Salzburg & Tiroler Teil | RUPERTUSBLATT - Gesellschaft & Soziales

Beiträge zur Rubrik Gesellschaft & Soziales

Clemens Sedmak ist überzeugt: Für die Herausforderungen unserer Zeit braucht  es den Blick auf ein globales Gemeinwohl.

Interview mit Clemens Sedmak
„Jede Krise hat ihre eigene Kraft“

Kein Tag ohne Schlagzeilen über Krisenhaftes im Weltgeschehen. Hunger, Pandemie, Krieg, Wirtschaft. Wo früher guter Rat teuer war, sehen sich Wissenschaft und Forschung heute mit Fake News und Unglaubwürdigkeitsvorwürfen konfrontiert. Was macht das mit Forschung und Gesellschaft und wie ist damit umzugehen? Das Rupertusblatt hat beim in den USA lehrenden Sozialethiker Clemens Sedmak nachgefragt. von Lisa Schweiger-Gensluckner RB: Wo stehen Wissenschaft und Forschung in Krisenzeiten – sind sie...

  • 29.06.22
Peter Plaikner kennt die Szene. Er ist Medien-Experte und spricht vor dem Mikrofon über die Chancen kirchlicher Medien. Seine Wein-Wahl: Französischer Bordeaux.�

Blick in die Zukunft
Stirbt die Kirchenpresse?

In der neuesten Folge des Podcasts „Auf Brot und Wein“ spricht Medien-Experte Peter Plaikner über die Zukunft der Kirchenzeitungen – und über dringend notwendige Veränderungen. von Michaela Hessenberger „Wenn wir die Kirchenpresse als Journalismus auf Papier betrachten, dann könnte der Tod drohen“, sagt Peter Plaikner vor dem Podcast-Mikrofon der Erzdiözese Salzburg. Den Kirchenzeitungen gehe es wie anderen Printprodukten auch: Abonnenten schwinden, Auflagen sinken. Und das weltweit. Doch der...

  • 22.06.22
Präsentation der Sonderbriefmarke mit Abt Johannes Perkmann (2.v.l.).
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Sonderbriefmarke
Bräustübl im Kleinformat

„Maria Krügerl“ nennen manche Salzburgerinnen und Salzburger augenzwinkernd das Augus­tiner Bräustübl in Salzburg-Mülln. Ab jetzt kommt das Bild des Traditionshauses samt Leberkäs und einem Krug Bier per Briefmarke in alle Ecken der Welt. von Monika Hölzl Unzählige Poststempel drückte Fritz Schwaiger vom Postmuseum Eisenerz in der Steiermark auf die Bräustübl-Sonderbriefmarken der Fans beim Sonderpostamt vor dem Abt-Nicolaus-Saal im Müllner Bräustübl. 180.000 Stück hat die Post davon gedruckt,...

  • 15.06.22
Wie schwangere Frauen unterstützen? „Wie wir in unserem wohlhabenden Bundesland mit den Jüngsten und Schwächsten umgehen, zeigt, was für eine Gesellschaft wir sind: Wir wollen eine positive und lebensbejahende Gesellschaft sein“, meint Johanna Schmoll-Lechenauer.

aktion leben
Die persönliche Beratung zählt

Die neue Geschäftsführerin von aktion leben salzburg, Johanna Schmoll-Lechenauer, ist ein vertrautes Gesicht im Team – als Juristin beriet sie den Verein schon länger. Ihre Vorgängerin Renate Roittner zieht sich aus privaten Gründen aus der Geschäftsführung zurück. von David Pernkopf RB: Sie befinden sich mitten in einer neuen Aufgabe. Die Geschäftsführung liegt nun bei Ihnen. Wie geht es, wie starten Sie? Johanna Schmoll-Lechenauer: Als Geschäftsführerin habe ich mit April 2022 ein neues...

  • 01.06.22
Auf der Suche nach Wasser: Aus dem ausgetrockneten Flussbett in Tansania sammeln die Frauen noch das verbliebene – oft verschmutzte – Wasser ein.

Sei So Frei hilft in Ostafrika
Fürs Überleben um jeden Tropfen kämpfen

Wasser holen und der damit verbundene stundenlange, beschwerliche Fußweg ist für Mütter in Ostafrika Alltag. Erleichterung bringen Wasserleitungen. Einen Meter zu bauen, kostet in Tansania rund 1,50 Euro. Ostafrika leidet seit Jahren unter extremer Trockenheit. Der Klimawandel verschärft die Lage zunehmend. In manchen Gebieten am Horn von Afrika blieb bereits die vierte Regenzeit aus. Die Vereinten Nationen sprechen aktuell von der schlimmsten Dürre seit 1981. Für die Menschen heißt das, sie...

