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Beiträge zum Thema Postkasten

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„Die Kirche ist besser als ihr Ruf“

So wird der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl (...) zitiert und das dürfen wir jedenfalls auch glauben. Aber leider gibt es doch immer wieder einiges, das viele daran zweifeln lässt. „Was ist ‚christlich-sozial‘?“ lautet die letzte Ausgabe der Zeitschrift Gesellschaft & Politik des Dr. Karl Kummer Instituts, in der auch der Sozialdemokrat Andreas Babler zu Wort kommt und gegenüber der Kirche eine durchaus positive Einstellung zum Ausdruck bringt. Er weist darin, m. E. vollkommen richtig,...

  • 28.01.26
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KAJ statt KAB

Zu „Söhne und Töchter Gottes“, Nr. 4 Beim Lesen des Beitrages ist mir ein Fehler aufgefallen: Beim ersten oberen Bild auf Seite 12 ist angeführt, dass am 28. Mai 1954 die KAB zur Arbeiterwallfahrt nach Mariazell lud. Dazu möchte ich bemerken, dass die Einladung nicht von der KAB sondern von der KAJ, der Katholischen Arbeiterjugend Österreichs, ausgesprochen worden ist. Unsere KAJ-Gruppe von Leoben-St. Xaver war auch daran beteiligt. Meines Wissens wurde die KAB Steiermark erst später gegründet....

  • 28.01.26
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Brot für alle

Aus unzähligen getrockneten Blütenblättern legte Anna Wunderer vor vielen Jahren zu Erntedank den Schriftzug „Die Erde gibt Brot für alle“ – mit kunstvoller Pappmaché-Weltkugel. Passend zur Caritas-Augustsammlung (S. 12/13), die der Hungerhilfe zugutekommt, sandte uns ihre Tochter Anna Lenz dieses Foto. Weil es wichtig ist, wie wir mit Lebensmitteln umgehen – sie heißen nicht umsonst „Mittel zum Leben“.

  • 30.07.25
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Danke!

Ich möchte heute den vielen Menschen mit Migrationshintergrund danken, ohne die wir in Österreich nicht mehr so gut leben könnten, wie wir es derzeit trotz mancher Schwierigkeiten tun können. Würde es nach jener politische Partei gehen, die vor allem am Land ihre Triumphe feiert (wo wenig AusländerInnen leben) und die schon seit Jörg Haider keine AusländerInnen ins Land lassen will, wäre z. B. unser Gesundheitswesen längst zusammengebrochen. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. So viele...

  • 16.07.25
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Weiz - Ukrainehilfe

Mit der ukrainischen Organisation Voices of Children startete WAY of HOPE von der Weizer Pfingstvision das Projekt „Hoffnung für ukrainische Mütter mit Kriegswaisen“. Dabei kommen Familien aus Kriegsgebieten für 14-tägige psychologisch betreute Erholungszeiten nach Weiz. Die ersten Familien sind bereits eingetroffen. Bei einem Fest konnten in die Steiermark geflüchtete UkrainerInnen wie auch die Gäste einige Stunden Leichtigkeit erleben.

  • 02.07.25
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Den Mund aufmachen

Zu „Innerlich froh“, Nr. 5 Heinrich Dalla Rosa – DER steirische Glaubensheld. So würdigte der Kirchenhistoriker Prof. Maximilian Liebmann den Pfarrer beim Festgottesdienst 1995 mit Bischof Johann Weber in St. Georgen bei Obdach aus Anlass des 50. Todestages des Märtyrerpriesters. DER Glaubensheld der Steiermark, der sich in seinen Predigten kritisch zum Nazi-Regime äußerte, wurde in das letzte Bergdorf versetzt, um ihn dort dem Zugriff der Nazis zu entziehen. „Hätte er doch den Mund gehalten!“,...

  • 12.02.25
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Der Stimmzettel

Die Menschheit steht am Scheideweg doch sie kann sich frei entscheiden dies ist ein göttlichʼ Privileg wählt sie Glück – oder will sie weiter leiden. Der freie Wille, der uns gegeben, entscheidet über Tod und Leben, entscheidet über Krieg und Frieden, über die Zukunft wird entschieden. Darum bitte: Liebe Frau und lieber Mann, schau die Kandidaten gründlich an. Wer soll die Welt für immer lenken, wem willst DU deine Stimme schenken (…) Ein neuer Stimmzettel macht nun die Runden, es kandidiert...

  • 22.01.25
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Der etwas andere Neujahrsvorsatz

Die Spendensaison ist vorbei. Auch dieses Jahr haben viele für eine bessere Entwicklungszusammenarbeit gespendet. Einen anderen Zugang zur Entwicklungshilfe bietet folgender Fakt: Die Überweisungen von ausgewanderten Menschen an ihre Familien in ihren Heimatländern machen ein Vielfaches der offiziellen Entwicklungshilfe aus (...). So kann man selbst direkt wirksam werden: Sie können Ihre migrantischen Nachbarn fragen, ob sie Hilfe benötigen: Nachhilfe vor einer entscheidenden Prüfung, eine...

