Nachrichten - Vorarlberg | KirchenBlatt

Aktuell im Kirchenblatt

Glaube & Spiritualität

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

Kirche hier und anderswo

„Anderswo“, ein interaktiver Online-Gottesdienst zum Sommerbeginn
Komm, wir gehen „anderswo“ hin

Das vergangene Schuljahr war alles andere als „normal“. Es galt, den Alltag und die Auswirkungen einer Pandemie zu meistern. An vielen Orten fielen die Schulschlussgot-tesdienste damit flach. Mit „Anderswo“, einem Projekt von Schulamt und Beru-fungspastoral wurde an diesem Punkt „aus der Not eine Tugend gemacht“ und der Schulschlussimpuls ins Web verlegt. Veronika Fehle „Lasst uns anderswohin gehen“, das sagte Jesus zu seinen Jüngern. Es waren anstrengende Tage, die hinter ihnen lagen. Viele...

  • 15.07.21
Sommerkirche, das ist ... PopUpChurch genauso wie Bergmessen und Kirchenführungen. Wichtig ist, dass in jeder Sommerkirchen-Aktion die unverkrampfte Leichtigkeit spürbar wird, die die Initiativen und Kontaktangebote der Sommerkirche auszeichnen.

Das Projekt "Sommerkirche" macht Kirche während des Sommers überraschend anders erlebbar
Es ist Sommerkirchen-Zeit

Von Juli bis August kann es durchaus vorkommen, dass man „der Kirche“ an Orten begegnet, an denen man sie nie vermutet hätte. Wenn das passiert, steckt die „Sommerkirche“ dahinter. Veronika Fehle Sommerkirche? Ja, Sommerkirche! Und das heißt Alp- und Bergmessen von Juni bis September. Das heißt mehr als 30 Kirchenführungen im ganzen Land. Das heißt PopUpChurch beim Szene Openair in Lustenau und das heißt Engelsflügel-Selfie am Dornbirner Marktplatz. Sommerkirche, das ist viel und Sommerkirche...

  • 01.07.21
W‘ortwechsel-Open-Air: Wenn Corona Hausbesuche unmöglich macht, dann weichen die W‘ortwechsler/innen eben unter den freien Himmel aus.
2 Bilder

W‘ortwechsel in St. Arbogast
10 Gespräche, 1.000 Themen

Zum W'ortwechseln findet man sich normalerweise bei Freunden zu Hause ein. Aber was ist derzeit schon normal? Deshalb entdeckte der W'ortwechsel heuer das Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast für sich. Und siehe da: Es passte perfekt. Veronika Fehle Wenn die Parkplätze Mangelware werden, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast etwas Größeres stattfindet. So wie am vergangenen Wochenende. Eines der drei „Gs“ in der Tasche und schon war man mitten...

  • 24.06.21
Mit den Pfarren im Vorderland erhöht sich die Zahl der Seelsorgeregionen im aktuellen Struktur- und Stellenplan von fünf auf sechs.

Sitzung von Priester- und Pastoralrat zu Strukturen und Stellen
Die Weichen stellen

Dass die Zukunft für die Pfarren - und die Kirche - viele Herausforderungen bringen wird, weiß man. Deshalb sorgt man in der Diözese Feldkirch vor - zum Beispiel mit dem Struktur- und Stellenplan 2030. Veronika Fehle Es tut sich was in der Katholischen Kirche Vorarlberg. Das heißt zum einen, dass der Priesterrat mit Rainer Büchel, Pfarrer von Götzis und Altach, einen neuen Vorsitzenden bekommen hat und das bedeutet zum anderen, dass mit dem Struktur- und Stellenplan 2030 ein wichtiges...

  • 17.06.21

Glaube

Junge Ordensmenschen aus Vorarlberg
Da wollte ich einfach Ja sagen

Schwester Maria Klara Tychmanowicz (Jahrgang 1989) ist vor einem Jahr, am 28. Juni 2020, bei den Dienerinnen vom Heiligen Blut SAS (Ancillae Sanctissimi Sanguinis) eingetreten. Die sympathische Polin hat zuvor Grafikdesign studiert und bei einer Pilgerfahrt nach Medjugorje ihre Berufung entdeckt. Wolfgang Ölz Die Echtheit, Freude und Offenheit ihrer Mitschwestern für alle Menschen bei den Dienerinnen vom Heiligen Blut haben Judith Tychmanowicz berührt. Sie stammt aus Terespol in Weißrussland...

