Nachrichten - Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

AKTUELL IM RUPERTUSBLATT

Glaube
Der Mariä-Himmelfahrts-Gottesdienst in Maria Plain wird am 15. August um 15 Uhr mit Domkapitular Regens Tobias Giglmayr gefeiert. Die Wallfahrt nach Maria Plain startet am gleichen Tag um 14 Uhr (Plainbrücke).  �

Mariä Himmelfahrt
Anvertrauen an die Gottesmutter

In Maria Plain wird Jahr für Jahr am 15. August gemeinsam mit dem Hochfest Mariä Himmelfahrt das Anvertrauen der Erzdiözese Salzburg an die Gottesmutter Maria erneuert. Was hat es mit dieser Tradition auf sich? von Thomas Manhart Mit dem Anvertrauen oder der Weihe an die Gottesmutter Maria werden in der katholischen Kirche wahlweise Einzelpersonen, Gruppen, Diözesen oder auch ganze Völker (wie jüngst die Ukraine und Russland) der Fürbitte Mariens und ihrem besonderen Schutz anvertraut. Oft wird...

Kirche hier und anderswo

Erschüttert. Beim Gang über den Lytschakiwski-Friedhof in Lemberg zeigte sich was Krieg bedeutet: Alleine auf diesem Friedhof sind in vier Monaten 140 – meist junge – Männer bestattet worden. Erzbischof Franz Lackner und Bischof Wilhelm Krautwaschl hielten gemeinsam mit dem orthodoxen Metropoliten Dymytrij ein ökumenisches Totengedenken ab. Sie beteten zudem spontan mit einer Mutter, die zum Grab ihres gefallenen Sohnes gekommen war.
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Ukraine
„Wir dürfen uns an den Krieg nicht gewöhnen“

Aus seiner Solidaritätsreise in die Ukraine nahm Erzbischof Franz Lackner zwei konkrete Projekte mit nach Österreich: Die Unterstützung der medizinischen Versorgung von Kriegsopfern und eines Spielplatzes in der Pfarre Sankt Johannes Paul II. am Stadtrand von Lemberg. Im Rupertusblatt-Interview spricht der Erzbischof auch von beeindruckenden Begegnungen wie beim Gottesdienst für Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit in der Garnisonskirche in Lemberg: „Ich habe noch nie so eine intensive Sehnsucht...

  • 19.07.22
Seit 2009 lebte Sr. Wilbirg in Tirol als Einsiedlerin.

Einsiedlerin
„Ich wusste, ich bin nicht allein“

Als Einsiedlerin hat Schwester Wilbirg (75) die letzten 13 Jahre in der Abgeschiedenheit von Maria Blut – nahe St. Johann in Tirol – verbracht. Aus Gesundheitsgründen verlässt sie nun diesen Ort und kehrt ins Kloster der Kreuzschwestern in Linz zurück. „Ich habe nichts vermisst“, sagt die langjährige Eremitin über die selbst gewählte Einsamkeit, die oft gar keine war. von Thomas Manhart RB: Sie blicken auf eine lange Zeit als Einsiedlerin in Tirol zurück. Waren das Leben und die Erfahrungen in...

  • 19.07.22
Die Stiftskirche Michaelbeuern ist für Abt Johannes Perkmann ein Ort des Betens und Feierns. Der reich ausgestattete Altarraum ist alarmgesichert. Das Hochaltarbild von Johann Michael Rottmayr zeigt die Auferstehung Jesu. Ein Bild, das nicht nur zu seiner Entstehung während einer Pestzeit, sondern auch vor den Herausforderungen der heutigen Zeit Gläubigen Hoffnung und Zuversicht schenkt.
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950 Jahre Stiftskirche Michaelbeuern
„Dieser Ort ist von Gott geschaffen“

Vor mehr als einem Jahrtausend wurde im nördlichen Flachgau das Kloster Michaelbeuern gegründet. Für den 18. Juli 1072 ist die Weihe der Stiftskirche belegt. Mit Festgottesdienst und Festkonzert feiert die Benediktinerabtei Michaelbeuern am Sonntag, 17. Juli, das 950-Jahr-Jubiläum ihres Gotteshauses. Abt Johannes Perkmann OSB wirft einen Blick in die Geschichte und setzt zuversichtlich Schritte in die Zukunft. von Monika Hölzl Auf der Website der Benediktinerabtei Michaelbeuern zählt ein...

  • 12.07.22
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Ukraine
Eine Reise für den Frieden

Erzbischof Franz Lackner betonte auf seiner Solidaritätsreise von Österreich in die Ukraine die Verbundenheit der beiden Länder und bekundete den Opfern des Krieges die Solidarität der katholischen Kirche. In einer Rede vor der Bischofsvollversammlung der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche verurteilte Erzbischof Franz Lackner zu Wochenbeginn im polnisch-ukrainischen Grenzgebiet einmal mehr den russischen Angriff auf die Ukraine. Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz...

