Interview

Beiträge zum Thema Interview

Glaube & Spiritualität
Den Nationalismus bezeichnet Kardinal Koch als „die Ursünde der Neuzeit“. Das Nahverhältnis von Kirche und Staat, wie es für die Orthodoxen Kirchen konstitutiv ist, sei durch den Krieg in der Ukraine massiv in Frage gestellt worden.

Interview: Kardinal Kurt Koch
Zuerst „Hirt des Volkes“ sein

Kardinal Kurt Koch sprach im Interview auch über Positionen der Kirchen im Ukraine-Krieg. Teil 2 des Sonntagsblatt-Interviews Der Krieg in der Ukraine und die klare Positionierung der Russisch-Orthodoxen Kirche mit Patriarch Kyrill an der Seite Putins spaltet gerade massiv die Orthodoxie. Welche Auswirkungen hat das für den ökumenischen Dialog? Die Auswirkungen haben schon früher begonnen, nämlich mit der Verleihung der Autokephalie an die Orthodoxe Kirche in der Ukraine durch den Ökumenischen...

  • 29.06.22
Kirche hier und anderswo
Als Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen trägt Kardinal Kurt Koch in der katholischen Kirche Verantwortung für den ökumenischen Dialog.

Interview - Kardinal Kurt Koch
Die „versöhnte Verschiedenheit“ ist ein Ziel

Kardinal Kurt Koch war anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung, die im Juni 1997 in Graz stattfand, zu Gast in der Steiermark. Dabei gab er dem Sonntagsblatt ein Interview. Die Ökumenische Versammlung in Graz war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg der Aussöhnung und Annäherung zwischen den Kirchen. Welche Impulse sind von dort ausgegangen? Es ist die erste Ökumenische Versammlung gewesen, an der nach dem Fall des Kommunismus auch die Ostkirchen...

  • 22.06.22
Kunst & Kultur
In der Pfarrkirche Eggersdorf hat Keiko Sadakane das Rosettenfenster gestaltet. Es wurde vor einem Monat eingeweiht. Im Gespräch mit Hochschulseelsorger Alois Kölbl erzählt die Künstlerin von ihrem Zugang zum Geheimnis der Dreifaltigkeit.

Interview
„Mich fasziniert die Leidenschaft Gottes“

Die Künstlerin Keiko Sadakane ist eine Grenzgängerin zwischen den Kulturen. Aufgewachsen in Japan begegnete sie in einer französischen Schule dem Christentum und hat sich mit achtzehn Jahren taufen lassen. In vielen ihrer Werke setzt sie auf verhaltene, gebrochene Farben und die subtile Kraft der Zwischentöne, die aus der fernöstlichen Tradition ihrer japanischen Heimat schöpft. Im Rosettenfenster für die Pfarrkirche Eggersdorf verwendet sie kräftige bunte Farben und setzt sich mit einem...

  • 08.06.22
Kirche hier und anderswo
Dr. Valentin Inzko, geb. 1949 in SveČe/Suetschach, studierte Rechtswissenschaften sowie Serbokroatisch und Russisch und absolvierte anschließend die Diplomatische Akademie in Wien. Nach Stationen im Außenministerium, bei der UNO und als österreichischer Botschafter war Inzko 2009 bis 2021 Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina. Bei der „Kirchenpressekonferenz“ der österreichischen Kirchenzeitungen in Tainach/Tinje Mitte Mai referierte er zur sicherheitspolitischen Situation am Westbalkan, zur Kärntner Diözesan-synode 1971/1972 und zur Zukunft der slowenischen Volksgruppe.

Interview
Frieden braucht Engagement

Valentin Inzko, der ehemalige Hohe Repräsentant von Bosnien-Herzegowina, über die Kärntner Diözesansynode 1971/1972, ihre Bedeutung für den Frieden in Kärnten und was wir aus der Entwicklung in Bosnien lernen können Ihr Vater Valentin Inzko sen. hat gemeinsam mit Ernst Waldstein-Wartenberg die Kärntner Diözesansynode wesentlich mitgestaltet. Welche Erinnerungen haben Sie an diese Zeit? Ich habe an der Synode als Übersetzer teilgenommen. Kurz vorher hatte Graz eine Diö-zesansynode durchgeführt,...