  • 12.07.21
Irene Gassmann (56) ist Priorin des Benediktiner­innenklosters Fahr vor den Toren der Stadt Zürich. Infos zum Kloster Fahr: www.kloster-fahr.ch.
2 Bilder

Interview zum Weltfrauentag
Wechselspiel von Glaube und Leben

Priorin Irene Gassmann leitet seit 2003 die Gemeinschaft der Benediktinerinnen im Kloster Fahr in der Schweiz. Die Ordensfrau spricht im Interview über Berufung, Glaube sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern in der katholischen Kirche und über den internationalen Frauentag. Hat der Glaube immer schon eine große Rolle in Ihrem Leben gespielt? Gassmann: Ich bin auf einem Bauernhof in der Innerschweiz aufgewachsen, im Kanton Luzern. Bei uns zu Hause war es üblich, am Tisch vor und nach...

  • 04.03.21
Miteinander lachen entspannt und macht den oft starren Alltag leichter.
2 Bilder

Humor hilft
Ein Lächeln auf die Lippen zaubern

Einem Mitbruder in der Gemeinschaft der Steyler Missionare in St. Gabriel wird ein besonderer „Tagesrückblick“ zugeschrieben: „Ach war das ein strenger Tag. Das Telefon hat geläutet, kaum aufgelegt hat es an der Tür geklopft und umgekehrt!“ Kurze Pause – „Ach nein, das ist ja erst morgen!“ Der Mitbruder hat uns andere mit unerwarteten und pointierten Aussagen immer wieder zum Lachen und Nachdenken gebracht. Wie oft fällt mir diese Szene ein, vor allem an etwas hektischen Tagen, in denen nicht...

  • 12.02.21
Peinliche Situationen lassen sich mit einem Augenzwinkern leichter lösen.

Wie man angespannte Lagen humorvoll auflösen kann
Leben mit Augenzwinkern

„Singen ist gesund und macht Freude!“, habe ich mir gedacht und fleißig drauflosgesungen am Altar. Das war bei meiner Primizmesse, die ich vor mehr als 20 Jahren in meinem Heimatdorf in der Schweiz gefeiert habe. Über den Brillenrand nahm ich auf der Empore der Kirche einen ehemaligen Klassenkameraden wahr, der das Lachen fast nicht mehr zurückhalten konnte. Er war einer der drei Burschen, die wie ich im Internat vom Chorgesang befreit waren. Er eher aus disziplinären Gründen – ich, weil meine...

  • 05.02.21

Texte zum Sonntag

2 Bilder

Unser Innerstes ist manchmal wie eine Wüste. Doch wir können Christus einen Weg in unser Herz bahnen.
Bereitet den Weg des Herrn!

2. Adventsonntag – Lesejahr B, 6. Dezember 2020 Lesung 1 Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und ruft ihr zu, dass sie vollendet hat ihren Frondienst, dass gesühnt ist ihre Schuld, dass sie empfangen hat aus der Hand des Herrn Doppeltes für all ihre Sünden! Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des Herrn, ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! Jedes Tal soll sich heben, jeder Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden,...

  • 04.12.20
2 Bilder

Wort zum Sonntag
Veränderung zulassen

Mit Bewunderung verfolge ich das Verhandlungsgeschick der namenlosen Frau im heutigen Evangelium. Sie, die ausländische Frau, die Heidin, hat offensichtlich von Jesus gehört. Sie spricht ihn nämlich als Sohn Davids an und sie ist überzeugt, dass er ihr helfen kann. Beharrlich und mutig treibt sie ihr Anliegen voran und setzt Jesu ablehnender Haltung immer wieder ein Argument entgegen. Angelpunkt ist dabei die Wendung: ja, aber. Ja, du hast recht, aber – das kann alles durcheinanderbringen....

  • 12.08.20
Die Bibel spricht in mein Leben - wenn ich ihr Raum und Zeit dafür gebe.

Hirtenbrief von Bischof Benno Elbs zum „Sonntag des Wortes Gottes“.
„Das Wort ist ganz nah bei dir …“

Liebe Schwestern und Brüder, die Bibel ist ein vielgelesenes, und doch auch ein unbekanntes Buch. Die Texte des Alten und Neuen Testaments sind für unseren Glauben und unsere Freundschaft mit Jesus von höchster Bedeutung. Mich fasziniert der Gedanke, dass sich seit Jahrtausenden Menschen versammeln, um diese Texte zu hören, über sie nachzudenken und sich zu fragen: Was bedeutet die Botschaft der Bibel für mich heute? Sonntag des Wortes Gottes Um die Heilige Schrift verstärkt in den Mittelpunkt...

  • 28.01.20

Menschen & Meinungen

Monika und Albert Feldkircher sind begeisterte Großeltern. Im Bild Albert Feldkircher mit seinen Enkeln.

