Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT - Gesellschaft & Soziales

Beiträge zur Rubrik Gesellschaft & Soziales

Palliative Care: Ein gutes, möglichst beschwerdefreies Leben bis zuletzt ermöglichen.
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Palliative Care
Da sein, wenn es endet

Mit dem Sterben leben. Gerade in der Osterzeit und der vorangegangenen Karwoche zeigte sich die Fülle des Lebens, das Wunden und Tod integriert. Christine Amschler ist das ganze Jahr über damit konfrontiert. Sie leitet mit einer Kollegin die mobilen Palliativteams der Caritas für die Stadt Salzburg, den Flachgau und den Tennengau. Sterben geht meist nicht wie im Film: Die Augen schließen, ein letzter Atemzug und dann friedlich und leise einschlafen. „So verschieden wie die Menschen sind, so...

  • 14.04.21
Peter Schipka: "Die Sache ist wirklich sehr peinlich, aber nicht für mich. Ich empfinde es als eine Art, Politik zu machen, die sich nicht gehört." 
Michael Chalupka: "Die mangelnde Achtung des Gegenübers beschädigt auch die Würde des politischen Amtes."

Chat-Affäre
Peinlich, aber nicht für mich

Nach dem Wirbel um veröffentlichte Chatverläufe zwischen Bundeskanzler Sebastian Kurz und dem damaligen Spitzenbeamten Thomas Schmid spricht Peter Schipka, Generalsekretär der Bischofskonferenz, nun Klartext. Auch andere kirchliche Vertreter haben sich zu Wort gemeldet. Das Gespräch mit dem Generalsekretär des Finanzministeriums, Thomas Schmid, vor zwei Jahren hat Peter Schipka ganz anders wahrgenommen und in Erinnerung, wie er im Interview erklärt. Herr Generalsekretär, Ihr Name taucht in...

  • 07.04.21
Die Lerncafés der Caritas mussten wie die Schulen in diesem ungewöhnlichen vergangenen Jahr überwiegend in den digitalen Raum ausweichen. Nicht nur für die Kinder war das schwierig. Theresia Winkler (im Bild) hilft seit vier Jahren ihren Schützlingen beim Hausaufgabenmachen und lernen für Tests sowie Schularbeiten.
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Lerncafé
Mit Hilfe geht vieles

Die Lerncafés der Caritas mussten sich im Coronajahr die meisten Monate zu Ferncafés wandeln. Parallel mit den Schulen öffneten sie ihre Tore – zur Freude der Ehrenamtlichen, die ihre Schützlinge schon sehr vermisst haben und der Kinder selbst. Eine zehnjährige Schülerin bringt es auf den Punkt: „Gut, dass ich wieder her kann. Ich komme so gerne. Daheim lernen, das war komisch.“ „Die Kinder haben zu Hause wenig Deutsch gesprochen. Das merken wir jetzt extrem. Es sind Lücken entstanden.Gelerntes...

  • 07.04.21
Zusammenarbeit: Holger Thomas Möller vom Verein „Die Haarspender“ und Pädagogin Nadja Wuggenig freuen sich über die sinnvolle Kooperation.
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Schülerinnen helfen
Um haarlose Zeit zu überwinden

Modeschülerinnen aus Hallein machen krebskranken Kindern eine haarige Freude. Die Schülerinnen knüpfen Echthaarperücken. „Haarspenden“ sind jederzeit herzlich willkommen. Wie wichtig Haare wirklich sind und wie sehr wir uns darüber definieren, zeigt sich erst, wenn sie ausfallen. Mit der Krebsdiagnose geht häufig der Haarverlust durch Chemotherapie einher und die Erkrankung ist für jeden und jede sichtbar. Damit umzugehen, fällt Betroffenen oft schwer. „Wir wollen helfen“, sagten die...

  • 07.04.21
Kinder, die mit psychisch- oder suchtkranken Eltern aufwachsen, brauchen Hilfe.
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Hilfe für Kinder und Jugendliche
Stark wie ein Löwe?

Mit Kinderleicht+ nimmt die Caritas die Kinder psychisch kranker Eltern in den Blick. Das neue Angebot gibt ihnen Raum, sich zu öffnen, zu informieren und einfach wieder unbeschwert zu sein.  Sie müssen kein Superheld oder eine starke Löwin sein: Kinder, deren Eltern an Sucht oder psychischen Krankheiten leiden. Im Gegenteil. Ab April steht Kinderleicht+ jungen Menschen zwischen vier und 18 Jahren bei. Kostenlose Gruppen- oder Einzeltreffen schaffen einen geschützten Raum, „in dem sie sich ohne...

