Nachrichten - Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

AKTUELL IM RUPERTUSBLATT

Gesellschaft & Soziales
Clemens Sedmak ist überzeugt: Für die Herausforderungen unserer Zeit braucht  es den Blick auf ein globales Gemeinwohl.

Interview mit Clemens Sedmak
„Jede Krise hat ihre eigene Kraft“

Kein Tag ohne Schlagzeilen über Krisenhaftes im Weltgeschehen. Hunger, Pandemie, Krieg, Wirtschaft. Wo früher guter Rat teuer war, sehen sich Wissenschaft und Forschung heute mit Fake News und Unglaubwürdigkeitsvorwürfen konfrontiert. Was macht das mit Forschung und Gesellschaft und wie ist damit umzugehen? Das Rupertusblatt hat beim in den USA lehrenden Sozialethiker Clemens Sedmak nachgefragt. von Lisa Schweiger-Gensluckner RB: Wo stehen Wissenschaft und Forschung in Krisenzeiten – sind sie...

Kirche hier und anderswo

Das Missio-Team der Erzdiözese, Aoífe-Maria Beglin, Virgil Zach und Therese Mayerhofer, lädt zum Festgottesdienst am 8. Juli in die Kollegienkirche ein.

Missio
Wie lebe ich meine Sendung?

100 Jahre Missio sind ein guter Grund zum Feiern. Es sei aber auch ein Anstoß zum Nachdenken, sagt Missio-Nationaldirektor Virgil Zach. Die hundertjährige Geschichte von Missio ist untrennbar mit einer Frau verbunden: mit Pauline Marie Jaricot. Die heuer am 22. Mai selig Gesprochene legte den Grundstein für die Päpstlichen Missionswerke, die auch in Österreich seit einem Jahrhundert Gutes tun. Vorbild Pauline Marie Jaricot Für Pfarrer Virgil Zach stechen bei der Missio-Gründerin drei Dinge...

  • 29.06.22
Intensive Beratungen prägten den Synodalen Prozess:  ob auf diözesaner Ebene (im Bild Lucia Greiner bei einem Treffen in St. Virgil) oder kürzlich bei der Bischofskonferenz in Mariazell.

Synodaler Prozess
Gehen wir den nächsten Schritt

Synodalität ist kein freundliches Beiwerk, sondern ein verpflichtendes Verfahren. Das ist eine ihrer wichtigsten Erfahrungen aus dem vergangenen „Synoden-Jahr“ sagt Seelsorgeamtsleiterin Lucia Greiner. Im Interview berichtet sie wie sie die Beratungen in Mariazell erlebte und worauf es ankommt, damit Kirche relevant bleibt. RB: Wie fällt die Bilanz nach den beiden Tagen der Vorsynodalen Beratung in Mariazell aus? Lucia Greiner: Mein Resümee ist positiv. Insgesamt war es natürlich eine...

  • 29.06.22
Sonnenuntergang beim „Nova Rock“ im Burgenland nach einem arbeitsreichen Tag für das Team der Festivalseelsorge. Nächste Station ist das „Electric Love“ in Salzburg.
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Festival-Seelsorge
„Wir sind nicht die, die Bibeln verteilen“

Die Festivalseelsorge ist eine von vielen Möglichkeiten, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in lockerer Atmosphäre und inmitten ihrer so genannten „Lebenswelten“ ins Gespräch zu kommen. Um Missionierung geht es dabei nicht. von Thomas Manhart Erst seit wenigen Jahren ist sie auch in Österreich ein fixer Bestandteil bei großen Musikevents: die Festivalseelsorge. „Erzähl mir was, ich hör dir zu“, lautet dabei das Motto. Oder wie es Florian Huber von der Katholischen Jugend Pinzgau...

  • 22.06.22
Auf insgesamt 367 Heilige schaut Bernadette Spitzer in ihrem Buch und bläst so Staub von manch antiquiertem Andachtsbild.
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Einstimmung auf die Sommerserie
Eine Heiligenrundfahrt durch das ganze Land

Wer in Österreich eine Seligen-/Heiligenrundfahrt machen möchte, wird in jedem Bundesland und in jeder Epoche der 2.000-jährigen Geschichte der Kirche fündig. An die 100 Heilige und Selige mit Österreich-Bezug sind bekannt. Bernadette Spitzer gibt einen spannenden Einstieg in unsere Sommerserie „Spurensuche. Hier wirkten heilbringende Menschen", die in zwei Wochen, mit der Rupertusblatt-Ausgabe zum Sonntag, 3. Juli, startet.  von Bernadette Spitzer Beginnen wir unseren Streifzug im westlichsten...

