Kirche hier und anderswo
Der Nikolaus in Coronazeiten – aufmunternde Worte auf www.trotzdemnah.at

Nikolaus in Coronazeiten
Jede und jeder kann in die Rolle schlüpfen

Die Bischofsmütze aus Karton, ein roter Pulli statt des Umhangs und ein umfunktionierter Besenstiel als Bischofsstab: Coronabedingt muss auch der Nikolaus in diesem Jahr ein bisschen umplanen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Wie am Mittwoch bekannt wurde, wird ein Nikolausbesuch zwar möglich sein, jedoch nur bis zur Haus- bzw. Wohnungstüre und unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln. Das hat das Kultusministerium nach Beschluss einer neuen COVID-Verordnung mitgeteilt....

Nachrichten - Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

Serien
Weitblick: Das Ruster Hügelland bietet Gelegenheit zum Kraft tanken.
4 Bilder

Mein Kraftort_1: Burgenland
Meine Kraftquelle vor der Haustür

Das Ruster Hügelland fasziniert Tamara Strommer seit ihrer Kindheit. Nach einer Krebsdiagnose erlebt sie den traumhaften Landstrich noch bewusster. Aufgezeichnet von Gerald Gossmann Das Ruster Hügelland ist meine Kraftquelle – diese Weite, dieser Blick über Wiesen, Äcker, Dörfer, den Neusiedler See. Ich bin hier aufgewachsen. In Oslip, einem kleinen Dorf (1.260 Einwohner), in dem sich vor 500 Jahren die heutigen Burgenlandkroaten ansiedelten. Die Dorfgemeinschaft trägt mich bis heute....

Serien
Das große Mosaikbild der heiligen Elisabeth von Thüringen erinnert an die 1898 in Genf ermordete erste Patronin des Hilfs- und Rettungsdienstes "Rotes Kreuz", Kaiserin Sisi.
Video 23 Bilder

Mein Kraftort_2: Erzdiözese Wien
Die Rotkreuz-Kapelle der Kaiserin

Diese Woche führen wir Sie zu eher unbekannten „Kraftorten“ des kirchlichen Jugendstils in Wien und Niederösterreich: Nicht die berühmte „Kirche am Steinhof“ oder die dem heiligen Karl Borromäus geweihte „Lueger-Kirche“ am Zentralfriedhof sind unser Ziel, sondern drei echte „Geheimtipps“. Wer vom Wiener Naherholungsgebiet Donauinsel mit seinen Restaurants und Bars über die Reichsbrücke fährt, sieht links die dem heiligen Franziskus geweihte Kirche am Mexiko­platz. Mich beeindruckt jedesmal...

Serien
Pfarrkirche in Stiefern am Kamp
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Mein Kraftort_3: Niederösterreich
Durch das Kamptal zum Stift Altenburg

Die Wachau, das üppige Mostviertel mit dem Sonntagberg und Maria Taferl im Zentrum, das Pielach- oder Traisental – in der Diözese St. Pölten gibt es viele Orte, die für das Leben und den Glauben Kraft geben können. In dieser Folge fahren wir durch das romantische Kamptal – bis zum „Barockstift des Waldviertels“, Stift Altenburg. Nach rund vier Stunden Radfahrt haben wir unser Ziel erreicht: Stift Altenburg. Prächtig liegt es vor uns, eingebettet in eine vielfältige Gartenanlage und umrahmt...

Kirche hier und anderswo

Videodreh vom Adventkranzbinden.
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Adventbeginn
Adventkranz zum Selbermachen

In der Zeit vor Weihnachten gehört der Adventkranz einfach dazu, selbst für Menschen, die mit Glaube und Kirche wenig am Hut haben. Weil sie in der Hektik des Alltags nicht die Zeit haben, den Kranz selber zu binden, kaufen ihn viele Menschen einfach im Geschäft. Heuer ist so manches anders.Wer durch die coronabedingten Beschränkungen ungewohnt freie Zeit zur Verfügung hat, könnte sich darüber trauen einmal selbst Hand anzulegen. Wie das Adventkranzbinden geht, zeigt Marlene Huemer von der...

  • 25.11.20
Der Nikolaus in Coronazeiten – aufmunternde Worte auf www.trotzdemnah.at

Nikolaus in Coronazeiten
Jede und jeder kann in die Rolle schlüpfen

Die Bischofsmütze aus Karton, ein roter Pulli statt des Umhangs und ein umfunktionierter Besenstiel als Bischofsstab: Coronabedingt muss auch der Nikolaus in diesem Jahr ein bisschen umplanen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Wie am Mittwoch bekannt wurde, wird ein Nikolausbesuch zwar möglich sein, jedoch nur bis zur Haus- bzw. Wohnungstüre und unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln. Das hat das Kultusministerium nach Beschluss einer neuen COVID-Verordnung mitgeteilt....

