Spiritualität und Glaube

Beiträge zum Thema Spiritualität und Glaube

Texte zum Sonntag
Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht; und der Wolf reißt sie und zerstreut sie. | Foto: istockphoto/Inge van de Meeberg
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Gedanken zum Evangelium: 4. Sonntag der Osterzeit
Liebe Schafe!

So könnte man die Predigt am heutigen Sonntag beginnen. Aber, wenn es Ihnen so geht wie uns, dann finden Sie den Vergleich zwischen sich selbst und einem Schaf erst einmal nicht sonderlich schmeichelhaft. Mit einem Schaf verbinden wir oft ein etwas dümmliches Herdentier, das einerseits einfach mitläuft, andererseits aber auch andauernd von Hunden gezwickt und angebellt werden muss, um nicht „verloren zu gehen“. Kurzum: Das Bild, das in der Bibel an mehreren Stellen (Ps 23,1-2; Jes 53,6; Ez...

  • 24.04.21
Serien
Jesus und Maria von Magdala - Gesprächspartner auf Augenhöhe (Lukas Cranach d. Ä., um 1515)  | Foto: akg-images / picturedesk.com
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Biblische Gestalten - Maria von Magdala
Apostolin und Powerfrau

Maria von Magdala – auch Maria Magdalena genannt – ist vermutlich eine der umstrittensten Personen in der Bibel. Oft als Sünderin, Prostituierte oder Liebhaberin Jesu verunglimpft wurde sie als erste Zeugin der Auferstehung erst in den letzten 50 Jahren als „Apostelin der Apostel“ rehabilitiert und Papst Franziskus hat 2016 ihren Gedenktag am 22. Juli zu einem Festtag aufgewertet. Immerhin war sie es, die Jesus auf seinem Weg zum Kreuz begleitet hatte – bis zum Moment seines Todes. Maria von...

  • 22.04.21
Kunst & Kultur
Wilfriede Deutsch: "Die Motive auf den Ikonen führen mich tief in die Inhalte des Glaubens hinein. Vor allem das Motiv des Christus Pantokrators, des Weltenherrschers, berührt mich besonders". | Foto: privat
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Zeit für meinen Glauben
Ich muss malen, ich kann nicht anders

Wilfriede Deutsch ist leidenschaftliche Ikonenmalerin. Für die lebenslustige 80-Jährige ist das Malen mehr als das Herstellen eines Kunstwerks, es ist Gebet. Alles beginnt mit einem Bauernmalkurs vor vier Jahrzehnten. Für Wilfriede Deutsch, damals 40 Jahre alt, ist die Malerei zu diesem Zeitpunkt Neuland, zum Pinsel gegriffen hat sie bis zu dahin selten. Der Malkurs sollte dies grundlegend ändern – und das nicht wegen der bäuerlichen Blumenmotive. Im Kurs lernt die Niederösterreicherin nämlich...

  • 18.04.21
Texte zum Sonntag

Gedanken zum Evangelium: 3. Sonntag der Osterzeit
Die Schrift verstehen

Mein Lieblingsvers am heutigen Evangelium ist – wenig überraschend – Vers 45: „Darauf öffnete er ihren Sinn für das Verständnis der Schriften.“ Dieser Vers berührt das Zentrum meiner Tätigkeit (nicht nur) als Bibelwerksdirektorin. Ich bitte daher um Verständnis, dass meine heutigen Gedanken ein bisschen „aus dem Nähkästchen“ des Bibelwerks plaudern. Als Direktorin des Österreichischen Katholischen Bibelwerks ist es laut Statut eine meiner Aufgaben „die Bibel allen Menschen vorzustellen und...

  • 17.04.21
Serien
Historisch ist es so, dass Jesus von Nazaret zu Johannes gegangen ist, um sich taufen zu lassen. Im Bild: Taufe Christi von Andrea del Verrocchio unter Mitarbeit des jungen Leonardo da Vinci (1475). | Foto: Public Domain
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Biblische Gestalten - Johannes der Täufer
Der Prophet aus Feuer und Wasser

Auch in der zweiten Folge unserer Serie über biblische Gestalten verliert jemand seinen Kopf. König Herodes Antipas ließ Johannes den Täufer unschuldig hinrichten. Wer war der unerschrockene Kritiker des Königs? Was war seine Botschaft und warum musste er wirklich sterben? Über diese Fragen sprechen wir mit dem Neutestamentler Martin Stowasser von der Universität Wien. Unsere Reihe versteht sich als Hinführung zur Bibel-Festwoche diesen Herbst in Wien. Sein Name bedeutet „Gott ist gnädig“ und...

