich für jene Leere, die viele Menschen in der Kirche finden: Die Verkündigung scheine zu einer hohlen Rede geworden zu...

  • 02.09.21

Glaube

Junge Ordensmenschen aus Vorarlberg
Da wollte ich einfach Ja sagen

Schwester Maria Klara Tychmanowicz (Jahrgang 1989) ist vor einem Jahr, am 28. Juni 2020, bei den Dienerinnen vom Heiligen Blut SAS (Ancillae Sanctissimi Sanguinis) eingetreten. Die sympathische Polin hat zuvor Grafikdesign studiert und bei einer Pilgerfahrt nach Medjugorje ihre Berufung entdeckt. Wolfgang Ölz Die Echtheit, Freude und Offenheit ihrer Mitschwestern für alle Menschen bei den Dienerinnen vom Heiligen Blut haben Judith Tychmanowicz berührt. Sie stammt aus Terespol in Weißrussland...

  • 12.07.21
Irene Gassmann (56) ist Priorin des Benediktiner­innenklosters Fahr vor den Toren der Stadt Zürich. Infos zum Kloster Fahr: www.kloster-fahr.ch.
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Interview zum Weltfrauentag
Wechselspiel von Glaube und Leben

Priorin Irene Gassmann leitet seit 2003 die Gemeinschaft der Benediktinerinnen im Kloster Fahr in der Schweiz. Die Ordensfrau spricht im Interview über Berufung, Glaube sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern in der katholischen Kirche und über den internationalen Frauentag. Hat der Glaube immer schon eine große Rolle in Ihrem Leben gespielt? Gassmann: Ich bin auf einem Bauernhof in der Innerschweiz aufgewachsen, im Kanton Luzern. Bei uns zu Hause war es üblich, am Tisch vor und nach...

  • 04.03.21
Miteinander lachen entspannt und macht den oft starren Alltag leichter.
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Humor hilft
Ein Lächeln auf die Lippen zaubern

Einem Mitbruder in der Gemeinschaft der Steyler Missionare in St. Gabriel wird ein besonderer „Tagesrückblick“ zugeschrieben: „Ach war das ein strenger Tag. Das Telefon hat geläutet, kaum aufgelegt hat es an der Tür geklopft und umgekehrt!“ Kurze Pause – „Ach nein, das ist ja erst morgen!“ Der Mitbruder hat uns andere mit unerwarteten und pointierten Aussagen immer wieder zum Lachen und Nachdenken gebracht. Wie oft fällt mir diese Szene ein, vor allem an etwas hektischen Tagen, in denen nicht...

  • 12.02.21
Peinliche Situationen lassen sich mit einem Augenzwinkern leichter lösen.

Wie man angespannte Lagen humorvoll auflösen kann
Leben mit Augenzwinkern

„Singen ist gesund und macht Freude!“, habe ich mir gedacht und fleißig drauflosgesungen am Altar. Das war bei meiner Primizmesse, die ich vor mehr als 20 Jahren in meinem Heimatdorf in der Schweiz gefeiert habe. Über den Brillenrand nahm ich auf der Empore der Kirche einen ehemaligen Klassenkameraden wahr, der das Lachen fast nicht mehr zurückhalten konnte. Er war einer der drei Burschen, die wie ich im Internat vom Chorgesang befreit waren. Er eher aus disziplinären Gründen – ich, weil meine...

  • 05.02.21

Texte zum Sonntag

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Unser Innerstes ist manchmal wie eine Wüste. Doch wir können Christus einen Weg in unser Herz bahnen.
Bereitet den Weg des Herrn!

2. Adventsonntag – Lesejahr B, 6. Dezember 2020 Lesung 1 Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihr zu, dass sie vollendet hat ihren Frondienst, dass gesühnt ist ihre Schuld, dass sie empfangen hat aus der Hand des Herrn Doppeltes für all ihre Sünden! Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des Herrn, ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden,...

  • 04.12.20
2 Bilder

Wort zum Sonntag
Veränderung zulassen

Mit Bewunderung verfolge ich das Verhandlungsgeschick der namenlosen Frau im heutigen Evangelium. Sie, die ausländische Frau, die Heidin, hat offensichtlich von Jesus gehört. Sie spricht ihn nämlich als Sohn Davids an und sie ist überzeugt, dass er ihr helfen kann. Beharrlich und mutig treibt sie ihr Anliegen voran und setzt Jesu ablehnender Haltung immer wieder ein Argument entgegen. Angelpunkt ist dabei die Wendung: ja, aber. Ja, du hast recht, aber – das kann alles durcheinanderbringen....

  • 12.08.20
Die Bibel spricht in mein Leben - wenn ich ihr Raum und Zeit dafür gebe.