  • 12.07.22

Glaube

Der Mariä-Himmelfahrts-Gottesdienst in Maria Plain wird am 15. August um 15 Uhr mit Domkapitular Regens Tobias Giglmayr gefeiert. Die Wallfahrt nach Maria Plain startet am gleichen Tag um 14 Uhr (Plainbrücke).  �

Mariä Himmelfahrt
Anvertrauen an die Gottesmutter

In Maria Plain wird Jahr für Jahr am 15. August gemeinsam mit dem Hochfest Mariä Himmelfahrt das Anvertrauen der Erzdiözese Salzburg an die Gottesmutter Maria erneuert. Was hat es mit dieser Tradition auf sich? von Thomas Manhart Mit dem Anvertrauen oder der Weihe an die Gottesmutter Maria werden in der katholischen Kirche wahlweise Einzelpersonen, Gruppen, Diözesen oder auch ganze Völker (wie jüngst die Ukraine und Russland) der Fürbitte Mariens und ihrem besonderen Schutz anvertraut. Oft wird...

  • 09.08.22

Ewige Jungfrau
"Gott ist mein Bräutigam"

Bernadette Lang wagt einen Schritt, den wenige Frauen gehen: Am 15. August wird sie zur Ewigen Jungfrau geweiht. Die Feier erinnert an eine Hochzeit. Mit Brautkleid und Ring. Aber doch anders, denn der Bräutigam heißt Jesus Christus. von David C. Pernkopf Rupertusblatt: Gottes Liebe zu erfahren ist wie unter einem Wasserfall zu stehen, sagten Sie einmal. Ist das Gefühl immer noch so? Bernadette Lang: Ja. Aber es hat sich sehr verstärkt. Es ist jetzt wie ein Ziehen. Als ob mich Gott immer mehr...

  • 03.08.22
Die Gründerin der „Missionsschwestern vom heiligen Petrus Claver“ sei trotz ihres beeindruckenden Lebenswerks weithin unbekannt. In Salzburg soll sich dies anlässlich ihres 100. Todestags nun ändern. Die Fahnen im Dom, die vom Salzburger Künstler Karl-Hartwig Kaltner gestaltet sind, zeugen davon.

Sr. Maria Theresia Ledóchowska
Sehnsucht war ihr Motor

„Mit der seligen Maria Theresia können wir lernen, an keiner Not achtlos vorbeizugehen, sondern zu helfen, wo es nottut.“ Mit diesen Worten hat der Salzburger Erzbischof Franz Lackner das Wirken der seligen Sr. Maria Theresia Ledóchowska (1863 –1922) in seiner Predigt beim Festgottesdienst im Salzburger Dom gewürdigt. Hier ist ein Auszug daraus. Ihr Leben war von Sehnsucht geprägt. In jungen Jahren verliebte sie sich; aber diese Liebe wurde nach anfänglicher Zuneigung nicht erwidert. Eine...

  • 05.07.22
Hausgemeinschaft:  Im Beisein von Präfekt in Irene Blaschke,  Studienpräfekt Florian Bischoff, Spiritual P. Paul Weingartner OCD und Regens Tobias Giglmayr studieren, beten und leben zwölf  Männer im Salzburger Priesterseminar.
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Priesterweihe
„Hier bin ich“: Mehr als ein Versprechen

Wenn P. Jakob Auer OSB, Josef Grünwald und Johannes Lackner am 29. Juni (Beginn des Gottesdienstes ist um 14.30 Uhr) von Erzbischof Franz Lackner zum Priester geweiht werden, stellt sich für die Erzdiözese die Frage wieder: Was bedeutet die Weihe und warum ist das Sakrament anders als eine Beauftragung? Zeigt sich darin mehr als der Start in ein neues Berufsleben? von David Pernkopf Der Start ins Arbeitsleben ist aufregend, anstrengend – und oft ganz anders als geplant. Selten aber beginnt es...

  • 15.06.22
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Menschen & Meinungen

Anregender Austausch: Clemens Jabloner mit Chefredakteurin Sophie Lauringer.

Der Spitzenjurist im Sommergespräch
Clemens Jabloner ist ein Mann des Gesetzes

Clemens Jabloner wurde der breiten Öffentlichkeit 2019 als Justizminister und Vizekanzler bekannt. In der sogenannten Expertenregierung trat der gebürtige Wiener stets unaufgeregt und immer kompetent auf. Ein angeregtes Gespräch mit dem langjährigen Präsidenten des Österreichischen Verwaltungsgerichtshofs, der sich als Opernliebhaber outet und erzählt, warum seine vom NS-Regime verfolgten Eltern ins Nachkriegswien zurückgekehrt sind. Von der Verwaltung kann sich nicht jeder ein Bild machen....

  • 07.08.22

100. Geburtstag
Mutter der Jungschar

100 Jahre alt wird am 11. August eine der wohl engagiertesten und selbstlosesten Frauen der Erzdiözese Salzburg: Trude Kirchmair, Jungschar-Pionierin, Herz und Seele der Taxhamer Pfarre und des dortigen Kirchenbaus oder einfach nur „Schwester Trude“. von Thomas Manhart Salzburg. Das Interview ist bereits beendet, das Aufnahmegerät abgeschaltet, da fällt Trude Kirchmair doch noch etwas ein: „Wenn ich mit dem Bus fahre, passiert es immer wieder mal, dass mich jemand länger anschaut und dann...