  • 15.04.21
Serien
Josef hat 30 Jahre mit Jesus gelebt. Er hat Jesus wachsen sehen. Und er war ihm Vater. Wirklich Vater. Auch wenn er nicht der leibliche Vater war. | Foto: kathbild.at/Rupprecht
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Biblische Gestalten - Auftakt zur Serie - Quiz
Damit das Buch der Bücher nicht im Regal verstaubt

Im Hinblick auf die österreichweite große Bibel-Festwoche im Herbst lädt der SONNTAG ab dieser Ausgabe ein, faszinierende Frauen und Männer des Alten und Neuen Testaments näher kennenzulernen. Vorab hat uns unser Kardinal Christoph Schönborn verraten, mit welcher biblischen Gestalt er gerne eine Tasse Tee trinken würde. Wussten Sie, dass das deutsche Wort „Bibel“ aus dem Griechischen stammt („Biblia“) und „Bücher“ bedeutet? Die katholische Bibel ist eine Sammlung von Einzelschriften bzw....

  • 07.04.21
Serien

Biblische Gestalten - Judit
Warum tötet eine schöne Witwe?

Die reiche und mutige Witwe Judit macht den Auftakt der neuen SONNTAG-Serie über faszinierende Gestalten aus dem Alten und Neuen Testament. Bekannt ist sie als Mörderin mit dem blutigen Kopf des getöteten Holofernes, die Künstler inspiriert. Spirituell betrachtet steht Judit für eine tiefe Gottesbeziehung. Die Reihe versteht sich als Hinführung zur Bibel-Festwoche diesen Herbst in Wien. Nach der heldenhaften Witwe Judit, die angesichts der Bedrohung durch Truppen den feindlichen Feldherrn...

  • 07.04.21
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Texte zum Sonntag

Gedanken zum Evangelium:Ostersonntag
Apostelin der Apostel

In meiner Kartensammlung habe ich alte und neue Darstellungen dieser Begegnung zwischen Jesus und Maria von Magdala. Was hat Menschen über die Jahrhunderte hinweg immer wieder so auf diese Geschichte hingeführt? Ich glaube, dass es vor allem der Wandlungsweg dieser geheimnisvollen, schönen Frau war, die später die „Apostola apostolorum“ genannt wird. Sie war die erste, die Jesus als den Auferstandenen angetroffen hat. Deshalb ist sie die Apostelin der Apostel. Es ist eine Geschichte mit vielem,...

  • 02.04.21
Kirche hier und anderswo
Für Kardinal Schönborn ist die Oster-Liturgien der Höhepunkt des Jahres. | Foto:  Erzdiözese Wien/Stephan Schönlaub
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Oster-Interview mit Kardinal Schönborn
Lachen ist viel besser als jammern

Im großen Oster-Interview mit dem „SONNTAG“ plädiert Kardinal Christoph Schönborn für ein „Zusammenstehen“ in der Zeit der Corona-Pandemie. Unser Erzbischof nimmt Stellung zum Impfen und zum Jammern, und erläutert, warum die Auferstehung Jesu das Herzstück des christlichen Glaubens ist. Und welche Rolle das leere Grab für den Oster-Glauben spielt. Nach einem Jahr Corona-Pandemie sind viele müde geworden, andere haben Angst. Der gesellschaftliche Zusammenhalt scheint gefährdet. Welche Botschaft...

  • 31.03.21
Serien

Karotten, Zwiebeln und Radieschen
Drei, die sich mögen

Karotten, Radieschen und Zwiebeln kommen immer gemeinsam ins Beet: Sie mögen sich und helfen sich gegenseitig. Die Zwiebeln vertreiben die Möhrenfliege. Und die Radieschen keimen schnell und schützen so als „Markierungssaat“ die Karotten, die eher frühjahrsmüde sind und länger brauchen, bis sie sich ans Tageslicht kämpfen.Bevor es aber endlich soweit ist, dass Samen und Steckzwiebeln in die Erde können, bereite ich die Beete vor. Wenn die März-Sonne die letzten Schneeflecken wegschmilzt und den...