  • 04.05.22
„Knitting for Peace“, stricken für den Frieden, soll Menschen zusammenbringen und Solidarität zeigen. Gesegnete Wolle inklusive.  � RB/Melica, shutterstock

Friedensaktion
Wolle und Nadel für den Frieden

Gestrickt wird im Mai in der Erzdiözese, und zwar im Zeichen des Friedens für die Ukraine. Mit gesegneter Wolle sollen Decken entstehen. Zum Mitmachen sind alle eingeladen, denen das Handarbeiten Freude macht: Männer, Frauen, Geflüchtete, Angekommene, Menschen in Österreich. Alter egal. von Michaela Hessenberger „Wir stecken alle unter einer Decke“, lautet das Motto von Angelika Gassner. Die Referentin für Resilienz und seelische Gesundheit in der Erzdiözese hat „Knitting for Peace“ („Stricken...

  • 27.04.22
Frisches Obst und Gemüse, Milch, Käse, Brot, Wurst oder Hygieneartikel gibt es in den Läden der Flachgauer Tafel in Mattsee, Seekirchen und Faistenau. Die Kundinnen und Kunden sind mehr als zufrieden – für symbolische zwei Euro können sie mit einer gut gefüllten Tasche nach Hause gehen.
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Sozialinitiativen in der Erzdiözese
Das tägliche Brot darf kein Luxus sein

Das Leben kostet mehr. Für Menschen, die schon vor den aktuellen Teuerungen bei Lebensmitteln und Energie jeden Euro umdrehen mussten, geht es ans Eingemachte. „Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Corona hat mich finanziell gebrochen.“ So beschreibt eine junge Alleinerziehende ihre Lage. Sie hat bei Thomas Neureiter von „ArMut teilen“ in Salzburg-Mülln ihr Herz ausgeschüttet. „Und sie ist kein Einzelfall“, sagt Neureiter. Das bestätigen auch andere Sozialinitiativen, bei denen sich das...

  • 27.04.22
Ukraine-Hilfspakete präsentierten Caritas-Salzburg-Direktor Johannes Dines (l.) und Michael Weese vom Freilichtmuseum.�

Ukraine-Aktion
Freilichtmuseum und Caritas helfen zusammen

Spenden für die aus der Ukraine geflüchteten Menschen werden nun auch im Freilichtmuseum Großmann gesammelt. Seit Anbeginn des Kriegs unterstützt die Caritas Salzburg die Ukraine-Flüchtlinge bei der Suche nach Unterkünften, bei organisatorischen und rechtlichen Fragen oder bei der Basisversorgung wie den Hygienepaketen. „Das alles ist nur mit Spenden möglich“, bedankt sich Caritas-Direktor Johannes Dines für die große Solidarität in der Bevölkerung – und bei einem neuen Partner. Ab sofort...

  • 06.04.22
Der Vertrag ist unterzeichnet: Bürgermeister Franz Tiefenbacher (Elsbethen), Erzbischof Franz Lackner,  Propst Markus Grasl (Stift Reichersberg), Bürger­meis­ter Helmut Klose und Vizebürgermeister Thomas Gimpl (beide Puch/v. l.) mit den Sanierungsmodellen für die private Mittelschule auf Schloss Goldenstein.

Katholische Privatschule
Grünes Licht für Goldenstein-Pläne

Die Finanzierung der Katholischen Privatschule in Elsbethen und der notwendigen Sanierung ist nun auch offiziell sichergestellt. von Thomas Manhart Die Zukunft der sa­nierungsbedürftigen Katholi­schen Privatschule auf Schloss Goldenstein ist gesichert. Darauf einigten sich mit der Vertrags­unterzeichnung Anfang April die finanziell beteiligten Gemeinden Elsbethen und Puch, das Augus­tiner Chorherrenstift Reichersberg und die Erzdiözese Salzburg, die ab dem Schuljahr 2022/23 die Trägerschaft...

  • 06.04.22

Familie
Flüchtlingskinder in Familien und Schulen

„Mein Name ist Polina. Ich bin 16 Jahre alt.“ Mit Sätzen wie diesen beginnt naturgemäß das Erlernen einer bislang völlig fremden Sprache. Für ukrainische Flüchtlingskinder in den Salzburger Schulen wird der Deutsch-Unterricht gerade zum Alltag. Bei den Herz-Jesu-Missionaren lehrt eine selbst vor dem Krieg geflüchtete Pädagogin. von Thomas Manhart Fast vier Millionen Menschen sind laut UN vor dem Ukraine-Krieg auf der Flucht, davon mehr als die Hälfte Kinder und Jugendliche. Deren Zahl steigt...