  • 03.08.22

"Spätgeborener" Neupriester
Er wird Johannes heißen

Neupriester Johannes Lackners Geburt ähnelt der des Johannes des Täufers. Auch seine Eltern bekamen im vorgerückten Alter und entgegen ihrer Erwartungen noch ein Kind. von David C. Pernkopf Reith bei Kitzbühel. Im Garten der Familie Lackner zwischen Rosenbeeten und lauschigen Schattenplätzen herrscht eine aufgeräumte Stimmung. Es wird viel gelacht auf der Terrasse der Familie, ein paar Tage nach der Primiz ihres einzigen Sohnes Johannes. Im Hintergrund thront der Wilde Kaiser. Johann Lackner...

  • 03.08.22
Johanna Hönigsberger, 1933 geboren, lebt seit ihrer Heirat 1956 in Pottenstein. Die verwitwete Bäuerin hat sechs Kinder, sieben Enkel sowie fünf Urenkel.
Video 3 Bilder

Zum Welttag der Großeltern am 24. Juli
Ein ganz besonderes Leben

Es ist schade, wenn man alles vergisst. Das meint Johanna Hönigsberger und deshalb hat sie die vielen kleinen erlebten Geschichten ihres Lebens aufgeschrieben. Ihre Tochter Maria hat alles abgetippt. Daraus ist ein Buch entstanden. Dem SONNTAG hat Johanna Hönigsberger einige Geschichten über ihre DormayerGroßeltern weitergegeben. Was war das Besondere an Ihren Großeltern Franz und Theresia? Johanna hönigsberger: Ihr ganzes Leben war für mich etwas Besonderes. Ich habe mich bei meinen Großeltern...

  • 19.07.22

Bewusst leben & Alltag

Glück im Bild: Das Fußballmatch ist von Paul Steingaßner.
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Kinderglück
Gollinger Glücksmomente

Tolles in Worten und Bildern: 48 Kinder erzählen von Situationen, die sie glücklich machten. von Christina Repolust Wer den Begriff „Glück“ in die Internet-Suchmaschine Google eingibt, erhält 114 Millionen Einträge. Wer die 48 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen in der Volksschule Golling fragt: „Was bedeutet Glück für euch? Wann seid ihr glücklich?“, bekommt zwei wunderbare Geschichtenhefte, die man in der Bücherei Golling entlehnen kann. Da ist der eine glücklich bei seiner Oma in...

  • 09.08.22
Gemeinsamer Glaube verbindet Agnes Baumgartner und ihren Opa Alfred Berghammer.  Die Basis ihrer Beziehung sind das gegenseitige Gebet, liebevolle Wertschätzung und die bedingungslose Bereitschaft, füreinander da zu sein.

Familie
„Opa ist ein Mutmacher“

Generationenliebe im Zent­rum der Seelsorge. Papst Franziskus stimmt die Kirche auf den Welttag der Großeltern ein. Auch in der Erzdiözese gibt es eine Wallfahrt der Generationen nach Maria Plain. Mit dem Rupertusblatt sprachen ein Opa und seine Enkelin über ihre Beziehung, den gemeinsamen Glauben und was es heißt, voneinander lernen zu können. von David C. Pernkopf „Bei Opa fühl ich mich immer zu haus und ganz angenommen“, sagt Agnes Baumgartner (19) über ihren Großvater Alfred Berghammer...

  • 12.07.22
Gemeinsame Lesezeit – gerade draußen kann das Lesen zum Erlebnis werden.
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Familie
Seitenweise Ferienzeit

Kinderbücher. Die Sommerferien stehen vor der Tür – neben Bewegung an der frischen Luft sollte auch das Lesen eine Rolle spielen. Bücher bringen nicht nur ferne Länder, spannende Gedanken und neue Ideen, sondern auch Kinder und Eltern näher zusammen. von David C. Pernkopf Noch nie gab es so viel Bücher. Noch nie gab es so viel Möglichkeit zum Lesen. Noch nie waren Kinder einer solchen Flut von Bildern über das tägliche Fernsehen, Internet oder durch Computerspiele ausgesetzt. Können Buchstaben...

  • 29.06.22
Jodeln ist mehr als ein lauter Juchzer. Je nach Ort ist Jodeln laut und fröhlich oder auch gesetzt, ruhig und meditativ. Elisabeth Radauer vom Salzburger Volksliedwerk findet, ein Jodler passt eigentlich fast immer.

Jodeln
Ein Klang mitten ins Herz

Ohne große Worte kommt ein Jodler aus und geht doch ganz tief ins Herz. Das wissen alle, die schon einmal beim Andachtsjodler zu Tränen gerührt waren. Aber passt Jodeln auch in die Kirche? Antworten darauf hat Elisabeth Radauer vom Salzburger Volksliedwerk. von Monika Hölzl Nach Maiandachten herrscht eine besondere Stimmung. Die Leute sitzen und lassen die Andacht nachwirken. „Die Menschen sind irgendwo zwischen dem Geistlichen und dem Weltlichen. Da stimme ich gerne einen Jodler an“, sagt...

