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Das Pilgerdenkmal am Alto del Perdon erinnert an die tausenden Pilgerinnen und Pilger, die hier unterwegs waren, sind und sein werden.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_7: Santiago de Compostela
… meinem Ziel entgegen

In Santiago de Compostela, dem Ziel aller Jakobswege, wird heuer ein „Heiliges Jakobsjahr“ begangen. Höhepunkt ist das Fest des Apostels Jakobus am 25. Juli. Warum gehen Menschen heute diesen Weg, was bewegt sie, und was bleibt? Einer, der den spanischen Camino vor drei Jahren selbst gegangen ist, gibt Auskunft. Paul Sieberer Wir werden den Jakobsweg nicht gehen. Es sind zu viele Leute unterwegs!“ Diese weit verbreitete Meinung wurde auch von meiner Frau und mir vertreten. Trotzdem beschlossen...

  • 22.07.21
Glaube & Spiritualität

SOMMERSERIE 2021
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startete die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 28.05.21

Nachrichten - Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

Bewusst leben & Alltag
Regen und Hochwasser zogen eine Spur der Verwüstung. Wie Pfarren und Caritas nun auf die Menschen in Not zugehen.
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Hochwasser
Rasch Hilfe leisten

Nach dem Hochwasser. Kirchen und Pfarrhöfe sind in den drei am stärksten betroffenen Gemeinden Hallein, Mittersill und Kufstein weitgehend unbeschädigt. Nach dem Schrecken sind die Teams in Absprache mit der Caritas nun zum Helfen da. Die gute Nachricht zuerst: Kirchliche Gebäude sind verschont geblieben. Das Rupertusblatt hat einen Rundruf in Hallein, Mittersill und Kufstein gestartet, um sich einen Überblick zu verschaffen: Die Bilder der Sturzflut in Hallein sind durch die Medien gegangen....

Kirche hier und anderswo
Ein Dach, zehn Glieder: Elisabeth Mayer und Simon Ebner stellen die neuen Statuten der KA vor. Diese Gliederungen sind: Aktion Leben, Kath. AkademikerInnenverband, Katholisches Bildungswerk, Katholische Frauen- sowie Männerbewegung, Hochschuljugend, Katholische Jugend, Jungschar, Kirche und Arbeitswelt sowie das Jugendzentrum IGLU.
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Katholische Aktion
Guter Wein, neue Schläuche

Mit neuen Statuten und einem topaktuellen Leitbild hat die Katholische Aktion nun eine Verfassung, die Engagement fördert und ein KA-Patentrezept – die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen – stärkt“, sagt Präsidentin Elisabeth Mayer. Ein Überblick über das, was nun neu ist. von Michaela Hessenberger „Konstruktiv auf äußere Einflüsse reagieren – das war unser Ziel. Und das ist uns gut gelungen“, sagt Simon Ebner, Generalsekretär der Katholischen Aktion (KA). 2018 rief die Erzdiözese...

Pfarrleben
Otto Neuhauser ist seit 80 Jahren Mesner in Brandenberg – 55 Jahre sogar gemeinsam mit seiner Frau Cilli. Schon als Bub war er für das Wetterläuten verantwortlich. Ihm war und ist es wichtig, seine Verbundenheit mit der Kirche an seinen Sohn Rupert und die ministrierenden Enkelkinder weiterzugeben.
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Einsatz für die Kirche
Mit Leidenschaft Mesner

Familientradition. Seit nunmehr 80 Jahren ist Otto Neuhauser aus Brandenberg Mesner. In seiner Familie wird das Mesnern von Generation zu Generation weitergegeben – die ganze Familie übernimmt mit Begeisterung und Verantwortung die unzähligen sichtbaren und unsichtbaren Aufgaben in der Pfarrkirche. von Daniela Pfennig Mitten im Dorfzentrum von Brandenberg, neben der Pfarrkirche, steht der Mesnerhof von Familie Neuhauser. Seit Generationen wird hier am Hof die Mesnerei weitergegeben. Derzeit...

Kirche hier und anderswo
Erzbischof Franz Lackner hat am 14. Juli sein 65. Lebensjahr vollendet.
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Erzbischof-Interview
„Bin dankbar, dass ich meine Berufung leben darf“

Zweifachen Grund zum Feiern hatte Erzbischof Franz Lackner dieser Tage. Zum 30-Jahr-Priesterjubiläum und 65. Geburtstag spricht Salzburgs Oberhirte über seine Berufung, die Relevanz der Kirche, Herausforderungen wie den synodalen Prozess und seinen arbeitsintensiven Sommer mit Pausen. RB: Herr Erzbischof, Sie wurden vor 30 Jahren, am 23. Juni 1991, zum Priester geweiht. Wie haben Sie das Jubiläum gefeiert? Erzbischof Franz Lackner: Ich habe das Weihejubiläum sehr ruhig begangen – mit der...

Kirche hier und anderswo

Erzbischof Franz Lackner und Caritasdirektor Johannes Dines wollen eine Zukunft ohne Hunger – dafür läutet bald auch die Domglocke.