  • 25.11.20
Simone Dankl ist Obfrau des Pfarrgemeinderates in Kaprun. Sie stellt sich auf die Herausforderungen ein, die Covid-19 brachte und sagt: „Jammern bringt niemanden weiter. Wir setzen das um, was aktuell  möglich ist.“

Pfarrgemeinderat
Wir lassen uns nicht drausbringen

Die Obfrau des Pfarrgemeinderates (PGR) in Kaprun, Simone Dankl, spricht zum Start der Serie „Dranbleiben“ über Strategien in der Krise. „Die Pfarre Kaprun bildet gemeinsam mit Niedernsill, Piesendorf und Uttendorf einen Pfarrverband. Hier bei uns hat Diakon Toni Fersterer gute Grundlagenarbeit geleistet, auf der wir jetzt alle weiter aufbauen können“, beschreibt Simone Dankl die aktuelle Situation. Die 53-Jährige ist seit 2012 im Pfarrgemeinderat, seit dem Jahr 2017 hat sie die Funktion...

  • 18.11.20
Johannes Shin Sung won hat zehn Jahre lang eines von Salzburgs Fenstern in die Weltkirche weit offen gehalten. Er war Südkoras „Vertretung“ in der Mozartstadt. Jetzt kehrt er heim. Für di Diözesanpartnerschaft setzt er sich weiter ein, verspricht er. Im Bild: Johannes mit einem Kreuz, dass die Verbindung zwischen den Partnerdiözesen symbolisiert: Erzdiözese Salzburg, Bokungu-Ikela in der DR Kongo, San Ignacio de Velasco in Bolivien und Daegu in Südkorea.
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Partnerdiözese
Abschied mit Vorfreude

Einen Grund zum Wiederkommen hat Johannes Shin Sung won auf jeden Fall: Er muss die Promotionsfeier nachholen, die der Coronapandemie zum Opfer gefallen ist. Es ist also ein Abschied mit Vorfreude aufs Wiedersehen. Als der Priester aus der südkoreanischen Partnerdiözese vor zehn Jahren nach Salzburg kam, beherrschte er nur zwei Wörter: Grüß Gott. „Ich habe sehr viel gelernt“, sagt Johannes und meint damit nicht nur die Sprache. Diese Rupertusblatt-Ausgabe schaffte es gerade noch...

  • 18.11.20

Glaube

Die adventliche Atmosphäre in den Häusern und in der Natur trägt zu einer äußeren Vorbereitung auf die gemeinsamen Feiern im Familienverband bei. �

Hauskirche
Jetzt ist die Stunde der Hauskirche

Der wichtigste Ort, um den Glauben weiterzugeben, ist die Familie. Das Zweite Vatikanische Konzil nennt sie deshalb „Hauskirche“. Die gegenwärtige Krise bietet gerade für den Weihnachtsfestkreis Chancen diese Tradition wieder zu entdecken. David Pernkopf Salzburg. Kinderkrippenfeiern, Nachmittagsandachten und Mitternachtsmetten am 24. Dezember gehören zu den am meist besuchten Gottesdiensten im ganzen Jahr. Ob es dieses Jahr in der Advent- und Weihnachtszeit überhaupt öffentliche...

  • 25.11.20

„Trotzdem nah“ durch den Lockdown
Hauskirche, Feiern, Ideen und Angebote

Pünktlich zum Beginn des zweiten Lockdowns hat die Erzdiözese Salzburg die Plattform #trotzdemnah wieder aktiviert. Auf www.trotzdemnah.at finden sich übersichtlich und thematisch gegliedert alle kirchlichen Angebote, die von den Menschen während der Krise gebraucht werden. Erfreut über die Initiative #trotzdemnah, die sich bereits im Frühjahr bewährt hat, zeigt sich der Salzburger Erzbischof Franz Lackner: „Gott ist uns nahe – gerade in Zeiten der Entbehrung und des Verzichts. Bei allem,...

  • 18.11.20

Interreligiöses Gebet
„Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Frieden“

„Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für Frieden“, sagten die Geistlichen, die am Dienstagabend im Dom zu Salzburg zusammengekommen waren. Trauer und Entsetzen herrschte auch in der Domsakristei. Nach dem blutigen Anschlag mit zumindest vier Toten und etlichen teils schwer Verletzten in Wien zeigten die christlichen Kirchen ihre Solidarität und ihren dringenden Wunsch nach Frieden in dieser so herausfordernden Zeit. Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner (hinten, 2. v. l.) hatte die Vertreter...