Hirtenbrief von Bischof Benno Elbs zum „Sonntag des Wortes Gottes“.
„Das Wort ist ganz nah bei dir …“

Liebe Schwestern und Brüder, die Bibel ist ein vielgelesenes, und doch auch ein unbekanntes Buch. Die Texte des Alten und Neuen Testaments sind für unseren Glauben und unsere Freundschaft mit Jesus von höchster Bedeutung. Mich fasziniert der Gedanke, dass sich seit Jahrtausenden Menschen versammeln, um diese Texte zu hören, über sie nachzudenken und sich zu fragen: Was bedeutet die Botschaft der Bibel für mich heute? Sonntag des Wortes Gottes Um die Heilige Schrift verstärkt in den Mittelpunkt...

  • 28.01.20

Menschen & Meinungen

Kommentar
Nackt

Eine Büchse ist es, die Pandora in der griechischen Mythologie geschenkt bekommt. Einmal geöffnet, entweichen aus dieser Dose alle Übel auf die Erde, nur die Hoffnung bleibt leider darin versperrt. Die „Pandora Papers“, die seit 2019 einem internationalen Journalist/-innen-Netzwerk zugespielt wurden, enthalten auch viel Übles. Sie legen Informationen offen, die als Geheimnis gedacht waren. 25.000 Millionen Euro (!), schätzen die Expert/innen, verschleiern Vermögende aus aller Welt in für diesen...

  • 07.10.21

Kopf der Woche: Robert Kratky, Moderator und Gedenkredner
An einzelne Menschen erinnern

Hitradio-Ö3-Moderator Robert Kratky dankte der Katholischen Jugend, die im Rahmen von „72 Stunden ohne Kompromiss“ 2008 einen Gedenkraum für das KZ-Außenlager Ternberg eingerichtet hatte. Von Mai 1942 bis September 1944 waren 400 republikanische Spanier als KZ-Häftlinge im Außenlager Ternberg inhaftiert, um von dort aus am Bau des Kraftwerks Ternberg und von Straßen in der Umgebung zu arbeiten. Daran erinnert seit 2008 ein Gedenkraum im Keller des „alten Pfarrhofs“ außerhalb des Ortes....

  • 07.10.21
Lieber die (alten) Hände in den Schoß legen oder sein Leben (auch im Alter) aktiv gestalten? Fragen, die man sich nicht nur am Tag der älteren Menschen stellen sollte.

Tag der älteren Menschen am 1. Oktober
Wenn ich alt bin, dann ...

Ab wann ist man alt? Ist man wirklich nur so alt, wie man sich fühlt? Und wie wird man eigentlich gut älter, ohne sich auch so zu fühlen? Fragen über Fragen, die nicht nur am Tag der älteren Menschen am 1. Oktober eine Antwortsuche wert sind. Simone Rinner Auf diese Suche müssen wir uns heuer nicht alleine begeben, denn Doris Bauer-Böckle steht dem KirchenBlatt Rede und Antwort. Als Leiterin von Alt.Jung.Sein. hat sie sich berufsbedingt schon öfters Gedanken übers Alter mit all seinen...

  • 30.09.21
Inge Patsch hielt den Festvortrag bei der Feier zum zehnjährigen Jubiläum der Interessenvertretung der pflegenden Angehörigen im Bildungshaus Batschuns. Pflegende Angehörige sollen vor allem auch auf sich selbst achten, Pausen machen und legitime Grenzen wahrnehmen.

Inge Patsch im Interview
Die Einstellung ist veränderbar

Die Logotherapeutin und Existenzanalytikerin Inge Patsch hielt den Festvortrag bei der Feier zum zehnjährigen Jubiläum der Interessenvertretung der Pflegenden Angehörigen im Bildungshaus Batschuns. Für sie ist das Pflegen eines Angehörigen der Ernstfall der Logotherapie, wo es um den Sinn, aber auch um die Wahrnehmung der eigenen Grenzen geht. Wolfang Ölz Immerhin werden in Österreich 80% der Pflegebedürftigen zuhause gepflegt, was für die Industrieländer einen Weltrekord bedeutet. Was...

  • 23.09.21

Bewusst leben & Alltag

Mit einer durchdachten Touren­planung und der richtigen Ausrüstung kann die Wanderung oder das Pilgern, wie etwa hier auf dem Romediusweg, mit gutem Gewissen losgehen.

Tipps von Bergwanderführer Johann Staud
Gut planen, sicher wandern

Herbstzeit ist Wanderzeit. Ob Wanderung oder Pilgerreise, die Grundlage fürs sichere Unterwegssein ist eine gründliche Tourenplanung. Ob in der Ebene oder am Berg, am wichtigsten sei bei jeder Wanderung die Tourenplanung, sagt Bergwanderführer Johann Staud: „Ich sollte mir überlegen, wie viele Kilo- und Höhenmeter ich gehen will und kann, und ob ich mit den Öffis fahre oder ein Auto organisieren muss.“ Dem Wetter werde bei der Planung oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, meint Staud:...