Glockenläuten gegen den Hunger
Solidarität hat einen schönen Klang

690 Millionen Menschen hungern. Glockenläuten in den Kirchen soll das ins Bewusstsein rücken: am Freitag, 30. Juli, um 15 Uhr. „Glocken rufen uns zum Gebet. Sie wollen uns herausnehmen aus dem oft selbstbezüglichen Alltag. Sie wollen uns aufmerksam machen darauf, was um uns und in der Welt abseits unserer eigenen Geschäftigkeit passiert“, sagt Erzbischof Franz Lackner. Er unterstützt die Aktion „Glocken läuten gegen Hunger“, die heuer bereits zum vierten Mal über die Bühne geht. Der Erzbischof...

  • 20.07.21
Ein Dach, zehn Glieder: Elisabeth Mayer und Simon Ebner stellen die neuen Statuten der KA vor. Diese Gliederungen sind: Aktion Leben, Kath. AkademikerInnenverband, Katholisches Bildungswerk, Katholische Frauen- sowie Männerbewegung, Hochschuljugend, Katholische Jugend, Jungschar, Kirche und Arbeitswelt sowie das Jugendzentrum IGLU.
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Katholische Aktion
Guter Wein, neue Schläuche

Mit neuen Statuten und einem topaktuellen Leitbild hat die Katholische Aktion nun eine Verfassung, die Engagement fördert und ein KA-Patentrezept – die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen – stärkt“, sagt Präsidentin Elisabeth Mayer. Ein Überblick über das, was nun neu ist. von Michaela Hessenberger „Konstruktiv auf äußere Einflüsse reagieren – das war unser Ziel. Und das ist uns gut gelungen“, sagt Simon Ebner, Generalsekretär der Katholischen Aktion (KA). 2018 rief die Erzdiözese...

  • 20.07.21
Erzbischof Franz Lackner hat am 14. Juli sein 65. Lebensjahr vollendet.
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Erzbischof-Interview
„Bin dankbar, dass ich meine Berufung leben darf“

Zweifachen Grund zum Feiern hatte Erzbischof Franz Lackner dieser Tage. Zum 30-Jahr-Priesterjubiläum und 65. Geburtstag spricht Salzburgs Oberhirte über seine Berufung, die Relevanz der Kirche, Herausforderungen wie den synodalen Prozess und seinen arbeitsintensiven Sommer mit Pausen. RB: Herr Erzbischof, Sie wurden vor 30 Jahren, am 23. Juni 1991, zum Priester geweiht. Wie haben Sie das Jubiläum gefeiert? Erzbischof Franz Lackner: Ich habe das Weihejubiläum sehr ruhig begangen – mit der...

  • 13.07.21
Seinen Dienst in der Erzdiözese Salzburg tritt Ernst Wageneder mit September an. Schwerpunkte: Salzburgs Kirchen, der Tourismus und neue Wege in der Seelsorge.�

Pastoralinnovation: Ernst Wageneder
Er soll neue Wege ausprobieren

30 Kilometer liegt Ernst Wageneders frühere Wirkungsstätte – die Basilika in Mondsee – von seiner neuen entfernt. Er erzählt, welche Aufgaben er bald rund um die Salzburger Kirchen und in der Erzdiözese übernimmt. Interview: Michaela Hessenberger RB: Von der Sound-of-Music-Kirche in Mondsee in die Festspielstadt – wie kam das? Ernst Wageneder: Nach vollen 16 Jahren in meiner Pfarre wird es Zeit für neue Aufgaben. Niemand dachte, dass ich die Gemeinde jemals verlassen würde. Doch ich habe den...

  • 07.07.21

Glaube

Das neue Buch „Ausgelacht?! Glaube und die Grenzen des Humors“ von Andreas G. Weiß ist ab sofort erhältlich.

Glaube und Humor
„Das tastet Gott nicht an“

Die Debatte, ob Satire – wie Mohammed-Karikaturen – vertretbar ist, beschäftigt die westliche und arabische Welt immer wieder. In seinem neuen Buch geht Andreas G. Weiß dem Thema Humor und Glaube nach – und erklärt, wo Spaß seine Grenzen hat. Interview: Alexandra Hogan RB: Hat Humor in der katholischen Kirche einen Platz? Andreas G. Weiß: Es hat sehr wohl Zeiten gegeben, da sagte man: Mit dem Lachen können wir in der Kirche wenig anfangen; gerade im frühen Mittelalter, in den platonisch...

  • 15.07.21
Erzbischof Franz Lackner legt Rupert Samtner die Hände auf.
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Priesterweihe
„Sei Verwalter des Evangeliums“

Seine Priesterweihe empfing der Lungauer Rupert Santner am Dienstagnachmittag, Erzbischof Franz Lackner legte dem 31-Jährigen die Hände auf. Die beiden Heiligen Petrus und Paulus, an deren Hochfest die feierliche Weihe stattfand, empfahl der Salzburger Oberhirte dem Weihekandidaten im Dom besonders. „Sei ein guter priesterlicher Verwalter des Evangeliums“, bat Lackner ihn. Danach betonte der Erzbischof den Wert von allgemeinem und besonderem Priestertum; beide seien „kommunizierende Gefäße“,...

  • 29.06.21
Pfarrer Roland Kerschbaum hat in seiner Pfarrkirche in Elsbethen einen Seitenaltar mit dem Bild des heiligen Antonius von Padua. Sein Gedenktag ist am 13. Juni.

