Gesellschaft & Soziales
Daheimbleiben statt testen – das ist für manche Familien der WEg, den sie bevorzugen. Experten mahnen, dass Kinder andere Kinder um sich brauchen.
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Schulabmeldungen
Weg zurück bleibt frei

Zwölf von rund 5.300 Schülerinnen und Schülern der Katholischen Privatschulen in der Erzdiözese Salzburg sind nicht zum Schulstart erschienen. Ein Grund: die verpflichtenden Coronatests. Wie die Schulleitung damit umgeht. von Michaela Hessenberger Im September bleiben etliche Sessel leer: Von rund 7.200 Mädchen und Burschen, die österreichweit ab sofort zu Hause unterrichtet werden, ist von offizieller Seite die Rede. Und die Gründe? „Testverweigerung ist als Motiv für eine Abmeldung vom...

Nachrichten - Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT

Kirche hier und anderswo
Weihbischof Hansjörg Hofer im Interview.

Interview mit Weihbischof Hansjörg Hofer
Meine Geschichte mit Gott

Seit 2017 ist Hansjörg Hofer Salzburger Weihbischof. Im großen und persönlichen Interview mit dem Rupertusblatt spricht der Geistliche über seine Berufung, seinen Werdegang in der Erzdiözese, seine Erfahrungen und Sorgen in der Pandemie und seine Sendung zu den Menschen. von David Pernkopf RB: Wie geht es einem Weihbischof in Zeiten der Coronapandemie? Weihbischof Hansjörg Hofer: Ich habe diese Zeit sehr zwiespältig erlebt: bedrückend und hoffnungsvoll zugleich. Der Lockdown hat vieles gebremst...

Kirche hier und anderswo
Das Gipfelglück ist den Frauen ins Gesicht geschrieben. �
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Glocknerwallfahrt im Dirndl
Für Frauen geht es bergauf

Ihre Funktionskleidung tauschten 19 Frauen bei der Glocknerwallfahrt gegen ein Dirndl. Sie erinnerten damit in Dankbarkeit an frühere Generationen. So mancher Bergsteiger, der ihnen begegnete, machte Fotos von der bunten Truppe. Olivia Keglevic ist Leiterin der Katholischen Frauenbewegung (kfb) und Initiatorin dieses besonderen Frauen-Bergabenteuers. Sie beschreibt die Idee dahinter: „Wir unterhielten uns darüber, dass Frauen immer schon darum gekämpft haben, mit den Männern auf Wallfahrt...

Gesellschaft & Soziales
Naim Mohseni fühlt sich wohl in Salzburg. Doch momentan ist er in Gedanken meist in Afghanistan.�
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Sorge um die „alte“ Heimat
Dürfen Afghanistan nicht vergessen

Die Wurzeln von Naim Mohseni liegen in Afghanistan. „Ich bleibe immer der Junge aus Afghanistan.“ Obwohl er keine eigenen Erinnerungen hat. Seine Eltern flohen mit dem damals Zweijährigen in den Iran. Seit 2016 ist er in Salzburg, macht eine Lehre als Kellner. Der Pfarrhof Salzburg-Herrnau ist sein Zuhause. Hier erreichen ihn die dramatischen Nachrichten der vergangenen Wochen. Vor kurzem war der Salzburgring wieder Fixpunkt für Fans elektronischer Klänge. „In Kabul gibt es auch ein bekanntes...

Bewusst leben & Alltag
Frisch auf den Tisch bringt Tom Ernst das Gemüse.

Schöpfungszeit
Vom Virgilgarten auf den Teller

Als „Selbermacher“ bezeichnet sich das Kulinarik-Team von St. Virgil Salzburg. Ein Blick ins küchentechnische Paradieschen. Mit einem scharfen Messer ausgerüstet ist Tom Ernst im Garten unterwegs. Der Salatkoch von St. Virgil macht sich daran, Zucchini abzuschneiden, die in Grüntönen gesprenkelt sind. Aus den dichten Blättern lugt hie und da ein knallorangener Kürbis hervor. Das Bekenntnis des Teams, das in dem Bildungszentrum auf das leibliche Wohl schaut, lautet: „Wir sind Selbermacher,...

Kirche hier und anderswo

Das Gipfelglück ist den Frauen ins Gesicht geschrieben. �
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Glocknerwallfahrt im Dirndl
Für Frauen geht es bergauf

Ihre Funktionskleidung tauschten 19 Frauen bei der Glocknerwallfahrt gegen ein Dirndl. Sie erinnerten damit in Dankbarkeit an frühere Generationen. So mancher Bergsteiger, der ihnen begegnete, machte Fotos von der bunten Truppe. Olivia Keglevic ist Leiterin der Katholischen Frauenbewegung (kfb) und Initiatorin dieses besonderen Frauen-Bergabenteuers. Sie beschreibt die Idee dahinter: „Wir unterhielten uns darüber, dass Frauen immer schon darum gekämpft haben, mit den Männern auf Wallfahrt...

  • 01.09.21
Weihbischof Hansjörg Hofer im Interview.

Interview mit Weihbischof Hansjörg Hofer
Meine Geschichte mit Gott

Seit 2017 ist Hansjörg Hofer Salzburger Weihbischof. Im großen und persönlichen Interview mit dem Rupertusblatt spricht der Geistliche über seine Berufung, seinen Werdegang in der Erzdiözese, seine Erfahrungen und Sorgen in der Pandemie und seine Sendung zu den Menschen. von David Pernkopf RB: Wie geht es einem Weihbischof in Zeiten der Coronapandemie? Weihbischof Hansjörg Hofer: Ich habe diese Zeit sehr zwiespältig erlebt: bedrückend und hoffnungsvoll zugleich. Der Lockdown hat vieles gebremst...

