Spiritualität und Glaube

Beiträge zum Thema Spiritualität und Glaube

Texte zum Sonntag
Es ist wichtig, Fehler ansprechen zu können, konkrete Vereinbarungen zu treffen und klare Grenzen zu ziehen, wo ein Verhalten nicht akzeptabel ist.  | Foto: pixabay
2 Bilder

Gedanken zum Evangelium: 16. Sonntag im Jahreskreis
Fehler sind menschlich

Matthäus 13, 24–43 Inmitten aller Widerstände und Hindernisse sieht Jesus die Ressourcen: das Reich Gottes wächst. Wir können uns diese Haltung für uns selber und für unsere Gemeinden aneignen und daraus eine reflektierte, fehlerfreundliche Kultur entwickeln. Wenn ich am Sonntag­vormittag zum Gottesdienst im Weinviertel unterwegs bin, genieße ich in den Wochen vor der Ernte den Anblick der goldgelben Felder. Die Menschen zur Zeit Jesu haben das etwas anders erlebt. Die Felder waren wesentlich...

  • 16.07.20
Glaube & Spiritualität
Die Vorstellung vom Vater-Sein hat sich in den vergangenen Jahrtausenden oft gewandelt. Ein unbefangener Blick in die ganze Bibel des Alten und Neuen Testaments zeigt diese Entwicklung im Laufe der biblischen Jahrhunderte auf. | Foto: Pixabay
3 Bilder

Lernen durch die Heilige Schrift
Das Vorbild der biblischen Väter

Es mag jetzt so manche Christen verblüffen, aber die wichtigste Aufgabe der Väter in der Bibel ist die Hinführung ihrer Kinder zu Gott. Vor allem durch das persönliche Zeugnis. Eine biblische Spurensuche zum „Vater-Tag“ am 14. Juni. Auf den ersten Blick hin ist das Thema „Väter in der Bibel“ zum Scheitern verurteilt. Gerade dann, wenn heutige (zeitbedingte) Vorstellungen vom Vater-Sein auf die Väter in der Bibel übertragen werden und die biblischen Väter an unseren gegenwärtigen...

  • 16.07.20
Serien
Hl. Scholastika und hl. Benedikt (Januarius Zick, Hl. Scholastika, Stift Kremsmünster; El Greco, Der Heilige Benedikt, um 1577/79, Madrid). | Foto: akg-images / picturedesk.com
4 Bilder

Seelenverwandte & Seelenfreunde
Sie vermochte mehr, weil sie mehr liebte

In unserer Sommer-Serie über „Seelenverwandte & Seelenfreunde“ beleuchten wir die geistliche Freundschaft zwischen Mann und Frau. Ob zwischen Mutter und Sohn, Bruder und Schwester, Ehemann und Ehefrau oder zwischen Personen der Kirchengeschichte, die einen wechselseitigen fruchtbaren Einfluss aufeinander ausübten. Faszinierend ist die Beziehung zwischen dem heiligen Benedikt und seiner Schwester Scholastika. Beide hatten ein offenes Ohr für die Sorgen des oder der anderen. Sie sind bis heute...

  • 09.07.20
Glaube & Spiritualität
Foto: Pixabay
2 Bilder

Die Kraft des Gebetes
Der Lobpreis – das gesungene Gebet

Gott zu loben und zu preisen bedeutet, Gott um seiner selbst willen zu betrachten. Johannes Eibensteiner liebt es, den Tag mit Lobpreis zu beginnen und hat sich dafür das Gitarre Spielen selbst beigebracht. Verschlafen und müde – Johannes Eibensteiner geht es morgens oft nicht anders als vielen, die sich nach dem Weckerläuten aus dem Bett quälen. „In der Früh bin ich oft richtig träge“, sagt der 34-Jährige. Was ihn munter macht? „Ich mache Lobpreis. Nehm’ mir in meiner Gebetsecke meine Gitarre,...

  • 02.07.20
Serien
2 Bilder

Ein Herz und eine Seele
Hl. Augustinus und hl. Monika

Sommerserie „Seelenverwandte & Seelenfreunde“ Die Tränen der Mutter MonikaDie Sorge der hl. Mutter Monika (geboren um 332, gestorben 387) um ihren Sohn, den hl. Augustinus (geboren 354, gestorben 430), hielt ein Leben lang an. Monika hörte nie auf, Hoffnung in ihren Sohn zu setzen. Eine beispielhafte konstruktive Grundhaltung, die auch heutige Eltern mit Monika gemeinsam haben können. Eine Spurensuche im 4. Jahrhundert nach Christus. Sie ist eine spannende Beziehung und wohl auch heute...

