Nachrichten - Burgenland | martinus

Kirche hier und anderswo
Foto: Franz Josef Rupprecht
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Arbeiterwallfahrt nach Seitenstetten

Die 73. Burgenländische Arbeiterwallfahrt der Katholischen Arbeitnehmer:innen Bewegung der Diözese Eisenstadt führte am 3. und 4. Oktober 94 Teilnehmer:innen ins Stift Seitenstetten und zur Basilika Sonntagberg. Neben dem geistlichen und kulturellen Programm standen auch ein Solidaritätsopfer und die Ehrung langjähriger Wallfahrer:innen auf dem Programm. Die 73. Burgenländische Arbeiterwallfahrt führte am 3. und 4. Oktober ins Stift Seitenstetten und zur Basilika Sonntagberg. Für die 94...

Kirche hier und anderswo
Der einstige Präfekt sowie nachmalige Stadtpfarrer und Ehrenbürger von Mattersburg Erwin Schügerl und der letzte Rektor des Seminars, Josef Gerdenitsch (1. Reihe von rechts). | Foto: Franz Josef Rupprecht
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Buch über das Bischöfliche Seminar Mattersburg präsentiert

Am Mittwoch, den 30. September führte der aus Sieggraben stammende Kulturhistoriker Johann Werfring detailreich und in heiterer Stimmung mit einer bildgestützten Präsentation durch den Nachmittag. Die Veranstaltung wurde damit zu einer zeitgeschichtlichen Reise zu den biografischen Wurzeln zahlreicher Absolventen, die das Burgenland in unterschiedlichen Bereichen geprägt haben. Der Direktor des Gymnasiums (BG + BRG) Christian Schreiner erinnerte daran, dass das Knaben- beziehungsweise...

Texte zum Sonntag

Sonntag - 11. Oktober 2026
Ladet alle ein!

28. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR A – 11. OKTOBER 2026 1. LESUNG Jesaja 25,6–10a Der HERR wird für alle Völker ein Festmahl geben; er wird die Tränen von jedem Gesicht abwischen. An jenem Tag wird der HERR der Heerscharen auf diesem Berg – dem Zion – für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den feinsten, fetten Speisen, mit erlesenen, reinen Weinen. Er verschlingt auf diesem Berg die Hülle, die alle Völker verhüllt, und die Decke, die...

Serien
So anstrengend Zusammenleben manchmal sein kann: Alleine ist es noch anstrengender, besonders im Alter. Orte gegen Einsamkeit bieten die katholischen Bildungswerke für Menschen, die glücklich älter werden wollen. | Foto:  AdobeStock/fizkes
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Die Weisheit des Alters 1/4
Zwei Hände können klatschen

Mit einer Hand kann man nicht klatschen, sagt ein afghanisches Sprichwort. Gemeinsam geht vieles leichter als alleine, sagt die Erwachsenenbildnerin Andrea Klotz. Als soziale Wesen brauchen Menschen Gemeinschaft. Doch Einsamkeit betrifft Menschen im Lauf ihres Lebens immer wieder. Dauerhafte Einsamkeit kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, sie birgt ein erhöhtes Risiko für Demenz, Depressionen, Herzinfarkt, Schlaganfall und Stress. Die sogenannten SHARE-Daten für Österreich...

Kirche hier und anderswo

ÜBER_BLICK
25 Jahre Einsatz für freien Sonntag

Mit einem Festakt im Wiener Rathaus hat die „Allianz für den freien Sonntag Österreich“ vergangene Woche ihr 25-Jahr-Jubiläum gefeiert. Die Allianz setzt sich für den Schutz des arbeitsfreien Sonntags und den Erhalt gemeinsamer freier Zeit als unverzichtbaren Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenhalts ein. Ihr gehören mehr als 50 Organisationen aus Kirchen, Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft an. RAUM FÜR GEMEINSCHAFT Der freie Sonntag erinnere daran, dass der „Wert“ des Menschen...

