Hoffnung

Beiträge zum Thema Hoffnung

Menschen & Meinungen

Dr. Elisabeth Lukas
Erwarte wenig und erhoffe viel!

Die bekannteste Schülerin Vikor Frankls und Grande Dame der Logotherapie, Dr. Elisabeth Lukas, hat uns den folgenden Artikel dankenswerterweise zur Verfügung gestellt: Viele Menschen verwechseln die Hoffnung mit ihren Erwartungen. Die Hoffnung ist jedoch ein ganz anderes Phänomen als die Erwartung. Während sich jede Erwartung auf etwas Bestimmtes richtet, richtet sich die Hoffnung auf etwas Grundsätzliches. Erwartungen tragen ein enormes Risikopotential in sich. Nämlich das Potential von...

  • 11.02.26
Serien
Die markante Fassade der Göttweiger Stiftskirche, entworfen vom berühmten Baumeister Johann Lucas von Hildebrandt (1668-1745).
 | Foto: Matthias Wunder
2 Bilder

Sommerserie: Stift Göttweig
Wer Hoffnung hat, hat Freude

In Göttweig ist barocke Lebensfreude zu Hause. Hoch über den Weingärten der Wachau gelegen, erhebt sich das „österreichische Montecassino“. Ein Ort zum Träumen und Hoffen. Folge 7. Göttweig atmet den Geist des österreichischen Benediktinertums: Baroke Sinnenfreude und feiner Kunstsinn verbinden sich mit monasrischem Leben zu einer einzigartigen Sybiose. Besonders spürbar wird dies, wenn man die monumentale Kaiserstiege hinaufschreitet - jene Stiege über die schon Kaiserin Maria Theresia und...

  • 30.07.25
Kommentare & Blogs

Kommentar
Spiritueller Impuls

Es gibt so viel Hoffnung: Durch jeden neuen Tag, an dem die Sonne aufgeht; durch jeden Menschen, der geboren wird; durch jede Taufe, die gespendet wird und die den Menschen Anteil gibt am ewigen Leben; durch die Gemeinschaft der Kirche, die nicht aufhört, trotz der Mängel ihrer Glieder das reiche geistliche Erbe Jesu zu verbreiten; durch jedes Sakrament, das die Christen empfangen und sie mit Kraft aus dem Himmel reinigt und stärkt; durch jedes Gebet, das in den Himmel gesandt wird; durch das...

  • 10.07.25
Kirche hier und anderswo
In Purbuch liehen Frauen durch ihren Willkommensgruß der Kirche ein freundliches Gesicht.
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Lange Nacht der Kirchen 2025
„Wir können (h)offen“

Die „Lange Nacht der Kirchen“ bot am 23. Mai die Gelegenheit, die Vielfalt kirchlichen Lebens neu zu entdecken und Gemeinschaft auf besondere Weise zu erleben – spirituell, musikalisch und menschlich. Eröffnet wurde der Abend in der Pfarrkirche Neudörfl von Generalvikar Michael Wüger und dem evangelischen Pfarrer Andreas Hankemeier mit einem gemeinsamen Gebet um Frieden. Im Burgenland boten 20 Pfarren ein außerordentliches Programm. Viele setzten spirituelle und kulturelle Akzente: Orgelmusik,...

  • 28.05.25
Menschen & MeinungenPremium

Johanna Rahner im Gespräch mit Dagmar Kleewein
Hoffen – ein Thema nicht nur für die Kirche

Hoffnung als politisches Programm? Die Theologin Johanna Rahner meint: Ja – im Sinne des Evangeliums. Im „Sonntag“-Interview spricht sie über christliche Hoffnung als Gegenentwurf zu Apokalypsen und Untergangsszenarien, über den Mut zur Gerechtigkeit und das Reich Gottes, das schon jetzt erfahrbar ist. Warum ist Ihnen das Thema Hoffnung so wichtig, dass Sie einen Studientag damit füllen und extra von Tübingen nach Klagenfurt kommen? RAHNER: Weil ich mir das Thema Hoffnung in seiner Breite...

  • 26.05.25
Glaube

Hoffnung
Leben kämpft, Leben siegt

Ich kenne zwei kleine Eichenbäumchen, die man unbedacht am Bahndamm in bedrohlicher Nähe eines eisernen Geländers angepflanzt und fortan ihrem Schicksal überlassen hat. Beide wuchsen mit der Zeit gut heran, und es kam, wie es kommen muss, es kam zum Kampf zwischen Baum und Eisen. Die Lust, der Wille, der Mut zum Leben hat sich hier behaupten müssen. Während die Eisenstange dem linken Baum bereits bedrohlich nahe gekommen ist und ihn in eine Krise stürzt, hat der zweite Baum rechts bereits den...