  • 01.07.20
Glaube & Spiritualität
In der Liebe wird Gott greifbar.
4 Bilder

Eine Tür zum Leben
Liebe ist

Gottes-, Nächsten- und Selbstliebe gehören untrennbar zusammen. Das macht den Stellenwert der Liebe im Christentum aus. Besonders prägnant: Ohne Nächstenliebe gibt es kein Christentum. Es ist nach dem Wort „Gott“ wohl das an meisten missbrauchte Wort in der Geschichte der Menschheit: die „Liebe“. Denn oft wird „Liebe“ verwechselt mit Gefühlsduselei und einer Pseudo-Romantik. Dabei zeigt ein kleiner Buchstabe („i“) in der deutschen Sprache einen engen Zusammenhang auf: zwischen „Lieben“ und...

  • 25.06.20
Glaube & Spiritualität
Lohfink versteht es meisterhaft, auf oft nur wenigen Seiten jedes der bekannten, oft kühnen und bisweilen auch scharfkantigen Jesus-Gleichnisse in einem neuen Licht erscheinen zu lassen.  | Foto: Pixabay
2 Bilder

Buchtipp
Die vierzig Gleichnisse Jesu

Der Neutestamentler Gerhard Lohfink legt ein leicht lesbares und zugleich fundiertes Buch über die Gleichnisse Jesu vor. Die Gleichnisse führen uns nicht nur in das Zentrum der Verkündgung Jesu, sondern verweisen zugleich auf die Person des Verkündigers, auf das Geheimnis Jesu.“ Dieser Satz des evangelischen Theologen Eberhard Jüngel ist gleichsam das Motto des jüngsten Buches des Neuestamentlers Gerhard Lohfink über „Die vierzig Gleichnisse Jesu“. Ich gestehe, dass ich dieses Buch am...

  • 07.05.20
Serien
Nicht die Unverwundbarkeit, sondern die Liebesfähigkeit ist die Signatur christlicher Menschlichkeit. | Foto: Pixabay
2 Bilder

Schwester Melanie Wolfers SDS: Die Kunst des Vergebens
Vom Segen des versöhnten Lebens

Erfolg ist alles! Bring deine Stärken ins Spiel und zeig ja keine Blöße!“ Dieses Bewusstsein prägt nicht erst die gesellschaftliche Atmosphäre unserer Tage. Es ist vielmehr ein uralter Traum, unverwundbar zu sein. Zahlreiche Mythen und Märchen handeln von Siegertypen und unschlagbaren Helden. Die Nibelungensage erzählt von Siegfried, dem Sohn eines mächtigen Königs, der schön, kraftvoll und mutig war. Ein Kampf mit einem bedrohlichen Drachen sollte ihn tödlich zu Fall bringen. Doch Siegfried...

  • 22.04.20
Serien

Vorwürfe gegen die Kirche
Wasser predigen und Wein trinken

Unserer Kirche wird bisweilen vorgehalten, dass sie die Heuchelei pflegt. Ist die (moralische) Latte so hoch gelegt, dass nur wenige sie überspringen können. Und viele andere scheitern müssen? Und was meint die Rede von der „glücklichen Schuld“ in der Osternacht? Die Kirche predigt Wasser und trinkt selbst Wein… Vorurteil oder Realität?Regina Polak: Das ist der Vorwurf der Heuchelei. Das Problem an ihr besteht darin, dass ein Mensch, der heuchelt, dies oft gar nicht selbst bemerkt, weil er oder...

  • 13.04.20
Serien
Es gibt heute viele Menschen, die nicht genug zu essen haben, nicht nur die Menschen in fernen Gebieten. Wenn Jesus vom Hunger spricht, meint er nicht nur den knurrenden Magen. Er spricht vom Hunger nach Gerechtigkeit und liebender Zuwendung.
2 Bilder

Pater Anselm Grün: Werke der Barmherzigkeit - Teil 1
Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben

In dieser Fastenzeit sollen uns die sieben Werke der Barmherzigkeit begleiten. Die Kirche hat schon sehr früh das Wort Jesu aus der Gerichtsrede ernst genommen, in dem er unsere Spiritualität am Verhältnis zum Hungernden, Dürstenden, Fremden misst. Jesus identifiziert sich mit den Armen, Obdachlosen und Kranken: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40). Jesus zählt sechs verschiedene Gruppen auf. Die frühe Kirche liebt die Zahl sieben und hat...

  • 01.03.20

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Powered by PEIQ