  • 30.03.22
Am Telefon, per Mail und im Chat sind Katja Schweitzer und Gerhard Darmann mit den ehrenamtlichen Teams zum Reden und Schreiben da.

Telefonseelsorge
Wie Krieg und Pandemie klingen

„Telefonseelsorge, hallo?“ – So meldet sich Leiter Gerhard Darmann, wenn es unter der Nummer 142 läutet. Welche Sorgen die Menschen derzeit beschäftigen, berichten er und kidsline-Koordinatorin Katja Schweitzer vor den Mikrofonen. von Michaela Hessenberger Sie haben einen Laib Brot und eine Flasche Wein zum Interview mitgebracht – ganz so, wie es seit 38 Folgen Brauch ist beim Podcast der Erzdiözese Salzburg mit dem Titel „Auf Brot und Wein“. In der neuesten Ausgabe haben wir nachgefragt, wie...

  • 30.03.22
Ukraine-Infopoint am Salzburger Bahnhof: Caritas-Direktor Johannes Dines, Ansprechpartnerin Nataliia Mykytyn und Gerlinde Hörl, Caritas-Fachbereichsleiterin Migration/Chancen (v.l.).

Ukrainehilfe
Herbergssuche wird intensiv fortgesetzt

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs zeigt die Erzdiözese Salzburg mit Worten und Taten ihre Solidarität und Hilfsbereitschaft. „Wir sind tief beeindruckt von der Bereitschaft, die im ganzen Land spürbar ist. Fast 300 Plätze in Privatquartieren und bei Pfarren haben wir bereits gemeldet bekommen und gut 120 Menschen konnten wir schon vermitteln. Aber der Bedarf ist groß und wir bitten weiterhin um Angebote“, sagt Gerlinde Hörl, Leiterin Migration und Chancen der Caritas Salzburg. Zu den kirchlichen...

  • 23.03.22
Sicherer Hafen Einkaufsmeile. Hier schlafen Großmütter neben Jugendlichen und Kindern. Hier gebären Mütter ihre Kinder und hier sterben von der Flucht Verzehrte.

Mit der OSZE vor Ort
„Der Ukraine-Krieg betrifft auch uns“

Vor Ort. ÖVP-Menschenrechtssprecherin Gudrun Kugler besuchte mit einer Delegation die polnisch-ukrainische Grenze. Mit 22 Tonnen Hilfsgütern im Gepäck erlebte sie großes Leid, aber auch beeindruckende Solidarität von Polen und ganz Europa mit den Geflüchteten aus dem Kriegsgebiet. von David Pernkopf Kindergeschrei, Seufzen und Lachen. In der Flüchtlingsunterkunftmeile am ukrainisch-polnischen Grenzübergang Korczowa vermischen sich Freud und Leid. Wo eigentlich Duty-free-Shops ihre Waren...

  • 23.03.22
Wie gefährdete Jugendliche unterstützen? „Drei Menschen nehmen sich pro Tag das Leben. Dreimal so viel wie bei Autounfällen sterben.“ Ich möchte allen, die sich in dieser Welt nicht mehr zuhause fühlen, zeigen, dass es Hilfestellungen und Hoffnung gibt“, sagt Golli Marboe.
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Tabu Suizid
„Ich habe meinen Sohn verloren“

Wie geht es Eltern, deren Kind sich das Leben genommen hat? Journalist Golli Marboe spricht im Interview mit dem Rupertusblatt vom Schlimmsten, was einer Familie passieren kann und dem verschwiegenen Thema Suizid. von David C. Pernkopf Rupertusblatt: Das Schlimmste, das einem Vater passieren kann, wurde für Sie Realität. Wie veränderte der Tod des Kindes Sie und Ihre Familie? Golli Marboe: Ich bin nicht schuld, aber mitverantwortlich am Tod meines Sohnes. Wenn wir auf der Straße eine Umfrage...

  • 17.03.22
Die Pfarre Salzburg-Aigen geht bei der Herbergssuche in der Erzdiözese mit gutem Beispiel voran: im Bild Diakon Dino Bachmaier (l.) und Lehrerin Theresia Pfenig (3.v.r.) mit der geflüchteten Zoia, den Kindern Nika, Xenia und Alexandra sowie Schwiegersohn Sergej (v.l.).�
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Ukrainehilfe
Flüchtlinge kommen in den Pfarren unter

Die Stimmung bei den ersten Ukraine-Flüchtlingen, die in Pfarren und Orden der Erzdiözese Salzburg aufgenommen wurden, reicht von Erschöpfung, Verängstigung und Ungewissheit bis zu großer Erleichterung und Freude darüber, die Schrecken des Krieges hinter sich gelassen zu haben. von Thomas Manhart Den Vater mussten sie – wie so viele Familien – an der Grenze zurücklassen, doch zumindest für Zoia, ihre drei Töchter und den Schwiegersohn sind die Schrecken des Ukraine-Krieges vorerst vorbei. Doch...