Bildung
Neustart im Priesterseminar

Ende September trafen sich die Studenten mit ihren Vorstehern zu ihren „Starttagen“ im Schönstattzentrum in Wien-Kahlenberg. Dabei wurde neben dem Kennenlernen auch das Programm des neuen Studienjahres vorgestellt, die Gruppen ermittelt und die Seminarsprecher gewählt. Neben dem Studium an der Universität Wien oder an der Hochschule in Heiligenkreuz gehören inhaltliche Ausbildungsschritte und auch ein intensives spirituelles Angebot zum Seminarprogramm. Zum gemeinsamen Ausbildungshaus der...

  • 08.10.26

ÜBER_BLICK
Missio begeht 100. Weltmissionssonntag

Zum 100. Weltmissionssonntag am 18. Oktober richtet das Päpstliche Missionswerk (Missio) den Blick heuer nach Äthiopien. Der Weltmissionssonntag, sagte Johannes Laichner, der seit September als Nationaldirektor von Missio tätig ist, lade dazu ein, „über den eigenen Kirchturm hinauszuschauen“ und „über Kontinente und Kulturen hinweg verbunden zu sein“. Der Blick auf andere Länder bereichere auch die Kirche in Österreich. „Wenn uns das gelingt, dann beginnt in der Pfarre die Weltkirche“, sagte...

  • 08.10.26

ÜBER_BLICK
Bischöfe beraten über Lage der Familien

Zehn Jahre nach dem nachsynodalen Schreiben „Amoris laetitia“ treffen sich von 7. bis 14. Oktober rund 200 Bischofskonferenz-Vorsitzende und Familien auf Einladung des Papstes in Rom, um über das Thema „Ehe und Familie“ zu beraten. Aus Österreich nimmt Salzburgs Erzbischof Franz Lackner teil. Laut Vatikan äußern sich Bischöfe aus aller Welt schon länger besorgt über Schwierigkeiten in der Familienseelsorge: In Polen etwa sei die Zahl der kirchlichen Trauungen von 2019 bis 2024 um 45 Prozent...

  • 08.10.26
Die Fatimastatue ist das ikonische Zeichen der Gebetsgemeinschaft RSK. | Foto: Franz Josef Rupprecht
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IM_LAND
Zusammenleben braucht Versöhnung, nicht Empörung

Der Wiener Erzbischof Grünwidl kritisierte bei traditionsreicher Maria Namen-Feier im Stephansdom digitale Medien als „wie Brandbeschleuniger“ für gegenseitige Schuldzuweisungen. Er warnte vor steigender Gewaltbereitschaft und Extremismus. Schuld und Versagen werden in der heutigen öffentlichen Debatte „geradezu zelebriert“; nicht Versöhnung, sondern Empörung, Polemik und gegenseitige Schuldzuweisungen prägten die Gesellschaft. Die problematischen gesellschaftlichen Folgen dieses Phänomens...

  • 24.09.26

ÜBER_BLICK
Warten auf volle Gemeinschaft

Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., hat am Wochenende in Budapest das neue orthodoxe Kirchenzentrum „Fanarion“ eingeweiht. Der österreichische „Ökumene-Bischof“ Ägidius J. Zsifkovics nahm an den Feiern teil. Mit einem eindringlichen Plädoyer zur Wiederherstellung der Einheit zwischen orthodoxer und katholischer Kirche hat sich Patriarch Bartholomaios I. an die Teilnehmenden des 27. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für das Recht der Ostkirchen gewandt. Das...

  • 10.09.26

„Mariä Aufnahme in den Himmel“
„Großer Frauentag“ im ganzen Land

Festliche Gottesdienste und Wallfahrten prägen das Hochfest „Mariä Aufnahme in den Himmel“, den „Großen Frauentag“ am bzw. um den 15. August in den Marienwallfahrtsorten des Burgenlandes. Eine Terminübersicht: Bad Sauerbrunn 17 Uhr Messfeier mit Kräutersegnung im Kurpark; anschließend Pfarrfest Deutschkreutz 10 Uhr hl. Messe mit Blumenund Kräutersegnung Dürnbach 14. August: 18:30 Uhr Fatimafeier mit Mag. Johann Karall und der Tamburizzagruppe Skupčina 15. August: 8:45 Uhr deutsches Hochamt mit...

