Leserbriefe

Beiträge zum Thema Leserbriefe

Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Aus der Ruhe gelockt

Zu „Es ist ruhig, das Alter, und fromm“ und Leserbrief „Selbst entscheiden“, Nr. 20 Der Beitrag von Altbischof Egon Kapellari hat mich als schon über 80-Jährigen und langjährigen Sonntagsblattleser sehr angesprochen. Doch der Leserbrief „Selbst entscheiden“ hat mich dann aus der Ruhe des Alters gelockt. Diese sehr selbstbezogene, bestimmende Aussage, das Leben (selbst) vollenden zu können, geht mir zu weit. Der liebe Schreiber möge doch nicht nur auf sich selbst Bezug nehmen, sondern für alle...

  • 26.05.21
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Zusammenhalten

Sonntags in die heilige Messe gehen zu können hat mir total gefehlt, mir kam manchmal vor, es ist kein richtiger Sonntag, ohne in der Kirche gewesen zu sein. Diese Zeit der Pandemie wird hoffentlich bald Geschichte sein, es hat jeden Bereich betroffen. So ist zu befürchten, dass der Gang zur Kirche für manche nicht mehr relevant ist. Aber vielleicht überwiegt das Zusammengehörigkeitsgefühl doch ein wenig. Zusammenstehen, -halten ist doch ein Zeichen von Liebe. Dies ist stets wünschenwert!...

  • 26.05.21
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Fehler

Vorab, das soll keine negative Kritik sein, sondern lediglich ein Hinweis: Seit etlichen Ausgaben Ihrer Zeitung fällt mir auf, dass sowohl Rechtschreibung, Grammatik als auch Orthographie für die Leser vielleicht nicht ganz entsprechend sind. Meine Wenigkeit ist weder geschult noch studiert, trotzdem bemerkte ich zahlreiche Fehler. Sollte es der unwahrscheinliche Fall sein, dass Sie vorab einen zusätzlichen (ehrenamtlichen, gratis) Lektor auch nur im Äußersten in Erwegung ziehen, wäre ich dazu...

  • 21.05.21
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Zu Recht kirchenkritisch

Zum Interview "Spiritueller Missbrauch: Wenn man weiß, was Gott will" Ich glaube es gehört schon etwas Mut dazu, einen Beitrag wie den in der Ausgabe vom 18.4. über spirituellen Missbrauch, in der “Kirchenzeitung” abzudrucken. Ist doch die Erfahrung und Meinung der Frau Reisinger, meiner Ansicht zu Recht, teilweise sehr kirchenkritisch. Und dazu möchte ich Ihnen, als Chefredakteurin, gratulieren. Ich hoffe sehr, Sie lassen sich auch in Zukunft von der Amtskirche nicht bremsen. Mit besten...

  • 21.05.21
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Mutige Eltern anno 1943

Zum Artikel "Maria, die Mutter Jesu". Hier eine kleine Episode zu dem von Ihnen geschätzten Namen „Maria“. Ich wurde 1943 geboren. Meine Eltern wollten mir den Namen „Maria“ geben. Der Standesbeamte schickte meinen Vater allerdings mit folgendem trockenen Satz wieder nach Hause: „Überlegen Sie sich das noch einmal gut. Das Kind wird im Dritten Reich Schwierigkeiten bekommen.“ Mein Vater kam am nächsten Tag wieder und sagte: „Die Mutter des Kindes will aber diesen Namen.“ Daraufhin resignierte...

  • 21.05.21
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Brief zum Muttertag an mich selbst

Die Leserin nimmt Bezug auf den Artikel "In inniger Liebe ein Dankeschön" Liebes Redaktionsteam, wenn ich den glänzenden und einfallsreichen, im Sonntag veröffentlichten, persönlichen Überraschungsbrief von Niki Haselsteiner an seine liebe Steffi lese, steigt ein tiefer Schmerz in mir auf. Ich neide Familie Haselsteiner ihr Glück nicht. Ganz im Gegenteil. Dennoch möchte ich als Zeitzeugin der heutigen medialen Präsentationsgesellschaft daran erinnern, dass die Heilige Familie in Nazareth ein...

  • 21.05.21
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Nachdenken, wie ich zu meinen Kindern stehe

Zum Artikel: In inniger Liebe ein Dankeschön. Darf ich Ihnen ein paar meiner Gedanken zum Muttertag schicken, dem ich etwas reserviert begegne. Es ist ja leider schon sehr spät dafür, aber trotzdem! Allen alleinstehenden Müttern die vorbehaltlos zu ihrem Kind stehen, sei es „passiert“ oder gewünscht, gebührt meine höchste Achtung. Sie haben es besonders in diesen heutigen Zeiten sehr schwer. Dazu brauchen sie jede mögliche Hilfe und diese Frauen dürfen hoffentlich ihren Muttertag gebührend...