  • 09.04.25
Bewusst leben & Alltag

Kreuzweg
Vielerorts Jugendkreuzwege

Der Jugendkreuzweg ist eine besondere Form des christlichen Kreuzwegs, die speziell für junge Menschen konzipiert wurde und in vielen Pfarren sehr beliebt ist. Er verbindet die traditionelle Betrachtung des Leidenswegs Jesu mit modernen Ausdrucksformen und aktuellen Themen der Jugend. Ursprung und Entwicklung Der klassische Kreuzweg hat seinen Ursprung in der Nachbildung des Leidensweges Jesu, der in 14 Stationen dargestellt wird. Der Jugendkreuzweg entstand in den 1950er-Jahren aus dem Wunsch,...

  • 05.03.25
Glaube

Menschen, die Hoffnung haben

„Pilger der Hoffnung“, so lautet das Motto des ordentlichen Heiligen Jahres, das im Dezember mit der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom in Rom begonnen hat und am 26. Jänner 2026 enden wird. Der Grund für unsere christliche Hoffnung ist Jesus Christus – Gott, der Sohn. Ihn gilt es, wie Papst Franziskus in der Ankündigungsbulle „Spes non confundit“ (= Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen) zu diesem „Jubeljahr“ schreibt, „immer und überall und allen als unsere Hoffnung zu verkünden“....

  • 13.02.25
Kirche hier und anderswo

P. Helmut Schumacher über seine Auslandseinsätze
„Ich suche mir Hoffnungsorte“

New York, die Philippinen, Uganda, Libanon: Stationen von P. Helmut Schumachers Ausbildung als Jesuit. Inzwischen ist er Leiter des Kardinal-König-Hauses in Wien. Im Interview erzählt er, was er im Ausland fürs Leben gelernt hat, wie er mit schlechten Nachrichten umgeht und warum er trotz allem an das Gute im Menschen glaubt. Was haben Sie innerlich von den vielfältigen Auslandsaufenthalten der letzten beiden Jahre mitgenommen? Schumacher: Vor allem die Überzeugung, dass wir Brüder und...

  • 06.02.25
Kirche hier und anderswo

Das heilige Jahr in Kärnten
So werden in der Diözese Gurk Zeichen der Hoffnung gesetzt

Ein Festgottesdienst mit Diözesanbischof Josef Marketz im Klagenfurter Dom bildete am 29. Dezember den Auftakt zum Heiligen Jahr 2025 in der Diözese Gurk. Im Heiligen Jahr gibt es in der Diözese Gurk mehrere sichtbare Zeichen der Hoffnung. So wird eine „Pilger der Hoffnung“-Kerze „als wanderndes Licht der Hoffnung von Pfarre zu Pfarre weitergegeben“. Weiters bieten zahlreiche Segensorte in Kärnten eine Gelegenheit, Kraft zu tanken und Segen zu empfangen. Mit Blick auf die Versöhnung als „großes...

  • 14.01.25
Glaube

VOLL VERTRAUEN
Meine Hoffnung und meine Freude

„Wer hofft, ist sich selbst immer um ein paar Schritte voraus.“ Dieser bemerkenswerte Satz von Fridolin Stier passt besonders gut zu all jenen Menschen, die mitten in unsicheren, mitunter sogar aussichtslosen Zeiten nicht resigniert und den Mut verloren haben. Unter ihnen ist der Mann aus Nazaret zu finden: Trotz widriger Umstände bleibt er erfüllt von starken Liedern der Hoffnung, gleichsam von Mutterleib an. Er teilt das harte Leben unter römischer Fremdherrschaft sowie unter dem korrupten...

  • 12.12.24
Kommentare & Blogs

Kommentar von Lydia Kaltenhauser
Reiß die Himmel auf

Jetzt im Herbst dauert es – auch in sonnenverwöhnten Gegenden wie Tirol – manchmal ganz schön lange, bis sich die Sonne durch die Nebelschwaden kämpft, manchmal wird es Mittag. Ich bin in einer Gegend aufgewachsen, in der wochenlanger Hochnebel im Winter selbstverständlich war. Lange Staus am Wochenende Richtung Sonne waren eine der Folgen, deprimierte graue Gesichter unter der Woche eine andere. Wenn es hier in Tirol mittags aufreißt, der fetzblaue Himmel und die angezuckerten Bergspitzen zum...