  • 15.06.22

Glaube

Hausgemeinschaft:  Im Beisein von Präfekt in Irene Blaschke,  Studienpräfekt Florian Bischoff, Spiritual P. Paul Weingartner OCD und Regens Tobias Giglmayr studieren, beten und leben zwölf  Männer im Salzburger Priesterseminar.
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Priesterweihe
„Hier bin ich“: Mehr als ein Versprechen

Wenn P. Jakob Auer OSB, Josef Grünwald und Johannes Lackner am 29. Juni (Beginn des Gottesdienstes ist um 14.30 Uhr) von Erzbischof Franz Lackner zum Priester geweiht werden, stellt sich für die Erzdiözese die Frage wieder: Was bedeutet die Weihe und warum ist das Sakrament anders als eine Beauftragung? Zeigt sich darin mehr als der Start in ein neues Berufsleben? von David Pernkopf Der Start ins Arbeitsleben ist aufregend, anstrengend – und oft ganz anders als geplant. Selten aber beginnt es...

  • 15.06.22
Aus der Großen Aula  in  Salzburg grüßten die Teilnehmenden mit Erzbischof Lackner alle an den Standorten des Festes der Jugend.
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Fest der Jugend
Schritte auf neuen Wegen

Teilen bringt Wachstum. Tausende Menschen im Dom, eine Riesenparty des Glaubens in Salzburg – so kannten wir zu Pfingsten das Fest der Jugend der Loretto-Gemeinschaft. Heuer war alles anders: statt das Glaubensfest auf Salzburg zu konzentrieren, feierten junge Menschen an 32 Orten in fünf europäischen Ländern gemeinsam den „Geburtstag der Kirche“. Es entstand ein Netzwerk von Lobpreis, Gebet und Predigten. von Anna Tiefenthaler Lobpreis, Gebete und inspirierende Talks – für Tausende junge...

  • 08.06.22

Halleiner Schwestern Franziskanerinnen
Vertrauen auf Gott gibt mir Kraft

Als Generaloberin steht Sr. Benedicta Lienbacher seit kurzem an der Spitze der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen (HSF). Was das bedeutet, erzählt sie im Rupertusblatt-Interview. RB: Ordensgründerin Maria Theresia Hyazintha Zechner war es wichtig, Kindern Bildung zu ermöglichen. So hat alles angefangen. Sr. Benedicta Lienbacher: Unsere Mutter Hyazintha hat aus der Spiritualität des damals in Salzburg wachsenden Dritten Ordens des Heiligen Franziskus von Assisi ihre Motivation geschöpft. Sie...

  • 01.06.22

Pfingsten
Viele Sprachen, ein Glaube

Im Salzburger Dom sind alle Gläubigen herzlich willkommen – egal welcher Herkunft, Nationalität oder Sprache. Das wird am Pfingstsonntag 2022 mit Gottesdiensten auf Kroatisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch und Tagalog (Sprache auf den Philippinen) besonders deutlich. von Thomas Manhart Die Sprache des Glaubens und der katholischen Kirche ist interna­tio­nal, doch so kulturell durchmischt wie am heurigen Pfingstsonntag ist das Programm der Messfeiern im Salzburger Dom nur selten. Nach den...

  • 25.05.22
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Menschen & Meinungen

Ein Leben. Matthäus Appesbacher erzählt, wie alles in seinem Leben  „geworden“  ist.

Ein Priesterleben
„Da Bua wird scho“

Der verdiente Kirchenmann Matthäus Appesbacher blickt am Abend seines Lebens auf eine bewegte Vita zurück, in der manchmal der Zufall, öft aber der Heilige Geist Regie führte. Das alles hat er in einem spannenden Buch, das viel über seine Person, mehr aber über seine Wegbegleiter erzählt, zum Ausdruck gebracht: Ein Mensch ist immer in Beziehung, erst so wird er, was er sein kann. Darin steckt das tiefe Geheimnis des dreifaltigen Gottes. von David Pernkopf Am Anfang war der Wunsch Zimmermann zu...

  • 20.04.22
Margaretha Moises wird 90: Sie wirkt und lebt zwar seit beinahe 70 Jahren in Kolumbien. Salzburg blieb sie aber immer verbunden.

Margaretha Moises wird 90
Sie lebt die Option für die Armen

Medellín/Salzburg. „Ich habe sehr viel vom kolumbianischen Volk gelernt“, sagt Margaretha Moises, die mit Anfang Zwanzig ihrer älteren Schwester Maria Herlinde als Franziskanerin ans andere Ende der Welt folgte. Am 14. März feiert die gebürtige Bad Hofgasteinerin ihren 90. Geburtstag. Die Arbeit mit und für die Armen sowie Bildung sind die Lebensthemen der Jubilarin. In Kolumbien war sie als Lehrerin tätig. Mit ihrer Organisation CEDAL (Zentrum für Bildung & Kommunikation) widmete sie sich seit...

  • 09.03.22
Anna Karabinskaya
10 Bilder

Mahnwache für die Ukraine
Stimmen für den Frieden

Wir alle sind vor genau einer Woche in einer anderen Welt aufgewacht. Das Unvorstellbare – ein Angriffskrieg in Europa – war zurück. Die Katholische Aktion hat noch in der Nacht zum Freitag eine Mahnwache in Salzburg organisiert: Um Solidarität mit der Ukraine zu zeigen und einen Friedensappell auszuschicken. „Frieden zu stiften ist eine christliche Grundhaltung“, sagt KA-Präsidentin Elisabeth Mayer. Katholische Frauenbewegung, Katholische Männerbewegung und Katholische Jugend haben von...