Heiliger Antonius
Der Helfer beim Suchen

Mein Schlüssel ist weg. Ich rufe spontan den hl. Antonius an. Am nächsten Tag – beim Rasenmähen, plötzlich glänzt mir etwas entgegen: Mein Schlüsselbund. Ich denke mir sofort: Antonius hat geholfen. Es mag zunächst ein Widerspruch sein: Der 1946 zum Kirchenlehrer erhobene Antonius von Padua (etwa 1195–1231) wurde ausgerechnet deshalb zum Volksheiligen, weil er unzähligen Menschen bis heute geholfen hat, verlorene Dinge wiederzufinden. Aber hat nicht gelehrtes Wissen meist auch mit Suchen und...

  • 09.06.21
Ihre Liebe zu Kindern und Familie ist Katharina Achammer, hier mit Enkelin Paula, förmlich anzusehen. Mit viel Liebe hat sie auch ihren christlichen Elternratgeber gestaltet.�

Elternratgeber
Spüre Gottes Siegel im Herzen!

Der Heilige Geist steht im Mittelpunkt des christlichen Elternratgebers „Berge versetzen“ der Salzburgerin Katharina Achammer. Im Interview spricht sie über die Herausforderungen der Kindererziehung und wie sie mithilfe des Heiligen Geistes gut gelingen kann. RB: Sie haben viele Jahrzehnte als Pädagogin gearbeitet. Wie hat sich die Kindererziehung in dieser Zeit verändert? Welchen Herausforderungen stehen Eltern heute gegenüber? Achammer: Erziehung ist für Eltern sicher viel schwieriger als...

  • 01.06.21
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Menschen & Meinungen

Nach dem Festakt freute sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer (im Bild mit Ehefrau Chrristina) über seinen Rupert-und-Virgil-Orden. Erzbischof Franz Lackner und Ordinariatskanzlerin Elisabeth Kandler-Mayr gratulierten.

Auszeichnung für Landeshauptmann
Er erhielt den höchsten Orden

Rupert und Virgil in Gold mit Stern am Band – die ranghöchste Auszeichnung der Erzdiözese Salzburg erhielt der Landeshauptmann aus den Händen des Erzbischofs. „Dieses Ehrenzeichen wird selten verliehen“, sagte Erzbischof Franz Lackner zu Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Nun haben wir die Gelegenheit, einen hochverdienten Mann damit auszuzeichnen und ihm Vergelt’s Gott zu sagen.“ Das geschah vor einer Versammlung jener Repräsentantinnen und Repräsentanten, die für die Erzdiözese und die...

  • 29.06.21
Gunter Mackinger zeigt sein silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik.  „Tragen könnte ich es am Opernball. Doch da zieht es mich nicht hin.“

Ehrung
Dieser Einsatz ist ausgezeichnet

Gunter Mackinger, der frühere „Mister Obus & Lokalbahn“ in Salzburg, erhielt eine hohe Bundesauszeichnung. Groß ist die Freude bei der Katholischen Aktion und der gesamten Erzdiözese. Ist Mackinger doch seit Jahren KA-Vizepräsident. Coronabedingt entfiel die feierliche Übergabe bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Mit telefonischer Vorankündigung überbrachte die Post das Packerl mit besonderem Inhalt. Die Wertschätzung kam bei Mackinger trotzdem ungetrübt an. „Es ist eine Ehre und eine...

  • 15.06.21
Der Preis des Salzburger Kulturfonds für Kinder- und Jugendprojekte ging 2019 an Early Life Care. Bild: Michaela Luckmann, PMU-Rektor Wolfgang Sperl.

St. Virgil
Mit Herz und Verstand dabei

31 Jahre arbeitete und wirkte Michaela Luckmann in St. Virgil. Mit Juni hat sich die 61-Jährige in den Ruhestand verabschiedet. Sie hinterlässt große Spuren. Es liest sich wie eine gut ausgedachte Geschichte. Michaela Luckmann verschlug es vor drei Jahrzehnten selbst mit der Teilnahme an einem Kurs nach St. Virgil, wo ihre Karriere als Erwachsenenbildnerin begann. Bei der begehrten Eltern-Kind-Gruppe lernte die zweifache Mutter die Montessori-Pädagogik kennen. Sie übernahm selbst eine Gruppe,...

  • 09.06.21
Stets im Einsatz für die Kirche und ihre Gläubigen ist Luitgard Derschmidt. In der Katholischen Aktion machte sie Karriere und stieß wichtige Veränderungen an.

Katholische Aktion
Luitgard Derschmidt: Kämpferin für die Menschen

80 Jahre und immer noch für die Katholische Aktion aktiv: Luitgard Derschmidt ist stets für Laien und Dialog eingetreten. Wohlwollende Worte für die Jubilarin findet deren Nach-Nachfolgerin als Präsidentin der Katholischen Aktion (KA) Salzburg, Elisabeth Mayer: „Und wieder ein Beweis: Das kirchliche Ehrenamt hält jung! Ein wacher Geist für die Zeichen der Zeit und die unerschütterliche Überzeugung, dass ein allgemeines Priestertum von Frauen und Männern in der Kirche gottgewollt ist, prägen das...

  • 27.04.21

Bewusst leben & Alltag

Regen und Hochwasser zogen eine Spur der Verwüstung. Wie Pfarren und Caritas nun auf die Menschen in Not zugehen.
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Hochwasser
Rasch Hilfe leisten

Nach dem Hochwasser. Kirchen und Pfarrhöfe sind in den drei am stärksten betroffenen Gemeinden Hallein, Mittersill und Kufstein weitgehend unbeschädigt. Nach dem Schrecken sind die Teams in Absprache mit der Caritas nun zum Helfen da. Die gute Nachricht zuerst: Kirchliche Gebäude sind verschont geblieben. Das Rupertusblatt hat einen Rundruf in Hallein, Mittersill und Kufstein gestartet, um sich einen Überblick zu verschaffen: Die Bilder der Sturzflut in Hallein sind durch die Medien gegangen....