  • 04.11.20

Rund um Allerheiligen
Gute Räume für Trauer – persönlich und digital

Vieles ist rund um dieses Allerheiligen ungewohnt und neu, anderes bleibt bestehen – ein Überblick: Gräbersegnung mit Weihwasser aus Flaschen Gemeinsame Gottesdienste zu Allerheiligen und Allerseelen am Friedhof können in diesem Jahr aufgrund der Coronapandemie nicht stattfinden. Die Gräber werden dennoch gesegnet – wenn auch nicht im Rahmen einer gemeinsamen Feier. Priester übernehmen diese Aufgabe, ohne den Zeitpunkt bekanntzugeben, um so Menschenansammlungen zu vermeiden. ...

  • 29.10.20
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Menschen & Meinungen

Sabine Rödiger ist auf dem Weg zur Jungfrauenweihe. Dass sie diesen Weg eines Tages einschlagen würde, konnte sich in ihrer Kindheit in der DDR niemand vorstellen.

Berufung
Mit Christus in der Welt

Die Berufung zur geweihten Jungfrau ist heute weitgehend unbekannt. Trotzdem gibt es noch immer Frauen, die sich zu diesem außergewöhnlichen Lebensweg entschließen und damit zeigen, dass er nach wie vor aktuell ist. Sabine Rödiger ist in der DDR aufgewachsen, ungetauft, in einer evangelischen Familie. „Ich bin also noch ein waschechtes Ostkind“, sagt die 38-Jährige mit einem Lachen. Dass der Glaube an Gott ihr Leben eines Tages maßgeblich beeinflussen würde, hätte sich ihre Familie früher...

  • 18.11.20
Beim Gespräch mit dem griechisch-katholischen Priester John Reves.

Im Podcast: „Auf Brot und Wein“
Katholisch einmal anders

John Reves ist griechisch-katholisch und führt als Priester ein anderes Leben als die meisten Geistlichen in der Erzdiözese Salzburg. Ein langer Bart und ein ungewöhnlicher Akzent – als Priester ist John Reves eine Ausnahmeerscheinung in der Erzdiözese Salzburg, denn: Der gebürtige Amerikaner ist nicht nur griechisch-katholisch, er ist auch verheiratet und Vater von zwei Kindern.In der neuen Folge des erzdiözesanen Podcasts „Auf Brot und Wein“ spricht der Leiter des Byzantinischen...

  • 11.11.20
Hildegard Stofferin
5 Bilder

75 Jahre Rupertusblatt
Leserinnen und Leser vor den Vorhang

Von der Leserin zur Kommentatorin Hildegard Stofferin aus St. Johann im Pongau ist auf Facebook und hat eine eigene Internetseite. Doch beim Zeitungslesen hat sie es gerne noch klassisch. „Ich mag es, Papier in der Hand zu halten.“ Das heißt beim Rupertusblatt greift sie vor allem auf die herkömmliche Printausgabe zurück. Kennen gelernt hat sie die Zeitung in der Familie. Während des Studiums wandelte sich die Beziehung zum Rupertusblatt erstmals. Plötzlich war sie „Schreiberin“. Als...

  • 21.10.20
Erzbischof Franz Lackner

75 Jahre Rupertusblatt
Grußbotschaft von Erzbischof Franz Lackner

Liebe Leserinnen und Leser des Rupertusblatts, liebe Redaktion, liebe Mitarbeitende! Zum Christkönigsfest 1945 schickte Erzbischof Andreas Rohracher seinen ersten „Rupertiboten“ aus, um – wie er in seinem Geleitwort zur ersten Ausgabe schreibt – den Gläubigen seiner Diözese zu berichten, „was in der Kirche Christi los ist“; in der Welt, beim Heiligen Vater, in unserer Erzdiözese. Es war eine beschwerliche Zeit – unmittelbar nach Kriegsende – in der dieser „Bote“ des Bischofs mehr war als...

  • 21.10.20

Bewusst leben & Alltag

Dass da jemand ist, der da bleibt – das hilft traumatisierten Kindern am meisten, sagt Katja Schweitzer.

Über Krisen sprechen
Wie sag ich's den Kindern?