  • 31.08.21
Andreas Kim Dae-geon ist Patron der koreanischen Geistlichen und des Päpstlichen Koreanischen Kollegs. „Er ist aber für alle Katholikinnen und Katholiken in Korea ein Glaubensvorbild“, sagt Gregor Lim Hyung jun. Im Bild: eine Statue von Andreas Kim im Märtyrerschrein Jeoldusan in Seoul.
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Koreanischer Märtyrer
Hl. Andreas Kim Dae-geon: Er ist bis heute ein Glaubensvorbild

Der hl. Andreas Kim Dae-geon (1821 bis 1846) war Koreas erster römisch-katholischer Priester. Am 21. August jährt sich seine Geburt zum 200. Mal. „Mit seinem Glauben und seinem Martyrium in jungen Jahren legte er den Samen für die Verkündigung des Evangeliums in Korea“, sagt Gregor Lim Hyung jun. Der Priester aus Salzburgs Partnerdiözese Daegu in Sükorea spricht im Interview über die Bedeutung des Heiligen und seine kurzes, aber wirkungsvolles Leben. RB: Welche Bedeutung hat der heilige Andreas...

  • 18.08.21
Ein keltisches Kreuz wird die letzte Ruhestätte zweier Familien zieren. Junge und ältere Familienmitglieder haben den Grabstein gemeinsam ausgesucht.

Sehr jung vorgesorgt
Ein Grabstein mit 26

Die 26 Jahre alte Alexandra H. hat mit ihrer Familie einen Grabstein ausgewählt. Ein außergewöhnlicher Schritt? „Ja und nein“, sagt eine Salzburger Bestatterin. von Michaela Hessenberger Frisch und quietschfidel – so kommt Alexandra H. zum Gespräch mit dem Rupertusblatt. Dass die junge Frau nun Mitbesitzerin eine Grabsteins ist, hat einen ganz schlichten Grund: „Für meinen Mann und unsere Familien war klar, dass wir in einem Grab beerdigt werden möchten“, sagt sie. Weil der Schwiegervater...

  • 18.08.21

Glaube

Auf Empfang: Messen kommen aus der Erzdiözese.�

Radio- und Fernsehgottesdienst
Salzburgs Kirche auf allen Kanälen

Für Auge und Ohr gibt es sonntags Gottesdienste in Radio und Fernsehen. Das Besondere: Beide kommen in dieser Woche aus Salzburg. Start ist jeweils um 10 Uhr. von Michaela Hessenberger Westendorf im Tiroler Teil der Erzdiözese und die Salzburger Stadtpfarre Taxham stehen im Rampenlicht. Während Ton-Mischpulte und Mikrofone im Tirolerischen Platz finden, bringt der ORF seine Kameras in der Mozartstadt in Stellung. Alles weist auf die Bibel hin Birgit Esterbauer vom Liturgiereferat der Erzdiözese...

  • 22.09.21
András und Lilli Kotolácsi nach der Erstkommunion (Bild o., 3., 2 v. l.)
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Eucharistiekongress
Messe feiern heißt: Wir sind nicht allein

von David C. Pernkopf Eucharistiekongress. Familie Kotolácsi aus Salzburg und Pastoral­asssitentin Szidónia Lőrincz waren in Budapest dabei. „Unsere Herzen sind immer noch in Budapest“, erzählt Ilona Kotolácsi. Gemeinsam mit ihrem Mann Gabor und den vier Kindern waren die ungarischen Wahlsalzburger beim Eucharistischen Weltkongress vergangene Woche dabei. Größtes Abenteuer, wie ein Geschenk, Familienwallfahrt. Die Superlative überschlagen sich, wenn die Familie an die Zeit in Budapest...

  • 15.09.21
Kritisch sieht Theologe Alexander Zerfaß das Küssen von Papst- und Bischofsringen. Ehrbekundungen von Personen seien problematisch.

Liturgie
Küssen auf katholisch

Mit dem Klischee der Leibfeindlichkeit hat die Kirche schon lange zu kämpfen – geküsst wurde unter Katholikinnen und Katholiken trotzdem zu allen Zeiten. Was es in der Liturgie mit der Berührung der Lippen auf sich hat, erklärt Alexander Zerfaß. von Alexandra Hogan Mehrere Lockdowns und verschobene Hochzeiten: Das Coronavirus hat im vergangenen Jahr zahlreiche Brautleute zur Absage des schönsten Tags im Leben gezwungen. Doch 2021 wird wieder geheiratet und geküsst. Dass der Kuss in der Kirche...

  • 18.08.21
n die Sterne steckt in der Natur des Menschen.�
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Sternwarte in Castel Gandolfo
„Die Sterne sprechen die Sehnsucht der Seele an“

Ein Universum voller Geheimnisse: Während viele Menschen nur dann den Blick zum Himmel heben, wenn der Meteorstrom der Perseiden im August über das Firmament zieht, ist die Beschäftigung mit dem All das täglich Brot von Guy Consolmagno. Der US-amerikanische Jesuit leitet die Vatikanische Sternwarte in Castel Gandolfo – und erzählt dem Rupertusblatt, wo er Gott findet und ob er Außerirdische taufen würde. von Alexandra Hogan RB: Wenn Sie zum Sternenhimmel schauen, finden Sie dann Gott dort oben?...

  • 11.08.21
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Menschen & Meinungen

Nach dem Festakt freute sich Landeshauptmann Wilfried Haslauer (im Bild mit Ehefrau Chrristina) über seinen Rupert-und-Virgil-Orden. Erzbischof Franz Lackner und Ordinariatskanzlerin Elisabeth Kandler-Mayr gratulierten.