  • 15.01.25
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Allerheiligen

Ob die Engerl gerade Allerheiligenstriezel backen, fragte sich Peter Loder-Taucher aus St. Ruprecht an der Raab, als er die Kirche seiner Heimatgemeinde in diesem ganz besonderen Morgenlicht Ende Oktober fotografisch einfing. Inzwischen werden die Engerl wohl bald Kekserl backen!

  • 06.11.24
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Wallfahrerlied aus Gabersdorf bei Leibnitz zum Gedenktag des Hl. Leonhard am 6. November.  | Foto: Körbler
3 Bilder

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Ein Blick in die Geschichte

Gabersdorf war schon lange Zeit (rund um die Jahrhundertwende 1900) ein Wallfahrtsort für die östlichen Bauerngemeinden bis in den Feldbacher und Radkersburger Bezirk. Da der heilige Leonhard Viehpatron, Schutzpatron des Bauernstandes und Patron für die Ernte verschiedener Kulturen ist, wurde am Kirchweihsonntag im Juni und am Sonntag rund um den 6. November, dem Gedenktag des heiligen Leonhard, die Wallfahrt nach Gabersdorf mit Vieh (meist mit Rindern) unternommen. Es gab eine Viehwiese...

  • 23.10.24
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Karten für Lepra-Kranke

Eine Tradition seit vielen Jahrzehnten ist die Aktion Weihnachtskarten für Lepra-Kranke. Wir bieten Weihnachts-Karten an – diese kann man versenden oder im Gruß-Brief beilegen, sodass der Empfänger diese weitersenden kann. Der Erlös kommt dem Leprafonds zugute, der die Medikamente in China, Südindien u. a. finanzieren hilft. Pfarrer em. Dr. Karl H. Salesny, SDB Kontakt: Hagenmüllergasse 31, 1030 Wien. Leprafonds: IBAN AT93 3200 0000 0209 5743 www.donboscomissionaustria.at/leprafonds

  • 16.10.24
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Lobbyisten des Friedens

Dem Aufruf der Franziskaner im Heiligen Land und des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Pierbattista Kardinal Pizzaballa, anlässlich des 7. Oktobers 2024, dem Jahrtag des grauenvollen Überfalls der Hamas auf Israel, für den Frieden zu beten (siehe Gebet rechts) schließe ich mich an. Denn Frieden ist nicht nur etwas, das wir an die Mächtigen in Nahost delegieren sollen. Friede beginnt bei uns selbst. Insofern wir Christen daran glauben, dass Gott durch seinen Sohn uns beisteht, kann jeder...

  • 09.10.24
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Armenisches Kulturerbe in Gefahr

Vor einem Jahr wurden mehr als 100.000 Armenier nach einer fast zehnmonatigen Blockade aus ihrer Heimat Bergkarabach vertrieben. Derzeit sind 23 Armenier aus Bergkarabach, darunter acht ehemalige politische und militärische Führer, illegal in aserbaidschanischen Gefängnissen inhaftiert. Gleichzeitig hat die Zerstörung des armenischen Kulturerbes vor Ort begonnen. Es ist inakzeptabel, dass Aserbaidschan durch die UN-Klimakonferenz von 11. bis 22. November in Baku von seinen Verbrechen...

  • 02.10.24
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Hilfswerk Sr. Emmanuelle

Kürzlich konnte das in der Pfarre Graz-Ragnitz beheimatete Hilfswerk Sr. Emmanuelle Projektpartner aus Ägypten und dem Südsudan begrüßen. Seit 45 Jahren werden Müllsammlerfamilien in Kairo unterstützt, der Schulbesuch, besonders der Mädchen, hat vieles zum Positiven verändert. Sr. Sara und Sr. Takhla sprachen über Erfolge, betonten aber auch die aktuellen Schwierigkeiten: viele Flüchtlinge, die angespannte wirtschaftliche Lage, da kaum Getreide für Brot aus der Ukraine ankommt, die um das...

  • 25.09.24
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Ein gutes Leben für alle

Zu „Zukunftsfrage“, Nr. 38 Anmerkung der Redaktion: Wir haben gefragt „Was bedeutet ‚Ein gutes Leben für alle‘ für Sie?“ – Sie haben geantwortet: Dies kann nur mit Familien Realität werden. Mit Zufriedenheit, Ehrlichkeit, Bildung und Bereitschaft zur Arbeit – so kann das Leben gelingen. Für das Alter kann der Staat auch nicht die Kosten alleine übernehmen. Nur mit den Worten „Liebe und Spaßgesellschaft“ kann kein Volk aufrecht gehalten werden. Ich habe den Zweiten Weltkrieg als Kind erlebt und...

  • 25.09.24
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Zur Geschichte des Haus der Stille

Zu „Aber grundsätzlich: ja!“, Nr. 34, u. a. Zuletzt wurde viel über das Haus der Stille geschrieben. Es wurde so geschrieben, dass ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte des Haus der Stille mit Pater Sascha Heinze, der dort ab 2017 Seelsorger und Priester war, angefangen hat. Im Sonntagsblatt vom 25. August konnte man viel über den „Pastoralberufenen“ Hans Waltensdorfer lesen. Er arbeitet im Haus der Stille seit 1993 als theologischer Mittarbeiter, der sehr viele Funktionen (nicht nur...