  • 24.03.21
Gemeinsam mit den Mädchen ihrer Firmgruppe hat Melanie Andexer eine Hilfsaktion für Menschen in der Region ins Leben gerufen. Mittlerweile betreuen sie gemeinsam rund 20 Familien.
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Firmlinge
Sie helfen im Pongau

Melanie Andexer und ihre Firmgruppe in Eben haben in den vergangenen Wochen eine besondere Hilfsaktion auf die Beine gestellt. Mit Sachspenden helfen sie in Not geratenen Pongauerinnen und Pongauern. Ein Laib Brot, Kleidung, ein Puzzle – Melanie Andexer hat in den letzten Wochen erlebt, wie wenig es oft braucht, um Menschen Freude zu bereiten und in der Not zu helfen. Die Pongauerin hat gemeinsam mit ihrer Firmgruppe, bestehend aus fünf Mädchen, ein besonderes Sozialprojekt gestartet.„Schon vor...

  • 10.03.21
Bundesministerin Leonore Gewessler (4. von rechts) stellte sich den Fragen der Kirchenzeitungs-Chefredakteurinnen und -redakteure. Für das Sonntagsblatt war Geschäftsführer Heinz Finster (2. von rechts) beim Treffen mit der Ministerin.
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Ministerin Leonore Gewessler im Gespräch
Klimaschutz ist das beste Konjunkturprogramm

Klimaschutz ist keine Bremse für den wirtschaftlichen Erfolg, sondern die beste Voraussetzung dafür. Das erklärte Ministerin Leonore Gewessler im Gespräch mit den Kirchenzeitungen. Ihr Ministerium ist sowohl für Klimaschutz und Umwelt als auch für Energie, Mobilität, Innovation und Technologie zuständig. Frau Ministerin Gewessler, das Thema Corona beherrscht alles. Wann können Sie mit dem Thema Klimaschutz wieder richtig durchstarten? Klimaschutz war nie weg, denn die Klimakrise geht den...

  • 10.03.21
Jede Woche in der Fastenzeit kommt auf die Wandzeitung ein „Globalisierungs-Beitrag“ der 4d-Klasse. Wer es moderner mag: Besuchen Sie das Herz-Jesu-Gymnasium auf Facebook und Instagram.
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Fastenzeit im PG der Herz-Jesu-Missionare
Jedes Tun hat Folgen

Nach innen gehen. Nach außen sehen. Dieses Motto begleitet die jungen Leute am Privatgymnasium der Herz-Jesu-Missionare durch die Fastenzeit. Dabei reisen sie in den Kongo und finden heraus, was die blutigen Konflikte dort mit ihren Handys hier zu tun haben oder warum die Abholzung des Regenwalds in Brasilien niemanden kalt lassen sollte. „Erst das Nach-innen-Gehen und Still-Werden führt dazu, dass wir wahrnehmen, wie es um unsere Erde und Mitmenschen bestellt ist“, sagt Hermine Haidvogel, die...

  • 02.03.21
Erstes Schuljahr mit Mädchen im Borromäum.
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Katholische Privatschulen
Vielfalt ist Stärke

Die Mädchen brachten neues Leben ins Borromäum – nach mehr als 100 Jahren öffnete sich im Herbst auch für sie das Schultor im erzbischöflichen Privatgymnasium. Für Vielfalt im Bildungsalltag sorgen die Schwerpunkte „Musik“ sowie „Natur und Technik / Design“. Distance-Learning, Online-Unterricht und Hygienemaßnahmen waren so wie in allen Schulen im Privatgymnasium Borromäum die Herausforderungen in Zeiten von Corona. Trotz vieler Veränderungen blieb in Schule und Tagesheim eines gleich: Die...

  • 10.02.21
Kakaobauern in Ghana erzählen Aglaë Hagg-Thun und weiteren Oikocredit-Engagierten über ihre Erfahrungen. Mikrokredite und Schulungen ebneten ihnen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben.

Oikocredit
In eine bessere Welt investieren

Sinnvoll und ethisch vertretbar Geld anlegen. Das ist die Geschäftsidee von Oikocredit. Weltweit hat der soziale Investor mittlerweile 59.000 Unterstützer und Unterstützerinnen, rund 6.500 in Österreich. Aglaë Hagg-Thun ist stellvertretende Vorsitzende im Förderkreis Oikocredit Austria. Sie berichtet, wie schon mit geringem Einsatz ein Weltverändern möglich ist. RB: Die ganze Welt leidet unter Covid-19. Welche Auswirkungen hat die Krise für die Partnerorganisationen von Oikocredit? Aglaë...