  • 08.06.22
Menschen & Meinungen
Eine resiliente Gesellschaft muss eine solidarische sein.

Interview: MMag. Dr. Christian Lagger MBA
Dem Leben Hoffnung geben

Im Gespräch mit Christian Lagger, Geschäftsführer der Grazer Elisabethinen und neuer Vorsitzender der ARGE der österreichischen Ordensspitäler, über das Besondere von Ordenskrankenhäusern, ihre Haltung zur Sterbeverfügung und Lerneffekte der Pandemie. Die Gesundheitsversorgung ist Aufgabe der öffentlichen Hand. Warum gibt es also überhaupt Ordensspitäler? Es gibt sie, weil es einen Auftrag dazu in der Bibel gibt. Bei Lukas steht: Verkündet das Evangelium, und heilt die Kranken. Die Zuwendung zu...

  • 09.02.22
Serien
Melanie Wolfers ist Salvatorianerin, Theologin und Philosophin und zählt zu den erfolgreichsten christlichen Autorinnen im deutschen Sprachraum. Zudem arbeitet sie als Seelsorgerin und Rednerin und betreibt den Podcast GANZ SCHÖN MUTIG.

Adventserie Zuversicht | Interview
Freude stärkt die Kraft der Zuversicht

Ob gesellschaftliche Herausforderungen oder persönliche Not: Wenn der Lebensmut unter Sorgen erstickt, fehlt uns Menschen oft die Hoffnung, Krisen bewältigen zu können. Die Ordensfrau und Bestsellerautorin Melanie Wolfers erläutert, wie wir die Zuversicht als innere Kraft in uns wieder entfachen können. Sie spricht über ihr neues Buch „Zuversicht – Die Kraft, die an das Morgen glaubt“ und gibt damit auch einen Vorgeschmack auf ihre Adventserie, die im Sonntagsblatt vom 28. November startet....

  • 10.11.21
Glaube & Spiritualität
P. Anton Witwer, SJ., erläutert den Ablauf von Selig- und Heiligsprechungsprozessen.
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Interview
Wie wird man ein Heiliger?

Was einen Menschen heilig macht. P. Anton Witwer, SJ., Experte für Selig und Heiligsprechungen, erzählt vom Verfahrensprozess und wer sein persönlicher Lieblingsheiliger ist. P. Witwer, Sie zählen zu den Experten weltweit für Selig- und Heiligsprechungsverfahren. Können Sie uns einen Einblick in dieses faszinierende Thema geben? Jeder Christ kann eine Initiative starten, der das Gefühl hat: Diese Person ist für mich eine Heilige oder ein Heiliger. Dann muss eine juridische Person konstituiert...

  • 27.10.21
Kirche hier und anderswo
Klimafreundlich und wirtschaftlich zugleich soll Landwirtschaft sein, damit sie Bestand hat.
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Landwirtschaft - Interview
Signale zum Weitermachen

Landwirtschaft klimafreundlich und zukunftstauglich – ein Gespräch mit dem Präsidenten der Landwirtschaftskammer Österreich Josef Moosbrugger. Als Kardinal Schönborn in der Fastenzeit 2012 ermutigte, weniger Fleisch zu essen, folgte Empörung unter Landwirten. Hoher Fleischkonsum schädigt nachweislich das Klima, das für die Landwirtschaft so wichtig ist. Wo beginnt man mit der Verbesserung des Klimas? Josef Moosbrugger: Ich bin nicht dagegen, dass man weniger Fleisch isst. Ich würde aber...

  • 06.10.21
Kirche hier und anderswo
Tiranas Weih-
bischof Arjan Dodaj ist mit 16 Jahren als Bootsflüchtling von Albanien nach Italien gekommen und dort zum Priester geweiht worden. Anlässlich des Welttags des Migranten und Flüchtlings sprach er mit der katholischen Nachrichtenagentur Kathpress über seine Geschichte.