Erfahrungen als Großvater zum Welttag der Großeltern am 25. Juli
Enkel, die Farbtupfer im Leben

Albert Feldkircher teilt zum Welttag der Großeltern am 25. Juli seine Erfahrung als Großvater. Für ihn ist es ein Jungbrunnen im Leben der jüngsten Generation eine wichtige Rolle zu spielen. Albert Feldkircher Als junger Mann konnte ich mir nicht vorstellen, einmal Großvater zu sein. Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen, nicht Opa zu sein. Ohne Dazutun bin ich in diese Rolle hineingewachsen, durfte meine fünf Enkelkinder von Geburt an erleben und mit begleiten. Es erfüllt mich mit Freude...

  • 22.07.21
Bischof Dr. Elmar Fischer (Jahrgang 1936) war 1970 bis 1982 Rektor des Marianums in Bregenz, 1989 bis 2004 Generalvikar und 2005 bis 2011 Bischof von Feldkirch.

Dr. Elmar Fischer feiert Priesterjubiläum
Echtes Menschsein leben lernen

Bischof Dr. Elmar Fischer wurde am 29. Juni 1961 in Tisis zum Priester geweiht. Im KirchenBlatt blickt er auf sechzig Jahre Priestertum in vielen Funktionen zurück. Wolfgang Ölz Bischof Elmar Fischer hat im Juni dieses Jahres in Silbertal und Tschagguns das Sakrament der Firmung gespendet. Bischof Elmar Fischer sagt: „Ich wünsche den jungen Menschen den guten Geist im täglichen Leben. Ich wünsche den jungen Menschen, dass sie diesen guten Geist überall in der Schöpfung entdecken.“ Der Bischof...

  • 24.06.21
„Ich lasse einen Ort zurück, den ich als Daheim bezeichne.“

Ordensfrau Katharina Laner im Gespräch
„Als Mensch angenommen“

Was die Ordensspitäler so einzigartig macht und wie sich Karriere und der Ruf Gottes vereinbaren lassen, erklärt Sr. Katharina, die langjährige Geschäftsführerin des Kardinal Schwarzenberg Klinikums. Seit Kurzem leitet sie die Provinz Graz-Mitteleuropa der Barmherzigen Schwestern. Interview: Alexandra Laubner Sie haben sich Ende 2020 als Geschäfts­führerin des ­Kardinal Schwarzenberg Klinikums ­verabschiedet. Was vermissen Sie am meisten? Das ist schwierig zu sagen, denn in den 41 Jahren sind...

  • 10.03.21

Kopf der Woche: Joseph Maria Bonnemain, design. Bischof von Chur
Ausgleichender Opus-Dei-Mann

Der 72-jährige Joseph Maria Bonnemain wird neuer Bischof von Chur in der Schweiz. Eigentlich hätte das Churer Domkapitel im November einen neuen Diözesanbischof wählen sollen. Allerdings hielt es mehrheitlich keinen der drei vom Papst Vorgeschlagenen für wählbar; auch nicht Bonnemain, der auf der Wahlliste stand. Nun ernannte ihn Franziskus direkt. Der designierte Bischof wandte sich nach der Bekanntgabe in einem Brief an die Menschen in seiner Diözese und nannte die Probleme beim Namen. „Wir...

  • 19.02.21

Bewusst leben & Alltag

Miteinander kochen hilft beim Einstieg in den vegetarischen Ernährungsstil des Kindes.

Wenn das Kind kein Fleisch mehr isst

Wenn Jugendliche sich entscheiden, von heute auf morgen vegetarisch zu leben, ist Kreativität in der Familienküche gefragt. Expert/innen raten den Eltern, ihr Kind zu unterstützen und die Ernährungsumstellung zum gemeinsamen Projekt zu machen. Die Gründe, warum der Sohn oder die Tochter vegetarisch leben will, können unterschiedlich sein. Vielleicht engagieren sie sich für den Klimaschutz bei „Fridays for Future“ oder sie können dem Geschmack von Fleisch einfach nichts mehr abgewinnen. Doch...

  • 15.07.21
Öffentliche Gebäude sollen eigentlich alle barrierefrei sein. Die Realität sieht aber oftmals anders aus.

Es ist „schon noch einiges zu tun“

„Wir sind nicht behindert, wir werden behindert.“ Der Präsident des ÖZIV – Bundesverband für Menschen mit Behinderungen, Rudolf Kravanja, erklärt, wie man mit Menschen mit Behinderungen umgehen soll und welche Barrieren es heutzutage noch gibt. Gehsteigkanten, die viel zu hoch sind; Geschäftslokale, die nicht erreichbar sind, weil nur Stufen hineinführen; Drogerien, die so verstellt sind, dass ein/e Rollstuhlfahrer/in nicht mehr durch die Gänge kommt; Konzerte und Kinos, die nur im hintersten...

  • 09.07.21
Fermentiertes Gemüse ist aufgrund der Milchsäurebakterien äußerst gut für den Darm, erklärt Daniela Achleitner.

