Familie
Zeit für uns zwei

Gemeinsame Aktivitäten – ob Reisen oder kleine Alltagserlebnisse – fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl. | Foto: pixabay
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Direkte Nähe ist für Verbundenheit unerlässlich.

Der Mensch wird am Du zum Ich. Alles wirkliche Leben ist Begegnung“, schreibt der Religionsphilosoph Martin Buber und bringt damit die Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen für unsere Entwicklung auf den Punkt. Erst im Gegenüber kann sich der Mensch entfalten und das eigene Potenzial entwickeln.

Dazu braucht es echte Begegnungen. Kurznachrichten, Telefonate oder Videogespräche sind wertvolle Hilfen, können persönliche Nähe jedoch nicht ersetzen. Wirkliche Begegnung erfordert Zeit füreinander, Offenheit im Gespräch und die Bereitschaft, sich gegenseitig zuzuhören und neugierig zu bleiben.

Menschen verändern sich im Laufe des Lebens. Gerade darin liegt die Chance, den Partner oder die Partnerin immer wieder neu zu entdecken und die Bindung zu vertiefen. Dabei ist es wichtig, aufmerksam zuzuhören und dem anderen Raum zu geben.

Was die Liebe festigt und lebendig erhält, ist das Zusammenschauen der Innenwelten. Die Erfahrung, dass beide Anteil an den Lebensideen des jeweils anderen nehmen dürfen, stärkt Vertrauen und Verbundenheit. Diese Mitteilsamkeit und die Neugierde füreinander gilt es bewusst zu hegen.
Wenn die Liebe gepflegt, gehütet, geschützt und genährt wird, erwächst eine Kultur der liebevollen Begegnung. Gelingendes Wachstum braucht immer wieder Zeit zu zweit – kleine Zeitfenster im Alltag oder auch Veranstaltungen mit Mehrwert für uns zwei.

Gertraud Kirchengast

Paarangebote mit Me(e)hrwert

▶ „Wir tun uns Gut(es)“. Samstag, 21. März, mit Körperübungen und Kennenlernen des „Strömen“,
Haus der Stille.
▶ Wir zwei – Grado und Mee(h)r. 14. bis 17. Mai, Grado.

▶ Wir zwei im Fluss des Lebens.
Samstag, 18. Juli, Paar-Paddeln auf der Sulm.
▶ Wir zwei mit starken Wurzeln.
11. April, 13. Juni und 17. Oktober, Paarzeit in der Natur, St. Andrä im Sausaal.

◉ Infos: Familienreferat der Diözese
0316/8041 297, familienreferat.online


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Es ist nie zu spät für ein sinnerfülltes Leben

Elisabeth Lukas, Valentin Opll
Tyrolia Verlag, 24 Euro.

Vom Schicksal hart getroffene Personen versinken leicht in Selbstmitleid oder schieben die Schuld an ihrem Unglück auf Umstände, Gesellschaft und sonstige Mächte – und bleiben unglücklich. Aber es geht auch anders. Die Autorin und der Autor zeigen anhand von vielen Beispielen, wie es jedem Menschen möglich ist, ein sinnvolles Leben fortzusetzen.

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Wir zwei – Grado und Mee(h)r!

Seit über 20 Jahren zieht es uns immer wieder nach Grado – auf die Isola del Sole an der oberen Adria. Wir lieben die freundliche Atmosphäre der Lagunenstadt: lange Spaziergänge barfuß im Sand, die historischen Kirchen mit ihrem reichen kulturellen und spirituellen Erbe, das gute italienische Essen, die kleinen Cafés und vor allem Zeit für bereichernde Gespräche. Aus dieser Erfahrung ist die Idee entstanden, diese besondere Kombination aus Erholung, Begegnung und Glauben auch mit anderen Paaren zu teilen.

„Grado und Mee(h)r“ – ein Reise-Angebot des Familienreferates – lädt Paare ein, ihre Beziehung bewusst zu vertiefen – unabhängig davon, ob sie sich auf die Ehe vorbereiten oder bereits verheiratet sind. Mit der Weite des Meeres und fern vom Alltag entsteht Raum zum Durchatmen, zum Innehalten und zum Wachsen. Abwechslungsreiche Tage mit kurzen Vorträgen und Impulsen wechseln sich ab mit viel Zeit zu zweit. Erholung am Meer, spirituelle Angebote, das Flair eines italienischen Städtchens und vieles mehr runden diese Tage ab. Ein Angebot für Paare, die ihre Liebe im Vertrauen auf Gott stärken und neu ausrichten möchten.

Regina und Thomas Csanády begleiten die Reise des Familienreferates der Diözese nach Grado.

Wir zwei – Grado und Mee(h)r. 14. bis 17. Mai, Grado.
Reiseanmeldung (Reise des Familienreferates)

Gemeinsame Aktivitäten – ob Reisen oder kleine Alltagserlebnisse – fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl. | Foto: pixabay
Regina und Thomas Csanády | Foto: privat
Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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