  • 06.08.26

IM_LAND
Rekordbesucherzahl: 27.000 Gäste bei Passionsspielen St. Margarethen

Großer Ansturm auf Jubiläumsproduktion „Mirjam – Stark wie der Tod ist die Liebe“ im Steinbruch, St. Martinsorden in Gold für den Verein der Passionsspiele. Die Passion im Steinbruch hat zum 100-Jahr-Jubiläum Geschichte geschrieben: Rund 27.000 Besucherinnen und Besucher sahen die Jubiläumsproduktion „Mirjam – Stark wie der Tod ist die Liebe“ auf der Ruffinibühne in St. Margarethen. In 17 Vorstellungen verzeichnete die Produktion damit einen Besucherrekord und einen Zuwachs von 40 Prozent...

  • 30.07.26

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Sonntag - 11. Oktober 2026
Ladet alle ein!

28. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR A – 11. OKTOBER 2026 1. LESUNG Jesaja 25,6–10a Der HERR wird für alle Völker ein Festmahl geben; er wird die Tränen von jedem Gesicht abwischen. An jenem Tag wird der HERR der Heerscharen auf diesem Berg – dem Zion – für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den feinsten, fetten Speisen, mit erlesenen, reinen Weinen. Er verschlingt auf diesem Berg die Hülle, die alle Völker verhüllt, und die Decke, die...

  • 08.10.26

Sonntag - 04. Oktober 2026
Im Weinberg Gottes

27. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR A – 4. OKTOBER 2026 1. LESUNG Jesaja 5,1–7 Der Weinberg des HERRN der Heerscharen ist das Haus Israel. Ich will singen von meinem Freund, das Lied meines Liebsten von seinem Weinberg. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fruchtbaren Höhe. Er grub ihn um und entfernte die Steine und bepfl anzte ihn mit edlen Reben. Er baute in seiner Mitte einen Turm und hieb zudem eine Kelter in ihm aus. Dann hoff te er, dass der Weinberg Trauben brächte, doch er...

  • 01.10.26

Sonntag - 27. September 2026
Mein „Ja“ wirklich leben

26. SONNTAG IM JAHRESKREIS, LESEJAHR A – 27. SEPTEMBER 2026 ANTWORTPSALM Gedenke deines Erbarmens, o HERR, und der Taten deiner Gnade! Zeige mir, HERR, deine Wege, lehre mich deine Pfade! Führe mich in deiner Treue und lehre mich; denn du bist der Gott meines Heiles. Auf dich hoffe ich den ganzen Tag. Gedenke deines Erbarmens, HERR, und der Taten deiner Gnade; denn sie bestehen seit Ewigkeit! Gedenke nicht meiner Jugendsünden und meiner Frevel! Nach deiner Huld gedenke meiner, HERR, denn du...

  • 24.09.26

Sonntag - 13. September 2026
Niemand lebt für sich allein

24. SONNTAG IM JAHRESKREIS LESEJAHR A 13. SEPTEMBER 1. LESUNG Buch Sirach 27, 30–28, 7 Wer vergeben kann, wird frei. Groll und Zorn, auch diese sind Gräuel und ein sündiger Mann hält an ihnen fest. Wer sich rächt, erfährt Rache vom Herrn; seine Sünden behält er gewiss im Gedächtnis. Vergib deinem Nächsten das Unrecht, dann werden dir, wenn du bittest, deine Sünden vergeben! Ein Mensch verharrt gegen einen Menschen im Zorn, beim Herrn aber sucht er Heilung? Mit einem Menschen gleich ihm hat er...

