Serien (St) - 2018

Beiträge zum Thema Serien (St) - 2018

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Die Orgel ist das liebste Instrument des Theologen und Pädagogen Bohuslav Bereta.
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In Europa zu Hause | Teil 03
Ein slowakischer Theologe im Ländle

Teilhabe statt völliger Anpassung Bohuslav Bereta, geboren 1976, kann sich dank seiner Eltern noch an eine Zeit erinnern, als es in der Slowakei verboten war, sich offiziell zur katholischen Kirche zu bekennen. „Meine Eltern gehörten der Untergrund-Kirche in der Slowakei an“, erzählt Bereta, der sich aufgrund dieser Erfahrung dazu entschlossen hat, Theologie und Pädagogik zu studieren. Diverse Praktika führten ihn von Sachsen über die USA und Bayern bis nach Graz, wo er eigentlich nur fertig...

  • 15.07.18
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Ana Jigmut an ihrer Nähmaschine in ihrer Schneiderei in St. Margarethen.
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In Europa zu Hause | Teil 04
Frau Ana aus Rumänien

Helfen, wo Hilfe benötigt wird Ana Jigmut kam 1999 als Pflegerin von Rumänien ins Burgenland. Frau Ana, wie sie in St. Margarethen genannt wird, hat sich in Österreich ein eigenständiges Leben aufgebaut. Ana Jigmut sitzt an der Nähmaschine und lässt die Nadel durch das Kleidungsstück flitzen. Frau Ana, wie ihre Kundschaft sie nennt, ist gelernte Schneidermeisterin. Als Diktator Nicolae Ceausescu in Rumänien noch das Sagen hatte, leitete sie ein Schneideratelier. Doch nach dem Sturz des...

  • 15.07.18
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Peterskirche St. Lambrecht. Darstellung des Letzten Abendmahls. Die Eucharistie stand bei allem Wandel immer im Zentrum des liturgischen Feierns.

800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 16
Liturgiepraxis im Wandel

Im Spätmittelalter gab es eine Vielzahl an Messen, die in den Kirchen eines Ortes und oft gleichzeitig an den Altären in demselben Gotteshaus gefeiert wurden. Dabei unterschied man die „öffentliche Messe“ am Sonntag als eine vollständig gesungene Messe mit rituellen Besonderheiten von jenen Messen, die aus unterschiedlichen Anlässen gefeiert und nur teilweise gesungen, meist aber „gelesen“ wurden („stille Messe“). Häufig waren auch Totenmessen, die aufgrund einer Stiftung oder einer Geldspende...

  • 08.07.18
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Markus Poschner ist gebürtiger Münchner. Ihn zog es von der bayerischen Landeshauptstadt nach Linz, wo er als Chefdirigent des Bruckner-Orchesters wirkt. – Bild unten: Der Taubenmarkt in der oberösterreichischen Landeshauptstadt.
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In Europa zu Hause | Teil 02
Ein Münchner dirigiert in Linz

Das Geheimnis der Musik liegt zwischen den Noten Der Wechsel von der bayerischen auf die oberösterreichische Seite fiel ihm nicht schwer, denn er ortet viele Gemeinsamkeiten zwischen beiden Bevölkerungsgruppen. Die Liebe zur sinfonischen Musik zeichnet den 1971 in München geborenen Musiker und Dirigenten aus. Doch er kennt auch andere Traditionen: „Ich bin eigentlich auf der Orgelbank meines Vaters aufgewachsen, habe die Noten für ihn umgeblättert und die Register gezogen“, erzählt Poschner....