Corona, Terror, Leid und Tod. Wie gehen Kinder damit um? Katja Schweitzer von der kids-line, dem telefonischen Notdienst für Kinder ( (0800 234 123) der Telefonseelsorge der Erzdiözese Salzburg, erklärt, warum Kinder in Katastrophenfällen oft schlecht versorgt sind. Und: Was hilft in schwierigen Zeiten? Was können Eltern tun, um sie zu wappnen? Rupertusblatt: Wenn ein schwerer Unfall oder eine andere Katastrophe wie der Terroranschlag in Wien passieren, haben Kinder in der Verarbeitung...

  • 11.11.20
Susanne Kummer ist Ethikerin und Geschäftsführerin von IMABE – dem Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik in Wien.

Problematischer Schönheitswahn
Zeigt stolz eure Lachfalten

Viele Frauen und Mütter sehen sich großem Druck ausgesetzt, wenn es um ihren Körper geht. Die Ethikerin Susanne Kummer spricht über Schönheitsideale und die nötige Distanz und Entspannung damit umzugehen. Rupertusblatt: Viele Frauen fühlen sich unzureichend; nicht genug schön, fit und sexy. Warum? Susanne Kummer: Es ist grundsätzlich positiv auf Schönheit zu schauen. Gutes Aussehen und schöne Kleider erheben uns. Wer im Homeoffice mit Sakko und Krawatte oder Blazer an einer Videokonferenz...

  • 06.11.20
Mit der Diagnose Krebs und der Therapie kommt in allen Lebensbereichen vieles durcheinander. Etwas und jemanden zum Anhalten ist für Betroffene sehr wichtig.
3 Bilder

Leben mit Krebs
Das tun, was gut tut

„Warum wissen die Menschen das nicht?“ Diese Frage trieb Margit Waldner um. „Bei Krebs ist nach wie vor eine riesen Unsicherheit da. Alltagsfragen haben im Krankenhaus oft keinen Platz“. Waldners Reaktion: Sie gründet einen Verein und organisiert den Mut-Mach-Tag in St. Virgil – heuer am Sa., 7.11., als Online-Veranstaltung unter www.virgil.at Mehr als 357.000 Menschen in Österreich sind von Krebs betroffen. Margit Waldner war in der Familie und als „Managerin“ einer Arztpraxis damit...

  • 29.10.20
Beruflich und privat setzt sich Umweltreferentin und Biologin Kathrin Muttenthaler für die Bewahrung der Schöpfung ein.

Schöpfungszeit
„Schöpfung ist unser Auftrag“

Schöpfungszeit. Wie gehen wir mit der Natur, die Gott uns geschenkt hat, um? Und was kann man tun, um Klimaschutz und Energiewende zu fördern? Antworten auf diese Fragen gibt Umweltreferentin Kathrin Muttenthaler. Mit dem Müllzwicker in der Hand steht Kathrin Muttenthaler am Waldrand und sucht nach Mund-Nasen-Schutz-Masken. Obwohl die Coronapandemie auch positive Effekte auf die Natur hatte – Delfine, die bei Venedig wieder ihren ursprünglichen Lebensraum eroberten und weniger...

  • 17.09.20

Gesellschaft & Soziales

Noch ein Handgriff und der Drahtesel ist wieder fahrtüchtig. Wenn Rawan Ebrahim am Schrauben ist, vergisst er alles um sich herum und ist in seinem Element.
6 Bilder

Zum Tag des Gebens
Das Glück hat zwei Räder

Fast jedes Fahrrad lässt sich wieder zum Laufen bringen. Das sagt Berni Koman während er durch die Räume von carlavelorep in der Salzburger Elisabethstraße führt. Doch nicht nur die Bikes bekommen hier eine Chance, berichtet der Leiter der Caritas-Werkstatt mit sozialem Mehrwert. Die Schule mit einem passablen Zeugnis abgeschlossen, danach rasch einen Lehrbetrieb gefunden, verständnisvolle Eltern und Freunde, auf die man sich verlassen kann. So bilderbuchmäßig läuft es oft nicht ab. Gründe,...

  • 25.11.20
In diesen Zeiten trägt auch der fahrbare Untersatz von „ArMut teilen“ Maske. Im Bild die BMW Isetta von Koordinator Thomas Neureiter (Tür) und Ehrenamtliche: Thomas Hechenblaikner, Sabine Rothauer, Irene Krombholz,  P. Franz Lauterbacher, Annemarie Kraus, Anne Marie Gómes Neumann, Kai Gutschmidt.
2 Bilder

ArMut teilen
So funktioniert Umverteilung

Ein Lichtblick in diesen schwierigen Zeiten. Die Solidarität in den Salzburger Stadtpfarren kann sich sehen lassen: am Umverteilungstag von „ArMut teilen“ gingen 29.250 Euro an 193 Haushalte und 573 Menschen in Not. Der Umverteilungstag in den Stadtpfarren Liefering, St. Martin, Mülln, Morzg, Parsch und Itzling ging heuer unter besonderen Vorkehrungen über die Bühne – teilweise auch nur telefonisch. „Es ist aber alles gut gelaufen. Vor Ort hielten sich alle an Abstandsregeln und trugen einen...

