Serien (St) - 2018

Beiträge zum Thema Serien (St) - 2018

Serien

Tatorte der Fastenzeit. Fastenserie 2018 | Teil 06
Erbittet für Jerusalem Frieden

Ein Lied für Dich, Du neue alte Stadt, JERUSALEM. Dir meine Liebe singt. Mit tiefer Sehnsucht hofft mein Herz für Dich auf den Geist, der endlich Frieden bringt. Deine Gassen sind mit Leben angefüllt, Deine Straßen drängen weit hinaus. Deine Plätze sammeln die Jahrtausende ein, alle Menschen sind in Dir zu Haus. Deine Kinder weinen, und sie lachen auch, Deine Jugend singt und tanzt zugleich. Doch Gewalt und Krieg haben sie mitgeprägt, hoffend, dass der Tod dem Leben weicht. Deine Sonne hüllt...

  • 25.03.18
Serien

Tatorte der Fastenzeit. Fastenserie 2018 | Teil 05
Wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht

Wie oft habe ich in den letzten Jahren auf dieser Bank gesessen unter der schönen Rotbuche. Ich habe sie im Frühlingsschmuck ihrer zarten, durchscheinenden Blätter erlebt, habe im Schatten ihrer stolzen Blattkrone geträumt und ihre Früchte, die Bucheckern, geknabbert. Ich habe erlebt, wie sie krank wurde und der Gärtner ihren Stamm behandeln musste. Ich habe mit ihm gezittert, ob aus den Winterzweigen wieder Leben sprießen würde, und freute mich, als sie durch die Hilfe des Gärtners wieder...

  • 18.03.18
Serien
Matura bei den Ursulinen im Jahre 1915. Weibliche Orden wie die Ursulinen waren entscheidende Förderinnen der Frauenbildung.

800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 08
Innovativ für die Bildung

Klöster waren die Wiege des Schulwesens und im Mittelalter die traditionellen Bildungseinrichtungen, daneben auch Versorgungsanstalten vor allem für begüterte Laien. Im 1140 errichteten Seckauer Stift lebten interne Schüler, die dort erzogen und unterrichtet wurden, teilweise am Chorgebet teilnahmen und sich nach Erreichen des entsprechenden Alters dem Ordensstand ganz anschlossen. In der äußeren Schule wurde dem Weltklerus grundlegende Bildung vermittelt, aber auch den Adelssöhnen. Für das...

  • 18.03.18
Serien
Gebet in der Wüste in einer Beduinenhütte. Bruder Andreas (2. von links) mit zwei Kleinen Schwestern und einem Mitbruder.

Lebensspuren - Fastenserie 2018 | Teil 05
Der Klang der Stille

Mehrmals in meinem Leben habe ich als Eremit 40 Tage lang in der Wüste gelebt. Für Charles de Foucauld, auf den sich mei-ne Ordensgemeinschaft der „Kleinen Brüder vom Evangelium“ zurückführt, war die Wüste ein besonderer spiritueller Ort. Inmitten einer dürstenden Landschaft wollte er den Gottesbrunnen finden: „Man muss die Wüste durchqueren und in ihr verweilen, um die Gnade Gottes zu empfangen … Schweigen bedeutet das Gegenteil von Vergessen und Kälte; in der stillen Betrachtung entzündet...

  • 18.03.18
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Lebensspuren - Fastenserie 2018 | Teil 04
Versuchung und Bewährung

Der Weg durch die Wüste bringt Durststrecken mit sich. Die unabsehbar lange Wanderung lässt Langeweile aufkommen. Da ich mich durch Äußeres kaum ablenken kann, verfalle ich auf innere Auswege: Ich träume vom Glück, das mich anderswo erwartet. Ich flüchte mich in Phantasien. Eine alte Strategie: Wenn wir uns klein und ohnmächtig fühlen, dann locken uns die Allmachtsphantasien, und wir malen uns dann aus, wie Erfolge und Leistungen uns groß machen. Die Urversuchung Die zentrale Versuchung des...

  • 11.03.18
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Tatorte der Fastenzeit. Fastenserie 2018 | Teil 04
Von Zerstörung und Wiederaufbau

Der vierte Fastensonntag wird gerne nach seinem Eröffnungsvers „Laetare“ genannt, „Freu dich“. Die Vorfreude auf das herannahende Osterfest soll im Mittelpunkt stehen. Doch Ostern entfaltet seine Bedeutung erst vor dem Hintergrund des Karfreitags. Und auch der vierte Fastensonntag zeigt mit der Ersten Lesung zunächst die negative Folie auf. Es geht um die große Katastrophe der ersten Zerstörung Jerusalems und des Tempels durch die Babylonier und die anschließende Verschleppung zumindest der...