  • 02.03.22
Lustig und wortgewandt – im Fasching gab Christina Repolust (r.) Anekdoten aus dem Diözesan-Alltag zum Besten.

Dank und kein Abschied
Auf zu neuen Abenteuern

29 Jahre stand Christina Repolust im Dienst der Erzdiözese Salzburg. Mit ihrer Pensionierung verlässt sie zwar ihr Büro im Seelsorgeamt in der Gaisbergstraße – an allzu viel Ruhe und Entspannung ist bei der gebürtigen Osttirolerin jedoch nicht zu denken. von Michaela Hessenberger Salzburg. Journalistin, Öffentlichkeitsarbeiterin, Fotografin, Betriebsrätin, Frauen-Bestärkerin, Netzwerkerin, Ratgeberin, Germanistin, Lehrerin, Vortragende, Expertin für Bücher, Bibliotheken sowie das Lesen – und...

  • 12.01.22

Bewusst leben & Alltag

Gemeinsame Lesezeit – gerade draußen kann das Lesen zum Erlebnis werden.
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Familie
Seitenweise Ferienzeit

Kinderbücher. Die Sommerferien stehen vor der Tür – neben Bewegung an der frischen Luft sollte auch das Lesen eine Rolle spielen. Bücher bringen nicht nur ferne Länder, spannende Gedanken und neue Ideen, sondern auch Kinder und Eltern näher zusammen. von David C. Pernkopf Noch nie gab es so viel Bücher. Noch nie gab es so viel Möglichkeit zum Lesen. Noch nie waren Kinder einer solchen Flut von Bildern über das tägliche Fernsehen, Internet oder durch Computerspiele ausgesetzt. Können Buchstaben...

  • 29.06.22
Jodeln ist mehr als ein lauter Juchzer. Je nach Ort ist Jodeln laut und fröhlich oder auch gesetzt, ruhig und meditativ. Elisabeth Radauer vom Salzburger Volksliedwerk findet, ein Jodler passt eigentlich fast immer.

Jodeln
Ein Klang mitten ins Herz

Ohne große Worte kommt ein Jodler aus und geht doch ganz tief ins Herz. Das wissen alle, die schon einmal beim Andachtsjodler zu Tränen gerührt waren. Aber passt Jodeln auch in die Kirche? Antworten darauf hat Elisabeth Radauer vom Salzburger Volksliedwerk. von Monika Hölzl Nach Maiandachten herrscht eine besondere Stimmung. Die Leute sitzen und lassen die Andacht nachwirken. „Die Menschen sind irgendwo zwischen dem Geistlichen und dem Weltlichen. Da stimme ich gerne einen Jodler an“, sagt...

  • 22.06.22
Lustiger Begleiter ist der „Space Dog“ Polli. Rätsel-Freunde laden sich zunächst die App herunter und scannen dann an den jeweiligen Stationen die QR-Codes.
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Rätsel-App „Space Dog“
Rätseln mit dem heiligen Rupert

Eine App für Handy und Tablet führt in Form einer Quizrallye spielerisch durch diverse Stationen der Salzburger Geschichte – darunter auch die Reisen des Kirchengründers und Salzburger Landespatrons Rupert. von Thomas Manhart Überschneidungen zwischen kirchlicher Geschichte und digitaler Welt sind eher spärlich gesät. In der mit Gotteshäusern reich gesegneten Stadt Salzburg ist diese Kombination freilich kein Widerspruch. Die Rätsel-App „Space Dog“, mit der sich seit gut einem Jahr spielerisch...

  • 22.06.22
Enkelreich ist Robert Schmitt auch als Opa seiner leiblichen Nachfahren. Hier im Fußball-Stadion  mit Eva und Fabian. �

Leihopa beim Familienverband
„Kinder sind mir die liebsten Menschen“

Leihopa Robert Schmitt hat schon viel erlebt und ist vielen Menschen begegnet. Doch kein Moment macht ihn glücklicher als der mit Kindern. In seiner Pension erfüllt er sich den Traum mit Kindern zu arbeiten und für sie da zu sein. Dabei hat er Tipps für den Alltag und die Erziehung. von David C. Pernkopf So darf es keinem Kind gehen. Das war Robert Schmitt schon als Siebenjährigem klar. Die Erfahrungen von häuslicher Gewalt durch den Freund seiner Mutter prägten Robert Schmitt und machten ihm...

  • 08.06.22

Gesellschaft & Soziales

Clemens Sedmak ist überzeugt: Für die Herausforderungen unserer Zeit braucht  es den Blick auf ein globales Gemeinwohl.