  • 22.06.22

Gesellschaft & Soziales

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Hl. Bernhard
Ein Schutzpatron für die Bergrettung

Der heilige Bernhard von Menthon wacht seit kurzem offiziell über die Bergretterinnen und Bergretter, die das ganze Jahr über für Menschen in Bergnot im Einsatz stehen. Die Initiative dafür ging von Tirol aus. von Daniela Pfennig Tirol/Salzburg. Viele Bergretterinnen und Bergretter sind sehr heimatverbunden und eng mit den Traditionen der Heimat und des Glaubens verwurzelt. Während jedoch für Organisationen wie die Feuerwehr ein Schutzpatron selbstverständlich ist, mussten die Bergretterinnen...

  • 03.08.22
Eine kinderfreundliche Gesellschaft ist eine Voraussetzung dafür, dass Demokratie Bestand hat, sagt Irmgard Griss.

Familie
Demokratie braucht Kindeswohl

Irmgard Griss ist Vorsitzende der Kindeswohlkommission der Bundesregierung. Die ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes und Bundespräsidentschaftskandidatin stellt sich im Interview Fragen über das Muttersein, den Schutz von Kindern und des Lebens. Griss war vor kurzem zu einer Tagung im Salzburger Kapitelsaal – eine Kooperation der Universität Salzburg mit der Katholischen Aktion Salzburg. von David C. Pernkopf Rupertusblatt: Warum brauchen Kinder besonderen Schutz? Genügen...

  • 19.07.22
Thomas Brezina über das Spiel: Es ist herausfordernd und anstrengend, aber nicht erschöpfend. Kinder bekommen davon kein Burnout. Und: Spiel ist eine Lebensform – auch für Erwachsene. �

Pädagogische Werktagung
Das innere Kind lebt immer

„Faszination Spiel“ heißt es bei der Internationalen Pädagogischen Werktagung in Salzburg. Eröffnungsredner ist Thomas Brezina. Der Erfolgsautor spricht im Interview über das Spiel als Lebensform und was Kinder in herausfordernden Zeiten brauchen. RB: Welche Faszination und welche Kraft stecken im Spiel? Thomas Brezina: Kinder, die spielen, entdecken und erleben die Welt rund um sich, machen Erfahrungen, spüren Gefühle, lernen sich selbst kennen, versinken in ihrer Tätigkeit. Man könnte sagen:...

  • 12.07.22
Sie lachen, obwohl ihr Kindsein in Syrien von Krieg und Armut geprägt ist. Immer mehr Kinder müssen die Schule verlassen und arbeiten,  damit die Familie über die Runden kommt.
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Caritas Auslandshilfe
Not wächst jeden Tag

Sie haben den Krieg überlebt. Nun ist es der Hunger, gegen den sie kämpfen. In Syrien leben neun von zehn Menschen unter der Armutsgrenze. Im Libanon, einem weiteren Schwerpunktland der Caritas Salzburg, ist es mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Die Preise der Grundnahrungsmittel sind in Syrien um 270 Prozent gestiegen. Im Libanon sieht es kaum besser aus. Der Krieg in der Ukraine verstärkt die Hyperinflation und enorme Preissteigerungen weiter. „80 Prozent des Weizens kommen aus der Ukraine...

  • 05.07.22

Reisen

Vorfreude bei Peter Ebner und Christoph Kandlbinder (r.). Fürs Foto präsentiert Ebner Fenchel, der laut Hildegard von Bingen ein Frohmacher ist – also das ideale Gemüse, um sich für die Bildungsreise der Männerbewegung vorzubereiten.

Reisen mit der Katholische Männerbewegung
Auf Hildegards Spuren

Wohin reisen wir, wenn es wieder möglich ist? Die Katholische Männerbewegung hat ihr Ziel schon gefunden. Sie folgt am Ende des Sommers der Mystik am Rhein und Hildegard von Bingen. Dabei gilt für die KMB, wie schon in Vor-Coronazeiten: Bewusst reisen, statt billig irgendwohin fliegen. Über allem steht natürlich die Sicherheit und die hängt wie so vieles in dieser Zeit von der Entwicklung der Pandemie ab. „Nur wenn wir die Reise verantwortungsvoll durchführen können, findet sie statt“, sagt...

  • 27.04.21

Kunst & Kultur

Eine Institution verlässt den Dom: Nach dem Abschied von Heribert Metzger wird das Organistenamt ab 1. September doppelt besetzt: mit Philipp Pelster und Judith Trifellner-Spalt.
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Domorganist
„Man muss horchen, was die Orgel will“

Heribert Metzger, seit 2005 Domorganist in Salzburg, erinnert sich an das schönste Lob, an glückliche Fügungen und traurige Momente. Am 28. August wird der „Orgel-Versteher“ zum vorerst letzten Mal im Salzburger Dom­ einen Gottesdienst gestalten. von Thomas Manhart RB: Sie sind in Wien in einer gläubigen Familie aufgewachsen, aber wie sind Sie genau zum kirchlichen Orgelspiel gekommen? Heribert Metzger: Ich hatte das Glück, dass ich in meiner Heimatkirche regelmäßig gute Organisten erlebt habe....

