Flüchtlinge

Beiträge zum Thema Flüchtlinge

Gesellschaft & Soziales
Unterwegs in den Gara-Bergen im Irak: Joe Höllwarth reist regelmäßig in den Irak.
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Joe Höllwarth engagiert sich seit Jahren für Menschen im und aus dem Irak.
„So viel Schmerz habe ich noch nie gespürt”

Joe Höllwarth wird nicht müde dort zu helfen, wo es vielen Hilfsorganisationen zu gefährlich ist. Seine Motivation: Die Überzeugung, einfach etwas tun zu müssen. Sabine Monthaler-Hechenblaikner Wenn Joe Höllwarth von seinem Engagement im Irak erzählt, muss man sich Zeit nehmen. Er hat viel über seine Begegnungen mit den Menschen in den irakischen Flüchtlingslagern zu erzählen. Von jesidischen Frauen, Mädchen und Kindern, die vom IS verschleppt, gefangen und als Sklavinnen missbraucht wurden....

  • 14.10.21
Kirche hier und anderswo
Ein Glied aus der großen Menschenkette in Schladming, die auf die Flüchtlingsschicksale aufmerksam machte. Von der Nordsee bis zum Mittelmeer schlossen sich Menschen solidarisch zum „Rettungsring“ zusammen.

Schladming
Herzenssache Rettungsring

Hand in Hand als Zeichen der Solidarität mit Flüchtlingen. Unter dem Namen „Rettungsring“ wurde auch in Schladming ein Zeichen gesetzt. Mit einer Menschenkette machte man auf das Sterben von Flüchtlingen aufmerksam. Am Samstag, 18. September, um Punkt 12 Uhr zeigten 10.000 Menschen von Deutschland über Österreich bis Italien ihre Solidarität. „300 Organisationen wirkten bei einer internationalen Rettungskette für Menschenrechte mit“, berichtet der Organisator des Rettungsrings Schladming,...

  • 22.09.21
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Hilfe für Menschen aus Aufganistan

Auf gleiche Augenhöhe mit einem afghanischen Flüchtlingskind begibt sich diese Helferin des italienischen Roten Kreuzes. In einem Camp im italienischen Avezzano wird aus der Hölle von Afghanistan Geflüchteten Aufnahme und Hilfe gewährt. Auch Papst Franziskus rief bei einem Mittagsgebet auf dem Petersplatz die Staatengemeinschaft dazu auf, angesichts der Notlage vieler Menschen in Afghanistan vor allem den Schwächsten unter ihnen Aufnahme und Schutz zu gewähren. Für alle Afghanen, ob sie im Land...

  • 08.09.21
Gesellschaft & Soziales
Naim Mohseni fühlt sich wohl in Salzburg. Doch momentan ist er in Gedanken meist in Afghanistan.�
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Sorge um die „alte“ Heimat
Dürfen Afghanistan nicht vergessen

Die Wurzeln von Naim Mohseni liegen in Afghanistan. „Ich bleibe immer der Junge aus Afghanistan.“ Obwohl er keine eigenen Erinnerungen hat. Seine Eltern flohen mit dem damals Zweijährigen in den Iran. Seit 2016 ist er in Salzburg, macht eine Lehre als Kellner. Der Pfarrhof Salzburg-Herrnau ist sein Zuhause. Hier erreichen ihn die dramatischen Nachrichten der vergangenen Wochen. Vor kurzem war der Salzburgring wieder Fixpunkt für Fans elektronischer Klänge. „In Kabul gibt es auch ein bekanntes...

  • 01.09.21
Gesellschaft & Soziales
Rahima hat sich in Tirol ein neues Leben aufgebaut. Gelungen ist ihr das durch ihre Aufgeschlossenheit und durch die Hilfe vieler Menschen, die sie unterstützt haben.

Vor knapp fünf Jahren kam Rahima nach Tirol. Sie war 19 Jahre alt.
Zweite Heimat Tirol

Vor kurzem haben Land Tirol, Diözese Innsbruck und die evangelische Kirche einen Schulterschluss in Sachen Intergration verkündet. Aber wie gelingt im konkreten Leben, was auf dem Papier so schön klingt? Rahima aus Rattenberg hat dem Tiroler Sonntag davon erzählt. Über ihr Leben in Afghanistan will Rahima nicht sprechen. Dafür erzählt sie von ihrem Leben in Tirol. Mit ihrem kleinen Sohn und ihrem Mann lebt sie heute in Rattenberg in einer eigenen Wohnung. Sie hat Arbeit gefunden als...