Interview mit Clemens Sedmak
„Jede Krise hat ihre eigene Kraft“

Kein Tag ohne Schlagzeilen über Krisenhaftes im Weltgeschehen. Hunger, Pandemie, Krieg, Wirtschaft. Wo früher guter Rat teuer war, sehen sich Wissenschaft und Forschung heute mit Fake News und Unglaubwürdigkeitsvorwürfen konfrontiert. Was macht das mit Forschung und Gesellschaft und wie ist damit umzugehen? Das Rupertusblatt hat beim in den USA lehrenden Sozialethiker Clemens Sedmak nachgefragt. von Lisa Schweiger-Gensluckner RB: Wo stehen Wissenschaft und Forschung in Krisenzeiten – sind sie...

  • 29.06.22
Peter Plaikner kennt die Szene. Er ist Medien-Experte und spricht vor dem Mikrofon über die Chancen kirchlicher Medien. Seine Wein-Wahl: Französischer Bordeaux.�

Blick in die Zukunft
Stirbt die Kirchenpresse?

In der neuesten Folge des Podcasts „Auf Brot und Wein“ spricht Medien-Experte Peter Plaikner über die Zukunft der Kirchenzeitungen – und über dringend notwendige Veränderungen. von Michaela Hessenberger „Wenn wir die Kirchenpresse als Journalismus auf Papier betrachten, dann könnte der Tod drohen“, sagt Peter Plaikner vor dem Podcast-Mikrofon der Erzdiözese Salzburg. Den Kirchenzeitungen gehe es wie anderen Printprodukten auch: Abonnenten schwinden, Auflagen sinken. Und das weltweit. Doch der...

  • 22.06.22
Präsentation der Sonderbriefmarke mit Abt Johannes Perkmann (2.v.l.).
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Sonderbriefmarke
Bräustübl im Kleinformat

„Maria Krügerl“ nennen manche Salzburgerinnen und Salzburger augenzwinkernd das Augus­tiner Bräustübl in Salzburg-Mülln. Ab jetzt kommt das Bild des Traditionshauses samt Leberkäs und einem Krug Bier per Briefmarke in alle Ecken der Welt. von Monika Hölzl Unzählige Poststempel drückte Fritz Schwaiger vom Postmuseum Eisenerz in der Steiermark auf die Bräustübl-Sonderbriefmarken der Fans beim Sonderpostamt vor dem Abt-Nicolaus-Saal im Müllner Bräustübl. 180.000 Stück hat die Post davon gedruckt,...

  • 15.06.22
Wie schwangere Frauen unterstützen? „Wie wir in unserem wohlhabenden Bundesland mit den Jüngsten und Schwächsten umgehen, zeigt, was für eine Gesellschaft wir sind: Wir wollen eine positive und lebensbejahende Gesellschaft sein“, meint Johanna Schmoll-Lechenauer.

aktion leben
Die persönliche Beratung zählt

Die neue Geschäftsführerin von aktion leben salzburg, Johanna Schmoll-Lechenauer, ist ein vertrautes Gesicht im Team – als Juristin beriet sie den Verein schon länger. Ihre Vorgängerin Renate Roittner zieht sich aus privaten Gründen aus der Geschäftsführung zurück. von David Pernkopf RB: Sie befinden sich mitten in einer neuen Aufgabe. Die Geschäftsführung liegt nun bei Ihnen. Wie geht es, wie starten Sie? Johanna Schmoll-Lechenauer: Als Geschäftsführerin habe ich mit April 2022 ein neues...

  • 01.06.22

Reisen

Vorfreude bei Peter Ebner und Christoph Kandlbinder (r.). Fürs Foto präsentiert Ebner Fenchel, der laut Hildegard von Bingen ein Frohmacher ist – also das ideale Gemüse, um sich für die Bildungsreise der Männerbewegung vorzubereiten.

Reisen mit der Katholische Männerbewegung
Auf Hildegards Spuren

Wohin reisen wir, wenn es wieder möglich ist? Die Katholische Männerbewegung hat ihr Ziel schon gefunden. Sie folgt am Ende des Sommers der Mystik am Rhein und Hildegard von Bingen. Dabei gilt für die KMB, wie schon in Vor-Coronazeiten: Bewusst reisen, statt billig irgendwohin fliegen. Über allem steht natürlich die Sicherheit und die hängt wie so vieles in dieser Zeit von der Entwicklung der Pandemie ab. „Nur wenn wir die Reise verantwortungsvoll durchführen können, findet sie statt“, sagt...

  • 27.04.21

Kunst & Kultur

Eindrucksvoll: Mit 320 Quadratmetern ist das Apsisfenster der Erentrudis-Kirche in der Salzburger Herrnau eines der größten Kirchenfenster weltweit.

Kirchenfenster
Aus Klagen wird ein Freudentanz

Ein Kirchenfenster als Inspiration für ein Musikprojekt? Diese Idee setzt die Flötistin und Organisatorin Elisabeth Möst mit einem kleinen Ensemble in der Kirche der Stadtpfarre Herrnau um. von Thomas Manhart Ihre Werke sind vermutlich bekannter als ihr Name. Unter den Holzschnitten und Glasmalereien der Künstlerin Margret Bilger (1904–1971) befinden sich zahlreiche Kirchenfenster, darunter eine riesige Bleiglas-Fensterwand, die sie vor 60 Jahren für die Stadtpfarrkirche St. Erentrudis in...

