Postkasten

Beiträge zum Thema Postkasten

Menschen & Meinungen

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Ein vinziges Stück Hoffnung

Das „Vinzig“ steht nicht nur als Wortspiel, sondern auch als Botschaft dafür, was für uns bei den VinziWerken Hoffnung bedeutet. Es ist die kleine, schnelle, direkte, unbürokratische und unmittelbare Hilfe, die wir leisten. Wir können damit eine Stütze sein, die Menschen in ihrer schwersten Zeit einen Teil ihrer Last abnimmt, damit sie wieder einen Weg einschlagen können, der ihrer Lebensvorstellung gerecht wird. Viele Menschen helfen uns dabei, diese Stütze zu sein: hunderte Freiwillige, die...

  • 07.01.26
Menschen & Meinungen

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Den Weg der Menschlichkeit gehen

Auch nach Weihnachten erleben wir bei der Caritas täglich Menschen auf Herbergsuche: Geflüchtete, Alleinerziehende, Mindestpensionist*innen, Menschen in Krankheit oder Not kommen auf der Suche nach Schutz und Ruhe zu uns. In unseren Einrichtungen schaffen wir Orte der Wärme und Hoffnung. Wir können das, weil wir uns auf die großartige Unterstützung von Spender*innen und Freiwilligen verlassen können. Dank ihrer Hilfe können wir Türen und Herzen offen halten. Ich bitte Sie, weiterhin mit uns den...

  • 07.01.26
Menschen & Meinungen

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Nicht so viele wie noch nie!

Zu „Bilder des Jahres“, Nr. 51/52 Unter dem Foto zur Weihe der Ständigen Diakone am 9. November 2025 (Seite 13) stand: „So viele wie noch nie!“ Ich weiß, dass der zitierte Satz gut klingt und die Weihe von zwölf Ständigen Diakonen für unsere Diözese ein sehr erfreulicher Anlass im Jahr 2025 war, doch er entspricht nicht der Wahrheit. Der guten Ordnung halber möchte ich darauf aufmerksam machen, dass am 7. November 1999 insgesamt dreizehn Ständige Diakone von Diözesanbischof Johann Weber geweiht...

  • 30.12.25
Menschen & Meinungen

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Zum Advent

Wie geht es Ihnen, wenn Sie sich im Dunkeln befinden? Fühlen Sie sich dann alleine und orientierungslos oder legt sich die Dunkelheit wie ein schützender Mantel um Ihr Dasein? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es unterschiedliche Arten der Dunkelheit gibt. Eine, die mir Angst bereitet, weil sie mir die klare Sicht nimmt, verbirgt, was rund um mich geschieht, mich in trügerischer Sicherheit wiegt. Und eine, die mich in einen Kokon von Wohlgefühl hüllt, mein Inneres sanft hin- und herschwingen...

  • 10.12.25
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Graz-St. Peter

In der Pfarre Graz-St. Peter wird in diesem Advent ein digitaler Schaukasten getestet. Der Bildschirm – hier zwischen Waltraud Sandriesser und Mateja Pejic (v. r.) – steht vor dem Pfarrhof und zeigt Termine der Advent- und Weihnachtszeit.

  • 10.12.25
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Das Gedächtnis unserer Gesellschaft

Stellen wir uns eine Welt ohne Museen vor – ohne Orte, an denen Geschichte lebendig wird, an denen wir staunen, fragen, verstehen. Eine Welt ohne Museen wäre eine Welt ohne Gedächtnis. In einer Gegenwart, in der Sparzwänge und wirtschaftliche Verwertbarkeit als entscheidende Maßstäbe gelten, scheinen Museen zunehmend verzichtbare Orte zu werden – oder zumindest logische Streichkandidaten, wenn es um die Unterstützung der öffentlichen Hand geht. „Zuerst kommt das Fressen und dann die Kultur“,...

  • 03.12.25
Menschen & Meinungen

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Dankbare Erinnerungen

Zu „80 Jahre Sonntagsblatt“, Nr. 47 Danke für den Rückblick. Gerne möchte ich noch an Prof. Pfandl erinnern, der meines Wissens die Idee Kirchenzeitung durch den Krieg „rettete“. Er war dann Pfarrer in Graz-St. Andrä und sehr geschätzter Religionsprofessor. Besonders denke ich, sicher mit manchen Gleichaltrigen, dankbar an Gerhard Ohrt, den gebürtigen Dresdener. Er ist mit seinen Beiträgen in Bild und Wort sicher vielen in herzlicher Erinnerung geblieben. Edda Krobath, Graz

  • 27.11.25
Menschen & Meinungen

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Gegen die Verallgemeinerung

Zum LB „Was ist Würde?“, Nr. 46 Kein Mensch begeht Selbstmord – ob assistiert oder nicht –, weil ihm gerade nichts Besseres einfällt. Es sind immer schwerwiegende Gründe dafür vorhanden, auch wenn sie für andere nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Zu behaupten, es sei ein Affront gegenüber unseren Mitmenschen, wenn jemand sagt: „Es reicht, ich mache Schluss“, ist eine starke und unüberlegte Aussage. Sie zeigt, dass die Leserbriefschreiberin (...) das Ganze aus sehr theoretischer Sicht...

