Kirche Steiermark
Gebete und Gotteslob mögen nie verstummen
- Die Schwestern, die in kontemplativer Gemeinschaft leben, feierten mit Weihbischof Freitag und vielen Gästen das Jubiläum.
- Foto: Koren
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50. Weihetag des Heilig-Kreuz-Karmels in Bärnbach.
Unzählige Menschen kamen am 12. September zum Heilig-Kreuz-Karmel bei Bärnbach, um den 50. Weihetag der Ordensniederlassung zu feiern. Weihbischof Johannes Freitag und Prälat Leopold Städtler, der schon vor 50 Jahren bei der Weihe dabei war, feierten mit den Gläubigen den Gottesdienst.
„Klöster zeigen uns, dass Menschsein mehr ist als Leistung, Erfolg und Rastlosigkeit. Zum Menschsein gehört auch die Seele und die Suche nach Gott“, so der Weihbischof in der Predigt. Das Leben in strenger Klausur und Stille sei kein Verzicht, sondern ein Gewinn der Nähe Gottes, der im Herzen auf uns warte. Er erinnerte an den „kleinen Weg“ der heiligen Thérèse von Lisieux, die Heiligkeit darin fand, das Gewöhnliche des Alltags mit großer Liebe zu tun. Für Weihbischof Freitag ist der Karmel ein Ort der Nähe, der Freundschaft zu Christus und eine wichtige Quelle, bei der Menschen durch das ständige Gebet der Ordensfrauen der Liebe Gottes anvertraut werden.
Auch in den Fürbitten kam die Hoffnung zum Ausdruck, dass das Gotteslob und die Gebete am Heiligen Berg nie verstummen.
Der Karmel in Bärnbach wurde 1975 vom Karmel in Mariazell gegründet. Vorausgegangen war die Initiative des damaligen Bärnbacher Pfarrers Friedrich Zeck, der sich um die Ansiedlung einer Gemeinschaft bemühte. Nach 18 Monaten Bauzeit konnte der neue Karmel am 12. September 1976 eingeweiht werden.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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