  • 08.06.22
Maria Kutscha übergab Dommuseum-Direktor Reinhard Gratz (l.) und Diözesankonservator Roland Kerschbaum 60 komplette und damit seltene Vedute.

Kunstschatz
Rare Gabe für das Dommuseum

Es passiert selten, dass Vedute, also Ansichten, als Gesamtwerk erhalten sind. Oft sind einzelne Seiten herausgeschnitten. Anders bei Maria Kutscha: Die Salzburgerin schenkte dem Dommuseum 60 komplette Tafeln mit Ansichten aus dem Salzburg der 1730er-Jahre in einem Buch. von Michaela Hessenberger Von der Mariensäule am Domplatz keine Spur, der Brunnen am Kapitelplatz fehlt, dafür ziehen Pferde Bürger und Waren in Kutschen durch die Stadt: Diese Werke mit Szenen aus der Salzburger Altstadt (und...

  • 25.05.22
Andrea Fournier wurde in Leutkirch im Allgäu (Baden-Württemberg) geboren und lebt seit 25 Jahren in Graz.
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Dommusik
Erste Domkapellmeisterin in Salzburg

Ab 1. September liegt die Leitung der Salzburger Dommusik erstmals in der Geschichte in weiblichen Händen. Die Kirchenmusikerin, Pädagogin, Organistin und Chorleiterin Andrea Fournier wird von Graz in die Mozartstadt übersiedeln und als Domkapellmeisterin auf János Czifra folgen. von Thomas Manhart Nach mehr als drei Jahrzehnten unter dem sehr verdienten János Czifra bekommt die Leitung der Salzburger Dommusik in wenigen Monaten ein neues – erstmals weibliches – Gesicht. Die im deutschen Allgäu...

  • 11.05.22
Die Stiftsmusik St. Peter während der Gottesdienstgestaltung.�
2 Bilder

Stiftsmusik St. Peter
Klangvolle Fastenzeit

Vor Ostern ist traditionell Schonkost angesagt – allerdings nicht, was das musikalische Angebot in der Salzburger Stiftskirche St. Peter anbelangt. Dort stehen die fünf Fastensonntage ab 6. März im Zeichen eines breit gefächerten musikalischen Programms. von Thomas Manhart Die Stiftskirche des Salzburger Klosters St. Peter im Herzen der Altstadt ist neben ihrer prachtvollen baulichen Gestaltung auch ein musikalisches Zent­rum. Bereits im 16. Jahrhundert war hier eine Kantorei beheimatet, heute...

  • 23.02.22

Serien

Premium
Die Nachfolgerinnen: Die Schwestern Donata, Jeanine, Ursula, Paula und Jola (v. l.) leben in Maria Sorg bei Salzburg.�
6 Bilder

Spurensuche | Sommerserie Teil 1
Eine Netzwerkerin verändert die Welt

Frau der Tat. Die Gräuel der Sklaverei sowie die Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten zwischen Menschen in Afrika waren ihr zutiefst zuwider. Maria Theresia Ledóchowska, eine junge Frau aus gutem Haus, beschloss zu handeln. Am 6. Juli jährt sich ihr Todestag zum 100. Mal. Eine Spurensuche nach dem Erbe der „jüngsten“ Seligen mit starkem Salzburg-Bezug. Michaela Hessenberger Bergheim bei Salzburg. Würde Maria Theresia Ledóchowska im Jahr 2022 leben, wäre sie eine bestens vernetzte Journalistin...

  • 29.06.22
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Neustart - Fastenserie 2022 | 7
Danke für die schöne Zeit

Von Ich nach Ich. Was Neustart und Abschied miteinander zu tun haben und was sie bei Keksen und Tee mit Gott besprechen wird, erzählt Barbara Pachl-Eberhart im letzten Teil unserer Fastenserie. Heute lesen wir uns zum letzten Mal – zumindest im Rahmen der Fastenserie. Ein Abschied. Passt der zum Neubeginn? Ich finde: ja. Darüber habe ich auch bei dem Online-Abend gesprochen, der dieser Serie gewidmet war. Worum es da ging? Um meine Erfahrungswerte zum Thema „Gut neu beginnen“. Neustart braucht...

  • 13.04.22
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Neustart - Fastenserie 2022 | 5
Jedem Anfang wohnt ein Abschied inne

Was Kurzurlaubs-Wörter und Grammatik mit Neustarten zu tun haben, erklärt Barbara Pachl-Eberhart und ergänzt Hermann Hesse – denn zwischen Anfang und Anfang liegt das Beenden. Es gibt Wörter, zu denen hat man sofort ein Bild im Kopf. Sonnenaufgang, zum Beispiel. Oder Frühstück. Oder Schiurlaub, Therme, Spaziergang, Kaffee. Ich hoffe, es sind erfreuliche Bilder, die da jetzt zu Ihnen kommen. Ich habe die Wörter extra so gewählt, dass sie Ihnen Freude machen. Kurzurlaubs-Wörter für Geist und...

