Leserbriefe
Kindermund zum Kripperlverräumen

Bevor wir die Krippe wegräumen, fasst mein Enkel Julius (3½ Jahre alt) nochmals zusammen: „Zuerst sind die Hirten zum Jesuskind gekommen, dann die Könige aus dem fernen Land mit ihren Geschenken. Dann kommen die ‚normalen‘ Leute.“ Ich frage: „Was glaubst du, was sie dem Jesuskind bringen?“ Julius: „Vielleicht Nudeln? Und Milch? Und Bananen?“ (Er spricht aus Erfahrung, über das, was seine 1½-jährige Schwester schon essen kann.) Ich: „Ja, das könnte sein. Das ist weich, und die kleinen Kinder können das leichter essen.“ Dann frage ich weiter: „Und was sagt der Wirt?“ – und erwarte mir, dass Julius antwortet: „Ihr habt keinen Platz in meinem Gasthaus!“ Aber nein! Julius antwortet: „Der Wirt sagt: ‚Ich bringe die Eier!‘“ Könnten wir nicht alle sein wie Kinder und das Böse über dem Guten vergessen?

Christine Geißler, Windorf

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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