  • 18.11.20
In Salzburg-Mülln treffen Thomas Neureiter und Anne Marie Gomez Neumann die letzten Vorbereitungen für den Umverteilungstag.
3 Bilder

Welttag der Armen
Umverteilung: Sie reichen die Hände

Die Botschaft für den heurigen „Welttag der Armen“ geht vom Buch Jesus Sirach im Alten Testament aus: „Streck dem Armen deine Hand entgegen.“ (Sir 7, 32). Genau das tun Thomas Neureiter und all seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter bei „ArMut teilen“. Jetzt mehr denn je. Was es heißt, in Zeiten einer Pandemie armutsgefährdet zu sein, hört Neureiter täglich. Das Telefon von Thomas Neureiter stand schon vor Corona nie lange still. Die Covid-19-Krise und ihre Folgen brachten eine Steigerung...

  • 11.11.20
Nicht durch die  Hand, sondern an der Hand. Die Palliativversorgung geht nicht den Weg der Sterbehilfe, sondern Sterbebegleitung. Ziel ist eine angst- und schmerzfreie letzte Zeit. �

Sterbebegleitung
Die verbleibende Zeit mit mehr Leben füllen

Sterbebegleitung statt Sterbehilfe. Das ist der Standpunkt, den die Caritas einnimmt und mit ihren mobilen Palliativteams bei schwerkranken Menschen in die Tat umsetzt. Besteht das Verbot der Sterbehilfe in Österreich weiter oder ist künftig assistierter Suizid erlaubt? Noch im November könnte vom Verfassungsgerichtshof eine Entscheidung kommen. Eindeutig ist die Position der katholischen Kirche. Bischofskonferenz-Vorsitzender Franz Lackner unterstrich mehrmals: „Wir dürfen den Menschen...

  • 29.10.20

Kunst & Kultur

Der Kirchenmusikalische Herbst ist abgesagt, das Bild vom Domchor aus dem Archiv.�
2 Bilder

Coronakrise
Angst um Chor-Kultur

Die „Chorantäne“ gefährdet, was über Jahre und Jahrzehnte in der musikalischen Landschaft der Erzdiözese und des ganzen Landes aufgebaut wurde. Gerade musste der Kirchenmusikalische Herbst abgesagt werden. Andreas Gassner kennt die Sorgen von Sängerinnen und Musikern – und warnt davor, sie in Coronazeiten zu kriminalisieren. Andreas Gassner ist die Verzweiflung in diesen Tagen ins Gesicht geschrieben. Wegen der Coronapandemie sieht der Referent für Kirchenmusik in der Erzdiözese Salzburg...

  • 29.10.20
Kreuz im Hörsaal der Katholischen Fakultät.
2 Bilder

Theologische Fakultät
„Absenz – Präsenz“: Kreuz ziert Hörsaal

RB: Weil Sie die Ausschreibung gewonnen haben, hängt Ihr Kreuz mit Titel „Absenz – Präsenz“ nun im Hörsaal 101 an der Theologischen Fakultät der Uni Salzburg. Ihre Reaktion? Krasser: Der Preis bedeutet sehr viel für mich. Er bedeutet Anerkennung meiner Kunst und der Kunst im Allgemeinen. Es ist wunderbar, dass ein Kunstwerk in einem Raum hängt, wo gelehrt und gelernt wird und Menschen zu Veranstaltungen zusammenkommen. Ich bin der Meinung: Ein Kunstwerk ist es, sobald es gesehen wird, doch es...

  • 07.10.20
Zugegeben, dieses Bild ist aus dem diesjährigen Frühling. Doch die Magnolien blühen so schön vor dem Priesterseminar, dass ihr Anblick auch jetzt erfreut.

Radiogottesdienst kommt aus dem Priesterseminar
Aus dem Seminar hinaus in die Welt

Radiogottesdienst: Aus der Dreifaltigkeitskirche am Salzburger Makartplatz kommt am Sonntag die hl. Messe zu den Hörerinnen und Hörern. Das Evangelium wird herausfordern, sagt der Priester Gerhard Viehhauser. Salzburg. Es ist ein versierter, emotionaler Prediger, der dem kommenden Radiogottesdienst vorstehen wird: Gerhard Viehhauser, Bischofsvikar für Ehe und Familie sowie für die Ständigen Diakone leitet die Liturgie. Diese wird aus der Dreifaltigkeitskirche, dem Gotteshaus am Salzburger...