  • 18.03.21
Glaube & Spiritualität
Hl. Josef mit dem Jesuskind. (Bründl-Kapelle in einem Hain bei Pulkau, NÖ) | Foto: kathbild.at/Rupprecht
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Impulse für das Josefs-Jahr
Josef hatte kein Problem, im Schatten einer Frau zu stehen

Das von Papst Franziskus ausgerufene Josefs-Jahr begann am 8. Dezember 2020. Nächster Anlass, sich eingehender mit dem Ziehvater Jesu zu befassen, ist der Josefi-Tag am 19. März. Vor 151 Jahren, 1870, wurde der hl. Josef zum kirchlichen Universalpatron erklärt. Papst Franziskus hat aus diesem Anlass mit dem Apostolischen Schreiben „Patris corde“ ein Josefs-Jahr für die Kirche ausgerufen, um die Gestalt des hl. Josef erneut in den Mittelpunkt der kirchlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Der...

  • 18.03.21
Serien
„Die Sehnsucht nach Farbe im Frühling motiviert mich jedes Jahr, ein paar neue Tulpen zu pflanzen“, erzählt Elisabeth Rathgeb von ihrem Alltag im Garten. | Foto: shutterstock
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Die Sehnsucht als Richtschnur für ein Leben, das aufblüht
Alles beginnt mit der Sehnsucht

In unserem Garten gibt es seit vielen Jahrzehnten eine leuchtend-rote Tulpe: Immer, wenn sie blüht, erinnere ich mich an den Moment, als wir Kinder im Gartenkatalog Tulpen aussuchen und bestellen durften. Ein Päckchen aus Holland! Das war damals etwas ganz Besonderes. Noch heute kann ich stundenlang in Gartenkatalogen blättern oder im Gartencenter vor den Tulpenzwiebel-Regalen stehen und mir ausmalen, wo die eine oder andere Sorte im Garten ihre Pracht entfalten könnte. Seit ich die Zwiebeln im...

  • 12.03.21
Texte zum Sonntag
Kreuzweg 8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen.   (Kreuzweg von Joseph Führich (1800 - 1876)  | Foto: Pfarre St. Johann Nepomuk / Herbert Tichova
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Gedanken zum Evangelium: 4. Fastensonntag
Gott hat die Welt so sehr geliebt…

Im heutigen Evangelium geht es um die Rettung des Menschen bzw. um das ewige Leben: "Wer an ihn [den Sohn Gottes] glaubt, wird nicht gerichtet": Der Glaube erspart uns also im Grunde etwas. Aber was ist der Glaube, von dem Jesus spricht? Was bedeutet er uns/mir persönlich? Im griechischen Original findet man für "glauben" das Wort "pisteuein". Das ist ein Beziehungsbegriff; er meint ein treues und festes Vertrauen. Hoffnungsvoll darf der Mensch auf Gott schauen, denn dieser hat seinen Sohn für...

  • 12.03.21
Menschen & Meinungen
Maria Harbich-Engels: "Ich spüre ganz stark, dass ich in Gottes Hand bin. Er trägt mich, egal was passiert."
  | Foto: privat
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Zeit für meinen Glauben
Wenn ich sterben würde...

Der Verdacht auf Eierstockkrebs bringt Maria Harbich-Engels dazu, sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen. Was, wenn ich bald sterben würde?“ Diese Frage stellt sich Maria Harbich-Engels vor gut einem Jahr. Es sind keine theoretischen Gedanken, die die Niederösterreicherin aus Aderklaa wälzt. Denn Maria steht kurz vor einer schweren Operation, der Verdacht auf Eierstockkrebs steht im Raum. Die Möglichkeit einer lebensbedrohlichen Krankheit schenkt ihr eine veränderte Perspektive auf ihr...