  • 28.01.21
Beim Verabschieden musste sich innerhalb eines Jahres schnell viel ändern. Wie Trauernde würdig Abschied nehmen können, ist auch Aufgabe von Bestattern.�

Trauer und Corona
„Das Virus verändert die Trauer“

Die wegen Covid-19 gebotene Distanz quält Alte, Kranke, Angehörige. Was die Pandemie mit dem Kummer gemacht hat – und wie eine Bestattungsunternehmerin auf die neuen Herausforderungen reagiert. Umarmen, Handhalten, Tränen wegwischen: Der Tod bringt Hinterbliebene nah zusammen. Normalerweise. Doch das Coronavirus hat selbst Sterben und Trauern verändert. Gesten, die sonst Kraft spenden, kommen aus Vorsicht zögerlich – oder gar nicht mehr. Wenn Angehörige von Verstorbenen bei Claudia Jung sitzen,...

  • 28.01.21
Impfen oder nicht – diese Frage hat Papst Franziskus beantwortet, indem er sich die Injektion gegen das Coronavirus setzen ließ und den Stich als „ethisch“ geboten bezeichnete. Immerhin gehe es um den Schutz von Leben, sagt ein Salzburger Theologe. RB/elena_prosvirova/shutterstock.com

Corona-Impfung
Eine Pflicht für Christen?

Ja oder nein – viele Menschen ringen derzeit mit der Entscheidung, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Wie steht ein Moraltheologe zu dieser Frage? Was sagt er zur Verwendung von abgetriebenem Leben in Forschung und Entwicklung des Impfserums – und wie hält es der Papst? Rom/Salzburg. Wer in diesen Tagen den „Osservatore Romano“ zur Hand nimmt, liest in der Zeitung des Vatikans, dass Papst Franziskus – wie die meisten Menschen – kein Freund von Abstandhalten und Einschränkungen im Alltag ist....

  • 19.01.21
Bei den Ausschreitungen rund um die Demonstration vor dem Kapitol in Washington, D.C. kamen sechs Menschen ums Leben.�

USA
„Angriff hat Selbstbild zerstört“

In Washington, D.C. kam es kürzlich zu gewaltsamen Auseinandersetzungen, Anhänger des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump haben das Kapitol gestürmt. Warum dieses Ereignis ein Novum in der amerikanischen Geschichte ist und welche Folgen es haben wird, erklärt Theologe, Religionswissenschafter und Amerika-Spezialist Andreas G. Weiß. RB: Wie kam es zu dem Sturm auf das Kapitol? Am Anfang der Ereignisse stand lediglich eine „normale“ Demonstration. Andreas G. Weiß: Die Demo war lange vorher...

  • 14.01.21
Protest für ein solidarisches Europa mit leerer Krippe am Platzl in der Stadt Salzburg.

Salzburg hat Platz
Appell an die Menschlichkeit

Es geht immer noch schlimmer. Das zeigt die Situation für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos. Die Plattform für Menschenrechte hat jetzt die Aktion „Salzburg hat Platz“ für Geflüchtete gestartet. Unterstüzung kommt von Pfarren. Salzburg. Kara Tepe, das „Nachfolgecamp“ des abgebrannten Lagers Moria, bezeichnen Bewohner als Hölle. Die häufigsten Wunden, die Mediziner momentan versorgen müssen, sind Rattenbisse bei Kindern. Untragbar sagt die Salzburger Plattform für Menschenrechte und...

  • 23.12.20
Der Christbaum im Wolfgang‘s darf natürlich nicht fehlen. „Der gehört zu Weihnachten einfach dazu“, meint Michaela Troger. Sie hat seit kurzem im Wolfgang‘s, der neuen 24-Stunden-Betreuung der Caritas, ein Dach über dem Kopf – so wie weitere 42 obdach- und wohnungslose Menschen in der Stadt Salzburg. „Zu wissen, ich hab jeden Tag ein warmes Bett, das ist eine große Erleichterung.“
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Herbergsuche
Es begab sich aber zu „unserer“ Zeit …

Wie vor 2000 Jahren finden auch heute Menschen keine Unterkunft. Die Wohnung und Existenz zu verlieren geht manchmal sehr schnell. Michaela Troger hatte ein Haus, arbeitete, lebte einen Alltag wie viele andere. Familiäre Konflikte und gesundheitliche Probleme setzten eine Abwärtsspirale in Gang. „Es kam ein Schlag nach dem anderen. Irgendwann hatte ich keine Kraft mehr“, erzählt die 47-Jährige. Und eines Tages stand sie vor der Frage: Wo soll ich hin? Michaela Troger steht vor dem Christbaum....