  • 30.03.22
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Neustart - Fastenserie 2022 | 4
Zeit für das

Der Unvorhersehbarkeit die Ehre erweisen, einmal ratlos sein dürfen und den eigenen Füßen vertrauen – das hat Barbara Pachl-Eberhart von ihrer Clowndoctor-Figur Heidi Appenzeller über das Anfangen gelernt. Sie will sich nicht länger vertrösten lassen. Teil vier dieser Serie – mathematisch die Mitte. Weil sie im Theatertakt denkt, ist die Mitte der Höhepunkt. Der geht nicht ohne sie, findet sie. Gut, ich hatte ja ohnehin vor, sie zu Wort kommen zu lassen. Also von mir aus gern heute. Sie. „Sie“,...

  • 23.03.22

Kirche, Feste, Feiern

Fronleichnam
Fest der Gegenwart Christi in Brot & Wein

Zu Fronleichnam gedenkt die Kirche der Einsetzung des Sakraments der Eucharistie durch Jesus Christus selbst. Somit lässt sich Fronleichnam sozusagen als zweiter Gründonnerstag unter anderen, fröhlicheren Vorzeichen verstehen. Christus existiert nicht mehr in menschlicher Gestalt. Seine Gegenwart ereignet sich nun in Form von Brot und Wein. Warum wird bei uns Fronleichnam an einem Donnerstag gefeiert? Der Termin steht in engem Zusammenhang mit dem Gründonnerstag, an dem das letzte Abendmahl...

  • 10.06.20

Im Jahreskreis
Weißer Sonntag

Momentan müssen wir Christen auf gewohnte und lieb gewonnene Rituale verzichten, obwohl gerade diese die Hochfeste im Jahreskreis zu einem sinnlichen Fest werden lassen. Bräuche und Rituale – und hier ganz besonders um Ostern – vermögen in ganz eindrücklicher Weise den Leidensweg Christi hin bis zur Auferstehung zu veranschaulichen und vielfach auch musikalisch zu verstärken.Dieses Jahr ist es für uns alle eine neue Erfahrung gewesen, dieses Fest der „Auferstehung und des Lebens“ nicht in...

  • 15.04.20

Sonderthemen

5 Bilder

Ein Jubiläum in Zuversicht
Beten Sie für den Frieden?

Das Magazin inpuncto hat nach Erfahrungen mit dem Friedensgebet gefragt. Versöhnung. Wir im Servitenorden beten regelmäßig für Frieden in unseren Gemeinschaften, den Familien, der Gesellschaft und in der Welt. Dafür haben wir mehrere Gebete, die Bezug auf zwei große Figuren unserer Ordensgeschichte nehmen. Der hl. Philipp Benizi rief als päpstlicher Legat im zerrütteten Mittelitalien zur Versöhnung zwischen verfeindeten Parteien auf. Der hl. Peregrin Laziosi, ein aufrührerischer Jugendlicher,...

  • 29.01.22
Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
2 Bilder

Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
Verstärkt auf Qualität, nicht auf Masse sollte der heimische Tourismus setzen, sagt Eva Brucker.

Nachgefragt bei der Tourismusexpertin
„Viele wollen einen ­bewussteren Urlaub erleben“

Die Corona-Pandemie hat das Urlaubsverhalten verändert. Ob die Krise den Tourismus nachhaltig verwandeln wird, ist für Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus an der FH Salzburg, noch nicht entschieden. Gibt es neue Urlaubswünsche, andere Reisemotive als vor der Krise? Wir haben schon im vergangenen Frühjahr eine Untersuchung gemacht. Gefragt waren da sehr stark Regionalität, die Natur für Aktivitäten nutzen, erdgebundene Reiseziele, keine...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Zur Fußball-EM (5)
Was bleibt von der Fußball-Europameisterschaft?

142 geschossene Tore, 150 gelbe Karten, eine gelb-rote, 5 rote Karten, 51 Spiele von 24 teilnehmenden Nationen in 31 Tagen in elf Städten. Das war die Fußball-EM in Zahlen. Die Veranstalter ziehen positive Bilanz. Die Frage, die sich nach so einem Groß-Event immer stellt: was bleibt? Hoffentlich nicht nur das Coronavirus, das sich auch aufgrund der Stadionauslastungen in Pandemie-Zeiten munter weiterverbreitet. Zuletzt sind es außerdem rassistische Angriffe, die der Sport in den letzten...

  • 13.07.21

Zur Fußball-EM (4)
Religiöses im Sport

„Més que un club“ (Mehr als ein Verein). Dieser Schriftzug ziert die Zuschauertribüne im Stadion des FC Barcelona. Als mehr als „nur Sport“ empfinden viele „ihren“ Fußball. Und es gibt religiöse Berührungspunkte: Im Camp Nou in Barcelona finden Fans eine Stadionkapelle, um dort zu beten, heiraten oder Kinder taufen zu lassen. Die seit 1957 bestehende Kapelle war die erste in einem europäischen Stadion und wurde der hl. Maria geweiht. In Hamburg-Altona kann man sich auf dem an das Stadiongelände...