  • 20.07.21
Miteinander kochen hilft beim Einstieg in den vegetarischen Ernährungsstil des Kindes.

Wenn das Kind kein Fleisch mehr isst

Wenn Jugendliche sich entscheiden, von heute auf morgen vegetarisch zu leben, ist Kreativität in der Familienküche gefragt. Expert/innen raten den Eltern, ihr Kind zu unterstützen und die Ernährungsumstellung zum gemeinsamen Projekt zu machen. Die Gründe, warum der Sohn oder die Tochter vegetarisch leben will, können unterschiedlich sein. Vielleicht engagieren sie sich für den Klimaschutz bei „Fridays for Future“ oder sie können dem Geschmack von Fleisch einfach nichts mehr abgewinnen. Doch...

  • 15.07.21
Neues Lebensgefühl in der Pension: Für ihre Enkel Anton (7) und Elias (9) ist Eva Pletzer jederzeit da. Dennoch bleibt Zeit für ehrenamtliches Engagement für die Älteren der Gemeinde, Essen auf Rädern und den Wunschoma-Dienst.

Oma zum Ausleihen
„Ich bin gerne für andere da“

Seit 25 Jahren bietet der Katholische Familienverband Salzburg den beliebten Leihoma-Dienst an. Im September gibt es eine große Feier mit allen Leihomas und Leihopas. Zum bevorstehenden Jubiläum sprach das Rupertusblatt mit Eva Pletzer, die im Pinzgau den Service mit dem Namen Wunschoma mitaufgebaut hat und bis heute koordiniert. von David C. Pernkopf Anzutreffen ist Eva Pletzer aus Fusch an der Glocknerstraße dort, wo sie seit der Pension meist immer bis zum frühen Nachmittag anzutreffen ist:...

  • 14.07.21
Am Großglockner zeigt der Klimawandel, was er anrichtet. Zwar gab es im Winter viel Schnee, langfristig verbessern sich die Chancen von Gletschern laut Experten nicht.
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Internationale Pädagogische Werktagung
„Der Klimawandel zeigt, was schief läuft“

Leugnen lässt sich die Erderwärmung längst nicht mehr. Appelle, die Umwelt endlich zu schützen, verhallen. Bei der 69. Pädagogischen Werktagung spricht Meteorologe Andreas Jäger über die Prozesse in der Natur – und darüber, wie alle selbst gegen den Klimawandel ankämpfen können. von Michaela Hessenberger Frühe Hitzewellen im Juni ließen in Österreich kürzlich aufhorchen. Noch nie waren die Temperaturen in diesem Monat an so vielen Tagen so hoch. In Kanada war die Hitze so stark, dass Wälder und...

  • 13.07.21

Gesellschaft & Soziales

Auch nach einer Trennung brauchen Kinder Mama und Papa. Je verantwortungsvoller die Eltern mit der neuen Situation umgehen, desto besser meistern sie auch die Kinder.

Familie
Recht auf beide Eltern

Das Kinderkarussell unterstützt Kinder, deren Eltern sich im Streit trennen. Es sorgt für Sicherheit, respektvolle Begegnungen und einen neutralen Ort, damit weiterhin eine gute Beziehung zu Mama und Papa möglich ist. Wenn Eltern im Streit auseinandergehen, verlieren sie oft das Wohl des Kindes aus den Augen. Sie müssen wieder lernen, ihre Elternschaft verantwortungsvoll zu leben, damit auch Kinder gut damit umgehen können. „Eine vom Gericht angeordnete Besuchsbegleitung kann einen geschützten,...

  • 09.06.21
Gemeinsam gegen Ausgrenzung und für soziale Gerechtigkeit: Inge Honisch (Schuldnerberatung), Torsten Bichler (Caritas), Gunter Graf (S. Virgil), Gabriele Huber (Diakoniewerk), Ines Grössenberger (Arbeiterkammer), Susanne Hummel-Liersch (Neustart/Saftladen), Carmen Beyer – sie ist Sprecherin der Salzburger Armutskonferenz.

Armutskonferenz
Was heißt, arm sein?

Armut belastet den Alltag zu vieler Familien, erhöht das Risiko einer chronischen Krankheit, führt zu Delogierungen und trifft mehr und mehr Frauen über 65 Jahre. Die Mitglieder der Salzburger Armutskonferenz sagen: „Wir brauchen eine Grundsicherung, die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.“ Armut gab es schon vor Corona. „Doch jetzt sind wir gezwungen genauer hinzuschauen. Die Pandemie wirkt wie ein Brennglas.“ Für Carmen Beyer, Sprecherin der Armutskonferenz, sind mehrere Grenzen bereits...