Auszeichnung für Landeshauptmann
Er erhielt den höchsten Orden

Rupert und Virgil in Gold mit Stern am Band – die ranghöchste Auszeichnung der Erzdiözese Salzburg erhielt der Landeshauptmann aus den Händen des Erzbischofs. „Dieses Ehrenzeichen wird selten verliehen“, sagte Erzbischof Franz Lackner zu Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Nun haben wir die Gelegenheit, einen hochverdienten Mann damit auszuzeichnen und ihm Vergelt’s Gott zu sagen.“ Das geschah vor einer Versammlung jener Repräsentantinnen und Repräsentanten, die für die Erzdiözese und die...

  • 29.06.21
Gunter Mackinger zeigt sein silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik.  „Tragen könnte ich es am Opernball. Doch da zieht es mich nicht hin.“

Ehrung
Dieser Einsatz ist ausgezeichnet

Gunter Mackinger, der frühere „Mister Obus & Lokalbahn“ in Salzburg, erhielt eine hohe Bundesauszeichnung. Groß ist die Freude bei der Katholischen Aktion und der gesamten Erzdiözese. Ist Mackinger doch seit Jahren KA-Vizepräsident. Coronabedingt entfiel die feierliche Übergabe bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Mit telefonischer Vorankündigung überbrachte die Post das Packerl mit besonderem Inhalt. Die Wertschätzung kam bei Mackinger trotzdem ungetrübt an. „Es ist eine Ehre und eine...

  • 15.06.21
Der Preis des Salzburger Kulturfonds für Kinder- und Jugendprojekte ging 2019 an Early Life Care. Bild: Michaela Luckmann, PMU-Rektor Wolfgang Sperl.

St. Virgil
Mit Herz und Verstand dabei

31 Jahre arbeitete und wirkte Michaela Luckmann in St. Virgil. Mit Juni hat sich die 61-Jährige in den Ruhestand verabschiedet. Sie hinterlässt große Spuren. Es liest sich wie eine gut ausgedachte Geschichte. Michaela Luckmann verschlug es vor drei Jahrzehnten selbst mit der Teilnahme an einem Kurs nach St. Virgil, wo ihre Karriere als Erwachsenenbildnerin begann. Bei der begehrten Eltern-Kind-Gruppe lernte die zweifache Mutter die Montessori-Pädagogik kennen. Sie übernahm selbst eine Gruppe,...

  • 09.06.21
Stets im Einsatz für die Kirche und ihre Gläubigen ist Luitgard Derschmidt. In der Katholischen Aktion machte sie Karriere und stieß wichtige Veränderungen an.

Katholische Aktion
Luitgard Derschmidt: Kämpferin für die Menschen

80 Jahre und immer noch für die Katholische Aktion aktiv: Luitgard Derschmidt ist stets für Laien und Dialog eingetreten. Wohlwollende Worte für die Jubilarin findet deren Nach-Nachfolgerin als Präsidentin der Katholischen Aktion (KA) Salzburg, Elisabeth Mayer: „Und wieder ein Beweis: Das kirchliche Ehrenamt hält jung! Ein wacher Geist für die Zeichen der Zeit und die unerschütterliche Überzeugung, dass ein allgemeines Priestertum von Frauen und Männern in der Kirche gottgewollt ist, prägen das...

  • 27.04.21

Bewusst leben & Alltag

Claudia Öllinger neben dem Nonnberger Hund – er markiert die Grenze zwischen St.-Peter-Bezirk und Nonnberg.
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Rupertusfest
Kennen Sie Salzburg?

Stadtführungen sollten nicht alleine den Salzburger Gästen vorbehalten sein. Rund um Ruperti laden vier Fremdenführerinnen ein, auf den Spuren der Diözesanpatrone die Stadt zu erkunden. Wissen Sie, wer auf dem Taufbecken im Salzburger Dom zu entdecken ist? Wann haben Sie das letzte Mal bewusst die Domfassade wahrgenommen? Waren Sie schon mal in der Krypta? Wann war ihr letzter Besuch am St.-Peter-Friedhof? Und kennen Sie das Gefühl, wenn Sie die Nonnbergstiege hochgehen und mit jedem Schritt...

  • 22.09.21
Dass auch für Salat oder Gemüsesuppe Tiere sterben – wenngleich nicht organisiert wie in der Massentierhaltung – daran wollen viele nicht denken. „Unsere Psyche ist gut darin, die grauslichen Seiten unseres Lebensstils auszublenden“, sagt Professor Grimm.
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Mensch-Tier-Beziehung
Ohne schuldig werden können wir nicht essen

von Michaela Hessenberger Tiere nutzen und töten – ist das ethisch überhaupt vertretbar? „Ja“, sagt Professor Herwig Grimm von der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Doch er schränkt ein: „Seit wir aus dem Garten Eden vertrieben wurden, bleibt uns nur die Gartenarbeit.“ Und die soll sorgsam gemacht sein. Dem Klima, den Tieren oder dem eigenen Körper zuliebe: Weniger oder gleich gar kein Fleisch zu essen hat viele gute Gründe. Doch wird der Verzicht auf tierische Produkte langsam zum Muss...

  • 15.09.21
„Teile Lebensmittel statt sie wegzuwerfen.“ Dafür macht Marlene Huemer gerne Werbung. Sie stellt die Fairteiler-Abgabe und -Abholstelle im ABZ vor. Hier gibts Brot zum Mitnehmen und einen Kühlschrank, der befüllt werden darf und aus dem sich Leute, die dafür Verwendung haben, etwas nehmen können. Weitere Standorte in Österreich: foodsharing.at.