  • 15.10.21
Beim Aufsetzen eines Testaments sind bestimmte Formvorschriften zu beachten.

Damit der letzte Wille zählt

Das Aufsetzen eines Testaments ist eine gute Möglichkeit, die Weitergabe des eigenen Vermächtnisses zu regeln. Allerdings müssen einige Formvorschriften erfüllt sein, damit das Testament auch gültig ist. Nur 30 Prozent der Österreicher/innen haben ein Testament, sagt eine aktuelle market-Umfrage, durchgeführt im Auftrag der Initiative „Vergissmeinnicht“. Ganz vorne dabei ist Oberösterreich mit 40 Prozent, Schlusslicht ist das Burgenland (19 Prozent) vor Tirol (23 Prozent). Vorarlberg liegt mit...

  • 30.09.21
Ausrüstung braucht man beim Pilzesammeln nur wenig. Beim Sammeln selbst gilt es jedoch ein paar Dinge zu beachten.

Im Wald warten die Pilze
Auf in den Schwammerlherbst

Mit dem ersten Fallen der Blätter und den kürzer werdenden Tagen hält auch die Hauptsaison für Pilzsammler/innen Einzug. Die Kombination aus milden Tagen, ausreichend Regen und kühleren Nächten lässt die Schwammerl wie, nun ja, wie Schwammerl aus dem Boden schießen. Ausrüstung und Tipps Stefan Marxer, Autor des Buchs „Pilzvergnügt“ (siehe Buchtipp) weiß, was angehende Pilzsammler/innen alles benötigen: „Ideal sind feste und am besten wasserdichte Schuhe mit gutem Profil und eine lange Hose, die...

  • 09.09.21
Florian Aichhorn  (links im Bild) bei einer Wunschfahrt im Juni 2020

Rollende Engel
Noch einmal im Leben

„Sie haben nicht mehr lange zu leben.“ Ein Satz, der einen plötzlich aus der Bahn wirft. Der Verein „Rollende Engel“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, letzte Wünsche zu erfüllen. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was Ihr letzter Wunsch wäre, würden Sie die Nachricht erhalten, dass Sie nicht mehr lange leben? Für manche Menschen ist das die Realität. Sie sitzen im Büro, spüren beispielsweise immer wieder ein Stechen im Kopf. Nach langem Hin und Her gehen sie zum Arzt und...

  • 02.09.21

Gesellschaft & Soziales

Gesellschaftspolitischer Stammtisch: Die unterschätzte Klimakatastrophe
Wenn die großen Probleme anklopfen

Ist es fünf vor oder doch bereits schon fünf nach zwölf? Die Klimakrise ist inzwischen auch in unseren Köpfen angekommen. Warum wird aber so wenig dagegen getan? Das und mehr wurde beim Gesellschaftspolitischen Stammtisch des EthikCenters mit Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb diskutiert. Jakob Lorenzi „Durch Corona gab es bisher geschätzt fünf Millionen Tote. Das entspricht der Anzahl jener Menschen, die jährlich (!) weltweit durch die Feinstaubbelastung, ausgelöst durch fossile Energien,...

  • 07.10.21
(Vor)Lesen schafft Beziehung - und das kann stützen und unterstützen, wenn große und kleine Welten zusammenbrechen.

Wie Lesen dabei helfen kann, die Krisen eines (Kinder)Lebens gemeinsam zu meistern
Glück, das man erlesen kann

Beim Stichwort „Jahrestagung der Bibliothekarinnen und Bibliothekare“ denkt man vielleicht nicht sofort an Glücks-Rezepte. Genau die gab es aber an diesem glücklich machenden Tag in Hittisau. Veronika Fehle In Vorarlberg gibt es - so Pi mal Daumen - rund 100 Bibliotheken. Beim Großteil davon sind die Pfarren mit im Spiel. Knapp 70% der öffentlichen Bibliotheken befinden sich in pfarrlicher Trägerschaft bzw. Teilträgerschaft. Warum? Weil es früher sehr, sehr oft die Pfarrhäuser waren, in denen...

  • 23.09.21
2 Bilder

Kirche hinkt der Gesellschaft nach

In der Slowakei tobt eine Art „Kulturkampf“. Die Grenzlinie in diesem Kampf sehen manche zwischen „Kirche“ auf der einen und „Säkularisierung“ auf der anderen Seite. So einfach ist das aber nicht. Der slowakische Pastoraltheologe Jozef Žuffa erklärt im Interview seine Sicht eines komplexen Themas. Interview: Monika Slouk Papst Franziskus reist nach Ungarn und in die Slowakei Sonntagmittag, 12. September, feiert Papst Franziskus die Abschlussmesse mit den Teilnehmenden des Eucharistischen...