  • 01.06.21
Der Spatenstich für das Elisabethhaus für zwölf Menschen mit Autismus im Caritas-Dorf St. Anton. Im Bild: Caritas-Direktor Johannes Dines (l.) und Erzbischof Franz Lackner (r.),  dahinter v. l. Wohnbaulandesrätin Andrea Klambauer, Soziallandesrat Heinrich Schellhorn und Landesrätin Daniela Gutschi.
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Caritas-Dorf St. Anton
Besonderes Zuhause

Seit 100 Jahren gibt das Caritas-Dorf St. Anton in Bruck an der Glocknerstraße Menschen mit Behinderung ein Zuhause. Gerade entsteht das neue Elisabethhaus für Menschen mit Autismus. „Mit dem Caritas-Dorf St. Anton wurde vor 100 Jahren ein Ort geschaffen, der Menschen mit Behinderung Betreuung, Therapie und Schulbildung ermöglicht. Hier wird Gemeinschaft in gegenseitiger Achtung und Solidarität gelebt und gearbeitet. St. Anton ist das geworden, was ein Dorf sein soll: ein Zuhause“, freut sich...

  • 25.05.21
3.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt das Land Salzburg bis 2025. In der neuen Ausbildung der Caritasschulen geht es um die Kombi von Pflege und Betreuung.�
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Ausbildung
Neue Wege in die Pflege

Wie begeistert man junge Leute für Pflegeberufe? Caritas und Land Salzburg stellen eine neue Ausbildung vor. Nach dieser sollen Expertinnen und Experten fachlich besonders breit aufgestellt sein. Neugier und Vorfreude auf das Berufsleben sind bei den Schülerinnen und Schülern der Caritas-Schulen schon jetzt deutlich spürbar.   Das „Pflege-Gen“ liegt bei Amelie Hock offenbar in der Familie: „Meine Oma war selbst Altenpflegerin in Obertrum“, erzählt die 17-Jährige. Nicht zuletzt weil die beiden...

  • 12.05.21

Reisen

Vorfreude bei Peter Ebner und Christoph Kandlbinder (r.). Fürs Foto präsentiert Ebner Fenchel, der laut Hildegard von Bingen ein Frohmacher ist – also das ideale Gemüse, um sich für die Bildungsreise der Männerbewegung vorzubereiten.

Reisen mit der Katholische Männerbewegung
Auf Hildegards Spuren

Wohin reisen wir, wenn es wieder möglich ist? Die Katholische Männerbewegung hat ihr Ziel schon gefunden. Sie folgt am Ende des Sommers der Mystik am Rhein und Hildegard von Bingen. Dabei gilt für die KMB, wie schon in Vor-Coronazeiten: Bewusst reisen, statt billig irgendwohin fliegen. Über allem steht natürlich die Sicherheit und die hängt wie so vieles in dieser Zeit von der Entwicklung der Pandemie ab. „Nur wenn wir die Reise verantwortungsvoll durchführen können, findet sie statt“, sagt...

  • 27.04.21

Kunst & Kultur

Sie bringen den Dom zum Klingen: Dommusik-Jubilar Gerrit Stadlbauer und Domkapellmeis-ter János Czifra (r.) mit dem Plakat für J. J. Fux‘ „Missa in C“, die im August stattfindet.�

Kirchenmusik
Die Dommusik zeigt ihre Perlen

Auftakt und Jubiläum: Mit den Domkonzerten gerät die Salzburger Kathedrale im Sommer wieder ins feine Tönen und Schwingen. Indes feiert eine Stütze der Jugendarbeit 20 Jahre bei der Dommusik. Dem Dom zu Salzburg ist Gerrit Stadlbauer verbunden, seit er ein Bub war. Als Domkapellknabe sang er unter Josef Bogensberger. Die anderen Burschen wählten ihn sogar zum „Knabenbischof“. In diesem Amt durfte er gemäß der Tradition am Tag der Unschuldigen Kinder in der Bischofskirche „predigen“. „Somit war...

  • 20.07.21
Einen Neuzugang für die restaurierte Kapelle spendete Radbot-Lothringen (l.). Neben ihm (v.l.): Roland Kerschbaum, Salzburger Burgen- und Schlösser Betriebsführung Maximilian Brunner, Eva Hody, Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl.�
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Schwarzenbergkapelle
Wo der Fürst betete

Jahrzehntelang diente die Schwarzenbergkapelle als Abstellkammer und Durchgangsraum. Nun ist sie wieder in ihrer ursprünglichen Pracht zu sehen – und erinnert dabei sowohl an den einstigen Fürsterzbischof, als auch an ehemalige Bewohner der Alten Residenz. Ganze 170 Jahre lang lag die Schwarzenbergkapelle in der alten Residenz in Salzburg in einem tiefen Dornröschenschlaf. Seit 2019 wurde das Kleinod schrittweise wachgeküsst und jetzt endlich ist die Kapelle wieder für die Öffentlichkeit...

  • 04.03.21
Begehbare Stille in der Salzburger Kollegienkirche.

Kunst in der Fastenzeit
Installierte Stille

Begehbare Stille. In der Salzburger Universitätskirche führt heuer erstmals eine Kunstinstallation in die Fastenzeit ein. Noch bis 7. März ist die Ausstellung „Beyond. Installierte Stille“ in der Kollegienkirche (Universitätskirche) zu sehen. Einzeln betreten neugierige Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung am Aschermittwoch den durch Vorhänge abgetrennten Raum unmittelbar unter der mächtigen Kirchenkuppel. Der Blick geht nach oben.„Die Ausstellung führt uns hinter den Vorhang des...

  • 25.02.21
Der Domchor bei den Proben für ein Konzert im Dom – das Bild stammt aus dem Sommer als das Singen mit entsprechendem Abstand möglich war. Jetzt muss im Chor wieder Lockdown-Stille herrschen, nur Solisten sind erlaubt.

