Leserbriefe
Kirchenmusik nicht vergessen

Zum Leserbrief „Kirchenmusik vergessen?“, Nr. 48
Bezugnehmend auf den Leserbrief von Herrn Ambros ist es mir als Sekretär der Sektion Kirchenmusik ein Anliegen, klarzustellen, dass die Angabe, die Sektion Kirchenmusik befasse sich nicht mit der Rolle der Kirchenmusik in der Seelsorgeraumentwicklung, faktisch falsch ist. Als Beratungsgremium des Bischofs besteht gerade darin eine Kernaufgabe der Sektion. Diese wurde in den vergangenen Jahren auf vielfache Weise wahrgenommen.

Eine Frucht dieser Arbeit ist es, dass – österreichweit einzigartig – in der Katholischen Kirche Steiermark die Möglichkeit geschaffen wurde, Kirchenmusiker als Teil des Pastoralteams eines Seelsorgeraums anzustellen. Solche SR-KirchenmusikerInnen (siehe Vorgestellt, S. 4, Anm. d. Red.) tragen als diözesane Angestellte Verantwortung für die Kirchenmusik als spezifische Form der Pastoral in einem SR. Es steht jedem Seelsorgeraum offen, im Rahmen seines Stellenkontingentes solch eine Schwerpunktsetzung zu treffen. Das Referat für Kirchenmusik steht diesbezüglich als Ansprechpartner gerne zur Verfügung. Näheres finden Sie unter www.katholische-kirche-steiermark.at/kirchenmusik

Michael Schadler, Leiter des diözesanen Kirchenmusikreferates

Als Pastoralverantwortliche und Kirchenmusikerin für den Seelsorgeraum Leibnitzer Feld kann ich diesen Leserbrief nicht unkommentiert stehenlassen. Im Rollenprofil des Seelsorgeraumteams werden ausdrücklich unter den Laien im pastoralen Dienst KirchenmusikerInnen angeführt, die bei entsprechender Schwerpunktsetzung Teil dieses Teams werden können. Daraus folgt, dass der Kirchenmusik in der Seelsorgeraumentwicklung der Diözese Graz-Seckau ein hoher Stellenwert zugemessen wird. KirchenmusikerInnen, die bereits Teil eines SR-Teams sind, werden als eine Bereicherung für die pastorale Arbeit wahrgenommen und erreichen mit Musik alle Generationen.

Renate Nika, SR Leibnitzer Feld

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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