  • 11.03.18
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800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 07
Schikanen und Unterdrückung

Der steirische Diözesanbischof dieser einschneidenden Epoche war der gebürtige Wiener Ferdinand Stanislaus Pawlikowski (1927–1953). In den Märztagen des „Anschlusses“ wurden 63 steirische Priester verhaftet, darunter auch der Bischof. Dieser war übrigens der einzige Oberhirte im deutschen Sprachraum, der von den Nationalsozialisten am 13. März 1938 für 24 Stunden inhaftiert wurde. Nur wenige Tage danach unterzeichnete auch er die fatale „Feierliche Erklärung“ des österreichischen Episkopats vom...

  • 04.03.18
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Tatorte der Fastenzeit. Fastenserie 2018 | Teil 03
Sinai – wo sich die Treue Gottes zeigt

Der dritte Fastensonntag führt auf den Sinai oder Horeb, wo der Gott, der sich dem Mose im brennenden Dornbusch geoffenbart hatte, den Bund mit seinem Volk schließt. Im Zusammenhang damit stehen die Zehn Gebote, der Dekalog (Zehnwort). „Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er? Was soll ich ihnen darauf sagen? Da antwortete Gott dem Mose: ,Ich bin der Ich-bin-da.‘“...

  • 04.03.18
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Jede Düne stellt ein Kunstwerk dar.

Lebensspuren - Fastenserie 2018 | Teil 03
Staunen vor dem Wunder der Natur

Wir erleben etwas als besonders schön, wenn darin Vertrautes und Fremdes zugleich aufscheint. Hierin liegt auch der Zauber der Wüste: Wir kennen Landschaftsformen wie Ebenen, Hügel und Gebirge. Als Kinder haben wir mit Steinen und mit Sand gespielt. In der Wüste faszinieren uns die fremdartige Kombination dieser vertrauten Elemente und die unermesslichen Dimensionen ihrer Darbietung: Felder mit Steinen besät, so weit das Auge reicht; Felsen, von Hitze und Frost zu bizarren Gestalten modelliert....

  • 04.03.18
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Gott füllt den Krug.

Lebensspuren - Fastenserie 2018 | Teil 02
Weg in die Freiheit

Seit einigen Jahren arbeite ich als Seelsorger im Gefängnis von Leipzig. Dort ist mir deutlich geworden, dass viele der Inhaftierten schon vorher gefangen waren: im Kreislauf der Drogen, in einer kriminellen Vereinigung, in zwanghaften Mechanismen der Gewalt. Manche erleben die Inhaftierung als Befreiung: Jetzt bin ich endlich raus aus der Spirale von Droge und Beschaffungskriminalität, die mich immer mehr kaputtgemacht hat. Doch ein solcher Prozess bringt auch die Mühe des Entzuges und der...

  • 25.02.18
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Tatorte der Fastenzeit. Fastenserie 2018 | Teil 02
Der Berg Morija und die dunkle Seite Gottes

Von einem Film, in dem ein Galgen aufgestellt wird, ist in diesem Sonntagsblatt in den „Positionen“ auf Seite 15 die Rede. Die Handlung ist erschreckend – aber es ist eben (nur) ein Film, und die starke Szene regt zum Nachdenken an. Wenn uns hingegen die Bibel Geschichten mit solchen Szenen zumutet, wollen wir das oft gar nicht hören. Bevor uns aber das Evangelium des zweiten Fastensonntags mit Jesus auf den Berg der Verklärung begleitet, führt es uns mit Abraham und Isaak auf den Berg Morija....

  • 25.02.18
Serien
Müttererholungsrunde der Katholischen Frauenbewegung für Wöchnerinnen 1975 mit Hermine Kapfhammer, 1904–1989 (rechts), Gattin des Volksbildners Franz Maria Kapfhammer.
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800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 06
Vielgestaltiges Laienengagement

Im Laufe der Jahrhunderte engagierten sich Laien in verschiedenen Gemeinschaftsformen. Eine beachtliche Organisationsform, an denen sich zahlreiche Laien beteiligten, waren die Bruderschaften, von denen die meisten unter Kaiser Joseph II. (1780–1790) aufgehoben wurden. Wir finden sie in fast allen steirischen Pfarren. Häufig treffen wir in unserem Land die Fronleichnamsbruderschaft an, die die Eucharistieverehrung ins Zentrum stellte, aber auch marianisch ausgeprägte (zum Beispiel die des...

  • 18.02.18
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Tatorte der Fastenzeit. Fastenserie 2018 | Teil 01
Der Berg Quarantal – Ort der Versuchung Jesu

Nach der christlichen Überlieferung widerstand Jesus auf diesem Berg den Versuchungen des Teufels, nachdem er 40 Tage lang gefastet hatte. Von daher verdankt der Berg seinen Namen „Quarantal“, Berg der vierzig Tage. Der Quarantal liegt wenige Kilometer außerhalb der Stadt Jericho. Wie ein Wespennest klebt dort 350 Meter über dem Meeresspiegel ein griechisch-orthodoxes Kloster zur Erinnerung an das biblische Geschehen am Felsen des Berges. Zwei Wege führen hinauf: ein schmaler Pfad und eine...