  • 09.08.22
Der Dom und sein Kapellmeister: János Czifra.
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Domkapellmeister
Ein halbes Leben für die Dommusik

János Czifra, seit 35 Jahren Leiter der Salzburger Dommusik, scheidet mit 1. September als Domkapellmeister aus dem Amt. In seinem Gefühlskosmos überwiegt „Dankbarkeit für ein Privileg“. von Thomas Manhart Salzburg. Er ist ein hochmusikalischer und zugleich ein tief gläubiger Mensch. Der Beruf – oder vielmehr die Berufung –  des Domkapellmeisters war János Czifra in die Wiege gelegt, seit er als fünfjähriger Knirps in der ungarischen Heimat die im Chor singende Mutter zum Gottesdienst...

  • 19.07.22
Eindrucksvoll: Mit 320 Quadratmetern ist das Apsisfenster der Erentrudis-Kirche in der Salzburger Herrnau eines der größten Kirchenfenster weltweit.

Kirchenfenster
Aus Klagen wird ein Freudentanz

Ein Kirchenfenster als Inspiration für ein Musikprojekt? Diese Idee setzt die Flötistin und Organisatorin Elisabeth Möst mit einem kleinen Ensemble in der Kirche der Stadtpfarre Herrnau um. von Thomas Manhart Ihre Werke sind vermutlich bekannter als ihr Name. Unter den Holzschnitten und Glasmalereien der Künstlerin Margret Bilger (1904–1971) befinden sich zahlreiche Kirchenfenster, darunter eine riesige Bleiglas-Fensterwand, die sie vor 60 Jahren für die Stadtpfarrkirche St. Erentrudis in...

  • 08.06.22
Maria Kutscha übergab Dommuseum-Direktor Reinhard Gratz (l.) und Diözesankonservator Roland Kerschbaum 60 komplette und damit seltene Vedute.

Kunstschatz
Rare Gabe für das Dommuseum

Es passiert selten, dass Vedute, also Ansichten, als Gesamtwerk erhalten sind. Oft sind einzelne Seiten herausgeschnitten. Anders bei Maria Kutscha: Die Salzburgerin schenkte dem Dommuseum 60 komplette Tafeln mit Ansichten aus dem Salzburg der 1730er-Jahre in einem Buch. von Michaela Hessenberger Von der Mariensäule am Domplatz keine Spur, der Brunnen am Kapitelplatz fehlt, dafür ziehen Pferde Bürger und Waren in Kutschen durch die Stadt: Diese Werke mit Szenen aus der Salzburger Altstadt (und...

  • 25.05.22

Serien

Premium
In Güssing blinzelt die Sonne durch die dicke Wolkendecke, die Burg thront über der Stadt, in der Basilika befindet sich die Grabstätte des seligen Ladislaus Batthyány-Strattmann.
3 Bilder

Spurensuche | Sommerserie Teil 5
Besuch beim seligen Doktor

Ladislaus Batthyány-Strattmann galt als Arzt der Armen und ist heute der erste Selige aus dem Burgenland. Seine Grabstätte befindet sich in der Basilika von Güssing. Viel hat er schon bewirkt, er wird auch weiterhin heilen. Karl Schauer Das Burgenland ist langgezogen, reich und verschieden geprägt, ein schmaler Korridor von Nord bis Süd, von Kittsee bis Güssing, die Staatsgrenzen zu Ungarn sind keine wirklichen Grenzen, zumindest was die Kultur und die Mentalität betrifft. So spricht man hier...

  • 27.07.22
Premium
„Zelle des Ursprungs“ – Keller aus der Gründungszeit des Klosters.
8 Bilder

Spurensuche | Sommerserie Teil 4
Pionierin und Vorbild

Die Brixnerin Maria Hueber war eine Frau mit Weitblick, von großer Spiritualität und eine Pionierin. Sie gründete im Jahr 1700 nicht nur die erste unentgeltliche Mädchenschule in Tirol, sondern auch den Orden der Tertiarschwestern des hl. Franziskus, der heute auf drei Kontinenten wirkt. Die Runggadgasse ist eine der ältesten Gassen in der Brixner Altstadt. Die mittelalterlichen Häuserfassaden mit den schmucken Erkern geben davon Zeugnis. „Klein Assisi“ – so wird der südliche Ausläufer der...

  • 25.07.22
Premium
Propstei St. Gerold. Die über dem Grab des hl. Gerold errichtete Propstei befindet sich in einer größeren Umbauphase.
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Spurensuche | Sommerserie Teil 3
Im Einklang mit der Natur

Um 900 als Herzog in Sachsen oder Rätien geboren, verbrachte der hl. Gerold den Großteil seines Lebens als Einsiedler im Großen Walsertal. Hier widmete er in der Stille sein Leben der Gottsuche. Ein Besuch in der Propstei St. Gerold. Joachim Schwald Auf der Sonnenseite des Großen Walsertals in Vorarlberg gelegen, erreicht man die rund 400-Seelen-Gemeinde St. Gerold von der Bezirkshauptstadt Bludenz kommend in rund einer halben Stunde Fahrzeit. Die frisch sanierte Faschinastraße schlängelt sich...