Foodsharing im ABZ
„Aktiv sein, weil es um etwas für uns alle geht“

Rund ein Drittel aller Lebensmittel landet in der Tonne. Das darf uns weder ethisch, ökologisch noch sozial egal sein. Dieser Meinung ist auch das Team im ABZ, dem Haus der Möglichkeiten der Katholischen Aktion in Salzburg-Itzling. Im Eingangsbereich steht deshalb ein Kühlschrank für foodsharing. Das Prinzip des Lebensmittel-Teilens ist simpel, aber wirkungsvoll. von Ingrid Burgstaller Salzburg. Die zwei Jogurts, der Käse, der halbe Karton Champignons und die Eier haben nach dem Urlaub das...

  • 08.09.21
Florian Aichhorn  (links im Bild) bei einer Wunschfahrt im Juni 2020

Rollende Engel
Noch einmal im Leben

„Sie haben nicht mehr lange zu leben.“ Ein Satz, der einen plötzlich aus der Bahn wirft. Der Verein „Rollende Engel“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, letzte Wünsche zu erfüllen. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was Ihr letzter Wunsch wäre, würden Sie die Nachricht erhalten, dass Sie nicht mehr lange leben? Für manche Menschen ist das die Realität. Sie sitzen im Büro, spüren beispielsweise immer wieder ein Stechen im Kopf. Nach langem Hin und Her gehen sie zum Arzt und...

  • 02.09.21

Gesellschaft & Soziales

Gemeinsam für ein Ziel: Das Kiwanis-Präsidententrio Felix Steinocher (Präsident), Peter Ebner (Präsident ab Oktober 2021) und Wolfgang Schwab (Präsident ab Oktober 2022) eint ihr Einsatz für Kinder (v.l.).

Rupertusfest
Sie sind Brückenbauer

Rupertus verbindet die Kirchenzeitung und die Kiwanier. Beide tragen den Schutzpatron des Landes in ihren Namen. Der Kiwanis-Club Rupertus machen mit ihrem sozialen Engagement dem bedeutenden Kirchenmann alle Ehre. „Wir dienen den Kindern der Welt.“ Diesem Motto folgen weltweit 625.000 Mitglieder. Eingebettet in dieses Netzwerk ist der 1983 gegründete Salzburger Kiwanis-Club Rupertus, einer von dreien in der Stadt Salzburg. Gründungsmitglied Felix Steinocher beschreibt mit seinen Worten, worum...

  • 22.09.21
Daheimbleiben statt testen – das ist für manche Familien der WEg, den sie bevorzugen. Experten mahnen, dass Kinder andere Kinder um sich brauchen.
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Schulabmeldungen
Weg zurück bleibt frei

Zwölf von rund 5.300 Schülerinnen und Schülern der Katholischen Privatschulen in der Erzdiözese Salzburg sind nicht zum Schulstart erschienen. Ein Grund: die verpflichtenden Coronatests. Wie die Schulleitung damit umgeht. von Michaela Hessenberger Im September bleiben etliche Sessel leer: Von rund 7.200 Mädchen und Burschen, die österreichweit ab sofort zu Hause unterrichtet werden, ist von offizieller Seite die Rede. Und die Gründe? „Testverweigerung ist als Motiv für eine Abmeldung vom...

  • 22.09.21
Wo früher die Türme des World Trade Center standen, erinnert ein Mahnmal an die tragischen Ereignisse des 11. September.

20 Jahre 9/11
Als die Kirche zum Lazarett wurde

Zwei Jahrzehnte sind seit dem tragischen Terroranschlag auf das World Trade Center vergangen. Seine Erinnerungen an die dunklen Stunden teilt der US-amerikanische Priester Kevin Madigan. New York. Nur noch selten zieht es Kevin Madigan in die St.-Peter-Kirche, einen Steinwurf von „Ground Zero“ in New York entfernt. Als am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers krachten, war er mittendrin im traumatischen Geschehen. „So nah bin ich noch nie dem Tod davongekommen“,...

  • 08.09.21
Bei verschiedenen Projekten engagieren sich unzählige Jugendliche für den guten Zweck.
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Sozialprojekt
72 Stunden lang geben sie alles

Nach ihrem ersten Einsatz bei „72 Stunden ohne Kompromiss“ war für Magdalena Weigl nichts mehr wie davor. Heute möchte die KJ-Mitarbeiterin jungen Mädchen und Burschen ähnliche Erfahrungen ermöglichen. von Alexandra Hogan Salzburg. „Es waren Tage, die mein Leben verändert haben“, sagt Magdalena Weigl. Mehr als zehn Jahre ist es her, seit die heute 26-jährige Mitarbeiterin der Katholischen Jugend (KJ) Salzburg zum ersten Mal an „72 Stunden ohne Kompromiss“ teilgenommen hat. Die Idee dahinter:...

  • 08.09.21

Reisen

Vorfreude bei Peter Ebner und Christoph Kandlbinder (r.). Fürs Foto präsentiert Ebner Fenchel, der laut Hildegard von Bingen ein Frohmacher ist – also das ideale Gemüse, um sich für die Bildungsreise der Männerbewegung vorzubereiten.

Reisen mit der Katholische Männerbewegung
Auf Hildegards Spuren

Wohin reisen wir, wenn es wieder möglich ist? Die Katholische Männerbewegung hat ihr Ziel schon gefunden. Sie folgt am Ende des Sommers der Mystik am Rhein und Hildegard von Bingen. Dabei gilt für die KMB, wie schon in Vor-Coronazeiten: Bewusst reisen, statt billig irgendwohin fliegen. Über allem steht natürlich die Sicherheit und die hängt wie so vieles in dieser Zeit von der Entwicklung der Pandemie ab. „Nur wenn wir die Reise verantwortungsvoll durchführen können, findet sie statt“, sagt...