  • 07.09.21
Mit dem Flohrad kommt Lesenwertes an den Mann und die Frau.

Flohrad und Bücherstand versorgen mit Sommerlektüre
Lesen und lesen lassen

Wer in diesen Sommertagen auf der Suche ist nach guter Lektüre, wird nicht nur in Vorarlbergs Bibliotheken und im Buchhandel fündig, sondern mitunter an ganz ungewöhnlichen Orten. Möglich macht das ein ganz besonderes Fahrrad... Charlotte Schrimpff „Ich brauche Nachschub!“ Ferialerin Isabella Grünwald bremst ihr Rad vor der Marktkirche in Dornbirn. Ein ungewöhnliches Rad. Weniger wegen der Luftballons, die an einer aufragenden Antenne befestigt sind, sondern vor allem wegen seines bunten...

  • 29.07.21

Kunst & Kultur

Gaschurn hat viel zu bieten, nicht nur eine beeindruckende Bergwelt.

Kulturspaziergang in Gaschurn
Von Legenden, Bauwerken und Kunsthistorik

Wussten Sie, dass Ende des 19. Jahrhunderts der Gaschurner Chor weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt war? Dass sich auf dem Rosenkranzaltar der Kapelle Maria Schnee eine Darstellung des Turiner Grabtuches befindet? Das ansehnliche Gaschurn im Montafon hat etliche kleine und größere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Rosa Andrea Martin Immer am Dienstagvormittag führt die Montafonerin Gabi Juen bis Ende Oktober ihre Gäste in einem einstündigen Rundgang durch Gaschurn: auf den Spuren der...

  • 09.09.21
Aktueller könnte das Thema kaum sein, auch wenn das „teatro caprile“ das Stück „Auf der Flucht“ bereits zum neunten Mal auf den Berg bringt.
3 Bilder

Theaterwanderung auf den Spuren der NS-Zeit
Auf der Flucht

Aktueller könnte das Thema kaum sein, auch wenn das „teatro caprile“ das Stück „Auf der Flucht“ bereits zum neunten Mal auf den Berg bringt. Gemeinsam mit den Schauspieler/innen macht man sich bei der „interaktiven Theaterwanderung“ auf in die Vergangenheit. Und wird von ihr eingeholt. Simone Rinner Sieben Grad, Dauerregen und Nebel sind nicht das, was man sich für eine (Theater)-Wanderung wünscht, die über fünf Stunden dauern wird. „Perfektes Fluchtwetter“, grinst der erfahrene Moderator...

  • 02.09.21
Wie aus einem Guss konzertierten die Musiker/innen von Musica Sacra unter der Leitung von David Burgstaller. Die gelungene Aufführung wurde vom Publikum mit Standing Ovations belohnt.

Lebendige Kirchenmusik mit dem Verein Musica Sacra
Himmlische Klangwelten

Zum Feiertag Mariä Himmelfahrt musizierten Solist/innen, Orchester und Chor des Vereins Musica Sacra in Bildstein die Missa in Angustiis von Joseph Haydn und die Fuge Misericordias domini von Wolfgang Amadeus Mozart. Das kleine, aber hochmusikalisch besetzte Ensemble unter der Leitung von David Burgstaller brachte die Basilika zum Schwingen. Rosa Andrea Martin Die Missa in Angustiis, was übersetzt so viel wie „Messe in Bedrängnis“ bedeutet, wurde von Joseph Haydn im Jahr 1798 in Eisenstadt...

  • 26.08.21
Läuterung im Tod: Im Sterben beichtet Rubria (Alessandra Volpe) dem christlichen Propheten Fanuel (Brett Polegato), dass sie ein Doppelleben als Christin und heidnische Priesterin geführt hat.

Bregenzer Festspiele zeigen "Nero" von Arrigo Boito
Tiefe des Christentums

Die Bregenzer Festspiele zeigen mit „Nero“ von Arrigo Boito ungeahnte Tiefgründigkeit. Mit „Michael Kohlhaas“ des Deutschen Theaters Berlin ist diesen Sommer ein zweites Glanzlicht zu sehen. Wolfgang Ölz Manche Kritiker/innen bemängelten, die Inszenierung von Olivier Tambosi würde vor allem das Bedürfnis nach religiösem Kitsch befriedigen. Das Gegenteil ist der Fall: Die Kontrastierung des sadistischen Monsterkaisers Nero mit dem Heiligen des Christentums führt in eine gedankliche Tiefe, die...