  • 27.11.25
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Legendäre Überlieferungen

Zu „Das erste Konzil“, Nr. 44–47 Gratuliere zur guten Serie! Es gibt weitere legendäre Überlieferungen aus der Konzils-aula von Nicäa: nicht nur die Ohrfeige! Vom hl. Paphnutius, einem koptischen Bischof, der an seinem Körper noch Narben aus der Verfolgungszeit trug, erzählt man, er habe das Konzil erfolgreich gebeten, die Priester nicht zum Zölibat zu verpflichten. So sei in allen orientalischen Kirchen die Priesterehe erhalten geblieben. Historisch erwiesen ist die Vorschrift des Konzils,...

  • 27.11.25
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Gastkatze Bibi

Da Gastkatze Bibi (siehe „Aus der Redaktion“) mit Abrechnungen und Kalkulationen nicht viel anfangen konnte, musste sie den Geschäftsführer-Sessel schnell wieder räumen. Als Nachfolgerin von Gf. Heinz Finster (l.) wird sie nicht in Betracht gezogen. Aus der Redaktion „Ein Hund kam in die Küche“, beginnt ein altes Kinderlied. Eine Katze kam in die Redaktion: So könnte der Anfang eines neuen Liedes sein – geschrieben vom SONNTAGSBLATT-Team nach einer wahren Begebenheit. Bibi, so hieß die...

  • 20.11.25
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Kunststoff verbieten

Zu „Gedenken mit Verantwortung“, Nr. 44, S. 24 Schon vor 25 Jahren gab es von Hofer-Kerzen in Weyer (OÖ) Glaslichter mit Nachfüllkerzen. Mittlerweile auch von Jeka und anderen Herstellern. Leider sind solche Lichter in kaum einer Supermarktkette im Programm. Bei Nachfrage gibt es keine Resonanz. Das Angebot von Kunststoffverpackungen dagegen ist sehr reichhaltig. Schön finde ich, dass im SR Hartberg eine Initiative gestartet wurde. Eigentlich müsste die Politik eingreifen und die...

  • 20.11.25
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Jesus: Bloß ein Mensch?

Zu „Mensch oder Gott?“, Nr. 46, S. 14 Heute stimmen alle christlichen Kirchen der Christuslehre des Konzils von Nizäa zu. Eine wichtige ökumenische Basis! Übrigens hat auch Arius nie behauptet, Jesus sei bloß ein Mensch. Auch für ihn war Jesus der Sohn Gottes. Allerdings sah er den Monotheismus durch die Aussage bedroht, auch Jesus sei ewiger Gott. So lehrte er, Gott-Vater habe sich vor aller Schöpfung einen göttlichen Sohn „geschaffen“, durch den er dann alle anderen Geschöpfe gemacht habe....

  • 20.11.25
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Heilige Elisabeth

Die Legende des Brotkorbs, der plötzlich voll Rosen war, zeigt diese Darstellung der hl. Elisabeth (19. 11.) in der ehemaligen Spitalskirche in Oberwölz. Der Elisabethsonntag wurde von Papst Franziskus 2017 zum „Welttag der Armen“ erhoben. Die Caritas bittet an diesem Tag um Spenden für bedürftige Menschen in unserem Land.

  • 13.11.25
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Was ist Würde?

Zur Problematik des assistierten Suizids Unser Leben ist Geschenk für andere, aber auch für uns selbst. Es ist mit Höhepunkten und Niederlagen gespickt. Die eigene Persönlichkeit wächst und gedeiht anhand von Einflüssen, die unsere Umwelt uns anbietet. Das Leben eines Kranken bleibt genauso kostbar wie das eines Gesunden. Wir selbst haben nicht in der Hand, was mit uns passiert. Alle Fäden laufen bei unserem Schöpfer zusammen, und jeder Mitmensch, der in das Leben des Kranken involviert ist,...

  • 13.11.25
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Vertraute Namen

Zu „Unsere lieben Verstorbenen“, Nr. 44 Für diese Seiten möchte ich ausdrücklich danken. Viele von ihnen sind mir (durch den Katholikentag Graz 1981) vertraut. Pfarrer em. Karl H. Salesny SDB

  • 13.11.25
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Warnung vor Klimarückschritten

Durch Rückschritte im Klimaschutz macht sich Bundesminister Norbert Totschnig für Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfälle mitverantwortlich. Auch in Österreich. Kurz vor der 30. UN-Klimakonferenz hat er die Mittel für internationale Klimaprojekte in der Schublade verschwinden lassen und sendet damit ein fatales Signal an Österreichs Partner. Erst kürzlich hat der zweite Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel der Republik ein erschreckend schlechtes Zeugnis in Punkto CO2-Reduktion...