  • 29.07.21
Gesellschaft & Soziales

Erinnerung an jene, die kein Zuhause haben
Mahnwache für Flüchtlinge

Bei einer Mahnwache für Menschlichkeit in Ötztal-Bahnhof wurde aller Menschen vom Flüchtlingsheim Ötztaler Höhe gedacht, die in Österreich nicht länger bleiben durften. Sie alle mussten über Nacht das Land verlassen und weiterfliehen, weil sie abgeschoben würden, obwohl für sie eine Rückkehr nach Afghanistan wohl das sichere Todesurteil bedeuten würde. „Da steht nicht zur Diskussion, ob die Betroffenen unsere Sprache sprechen, in Vereinen und am Arbeitsplatz sich integriert haben und aktiv...

  • 22.07.21
Gesellschaft & Soziales
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Schüler/innen zeichnen für Flüchtlingskinder
Zeichnung, Stift und Spitzer

Schülerinnen und Schüler vieler Schulen im Diözesangebiet haben in den vergangenen Wochen zum Buntstift gegriffen und Bilder gemalt. Diese hängen nun aber nicht in den Schulen und Kinderzimmern. Die Empfänger sind Kinder in den Flüchtlingslager auf der Insel Lesbos in Griechenland. Wenn diese Kinder die Kuverts öffnen, finden sie mit den Zeichnungen auch gleich Buntstifte und Spitzer, um selbst Bilder malen zu können. Zum Nachdenken ermutigt. Ein lebensnahes und feinfühliges Projekt, das...

  • 02.06.21
Gesellschaft & Soziales
Ertrunkene Flüchtlinge. Mit einer internationalen Gebetswache in mehreren europäischen Städten hat die katholische Gemeinschaft Sant’Egidio der jüngst vor Libyen ertrunkenen 130 Migranten auf dem Mittelmeer gedacht.

Ertrunkene Flüchtlinge
Vergebens um Hilfe gefleht

Sie haben tagelang vergebens um Hilfe gefleht 130 Bootsflüchtlinge sind jüngst vor der Küste Libyens ertrunken. Papst Franziskus hat sich „sehr betrübt“ über das jüngste Bootsunglück mit dutzenden ertrunkenen Migranten im Mittelmeer geäußert. „Es ist eine Schande“, sagte der Heilige Vater beim sonntäglichen Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Die Betroffenen hätten tagelang vergebens um Hilfe gefleht. Die Hilfsorganisation „SOS Mediterranee“ hatte am Donnerstag davor mitgeteilt, dass vor Libyen...

  • 28.04.21
Kirche hier und anderswo
Das Rettungsboot "Sea Watch 3" wird in einem Hafen in Sizilien festgehalten.

Seenotrettung
Vorwurf, zu viele Menschen gerettet zu haben

Rettungsschiff im Hafen festgesetzt wegen angeblicher Mängel. Das deutsche Rettungsschiff „Sea-Watch 3“ ist von den Behörden im sizilianischen Hafen Augusta festgesetzt worden. Das als Frachtschiff deklarierte und für eine 22-köpfige Besatzung ausgelegte Fahrzeug weise technische Unzulänglichkeiten und Sicherheitsmängel auf, so die italienische Küstenwache. Bis zu deren Behebung dürfe das Schiff den Hafen nicht verlassen. Der österreichische Theologe Jakob Frühmann, der der Besatzung angehört,...

  • 24.03.21
Kirche hier und anderswo
In Aleppo im Norden von Syrien ist die Zerstörung nach wie vor groß.