  • 18.02.18
Serien
Andreas Knapp (rechts) mit Freunden in einer Wüstennacht. „Nicht das Vielerlei erfüllt uns, sondern das Eine, das in die Tiefe geht.“

Lebensspuren - Fastenserie 2018 | Teil 01
Einfach leben

Die Fastenzeit kann als Weg durch die Wüste verstanden werden – und helfen, zur ursprünglichen Freiheit zu finden. Ein mit mir befreundetes Ehepaar fuhr mit den drei Kindern in den Urlaub. Kurz vor der Reise erzählte die Mutter, dass sie in eine Berghütte gehen werden, wo es keinen Strom und kein fließendes Wasser gibt. Spontan sagte der sechsjährige Timo: „Ist das die totale Freiheit?“ Vielleicht hatte der Bub gespürt, dass man ein Mehr an Freiheit erlebt, wenn man die gewohnte Bequemlichkeit...

  • 18.02.18
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Persönliche Antworten zum Diözesanjubiläum | Teil 01
Rettet Schönheit die Welt?

  HIER die Pflege von historischen Monumenten, die aus dem Geist der Schönheit und Gläubigkeit, oft aber auch als Ausdruck weltlicher Macht und Vorherrschaft gebaut wurden und von einer in Wohlstand lebenden Friedensgesellschaft erhalten werden. HIER auch die Freiheit, Kunst kritisch betreiben und Neues schaffen zu können und somit Schönheit selbst stets zu hinterfragen. DORT Monumente, die im selben Geist der Schönheit erbaut, von einer zerrütteten Gesellschaft zerstört und von der kulturellen...

  • 04.02.18
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800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 05
Priesterausbildung im Wandel

Die Priesterausbildung in der Steiermark erhielt erst seit dem 16. Jahrhundert festere institutionelle Formen. Zuvor im Mittelalter, als das Eigenkirchenwesen weite Teile des Landes prägte und besonders die ländliche Kirchenorganisation bestimmte, war es vielfach üblich, dass die Priester „handwerksmäßig“ das nötige theologische und seelsorglich-praktische Rüstzeug bei einem Pfarrer erwarben. Die nötigen priesterlichen Kenntnisse konnten auch in einer Klosterschule vermittelt werden. Ab dem 13....

  • 04.02.18
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800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 04
Gebet, Bildung und Seelsorge

Finden wir die Augustiner Chorherren bereits seit dem 12. Jahrhundert in Seckau und Vorau, so kamen weitere Niederlassungen in Stainz (1229), Rottenmann (1455) und Pöllau (1504) im ausgehenden Mittelalter hinzu. Bis auf Vorau fielen alle Augustiner Chorherrenstifte in der Steiermark den Klosteraufhebungen Josephs II. (1780–1790) zum Opfer. Selbiges galt für das Zisterzienserstift in Neuberg an der Mürz, das 1327 von Heiligenkreuz im Wienerwald aus besiedelt worden war. Selbst die Ritterorden...

  • 21.01.18
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Engagement leben | Teil 09
Lustig, spontan und für vieles zu haben

Er ist 23 Jahre jung – trotzdem hat er in der Kinder- und Jugendarbeit schon „alles gemacht, was eben zu machen war“, erinnert er sich. In seiner Pfarre Hausmannstätten ist Andreas Lang (im Bild stehend) nicht nur immer noch aktiver Ministrant – in der Pfarre gibt es keine Altersgrenze –, sondern leitet mit einem fünfköpfigen Team die Jugend. Der Student – Lehramt Sport und Kombinierte Religionspädagogik – war Zivildiener in der Pfarre Fernitz und hat schon dort gemerkt, dass die Mitarbeit in...

  • 07.01.18
Serien
Barmherzige Schwestern beim Wiederaufbau des durch Bombenschäden zerstörten Klosters in der Grazer Mariengasse. Beim Ziegelklopfen und als Löschtrupp legen die Schwestern Hand an.

800 Jahre Diözese Graz-Seckau | Teil 03
Frauenorden als prägende Kräfte

Nachdem das Stift Göß als erstes Frauenkloster in der Steiermark zu Beginn des 11. Jahrhunderts errichtet worden war, kam es erst im Spätmittelalter zu weiteren Neugründungen des weiblichen Ordenswesens. 1253 entstand in Judenburg ein Kloster der Klarissen, wobei die Gründungsschwestern aus dem Mutterkonvent San Damiano in Assisi kamen. 1307 hatten sich die Dominikanerinnen als erster Frauenorden im Grazer Raum, zunächst am südöstlich vor der Stadtmauer liegenden „Grillbühel“ (im Bereich der...

  • 07.01.18
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