  • 17.03.22
Freuten sich, dass noch rechtzeitig vor dem Frauentag am 8. März das Frauenwohnen in der Salzburger Plainstraße offiziell seine Pforten öffnete: die stellvertretende Caritas-Direktorin Andrea 
Schmid, Landesrätin Andrea Klambauer, Hausleiterin Sabine Zeller und Stadträtin Anja Hagenauer.�
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Wohnungen für Frauen in Not
Es gibt einen Weg heraus

Als Meilenstein für den Schutz von Frauen bezeichnet Andrea Schmid das Frauenwohnen in der Salzburger Plainstraße. Die stellvertretende Caritas-Direktorin verriet bei der „Einzugsfeier“ übrigens, dass bereits ein zweiter Standort in Planung ist. „Nächstes Jahr beginnen wir in Hallein mit dem Umbau des Dechanthofes in Hallein. Es entstehen dann 16 Wohnungen für Frauen in Not.“ Mit diesem Ausblick gab Andrea Schmid den offiziellen Startschuss zur Eröffnung des Wohnprojekts in der Stadt Salzburg....

  • 09.03.22
Ängste und Ratlosigkeit über Krieg und Leid sollen Eltern nicht verbergen, sondern im besten Fall mit Kindern und Jugendlichen teilen und so gemeinsam Strategien finden, am aktuellen Weltgeschehen teilhaben zu können, ohne dabei in Gefühle der Ohnmacht abzurutschen.
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Mit Kindern über Krieg reden
Maikäfer flieg, Vater ist im Krieg

Kindgerecht? Kriegsbilder im Fernsehen, Gespräche unter Erwachsenen, Sorgen der Eltern – all das bekommen Kinder mit. Katja Schweitzer, Kinderpsychologin der Telefonseelsorge, erklärt, wie Erwachsene mit Kindern darüber sprechen können. von David Pernkopf Rupertusblatt:Kinder und Krieg. Was passiert mit den Kleinsten, wenn sie davon hören? Katja Schweitzer: Kinder sind in ihrem Alltag oft mit Streit und Kämpfen konfrontiert, allerdings erleben sie die Erwachsenen dabei in der Regel als...

  • 02.03.22
Die besten Beispiele aus der Praxis zwischen Österreich, Deutschland und der Schweiz hält Dominik Elmer in der Hand. Wie christliches Teilen in Bezug auf Büros funktioniert, zeigt das Buch, an dem er mitgeschrieben hat. „Alle sagen, dass sie als Erste solche Arbeitsräume angeboten haben – aber Salzburg war wirklich ganz vorne“, sagt er. Wer aus leerstehenden Räumen Büros für kreative Leute machen möchte, kann sich gerne bei ihm melden unter 0676/8746-2087.

Coworking
Lösung für leere Räume

Freie Plätze in der Pfarre? Dominik Elmer hat einen Plan, der nicht nur etwas Geld in die Kassen, sondern vor allem Schwung in leerstehende Räume der Gemeinden bringt. Welche Rolle die Kirche bei jenem Trend spielt, bei dem sich junge Leute ein Büro samt Internet und Kaffeemaschine teilen. von Michaela Hessenberger Wie schafft es die katholische Kirche, bei kreativen Köpfen präsent zu sein? „Indem wir ihnen einen Platz zum Arbeiten anbieten“, lautet Dominik Elmers Antwort. Mit dem ersten so...

  • 16.02.22
Jede fünfte Frau in Österreich erfährt im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt. Um auszubrechen braucht es zu allererst den Mut, mit jemandem zu reden.

Hilfe für Frauen
Wieder gewaltfrei leben

Für Menschen, die bedroht oder misshandelt werden, gibt es Hilfsangebote: Beratungsstellen, die informieren und helfen, selbstbestimmt einen Schritt nach dem anderen zu setzen. Dazu gibt es Codes, die man kennen sollte – „Dr. Viola“ oder „Ist Luisa da?“ etwa. von Daniela Pfennig Die Pandemie und die Lockdowns lösten einen Anstieg häuslicher Gewalt aus: Der Anteil der Frauen, welche die Tiroler Frauen- und Mädchenberatungsstelle Evita in Kufstein wegen Gewalt 2021 beriet, nahm von 15 Prozent im...