  • 19.07.22
Premium
Bodenständig: Sr. Maria Restituta Kafka war auch manches Mal einem Gulasch und einem Bier nicht abgeneigt.
4 Bilder

Spurensuche | Sommerserie Teil 2
Ein „4er“ in Religion – und trotzdem selig

Der einzigen Ordensfrau, die während des Dritten Reichs gerichtlich zum Tod verurteilt und auch tatsächlich hingerichtet worden ist, ist eine informative Dauerausstellung im Wiener Hartmannkloster gewidmet. Was das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) mit Sr. Restituta Kafka zu tun hat, zeigt ein Besuch dieser Ausstellung. Die Hartmanngasse im fünften Wiener Gemeindebezirk Margareten ist eine ruhige Seitengasse der belebten Wiedner Hauptstraße. In den Räumlichkeiten des...

  • 06.07.22

Kirche, Feste, Feiern

Fronleichnam
Fest der Gegenwart Christi in Brot & Wein

Zu Fronleichnam gedenkt die Kirche der Einsetzung des Sakraments der Eucharistie durch Jesus Christus selbst. Somit lässt sich Fronleichnam sozusagen als zweiter Gründonnerstag unter anderen, fröhlicheren Vorzeichen verstehen. Christus existiert nicht mehr in menschlicher Gestalt. Seine Gegenwart ereignet sich nun in Form von Brot und Wein. Warum wird bei uns Fronleichnam an einem Donnerstag gefeiert? Der Termin steht in engem Zusammenhang mit dem Gründonnerstag, an dem das letzte Abendmahl...

  • 10.06.20

Im Jahreskreis
Weißer Sonntag

Momentan müssen wir Christen auf gewohnte und lieb gewonnene Rituale verzichten, obwohl gerade diese die Hochfeste im Jahreskreis zu einem sinnlichen Fest werden lassen. Bräuche und Rituale – und hier ganz besonders um Ostern – vermögen in ganz eindrücklicher Weise den Leidensweg Christi hin bis zur Auferstehung zu veranschaulichen und vielfach auch musikalisch zu verstärken.Dieses Jahr ist es für uns alle eine neue Erfahrung gewesen, dieses Fest der „Auferstehung und des Lebens“ nicht in...

  • 15.04.20

Sonderthemen

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Ein Jubiläum in Zuversicht
Beten Sie für den Frieden?

Das Magazin inpuncto hat nach Erfahrungen mit dem Friedensgebet gefragt. Versöhnung. Wir im Servitenorden beten regelmäßig für Frieden in unseren Gemeinschaften, den Familien, der Gesellschaft und in der Welt. Dafür haben wir mehrere Gebete, die Bezug auf zwei große Figuren unserer Ordensgeschichte nehmen. Der hl. Philipp Benizi rief als päpstlicher Legat im zerrütteten Mittelitalien zur Versöhnung zwischen verfeindeten Parteien auf. Der hl. Peregrin Laziosi, ein aufrührerischer Jugendlicher,...

  • 29.01.22
Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
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Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
Exerzitien sind geistliche Übungen. In Verbindung mit dem Schauen der wundersamen Gebirgswelt und dem gleichmäßigen Steigen verbinden sie sich zu einem spirituellen Erlebnis.
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Exerzitien an ungewöhnlichen Orten
„Viele Wege führen zu Gott. Einer davon geht über die Berge“

Bernhard Kellner ist leidenschaftlicher Bergsteiger. Einmal im Jahr zieht sich der Journalist und Pressesprecher der Erzdiözese München-Freising zu geistlichen Übungen ins Gebirge zurück. Im Sommer 2020 verbrachte er seine Bergexerzitien im Steinernen Meer in den Berchtesgadener Alpen. Mein Herz verwandelt sich in den Bergen. Als wir an einem verregneten Junitag 2020 von Salet am oberen Ende des Königssees den steilen und glitschigen Sagerecksteig empor­klimmen, höre ich schon nach wenigen...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Zur Fußball-EM (5)
Was bleibt von der Fußball-Europameisterschaft?

142 geschossene Tore, 150 gelbe Karten, eine gelb-rote, 5 rote Karten, 51 Spiele von 24 teilnehmenden Nationen in 31 Tagen in elf Städten. Das war die Fußball-EM in Zahlen. Die Veranstalter ziehen positive Bilanz. Die Frage, die sich nach so einem Groß-Event immer stellt: was bleibt? Hoffentlich nicht nur das Coronavirus, das sich auch aufgrund der Stadionauslastungen in Pandemie-Zeiten munter weiterverbreitet. Zuletzt sind es außerdem rassistische Angriffe, die der Sport in den letzten...

  • 13.07.21

Zur Fußball-EM (4)
Religiöses im Sport

„Més que un club“ (Mehr als ein Verein). Dieser Schriftzug ziert die Zuschauertribüne im Stadion des FC Barcelona. Als mehr als „nur Sport“ empfinden viele „ihren“ Fußball. Und es gibt religiöse Berührungspunkte: Im Camp Nou in Barcelona finden Fans eine Stadionkapelle, um dort zu beten, heiraten oder Kinder taufen zu lassen. Die seit 1957 bestehende Kapelle war die erste in einem europäischen Stadion und wurde der hl. Maria geweiht. In Hamburg-Altona kann man sich auf dem an das Stadiongelände...

