Chefredakteur Herbert Meßner

Beiträge zum Thema Chefredakteur Herbert Meßner

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Chefredakteur Herbert Meßner

Wenn wir die Ziellinie überqueren Langsam beginnt wieder die Wintersportsaison. Unsere Schi-Asse haben eine Abfahrt oder einen gesteckten Slalomkurs zu bewältigen. Dabei müssen sie das Ziel im Auge haben, auch wenn sie es noch nicht sehen. Gleichzeitig müssen sie achtsam bleiben für den Streckenabschnitt, um den es gerade geht. Können wir uns da etwas abschauen für das menschliche Leben? Einmal werden wir die Ziellinie überqueren. Der Tod ist wie eine Ziellinie. Wir müssen da drüber. Wir...

  • 28.10.20
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Wofür sich Ansteckung lohnt Als der letzte Besatzungssoldat Österreich verlassen hatte, wurde der Nationalfeiertag geboren. Derzeit ist Österreich wieder ein besetztes Land. Allerdings in weltweiter Gesellschaft. Das Coronavirus hält auch unser Land besetzt. Ob jemals das letzte Exemplar unser Land verlassen wird? Auch das Leben mit dieser Art von Besatzung verlangt gewisse Einschränkungen. Sie treffen leider auch viel Gemeinschaftliches, schränken manche Begegnung ein. Überängstliche Sorge...

  • 21.10.20
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Das kleine Pflänzchen und sein Wachsen In diesen Wochen pflanzen manche Jungschargruppen, aber auch Bischöfe Bäume. Damit die Kinderrechte verwurzelt werden. Damit Kinder menschenwürdig, geborgen und in Liebe wachsen können. Das Pflanzen von Bäumen ist zu einem beliebten Zeichen geworden. Manche bekommen zum Geburtstag, zur Taufe oder zum Jubiläum einen ganz persönlichen Baum. Das Pflanzen eines Baumes kann uns an etwas erinnern, was wir im täglichen Leben oft übersehen oder nicht...

  • 14.10.20
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Lieder von der Liebe und vom Leid.  Das Leid und die Liebe sind große Menschheitsthemen. Und dadurch auch große religiöse Themen. Die Siegerlieder der Jurywertung für den Songwettbewerb „Gib der Bibel eine Stimme!“ stellen sich diesen Themen. Eines der Siegerlieder wirft die Frage nach dem Warum auf. Warum dieses Leid? Warum dieses Schicksal? Eine Frage, die sich Gott wohl oft anhören muss. Sogar von seinem Sohn am Kreuz: Warum hast du mich verlassen? Ein anderes Siegerlied stellt die...

  • 07.10.20
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Bin ich der Hüter meines Bruders? Mit dieser Frage versuchte sich Kain seiner Verantwortung für den Bruder zu entziehen. Seine Verantwortungslosigkeit hatte mit dem Brudermord geendet. Franz von Assisi, dessen Namenstag wir am 4. Oktober feiern, hat sich der Verantwortung für den Bruder gestellt. Er hat sie sogar besungen. Im Sonnengesang zählt er seine und unsere Schwestern und Brüder auf. Sonne, Mond und Sterne gehören ebenso dazu wie Feuer, Wasser, Luft und Erde und alles, was auf ihnen...

  • 30.09.20
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Franziskanisch und vinzentinisch Zwei Sonntage hintereinander feiern wir jetzt Gedenktage bekannter Heiliger. Im Gottesdienst weicht ihre Feier nach den liturgischen Vorrangregeln dem Sonntag, der als Feier des Auferstandenen zu Recht Vorrang hat. Aber das soll kein Grund sein, nicht an sie zu denken. Am 4. Oktober an Franz von Assisi. Und jetzt am 27. September an Vinzenz von Paul. Franz hat eine Geistigkeit der Begegnung mit Gott in der Schöpfung und mit Christus in den Armen geprägt....