Fermentieren liegt voll im Trend

Bäuerin Daniela Achleitner erklärt, was genau das Fermentieren ist, wie es funktioniert und was der Unterschied zwischen dem Fermentieren, dem Einmachen und dem Einlegen ist. Wer kennt es nicht: Der eigene Gemüsegarten quillt über und man weiß schon gar nicht mehr, was man noch alles mit dem Gemüse kochen sollte. Warum die Lebensmittel nicht einfach einmachen, einlegen oder doch eher fermentieren? Das Einmachen oder Einlegen von Lebensmitteln ist allseits bekannt. Fermentieren ist dabei noch...

  • 01.07.21
Abwechslungsreiche Mischkost deckt ­grundsätzlich alle Nährstoffe ab, die der Körper und das Gehirn brauchen.

Ernährungstrends im Check

Immer wieder entstehen Ernährungstrends, die einen „gesunden Lebensstil“ versprechen. Was hinter einigen dieser Diäten steckt, weiß Nicole Stark, Diätologin im Kurhaus Marienkron im Burgenland. Low Carb Bei Low Carb werden weniger Kohlenhydrate konsumiert. „Kohlenhydrate sind die wichtigste Energiequelle unseres Körpers und des Gehirns“, sagt Diätologin Nicole Stark. „Sie ganz weg zu lassen, ist nicht angeraten.“ Besser sei es, sogenannte „gute“ Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Diese finden...

  • 24.06.21

Gesellschaft & Soziales

Linda Isele freut sich auf die gemeinsamen Waldgänge. Jugendliche sollen den Wald auch als Spielplatz kennenlernen und gleichzeitig seine Grenzen respektieren.

Firmverantwortliche und Jugendkoordinatorin Linda Isele im Porträt
Was man liebt, schützt man

Seit Juni 2021 ist Linda Isele, Firmverantwortliche und Jugendkoordinatorin bei der Katholischen Kirche im Raum Dornbirn, auch zertifizierte Waldpädagogin. Wie der Weg zum Zertifikat war und wie sie das neue Wissen mit ihrer Arbeit verbindet, erzählt sie im Porträt. Jakob Lorenzi Wenn der Mensch ein Problem bewältigen will, schaut er meistens dorthin, wo es schon gut gelöst wurde - in die Natur. Die Natur liefert aber nicht nur Vorbilder für Konstruktionslösung, Aerodynamik oder...

  • 22.07.21

Seminartag zum bedingungslosen Grundeinkommen
Kirche soll prophetisch sein!

Wolfgang Kessler erklärt wirtschaftliche Zusammenhänge für Laien sehr gut verständlich, ohne die Komplexität zu vernachlässigen. Gemeinsam mit dem Werk der Frohbotschaft bietet er am 6. August einen Seminartag an, wo es um die Utopie des bedingungslosen Grundeinkommens gehen wird. Wolfgang Ölz Ist das bedingungslose Grundeinkommen nicht ein alter Hut? Wolfgang Kessler: Keinesfalls. In allen Industrieländern wächst die Kluft zwischen Arm und Reich. Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt...

  • 15.07.21
Gewalt gegen Frauen geht uns alle an.

Gesellschaftspolitischer Stammtisch
Von allein ändert sich nichts

Was die erschreckend hohe Rate an Femiziden in Österreich mit uns allen zu tun hat, diskutierte der Gesellschaftspolitische Stammtisch des EthikCenters via Zoom. Charlotte Schrimpff Im Prinzip ist Österreich ein sicheres Land: Im europaweiten Vergleich der Anzahl an Tötungsdelikten pro 100.000 Einwohner gibt es nur wenige Staaten, in denen man noch seltener um Leib und Leben fürchten muss. Dummerweise sticht ein Wert heraus: Der Anteil an Frauen, die hierzulande Opfer solcher Verbrechen werden....

  • 10.06.21
Gewaltprävention bedeutet seine eigenen und fremde Grenzen wahrzunehmen und zu reagieren, wenn grenzverletzendes Verhalten stattfindet - zum Schutz aller.
3 Bilder

Ein Fachstab leistet in der Diözese Präventionsarbeit.
Ein Thema für alle

Mit 1. Dezember 2020 ist das Thema "Gewaltprävention" nicht einfach nur "ein" wichtiges Thema, sondern auch eine Aufgabe, die auf neun Schultern verteilt ist und mitgetragen wird. Stefan Schäfer (Diözese Feldkirch) und Cornelia Neuhauser (Caritas Vorarlberg) sind zwei davon und arbeiten im neuen "Fachstab für Prävention gegen Missbrauch und Gewalt" mit. Simone Rinner Vor vier Monaten wurde aus der Stabstelle ein Fachstab - warum? Was ändert sich dadurch? Stefan Schäfer: Die Stabstelle gibt es...