  • 21.05.21
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Berufung verkannt

Zu Positionen „Bevorzugt“, Nr. 19 Im Sonntagsblatt Nr. 19 vom 16. Mai berichtet Karl Veitschegger über einen Wiener Innenstadtpfarrer … Ich hoffe nur, dass derartig abgehobene Seelsorger eine Ausnahme sind, denn sonst werden sich noch mehr Menschen von der Kirche entfernen. Anscheinend hat dieser Priester seine Berufung, „Diener im Sinne Jesu nach dessen Vorbild zu sein“, verkannt. Er müsste doch auch Matthäus 10,8, „umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben“, kennen. Hermann Ploder,...

  • 19.05.21
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Selbst entscheiden

Zum Leserbrief „Das Leben vollenden können“, Nr. 19 Wer verleiht Ihnen schlussendlich das Recht, über mich bestimmen zu wollen, wie und in welcher Form ich – im Falle des Falles – zu sterben habe? Bereitet es Ihnen, überspitzt formuliert, etwa Genugtuung, mir anstatt eines schnellen Dahinscheidens einen langen und qualvollen Todeskampf zu gönnen, um dieser Facette ihres Glaubens gerecht zu werden? Bin ich so entmündigt, nicht selbst darüber entscheiden zu dürfen? Gerry Ofner, Graz

  • 19.05.21
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Sterbe„hilfe“

Zu „Viele Fragen offen“, Nr. 18, und zum Leserbrief „Das Leben vollenden“, Nr. 19 Im Leserbrief der Kreuzschwestern wurde die Gefahr der Einstufung als „unlebenswertes Leben“ aufgezeigt, was es schon einmal in der dunklen NS-Zeit gab. Heutzutage will man sich mit dem Altern, dem Abbau und der Vergänglichkeit des Menschen nicht mehr auseinandersetzen, auch krank darf man nicht mehr sein. Ewig jung, aktiv und gesund. Ich habe 14 Jahre lang meine pflegebedürftige Mutter betreut. Als sie starb,...

  • 19.05.21
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Besuch im Gotteshaus

Ein gefiederter Freund nutzte die Stunde des Kirche-Lüftens zu einem Besuch im Gotteshaus. Gastfreundlich hat der heilige Donatus seinen Arm zur Landung des kleinen Besuchers angeboten. In der kleinen, idyllisch gelegenen Dreifaltigkeitskirche am Gray nahe St. Veit in Kärnten hat Leser Günther Geieregger die Begegnung beobachtet. Günther Geieregger

  • 11.05.21
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Das Leben vollenden können

Zum Thema „Suizidhilfe“, Nr. 17. Mit großem Interesse und Betroffenheit haben wir die Artikel zum Thema „Neuregelung der Suizidhilfe“ gelesen. Ein wahrhaft schweres, ja beklemmendes Thema. Gesetzliche Lockerungen könnten den Beginn eines Dammbruches bedeuten. Der Mensch bringt dem Mitmenschen den Tod. Welches Leben wird als lebenswert, welches als unlebenswert eingestuft? Diese Fragen wurden doch schon gestellt! Gar nicht so lange her. – Unheilbar Kranke, pflegebedürftige Alte, ein wenig unter...

  • 11.05.21
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Betende Hände

Betende Hände hat Sonntagsblatt-Leserin Gabriele Egger aus Rottenmann beim Spazierengehen entdeckt. Und überlegt: Es könnten aber auch Füße sein … Das mag sie zu den Muttertagsgedanken unten inspiriert haben: Mit Händen und Füßen und ganzem Herzen dem „mütterlichen Geist Gottes“ danken. Mütterlicher Geist Kein Mensch kann sich aussuchen, welcher Mutter Kind, welcher Eltern Kind er ist. Doch bereits im Heranwachsen und ganz gewiss später im Erwachsenenalter kann sich jeder Einzelne bewusst...

  • 05.05.21
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Vielerlei Armut

Zu „Reichtum versus Armut“, Nr. 17. Die substanzielle Armut, also Obdachlosigkeit, Hunger, keine Kleidung zu haben, ist bei uns in Österreich weitgehend abgedeckt. Trotzdem gibt es nach wie vor einige auch davon Betroffene: mitunter psychisch Kranke oder Personen, welche mit unserem Gesellschaftssystem nicht zurechtkommen. Aus meiner Sicht wesentlich, jedoch kaum diskutiert: systemische Mängel! Wir haben zwar ein Sozialsystem, das grundsätzlich greift. Es greift jedoch nicht immer sofort. So...