  • 23.09.20
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Die ersten Ordensleute, an die ich mich von meiner Kindheit her erinnern kann, sind Kreuzschwestern. Im Krankenhaus meiner Heimat Judenburg erlebte ich sie als Krankenschwestern. Eine hat mich als kleines Kind durch das Anbieten eines Zuckerls aus kurzer Bewusstlosigkeit erweckt. Gewusst wie! Während des Spitalsaufenthaltes nach einer Operation haben sie mich in die Küchen und Stationen mitgenommen. Und ich habe sie manchmal in langer Prozession in die Kapelle zum Gebet gehen sehen. Zum...

  • 16.09.20
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Lernen hört niemals auf Für mich persönlich fühlt sich der Schulbeginn heuer eigenartig an. Hat doch die Schule für mich gar nicht wirklich aufgehört, da coronabedingt meine Schulgottesdienste ausgefallen sind. Trotzdem ist Schulbeginn. Nach Homeschooling, Wiederaufnahme des Unterrichts mit Gruppen und Abstand und der Ferienzeit beginnt es wieder, das Lernen. Aber Lernen hört sowieso nie auf. Und gerade die Zeit, in der das schulische Lernen so anders war und ist, hat uns viel Lernstoff...

  • 09.09.20
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In Ruhe lassen und sich freuen Ferienzeit und Urlaubszeit waren heuer ein bisschen anders als sonst. Nicht nur, wenn man am falschen Zeitpunkt vor dem Karawankentunnel war. Die kommende Schulzeit erwarten wir auch mit einer gewissen Spannung, wie der Unterricht gehen kann.Nun ist auch noch Schöpfungszeit angesagt. Vom Tag der Schöpfung (1. September, Beginn des orthodoxen Kirchenjahres) bis 4. Oktober (Gedenktag des Schöpfungspatrons Franziskus) steht die Schöpfung im besonderen Blick der...

  • 02.09.20
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Wie reagieren Sie auf etwas Neues? Mit Spannung und Neugier? Mit Unsicherheit und Skepsis? Lassen Sie es an sich herankommen, oder gestalten Sie es mit? Mit 1. September werden in die Landkarte der steirischen Kirche Seelsorgeräume eingezeichnet. Sie sind weder dasselbe wie früher ein Dekanat noch dasselbe wie bisher ein Pfarrverband. Der Dienst der Kirche an den Menschen, wie er in den Pfarren und anderen Erfahrungsorten von Kirche geleistet wird, soll noch stärker als bisher miteinander...

  • 26.08.20
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Herbert Meßner, Chefredakteur

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Krippe wegen Krankheit geschlossen In Mariazell bin ich auf dem Weg zur Heilig-Brunn-Kapelle. Ein anderer Weg zweigt zur „mechanischen Krippe“ ab. Aber diesmal ist ein Schild angeheftet: „Krippe wegen Krankheit geschlossen.“ Nach meinem ersten Schmunzeln, wer denn an der Krippe krank ist, fasst dieses Schild für mich noch einmal vieles in diesem Corona-Jahr zusammen. Wegen Corona verschoben. Wegen Corona nur in kleinem Rahmen. Wegen Corona erst nächstes Jahr. Ich denke an die Kinder, die...

  • 19.08.20
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Kommt selten allein: Nur das Unglück? Ein Knall, dann noch ein größerer – und schon gibt es Tote, zahlreiche Verletzte und Menschen ohne Zuhause. So trafen uns die erschreckenden Nachrichten aus Beirut. Dort, wo ohnehin Unruhen, Bürgerkrieg und Vergeltungsschläge genug Unheil angerichtet haben. Das aktuelle Unglück soll ein verantwortungsloser Umgang mit hochgefährlichem Material verursacht haben. In Ostafrika vernichten unvorstellbare Heuschreckenschwärme die Ernte und damit die...