Weltkirche
Kein Einzelfall

Migration. Als Jugendlicher geflüchtet, heute Weihbischof – Arjan Dodaj im Interview. Zur umfassenden Hilfe für Flüchtlinge und Migranten hat der katholische Weihbischof von Tirana/Albanien, Arjan Dodaj, aufgerufen. Menschen, die ihre Heimat verlassen müssten, bräuchten Aufnahme, Teilhabe an der Gesellschaft und Möglichkeiten einer freien Lebensgestaltung, forderte der 44-jährige albanische Geistliche, der als Jugendlicher selbst im Boot über das Mittelmeer geflüchtet war und vor einem Jahr zum...

  • 22.09.21
Menschen & Meinungen
Die Familie und Freunde sind für Nava Ebrahimi (im Bild links, mit ihrer Mutter, Mitte, und Gertraud Schaller-Pressler) Kraftspender: „Es ist einfach wichtig, dass man so etwas (wie den Bachmann-Preis) teilen kann, weil sonst hat es kaum einen Wert.“
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Interview
Von einander erfahren

Nava Ebrahimi, Autorin und Bachmann-Preisträgerin 2021, berichtet im SONNTAGSBLATT-Gespräch mit Gertraud Schaller-Pressler auch über ihre neuen Arbeiten. Sie sind als dreijähriges Mädchen von Persien nach Deutschland gekommen und haben eine katholische Grundschule in Köln sowie ein evangelisches Gymnasium im Westerwald besucht. Wie haben Sie Ihre Kindheit erlebt? Eigentlich schön. Köln ist eine sehr weltoffene Stadt. Aber natürlich hatte ich immer auch einen Sonderstatus. Ich war in der...

  • 25.08.21
Gesellschaft & Soziales
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Interview zum Tag der Arbeitslosen
Ob sie ein gutes Leben führen können

Auf dem Arbeitsmarkt treffen einzelne Menschen mit ihren Lebensplänen auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen. Während der Corona-Pandemie hat sich dort die Situation verschärft. Mit Karl-Heinz Snobe, dem Landesgeschäftsführer des AMS Steiermark, sprach der Geschäftsführer des Diözesanen Fonds für Arbeit und Bildung Bernhard Schwarzenegger. Am 30. April ist der Tag der Arbeitslosen, tags darauf der Tag der Arbeit. Die Corona-Pandemie hat im letzten Jahr die Arbeitslosenzahlen...

  • 21.04.21
Gesellschaft & Soziales
Bundesministerin Leonore Gewessler (4. von rechts) stellte sich den Fragen der Kirchenzeitungs-Chefredakteurinnen und -redakteure. Für das Sonntagsblatt war Geschäftsführer Heinz Finster (2. von rechts) beim Treffen mit der Ministerin.
Video 16 Bilder

Ministerin Leonore Gewessler im Gespräch
Klimaschutz ist das beste Konjunkturprogramm

Klimaschutz ist keine Bremse für den wirtschaftlichen Erfolg, sondern die beste Voraussetzung dafür. Das erklärte Ministerin Leonore Gewessler im Gespräch mit den Kirchenzeitungen. Ihr Ministerium ist sowohl für Klimaschutz und Umwelt als auch für Energie, Mobilität, Innovation und Technologie zuständig. Frau Ministerin Gewessler, das Thema Corona beherrscht alles. Wann können Sie mit dem Thema Klimaschutz wieder richtig durchstarten? Klimaschutz war nie weg, denn die Klimakrise geht den...

  • 10.03.21
Glaube & Spiritualität
Before I die – bevor ich sterbe … steht auf einer Tafelwand im Univiertel in Graz und lädt ein, mit Kreide festzuhalten, was einem im Leben wirklich wichtig ist. Gertraud Schaller-Pressler sprach mit P. Wolfgang Dolzer, SJ., über Vergängliches und Ewiges.

Interview
„Memento mori“ heute

P. Wolfgang Dolzer, SJ., im Gespräch mit Gertraud Schaller-Pressler über Tod und Leben. Pater Dolzer, Sie sehen vom John-Ogilvie-Haus der Jesuiten in der Zinzendorfgasse in Graz direkt auf die Tafel „Before I die …“ („Bevor ich sterbe …“), die ein „Memento mori für die Moderne“ sein möchte. Welche Bedeutung hat so ein „Gedenke des Todes“ heute? „Memento mori“, sei dir der Sterblichkeit bewusst, kommt aus dem Mönchslatein des Mittelalters. Das Erinnern des Todes hat Sinn. Je mehr ich es mir...

