Geflüchtete Ehrenamtliche im Fokus
Flüchtlingsprojekt Ute Bock ruft zur Nominierung auf.
Ehre, wem Ehre gebührt: Mit dem Bock Preis zeichnet das Flüchtlingsprojekt Ute Bock geflüchtete Personen für bemerkenswerten ehrenamtlichen Einsatz aus. Bis einschließlich 9. März 2025 haben alle Organisationen Österreichs sowie Privatpersonen die Möglichkeit, ihre Ehrenamtlichen, KollegInnen und engagierten KlientInnen zu nominieren. Neben AsylwerberInnen und Vertriebenen können alle Menschen mit Fluchtbiografie unabhängig von ihrem Aufenthalts- und Verfahrensstatus nominiert werden. Eine unabhängige Jury, darunter u. a. Fernseh- und Radio-Moderatorin Barbara Stöckl, Sozialminister Johannes Rauch, Ex-Skirennläuferin Nicola Werdenigg, wird alle Nominierungen prüfen und drei GewinnerInnen auswählen.
„Gerade Menschen mit Fluchterfahrung, die selbst vor großen Herausforderungen standen, leisten durch ihren freiwilligen Einsatz einen unschätzbaren Beitrag zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und zur Förderung der Solidarität innerhalb unserer Gemeinschaft. Den Menschen und ihren Geschichten möchten wir diese Bühne widmen“, betont Dr. Alfred Fogarassy, Vorstandsmitglied des Flüchtlingsprojektes.
Die Ehrung der GewinnerInnen findet am 10. April statt. Der Bock Preis ist mit einem Preisgeld von jeweils 600 Euro dotiert, gestiftet von der Fogarassy Privatstiftung. Unter allen Nominierenden werden drei 100-Euro-Gutscheine für das Restaurant Speisen ohne Grenzen am Wiener Yppenplatz verlost.
Bock Preis 2025
Der Bock Preis wurde 2019 anlässlich des ersten Todestages der österreichischen Menschenrechtsaktivistin Ute Bock ins Leben gerufen und wird seitdem jährlich vom Verein Flüchtlingsprojekt Ute Bock an geflüchtete Personen verliehen.
Weitere Infos sowie die Möglichkeit zur Nominierung: www.fraubock.at/bock-preis
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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