  • 23.12.20
Dammbruch: Österreichs Verfassungsrichter haben das Sterbehilfe-Verbot aufgehoben. Die katholische Kirche reagierte auf das Urteil bestürzt.�

Dammbruch
„Nicht aufgeben, wer sich selbst aufgibt“

Mit Bestürzung hat Erzbischof Franz Lackner, Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz, das Er-kenntnis des Verfassungsgerichtshofs zum Verbot der Beihilfe zur Selbsttötung aufgenommen. Warum die katholische Kirche ausschließlich das Prinzip „Der Mensch soll an der Hand eines an-deren, aber nicht durch die Hand eines anderen sterben“ unterstützt. Nun ist das von mehreren Seiten befürchtete Urteil Gewissheit: Der Verfassungsgerichtshof hat vergangenen Freitag Teile des Paragrafen 78 im...

  • 16.12.20
Erika Leonhartsberger ist seit 15 Jahren für den Gesundheits- und Sozialsprengel Stumm und Umgebung als Geschäftsführerin tätig.�Fotos:
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Pflege in Coronazeiten
Im Dienst am Nächsten

Schwierige Zeiten bringen starke Menschen hervor: Mobile Pflegemitarbeiterinnen und -mitarbeiter erweisen gerade unter den aktuellen Bedingungen einen wertvollen Dienst an ihren Mitmenschen. Der Gesundheits- und Sozialsprengel Stumm und Umgebung im Tiroler Zillertal steht älteren Menschen zur Seite, die Hilfe, Betreuung und Pflege brauchen. Dieser Einsatz ermöglicht es ihnen, dass sie daheim in ihren eigenen vier Wänden bleiben können. Geschäftsführerin Erika Leonhartsberger beobachtet in der...

  • 02.12.20
Noch ein Handgriff und der Drahtesel ist wieder fahrtüchtig. Wenn Rawan Ebrahim am Schrauben ist, vergisst er alles um sich herum und ist in seinem Element.
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Zum Tag des Gebens
Das Glück hat zwei Räder

Fast jedes Fahrrad lässt sich wieder zum Laufen bringen. Das sagt Berni Koman während er durch die Räume von carlavelorep in der Salzburger Elisabethstraße führt. Doch nicht nur die Bikes bekommen hier eine Chance, berichtet der Leiter der Caritas-Werkstatt mit sozialem Mehrwert. Die Schule mit einem passablen Zeugnis abgeschlossen, danach rasch einen Lehrbetrieb gefunden, verständnisvolle Eltern und Freunde, auf die man sich verlassen kann. So bilderbuchmäßig läuft es oft nicht ab. Gründe,...

  • 25.11.20
In diesen Zeiten trägt auch der fahrbare Untersatz von „ArMut teilen“ Maske. Im Bild die BMW Isetta von Koordinator Thomas Neureiter (Tür) und Ehrenamtliche: Thomas Hechenblaikner, Sabine Rothauer, Irene Krombholz,  P. Franz Lauterbacher, Annemarie Kraus, Anne Marie Gómes Neumann, Kai Gutschmidt.
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ArMut teilen
So funktioniert Umverteilung

Ein Lichtblick in diesen schwierigen Zeiten. Die Solidarität in den Salzburger Stadtpfarren kann sich sehen lassen: am Umverteilungstag von „ArMut teilen“ gingen 29.250 Euro an 193 Haushalte und 573 Menschen in Not. Der Umverteilungstag in den Stadtpfarren Liefering, St. Martin, Mülln, Morzg, Parsch und Itzling ging heuer unter besonderen Vorkehrungen über die Bühne – teilweise auch nur telefonisch. „Es ist aber alles gut gelaufen. Vor Ort hielten sich alle an Abstandsregeln und trugen einen...