  • 12.08.20
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Aus meiner Sicht - Dr. Herbert Meßner
Chefredakteur Herbert Meßner

Auf den Weg zu besonderen Verehrungsstätten der Gottesmutter Maria machen sich auch in diesem Sommer viele Gruppen. Über zwei solche Wallfahrtsorte finden Sie in dieser Ausgabe größere Beiträge: Graz-Mariatrost und Heilbrunn. Allein die beiden Namen stehen für das, was Menschen suchen, wenn es sie an solche Orte zieht: Trost und Heilung. Trost braucht nicht nur, wer trauert. Manchmal braucht der Mensch einfach Ermunterung und Bestätigung in den Unsicherheiten und Unwägbarkeiten seines Lebens....

  • 05.08.20
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Gipfelgespräch über das Leiden Wanderungen sind in der Ferienzeit immer eine beliebte Unternehmung. In Ermangelung exotischerer Urlaubsziele sind sie es heuer vielleicht noch stärker. Auch auf dem kirchlichen Kalender steht im Sommer eine Wanderung. Jesus führt uns dabei auf den Berg der Verklärung. Auf dem Berg Tabor, der so charakteristisch die Jesreel-Ebene in Galiläa überragt, wird sein Wanderziel lokalisiert. Am 6. August wird das Ereignis auf dem Gipfel dieses Berges gefeiert, die...

  • 29.07.20
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Göttliche Weisheit und menschliche Torheit

Als der römische Kaiser Justinian in Konstantinopel im 6. Jahrhundert die damals größte Kirche der Christenheit erbauen ließ, wurde sie der heiligen Weisheit, der „Hagia Sophia“ geweiht. Nach der Eroberung Konstantinopels 1453 durch die Osmanen wurde sie in eine Moschee umgewandelt. Als Zeichen, wer jetzt herrscht. Konstantinopel fühlte sich damals vom Westen im Stich gelassen. Weder Kaiser noch Papst noch andere Mächte fühlten sich imstande oder waren willens einzugreifen. Ist jetzt das...

  • 15.07.20
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Kirche kann stehen, sitzen, knien, gehen. „Eine Sitzmesse wollen wir erst gar nicht einführen.“ Beim 70-Jahr-Jubiläum von Prälat Leopold Städtler erinnerte ich mich an dieses Wort in einer Predigt von ihm. In der Kirche Judenburg-St. Magdalena hatten wir neue Kirchenbänke bekommen. Anlässlich ihrer Einführung hob Städtler damals hervor, dass wir nicht den Gottesdienst absitzen, sondern die verschiedenen Haltungen brauchen: das Stehen, das Sitzen, das Knien und das Gehen. Ich bin dankbar für...

  • 08.07.20
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Das Gute steckt oft in kleinen Buchstaben.Unsere Kolleginnen und Kollegen vom Salzburger „Rupertusblatt“ haben als Werbegeschenk ein Brillenputztuch gestaltet. Darauf ist die Botschaft aus der Schöpfungsgeschichte, „Gott sah, dass es gut war“, mit immer kleiner werdenden Buchstaben geschrieben. So wie ein Sehtest beim Augenarzt. Die Aussage, „dass es gut war“, ist dadurch am schwersten zu lesen. Das hat mich zum Nachdenken angeregt. Um das Gute zu sehen, muss ich genau hinschauen. Manchmal...

  • 01.07.20
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Eine Woche voller Feste.  Gleich drei Apostel und ein Marienfest werden in dieser Woche gefeiert. Für Petrus und Paulus gibt es einen gemeinsamen Feiertag am 29. Juni. Beide haben in Rom den Tod für ihren Glauben erlitten, Petrus am Kreuz, Paulus durch das Schwert. Auf Bildern und Statuen sind Apostel oft an dem zu erkennen, was sie in den Händen halten. Petrus hat meist den Schlüssel. Er ist eine Schlüsselfigur im Kreis der zwölf engsten Jünger Jesu und in der jungen Kirche. Nicht zu einer...