  • 09.09.20
4 Bilder

radio klassik Stephansdom
Unser Radio sendet jetzt österreichweit

Das Radio der Erzdiözese Wien, radio klassik Stephansdom, sendet ab sofort österreichweit digital auf DAB+. Damit haben 83% der ÖsterreicherInnen die Möglichkeit unseren Sender überall im Land zu hören. Ein Gespräch dazu mit Kardinal Christoph Schönborn und Mag. Roman Gerner, Geschäftsführer des Medienhauses der Erzdiözese Wien. Am 24. September 1998 ging radio klassik Stephansdom (damals: Radio Stephansdom) auf Sendung. Es war das Privatradio-Pionierjahr, in dem erstmals auch private...

  • 27.08.20

Serien

In der Stille den Heiligen nachspüren, von denen sich viele auf den Weg gemacht haben, um den Menschen Gutes zu tun
5 Bilder

Mein Kraftort_10: Südtirol
Nachdenken über das Miteinander

Auf einem Waldhügel bei Tils oberhalb von Brixen liegt etwas versteckt das Kirchlein St. Cyrill. MARTINA RAINER Der Ort strahlt wohltuende Ruhe aus. Doch schon allein der rund einstündige Weg bis zu diesem besonderen Ort ist das Ziel: Er führt über den Europa-Besinnungsweg. Dieser ist dem christlichen Europa und auch 24 Heiligen gewidmet, die sich für ein geeintes und friedliches Europa eingesetzt haben. Uns umfängt die Ruhe des Waldes. Das hektische Treiben der Brixner Innenstadt und...

  • 03.09.20
56 Bilder

Mein Kraftort_9: Vorarlberg
Der Weg vom Gehen zum Loslassen

Maria Bildstein ist einer der beliebtesten Wallfahrtsorte im ganzen Bodenseeraum. Seit knapp 400 Jahren pilgern jedes Jahr viele Menschen in den kleinen Ort oberhalb des Rheintals. Mehrere Wege führen den Berg hinauf. Ein besonders eindrucksvoller Weg dorthin ist der „Ich-bin-Weg“ von Wolfurt aus. Text: Petra Baur      Bilder: Dietmar Steinmair Seit mehreren Jahrzehnten ist das kleine Bergdorf mit seinen gut 800 Einwohnern mein Lieblingskraftort. Etliche hundert Male bin ich den Weg...

  • 26.08.20
Auf Fels gebaut ist das Kloster St. Georgenberg hoch über dem Inntal.
3 Bilder

Mein Kraftort_8: Stift Georgenberg, Tirol
Bodenständig über den Dingen

Auf Fels gebaut, könnte das altehrwürdige Kloster Sankt Georgenberg Jahrhunderte Tiroler Geschichte erzählen. Der bedeutende Wallfahrtsort ist ein Sehnsuchtsort für viele – nur zu Fuß erreichbar, vom Inntal aus nicht zu sehen, lädt er ein, den Alltag hinter sich zu lassen und den Blick nach oben zu richten ... Ob man mit dem Auto zu einem geistlichen Gespräch fährt oder – wie bei der Wanderung auf den Georgenberg – erst eine gute Dreiviertelstunde zu Fuß den Berg hinauf geht, macht einen...

  • 19.08.20
Auf rund 1.460 Metern befindet sich das Jakobskreuz auf der Buchensteinwand.
4 Bilder

Mein Kraftort_7: Salzburg & Tiroler Teil
Das Filetstück des Jakobswegs

Wilde Natur sowie viel Zeit und Ruhe zum Nachdenken können all jene genießen, die sich auf den Pilgerpfad von Salzburg nach Tirol machen. Die Strecke verbindet die beiden Teile der Erzdiözese Salzburg auf eine besonders charmante Weise. Unterwegs erklärt ein passionierter Geher, wie er Gott mit auf den Weg nimmt – und die Grenze zwischen Wandern und Pilgern zieht. Michaela Hessenberger Mit einer flotten Handbewegung lupft Hermann Signitzer seinen grauen Filzhut auf den Kopf. Ein prüfender...