  • 08.07.18
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Von der Stadt ins Dorf kam Cheyenne Gomes (Bild unten). Die Französin stammt aus Clermont-Ferrand und verrichtet derzeit ein Praktikum in St. Jodok am Brenner, Tirol.
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In Europa zu Hause | Teil 01
Eine junge Frau aus Frankreich in Tirol

In der Gemeinschaft lernen Hier leben Menschen mit Beeinträchtigung. Die junge Französin hat vor kurzem ihr Studium abgeschlossen und will die Praxis einer Sozialarbeiterin erleben. Beworben hat sich Cheyenne über den Europäischen Freiwilligendienst. Nach Österreich schickte sie ihre erste Bewerbung und wurde von der Arche Tirol genommen. In Frankreich bereitete sie ihr Studium darauf vor, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen oder älteren Menschen zu leiten. Doch nur über die...

  • 01.07.18
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Die Mutterpfarren. Dieses weitmaschige Pfarrnetz zeigte sich im Gebiet der heutigen Steiermark zum Zeitpunkt der Diözesangründung 1218..

800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 15
Seelsorgestruktur im Wandel

In der Antike war in jeder größeren Stadt ein Bischof zusammen mit Klerikern für einen gewissen Seelsorgesprengel zuständig. Diese Form der Kirchenorganisation hatte die Völkerwanderung zerstört. Im Frühmittelalter spielte dann das Eigenkirchenwesen eine wichtige Rolle. Ein besonders tüchtiger Priester konnte zum Erzpriester bzw. Archipresbyter aufsteigen. Als solcher war er für eine größere Region und deren Priester zuständig und hatte für die Klerikerausbildung in seinem Sprengel zu sorgen....

  • 26.06.18
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Die andere Seite. Irmtraud Fischer weitet den Blick auf das Alte Testament.

Warum Theologie studieren? | Teil 08
Sie ist die „Grande Dame“ der Grazer Theologie

Schad’, dass sie kein Bub ist“, sagte einer der damaligen Professoren der Theologischen Fakultät an der Karl-Franzens-Universität Graz zu den Eltern der jungen Ausseerin, als Irmtraud Fischer begann, Theologie zu studieren. Die Perspektiven waren also nicht unbedingt positiv. Ihr Interesse am Fach war erst kurz vorher erwacht, als sie zum ersten Mal eine „Vollbibel“ in der Hand gehalten und verstanden hatte, dass das Alte Testament zu unserer Bibel gehört. Mittlerweile ist die 61-Jährige...

  • 17.06.18
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Seine Melodien begeistern Jung und Alt. Bei Kurt Mikula passt aber auch der Rhythmus.

Warum Theologie studieren? | Teil 08
Ich mach alles rein aus dem Gehör heraus

Mit über 7,5 Millionen Klicks auf YouTube ist der gebürtige Vorarlberger, der in Salzburg lebt, mittlerweile einer der bekanntesten religiösen Kinderliedermacher im deutschen Sprachraum. Erfrischende Lieder mit toller Musik und stimmigen Texten, die Kinder und Erwachsene ansprechen und begeistern. Eine wahre Fundgrube für alle, die einfach gerne singen, sind seine vielen Mitsinglieder auf YouTube. Dort gibt es über 100 Videos als Karaoke-Version. Da ist dann auch der Text eingeblendet, und man...

  • 10.06.18
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800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 14
Wegmarken zum Miteinander

Der Stein der Versöhnung, der beim Festakt zu 500 Jahre Reformation im Grazer Landhaushof eingelassen wurde, dokumentiert den Wandel des Verhältnisses der christlichen Konfessionen vom Gegeneinander über ein Nebeneinander zum Miteinander. Hier (von links) Superintendent Hermann Miklas, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landtagspräsidentin Bettina Vollath, Superintendentialkurator Michael Axmann und Bischof Wilhelm Krautwaschl beim Deponieren des Gedenksteines am 14. Oktober 2017. Bischof...

  • 10.06.18
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Eine Liebe fürs Leben: Wolfgang Sotill und Jerusalem.