  • 07.06.21

Kunst & Kultur

Caritas-Aktion „Musik schenkt Freude“
Freude hören

Das Caritas-Angebot "Musik schenkt Freude" verbindet - nämlich Musiker/innen mit sozial und ehrenamtlich engagierten Veranstaltern. Über das Projekt, dessen Erfolg und die Zukunft. Entstanden ist die Aktion vor knapp 15 Jahren auf Initiative von Gerti Weingärtner, selbst Musikerin, um Veranstalter aus sozialen und ehrenamtlichen Institutionen und Einrichtungen musikalisch zu unterstützen. „Ich wollte mit dem Projekt dafür sorgen, dass die Menschen in den verschiedenen Einrichtungen auch...

  • 12.07.21
Die Klara-Edition beinhaltet fünf Teile.

Mit dem Werk von Sophie Thelen wird der letzte Beitrag der Klara-Edition vorgestellt
Finale der Klara-Edition

Die Klara-Edition, die 2020 mit dem Ordenspreis der österreichischen Orden ausgezeichnet wurde, ist ein Projekt, das schon hoch gelobt wurde und wird. Die letzte Ausgabe der Edition von Sophie Thelen wird am 9. Juli, um 18 Uhr, im Kapuzinerkloster in Bregenz vorgestellt. Wolfgang Ölz Der Freundeskreis der Klaraschwestern besteht aus 1200 unterstützenden Mitgliedern. Der ehemalige ÖVP-Nationalratsabgeordnete und Bregenzer Stadtrat, Kurt Mathis, bringt mit dem Freundeskreis jedes Jahr die Summe...

  • 01.07.21
Die Beweinung Christi ist die zentrale Darstellung des Annenaltars, der heute im Feldkirche Dom aufgestellt ist.
2 Bilder

Der berühmte Heimatsohn Wolf Huber wird geehrt
500 Jahre Annenaltar

Der Feldkircher Stadtbibliothekar Dr. Hans Gruber hat als Kurator eine hervorragende Ausstellung zum großen 500-Jahr-Jubiläum des St. Annenaltars von Wolf Huber erarbeitet. Wolfgang Ölz Vor genau 500 Jahren wurde im Dom von Feldkirch der berühmte St. Annenaltar aufgestellt, einer der wertvollsten Kunstschätze Vorarlbergs. Der St. Annenaltar gilt als Hauptwerk des Künstlers Wolf Huber (1480-1553). Das Meisterwerk zwischen Spätgotik und Renaissance umfasst zehn herausragende Tafelgemälde, die...

  • 12.05.21
Die Marienstatue in der Lourdeskapelle vor der Pforte des Kapuzinerklosters in Bregenz, jetzt Niederlassung der Klaraschwestern, ist ein Ort der Fürbitte und Geborgenheit.
2 Bilder

Die Schönheit dahinter

Die Äbtissin der Klaraschwestern in Bregenz, Schwester Rita-Maria Schmid, erzählt im Rahmen der KirchenBlattserie „Mein Lieblingskunstwerk“, warum ihr die Madonna der Lourdeskapelle in Bregenz ans Herz gewachsen ist. Aufgezeichnet von Wolfgang Ölz Die Lourdeskapelle vor unserer Klosterpforte ist ein Ort des Gebetes. Diese Gebetsstätte mit der Lourdesgrotte hat etwas von einem Mutterschoß, der allen Hilfesuchenden Geborgenheit und Schutz gewährt. Seit der Aufstellung der Lourdeskapelle 1888...

  • 17.03.21

Serien

Premium
Das Pilgerdenkmal am Alto del Perdon erinnert an die tausenden Pilgerinnen und Pilger, die hier unterwegs waren, sind und sein werden.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_7: Santiago de Compostela
… meinem Ziel entgegen

In Santiago de Compostela, dem Ziel aller Jakobswege, wird heuer ein „Heiliges Jakobsjahr“ begangen. Höhepunkt ist das Fest des Apostels Jakobus am 25. Juli. Warum gehen Menschen heute diesen Weg, was bewegt sie, und was bleibt? Einer, der den spanischen Camino vor drei Jahren selbst gegangen ist, gibt Auskunft. Paul Sieberer Wir werden den Jakobsweg nicht gehen. Es sind zu viele Leute unterwegs!“ Diese weit verbreitete Meinung wurde auch von meiner Frau und mir vertreten. Trotzdem beschlossen...

  • 22.07.21
Premium
Pilgern im Banne der 3000er: Der Alpe-Adria-Trail führt vom Großglockner zum Mittelmeer
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_6: Diözese Gurk
Vom Glockner bis zum Mittelmeer

Der Alpe-Adria-Trail führt durch Österreich, Italien und Slowenien. Vom Großglockner in Kärnten erreicht er nach über 750 km bei Muggia in Italien das Mittelmeer. Es ist auch ein spiritueller Weg mit unzähligen Bildstöcken, Wegkreuzen sowie vielen Kapellen und Kirchen. Monika Gschwandner-Elkins Entlang des Alpe-Adria-Trails lassen sich die spirituellen Zentren und Kraftorte dreier Länder erwandern. Das Hineinschreiten in die Natur und die weitgehende Unberührtheit der Landschaft auf den Spuren...