  • 14.08.20

Kirche, Feste, Feiern

Fronleichnam
Fest der Gegenwart Christi in Brot & Wein

Zu Fronleichnam gedenkt die Kirche der Einsetzung des Sakraments der Eucharistie durch Jesus Christus selbst. Somit lässt sich Fronleichnam sozusagen als zweiter Gründonnerstag unter anderen, fröhlicheren Vorzeichen verstehen. Christus existiert nicht mehr in menschlicher Gestalt. Seine Gegenwart ereignet sich nun in Form von Brot und Wein. Warum wird bei uns Fronleichnam an einem Donnerstag gefeiert? Der Termin steht in engem Zusammenhang mit dem Gründonnerstag, an dem das letzte...

  • 10.06.20

Im Jahreskreis
Weißer Sonntag

Momentan müssen wir Christen auf gewohnte und lieb gewonnene Rituale verzichten, obwohl gerade diese die Hochfeste im Jahreskreis zu einem sinnlichen Fest werden lassen. Bräuche und Rituale – und hier ganz besonders um Ostern – vermögen in ganz eindrücklicher Weise den Leidensweg Christi hin bis zur Auferstehung zu veranschaulichen und vielfach auch musikalisch zu verstärken.Dieses Jahr ist es für uns alle eine neue Erfahrung gewesen, dieses Fest der „Auferstehung und des Lebens“ nicht in...

  • 15.04.20

Sonderthemen

Kirchenzeitungen – gut für Österreich

Österreich gehört zu den Ländern, in denen sich die Religionsgemeinschaften frei am Medienmarkt beteiligen können. Die Kirchenzeitungen tun dies. Das ist wichtig für die Kirchen. Es ist aber auch gut für Österreich. "Zeitung mit Sinn" - Gerald Grünberger Im Gegensatz zu tagesaktuellen Medien wie Tageszeitungen, Radio, Fernsehen oder Online kann die Kirchenzeitung als Wochenzeitung kaum mit Nachrichten-Sensationen aufwarten. Ebenso selten werden Kirchenzeitungen mit ihrer Berichterstattung...

  • 20.10.20
Das erste Titelblatt der „Wiener ­Kirchenzeitung“ aus dem Jahr 1848 ist ­zugleich die erste Seite einer österreichischen Kirchenzeitung.
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Wie Österreich zu den Kirchenzeitungen kam

Im Ringen der Ideologien im 19. Jahrhundert haben auch die Kirchenzeitungen und andere kirchennahe ­Medien ihren Ursprung. Österreich hatte in den revolutionären Märztagen des Jahres 1848 ein neues Pressegesetz erhalten, das die Freiheit des Wortes ermöglichte. Einer, der die Gelegenheit dazu ergriff, war der Priester Dr. Sebastian Brunner. Er gründete die ­„Wiener Kirchenzeitung für Glauben, ­Wissen, Freiheit und Gesetz in der katholischen Kirche“ und legte damit den Grundstein der...

  • 20.10.20
Wo auch immer der Blick hinfiel: die Not war groß
5 Bilder

Bis 1969 erschien in Tirol und Vorarlberg eine gemeinsame Kirchenzeitung
Was in Trümmern begann

Es war eine Pioniertat: Bereits vier Monate nach Ende des Zweiten Weltkriegs erschien erstmalig das „Kirchenblatt“. Ein Exemplar der vier Seiten starken Zeitung kostete 10 Pfennig. Papier war ein Luxusartikel in den Monaten nach Ende des Zweiten Weltkriegs. So sehr, dass viele Zeitungen nur wenige Seiten umfassten. Auch das „Kirchenblatt“, das erstmals am 2. September 1945 erschien – „herausgegeben und verlegt vom Seelsorgeamt der Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch“. Aufmacher...

  • 20.10.20
Das Team von „Kirche bunt“ heute mit Bischof Dr. Alois Schwarz (Bildmitte), Prälat KR Mag. Eduard Gruber (3. v. l.) und Chefredakteurin Sonja Planitzer (3. v. r.).
4 Bilder

Die Anfänge der Kirchenzeitung in Niederösterreich
Fern aller Parteipolitik

Mit dem Datum 1. Jänner 1946 erschien das ­„Kirchenblatt für die Diözese ­­­St. ­Pölten“ erstmals. Das sie als einzige Kirchenzeitung ­Österreichs ausschließlich in der sowjetischen Besatz­ungs­­zone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde, galt es manigfaltige Schwierigkeiten zu überwinden. Bereits zwei Wochen nach Kriegsende, am Pfingstmontag, dem 21. Mai 1945, ­veröffentlichte der damalige Bischof von St. Pölten, Michael Memelauer (1927 – 1945), ein Pastoralschreiben an den Klerus, in...