Warum Theologie studieren? | Teil 07
Ein weiter Weg: vom Mürztal bis Jerusalem

Nach der Matura am Stiftsgymnasium in Admont war für den jungen Obersteirer klar, dass es für die berufliche Zukunft etwas „grundsätzliches Geisteswissenschaftliches“ sein sollte. In der Theologie gab es eine breite Sicht auf die Kirche, die ihn faszinierte und wo auch sein Interesse für Geschichte nicht zu kurz kam. Das Studium war für ihn nicht zu theoretisch, sondern provozierte „Gedankenspielereien“, die er als eine Gedankenschule betrachtete. Noch viel mehr beeinflusste den jungen...

  • 03.06.18
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Ganz Ohr. Beim Gespräch mit einem Patienten in der Schmerzambulanz.

Warum Theologie studieren? | Teil 06
Herausforderungen im Hörsaal des Lebens

Nach der Matura konnte sich die gebürtige Grazerin noch nicht gleich für Theologie entscheiden, sondern begann zuerst mit dem Studium der Altphilologie und Volkskunde an der Karl-Franzens-Universität in Graz. Nach einem Semester kam dann der Umstieg zur Theologie, weil sie bemerkt hatte, „das ist nicht das, was mich so interessiert, dass ich es beruflich ausüben will“. Fasziniert hat sie die Breite, von der Philosophie bis hin zur Ethik, Geschichte, Liturgie und Bibeltheologie, kurz gesagt...

  • 27.05.18
Serien
Das ehemalige Stift Göß wurde zum Bischofssitz für die Diözese Leoben, die frühere Stiftskirche und heutige Pfarrkirche, dem heiligen Apostel Andreas geweiht, zur Bischofskirche.

800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 13
Ein Bistum für die Obersteiermark

Nur wenige Jahrzehnte bestand auf steirischem Boden das Bistum Leoben. Sein Territorium gehörte vorher größtenteils zur Erzdiözese Salzburg. Es ging aus der josephinischen Diözesanregulierung im Jahre 1783 hervor und wurde aus dem staatlichen Religionsfonds dotiert. Die kanonische Errichtung des Bistums Leobens als Suffraganbistum Salzburgs wurde erst drei Jahre später möglich. Papst Pius VI. (1775–1799) gewährte seine Zustimmung. Zum ersten Bischof wurde Alexander Franz Joseph Graf Engl von...

  • 27.05.18
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Warum Theologie studieren? | Teil 05
Die zwei Seiten einer beruflichen Medaille

Nach der Matura arbeitete der in Zeltweg geborene Stefan Haider zuerst zwei Jahre in der Kirchenbeitragsstelle Leoben und wollte im Glauben dann doch „wissensmäßig mehr in die Tiefe gehen“, also zog es ihn zur Theologie. Eine mögliche Alternative wäre Musik gewesen, spielte er doch damals auch in der christlichen Band „Aufwind“. Heute lebt er in Wien und unterrichtet an der HLM/BAfEP Wiener Neustadt. Daneben gestaltet Haider schon seit 1997 ein ungewöhnliches „Zweitfach“. „Tagsüber bin ich...

  • 20.05.18
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Glockenweihe für die Pfarr- und Wallfahrtskirche Graz-Mariatrost. Glockenweihen sind bis heute besondere Ereignisse im Leben einer Pfarre.

800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 12
Eine blühende Volksfrömmigkeit

Im Mittelalter, vor allem im späten, prägte sich eine blühende Volksfrömmigkeit aus. Mancher religiöse Brauch der Neuzeit – trotz der Um- und Abbrüche infolge der Reformation und des josephinischen Staatskirchentums – wurzelt in dieser Epoche. Gemäß dem IV. Laterankonzil von 1215 sollte jeder Gläubige wenigstens einmal jährlich zur Kommunion und zur Beichte gehen. Die Beichte galt als Voraussetzung, um die Kommunion würdig zu empfangen. Besonders die Verehrung der Eucharistie nahm im...

  • 11.05.18
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Engagement zählt. Von Brasilien bis ins Bischöfliche Gymnasium.