  • 24.02.21
Kirche hier und anderswo
Per Videokonferenz trifft sich Sonntagsblatt-Redakteurin Katharina Grager mit Lisa Stefan (rechts) und Tamara Strohmayer (links) vom Prozessbereich Innovation & Entwicklung zum Interview. Die beiden unterstützen haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der katholischen Kirche Steiermark beim (besseren) Kennenlernen verschiedener Online-Plattformen für Videokonferenzen.

Interview
Besprechung einmal anders?

Treffen im digitalen Raum sind seit Corona in aller Munde. Dies ist nicht für alle so einfach. Wir sprachen mit zwei diözesanen Mitarbeiterinnen, die dabei helfen wollen. Freitag, 7.30 Uhr: Auf Microsoft Teams haben wir uns zum Interview verabredet. Ich treffe mich digital mit Lisa Stefan, Referentin für Personalentwicklung bei der Diözese Graz-Seckau, und Tamara Strohmayer, die den Prozessbereich Innovation und Entwicklung leitet. Um 7.25 Uhr sitze ich bereits vor meinem Laptop. Microsoft...

  • 17.02.21
Geschichtliches & Wissen
Hans Kelsen
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Interview
Ohne Recht kein Staat

Vor 100 Jahren, am 1. Oktober 1920, wurde das Bundes-Verfassungsgesetz beschlossen – die rechtliche Grundlage unserer Republik. Das zentrale Verfassungsdokument hat mehrere Mitgestalter, aber vor allem einen Architekten: Hans Kelsen, Rechtswissenschaftler und Denker von Weltrang. Über Kelsens Beitrag zur Verfassung, seine „Reine Rechtslehre“ und sein Verhältnis zur Religion spricht der Rechtshistoriker Thomas Olechowski im Interview. Er hat heuer eine umfassende Kelsen-Biografie veröffentlicht....

  • 21.10.20
Kunst & Kultur
Folke Tegetthoff ist in seinem Element, wenn er er-zählt – hier in der Filialkirche St. Florian in Straden mit der kubanischen Musikerin Milagros Pinera Ibaceta, die auch am 24. September im Grazer Mausoleum zu hören sein wird (siehe rechte Spalte).

Folke Tegetthoff - grazERZÄHLT
Geschichten sind Ausdruck einer Ursehnsucht

Folke Tegetthoff, der bekannte steirische Geschichtenerzähler, im Gespräch mit dem SONNTAGSBLATT übers Zuhören und Erzählen und seine Idee, ein Festival der Geschichten zu initiieren.  Im Rahmen von grazERZÄHLT gibt es zwei Veranstaltungen im Mausoleum neben dem Grazer Dom  – was erwartet die Besucherinnen und Besucher an den beiden Abenden? „Vom Wunder (Zu)Hören“ ist das Galaprogramm meiner „Schule des Zuhörens“, ein Workshop, den ich seit nunmehr 13 Jahren sehr erfolgreich in inzwischen 14...

  • 17.09.20
Glaube & Spiritualität
Die Menschen machen eine Stadt liebenswert, ihre Sorgen zählen zu den größten Herausforderungen der katholischen Kirche.

Interview mit Erzischof Lackner
„Meine Mutter war eine gute Ratgeberin“

Erzbischof Franz Lackner im Sommergespräch über morgendliche Wege und das Reden von Gott. Herr Erzbischof, Sie sind seit 2013 in Salzburg. Haben Sie sich gut eingewöhnt? Ich habe in meinem Leben bereits viele Stationen hinter mir. St. Anna am Aigen, wo ich aufgewachsen bin, Zypern, Rom, Wien, Graz, Salzburg – es war immer wieder ein Neu-Ankommen. Salzburg ist mittlerweile mein Zuhause. Die Atmosphäre abseits der belebten Tourismusstadt habe ich durch meine morgendlichen Spaziergänge kennen...