Gottesdienstübertragung aus dem Dom
Im Radio, Fernsehen und im Live-Stream

Aus dem Dom sind die Live-Übertragungen (www.salzburger-dom.at) nicht mehr wegzudenken. In der Mozartwoche gibt es traditionell die Radioübertragung des Gottesdienstes – heuer kommt noch die Übertragung des Gottesdienstes mit Erzbischof Franz Lackner auf ORF III und Bible TV dazu.   Musikalische Gestaltung mit Solisten  Reduziert, doch wie gewohnt auf hohem Niveau. Darauf können sich Hörer und Seher bei der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes freuen. Ein Solistenensemble und...

  • 19.01.21

Serien

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Das Pilgerdenkmal am Alto del Perdon erinnert an die tausenden Pilgerinnen und Pilger, die hier unterwegs waren, sind und sein werden.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_7: Santiago de Compostela
… meinem Ziel entgegen

In Santiago de Compostela, dem Ziel aller Jakobswege, wird heuer ein „Heiliges Jakobsjahr“ begangen. Höhepunkt ist das Fest des Apostels Jakobus am 25. Juli. Warum gehen Menschen heute diesen Weg, was bewegt sie, und was bleibt? Einer, der den spanischen Camino vor drei Jahren selbst gegangen ist, gibt Auskunft. Paul Sieberer Wir werden den Jakobsweg nicht gehen. Es sind zu viele Leute unterwegs!“ Diese weit verbreitete Meinung wurde auch von meiner Frau und mir vertreten. Trotzdem beschlossen...

  • 22.07.21
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Pilgern im Banne der 3000er: Der Alpe-Adria-Trail führt vom Großglockner zum Mittelmeer
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_6: Diözese Gurk
Vom Glockner bis zum Mittelmeer

Der Alpe-Adria-Trail führt durch Österreich, Italien und Slowenien. Vom Großglockner in Kärnten erreicht er nach über 750 km bei Muggia in Italien das Mittelmeer. Es ist auch ein spiritueller Weg mit unzähligen Bildstöcken, Wegkreuzen sowie vielen Kapellen und Kirchen. Monika Gschwandner-Elkins Entlang des Alpe-Adria-Trails lassen sich die spirituellen Zentren und Kraftorte dreier Länder erwandern. Das Hineinschreiten in die Natur und die weitgehende Unberührtheit der Landschaft auf den Spuren...

  • 16.07.21
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_5: Diözese Graz-Seckau
Auf steirischem Boden pilgern

Der Steirische Mariazellerweg Nummer 6 hat viele Startpunkte. Drei Fußwallfahrende erzählen von ihrer Motivation, ihren Lieblingsetappen und Erlebnissen auf dem Weg zur Magna Mater Austriae. Katharina Grager Aus Dankbarkeit über den Studienplatz hat sich Judith Kremser 2017 auf den Weg nach Mariazell gemacht. Sie ist dem bekannten Mariazellerweg 06 von seinem steirischen Startpunkt aus gefolgt. „Aber der Mariazellerweg beginnt dort, wo du losgehst!“ ist die Medizinstudentin überzeugt. Ihr...

  • 07.07.21
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Die Türme des Stiftes Schlierbach: Das Kloster ist eine Etappe am Benediktweg, auf dem eine kleine Gruppe zum „Probe-Pilgern“ unterwegs war.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_4: Diözese Linz
Auf den Spuren und im Geist Benedikts

Der Benediktweg verbindet Klöster, die nach der Regel des heiligen Benedikt leben. Vom benediktinischen Ursprungskloster Montecassino in Italien bis nach Schottland, zum nördlichsten Benediktinerkloster Europas, soll die Route einmal führen. Der OÖ. Benediktweg ist ein Teil dieses Projekts. Ein Pilgertag am Benediktweg im Kremstal. Generationen von – ehemaligen – Jugendlichen ist die Burg Alpernstein nicht nur bekannt. Sie war ihnen geistliches Zuhause bei der Katholischen Jugend. Von der...

  • 02.07.21

Kirche, Feste, Feiern

Fronleichnam
Fest der Gegenwart Christi in Brot & Wein

Zu Fronleichnam gedenkt die Kirche der Einsetzung des Sakraments der Eucharistie durch Jesus Christus selbst. Somit lässt sich Fronleichnam sozusagen als zweiter Gründonnerstag unter anderen, fröhlicheren Vorzeichen verstehen. Christus existiert nicht mehr in menschlicher Gestalt. Seine Gegenwart ereignet sich nun in Form von Brot und Wein. Warum wird bei uns Fronleichnam an einem Donnerstag gefeiert? Der Termin steht in engem Zusammenhang mit dem Gründonnerstag, an dem das letzte Abendmahl...

  • 10.06.20

Im Jahreskreis
Weißer Sonntag

Momentan müssen wir Christen auf gewohnte und lieb gewonnene Rituale verzichten, obwohl gerade diese die Hochfeste im Jahreskreis zu einem sinnlichen Fest werden lassen. Bräuche und Rituale – und hier ganz besonders um Ostern – vermögen in ganz eindrücklicher Weise den Leidensweg Christi hin bis zur Auferstehung zu veranschaulichen und vielfach auch musikalisch zu verstärken.Dieses Jahr ist es für uns alle eine neue Erfahrung gewesen, dieses Fest der „Auferstehung und des Lebens“ nicht in...