  • 09.03.21
Serien
Schneeglöckchen: „Jedes Jahr ein kleines Wunder – in Schnee und Eis wächst Neues.“ | Foto: pixabay
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In Schnee und Eis wächst Neues
Schneeglöckchen mit Aussicht

Wenn der Garten unter einer weißen Schneedecke liegt und das Thermometer frostige Minusgrade zeigt, halte ich Ausschau nach den ersten Frühlingsboten. Ich erwarte sie sehnsüchtig, denn die Tage sind kurz und die Nächte lang. Zaghaft wird die Sonne kräftiger. Und dann ist es endlich soweit: Unter der alten Buchenhecke sprießen die ersten grünen Spitzen der Schneeglöckchen aus dem Boden. Bald werden auch die zarten weißen Blütenköpfchen sichtbar – noch in Miniaturformat, aber sie sind da. Es ist...

  • 05.03.21
Kirche hier und anderswo

Songwettbewerb Vocation Music Award
Gesucht: Lieder mit Sinn zum Thema Berufung

Zum zweiten Mal wird in Österreich der Vocation Music Award ausgerufen. Mit einem selbstgeschriebenen Lied zum Thema Berufung steht die Frage nach dem Sinn im Leben im Mittelpunkt. Ab sofort sind Musikerinnen und Musiker aller Altersstufen dazu aufgerufen, ihren Beitrag beim Vocation Music Award (VMA) einzureichen. Das musikalische Genre spielt dabei keine Rolle, inhaltliche Voraussetzung ist, dass sich die Musikbeiträge mit dem Thema der persönlichen Berufung und Suche nach dem Sinn im Leben...

  • 04.03.21
Glaube & Spiritualität
Die Beiträge wollen den Menschen Hoffnung machen und Kraft für eine Krisenbewältigung geben.  | Foto: Grünewald-Verlag
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Buchtipp der Woche
Die Bibel in Zeiten von Corona

Welche Antworten der Hoffnung die Bibel auf die vielfach und vielerorts geschürten Ängste der Weltuntergangspropheten gibt. Für Sie gelesen. Seit gut einem Jahr hält Corona die ganze Welt in Geiselhaft, und damit auch die Welt der Kirche und der theologischen Wissenschaft. Nunmehr häufen sich die Bücher, die sich mit den auch innerkirchlichen Folgen auseinandersetzen, die das kleine Virus wohl noch längere Zeit verursachen wird. Und zeitgleich erwachen jene Weltuntergangspropheten, die mit...

  • 21.02.21
Texte zum Sonntag

Gedanken zum Evangelium: 1. Fastensonntag
Umkehren, frei werden, heimkommen

„Zurück an den Start" heißt es oft in dem bekannten Spiel „Mensch, ärgere dich nicht". Das Evangelium heute klingt irgendwie ähnlich. Warum Umkehr im Leben nicht nur „nicht ärgerlich" ist, und auch nicht wie im Spiel bedeutet, wieder bei null beginnen zu müssen, davon sprechen die heutigen Schrifttexte. Ein Herzstück des Evangeliums am Beginn der Fastenzeit. Wie sind deine Erfahrungen mit dem Fasten? Hast du die befreiende und stärkende Kraft des Verzichtes schon verkostet? Oder denkst du beim...

  • 19.02.21
Pfarrleben

Innovatives Caritas-Projekt
Bibel-Sprüche für den leeren Weihwasserkessel

Mit dem Projekt „Schritte der Hoffnung“ setzt die Caritas unserer Erzdiözese ein starkes Zeichen gegen die bisweilige Trostlosigkeit der Corona-Pandemie. Zu einem stärkenden und ermutigenden Rundgang durch die Kirche mit inspirierenden Stationen zum Thema Hoffnung lädt in diesen Monaten der Corona-Pandemie die Caritas unserer Erzdiözese Wien ein. Die Idee dafür kommt aus der Diözese St. Pölten. „Wir erleben gerade eine herausfordernde Zeit. Veränderung, Verunsicherung und die Hoffnung auf eine...

  • 17.02.21
Kirche hier und anderswo
Sternwallfahrt des weltlichen franziskanischen Ordens nach Mariazell im Juni 2019.  | Foto: OFS
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Der dritte Orden
Brücke zwischen Kloster und Welt

Ein dritter Orden ist eine Gemeinschaft für Frauen und Männer, verheiratet oder ehelos, darunter auch Priester, welche die Lebensweise und Spiritualität einer Ordensgemeinschaft außerhalb des Klosters – aber in Gemeinschaft mit Brüdern und Schwestern – gewählt haben. Dritter Orden ist der Oberbegriff für vorwiegend aus Laien bestehende Gemeinschaften, die sich einem der größeren traditionellen Orden angeschlossen haben. Der Sprachgebrauch ist damit zu erklären, dass jeweils der männliche Zweig...