  • 24.06.20
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Zurück zum Hamsterrad des Pfarrbetriebs? Ein Priester der Erzdiözese Wien hat sich kritische Gedanken gemacht, welche Defizite sich bei der Kirche während der „Corona-Zeit“ gezeigt haben. Er sähe zwar keine spirituellen Folgeschäden, wohl aber einen Mangel an Präsenz der Kirche in der Gesellschaft und an Lebensrelevanz in ihrer Verkündigung. Dabei hinterfragt er das „Hamsterrad des Pfarrbetriebs“. Pfarrroutine und Angebote für eine überschaubare Gruppe würde viele Ressourcen der Seelsorge...

  • 17.06.20
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Zeichen am Wege und eine große Frage. Zu meiner Jungscharzeit haben wir aus der „Bubenweisheit“ gelernt, bei Geländespielen bestimmte Zeichen in der Natur zu hinterlassen und sie zu verstehen. Auch die Pfadfinder verwenden solche Bodenzeichen. Beim Begräbnis des Theologen Philipp Harnoncourt erinnerte dessen Bruder Karl an ein bestimmtes: einen Punkt mit einem Kreis rundherum. Es bedeutet: Ich habe meine Aufgabe erfüllt und bin nach Hause gegangen. Vor kurzem haben wir Christi Himmelfahrt...

  • 09.06.20
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Chefredakteur Herbert Meßner

Ein Gott, der uns gewogen bleibt. „Bleib mir gewogen!“ So verabschiedete sich Professor Philipp Harnoncourt gern, wenn er uns in der Redaktion besuchte. Das Wirken dieses vielseitigen Theologen, der am 25. Mai gestorben ist, hat eine reiche Ernte hinterlassen. Zu seinem 80. Geburtstag hatte er eine geistige Auseinandersetzung mit der Vorstellung und den Bildern vom dreifaltigen Gott angeregt, verbunden mit einem künstlerischen, literarischen und musikalischen Wettbewerb dazu. Bei einer...

  • 03.06.20
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Chefredakteur Herbert Meßner

„Danke sehr herzlich und vergnügt!“ Auf meinem Handy ist eine SMS vom 30. April gespeichert: „Danke sehr herzlich und vergnügt. jw.“ Dieser Dank von Bischof Johann Weber bezog sich auf ein Foto aus der Studentenzeit von ihm und seinem priesterlichen Weggefährten Leopold Städtler, das wir anlässlich hoher Geburtstage der beiden gebracht hatten. „Danke sehr herzlich und vergnügt.“ Das letzte Wort, das Bischof Weber an mich persönlich gerichtet hat. Sein Abschiedswort. Eine Zusammenfassung...

  • 27.05.20
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Eine Flamme, die nicht erlischt

Manchmal ist es eine Geburtstagsüberraschung oder einfach ein Gag, wenn die Kerzen auf der Torte sich nicht ausblasen lassen. Das kann manch Überraschten auch verwirren. So wie mich eine Kerze, mit der ich beim ersten wieder größeren Sonntagsgottesdienst mit der Gemeinde unsere Osterkerze anzünden wollte. Da das Ewige Licht, von dem ich mittels einer schmalen Hilfskerze das Licht zur Osterkerze bringen wollte, schon tief drin im Gefäß brannte, habe ich vorher ausprobiert, ob das klappt. Dann...

  • 19.05.20
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Danke für das gute "Home office"

„Home office“ ist seit längerem das „Zauberwort“ für vieles, was wir zu Hause statt am Arbeitsplatz oder in der Schule machen. Manche sind „Home office“ schon lange gewohnt. Vor allem die Mütter. Vielleicht wurde der Muttertag erfunden als ein Dank für das viele, das gerade Mütter zu Hause leisten. Für mangelnde Anerkennung oder Entlohnung konnte er freilich kein Ersatz sein. Die letzten Monate mit dem vielen „Home office“ haben dazu geführt, dass so manchen Menschen mehr Beachtung geschenkt...

  • 06.05.20
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