  • 09.02.22
Die Fröhlichkeit der Kinder ist ansteckend, sagt Sr. Hanni Denifl. Sie haben das Lachen nicht verloren, obwohl sie in ihren jungen Jahren schon viel Schlimmes erlebt haben.
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Zum Tag der Straßenkinder
Afrika lässt sie nicht los

Tirol oder Afrika? Zum Glück muss Hanni Denifl FMA nicht wählen. „In meiner Brust schlagen eben zwei Herzen“, lacht die gebürtige Stubaitalerin. Mit dem Rupertusblatt spricht sie zum Tag der Straßenkinder am 31. Jänner über ihre Arbeit in der westafrikanischen Elfenbeinküste und wie sie „Hexenkinder“ in ein neues Leben begleitet. Ein zierliches Mädchen irrt an einer Straßenkreuzung in Abidjan, der früheren Hauptstadt der Elfenbeinküste, umher. Einigen Passanten fällt das auf. Sie bringen es ins...

  • 26.01.22
Verzerrte oder falsche Meldungen lauern scheinbar hinter jedem Klick und auf jeder gedruckten Seite. In ihren Vorträgen zeigt Sonja Messner wie man dieser Tatsache begegnet.
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Fake News
Schwarz auf weiß: Alles nur gelogen?

Falschmeldungen, so genannte Fake News, sind in aller Munde. Sonja Messner vom Verein „akzente Salzburg“ hat sich damit beschäftigt und klärt in Veranstaltungen des Katholischen Bildungswerkes darüber auf, was Fake News sind und wie man sie erkennt. von Monika Hölzl Zum Einstieg verwendet Sonja Messner gerne ein Bild, das jeder aus den vergangenen Jahren kennt: ein übervolles Boot mit Menschen. Eine Bildbeschreibung lautet „Wieder flüchten Tausende vor dem Hunger“. Eine ortet „Wieder eine...

  • 19.01.22
Die Haussammlung der Caritas bereichert nicht nur das Leben derjenigen, die um Spenden bitten, sondern auch jener, die Tür und Herz weit öffnen und mit Freude geben.

Caritas
„Ich gehe gerne für Menschen in Not“

Haussammlerinnen und Haussammler gesucht: Ab März sind wieder engagierte Menschen für die Caritas von Tür zu Tür unterwegs. Eine, die sich seit zehn Jahren für diese Inlandskampagne einsetzt, ist Veronika Huber. Sie erzählt, warum Spendensammeln-Gehen für jeden bereichernd sein kann. von Monika Hölzl Breitenbach am Inn. Was jemand, der Haussammeln geht, mitbringen muss? „Ein offenes Wesen, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, mehr ist es nicht“, sagt Veronika Huber. Als sie 2012 in den...

  • 12.01.22
Josef Mautner hat einen Gedichtband zum Thema Flucht geschrieben.

Flucht und Migration
Gedichte für Namenlose

Zehntausende Menschen haben auf der Flucht nach Europa ihr Leben verloren. Sie ertrinken im Mittelmeer oder verdursten auf dem Weg dorthin in der Wüste. Wie kann man den Toten, die nicht mehr für sich sprechen können, eine Stimme geben? Josef P. Mautner hat genau das getan – mit Gedichten. Josef „Pepo“ Mautner ist Mitbegründer der Plattform für Menschenrechte in Salzburg. Er hat Erfahrungen aus Jahrzehnten in der Arbeit mit Geflüchteten und zu Flucht und Asyl immer wieder Stellung bezogen. Die...

  • 16.12.21
Danke sagt Thomas Neureiter für die Sach- und Geldspenden.  „Wir unterstützen damit Familien, die keinerlei finanzielle Reserven haben. Sie können den kaputten Herd ersetzen oder Winterkleidung für die Kinder kaufen.“

ArMut teilen
Zeichen der Solidarität kommen an

In diesen Wochen ist viel von Spaltung die Rede. Von Zeichen des Zusammenhalts in der Gesellschaft spricht Thomas Neureiter. Beim Leiter von „ArMut teilen“ in Mülln und Koordinator des Umverteilungstags sind nämlich großartige Sachspenden eingetrudelt: Eine Lungauerin schickte etliche Schachteln neuwertiger Kinderwinterstiefel. Eine Flachgauer Apotheke stellte Desinfektionsmittel für die Hilfesuchenden zur Verfügung. Ein Mechaniker in der Stadt Salzburg machte eine Alleinerzieherin mit einer...

  • 16.12.21

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