Syrien-Krieg
Nach zehn Jahren Hilfe gehen die Ressourcen aus

Caritas Österreich macht auf große Not aufmerksam. Die Caritas Österreich schlägt Alarm: Nach zehn Jahren Krieg hat die Not der syrischen Bevölkerung ein unvorstellbares Ausmaß angenommen. Dazu sind auch Nachbarländer wie der Libanon, die unzählige syrische Flüchtlinge aufgenommen haben, am Ende ihrer Kräfte. Die Caritas verweist in einer Aussendung am 9. März auf eine Schätzung des UN-World Food Programme, wonach allein in Syrien 9,3 Millionen Menschen Nahrungsmittelhilfe benötigen. Laut dem...

  • 10.03.21
Kirche hier und anderswo
Das idyllische Winterwetter trügt. Bei Kälte und Schnee hausen Geflüchtete unter Planen in Wäldern oder in Kriegsruinen und Abbruchhäusern in Bosnien-Herzegowina. Die Caritas und Mutter-Teresa-Schwestern versorgen die Menschen, auf die Europa vergisst.
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Hilfe für die Vergessenen

Bosnien-Herzegowina. Vier Autostunden von Graz hausen Geflüchtete in Wäldern und Kriegsruinen. Die Caritas und ein Schwestern-Orden versorgen die Vergessenen. Nothilfe für Geflüchtete Seit der Schließung des Camps Lipa nahe der Stadt Bihac in Bosnien-Herzegowina sind mehr als 2000 geflüchtete Menschen im Land obdachlos. Die Caritas Österreich hilft vor Ort. Schnee, Gestrüpp und Matsch bis zu den Knöcheln. Schwester Therése stoppt das Auto, das sich den Weg über das Schneefeld bahnt. „Von hier...

  • 11.02.21
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Gesellschaft & Soziales
Die Aktion der Tertiarschwestern Hall fand österreichweit Beachtung.
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Aktion der Tertiarschwestern in Hall gegen Abschiebung schlägt Wellen
Lautstarker Protest

Mit einer unkonventionellen Aktion haben die Tertiarschwestern in Hall gegen die jüngsten Abschiebungen von drei Jugendlichen und ihren Familien nach Georgien und Armenien protestiert. Im Konvent kam die Idee auf, ein Plakat an die Außenwand des Klosters zu hängen, das an einer vielbefahrenen Straße liegt. Gesagt, getan. Eine Schwester organisierte einen alten Vorhang, andere schrieben den Text (ein Zitat von Bundespräsident Alexander van der Bellen), das Plakat wurde aufgehängt und ein Foto...

  • 04.02.21
Kirche hier und anderswo

Camp für Moria
Nicht im Stich lassen

Solidarische Aktionen. „Alle Menschen sind Geschöpfe Gottes, haben eine unverletzliche Würde und damit verbunden auch ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben mit der Chance, ihre Fähigkeiten und Talente zu entfalten“, erklärte Bischof Wilhelm Krautwaschl beim Besuch der Zeltstadt auf dem Grazer Freiheitsplatz, die für das Schicksal der Flüchtlinge in Lesbos und Bosnien sensibilisiert. Der Bischof plädierte für ein „Resettlement“, vor allem für die Aufnahme von Kindern und Familien. Nach seinem...

  • 04.02.21
Kirche hier und anderswo
Hier werden Seelen gebrochen, klagt Doro Blancke. Es gebe im Lager Suizidversuche, weinende Mütter, psychosomatische Erkrankungen unter Kindern, die sich die Haut wund kratzen, nicht nur weil sie sich eingesperrt fühlen, sondern auch weil sie die Verzweiflung ihrer Eltern spüren.
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Interview
Kara Tepe sofort evakuieren!

Doro Blancke ist seit Herbst im Flüchtlingscamp Kara Tepe auf der Insel Lesbos im Einsatz. Im Telefonat mit dem Sonntagsblatt erzählt sie von erschütternden Zuständen. Seit zwei Wochen regnet es fast täglich, es hat auch geschneit, in der Nacht hat es Minus­grade. Das Camp versinkt im Schlamm, es ist kalt, und nichts trocknet auf. Wasser rinnt in die Zelte. Die Leute erwärmen sich einfach nicht mehr.“ Mit schockierenden Worten skizziert Doro Blancke die aktuelle Lage im Flüchtlingscamp auf der...