  • 07.07.21

Zur Fußball-EM (3)
Ist Sport eine Religion?

Ob Sport als Religion gelten oder ausgeübt werden kann, ist nicht nur ein komplexes Forschungsthema, sondern vor allem eine Frage der Definition von Religion. Begriffe wie Quasireligion, Ersatzreligion und Religionsersatz fallen uns hier ein. Religionswissenschaftlich gibt es unter anderem den substantialistischen und funktionalistischen Ansatz: Der erste konzentriert sich auf das „Wesen“, den Inhalt, einer Religion, beim zweiten geht es um die Funktionen, die Religion erfüllt, zum Beispiel...

  • 29.06.21

Zur Fußball-EM (2)
Sport & Religion haben Parallelen

„Fußballgott“, „heiliger Rasen“, der Schlusspfiff als „Erlösung“ beim Österreich-Sieg für den Einzug ins Achtelfinale – freilich wird vieles von Medien suggeriert. Aber es sind nicht nur Phrasen und religiös entlehnte Wortgebilde, sondern tatsächliche Gemeinsamkeiten der beiden Gesellschaftsbereiche auszumachen. Die of-fensichtlichste: die Anhängerschaft. Religion hat ihre Gläubigen, Sport seine Fans. Gerne wird eine Fangemeinde mit einer religiösen Gemeinde verglichen. Verehrung, Rituale,...

  • 22.06.21

Glaube & Spiritualität

Der Glaube ist unsere Lebenshaltung, sagen Dino und Hildegard Bachmaier.

Treue und Berufung
Zwischen Kirche und Kaffee

Hildegard und Dino Bachmaier kennen die Höhen und Tiefen von Beziehung und Berufung. Nach 25 Jahren Ehe teilen sie ihre Erfahrungen als Ehepaar für das Projekt 100 Jahre Treue. von David Pernkopf  Salzburg/Straßwalchen. „Gott war von Anfang an dabei. Auch wenn uns das nicht immer bewusst war“, sagt Diakon Dino Bachmaier über die vergangenen 25 Jahre Ehe. Gemeinsam mit seiner Frau Hildegard feiert er heuer das Jubiläum ihres Ehebundes. Seit einem gemeinsamen Gang in die österliche...

  • 08.09.21

Vorbereitung auf den Eucharistischen Weltkongress
Von Christus gesammelt

Mitten in unserem Alltag rufen sie uns und erinnern uns daran, dass wir als Christen eine Gemeinschaft der Herausgerufenen sind; Kirche, die Ekklesia Gottes. Wir sind das „von der Einheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes her geeinte Volk“, wie das Zweite Vatikanische Konzil betont. Das bezeugen wir auch, wenn wir beim Betreten der Kirche das Weihwasser nehmen und uns in Erinnerung an unsere Taufe im Namen des dreifaltigen Gottes bekreuzigen. In der Taufe wurden wir in den Leib...

  • 19.03.20

Geschichtliches & Wissen

Sigrid-Maria Größing ist Germanistin, Autorin sowie Expertin für Österreichs Geschichte, Monarchie und Adel.

Habsburger
Wer war Kaiserin Zita?

Eine Expertin für den Hochadel Europas und vor allem Österreichs ist Sigrid-Maria Größing aus Großgmain. Die Autorin und Historikerin macht sich für das Rupertusblatt auf eine Spurensuche. Wer – und vor allem wie – war Kaiserin Zita? von Michaela Hessenberger Wenn Sigrid-Maria Größing über Österreichs letzte Kaiserin spricht, runzelt sie die Stirn. Ganz offensichtlich ist diese Frau, deren Seligsprechung gerade vorangetrieben wird, für die Autorin schwer einzuschätzen. „Als meine Großeltern in...

  • 18.05.22
Rund 84 Jahre nach ihrer Auflösung ist Dietmar Winkler einer von zahlreichen Professorinnen und Professoren, die die Theologische Fakultät in Salzburg mit Leben füllen.

Universität Salzburg
Hier gab es Widerstand

Als die Nazis kamen, mussten die Theologen gehen: Fast 84 Jahre ist es her, seit die Theologische Fakultät in Salzburg im NS-Regime zwangsweise aufgelöst wurde. Einen Einblick in die Geschichte und den neuen Band zum Thema gibt der Kirchenhistoriker Dietmar Winkler. von Alexandra Hogan An der Theologischen Fakultät in Salzburg bringt Dietmar Winkler als Professor seinen Studentinnen und Studenten Patrologie und die kirchliche Vergangenheit näher. Genau diesen Ort haben die Nationalsozialisten...