  • 05.11.25
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Frauenfragen

Zu „Das Warten hat ein Ende“, Nr. 43 In seiner Predigt im Stephansdom vom 26. September bekräftigt der neu ernannte Wiener Erzbischof Josef Grünwidl: „Die Frauenfrage drängt nach einer Klärung und nach Veränderungen“. Immerhin sei Jesus den Frauen auf „revolutionäre“ Art begegnet. Seiner Überzeugung nach würde deshalb Jesus die (römisch-katholische) Kirche fragen, ob die Frauen in ihr heute „den Platz haben, der ihnen zusteht“. Der nunmehrige Erzbischof von Wien gibt in seiner Predigt die...

  • 04.11.25
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Überlegungen zum Kopftuchverbot

Die Freiheit der Gewissensentscheidung ist uns als altkatholische Kirche ein wichtiger Wert, der allen Überlegungen zugrunde liegt. Daher verwehren wir uns gegen jede übergriffige Entscheidung oder Handlung, egal aus welchem politischen, religiösen oder kulturellen Lager sie kommt. Wenn sich erwachsene, religionsmündige Frauen frei dafür entscheiden, sich mit Kopftuch oder Schleier zu verhüllen, ist das als Ausdruck ihrer religiösen Einstellung zu respektieren. Dass sich allerdings unmündige...

  • 22.10.25
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Ein Spruch für unsere Zeit

Der bekannte Autor Antoine de Saint-Exupéry („Der kleine Prinz“) hat auch diverse Sprüche publiziert. Dieser hier könnte auch für unsere Zeit geschrieben worden sein: Wenn Menschen gottlos werden dann sind die Regierungen ratlos, Lügen grenzenlos, Schulden zahllos, Besprechungen ergebnislos, dann ist die Aufklärung hirnlos, sind Politiker charakterlos, Christen gebetslos, Kirchen kraftlos, Völker friedlos, Sitten zügellos, Mode schamlos, Verbrechen maßlos, Konferenzen endlos, Aussichten...

  • 15.10.25
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Anliegen im Rosenkranzmonat

Immer wieder höre ich die Aussage „Ich kann nichts mit dem Rosenkranzgebet anfangen!“ Unsere Muttergottes hat in Fatima, Lourdes und Medjugorje (mir bekannte Erscheinungsorte) gebeten, den Rosenkranz zu beten. Hat unsere Generation das Gebet mit dem Rosenkranz zu wenig intensiv oder interessant vorgelebt? Meiner Meinung nach gibt das Rosenkranzgebet die Lebensgeschichte von Jesus bekannt. Meine Frage an die Theologen: Wie können wir den „Gläubigen“ das Rosenkranzgebet attraktiver machen? Ich...

  • 15.10.25
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Zu „Trotzdem Frieden suchen“, Nr. 40

DANKE, dass im Artikel „Trotzdem Frieden suchen“ auch die mit der Staatsgründung Israels 1948 einhergehende „Katastrophe“ angesprochen wird! Abgesehen von den täglichen Gräueln in Gaza, brachte und bringt die israelische Siedlungspolitik immer noch unsägliches Leid über das palästinensische Volk. Ich wurde in meinem Jerusalemer Studienjahr 2011/12 zu „Friedenszeiten“ immer wieder Zeugin von unbeschreiblicher Ungerechtigkeit: sei es beim Passieren der Checkpoints, wo schikanöse Behandlung durch...

  • 08.10.25
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Sonne und einen Regenbogen

Sonne und einen Regenbogen aus ihrem Urlaub „mitgebracht“ hat uns Elisabeth Hobisch. In Spanien konnte unsere Kollegin einen spektakulären Blick auf die Catedral de Jaén wagen, die einzige Renaissance-Kirche Andalusiens.

  • 08.10.25
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Reale Wünsche junger Eltern

Zur Reform der Bildungskarenz Der Katholische Familienverband bewertet den Entwurf zur Reform der Bildungskarenz überwiegend positiv. Kritisch sieht Präsident Peter Mender jedoch, dass künftig keine bezahlte Weiterbildungszeit im Anschluss an die Babykarenz mehr möglich sein soll. Es ist gut und wichtig, dass in Zeiten knapper Budgets Maßnahmen auf ihre Sinnhaftigkeit geprüft werden. Der Bundesregierung ist hier ein tragfähiger Kompromiss gelungen. Besonders ist zu begrüßen, dass der Fokus auf...

  • 01.10.25
Menschen & Meinungen

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Menschlichkeit nicht verlieren!

Vor zehn Jahren erschütterte das Bild des dreijährigen toten Syrers Alan Kurdi am Strand viele Menschen und löste eine große Betroffenheit und Hilfsbereitschaft für Geflüchtete aus. Seitdem hat sich die Lage vollkommen gewandelt: Grenzen werden geschlossen, Zäune errichtet, Abschiebungen verstärkt durchgeführt. Die Aufnahme von Migranten darf nicht gegen die Sorge um die eigenen Probleme ausgespielt werden. Abschottung darf nicht zum Leitwort werden. Leider verbreitet sich in Europa eine Logik,...

  • 24.09.25

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