  • 28.11.24
Kunst & Kultur

Melissa Dermastia im Gespräch mit Georg Haab
Wie Musik, trägt, tröstet und Hoffnung schenkt

Die Grazer Domkapellmeisterin über ihre Liebe zur Musik, was diese auslösen kann und wie Adventlieder auf Weihnachten vorbereiten. Seit bald einem Jahr leiten Sie als Domkapellmeisterin die Dommusik in Graz. Ein kurzes Resümee? Dermastia: Zuerst habe ich mich gefragt, wie das gehen wird: Ich habe schon in Klagenfurt gewohnt und in Wien, die Steiermark habe ich immer nur durchquert. Nun bin ich dort geblieben. Aber ich bin sehr herzlich aufgenommen worden, und die Arbeit mit den Chören, das...

  • 07.12.23
Pfarrleben

Die Pfarre Wolfsberg lud zum Pfarrball
Eine Ballnacht steht ganz im Zeichen der Hoffnung

Über 300 Gäste durfte die Stadtpfarre Wolfsberg am Samstag, dem 14. Jänner, in der Lavanttal Arena am Pfarrball begrüßen. Zur Eröffnung präsentierten Schülerinnen der HLW Wolfsberg einen Sketch. Im Chor sprachen sie: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“, und wünschten den vielen Ballgästen damit viel Vergnügen. Gleich zu Beginn stimmte Stadtpfarrer Christoph Kranicki auf den Abend ein. So textete er das Lied „Ein Bett im Kornfeld“ von Jürgen Drews...

  • 25.01.23
Glaube

Josef Marketz im Interview
„Ich halte nichts von lauten Appellen, viel wichtiger ist das Handeln!“

Der Kärntner Bischof im Gespräch mit Anna Maria Bergmann-Müller über das aktuelle kirchliche Leben nach Corona, über den Glauben in Krisenzeiten und die Geduld, die es braucht, um die Hoffnung in Sachen Veränderung nicht zu verlieren. Lieber Herr Bischof! Als Sie am 2. 2. 2020 zum Bischof geweiht wurden, konnte niemand ahnen, welch schwierige Zeiten auf uns zukommen würden. Da war zunächst Corona, dann folgte eine Krise nach der anderen. Wie nachhaltig hat sich die Pandemie auf das kirchliche...

  • 22.12.22
Bewusst leben & Alltag
Foto: Elisabeth Lukas Archiv
2 Bilder

Advent
Mit Dr. Elisabeth Lukas durch den Advent

Was kann der Advent für mich persönlich bedeuten? Die erfahrene Logotherapeutin und erfolgreiche Buchautorin Dr. Elisabeth Lukas, die bekannteste Schülerin Viktor E. Frankls, beschreibt für uns vom 1. Adventsonntag bis zum Christtag, wie Mensch-Sein sinnvoll gelingen kann. Heil sein in einer unheilvollen Welt Der Advent ist eine erwartungsvolle Zeit. Wir erwarten ein frohes Fest – weniger prosaisch: die Ankunft eines Heils in unserer unheilvollen Welt. Allerdings empfehle ich in diesem...

  • 23.11.22
Glaube

Zu Allerheiligen und Allerseelen
Hoffnung aus heilsamer Erfahrung

Der christliche Glaube hat eine einzigartige Verbindung zu Tod, Trauer und Hoffnung. Der Theologe Stefan Schlager erklärt den Zusammenhang.  Im Glaubensbekenntnis beten Christ/innen „Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben“. Was ist damit gemeint? Stefan Schlager: Mit diesem Bekenntnis wird das Vertrauen ausgedrückt, dass trotz allen Leids, aller Ungerechtigkeit und Brutalität in der Welt Gott das letzte Wort behält: jener Gott, der am brennenden Dornbusch einst ein...

  • 28.10.22
Kommentare & Blogs

Anekdoten: Heiter bis heilig
Die göttlichen Tugenden

Am 14. Juli feiert der Salzburger Erzbischof und Vorsitzende der Bischofskonferenz, Franz Lackner, seinen 66. Geburtstag. Der Zisterzienser Pater Karl Wallner, vielen auch als Nationaldirektor von missio Österreich bekannt, erinnert sich aus diesem Anlass an einen Witz, den ihm Lackner erzählt hat, als er noch Weihbischof der Diözese Graz-Seckau war (von 2002 bis 2014) und der dessen Verständnis von Humor verdeutlicht. Er handelt von Bischöfen. Vorab eine kurze Erklärung der unterschiedlichen...