  • 16.07.21
Premium
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_5: Diözese Graz-Seckau
Auf steirischem Boden pilgern

Der Steirische Mariazellerweg Nummer 6 hat viele Startpunkte. Drei Fußwallfahrende erzählen von ihrer Motivation, ihren Lieblingsetappen und Erlebnissen auf dem Weg zur Magna Mater Austriae. Katharina Grager Aus Dankbarkeit über den Studienplatz hat sich Judith Kremser 2017 auf den Weg nach Mariazell gemacht. Sie ist dem bekannten Mariazellerweg 06 von seinem steirischen Startpunkt aus gefolgt. „Aber der Mariazellerweg beginnt dort, wo du losgehst!“ ist die Medizinstudentin überzeugt. Ihr...

  • 07.07.21
Premium
Die Türme des Stiftes Schlierbach: Das Kloster ist eine Etappe am Benediktweg, auf dem eine kleine Gruppe zum „Probe-Pilgern“ unterwegs war.
3 Bilder

SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_4: Diözese Linz
Auf den Spuren und im Geist Benedikts

Der Benediktweg verbindet Klöster, die nach der Regel des heiligen Benedikt leben. Vom benediktinischen Ursprungskloster Montecassino in Italien bis nach Schottland, zum nördlichsten Benediktinerkloster Europas, soll die Route einmal führen. Der OÖ. Benediktweg ist ein Teil dieses Projekts. Ein Pilgertag am Benediktweg im Kremstal. Generationen von – ehemaligen – Jugendlichen ist die Burg Alpernstein nicht nur bekannt. Sie war ihnen geistliches Zuhause bei der Katholischen Jugend. Von der...

  • 02.07.21

Kirche, Feste, Feiern

Sibylle Geiger (links) und Irene Wohlgenannt (rechts). Die beiden Bestatterinnen freuen sich in Bezug auf Allerheiligen und Allerseelen auf die schön gerichteten und in der Nacht durch Kerzen hell erleuchteten Friedhöfe.

Interview mit den Bestatterinnen Sibylle Geiger und Irene Wohlgenannt
Die helfenden Hände

Sibylle Geiger und Irene Wohlgenannt arbeiten seit sechs bzw. sieben Jahren als Bestatterinnen bei den Bestattern Stuchly (Thüringen) und Abel-Burtscher (Bregenz, Götzis). Im Interview erzählen sie von ihren Aufgaben, den Umgang mit Trauer und Corona. Jakob Lorenzi Wie kam es dazu, dass Sie sich für dieses Berufsfeld entschieden haben? Sibylle Geiger: Ich wohne in der Nähe der Bestattung Stuchly und hatte mir schon früher gedacht, dass Bestatterin eine sehr interessante Berufung ist. Als ich...

  • 30.10.20
2 Bilder

Geschichte des Vorarlberger KirchenBlattes
Eine Zeitung für das ganze Kirchenvolk

Happy birthday, KirchenBlatt: Vor 75 Jahren erschien die erste Ausgabe, damals noch gemeinsam mit Tirol. Seit 1969 ist es eine eigenständige Wochenzeitung für Vorarlberg. Vieles hat sich seit damals geändert, das Wesentliche aber ist gleich geblieben. Elisabeth Willi Die Geschichte des Vorarlberger KirchenBlattes hängt zu Beginn eng mit Tirol zusammen: Vom 2. September 1945 bis zum Februar 1969 hatten die beiden Bundesländer eine gemeinsame Kirchenzeitung - das „KirchenBlatt für Tirol und...

  • 21.10.20
Palmbuschen selbst gemacht - eine Freude für Kinder und Erwachsene!

Pfarren stellen sich auf Feiern im kleinen Kreis ein
Palmsonntag zuhause feiern

Wie feiern wir ein großes Fest im kleinen Kreis? Das ist eine jener Fragen, die Pfarren in diesen Tagen beschäftigen. Improvisationskunst und Kreativität sind gefragt. Sie lassen neue Formen wachsen. p. begle Ein Blick in die Websiten der Vorarlberger Pfarren zeigt, dass online viele Angebote zur Verfügung stehen: Gebete, liturgische Feiern für zuhause, Biblisches und Spiele für Kinder, Live-Übertragungen von Gottesdiensten und vieles mehr. Ostern jedoch ist ein Fest voller Brauchtum. Da feiern...