  • 03.02.21
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - CR Herbert Meßner
Ein Tag der Kranken, ein Tag der Liebenden

Brauchen wir einen eigenen Welttag der Kranken, wo ohnehin die ganze Welt von Krankheit bedroht ist? Wir brauchen ihn wohl gerade jetzt. Denn es drehen sich zwar die meisten Nachrichten um eine bestimmte Erkrankung. Aber oft geht es dabei um Zahlen und Maßnahmen, aber nicht um die Kranken selbst. Dabei kennen wir meist im eigenen Umfeld an Covid Erkrankte. Wir kennen aber auch andere, deren Krankheit nichts mit diesem Virus zu tun hat, die aber auch zusätzlich unter Isolierung und Einsamkeit...

  • 03.02.21
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Kirche hier und anderswo
Unterstützung: KA-Präsidentin Maria Hasibeder (ganz rechts) besucht das Protestlager vor dem Dom mit Monika Weilguni (zweite von links).

Protest dagegen, dass Österreich keine Flüchtlinge aus Griechenland und Bosnien aufnimmt
„Wir schauen da nicht länger zu“

Die Plattform Solidarität OÖ und die Bewegung „Seebrücke Linz und Umgebung“ solidarisieren sich mit den Flüchtlingen in Griechenland: Sie übernachten im Freien. Auch in Pfarren ist der Unmut groß, dass Österreich derzeit niemanden aufnimmt – zum Beispiel in Mondsee. Kalt ist es am späteren Samstagnachmittag vor dem Mariendom in Linz. Die Aktivist/innen von Solidarität OÖ und Seebrücke Linz-Umgebung haben ihre Zelte aufgeschlagen. 15 von ihnen werden hier übernachten, darunter...

  • 28.01.21
Kirche hier und anderswo
Andauernde Regenfälle und Temperaturen um die null Grad verschärfen die menschenunwürdigen Zustände in den provisorischen Zeltlagern auf Lesbos. Die Appelle an die Regierung, geflüchtete Menschen zu evakuieren, werden lauter.

Hilfe muss erlaubt sein

Evakuieren jetzt! So lautet der Ruf angesichts der menschen-unwürdigen Zustände auf Lesbos. Es geht darum, Menschen aus der Notsituation von Lesbos aufzunehmen, nicht um die Frage, ob Österreich mehr oder weniger Flüchtlinge aufzunehmen hat“, erklärt der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler, der sich im Dezember selbst ein Bild von der Lage auf Lesbos gemacht hat, in seinem dringenden Appell (siehe Spalte). Denn ein humanitärer Notfall verlange nach einer Notmaßnahme und nicht nach einer...

  • 20.01.21
Kirche hier und anderswo

Im Gespräch mit Hans-Peter Premur
Was Menschen bewegt, bewegt die Kirche

Seit Kurzem ist der Hochschulseelsorger und Pfarrer von Krumpendorf, Hans-Peter Premur, Bischofsvikar für Schöpfungsverantwortung, Migration und interreligiösen Dialog. Ein Gespräch über die Zukunftsthemen der Menschheit von Gerald Heschl: Sie sind seit Kurzem Bischofsvikar für Nachhaltigkeit, Migration und interreligiösen Dialog. Drei Themen mit einer enormen Bandbreite, die wesentlich für die Zukunft der Menschheit und der Erde sind. Freuen Sie sich über diese Bestellung? Premur: Ja, ich...

  • 07.01.21
Gesellschaft & Soziales
Protest für ein solidarisches Europa mit leerer Krippe am Platzl in der Stadt Salzburg.

Salzburg hat Platz
Appell an die Menschlichkeit

Es geht immer noch schlimmer. Das zeigt die Situation für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos. Die Plattform für Menschenrechte hat jetzt die Aktion „Salzburg hat Platz“ für Geflüchtete gestartet. Unterstüzung kommt von Pfarren. Salzburg. Kara Tepe, das „Nachfolgecamp“ des abgebrannten Lagers Moria, bezeichnen Bewohner als Hölle. Die häufigsten Wunden, die Mediziner momentan versorgen müssen, sind Rattenbisse bei Kindern. Untragbar sagt die Salzburger Plattform für Menschenrechte und...