  • 29.07.21

Serien

Das Ziel der Wegetappe: Kloster Marienberg, die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 11: Südtirol
Der Herrgott als ständiger Begleiter

Durch weite Felder, entlang ortstypischer Wasserwaale, vorbei an Kapellen und historischen Bauernhöfen – die Etappe des Südtiroler Jakobsweges von Glurns über Mals zum Kloster Marienberg besticht auf vielerlei Art. In den Gassen hinter den beeindruckenden Ringmauern und zwischen den jahrhundertealten Häusern ist mittelalterliches Flair spürbar: Glurns, die im Obervinschgau gelegene kleinste Stadt Südtirols und Ausgangspunkt der rund zehn Kilometer langen Weg-etappe, ist auf jeden Fall einen...

  • 18.08.21
Traumhafte Ausblicke auf den Bodensee, Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es immer wieder zu bewundern.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 10: Vorarlberg
Durch zwei Länder pilgern

Von Scheidegg im deutschen Allgäu führt ein Jakobsweg nach Bregenz. Rund 20 Kilometer abwechslungsreiche Wegstrecke, gewürzt mit einem beeindruckenden Dreiländer-Panorama hoch über dem Bodensee, erwartet die PilgerInnen. PETRA BAUR Scheidegg – der Ausgangspunkt der Pilgerwanderung ist im bayrischen Allgäu – ist der sonnenreichste Ort Deutschlands. Im Schnitt 2304 Sonnenstunden kann die Marktgemeinde für sich verbuchen. Sie liegt auf einem Hochplateau, sanft eingebettet in hügelige Landschaft....

  • 12.08.21
Aus den Quellen der Salzach schöpft Hermann Signitzer Wasser – und Kraft.
5 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_9: Salzburg
Zur Salzachquelle geht‘s über Tirol

Mit leisem Gurgeln treffen dünne Rinnsale aufeinander. Sie drängen aus dem Almboden. Vereint klingt ihr Plätschern lauter. Hoch oben, wo Salzburg und Tirol aufeinandertreffen, liegt der Ursprung der Salzach. Eine Wanderung zu den Quellen – zu jenen des Flusses und zu jenen der Seele. Michaela Hessenberger „Je näher wir dem Ursprung des Wassers kommen, desto sprudelnder werden die Ideen“, sagt Hermann Signitzer mit beschwingtem Ton. Er zieht die Bänder seiner Bergschuhe fest, denn auf einer Höhe...

  • 03.08.21
Der heilige Romedius verbrachte nach seiner Bekehrung sein Leben in Gebet und Stille – im Bild die Einsiedelei St. Romedio, das Ziel des 180 Kilometer langen Romediusweges.
4 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_8: Tirol
Auf dem Romediusweg durch Tirol

Der Romediusweg verbindet das historische Tirol von Norden nach Süden auf einer Länge von 180 Kilometern. Weil er durch das Hochgebirge führt, verlangt dieser Weg allerdings gute Kondition. Gilbert Rosenkranz Gleich vorweg: Der Romediusweg ist nichts für „Warmduscher“. In seiner Gesamtlänge ist er ambitioniert. Und auch sein Höhenprofil ist anspruchsvoll. In Summe stellt er auch die Himalaya-Riesen in seinen Schatten. 9600 Höhenmeter legen jene zurück, die sich von Thaur (zwischen Hall und...

  • 30.07.21

Kirche, Feste, Feiern

Ökumenischer Tag der Schöpfung am 4. September
Quellen des Lebens

Die Schöpfung feiert man am besten gemeinsam - sprich ökumenisch. Gesagt, getan und so findet der Ökumenische Tag der Schöpfung am 4. September mit Stationen in Bregenz, Lindau und Romanshorn heuer länderübergreifend statt. Veronika Fehle Wasser ist Leben. Was schwer nach Phrase klingt, ist tatsächlich so. Wo Wasser knapp wird, beginnt der Überlebenskampf. Wasser kann aber auch zerstören. Verschmutztes Wasser macht krank, entfesselte Flüsse reißen mit sich, was Menschen mühsam aufgebaut haben....

  • 12.08.21
Sibylle Geiger (links) und Irene Wohlgenannt (rechts). Die beiden Bestatterinnen freuen sich in Bezug auf Allerheiligen und Allerseelen auf die schön gerichteten und in der Nacht durch Kerzen hell erleuchteten Friedhöfe.