  • 20.10.20

Kommentare & Blogs

Johannes Wiedecke, Mitarbeiter im Seelsorgeamt, erzählt von seinem Sommer.

Mein Sommer
Das Leben ist gut

Das Jahr 2020 ist für viele Menschen ein schwieriges. Krankheit, Zukunftsängste, Ungewissheit und auch Verlust sind sehr präsente Themen und prägten vieles in der ersten Hälfte des Jahres. Und dann kommt der Sommer und man fragt sich: Wie wird das dieses Jahr? Wird das ein schöner Sommer? Auch in diesem Sommer möchte man ein wenig loslassen, sich erholen, vielleicht ein paar neue Dinge ausprobieren und Orte besuchen.Für uns als Familie war das auch heuer gut möglich, nur halt anders. Zweimal...

  • 03.09.20
Gerhard Glück, Grafiker.

Mein Sommer
„Mein Sommer ist langsam geworden“

150 Stufen. Ich werde sie schaffen, ich will sie schaffen! Die ersten zwölf, fünfzehn Stufen gehen noch, dann beginnt mein Körper zu schreien: „Mach Pause, bleib stehen!“ Aber die fünf Stufen werde ich jetzt auch noch schaffen. Und Gott sei Dank hat die Oberndorfer Kalvarienbergstiege ein Geländer. Die nächsten zehn Stufen. Das Geländer hilft, ich ziehe mich Schritt für Schritt hoch. Nach der schnellen Fahrt nach Salzburg, nach der Angst, keine Luft zu bekommen, nach Krankenhaus und Diagnose...

  • 19.08.20
Sandra Bernhofer, Redakteurin.

Mein Sommer
Durchatmen nicht vergessen!

Und da liegt es, mitten im Moos: das erste gelb verfärbte Lindenblatt. Wieder ein Sommer, der kaum merklich an mir vorübergezogen ist. Wieder ein Sommer, den ich mit Dingen vertan habe, die übers Jahr liegengeblieben sind: Steuerausgleich, Seminararbeiten schreiben, die Wohnung ausmisten. So fühlt es sich zumindest an, wie ich da stehe und auf den Waldboden blicke. Und doch hat sich vieles getan, für das ich dankbar bin: meine erste Ausstellung, Sonnenuntergänge auf Dächern und Bergen,...

  • 11.08.20
Daniela Pfennig, Redakteurin.

Mein Sommer
Wenn Ferien, dann richtig

Im Vorjahr überlegte ich, für meinen Ältesten ein paar Tage Sommerbetreuung in Anspruch zu nehmen. Schließlich waren alle Kinder zuhause. Genauso wie zurzeit der Ausgangsbeschränkungen. Fazit: Fein war‘s! Jeder Tag war anders, spannend, intensiv. Und stressfrei! Ohne Termine, Besuchsstress und Kinder-Abliefern oder -Abholen. Ein Beispiel: Jeder dieser Tage begann gemütlicher, weil ich keine Jausenboxen füllen und Rucksäcke packen musste. Seither steht für mich fest: Wenn Ferien sind, sind...

  • 05.08.20

Glaube & Spiritualität

Vorbereitung auf den Eucharistischen Weltkongress
Von Christus gesammelt

Mitten in unserem Alltag rufen sie uns und erinnern uns daran, dass wir als Christen eine Gemeinschaft der Herausgerufenen sind; Kirche, die Ekklesia Gottes. Wir sind das „von der Einheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes her geeinte Volk“, wie das Zweite Vatikanische Konzil betont. Das bezeugen wir auch, wenn wir beim Betreten der Kirche das Weihwasser nehmen und uns in Erinnerung an unsere Taufe im Namen des dreifaltigen Gottes bekreuzigen. In der Taufe wurden wir in den Leib...

  • 19.03.20

Geschichtliches & Wissen

Innenansicht der Kirche des Päpstlichen Instituts S. Maria dell‘Anima.
3 Bilder

Salzburg – Rom
Seit Jahrhunderten verankert

Der Salzburger Diözesanpriester Michael Max wird im September das gewichtige Amt des Rektors im Kolleg „Santa Maria dell’ Anima“ in Rom antreten. In der „Ewigen Stadt“ findet er dann zahlreiche Bezüge zu seiner Heimat Salzburg vor. Das fängt schon beim „Salzburger Engerl“ am Weihwasserbecken in seiner neuen Kirche, der „Anima“, an, die sich nahe der weltberühmten Piazza Navona befindet. Aus Salzburger Marmor sind auch die Altäre, die einst Fürsterzbischof Leopold Firmian gespendet hat....

  • 19.08.20
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