  • 27.04.21

Kunst & Kultur

Schriftstellerin Renate Welsh kam 1937 in Wien zur Welt und ist dort sowie in Bad Aussee aufgewachsen. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet –  Titelheldin  „Johanna“ kennt sie als Nachbarin.

Lesen
Teilen, wenn es knapp wird

Kaffee und reden: Schriftstellerin Renate Welsh erzählt das Leben einer starken Frau. Sie hat Johanna zugehört und ihren Weg in die Mitte des Dorflebens aufgezeichnet. von Christina Repolust RB: Sie haben die Titelheldin Ihrer Romane „Johanna“ und „Die alte Johanna“ als Ihre Nachbarin in der Nähe von Gloggnitz kennen gelernt. Wie kamen Sie miteinander ins Gespräch? Welsh: Kennen gelernt habe ich sie, weil ich keine Ahnung hatte, was es bedeutet, auf dem Land zu leben. Sie war es, die mir sagte,...

  • 15.09.21
Verena Altenberger – die diesjährige Buhlschaft in Salzburg bei der Jedermann-Inszenierung.
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Ausstellung in der Kollegienkirche
Frauen vor den Vorhang

100 Frauen in einem Jahrhundert Salzburger Festspiele stellt die gebürtige Bischofshofnerin Martina Stock ins Zentrum ihrer Ausstellung „100 FEMALE VOICES“ in der Kollegienkirche. „Frauen erzählen eine ganz eigene Geschichte dieses Festivals“, sagt die Malerin und Harfinistin, die aber lachend hinzufügt, ihr Zugang sei kein männerfeindlicher. Die visionären Gründervater, berühmte Dirigenten oder unvergessene Jedermann-Darsteller. Sie alle prägten die 1920 gegründeten Festspiele – aber nicht...

  • 18.08.21
Hoch hinauf ging es für Manfred Baumann und seine Figuren im neunten „Merana-Krimi“. Immerhin wird auf dem Kapuzinerberg, an dessen Fuß der Autor steht, ein Totenschädel gefunden.�

Literatur
Ist Salzburg ein Ort der Sünde?

Mörderjagd in der Mozartstadt: Autor Manfred Baumann schickt Kommissar Martin Merana wieder los, um Verbrechen aufzudecken. Welche Rolle die Kirche spielt. von Michaela Hessenberger Die Kirche, ihre Bräuche und ein Priester tauchen auf den ersten Seiten des druckfrischen Buches auf. Denn während die Glocken am Karfreitag schweigen, macht eine Spaziergängerin auf dem Kapuzinerberg einen grausigen Fund. Unter einer verendeten Gämse kommt ein Totenschädel zum Vorschein. „Salzburgsünde“...

  • 03.08.21
Sie bringen den Dom zum Klingen: Dommusik-Jubilar Gerrit Stadlbauer und Domkapellmeis-ter János Czifra (r.) mit dem Plakat für J. J. Fux‘ „Missa in C“, die im August stattfindet.�

Kirchenmusik
Die Dommusik zeigt ihre Perlen

Auftakt und Jubiläum: Mit den Domkonzerten gerät die Salzburger Kathedrale im Sommer wieder ins feine Tönen und Schwingen. Indes feiert eine Stütze der Jugendarbeit 20 Jahre bei der Dommusik. Dem Dom zu Salzburg ist Gerrit Stadlbauer verbunden, seit er ein Bub war. Als Domkapellknabe sang er unter Josef Bogensberger. Die anderen Burschen wählten ihn sogar zum „Knabenbischof“. In diesem Amt durfte er gemäß der Tradition am Tag der Unschuldigen Kinder in der Bischofskirche „predigen“. „Somit war...

  • 20.07.21

Serien

Das Ziel der Wegetappe: Kloster Marienberg, die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 11: Südtirol
Der Herrgott als ständiger Begleiter

Durch weite Felder, entlang ortstypischer Wasserwaale, vorbei an Kapellen und historischen Bauernhöfen – die Etappe des Südtiroler Jakobsweges von Glurns über Mals zum Kloster Marienberg besticht auf vielerlei Art. In den Gassen hinter den beeindruckenden Ringmauern und zwischen den jahrhundertealten Häusern ist mittelalterliches Flair spürbar: Glurns, die im Obervinschgau gelegene kleinste Stadt Südtirols und Ausgangspunkt der rund zehn Kilometer langen Weg-etappe, ist auf jeden Fall einen...

  • 18.08.21
Traumhafte Ausblicke auf den Bodensee, Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es immer wieder zu bewundern.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen Teil 10: Vorarlberg
Durch zwei Länder pilgern

Von Scheidegg im deutschen Allgäu führt ein Jakobsweg nach Bregenz. Rund 20 Kilometer abwechslungsreiche Wegstrecke, gewürzt mit einem beeindruckenden Dreiländer-Panorama hoch über dem Bodensee, erwartet die PilgerInnen. PETRA BAUR Scheidegg – der Ausgangspunkt der Pilgerwanderung ist im bayrischen Allgäu – ist der sonnenreichste Ort Deutschlands. Im Schnitt 2304 Sonnenstunden kann die Marktgemeinde für sich verbuchen. Sie liegt auf einem Hochplateau, sanft eingebettet in hügelige Landschaft....