  • 07.07.22
Glaube & Spiritualität

Donnerstag nach dem Ostersonntag, 21. April 2022
Hab keine Angst!

Jesus trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen. Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. (Lk 24,36b-39a) Wieso haben die Jünger Angst vor der Begegnung mit Jesus? Er war doch ihre ganze Hoffnung. Das ist eine menschliche Reaktion. Sie haben sich in ihrem Schmerz damit abgefunden, dass...

  • 21.04.22
Kirche hier und anderswo

Kirche von morgen
„Findest Du das nicht bei Deinem Kirchenzeugs?"

Wie kann Kirche Menschen von heute bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen helfen? Anna-Nicole Heinrich referierte bei der Thomas-Akademie vergangene Woche. Die 25-Jährige leitet das evangelische Kirchenparlament in Deutschland.   Die Kirche müsse aus ihrer eigenen Blase herauskommen und ins menschliche Leben wirken, hört man formelhaft immer wieder. Anna-Nicole Heinrich fragt weiter: „Wohin gehen wir, wenn wir uns raus aus der Blase bewegen?“ Ermöglichungsräume würden durch soziale...

  • 16.03.22
Kirche hier und anderswo

Interview mit Bischof Scheuer
„Ein Zuwachs an Glaube, Hoffnung und Liebe“

Warum die Weihnachtsbotschaft Zuversicht spenden und uns Menschen verändern kann, erklärt Diözesanbischof Manfred Scheuer im KirchenZeitungs-Interview. „Tröstet, tröstet mein Volk“, heißt es in einem im Advent gerne gelesenen Jesaja-Text (40,1). Welchen Trost gibt es konkret zu Weihnachten 2021 für Christinnen und Christen? Manfred Scheuer: Die Bedeutung des Wortes „Trost“ ist vielschichtig. Wenn wir zum Beispiel sagen „Der ist nicht bei Trost“, dann meinen wir „Der ist nicht ganz...

  • 24.12.21
Glaube

Zwischenzeiten - Gedanken von Sr. Silke Mallmann CPS
Guter Hoffnung

Ehrlich gesagt sah es aus wie eine dicke Bohne. Die „Bohne“ hatte kleine Ausstülpungen, dort, wo mittlerweile schon Hände und Füße gewachsen sind. Heute wissen wir bereits das Geschlecht und sehen, wie der kleine Kerl sich am Kopf kratzt und mit den Füßen strampelt. Eine Schwangerschaft ist wohl eine der spannendsten Zwischenzeiten. Alles sei plötzlich anders, erklärte mir die Kollegin. Nicht mehr nur zu zweit, aber auch noch nicht ganz zu dritt. Bei allen Plänen, bei allen Ereignissen denke...

  • 30.06.21
Glaube & Spiritualität
Hubert Philipp Weber: "Der Tod ist im Leben präsent. Auch mein eigenes Leben geht auf den Tod zu... " | Foto: Erzdiözese Wien/ Stephan Schönlaub
3 Bilder

Die sogenannten "letzten Dinge"
Wir dürfen hoffen, dass die Hölle leer ist...

Was kommt nach dem Tod? Diese Frage beschäftigt die Menschen seit Jahrtausenden. Im SONNTAG-Interview erläutert Hubert Philipp Weber, was es mit dem Himmel auf sich hat, was mit der Hölle und warum die Lehre vom Fegefeuer in Wirklichkeit ein Heilskonzept ist. Warum ist es um die sogenannten "letzten Dinge" wie Himmel, Hölle oder Fegefeuer in jüngerer Zeit eher still geworden? Das wollte der SONNTAG von Hubert Philipp Weber wissen. Er schrieb jüngst das Buch "Leben nach dem Tod. Die christliche...

  • 21.04.21
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Bruck an der Mur

Gemeinsam mit den Religionslehrerinnen der Volksschulen von Bruck, Pernegg und Breitenau hat die Pfarre einen Malwettbewerb „Ich male mir die Hoffnung aus“ initiiert. Rund 130 Einsendungen mit großartigen Ideen sind in den jeweiligen Kirchen ausgestellt.

  • 01.04.21
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