  • 02.03.22
„Verkündigung an Maria“ von Andreas Nesselthaler (1808), abgebildet am Hochaltarblatt in der Pfarrkirche Grödig.�

Diözesangeschichte
Bischofshof statt Zarenthron

Hofmaler. Vor 200 Jahren, am 24. September 1821, verstarb in Salzburg Andreas Nesselthaler. Er war der letzte fürsterzbischöfliche Hofmaler – eine stille, aber sehr vielseitige und begabte Künstlerpersönlichkeit. von Roland KerschbaumDiözesankonservator der Erzdiözese Salzburg „Nesselthaler, der als Mensch und Künstler von jedem Kunst- und Menschenfreunde aufgesucht und gekannt zu werden verdient.“ So beschreibt der Salzburger Domherr Friedrich von Spaur in wenigen treffenden Worten den 1748 in...

  • 22.09.21
Freuen sich auf Besuch: Andreas Herzog (l.), Hermann Mayerhofer und das Museum-Team.
4 Bilder

Zum Tag des Denkmals
Hüter gotischer Raritäten

von Michaela Hessenberger Schatzsammler des Glaubens sind Hermann Mayerhofer und Andreas Herzog vom Bergbau- und Gotikmuseum in Leogang. Tief ergriffen sind sie von der christlichen Kunst in ihren Häusern. Ein Lokalaugenschein. Bescheiden und doch voller Strahlkraft steht sie hinter Glas und blickt milde auf das Kind in ihrem Arm: Die Schöne Madonna auf dem Silbersockel. Künstler haben sie um das Jahr 1400 gefertigt, aus Buchsbaumholz und mit viel Fingerspitzengefühl. Das beweist etwa der...

  • 15.09.21

Pfarrleben

Große Vorfreude bei den Mitgliedern des Kirchenchors.

Radio und Fernsehen
Live-Gottesdienst diesmal aus Tirol

In St. Johann/Tirol wird seit Wochen fleißig für den Radio- und TV-Gottesdienst am 14. August geprobt. Der Kirchenchor und sein Leiter feilen vor allem am „Kyrie“ und „Agnus Dei“ aus Franz Schuberts G-Dur-Messe. von Thomas Manhart „Wir sind schon recht nervös. Für uns ist das eine echte Premiere“, gibt Christiane Pürstl, Obfrau des Kirchenchores in St. Johann in Tirol freimütig zu. Zumal der Gottesdienst am Sonntag, dem 14. August, um 10 Uhr sowohl im Radio zu hören als auch live auf ORF III zu...

  • 09.08.22
Moderne Mechanik, neue Klangfülle – nur optisch hat sich nicht viel verändert. Das Gehäuse der Orgel steht unter Denkmalschutz.

Orgelweihe
Saalfelden feiert seine neue Orgel

Mit der Weihe samt Orgelkonzert am Sonntag, dem 29. Mai, sowie zwei weiteren Festkonzerten in der Woche darauf feiert Saalfelden nach pandemiebedingten Verschiebungen das neue musikalische Schmuckstück der Stadtpfarrkirche: die größte Orgel im Pinzgau. von Thomas Manhart Mit 30 Registern und 1700 (bis zu fünf Meter langen) Pfeifen ist sie die größte Orgel im Pinzgau – das seit Herbst 2021 in der Stadtpfarrkirche Saalfelden erklingende Instrument des deutschen Orgelbaumeisters Tilman Trefz. Und...

  • 18.05.22
Doppelt hält besser: Der ORF bringt am  Wochenende gleich zwei Sendungen mit dem Singkreis Zederhaus unter der Leitung von Hubert Pfeifenberger (l.).

Radioübertragung
Live-Gottesdienst aus dem Lungau

In Zederhaus ist die Vorfreude groß – besonders beim dortigen Singkreis. Am 30. April sind die Lungauer in der ORF-Fernsehsendung „Österreich vom Feinsten“ zu Gast, am 1. Mai gestaltet der gemischte Chor dann den live von Radio Salzburg/Ö2 übertragenen Gottesdienst aus der Pfarre Zederhaus. von Thomas Manhart Das gab es noch nie. Innerhalb nur eines Wochenendes darf sich der Singkreis Zederhaus gleich zweimal einer gro­ßen Öffentlichkeit präsentieren – in der aufgezeichneten TV-Sendung...

  • 27.04.22
Die abstrakten Kreuzweg-Bilder von Künstler Thomas Stadler (l.) zieren heuer in der Fastenzeit dank Pfarrgemeinderats-Mitglied Ursula Kelz und Pfarr­assistentin Elisabeth Müller (r.) wieder prominent den Bürmooser Kirchenraum.

Kreuzweg
„Brauchen einen würdigen Platz“

Während der Fastenzeit wird in Bürmoos daran erinnert, dass es neben der klassisch-historischen Kreuzweg-Darstellung in der Kirche auch eine abstraktere Variante aus den 80er-Jahren gibt. Was immer noch fehlt, ist eine dauerhafte Würdigung der Kunstwerke. von Thomas Manhart Die ganz große Liebe ist es nicht überall, die den „modernen“ Kreuzweg-Bildern des Künstlers und Religionslehrers Thomas Stadler in der Pfarre Bürmoos entgegengebracht wird. 1988 präsentiert, wurden sie während der...

  • 30.03.22
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