  • 05.05.21
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Leise flüstert die Seele

„Mein Seelenbuch und ein Mutmacher“ nennt Heidemarie Ithaler-Muster ihr neues Buch „Leise flüstert die Seele“. Behutsam fasst sie darin Eindrücke und Erfahrungen in Worte und stellt den Texten ihre Fotografien zur Seite. – Es ist erhältlich: unter Tel. 0699/11 93 16 17, heidemarie-ithaler@gmx.at – Siehe auch Seite 23.

  • 28.04.21
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Das Leben bejahen

Zu „Mutworte“ in Nr. 13.  Herzlich danke ich für die Mutworte von Christa Kokol in der Ausgabe vom 4. April. Christa Kokol bezieht sich auf das Buch „GOTT“ von Ferdinand von Schirach. Argumente für und gegen die Hilfe beim Suizid werden in diesem Buch in Form eines Theaterstückes abgehandelt. In den Mutworten finden sich sehr bedeutsame und klare Sätze, drei davon möchte ich besonders unterstreichen: „Wenn das Leben einen Sinn hat, dann in jeder Phase des Seins – auch in Leid, Schuld und Tod....

  • 28.04.21
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Danke

Zu „Klimaquiz“, im Rahmen der Sonntagsblatt-Fastenzeit-Serie mit dem Haus der Frauen Ich möchte mich bedanken für den besonderen Preis (Haus der Frauen). Freue mich sehr! War auch sehr überrascht. Werde die Zeit genießen. Danke! Angelika Klaminger, Thannhausen Ich habe beim Klima-Quiz teilgenommen, und siehe da: einen wertvollen Preis gewonnen. Meine Freude ist sehr groß, und ich möchte mich für diesen wunderbaren Gewinn auf das Herzlichste bedanken. Ich freue mich heute schon, wenn ich den...

  • 28.04.21
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Jesus und die guten Hirten

Ein Seelsorger, der ruhig schlafen kann, bevor das letzte Mitglied seiner Gemeinde seinen Platz hat, ist kein guter Hirt. Nicht den Platz in einem Gehege, sondern in der Gemeinschaft. Und nicht Seelsorge mit den Angestellten an den Gläubigen, sondern mit den Gläubigen. Hermann Trunk, Bad Gleichenberg

  • 21.04.21
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Danke für seelsorglichen Dienst

Auf diesem Wege bedanke ich mich herzlichst bei Frau Gabriele Höfner und bei Herrn Vikar Mag. Gerhard Hatzmann, die mir, meiner Familie und ganz besonders meinem Papa Herbert Zikofsky am 6. April auf so außerordentlich liebenswürdige und rasche Weise dabei geholfen haben, den eindringlichen Wunsch meines schwerkranken Papas – nämlich den Kirchenwiedereintritt – zu ermöglichen. Binnen vier Stunden ab meinem Anruf war die Erfassung der Daten sowie der Besuch von Herrn Vikar Gerhard Hatzmann, der...

  • 21.04.21
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"Sie mahlt wieda"

Sie mahlt wieda, sagt ein Transparent über die alte Mühle in St. Johann bei Herberstein. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie von der Steirerin mit Herz auf Seite 6. Ums Mahlen geht’s derzeit in der Mühle nicht, vielmehr um künstlerisches Tun, um Phantasie. Daraus kann auch Nahrung entstehen – Brot für die Seele.

  • 14.04.21
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Danke an Kardinal Schönborn

Es ist äußert positiv, dass Kardinal Schönborn am Sonntag, 28. März, in der ORF-Pressestunde eindeutig und klar die in Rede stehende Möglichkeit der Erweiterung eines Suizids abgelehnt hat. Dies soll auch eine deutliche Orientierungshilfe für das Parlament sein. Der Verfassungsgerichtshof plädiert für eine Sterbehilfe („assistierter Suizid“), für eine Selbstbestimmung durch das Recht auf ein menschenwürdiges Sterben. Bereits ab dem Jahr 2022 soll die Mitwirkung an der Tötung bzw. Selbsttötung...

  • 14.04.21
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Gehört werden

Zu „Reden wir übers Sterben“, Nr. 14 Danke für die fundierten und klaren Worte im Beitrag von Mag. Dr. Johann Platzer. Oft ist es für den leidenden Menschen nur ein kurzer Weg vom „Gehörtwerden“ zum Erkennen des Wertes des eigenen Lebens. Auch wenn es durch Alter und Krankheit schwer belastet ist. Palliativärzte, Palliativpflegende und ihr Team hören gut zu und verurteilen nicht. Unterstützt werden sie durch ehrenamtliche, gut ausgebildete MitarbeiterInnen des Hospizvereins. Ja, wir brauchen...

  • 14.04.21
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