Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT - Kommentare & Blogs

Beiträge zur Rubrik Kommentare & Blogs

Johannes Wiedecke, Mitarbeiter im Seelsorgeamt, erzählt von seinem Sommer.

Mein Sommer
Das Leben ist gut

Das Jahr 2020 ist für viele Menschen ein schwieriges. Krankheit, Zukunftsängste, Ungewissheit und auch Verlust sind sehr präsente Themen und prägten vieles in der ersten Hälfte des Jahres. Und dann kommt der Sommer und man fragt sich: Wie wird das dieses Jahr? Wird das ein schöner Sommer? Auch in diesem Sommer möchte man ein wenig loslassen, sich erholen, vielleicht ein paar neue Dinge ausprobieren und Orte besuchen.Für uns als Familie war das auch heuer gut möglich, nur halt anders. Zweimal...

  • 03.09.20
Gerhard Glück, Grafiker.

Mein Sommer
„Mein Sommer ist langsam geworden“

150 Stufen. Ich werde sie schaffen, ich will sie schaffen! Die ersten zwölf, fünfzehn Stufen gehen noch, dann beginnt mein Körper zu schreien: „Mach Pause, bleib stehen!“ Aber die fünf Stufen werde ich jetzt auch noch schaffen. Und Gott sei Dank hat die Oberndorfer Kalvarienbergstiege ein Geländer. Die nächsten zehn Stufen. Das Geländer hilft, ich ziehe mich Schritt für Schritt hoch. Nach der schnellen Fahrt nach Salzburg, nach der Angst, keine Luft zu bekommen, nach Krankenhaus und Diagnose...

  • 19.08.20
Sandra Bernhofer, Redakteurin.

Mein Sommer
Durchatmen nicht vergessen!

Und da liegt es, mitten im Moos: das erste gelb verfärbte Lindenblatt. Wieder ein Sommer, der kaum merklich an mir vorübergezogen ist. Wieder ein Sommer, den ich mit Dingen vertan habe, die übers Jahr liegengeblieben sind: Steuerausgleich, Seminararbeiten schreiben, die Wohnung ausmisten. So fühlt es sich zumindest an, wie ich da stehe und auf den Waldboden blicke. Und doch hat sich vieles getan, für das ich dankbar bin: meine erste Ausstellung, Sonnenuntergänge auf Dächern und Bergen,...

  • 11.08.20
Daniela Pfennig, Redakteurin.

Mein Sommer
Wenn Ferien, dann richtig

Im Vorjahr überlegte ich, für meinen Ältesten ein paar Tage Sommerbetreuung in Anspruch zu nehmen. Schließlich waren alle Kinder zuhause. Genauso wie zurzeit der Ausgangsbeschränkungen. Fazit: Fein war‘s! Jeder Tag war anders, spannend, intensiv. Und stressfrei! Ohne Termine, Besuchsstress und Kinder-Abliefern oder -Abholen. Ein Beispiel: Jeder dieser Tage begann gemütlicher, weil ich keine Jausenboxen füllen und Rucksäcke packen musste. Seither steht für mich fest: Wenn Ferien sind, sind...

  • 05.08.20
Alexandra Hogan, Redakteurin.

Mein Sommer
Der Freizeitstress bleibt zu Hause

Stillsitzen und nichts tun ist nicht gerade meine Stärke. Selbst wenn ich krank bin, halte ich es nicht lange im Bett aus und fange spätestens nach zwei Tagen an, alles um mich herum zu putzen und zu ordnen.Der Drang, immer etwas zu tun, zeigt sich bei mir auch im Urlaub: Eine Stadt nach der anderen besichtigen, Sehenswürdigkeiten hinterherjagen und am besten tausend Fotos dabei schießen. Aber: Während des coronabedingten Lockdowns habe ich wieder neu gemerkt, wie gut es tut, ein Buch zu lesen,...

  • 21.07.20
David Pernkopf, Redakteur.

Mein Sommer
Beständig mehr vom Weniger

Wir fahren nicht nach Holland. Coronabedingt. Noch dazu zwingt mich eine Gipshand zum Stillstand. Stabilitas loci. Ich möchte die äußere Beständigkeit des Ortes nutzen, um eine innere Beständigkeit des Herzens zu finden. Konkret bemühe ich mich um eine innere Stabilität, die den äußeren Bedrängnissen wie viralen Wellen, schwieriger werdenden Bedingungen in Leben und Kirche, standhält.Innere Beständigkeit ist nicht nur ein punktuelles Versprechen. Aber sie beginnt mit einer bewussten...

  • 14.07.20
Trisha Rufinatscha, Redakteurin.

Mein Sommer
Mein Geschenk: das Selbstverständliche

Wo mein Zuhause ist? Die Antwort ist nicht immer die gleiche. Eigentlich da, wo meine Familie ist. Ja, das ist die Antwort. Ich lebe aber etwa vier Stunden von zu Hause entfernt. Kein Problem, alle vier Monate geht sich eine Reise nach Südtirol aus. Sich auf das Wesentliche besinnen, die aufgezwungene Distanz überwinden und dabei ist es wichtig, nicht zu vergessen kreativ zu sein. Jetzt sind schon sieben Monate vergangen. Noch nie wurde Worten so viel Kraft zugesprochen. Sie ersetzen...

  • 14.07.20

Mein Sommer
Glaub‘ nicht alles, was du denkst

Ich hasse wandern. Dachte ich. Zu steil, zu anstrengend, zu lang. Dann kam Corona. Mit dem Virus und dem Versuch, anderen Leuten aus dem Weg zu gehen, änderten sich meine Strecken. Hinaus aus der Stadt, hinein in die Natur. Seen, Almen, erste zarte Bergerfahrungen – wenn ich mit dem richtigen Menschen unterwegs bin, muss ich staunen und eingeübte Vorurteile über Bord werfen. Oder den nächsten steilen Abgrund hinunter. Sinnbildlich. Da erhob sich ein Gebirge an Vorurteilen. Ich staune: Die...

  • 30.06.20

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