  • 03.04.20
Maria und Norbert Duffner möchten die Katholik/innen auf die „Reichtümer der orientalischen Väter“ hinweisen, wie das Ökumenedekret des zweiten Vatikanischen Konzils es angeregt hat.

Weltgebetswoche für die Einheit der Christ/innen vom 18. bis 25. Jänner
Brückenschlag zur Orthodoxie

Norbert und Maria Duffner haben die Schönheit und den Reichtum der östlichen Christenheit entdeckt. Sie wollen westliche und östliche Christ/innen im Lob Gottes zusammenzuführen. Nun gibt es in der ökumenischen Weltgebetswoche bei zwei Gottesdiensten wieder Gelegenheit dazu. Von Wolfgang Ölz Norbert Duffner wollte ursprünglich Priester werden. Nach dem Austritt bei den Steyler Missionaren studierte er in Münster neben Theologie Russisch und schloss das Theologiestudium mit einer Diplomarbeit...

  • 20.01.20

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
6 Bilder

Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
2 Bilder

Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
3 Bilder

Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21
Camping-Seelsorge einst in Zell am See ­Anfang der 1990er-Jahre.
2 Bilder

Camping boomt
Seelsorge und Spiritualität am Campingplatz

An zwei Kärntner Seen gibt es im Sommer noch regelmäßig Gottesdienste für Campingurlauber – ein solches Angebot war der Ursprung der Tourismusseelsorge in Österreich. Acht Gottesdienste an acht Camping­plätzen an acht verschiedenen Kärntner Seen, alles an einem Sonntag. Das hat in vergangenen Zeiten der „legendäre“ Franziskanerpater Gustav Bergmans (1924 – 2007) zuwege gebracht. Der aus den Niederlanden stammende Pater war ab den 1960er-Jahren einer der Pioniere der Touristen­seelsorger in...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Auf ein Wort
Reproduktionszahl der Hoffnung

Was in den letzten Tagen über unser Land hereingebrochen ist und auch hereingebrochen wurde, ist viel. Später als andere EU-Staaten hat Österreich harte ­Maßnahmen gegen die zweite Corona-Welle gesetzt. Zudem gibt es an einigen Maßnahmen Zweifel, nicht nur unter den Parteien, sondern auch unter Ärzten, Psychologen und Pädagogen: Was wird die Schließung der Schulen und Kindergärten zur Virus-Eindämmung beitragen, was dagegen an langfristigem Schaden verursachen? Seit Freitag, quasi parallel zur...

  • 19.11.20

Auf ein Wort
Bin ich „lost“?

Das deutsche Jugendwort des Jahres 2020 ist „lost“. Das englische Wort ist das Partizip Perfekt von „to lose - verlieren“. „Lost“ wird in der deutschen Jugendsprache in verschiedenen Situationen verwendet. Ein Mensch, der lost ist, ist ahnungslos, verloren, hat keinen Plan und weiß nicht, was momentan passiert. Im Corona-Lockdown im Frühjahr haben sich Jugendliche tatsächlich oft verloren, eben „lost“, gefühlt. Durch Abstandsregeln und Versammlungsverbote brachen plötzlich die Kontakte zu...

  • 28.10.20

Auf ein Wort
Gute Nachrichten

Seit 75 Jahren gibt es nun eine Kirchenzeitung für das Gebiet von Vorarlberg. In dieser KirchenBlatt-Ausgabe sowie in der Beilage „­inpuncto“ zum Jubiläum der Kirchenzeitungen blicken wir zurück auf diese 75 Jahre. In dieser Zeit hat sich nicht nur die Technik für Erstellung, Druck und Vertrieb einer Wochenzeitung stark verändert. Gewandelt hat sich auch das KirchenBlatt-Team. In den letzten 10 Jahren war die Redaktion fast durchgängig paritätisch mit Frauen und Männern besetzt. Verwaltung,...

  • 21.10.20

Auf ein Wort
Grund zu feiern?

Am Montag dieser Woche ­begingen die Vereinten Nationen mit einem Festakt das 75. Jubiläum ihres Bestehens. Im Juni 1945, nach dem Schrecken des (in Europa bereits beendeten) Zweiten Weltkrieges unterzeichneten Vertreter von 50 Nationen in San Francisco die „Charta der Vereinten Nationen“. Ziel war - zeitbedingt - nichts weniger als der Weltfrieden. Das „Fest“ am Montag fiel im Gegensatz zu damals recht steril und stimmungsarm aus. Aufgrund der Corona-Pandemie war an ein großes Gipfeltreffen...