  • 19.08.20
Gesellschaft & Soziales
Bei einer Betriebsbesichtigung Lehrlingen über die Schulter schauen und Arbeitsbedingungen kennen lernen: Peter 
Hochegger (links) mit Bischof Wilhelm Krautwaschl (Mitte).
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Interview
Arbeit prägt das Leben

Ing. Mag. Peter Hochegger, langjähriger Leiter des WIFI Steiermark, derzeit geschäftsführender Vorsitzender des Fonds für Arbeit und Bildung der Diözese Graz-Seckau, im Gespräch mit dem SONNTAGSBLATT über die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt, den Nutzen einer sozialökonomischen Wirtschaft und den Auftrag der Kirche in diesem Feld. Als gelernter Elektriker und späterer Leiter des Wirtschaftsförderungsinstituts der Wirtschaftskammern Österreich (kurz WIFI) kennt Ing. Mag. Peter Hochegger die...

  • 29.07.20
Serien
Schöne Orte suchen viele Menschen im Urlaub auf. Warum aber ist uns Schönheit dort, wo wir die meiste Zeit unseres Lebens verbringen, viel weniger wichtig? ZiB-Moderator Tarek Leitner plädiert in seinem Buch „Wo leben wir denn?“ dafür, glückliche Orte zu erschaffen.
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Plädoyer für die Zukunft | Frage 4 | Interview
Rettet Schönheit die Welt?

Schönheit ist nicht nützlichTarek Leitner ist seit 2004 Moderator der "Zeit im Bild", Österreichs meistgesehener Nachrichtensendung. Der aus Linz stammende Journalist, der dreifacher Romy-Preisträger ist, interessiert sich für die Umgebungen unseres Lebens. In seinen Büchern "Mut zur Schönheit" (2012) und "Wo leben wir denn?" (2015) setzt er sich kritisch mit der Gestaltung und Verschandelung unserer Lebensräume auseinander.Fjodor M. Dostojewski verdanken wir die Behauptung „Schönheit wird die...

  • 29.07.20
Menschen & Meinungen
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Internetverantwortliche - Katrin Leinfellner
Besser „kurz dabei“ als gar nicht

Die diözesane Internetverantwortliche Katrin Leinfellner konnte in den letzten Wochen aus der „Pole Position“ heraus das digitale kirchliche Leben beobachten und mitgestalten. Im Sonntagsblatt-Interview gibt sie Einblick in ihre Arbeit. Was haben die letzten Wochen für die Entwicklung der „digitalen Kirche“ bedeutet? In den Wochen des „Lockdown“ spielte sich vieles an kirchlichem Leben „online“ ab. Für einige Pfarren und Einrichtungen war das eigentlich nicht besonders neu, weil bisher schon...

  • 19.05.20
Gesellschaft & Soziales
Stefan Wallner, geb. 1971 in Graz, war von 1999 bis 2009 Generalsekretär der Caritas, jetzt des Sozial- und Gesundheitsministeriums.
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Stefan Wallner, Generalsekretär des Sozial- und Gesundheitsministeriums
Das Comeback Österreichs

Stefan Wallner, Generalsekretär des Sozial- und Gesundheitsministeriums, im Gespräch: Stefan Wallner, geb. 1971 in Graz, war von 1999 bis 2009 Generalsekretär der Caritas, jetzt des Sozial- und Gesundheitsministeriums. Sie wurden am 1. März Generalsekretär im Sozial- und Gesundheitsministerium. Wenige Tage später brach die Corona-Krise in Österreich aus. Wie geht es einem dabei? Es ist natürlich eine große Herausforderung. Wir befinden uns ja nicht nur in Österreich, sondern weltweit in einer...

  • 13.05.20
Gesellschaft & Soziales
Gespräch mit Wolfgang Sobotka, Nationalratspräsident (ÖVP), der darauf hinweist, dass Religion und Glaube nicht nur am Sonntag gelebt werden.
2 Bilder

Interview
Nicht nur sonntags glauben

Wolfgang Sobotka, Nationalratspräsident, über das Kopftuchverbot, den arbeitsfreien Sonntag, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit. Sie selbst waren kürzlich in Auschwitz und haben nach Ihrem Besuch gesagt, dass Sie sich noch nie so „klein und hilflos“ gefühlt hätten. Wie haben Sie das gemeint? Ich kenne Konzentrationslager wie Mauthausen oder Buchenwald, Dachau und andere. Aber die Monstrosität von Auschwitz-Birkenau – das ist unbeschreiblich. Wenn man die Bilder der hunderttausenden...

  • 29.01.20
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