  • 15.04.20

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
6 Bilder

Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
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Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
Verstärkt auf Qualität, nicht auf Masse sollte der heimische Tourismus setzen, sagt Eva Brucker.

Nachgefragt bei der Tourismusexpertin
„Viele wollen einen ­bewussteren Urlaub erleben“

Die Corona-Pandemie hat das Urlaubsverhalten verändert. Ob die Krise den Tourismus nachhaltig verwandeln wird, ist für Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus an der FH Salzburg, noch nicht entschieden. Gibt es neue Urlaubswünsche, andere Reisemotive als vor der Krise? Wir haben schon im vergangenen Frühjahr eine Untersuchung gemacht. Gefragt waren da sehr stark Regionalität, die Natur für Aktivitäten nutzen, erdgebundene Reiseziele, keine...

  • 31.03.21
Camping-Seelsorge einst in Zell am See ­Anfang der 1990er-Jahre.
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Camping boomt
Seelsorge und Spiritualität am Campingplatz

An zwei Kärntner Seen gibt es im Sommer noch regelmäßig Gottesdienste für Campingurlauber – ein solches Angebot war der Ursprung der Tourismusseelsorge in Österreich. Acht Gottesdienste an acht Camping­plätzen an acht verschiedenen Kärntner Seen, alles an einem Sonntag. Das hat in vergangenen Zeiten der „legendäre“ Franziskanerpater Gustav Bergmans (1924 – 2007) zuwege gebracht. Der aus den Niederlanden stammende Pater war ab den 1960er-Jahren einer der Pioniere der Touristen­seelsorger in...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Zur Fußball-EM (5)
Was bleibt von der Fußball-Europameisterschaft?

142 geschossene Tore, 150 gelbe Karten, eine gelb-rote, 5 rote Karten, 51 Spiele von 24 teilnehmenden Nationen in 31 Tagen in elf Städten. Das war die Fußball-EM in Zahlen. Die Veranstalter ziehen positive Bilanz. Die Frage, die sich nach so einem Groß-Event immer stellt: was bleibt? Hoffentlich nicht nur das Coronavirus, das sich auch aufgrund der Stadionauslastungen in Pandemie-Zeiten munter weiterverbreitet. Zuletzt sind es außerdem rassistische Angriffe, die der Sport in den letzten...

  • 13.07.21

Zur Fußball-EM (4)
Religiöses im Sport

„Més que un club“ (Mehr als ein Verein). Dieser Schriftzug ziert die Zuschauertribüne im Stadion des FC Barcelona. Als mehr als „nur Sport“ empfinden viele „ihren“ Fußball. Und es gibt religiöse Berührungspunkte: Im Camp Nou in Barcelona finden Fans eine Stadionkapelle, um dort zu beten, heiraten oder Kinder taufen zu lassen. Die seit 1957 bestehende Kapelle war die erste in einem europäischen Stadion und wurde der hl. Maria geweiht. In Hamburg-Altona kann man sich auf dem an das Stadiongelände...

  • 07.07.21

Zur Fußball-EM (3)
Ist Sport eine Religion?

Ob Sport als Religion gelten oder ausgeübt werden kann, ist nicht nur ein komplexes Forschungsthema, sondern vor allem eine Frage der Definition von Religion. Begriffe wie Quasireligion, Ersatzreligion und Religionsersatz fallen uns hier ein. Religionswissenschaftlich gibt es unter anderem den substantialistischen und funktionalistischen Ansatz: Der erste konzentriert sich auf das „Wesen“, den Inhalt, einer Religion, beim zweiten geht es um die Funktionen, die Religion erfüllt, zum Beispiel...

  • 29.06.21

Zur Fußball-EM (2)
Sport & Religion haben Parallelen

„Fußballgott“, „heiliger Rasen“, der Schlusspfiff als „Erlösung“ beim Österreich-Sieg für den Einzug ins Achtelfinale – freilich wird vieles von Medien suggeriert. Aber es sind nicht nur Phrasen und religiös entlehnte Wortgebilde, sondern tatsächliche Gemeinsamkeiten der beiden Gesellschaftsbereiche auszumachen. Die of-fensichtlichste: die Anhängerschaft. Religion hat ihre Gläubigen, Sport seine Fans. Gerne wird eine Fangemeinde mit einer religiösen Gemeinde verglichen. Verehrung, Rituale,...

  • 22.06.21

Leserreporter

Reparaturhandbuch für Haushaltsgeräte
Warum brauchen Sie einen Profi für die Reparatur von Haushaltsgeräten?

Haushaltsgroßgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank und Geschirrspüler gehören zu den wichtigsten Elektrogeräten in einem Haushalt und werden dementsprechend häufig benutzt. Wenn eines davon kaputt geht, ist der Schreck zunächst einmal groß, denn Reparaturen sind aufwändig und teuer. Viele Menschen versuchen daher erst einmal, das Gerät selbst zu reparieren. Bei kleineren Problemen kann dies sinnvoll sein, bei größeren Defekten sollten Sie sich jedoch an einen Haushaltsgeräte Kundendienst...