Interview mit den Bestatterinnen Sibylle Geiger und Irene Wohlgenannt
Die helfenden Hände

Sibylle Geiger und Irene Wohlgenannt arbeiten seit sechs bzw. sieben Jahren als Bestatterinnen bei den Bestattern Stuchly (Thüringen) und Abel-Burtscher (Bregenz, Götzis). Im Interview erzählen sie von ihren Aufgaben, den Umgang mit Trauer und Corona. Jakob Lorenzi Wie kam es dazu, dass Sie sich für dieses Berufsfeld entschieden haben? Sibylle Geiger: Ich wohne in der Nähe der Bestattung Stuchly und hatte mir schon früher gedacht, dass Bestatterin eine sehr interessante Berufung ist. Als ich...

  • 30.10.20
2 Bilder

Geschichte des Vorarlberger KirchenBlattes
Eine Zeitung für das ganze Kirchenvolk

Happy birthday, KirchenBlatt: Vor 75 Jahren erschien die erste Ausgabe, damals noch gemeinsam mit Tirol. Seit 1969 ist es eine eigenständige Wochenzeitung für Vorarlberg. Vieles hat sich seit damals geändert, das Wesentliche aber ist gleich geblieben. Elisabeth Willi Die Geschichte des Vorarlberger KirchenBlattes hängt zu Beginn eng mit Tirol zusammen: Vom 2. September 1945 bis zum Februar 1969 hatten die beiden Bundesländer eine gemeinsame Kirchenzeitung - das „KirchenBlatt für Tirol und...

  • 21.10.20
Palmbuschen selbst gemacht - eine Freude für Kinder und Erwachsene!

Pfarren stellen sich auf Feiern im kleinen Kreis ein
Palmsonntag zuhause feiern

Wie feiern wir ein großes Fest im kleinen Kreis? Das ist eine jener Fragen, die Pfarren in diesen Tagen beschäftigen. Improvisationskunst und Kreativität sind gefragt. Sie lassen neue Formen wachsen. p. begle Ein Blick in die Websiten der Vorarlberger Pfarren zeigt, dass online viele Angebote zur Verfügung stehen: Gebete, liturgische Feiern für zuhause, Biblisches und Spiele für Kinder, Live-Übertragungen von Gottesdiensten und vieles mehr. Ostern jedoch ist ein Fest voller Brauchtum. Da feiern...

  • 03.04.20

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
6 Bilder

Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
2 Bilder

Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
Exerzitien sind geistliche Übungen. In Verbindung mit dem Schauen der wundersamen Gebirgswelt und dem gleichmäßigen Steigen verbinden sie sich zu einem spirituellen Erlebnis.
2 Bilder

Exerzitien an ungewöhnlichen Orten
„Viele Wege führen zu Gott. Einer davon geht über die Berge“

Bernhard Kellner ist leidenschaftlicher Bergsteiger. Einmal im Jahr zieht sich der Journalist und Pressesprecher der Erzdiözese München-Freising zu geistlichen Übungen ins Gebirge zurück. Im Sommer 2020 verbrachte er seine Bergexerzitien im Steinernen Meer in den Berchtesgadener Alpen. Mein Herz verwandelt sich in den Bergen. Als wir an einem verregneten Junitag 2020 von Salet am oberen Ende des Königssees den steilen und glitschigen Sagerecksteig empor­klimmen, höre ich schon nach wenigen...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
3 Bilder

Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Auf ein Wort
Reproduktionszahl der Hoffnung

Was in den letzten Tagen über unser Land hereingebrochen ist und auch hereingebrochen wurde, ist viel. Später als andere EU-Staaten hat Österreich harte ­Maßnahmen gegen die zweite Corona-Welle gesetzt. Zudem gibt es an einigen Maßnahmen Zweifel, nicht nur unter den Parteien, sondern auch unter Ärzten, Psychologen und Pädagogen: Was wird die Schließung der Schulen und Kindergärten zur Virus-Eindämmung beitragen, was dagegen an langfristigem Schaden verursachen? Seit Freitag, quasi parallel zur...

  • 19.11.20

Auf ein Wort
Bin ich „lost“?

Das deutsche Jugendwort des Jahres 2020 ist „lost“. Das englische Wort ist das Partizip Perfekt von „to lose - verlieren“. „Lost“ wird in der deutschen Jugendsprache in verschiedenen Situationen verwendet. Ein Mensch, der lost ist, ist ahnungslos, verloren, hat keinen Plan und weiß nicht, was momentan passiert. Im Corona-Lockdown im Frühjahr haben sich Jugendliche tatsächlich oft verloren, eben „lost“, gefühlt. Durch Abstandsregeln und Versammlungsverbote brachen plötzlich die Kontakte zu...