  • 11.02.21
Glaube & Spiritualität
Die Bereitschaft, aus dem Glauben zu leben, trifft faktisch immer auch auf Zweifel, Vorbehalte und gegenläufige innere Antriebe. (Gisbert Greshake) | Foto: Pixabay
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Christsein der Zukunft
Was „Glauben" wirklich meint

Glaube ist mehr als ein Für-Wahr-Halten von Sätzen. Er muss einfach unter die Haut gehen, ist Universitätsprofessor Gisbert Geshake überzeugt.   Ich wurde in eine tiefgläubige Familie hineingeboren, in welcher Glaube und Leben aus dem Glauben einen selbstverständlichen, festen Platz hatten, wenngleich durchaus auch kritisch über kirchliche Verhältnisse und Vorgänge diskutiert wurde“, erzählt Universitätsprofessor Gisbert Greshake dem SONNTAG. „Hinzu kam eine in schlimmen Kriegstagen sehr...

  • 10.02.21
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Gesellschaft & Soziales
Kalasantinerbruder Wolfgang Zeeh: „Denen, die schon so oft gehört haben, dass sie zu nichts taugen, will er vermitteln: 
Du kannst das! Ich glaub‘ an dich.“ | Foto: privat
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Zeit für meinen Glauben
Jeder hat etwas, das er gut kann

Der Kalasantinerbruder Wolfgang Zeeh betreut jugendliche Straftäter, die bei ihm im Kloster ihre Sozialstunden leisten. Bei der gemeinsamen Gartenarbeit oder während des Küchendienstes tut er das, was er besonders gut kann: zuhören. Bruder Wolfgang Zeeh wird vorgewarnt: Der Bursche, den ihm das Gericht schicken würde, sei ‚sehr schwierig‘. Wofür der junge Mann – groß, schlank, blond – verurteilt wurde, erfährt der Ordensmann nicht. Auch dieser jugendliche Straftäter wird wie schon einige...

  • 10.02.21
Glaube & Spiritualität
Marianne Schlosser (Hg.), Bonaventura – Lehrer der Weisheit. Auswahl aus seinen Werken | Foto: EOS-Verlag
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Buchtipp der Woche
Das Denken des „Engelsähnlichen"

Eine faszinierende Textsammlung erschließt das weite und tiefe Denken des großen Franziskanertheologen Bonaventura. Für Sie gelesen. Er ist neben dem hl. Thomas von Aquin der einflussreichste Theologe des Mittelalters: der hl. Bonaventura (geboren 1221 und gestorben 1274). Er leitete den Franziskanerorden 17 Jahre lang bis zu seinem Tod und gilt wegen seines Organisationstalents gleichsam als dessen zweiter Stifter. 1482 wurde Bonaventura durch Sixtus IV. heiliggesprochen und 1588 durch Sixtus...

  • 07.02.21
Kirche hier und anderswo
Diese Zeit lehrt, was die Menschen wirklich vermissen, was ihnen hilfreich ist – und welche Rolle Glaube und Religionen im eigenen Leben einnehmen können. | Foto: kathbild.at / Franz Josef Rupprecht
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Sakramentenvorbereitung trotz Corona
Digitalität ist ein Hilfsmittel, aber kein Ersatz für Begegnung

Die Corona-Pandemie verändert alle seelsorglichen Vollzüge, ist der Wiener Pastoraltheologe Johann Pock überzeugt. Wo liegen die Chancen und die Gefahren in der Kinderpastoral? Wie kann die Sakramentenvorbereitung in diesen Corona-Monaten zu einem neuen Lernort für die Kirche werden?Eines vorweg: Was viele Frauen und Männer, haupt- und ehrenamtlich, in den Diözesen in den vergangenen Monaten in der Pastoral geleistet haben, ist bewundernswert. Es war gewissermaßen ein Kaltstart in völlig...

  • 04.02.21
  • 1

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