  • 23.09.20

Glaube & Spiritualität

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 01.06.21
Pater Anselm Grün lebt und arbeitet in der deutschen Benediktinerabtei Münsterschwarzach. Wenn Pater Anselm Grün schreibt, hat er „immer Menschen vor Augen, denen er etwas Gutes sagen möchte“.
3 Bilder

Pater Anselm Grün im Interview
Lehren für den Lockdown

Pater Anselm Grün hat gemeinsam im Gespräch mit dem Cheflektor des Verlags Herder, Simon Biallowons, für die Bewältigung des Lockdowns das Buch „Quarantäne! Eine Gebrauchsanweisung“ geschrieben. Im KirchenBlatt-Interview erklärt er die wesentlichen Tipps und Strategien, wie friedliches Zusammenleben zu Hause gelingen kann. Dabei ist bedeutsam, sich und andere auszuhalten. Das Gespräch führte Wolfgang Ölz Ihre zahlreichen Vorträge sind derzeit wegen Corona abgesagt oder verschoben. Was macht...

  • 19.11.20
Ein Abend, ein Buch: Referent Dr. Andreas Batlogg (li.) gab interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte und den Erfolg des Buches „Das Leben Jesu“.
3 Bilder

Vortrag über das Buch „Das Leben Jesu“ von Kaplan Dr. Franz Michel Willam
Ein Bestseller über Jesus

1933 erschien das Buch „Das Leben Jesu im Lande und Volke Israel“ des Bregenzerwälder Kaplans Dr. Franz Michel Willam. Es entwickelte sich zu einem Bestseller und verhalf seinen Leser/innen, eine Beziehung zu Jesus zu finden. Vor kurzem wurden Autor, Entstehungsgeschichte und Erfolg des Buches in einem Vortrag behandelt. Von Elisabeth Willi In ganz Vorarlberg gibt es nicht viele Bestseller-Autor/innen und aus dem Bregenzerwald gar nur einen: Kaplan Dr. Franz Michel Willam, dessen Gesamtwerk 33...

  • 17.12.19

Geschichtliches & Wissen

Heute leben noch fünf Salvatorianer im Salvatorkolleg in Lochau: Bruder Klaus Kiefersbeck SDS, Superior Pater Wolfgang Sütterlin SDS, Bruder Bruno Leicht SDS, Pater Delphin Chirund-Ndal SDS und Pater Bernhard Rehm SDS.
2 Bilder

Die Salvatorianer verlassen Vorarlberg mit 31. Dezember 2021
Seligsprechung und Abschied

Die Salvatorianische Kommunität (geistliche Gemeinschaft) im Salvatorkolleg feiert mit der Weltkirche die Seligsprechung ihres Gründers „Pater Franziskus Maria vom Kreuze Jordan“. Der neue Selige hat 1893 auch das Salvatorkolleg in Lochau selbst gegründet. Es ist eine besondere Fügung, dass just im Jahr seiner Seligsprechung der Orden mit 31. Dezember 2021 die Niederlassung im Salvatorkolleg schließt. Wolfgang Ölz Heute leben noch fünf Salvatorianer im Salvatorkolleg Lochau: Superior Pater...

  • 12.05.21
Der Schriftsteller, Sozialreformer und Bauer Franz Michael Felder.
2 Bilder

Historischer Bericht anlässlich des Joseftags am 19. März
Franz Michael Felder und der heilige Josef

Eine kleine Wallfahrt nach Au-Rehmen zur Josefsandacht Anfang März 1863. Georg Sutterlüty An einem Freitagmorgen im März 1863 machte sich der Schoppernauer Schriftsteller Franz Michael Felder auf den Weg nach Au. Sein Ziel: Die Kirche im Ortsteil Rehmen, wo eine Josefs­andacht samt hl. Messe auf das Fest des dortigen Kirchenpatrons am 19. März vorbereiten sollte (Infos zu der Kirche auf der rechten Seite). Felder unternahm diese „Wallfahrt“, wie er seinem Schwager und Freund Kaspar Moosbrugger...

  • 17.03.21

Pfarrleben

Der Garten gegenüber dem Pfarrheim in Wolfurt wurde der Katholischen Jugend und Jungschar von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.
2 Bilder

Pfarrgarten in Wolfurt
Junge Gärtner/innen am Werk

Jugendliche bei der Gartenarbeit? Ein seltenes Bild. In Wolfurt jedoch sieht man dieser Tage junge Menschen beim Graben, Säen und Gießen. Denn der Garten gegenüber des Pfarrheimes wird seit Kurzem kultiviert. Und natürlich wird er so gestaltet, dass junge Menschen sich dort wohlfühlen und gern zusammenkommen. Simone rinner / RED Das Projekt begann beim Pasta-Talk. „Du hast 500 Euro Startkapital und viele Ideen für eine bessere Welt. Wo fängst du an?“, ist bei dem Essen, das von der Jungen...

  • 03.06.20
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Das Portal meinekirchenzeitung.at wird von Kooperation Kirchenzeitungen bereitgestellt.
Powered by PEIQ