  • 28.10.20

Auf ein Wort
Gute Nachrichten

Seit 75 Jahren gibt es nun eine Kirchenzeitung für das Gebiet von Vorarlberg. In dieser KirchenBlatt-Ausgabe sowie in der Beilage „­inpuncto“ zum Jubiläum der Kirchenzeitungen blicken wir zurück auf diese 75 Jahre. In dieser Zeit hat sich nicht nur die Technik für Erstellung, Druck und Vertrieb einer Wochenzeitung stark verändert. Gewandelt hat sich auch das KirchenBlatt-Team. In den letzten 10 Jahren war die Redaktion fast durchgängig paritätisch mit Frauen und Männern besetzt. Verwaltung,...

  • 21.10.20

Auf ein Wort
Grund zu feiern?

Am Montag dieser Woche ­begingen die Vereinten Nationen mit einem Festakt das 75. Jubiläum ihres Bestehens. Im Juni 1945, nach dem Schrecken des (in Europa bereits beendeten) Zweiten Weltkrieges unterzeichneten Vertreter von 50 Nationen in San Francisco die „Charta der Vereinten Nationen“. Ziel war - zeitbedingt - nichts weniger als der Weltfrieden. Das „Fest“ am Montag fiel im Gegensatz zu damals recht steril und stimmungsarm aus. Aufgrund der Corona-Pandemie war an ein großes Gipfeltreffen...

  • 23.09.20

Glaube & Spiritualität

Wie geht die Vielfalt der Kulturen zusammen mit    der Einheit der Weltkirche? Paul M. Zulehner sieht darin eine Schlüsselfrage der Weltsynode.
2 Bilder

Interview: Paul M. Zulehner
Das Ende der Uniformität

Spannungen in der Kirche sieht der Theologe Paul M. Zulehner als „pastoraltheologischen Normalfall“, die Vielfalt der Kulturen als Stärke. Der synodale Prozess soll die Entscheidungsfindung in der Kirche neu regeln, um die Einheit zu sichern. Interview: Monika Slouk Paul Zulehner, Sie nennen den synodalen Prozess eine „epochale Reformchance“. Viele in der Kirche sind aber müde. Es gibt so viele Strukturprozesse, wo Menschen Anliegen einbringen und doch merken, dass wenig in Bewegung kommt....

  • 23.09.21

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 01.06.21
Pater Anselm Grün lebt und arbeitet in der deutschen Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Wenn Pater Anselm Grün schreibt, hat er „immer Menschen vor Augen, denen er etwas Gutes sagen möchte“.
3 Bilder

Pater Anselm Grün im Interview
Lehren für den Lockdown

Pater Anselm Grün hat gemeinsam im Gespräch mit dem Cheflektor des Verlags Herder, Simon Biallowons, für die Bewältigung des Lockdowns das Buch „Quarantäne! Eine Gebrauchsanweisung“ geschrieben. Im KirchenBlatt-Interview erklärt er die wesentlichen Tipps und Strategien, wie friedliches Zusammenleben zu Hause gelingen kann. Dabei ist bedeutsam, sich und andere auszuhalten. Das Gespräch führte Wolfgang Ölz Ihre zahlreichen Vorträge sind derzeit wegen Corona abgesagt oder verschoben. Was macht...

  • 19.11.20
Ein Abend, ein Buch: Referent Dr. Andreas Batlogg (li.) gab interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte und den Erfolg des Buches „Das Leben Jesu“.
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Vortrag über das Buch „Das Leben Jesu“ von Kaplan Dr. Franz Michel Willam
Ein Bestseller über Jesus

1933 erschien das Buch „Das Leben Jesu im Lande und Volke Israel“ des Bregenzerwälder Kaplans Dr. Franz Michel Willam. Es entwickelte sich zu einem Bestseller und verhalf seinen Leser/innen, eine Beziehung zu Jesus zu finden. Vor kurzem wurden Autor, Entstehungsgeschichte und Erfolg des Buches in einem Vortrag behandelt. Von Elisabeth Willi In ganz Vorarlberg gibt es nicht viele Bestseller-Autor/innen und aus dem Bregenzerwald gar nur einen: Kaplan Dr. Franz Michel Willam, dessen Gesamtwerk 33...

  • 17.12.19

Geschichtliches & Wissen

Theo-Preis für herausragende Diplomarbeiten und vorwissenschaftliche Arbeiten vergeben
Der erste Preisträger

Vor Kurzem bekam Martin Fink für seine Vorwissenschaftliche Arbeit zum Thema „Die Reformation und Vorarlberg“ den 1. Theo-Preis überreicht. Jakob Lorenzi Für viele Schüler/innen ist die vorwissenschaftliche Arbeit (oder Diplomarbeit) die erste große akademische Herausforderung. So muss man eigeninitiativ auf Quellensuche gehen, das Gelesene und Erfasste kategorisieren, verarbeiten und vergleichen - und letztlich auch niederschreiben. Gleichzeitig ist diese Arbeit auch eine gute Möglichkeit,...