  • 23.12.20
Gesellschaft & Soziales
„Meine Intention ist zu vermitteln, aufmerksam zu machen und damit einen kleinen Beitrag zu leisten, dass möglichst viele Augen, Herzen und Hände sich öffnen“, erklärt Bischof Hermann Glettler seinen Besuch auf der Insel Lesbos.
Im Bild zu sehen das Lager Kara Tepe bei Sonnenaufgang.

Bischof Hermann Glettler berichtet von den Zuständen auf Lesbos
Fluchtursachen nicht die Flüchtenden bekämpfen

Mit Vertreter/innen der Initiative „Courage: Mut zur Menschlichkeit“ und des Vereins „Flüchtlingshilfe Doro Blancke“ war Bischof Hermann Glettler auf der griechischen Insel Lesbos. Der dreitägige Besuch war Faktencheck und adventliche Herbergsuche zugleich. Das Fazit des Bischofs: Gemeinsames Handeln ist gefragt, 100 Familien sollten noch vor Weihnachten aufgenommen werden. Wie sieht die humanitäre Situation vor Ort aus? Bischof Hermann Glettler: Nach den Regenfällen der vergangenen Woche ist...

  • 17.12.20
Gesellschaft & Soziales
Den Flüchtlingen in den griechischen Zeltlagern steht ein harter Winter bevor, schon jetzt kämpfen sie gegen das eindringende Wasser aufgrund der starken Regenfälle.

Ein etwas anderer Wahltag
Plattform fordert Aufnahme von Flüchtlingen

Ein breiter Zusammenschluss von Initiativen, Vereinen und Einzelpersonen ruft dazu auf, im November symbolisch wählen zu gehen. Zentrales Anliegen: Die Aufnahme von Flüchtlingen aus den griechischen Flüchtlingslagern in Österreich. Vom 6. bis 29. November werden Stimmen dafür gesammelt. Das Votum soll anschließend dem Nationalrat übergeben werden. „Viele Menschen sind bereit zu helfen und etwas zu tun“, sagt Maresi Benedik von der Plattform „Wir wählen Menschlichkeit“. Diese Bereitschaft zur...

  • 29.10.20
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Visitenkarte Moria

Wir Europäer haben uns in der Flüchtlingsfrage doppelt schuldig gemacht. Einerseits bei der Entstehung der Flüchtlingsströme (durch entsprechendes Verhalten) und andererseits durch unsere „Vistenkarte“, die wir mit Moria der ganzen Welt vorzeigen. Josef Rosenberger, Sinabelkirchen

  • 21.10.20
Kirche hier und anderswo
Mit Bands (im Bild Pauls Jets) und Poetry SlammerInnen war das Benefizkonzert für die Flüchtlinge in Moria hochkarätig besetzt. Katholische und Evangelische Jugend luden in die Grazer Münzgrabenkirche.
Video

Benefizkonzert
Music for Moria

Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlinge auf der Insel Lesbos. Beim ausverkauften Benefizkonzert in Graz wurden von Evangelischer und Katholischer Jugend Steiermark trotz herausfordernder Corona-Situation etwa 4000 Euro für Flüchtlinge in Moria gesammelt. Unter Einhaltung strenger Covid-Sicherheitsmaßnahmen fand „Music for Moria“ am 16. Oktober in der Grazer Münzgrabenkirche statt. Junge österreichische MusikerInnen und Poetry SlammerInnen traten von 18 bis 22 Uhr auf und verzichteten zur Gänze...

  • 21.10.20
Glaube

Welche Reichweite hat die Nächstenliebe?

Wenn es um die Aufnahme von Flüchtlingen geht, kommt oft auch die Bibel ins Spiel. Nächstenliebe ja, aber es gäbe eine Abstufung, meinen gar nicht wenige: zuerst die eigene Familie, dann die Nachbarschaft, und so weiter. Was sagt die Bibel zur Nächstenliebe in konzentrischen Kreisen? Die Überlegung ist schon richtig: die „Übernächstenliebe“ ist oft weniger fordernd als die Liebe zum unmittelbar Nächsten, zum nervenden Kind oder zu den anstrengenden Eltern. Das Engagement für die Fernsten kann...

  • 25.09.20
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