  • 12.08.21
Aus den Quellen der Salzach schöpft Hermann Signitzer Wasser – und Kraft.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_9: Salzburg
Zur Salzachquelle geht‘s über Tirol

Mit leisem Gurgeln treffen dünne Rinnsale aufeinander. Sie drängen aus dem Almboden. Vereint klingt ihr Plätschern lauter. Hoch oben, wo Salzburg und Tirol aufeinandertreffen, liegt der Ursprung der Salzach. Eine Wanderung zu den Quellen – zu jenen des Flusses und zu jenen der Seele. Michaela Hessenberger „Je näher wir dem Ursprung des Wassers kommen, desto sprudelnder werden die Ideen“, sagt Hermann Signitzer mit beschwingtem Ton. Er zieht die Bänder seiner Bergschuhe fest, denn auf einer Höhe...

  • 03.08.21
Der heilige Romedius verbrachte nach seiner Bekehrung sein Leben in Gebet und Stille – im Bild die Einsiedelei St. Romedio, das Ziel des 180 Kilometer langen Romediusweges.
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SOMMERSERIE 2021 | Beten mit den Füßen_8: Tirol
Auf dem Romediusweg durch Tirol

Der Romediusweg verbindet das historische Tirol von Norden nach Süden auf einer Länge von 180 Kilometern. Weil er durch das Hochgebirge führt, verlangt dieser Weg allerdings gute Kondition. Gilbert Rosenkranz Gleich vorweg: Der Romediusweg ist nichts für „Warmduscher“. In seiner Gesamtlänge ist er ambitioniert. Und auch sein Höhenprofil ist anspruchsvoll. In Summe stellt er auch die Himalaya-Riesen in seinen Schatten. 9600 Höhenmeter legen jene zurück, die sich von Thaur (zwischen Hall und...

  • 30.07.21

Kirche, Feste, Feiern

Fronleichnam
Fest der Gegenwart Christi in Brot & Wein

Zu Fronleichnam gedenkt die Kirche der Einsetzung des Sakraments der Eucharistie durch Jesus Christus selbst. Somit lässt sich Fronleichnam sozusagen als zweiter Gründonnerstag unter anderen, fröhlicheren Vorzeichen verstehen. Christus existiert nicht mehr in menschlicher Gestalt. Seine Gegenwart ereignet sich nun in Form von Brot und Wein. Warum wird bei uns Fronleichnam an einem Donnerstag gefeiert? Der Termin steht in engem Zusammenhang mit dem Gründonnerstag, an dem das letzte Abendmahl...

  • 10.06.20

Im Jahreskreis
Weißer Sonntag

Momentan müssen wir Christen auf gewohnte und lieb gewonnene Rituale verzichten, obwohl gerade diese die Hochfeste im Jahreskreis zu einem sinnlichen Fest werden lassen. Bräuche und Rituale – und hier ganz besonders um Ostern – vermögen in ganz eindrücklicher Weise den Leidensweg Christi hin bis zur Auferstehung zu veranschaulichen und vielfach auch musikalisch zu verstärken.Dieses Jahr ist es für uns alle eine neue Erfahrung gewesen, dieses Fest der „Auferstehung und des Lebens“ nicht in...

  • 15.04.20

Sonderthemen

Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau.
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Das „literarische“ Gipfelkreuz auf dem Traunspitzl in den Loferer Steinbergen.
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Kreuz-Geschichte(n)
Auf allen Gipfeln steht ein – Kreuz

Natur erleben, eine Bergtour unternehmen ist selbst in Coronazeiten möglich. Oben am Gipfel zu stehen, gibt einem ein befreiendes Gefühl. Und lässt manchen darüber grübeln, warum eigentlich auf fast jedem Gipfel der Alpen ein Kreuz steht. Ein „Grübler“ hat dazu ein ganzes Buch mit Geschichten gefüllt. Die letzten Schritte, alle Kräfte sammeln, noch einmal tief durchatmen. Endlich, da steht es, das Kreuz, der Endpunkt der anstrengenden Bergtour. Ein Ziel, das selbst in diesen Zeiten ohne Maske...

  • 31.03.21
SchülerInnen der Höheren Lehranstalt für Mode in Mödling stellen Kostüme her.
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Passionsspiele St. Margarethen
Ein rot gewandeter Jesus am Kreuz im Steinbruch

„Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden“ – diesen Titel trägt die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen, die diesen Sommer im bekannten burgenländischen Steinbruch stattfinden werden. Ein Gespräch mit dem Regisseur über coronabedingte Onlineproben, den neuen Text und ungewohnte Szenen. Jesus wird in blutrotem Gewand gekleidet am Kreuz hängen. Das wird vielleicht so manchen Zuseher irritieren, trägt doch Jesus sonst ­traditionell einen Lendenschurz. Aber das Publikum mit seinen...

  • 31.03.21
Verstärkt auf Qualität, nicht auf Masse sollte der heimische Tourismus setzen, sagt Eva Brucker.

Nachgefragt bei der Tourismusexpertin
„Viele wollen einen ­bewussteren Urlaub erleben“

Die Corona-Pandemie hat das Urlaubsverhalten verändert. Ob die Krise den Tourismus nachhaltig verwandeln wird, ist für Eva Brucker, Leiterin des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus an der FH Salzburg, noch nicht entschieden. Gibt es neue Urlaubswünsche, andere Reisemotive als vor der Krise? Wir haben schon im vergangenen Frühjahr eine Untersuchung gemacht. Gefragt waren da sehr stark Regionalität, die Natur für Aktivitäten nutzen, erdgebundene Reiseziele, keine...

  • 31.03.21

Kommentare & Blogs

Zur Fußball-EM (5)
Was bleibt von der Fußball-Europameisterschaft?