Warum Theologie studieren? | Teil 04
Dort treffen sich so viele unterschiedliche Gebiete

Nach der Matura habe ich mich gefragt: „Was will ich wirklich?“ Eine Vorprägung war bei Dagmar Giglleitner durchaus vorhanden, schließlich sind die Eltern der Oberösterreicherin beide Theologen. Schon als Kind dachte sie: „Religionslehrerin wie die Mama zu werden, das wäre wirklich super.“ In der Jugendzeit kam eine Phase der kritischen Auseinandersetzung mit der Kirche, aber letztlich fiel die Entscheidung, es einfach zu probieren. Graz als Studienort ergab sich beinahe automatisch, denn schon...

  • 11.05.18
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Beim Osternesterl-Suchen. Michael Reinprecht mit Kindern aus der Pfarre.

Warum Theologie studieren? | Teil 03
Hineinwachsen in eine erfüllende Aufgabe

Es ist mit Sicherheit ein buntes Leben, auf das der 1980 geborene Frohnleitener zurückblicken kann. Sein Theologiestudium war überhaupt nicht geplant und hat sich doch als die richtige Entscheidung herausgestellt. „Ja, ich bin hineingewachsen und habe im Lauf der Zeit immer stärker erkannt, dass Kirche einfach so viel mehr zu bieten hat.“ So fasst er die Zeit seiner Ausbildung und seiner Tätigkeit als Pastoralassistent seit 2015 zusammen. Natürlich müsse man sich dessen bewusst sein, dass es...

  • 06.05.18
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Mit dabei sein. Ingrid Hipp hält mit ihren Schülern auch einen lebendigen Kontakt zur Pfarre aufrecht, hier bei der Fronleichnamsprozession.

Warum Theologie studieren? | Teil 02
Einen wirklich guten Draht zu Kindern finden

An 15 Schulen war sie bisher tätig, und „nach wie vor unterrichte ich leicht“, meint Ingrid Hipp lachend. Erstaunlich, wo doch viele Kollegen durchaus die Mühen des Berufes verspüren. Vielleicht ist es einfach die Liebe zum Gemeinsam-Sein mit Kindern und Jugendlichen. „Wir sitzen meistens am Boden im Kreis um eine Kerze, oft gibt es was zu essen, und wir teilen ein Brot.“[/p] Daran, dass Kinder traurig sind, wenn Religion einmal ausfällt, merke sie, wie wichtig das Fach für sie ist. Die...

  • 29.04.18
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Maria Buch
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800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 11
Die marianische Steiermark

Die Vorrangstellung Marias ist zahlenmäßig klar greifbar: So tragen 62 Pfarrkirchen sowie 38 Kirchen von Benefiziaten, Exposituren und Filialen in der Diözese Graz-Seckau das Marienpatrozinium. Außerdem sind 329 Kapellen, zahlreiche Seitenaltäre in Kirchen, Flur-, Dorf- und Hauskapellen und Bildstöcke der Gottesmutter geweiht. Den Gotteshäusern in Mariazell (1907), Seckau (1930), Rein (1979), Graz-Mariatrost (1999) und Weizberg (2017) – allesamt der Mutter Jesu geweiht – wurde der Ehrentitel...

  • 29.04.18
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Durcheinandergewirbelt wurde sein Glaube. Andreas Monschein blickt zurück.

Warum Theologie studieren? | Teil 01
Wie man bei der Taufe das Kind hält – nie gelernt

Gegen so etwas wie eine Sakralsprache „habe ich angeschrieben“. Jetzt fühle er sich durch Papst Franziskus bestätigt, freut sich der Kindberger Pfarrer Andreas Monschein. Er schloss 2008 an der Katholisch-Theologischen Fakultät Graz sein Studium ab. Im Sonntagsblatt-Gespräch erinnert er sich auch an das Verfassen seiner Diplomarbeit. Ob im deutschsprachigen offiziellen Römischen Messbuch auch die über 40 eigens geschaffenen Tagesgebete der Messe berechtigt seien oder nur die direkt aus dem...