  • 29.12.20
  • 1

Glaube & Spiritualität

SOMMERSERIE 2021
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startete die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 28.05.21

Vorbereitung auf den Eucharistischen Weltkongress
Von Christus gesammelt

Mitten in unserem Alltag rufen sie uns und erinnern uns daran, dass wir als Christen eine Gemeinschaft der Herausgerufenen sind; Kirche, die Ekklesia Gottes. Wir sind das „von der Einheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes her geeinte Volk“, wie das Zweite Vatikanische Konzil betont. Das bezeugen wir auch, wenn wir beim Betreten der Kirche das Weihwasser nehmen und uns in Erinnerung an unsere Taufe im Namen des dreifaltigen Gottes bekreuzigen. In der Taufe wurden wir in den Leib...

  • 19.03.20

Geschichtliches & Wissen

Innenansicht der Kirche des Päpstlichen Instituts S. Maria dell‘Anima.
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Salzburg – Rom
Seit Jahrhunderten verankert

Der Salzburger Diözesanpriester Michael Max wird im September das gewichtige Amt des Rektors im Kolleg „Santa Maria dell’ Anima“ in Rom antreten. In der „Ewigen Stadt“ findet er dann zahlreiche Bezüge zu seiner Heimat Salzburg vor. Das fängt schon beim „Salzburger Engerl“ am Weihwasserbecken in seiner neuen Kirche, der „Anima“, an, die sich nahe der weltberühmten Piazza Navona befindet. Aus Salzburger Marmor sind auch die Altäre, die einst Fürsterzbischof Leopold Firmian gespendet hat. Sogar...

  • 19.08.20

Pfarrleben

Otto Neuhauser ist seit 80 Jahren Mesner in Brandenberg – 55 Jahre sogar gemeinsam mit seiner Frau Cilli. Schon als Bub war er für das Wetterläuten verantwortlich. Ihm war und ist es wichtig, seine Verbundenheit mit der Kirche an seinen Sohn Rupert und die ministrierenden Enkelkinder weiterzugeben.
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Einsatz für die Kirche
Mit Leidenschaft Mesner

Familientradition. Seit nunmehr 80 Jahren ist Otto Neuhauser aus Brandenberg Mesner. In seiner Familie wird das Mesnern von Generation zu Generation weitergegeben – die ganze Familie übernimmt mit Begeisterung und Verantwortung die unzähligen sichtbaren und unsichtbaren Aufgaben in der Pfarrkirche. von Daniela Pfennig Mitten im Dorfzentrum von Brandenberg, neben der Pfarrkirche, steht der Mesnerhof von Familie Neuhauser. Seit Generationen wird hier am Hof die Mesnerei weitergegeben. Derzeit...

  • 20.07.21
Nicht zu Fuß, sondern traditonell und per Pferdekutsche ging es für Rupert Santner und seine Primizbräute zur ersten hl. Messe in der Heimat.
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Primiz
Mariapfarr feiert seinen Neupriester

Einen Neupriester aus dem Salzburger Lungau gab es schon länger nicht mehr. Mit Rupert Santner hatte die Gemeinde Mariapfarr nun endlich einen besonderen Grund zur Freude: Der frisch Geweihte feierte vergangenen Sonntag seine erste hl. Messe in der Heimat. Am örtlichen Sportplatz hatten bereits viele fleißige Helfer in liebevoller Arbeit einen festlichen Altar mit Blumengestecken für den Freudentag vorbereitet. „Die Gnade des Priesterseins ist viel größer als wir selbst“, sagte Primizprediger...

  • 07.07.21
Einen Arbeitsplatz der besonderen Art haben die Mitarbeiter der Firma Hainzer. Mit handwerklichem Geschick, viel Fingerspitzengefühl, höchster Präzision und großem Aufwand decken sie in diesen Tagen das löchrig gewordene Kirchturmdach der Pfarrkirche St. Margarethen im Lungau mit neuen Lärchenschindeln fertig ein.
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Bereit für die Zukunft
Arbeit zwischen Himmel und Erde

Der Kirchturm der Pfarrkirche von St. Margarethen im Lungau hat ein neues Schindeldach. Jetzt werden auch die Segel in der Pfarre neu gesetzt. Die ausgearbeitete Vision soll für frischen Wind sorgen. Es dauerte nur wenige Tage, bis die alten Holzschindeln des Kirchturmdachs entfernt waren. Viele fleißige Hände aus der Pfarre – allen voran der Kameradschaftsbund und die Gemeindearbeiter – halfen tatkräftig mit. In diesen Tagen stellen die Mitarbeiter der Firma Klaus Hainzer aus Lienz die...

  • 23.06.21
Über den Dächern Salzburgs und nahe der Festung thronen die Herrnauer Engel. Sie zieren neben den mächtigen, freihängenden Glocken die gegenüberliegende Turmseiten des Herrnauer Kirchturms.
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Pfarre Salzburg-Herrnau
Herrnaus „Brücke nach oben“ ist saniert

Der Herrnauer Glockenturm strahlt wieder. Auch die Glockensanierung ist geschafft. Nach witterungsbedingter Verzögerung konnte nun auch der Turm fertig verputzt und bemalt werden. Der Herrnauer „Campanile“, wie ihn mancher nennt, erstrahlt in festlichem Weiß, die Glocken leuchten und die Engel am Turm blicken aufgeräumt und strahlend über das Pfarrgebiet. „Es war eine sehr gute Zusammenarbeit von allen Beteiligten“, sagte Baumeister Schnöll. Sichtlich zufrieden macht er eine der letzten...

  • 15.06.21
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