  • 07.07.21

Zur Fußball-EM (3)
Ist Sport eine Religion?

Ob Sport als Religion gelten oder ausgeübt werden kann, ist nicht nur ein komplexes Forschungsthema, sondern vor allem eine Frage der Definition von Religion. Begriffe wie Quasireligion, Ersatzreligion und Religionsersatz fallen uns hier ein. Religionswissenschaftlich gibt es unter anderem den substantialistischen und funktionalistischen Ansatz: Der erste konzentriert sich auf das „Wesen“, den Inhalt, einer Religion, beim zweiten geht es um die Funktionen, die Religion erfüllt, zum Beispiel...

  • 29.06.21

Zur Fußball-EM (2)
Sport & Religion haben Parallelen

„Fußballgott“, „heiliger Rasen“, der Schlusspfiff als „Erlösung“ beim Österreich-Sieg für den Einzug ins Achtelfinale – freilich wird vieles von Medien suggeriert. Aber es sind nicht nur Phrasen und religiös entlehnte Wortgebilde, sondern tatsächliche Gemeinsamkeiten der beiden Gesellschaftsbereiche auszumachen. Die of-fensichtlichste: die Anhängerschaft. Religion hat ihre Gläubigen, Sport seine Fans. Gerne wird eine Fangemeinde mit einer religiösen Gemeinde verglichen. Verehrung, Rituale,...

  • 22.06.21

Glaube & Spiritualität

Der Glaube ist unsere Lebenshaltung, sagen Dino und Hildegard Bachmaier.

Treue und Berufung
Zwischen Kirche und Kaffee

Hildegard und Dino Bachmaier kennen die Höhen und Tiefen von Beziehung und Berufung. Nach 25 Jahren Ehe teilen sie ihre Erfahrungen als Ehepaar für das Projekt 100 Jahre Treue. von David Pernkopf  Salzburg/Straßwalchen. „Gott war von Anfang an dabei. Auch wenn uns das nicht immer bewusst war“, sagt Diakon Dino Bachmaier über die vergangenen 25 Jahre Ehe. Gemeinsam mit seiner Frau Hildegard feiert er heuer das Jubiläum ihres Ehebundes. Seit einem gemeinsamen Gang in die österliche...

  • 08.09.21

Vorbereitung auf den Eucharistischen Weltkongress
Von Christus gesammelt

Mitten in unserem Alltag rufen sie uns und erinnern uns daran, dass wir als Christen eine Gemeinschaft der Herausgerufenen sind; Kirche, die Ekklesia Gottes. Wir sind das „von der Einheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes her geeinte Volk“, wie das Zweite Vatikanische Konzil betont. Das bezeugen wir auch, wenn wir beim Betreten der Kirche das Weihwasser nehmen und uns in Erinnerung an unsere Taufe im Namen des dreifaltigen Gottes bekreuzigen. In der Taufe wurden wir in den Leib...

  • 19.03.20

Geschichtliches & Wissen

Sigrid-Maria Größing ist Germanistin, Autorin sowie Expertin für Österreichs Geschichte, Monarchie und Adel.

Habsburger
Wer war Kaiserin Zita?

Eine Expertin für den Hochadel Europas und vor allem Österreichs ist Sigrid-Maria Größing aus Großgmain. Die Autorin und Historikerin macht sich für das Rupertusblatt auf eine Spurensuche. Wer – und vor allem wie – war Kaiserin Zita? von Michaela Hessenberger Wenn Sigrid-Maria Größing über Österreichs letzte Kaiserin spricht, runzelt sie die Stirn. Ganz offensichtlich ist diese Frau, deren Seligsprechung gerade vorangetrieben wird, für die Autorin schwer einzuschätzen. „Als meine Großeltern in...

  • 18.05.22
Rund 84 Jahre nach ihrer Auflösung ist Dietmar Winkler einer von zahlreichen Professorinnen und Professoren, die die Theologische Fakultät in Salzburg mit Leben füllen.

Universität Salzburg
Hier gab es Widerstand

Als die Nazis kamen, mussten die Theologen gehen: Fast 84 Jahre ist es her, seit die Theologische Fakultät in Salzburg im NS-Regime zwangsweise aufgelöst wurde. Einen Einblick in die Geschichte und den neuen Band zum Thema gibt der Kirchenhistoriker Dietmar Winkler. von Alexandra Hogan An der Theologischen Fakultät in Salzburg bringt Dietmar Winkler als Professor seinen Studentinnen und Studenten Patrologie und die kirchliche Vergangenheit näher. Genau diesen Ort haben die Nationalsozialisten...