142 geschossene Tore, 150 gelbe Karten, eine gelb-rote, 5 rote Karten, 51 Spiele von 24 teilnehmenden Nationen in 31 Tagen in elf Städten. Das war die Fußball-EM in Zahlen. Die Veranstalter ziehen positive Bilanz. Die Frage, die sich nach so einem Groß-Event immer stellt: was bleibt? Hoffentlich nicht nur das Coronavirus, das sich auch aufgrund der Stadionauslastungen in Pandemie-Zeiten munter weiterverbreitet. Zuletzt sind es außerdem rassistische Angriffe, die der Sport in den letzten...

  • 13.07.21

Zur Fußball-EM (4)
Religiöses im Sport

„Més que un club“ (Mehr als ein Verein). Dieser Schriftzug ziert die Zuschauertribüne im Stadion des FC Barcelona. Als mehr als „nur Sport“ empfinden viele „ihren“ Fußball. Und es gibt religiöse Berührungspunkte: Im Camp Nou in Barcelona finden Fans eine Stadionkapelle, um dort zu beten, heiraten oder Kinder taufen zu lassen. Die seit 1957 bestehende Kapelle war die erste in einem europäischen Stadion und wurde der hl. Maria geweiht. In Hamburg-Altona kann man sich auf dem an das Stadiongelände...

  • 07.07.21

Zur Fußball-EM (3)
Ist Sport eine Religion?

Ob Sport als Religion gelten oder ausgeübt werden kann, ist nicht nur ein komplexes Forschungsthema, sondern vor allem eine Frage der Definition von Religion. Begriffe wie Quasireligion, Ersatzreligion und Religionsersatz fallen uns hier ein. Religionswissenschaftlich gibt es unter anderem den substantialistischen und funktionalistischen Ansatz: Der erste konzentriert sich auf das „Wesen“, den Inhalt, einer Religion, beim zweiten geht es um die Funktionen, die Religion erfüllt, zum Beispiel...

  • 29.06.21

Zur Fußball-EM (2)
Sport & Religion haben Parallelen

„Fußballgott“, „heiliger Rasen“, der Schlusspfiff als „Erlösung“ beim Österreich-Sieg für den Einzug ins Achtelfinale – freilich wird vieles von Medien suggeriert. Aber es sind nicht nur Phrasen und religiös entlehnte Wortgebilde, sondern tatsächliche Gemeinsamkeiten der beiden Gesellschaftsbereiche auszumachen. Die of-fensichtlichste: die Anhängerschaft. Religion hat ihre Gläubigen, Sport seine Fans. Gerne wird eine Fangemeinde mit einer religiösen Gemeinde verglichen. Verehrung, Rituale,...

  • 22.06.21

Leserreporter

Reparaturhandbuch für Haushaltsgeräte
Warum brauchen Sie einen Profi für die Reparatur von Haushaltsgeräten?

Haushaltsgroßgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank und Geschirrspüler gehören zu den wichtigsten Elektrogeräten in einem Haushalt und werden dementsprechend häufig benutzt. Wenn eines davon kaputt geht, ist der Schreck zunächst einmal groß, denn Reparaturen sind aufwändig und teuer. Viele Menschen versuchen daher erst einmal, das Gerät selbst zu reparieren. Bei kleineren Problemen kann dies sinnvoll sein, bei größeren Defekten sollten Sie sich jedoch an einen Haushaltsgeräte Kundendienst...

  • 29.12.20
  • 1

Glaube & Spiritualität

Der Glaube ist unsere Lebenshaltung, sagen Dino und Hildegard Bachmaier.

Treue und Berufung
Zwischen Kirche und Kaffee

Hildegard und Dino Bachmaier kennen die Höhen und Tiefen von Beziehung und Berufung. Nach 25 Jahren Ehe teilen sie ihre Erfahrungen als Ehepaar für das Projekt 100 Jahre Treue. von David Pernkopf  Salzburg/Straßwalchen. „Gott war von Anfang an dabei. Auch wenn uns das nicht immer bewusst war“, sagt Diakon Dino Bachmaier über die vergangenen 25 Jahre Ehe. Gemeinsam mit seiner Frau Hildegard feiert er heuer das Jubiläum ihres Ehebundes. Seit einem gemeinsamen Gang in die österliche...

  • 08.09.21

SOMMERSERIE 2021
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startete die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 28.05.21

Vorbereitung auf den Eucharistischen Weltkongress
Von Christus gesammelt

Mitten in unserem Alltag rufen sie uns und erinnern uns daran, dass wir als Christen eine Gemeinschaft der Herausgerufenen sind; Kirche, die Ekklesia Gottes. Wir sind das „von der Einheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes her geeinte Volk“, wie das Zweite Vatikanische Konzil betont. Das bezeugen wir auch, wenn wir beim Betreten der Kirche das Weihwasser nehmen und uns in Erinnerung an unsere Taufe im Namen des dreifaltigen Gottes bekreuzigen. In der Taufe wurden wir in den Leib...

  • 19.03.20

Geschichtliches & Wissen

„Verkündigung an Maria“ von Andreas Nesselthaler (1808), abgebildet am Hochaltarblatt in der Pfarrkirche Grödig.�

Diözesangeschichte
Bischofshof statt Zarenthron

Hofmaler. Vor 200 Jahren, am 24. September 1821, verstarb in Salzburg Andreas Nesselthaler. Er war der letzte fürsterzbischöfliche Hofmaler – eine stille, aber sehr vielseitige und begabte Künstlerpersönlichkeit. von Roland KerschbaumDiözesankonservator der Erzdiözese Salzburg „Nesselthaler, der als Mensch und Künstler von jedem Kunst- und Menschenfreunde aufgesucht und gekannt zu werden verdient.“ So beschreibt der Salzburger Domherr Friedrich von Spaur in wenigen treffenden Worten den 1748 in...