  • 18.11.20
In Salzburg-Mülln treffen Thomas Neureiter und Anne Marie Gomez Neumann die letzten Vorbereitungen für den Umverteilungstag.
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Welttag der Armen
Umverteilung: Sie reichen die Hände

Die Botschaft für den heurigen „Welttag der Armen“ geht vom Buch Jesus Sirach im Alten Testament aus: „Streck dem Armen deine Hand entgegen.“ (Sir 7, 32). Genau das tun Thomas Neureiter und all seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter bei „ArMut teilen“. Jetzt mehr denn je. Was es heißt, in Zeiten einer Pandemie armutsgefährdet zu sein, hört Neureiter täglich. Das Telefon von Thomas Neureiter stand schon vor Corona nie lange still. Die Covid-19-Krise und ihre Folgen brachten eine Steigerung bei...

  • 11.11.20
Nicht durch die  Hand, sondern an der Hand. Die Palliativversorgung geht nicht den Weg der Sterbehilfe, sondern Sterbebegleitung. Ziel ist eine angst- und schmerzfreie letzte Zeit. �

Sterbebegleitung
Die verbleibende Zeit mit mehr Leben füllen

Sterbebegleitung statt Sterbehilfe. Das ist der Standpunkt, den die Caritas einnimmt und mit ihren mobilen Palliativteams bei schwerkranken Menschen in die Tat umsetzt. Besteht das Verbot der Sterbehilfe in Österreich weiter oder ist künftig assistierter Suizid erlaubt? Noch im November könnte vom Verfassungsgerichtshof eine Entscheidung kommen. Eindeutig ist die Position der katholischen Kirche. Bischofskonferenz-Vorsitzender Franz Lackner unterstrich mehrmals: „Wir dürfen den Menschen nicht...

  • 29.10.20
Als Gutachter  einer niederländischen Prüfungskommission, die über die Rechtmäßigkeit von aktiver Sterbehilfe befand , war Theodor Boer  für knapp 10 Jahre tätig.

Sterbehilfe – Niederlande
Zahlen steigen weiter rasant

Der Ethiker Theodor Boer trat für das Recht auf aktive Sterbehilfe ein. Doch was der Niederländer als Gutachter erfuhr, bereitete ihm schlaflose Nächte. Bei den Salzburger Bioethik-Dialogen diskutierte er mit Ärzten und Vertretern von Politik und Gesellschaft über Sterbehilfe und Suizidbeihilfe. Als einer der Hauptredner referierte der niederländische Gesundheits­ethiker Theo Boer über die Situation in seinem Heimatland. Die Inanspruchnahme von Euthanasie und Sterbehilfe steigt in den...

  • 14.10.20
Fragen sind oft hilfreicher als schnelle Antworten. Und: Feste Zeiten gehören manchmal durchbrochen. Das sind nur zwei Erkenntnisse, die KMB-Referent Andreas Oshowski in und mit seinem Buch „Normal bleibt anders“ beschreibt.
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Krisentagebuch
Wofür brenne ich heute?

Mit Lesen haben viele den Lockdown zu Coronazeiten in den eigenen vier Wänden überstanden. Andreas Oshowski von der Katholischen Männerbewegung (KMB) hat ein Buch geschrieben: „Normal bleibt anders“. „Meine Söhne sagen, du bringst die anderen immer zum Sprechen.“ Oshowskis Nachwuchs bezieht sich auf das Vater-Kind-Programm der KMB, das er seit acht Jahren auf die Beine stellt – mit schon 3.000 Teilnehmenden. Was ihn dabei beschäftigt, ist die eine, entscheidende Frage: „Was hat das Evangelium...

  • 07.10.20
Breites Basis-, viel Spezialwissen: Dekan Alois Halbmayr weiß um die Qualitäten der Katholisch-Theologischen Fakultät. Er will diese in der Öffentlichkeit bekannter machen.

Universität
Theologische Fakultät will zukunftsfit sein

Ringen um Zukunft: Die Universität Salzburg wird unter dem neuen Rektor Hendrik Lehnert umstrukturiert. Neuerungen soll es auch an der Katholisch-Theologischen Fakultät geben. Dekan Alois Halbmayr betont die Verantwortung der Kirche. Es knirscht in der Universität Salzburg: Rektor Hendrik Lehnert, kaum ein Jahr im Amt, hat angekündigt, bis 2021 rund zehn Millionen Euro einsparen zu wollen. Auch an der Theologie wird teilweise umstrukturiert. Mittelfristig soll etwa im Wallistrakt in der...

  • 07.10.20
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Beiträge zu Gesellschaft & Soziales aus

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