  • 02.03.22
„Verkündigung an Maria“ von Andreas Nesselthaler (1808), abgebildet am Hochaltarblatt in der Pfarrkirche Grödig.�

Diözesangeschichte
Bischofshof statt Zarenthron

Hofmaler. Vor 200 Jahren, am 24. September 1821, verstarb in Salzburg Andreas Nesselthaler. Er war der letzte fürsterzbischöfliche Hofmaler – eine stille, aber sehr vielseitige und begabte Künstlerpersönlichkeit. von Roland KerschbaumDiözesankonservator der Erzdiözese Salzburg „Nesselthaler, der als Mensch und Künstler von jedem Kunst- und Menschenfreunde aufgesucht und gekannt zu werden verdient.“ So beschreibt der Salzburger Domherr Friedrich von Spaur in wenigen treffenden Worten den 1748 in...

  • 22.09.21
Freuen sich auf Besuch: Andreas Herzog (l.), Hermann Mayerhofer und das Museum-Team.
4 Bilder

Zum Tag des Denkmals
Hüter gotischer Raritäten

von Michaela Hessenberger Schatzsammler des Glaubens sind Hermann Mayerhofer und Andreas Herzog vom Bergbau- und Gotikmuseum in Leogang. Tief ergriffen sind sie von der christlichen Kunst in ihren Häusern. Ein Lokalaugenschein. Bescheiden und doch voller Strahlkraft steht sie hinter Glas und blickt milde auf das Kind in ihrem Arm: Die Schöne Madonna auf dem Silbersockel. Künstler haben sie um das Jahr 1400 gefertigt, aus Buchsbaumholz und mit viel Fingerspitzengefühl. Das beweist etwa der...

  • 15.09.21

Pfarrleben

Moderne Mechanik, neue Klangfülle – nur optisch hat sich nicht viel verändert. Das Gehäuse der Orgel steht unter Denkmalschutz.

Orgelweihe
Saalfelden feiert seine neue Orgel

Mit der Weihe samt Orgelkonzert am Sonntag, dem 29. Mai, sowie zwei weiteren Festkonzerten in der Woche darauf feiert Saalfelden nach pandemiebedingten Verschiebungen das neue musikalische Schmuckstück der Stadtpfarrkirche: die größte Orgel im Pinzgau. von Thomas Manhart Mit 30 Registern und 1700 (bis zu fünf Meter langen) Pfeifen ist sie die größte Orgel im Pinzgau – das seit Herbst 2021 in der Stadtpfarrkirche Saalfelden erklingende Instrument des deutschen Orgelbaumeisters Tilman Trefz. Und...

  • 18.05.22
Doppelt hält besser: Der ORF bringt am  Wochenende gleich zwei Sendungen mit dem Singkreis Zederhaus unter der Leitung von Hubert Pfeifenberger (l.).

Radioübertragung
Live-Gottesdienst aus dem Lungau

In Zederhaus ist die Vorfreude groß – besonders beim dortigen Singkreis. Am 30. April sind die Lungauer in der ORF-Fernsehsendung „Österreich vom Feinsten“ zu Gast, am 1. Mai gestaltet der gemischte Chor dann den live von Radio Salzburg/Ö2 übertragenen Gottesdienst aus der Pfarre Zederhaus. von Thomas Manhart Das gab es noch nie. Innerhalb nur eines Wochenendes darf sich der Singkreis Zederhaus gleich zweimal einer gro­ßen Öffentlichkeit präsentieren – in der aufgezeichneten TV-Sendung...

  • 27.04.22
Die abstrakten Kreuzweg-Bilder von Künstler Thomas Stadler (l.) zieren heuer in der Fastenzeit dank Pfarrgemeinderats-Mitglied Ursula Kelz und Pfarr­assistentin Elisabeth Müller (r.) wieder prominent den Bürmooser Kirchenraum.

Kreuzweg
„Brauchen einen würdigen Platz“

Während der Fastenzeit wird in Bürmoos daran erinnert, dass es neben der klassisch-historischen Kreuzweg-Darstellung in der Kirche auch eine abstraktere Variante aus den 80er-Jahren gibt. Was immer noch fehlt, ist eine dauerhafte Würdigung der Kunstwerke. von Thomas Manhart Die ganz große Liebe ist es nicht überall, die den „modernen“ Kreuzweg-Bildern des Künstlers und Religionslehrers Thomas Stadler in der Pfarre Bürmoos entgegengebracht wird. 1988 präsentiert, wurden sie während der...

  • 30.03.22
3 Bilder

Pfarrgemeinderatswahl
Entscheidungen rund um den eigenen Kirchturm

Wahltag: Diesen Sonntag wählen 3000 Pfarren in ganz Österreich ihre Pfarrgemeinderätinnen und -räte. Das Rupertusblatt hat mit Klaudia Achleitner gesprochen. Die Referentin im Seelsorgeamt der Erzdiözese ist in Salzburg Expertin für die Wahl und nennt die wichtigsten Punkte zur Demokratie in der Kirche, zum Tag der Wahl – und zum Weg der Pfarren nach dem Urnengang. Ein Überblick. von Michaela Hessenberger Warum nicht nur geübte Kirchgänger eingeladen sind, ihre Stimme abzugeben „Wo ich wohne...

  • 17.03.22
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