  • 22.09.21
Freuen sich auf Besuch: Andreas Herzog (l.), Hermann Mayerhofer und das Museum-Team.
4 Bilder

Zum Tag des Denkmals
Hüter gotischer Raritäten

von Michaela Hessenberger Schatzsammler des Glaubens sind Hermann Mayerhofer und Andreas Herzog vom Bergbau- und Gotikmuseum in Leogang. Tief ergriffen sind sie von der christlichen Kunst in ihren Häusern. Ein Lokalaugenschein. Bescheiden und doch voller Strahlkraft steht sie hinter Glas und blickt milde auf das Kind in ihrem Arm: Die Schöne Madonna auf dem Silbersockel. Künstler haben sie um das Jahr 1400 gefertigt, aus Buchsbaumholz und mit viel Fingerspitzengefühl. Das beweist etwa der...

  • 15.09.21
Innenansicht der Kirche des Päpstlichen Instituts S. Maria dell‘Anima.
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Salzburg – Rom
Seit Jahrhunderten verankert

Der Salzburger Diözesanpriester Michael Max wird im September das gewichtige Amt des Rektors im Kolleg „Santa Maria dell’ Anima“ in Rom antreten. In der „Ewigen Stadt“ findet er dann zahlreiche Bezüge zu seiner Heimat Salzburg vor. Das fängt schon beim „Salzburger Engerl“ am Weihwasserbecken in seiner neuen Kirche, der „Anima“, an, die sich nahe der weltberühmten Piazza Navona befindet. Aus Salzburger Marmor sind auch die Altäre, die einst Fürsterzbischof Leopold Firmian gespendet hat. Sogar...

  • 19.08.20

Pfarrleben

Gemeinsam statt einsam  – unter diesem Motto wechselte Mona Mraz Pfarre und Dienstort. Die Bilder zeigen die Stationen auf diesem „Pilgergang“.
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Pilgergang zum Abschied aus der Pfarre
Geleit zur neuen Dienststelle

Ein besonderes Geschenk zum Abschied hat der Pfarrverband Niederndorf-Erl seiner Pastoralassistentin gemacht. von Herwig Ortner Niederndorf/Erl. Keine Heiligenfigur oder eine reich verzierte Kerze, sondern die Begleitung auf dem Weg zu ihrer neuen Aufgabe – so verabschiedete sich die dankbare Gemeinde von „ihrer“ Mona Mraz. Zahlreiche Pfarrmitglieder sind mit ihr die 27 Kilometer nach Angath gewandert, wo sie seit 1. September tätig ist. So wie Mraz traten zahlreiche Frauen und Männer, Laien...

  • 08.09.21
Otto Neuhauser ist seit 80 Jahren Mesner in Brandenberg – 55 Jahre sogar gemeinsam mit seiner Frau Cilli. Schon als Bub war er für das Wetterläuten verantwortlich. Ihm war und ist es wichtig, seine Verbundenheit mit der Kirche an seinen Sohn Rupert und die ministrierenden Enkelkinder weiterzugeben.
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Einsatz für die Kirche
Mit Leidenschaft Mesner

Familientradition. Seit nunmehr 80 Jahren ist Otto Neuhauser aus Brandenberg Mesner. In seiner Familie wird das Mesnern von Generation zu Generation weitergegeben – die ganze Familie übernimmt mit Begeisterung und Verantwortung die unzähligen sichtbaren und unsichtbaren Aufgaben in der Pfarrkirche. von Daniela Pfennig Mitten im Dorfzentrum von Brandenberg, neben der Pfarrkirche, steht der Mesnerhof von Familie Neuhauser. Seit Generationen wird hier am Hof die Mesnerei weitergegeben. Derzeit...

  • 20.07.21
Nicht zu Fuß, sondern traditonell und per Pferdekutsche ging es für Rupert Santner und seine Primizbräute zur ersten hl. Messe in der Heimat.
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Primiz
Mariapfarr feiert seinen Neupriester

Einen Neupriester aus dem Salzburger Lungau gab es schon länger nicht mehr. Mit Rupert Santner hatte die Gemeinde Mariapfarr nun endlich einen besonderen Grund zur Freude: Der frisch Geweihte feierte vergangenen Sonntag seine erste hl. Messe in der Heimat. Am örtlichen Sportplatz hatten bereits viele fleißige Helfer in liebevoller Arbeit einen festlichen Altar mit Blumengestecken für den Freudentag vorbereitet. „Die Gnade des Priesterseins ist viel größer als wir selbst“, sagte Primizprediger...

  • 07.07.21
Einen Arbeitsplatz der besonderen Art haben die Mitarbeiter der Firma Hainzer. Mit handwerklichem Geschick, viel Fingerspitzengefühl, höchster Präzision und großem Aufwand decken sie in diesen Tagen das löchrig gewordene Kirchturmdach der Pfarrkirche St. Margarethen im Lungau mit neuen Lärchenschindeln fertig ein.
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Bereit für die Zukunft
Arbeit zwischen Himmel und Erde

Der Kirchturm der Pfarrkirche von St. Margarethen im Lungau hat ein neues Schindeldach. Jetzt werden auch die Segel in der Pfarre neu gesetzt. Die ausgearbeitete Vision soll für frischen Wind sorgen. Es dauerte nur wenige Tage, bis die alten Holzschindeln des Kirchturmdachs entfernt waren. Viele fleißige Hände aus der Pfarre – allen voran der Kameradschaftsbund und die Gemeindearbeiter – halfen tatkräftig mit. In diesen Tagen stellen die Mitarbeiter der Firma Klaus Hainzer aus Lienz die...

  • 23.06.21
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