  • 18.09.24
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SONNTAGSBLATT_Reisen

SONNTAGSBLATT_Reisen sind bekannt für ihre sorgfältige Vorbereitung. Maria Rois, die „Erfinderin“ auch der Normandie-Reise (im Bild links), klärt alle Details haargenau mit Willi Pölzl und Heinz Finster ab – so gelingen beeindruckende Momente.

  • 11.09.24
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Immer wieder

Zu „Guter Geist auf Reisen“, Nr. 36 Als ich den Titel „Guter Geist auf Reisen“ gelesen habe, musste ich sofort an unsere Reiseleiterin Maria Rois denken. Wie sie die Normandie-Reise mit hervorragendem Wissen und großem Herzen zusammengestellt und begleitet hat! Ihre Erzählungen waren wie Bücher. Alle Kategorien waren dabei: Roman, Humor, Geschichte, Naturwissenschaft … informativ, witzig und sachlich! Einfach wunderbar. Ich war mit den SONNTAGSBLATT_Reisen bis jetzt immer zufrieden. Aber dieses...

  • 11.09.24
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Nachfolge

Zu „Krumme Gurken, krumme Haltung“, Nr. 35 Jesus interessierte sich mehr für Gerechtigkeit als für Ordnung. Konservative Parteien wie die ÖVP oder die FPÖ interessieren sich mehr für Ordnung als für Gerechtigkeit. Und sagen trotzdem, dass sie christliche Werte vertreten. Sie agieren jedoch immer mehr wie die römische Besatzungsmacht zur Zeit Jesu: Festungsdenken, stark eingeschränkte Rechte für Nicht-Staatsbürger, Freiheit nur im Rahmen des Status quo, ausgeprägtes Leistungsdenken, militärische...

  • 11.09.24
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Verrohung der Sprache

Am 29. September finden in Österreich Nationalratswahlen statt. Wir, das Pfarrnetzwerk Asyl, stellen in gesellschaftspolitischen Diskussionen eine zunehmende Verrohung der Sprache fest. Abwertende und menschenverachtende Äußerungen werden zunehmend „gesellschaftsfähig“. Wir denken, es ist höchste Zeit, dass die Sprache in unserer Gesellschaft wieder zur Achtung des Einzelnen, aber auch der Demokratie und der Menschenrechte zurückkehrt. Probleme sollen angesprochen und diskutiert werden, aber in...

  • 05.09.24
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Das Image von Kirche

Auch wenn Richard Lugner, wie er öfters im Fernsehen mitgeteilt hatte, bei bestimmten Ereignissen im Stephansdom ein Kerzerl anzündete, so kann ich eine Aufbahrung des Verstorbenen in diesem Gotteshaus nicht nachvollziehen. Was müssen sich praktizierende Katholiken und auch der Kirche Fernstehende denken? Sind doch Geschiedene und Wiederverheiratete noch bei vielen Amtsträgern keine vollwertigen Mitglieder der Pfarre. Richard Lugner war mehrmals verheiratet, und wenn auch Dompfarrer Faber ein...

  • 05.09.24
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Was hat Jesus gesagt?

UKRAINE. Seit Monaten überlege ich: Hat Jesus in seiner Bergpredigt gesagt: „Selig werden die, die sich mit Waffen verteidigen – sie werden siegen.“? Was aber sagte ER (siehe Mt 5,5.9)? Missachten wir IHN und seine Worte? Pfarrer em. Dr. Karl H. Salesny SDB., Wien

  • 28.08.24
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Wo sind unsere Hirten?

In der Lesung vom Mittwoch, dem 21. August, aus dem Buch Ezechiel (Ez 34,1–11) lesen wir, dass Gott, der Herr, spricht: Weh den Hirten, die nur sich selbst weiden, müssten sie nicht die Herden weiden? Weil die Schafe keine Hirten hatten, irrten sie auf den Bergen umher, keiner kümmerte sich um sie; niemand suchte sie. Die Schafe wurden geraubt, wurden Beute der wilden Tiere. Ihr Hirten, spricht Gott, der Herr, ich gehe gegen euch vor, ich werde meine Schafe selber suchen und mich selber um sie...

  • 28.08.24
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Zivilisation der Liebe brauchen wir

Zu „Wie Vertrauen gewinnen?“, Nr. 32 Danke für den Bericht zu den Salzburger Hochschulwochen: Viele kluge Menschen, inspiriert von wunderbaren Vortragenden. Ich lese von Vertrauensverlust, mehr Kontrolle, sich schließenden Grenzen zwischen Menschen, Kulturen. Vermehrte Unsicherheit macht ängstlich, und wo Angst ist, geht die Toleranz verloren. Die Gesellschaft wird rückwärtsgewandt, womöglich gestrig; Begegnungen werden weniger, Beziehungen schwieriger. Kein Zu-Horchen, kein Schauen in die...

  • 21.08.24

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