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Beiträge zum Thema Buch

Serien

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 5
Abbé Pierre

Damals stellte ich etwas Eigenartiges im Leben dieser Jugendlichen fest: Sie alle freuten sich über das Ende des Weltkriegs, doch die tiefsinnigsten unter ihnen, ob von den Sieger- oder Verlierernationen, waren besorgt und zweifelten an einem Sinn des Lebens. Das war die Zeit, da man die Schrecken erregenden Konvois aus den Vernichtungslagern der Nazis zu Gesicht bekam. Ich erinnere mich an ein junges Mädchen, das als Freiwillige des Roten Kreuzes in einem großen Pariser Hotel, das als...

  • 17.01.20
Serien

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 4
Abbé Pierre

Welches war die erste Familie, für die ich eine Unterkunft baute? Eines Tages kommt eine Mutter mit drei Kindern, einem Großvater und – zwei Papas! Sie erklären mir, dass sie aus ihrer leer stehenden Wohnung geworfen wurden, wo sie bislang als Hausbesetzer in ständiger Unsicherheit gelebt hatten. Provisorisch brachte ich sie in meinem großen Haus unter, das ich in eine Jugendherberge verwandelt hatte. Es waren Weihnachtsferien und es schneite. Die Herberge war voller Deutscher, Engländer,...

  • 17.01.20
Serien

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 3
Abbé Pierre

Es war nach Kriegsende, als ich Parla­ments­abgeordneter war. Eines Morgens ruft mich jemand an: „Drei Kilometer von hier will sich einer das Leben nehmen. Kommen Sie sofort, sonst versucht er es ein zweites Mal!“ Ich fand einen total ruinierten Menschen. Er erzählte mir sein Leben. Es glich tatsächlich einem Roman. Seine Mutter war eine einfache Hausfrau gewesen. Eines Tages ruft sie ein Notar an und erklärt ihr: „Madame, ein alter Herr, dem Sie den Haushalt machen, hat Sie als Alleinerbin...

  • 17.01.20
Serien

Memoiren eines unbeugsamen Christen, Folge 2
Abbé Pierre

Eine weitere dramatische, wenn auch weithin bekannte Erinnerung: Im Zuge der Kampagne, die wir um menschenwürdige Behausungen führten, kämpften wir für einen Kredit von einer Milliarde alter Francs für den Bau von Notunterkünften im harten Frostwinter 1954. Die Regierung antwortete mit einer weiteren Vertröstung auf später. Noch am selben Tag erfror ein Baby und die Nacht darauf auf offener Straße eine alte Frau, die man abends wegen Nichtbezahlung der Miete aus ihrer Mansarde gejagt hatte. Das...

  • 17.01.20
Menschen & Meinungen
Das Buch, das 2019 erschien. „Stimmt“, bilanziert Hermann Miklas, „wie gut, dass es im Leben was zu schmunzeln gibt.“ Er hat auch einen Masterabschluss für Organisationsentwicklung (www.beratung-miklas.at).

Hermann Miklas
Vier Ökumene-Bier!

Nach seiner Pensionierung blickt Superintendent Hermann Miklas humorvoll und anregend zurück. Einer der heißesten Tage des Jahres, eine obersteirische Gemeinde feiert, Landtagspräsident Siegfried Schrittwieser, Bischof Johann Weber, der evangelische Superintendent Hermann Miklas und der Bürgermeister sind die Ehrengäste. „Weber und ich schwitzten unter unseren Talaren“, notiert der bis 2018 dienende steirische Superintendent in seinem Buch „Wie gut, dass es im Leben was zu schmunzeln gibt“. Die...

  • 10.01.20
Glaube

Buchpräsentation Leonardo Boff
Jesus nachfolgen

Die „Nachfolge Christi“ des Thomas von Kempen, vom bekannten südamerikanischen Franziskaner-Theologen Leonardo Boff neu geschrieben und mit eigenen Gedanken ergänzt, ist ein lesenswerter Begleiter für die Herausforderungen des neuen Jahres. von Georg Haab Was mag einen Befreiungstheologen wie Leonardo Boff dazu bewegen, sich eines mittelalterlichen Buches anzunehmen und es sozusagen für die Gegenwart aufzubereiten? – Boff hat viele Schätze der christlichen Spiritualität für seine Portugiesisch...

  • 09.01.20
  • 1
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