  • 22.04.18
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Persönliche Antworten zum Diözesanjubiläum | Teil 02
Denn Christen werden nicht geboren

Vor 800 Jahren – im Jahre 1218 – wurde in unserem Land ein Bischofssitz mit dem dazugehörigen seelsorglichen Zuständigkeitsbereich, genannt „Diözese“, errichtet: Wir feiern heuer ein Jubiläum. Dazu fällt mir zunächst das Diktum von Friedrich Nietzsche ein: „Nicht das ist das Kunststück, ein Fest zu veranstalten, sondern solche zu finden, welche sich an ihm freuen.“ Ein Ereignis wie „800 Jahre Diözese Graz-Seckau“ kann nur dann festlich begangen werden, wenn die Feiernden von diesem Gründungsakt...

  • 15.04.18
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Gründungsfeier für das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Graz am 20. Juni 1615: Erzherzog Ferdinand (später Kaiser Ferdinand II.) überreicht Pater Gabriel Ferrara die Gründungsurkunde.

800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 10
Armenfürsorge und soziales Tun

Seit den Anfängen der Kirche war die Sorge um die Armen im christlichen Leben verankert. Sie folgte dem Beispiel und Auftrag Jesu in seiner Verkündigung, der auf konkrete Formen der Barmherzigkeit hinwies. Der Bischof wurde schon seit der Spätantike zu einem Hauptträger der christlichen Armensorge, die zugleich zu seinen wichtigen Amtspflichten gehörte. Im Mittelalter und in der Neuzeit übernahmen neben Bruderschaften vor allem Klöster und Orden aus ihrer Berufung heraus karitative Aufgaben:...

  • 15.04.18
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Allerheiligen. Ausschnitt aus dem Hochaltarbild in der Pfarrkirche Allerheiligen bei Wildon aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 09
Beschützer und Fürsprecher

Die Heiligenverehrung. Heilige spielen im Leben der Gläubigen als Fürbitter eine zentrale Rolle, sind als Patrone von Kirchen auch Namensgeber von Ortsteilen oder Gemeinden, Vereinen und Bruderschaften. Ihre Verehrung kommt zum Ausdruck in Wallfahrten und Prozessionen, in eigenen Altären und Votivgaben. Ihre Gedenktage werden mit feierlichen Gottesdiensten begangen. Das bäuerliche Brauchtum verband mit den Festen im Kirchenjahr Lostage („Bauernregeln“), Zahltage, Markttage oder den...

  • 01.04.18
Serien
Blühende Wüste im Süden Israels.
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Lebensspuren - Fastenserie 2018 | Teil 07
Wüste – die neue Schöpfung

In der Wüste wohnt der Tod. Hier gehört ihm schon fast alles, und hier hat er sein Heimspiel im Kampf gegen das Leben. Von seinem Basislager der Wüste aus schickt der Tod seine Vorboten in die Oasen und die fruchtbaren Landstriche: Hitzewellen und Sandstürme in der Luft, während Wanderdünen als Bodentruppen Land gewinnen, indem sie es mit Sand überhäufen. Unaufhaltsam marschiert der Tod weiter und drängt etwa in der Sahelzone den grünen Gürtel des Lebens immer weiter zurück. Was bleibt, sind...

  • 01.04.18
Serien
Einsamkeit gibt es auch in den Herzen der Städte.

Lebensspuren - Fastenserie 2018 | Teil 06
Ganz schön einsam

Welche Bilder tauchen in uns auf, wenn wir das Wort „Wüste“ hören? Vielleicht denken wir an eine unendlich weite Dünenlandschaft oder an unermesslich ausgedehnte Steinwüsten. Landschaften, in denen so gut wie niemand lebt, werden zum Gegenbild unserer dicht besiedelten Städte und des engen Gedränges der Menschen in Stadien, auf Plätzen, in der U-Bahn. Weil man in der Wüste nur wenige Menschen findet, wird sie zum Inbegriff der Einsamkeit. Doch Einsamkeit begegnet uns nicht nur in den...

  • 25.03.18
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