  • 07.10.21
Pfarrer Simma hielt viele Kirchenführungen in Damüls. Für den Tag seines Todes hatte er noch eine Führung eingeplant.
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Ausstellung über Reinold Simma, den Langzeitpfarrer von Damüls
Seelsorger in den Bergen

Pfarrer Reinold Simma (1905-1998) war 46 Jahre lang Pfarrer von Damüls. Er hütete und führte seine Schäfchen im wahrsten Sinne des Wortes - nicht nur im religiösen Leben. Priester wie ihn, die so vielseitige Rollen im Dorf spielten und Einfluss ausübten, gibt es heute nicht mehr. Das Vorarlberger FIS Skimuseum Damüls widmet dem denkwürdigen Pfarrer eine Sonderausstellung. Elisabeth Willi Über Reinold Simma - sein Leben, sein Wesen und Wirken - könnte man ohne Probleme ein dickes Buch schreiben....

  • 16.09.21
Haberilia unerkannt: Dabei ließe sie sich finden - als als Äbtissin am Deckengemälde in Au zum Beispiel. Ihr Grab befindet sich bis heute in der Mehrerau.
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Über die heilige Haberilla
Haberilia, eine Heilige, die niemand kennt

So, das wäre also die Haberilia aus Bregenz. Vielleicht aber auch aus Alberschwende. Nein? Klingelt da nichts? Höchste Zeit, das zu ändern und eine der unbekanntesten Bekannten Vorarlbergs kennenzulernen. Veronika Fehle Stichwort Heilige und Selige mit Vorarlberg-Bezug. Ok, fangen wir an! Gebhard als Diözesanpatron, den Fidelis kennt man auch. Josef ist für das Land zuständig. Kolumban und Gallus haben hier missioniert. Carl Lampert wurde vor mittlerweile auch schon wieder zehn Jahren...

  • 16.09.21
Heute leben noch fünf Salvatorianer im Salvatorkolleg in Lochau: Bruder Klaus Kiefersbeck SDS, Superior Pater Wolfgang Sütterlin SDS, Bruder Bruno Leicht SDS, Pater Delphin Chirund-Ndal SDS und Pater Bernhard Rehm SDS.
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Die Salvatorianer verlassen Vorarlberg mit 31. Dezember 2021
Seligsprechung und Abschied

Die Salvatorianische Kommunität (geistliche Gemeinschaft) im Salvatorkolleg feiert mit der Weltkirche die Seligsprechung ihres Gründers „Pater Franziskus Maria vom Kreuze Jordan“. Der neue Selige hat 1893 auch das Salvatorkolleg in Lochau selbst gegründet. Es ist eine besondere Fügung, dass just im Jahr seiner Seligsprechung der Orden mit 31. Dezember 2021 die Niederlassung im Salvatorkolleg schließt. Wolfgang Ölz Heute leben noch fünf Salvatorianer im Salvatorkolleg Lochau: Superior Pater...

  • 12.05.21

Pfarrleben

Im ganzen Land fanden kürzlich Wahl-Stammtische für die PGR-Wahlen 2022 statt.

PGR-Stammtische im Vorfeld der großen PGR-Wahlen 2022
Warum, was, wie?

Die Pfarrgemeinderatswahlen nahen in großen Schritten. Damit die Pfarren sich gut darauf vorbereiten können, bot die Diözese insgesamt vier Wahlstammtische an. Ein Bericht des ersten Wahlstammtisches aus dem Bregenzerwald. Elisabeth Willi Wer vor Kurzem in der Nähe der Kirche in Egg war, sah viele Menschen ins Pfarrzentrum Arche eintreten, darunter auffallend viele Pfarrer „in Zivil“. Aus allen Ecken des Bregenzerwaldes und sogar aus dem Kleinwalsertal waren sie gekommen. Was war da los? Ein...

  • 15.10.21
Der Garten gegenüber dem Pfarrheim in Wolfurt wurde der Katholischen Jugend und Jungschar von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.
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Pfarrgarten in Wolfurt
Junge Gärtner/innen am Werk

Jugendliche bei der Gartenarbeit? Ein seltenes Bild. In Wolfurt jedoch sieht man dieser Tage junge Menschen beim Graben, Säen und Gießen. Denn der Garten gegenüber des Pfarrheimes wird seit Kurzem kultiviert. Und natürlich wird er so gestaltet, dass junge Menschen sich dort wohlfühlen und gern zusammenkommen. Simone rinner / RED Das Projekt begann beim Pasta-Talk. „Du hast 500 Euro Startkapital und viele Ideen für eine bessere Welt. Wo fängst du an?“, ist bei dem Essen, das von der Jungen...

  • 03.06.20
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