  • 10.09.26

EIN_BLICK
Damit sichere Orte entstehen

Sowohl in der Kirche als auch in der Gesellschaft ist die Sensibilität für körperliche und psychische Gewalt und Übergriffe gewachsen. Doch am Ziel ist man noch lange nicht. Der Safeguarding-Experte und Jesuit Hans Zollner war in Wien und stellte sich aktuellen Fragen. Missbrauch kommt und kam verbreitet vor. Seit einigen Jahren wird in Gesellschaft und Kirche darüber gesprochen. Immer noch wird ein Teil unter den Teppich gekehrt. Ob das Wort „Missbrauch“ richtig ist oder vielmehr „sexuelle...

  • 24.09.26

EIN_BLICK
Über den Trümmern die Herrlichkeit

Auf die großen Fragen unserer Zeit gibt es keine leichten Antworten, sagt die österreichisch-salvadorianische Befreiungstheologin Martha Zechmeister. Aufgabe der Christen und Christinnen ist, die Hoffnung zu leben, zitiert sie Óscar Romero. Ein Markt in der lateinamerikanischen Großstadt San Salvador, Ende der 1990er-Jahre. In der Stadt drängen sich Binnenfl üchtlinge, die der Bürgerkrieg in die Hauptstadt gespült hat. „Auf dem Markt gab es mehr Verkäufer als Käufer“, erinnert sich Martha...

  • 20.08.26
Alexandra Meissnitzer 1999 bei der Ski-WM in Vail/Beaver Creek mit ihren Goldmedaillen im Riesenslalom und Super-G. | Foto: APA/Brandstätter RudolfPressebildagentur/Rubra
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EIN_BLICK
„Wir leben im Paradies“

Es läuft vieles schief, aber es läuft auch vieles sehr gut: Das meint Alexandra Meissnitzer im Sommergespräch. Die ehemalige Skirennläuferin, ORF-Skiexpertin und Sonderprojektleiterin der FIS ist überzeugt: „Wir schaffen es nur im Miteinander.“ Bis 2025 waren Sie im ORF als Skiexpertin zu hören. Jetzt sind Sie beim Skiweltverband FIS tätig und haben als kritische Insiderin schon für Diskussionen gesorgt. Bevor wir da genauer hinschauen: Machen Sie im Sommer auch Urlaub? Wie finden Sie Ruhe und...

  • 20.08.26

EIN_BLICK
„Mit Ende 30 fühlte ich: Das ist wirklich mein Leben“

Stefan Haider ist Kabarettist, Religionslehrer und Schulleiter. Im Interview spricht er über die besten Pointen des Schulalltags, seinen Zugang zum Glauben und darüber, warum gerade das ganz normale Leben ihm Halt und Leichtigkeit gibt. Sie waren einige Jahre ausschließlich als Kabarettist unterwegs und sind dann wieder an die Schule zurückgekehrt. Aus welchem Grund? Stefan Haider: Natürlich hat auch das regelmäßige Einkommen eine Rolle gespielt – das muss man ehrlich sagen. Vor allem aber hat...

  • 30.07.26
Die rosa Schleife im „Pinktober“, dem  Brustkrebsmonat, steht für Solidarität, Unterstützung und Hoffnung. Hinter der Diagnose Brustkrebs stehen nicht nur medizinische Maßnahmen, sondern auch Ängste. Sie beschäftigen PatientInnen, aber auch ihre Angehörigen. | Foto: Anna Tarazevich/Pexels
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Apropos Gesundheit
Es trifft Körper und Seele

Psychoonkologische Begleitung: Wege im Umgang mit Brustkrebs. Eine Brustkrebsdiagnose kommt meist unerwartet. Was bis dahin selbstverständlich war, gerät oft ins Wanken und betrifft u. a. den eigenen Körper, die persönliche ­Lebensplanung, die Rolle in der ­Familie und die Vorstellung von der Zukunft. ­Ängste, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit begleiten viele Menschen in dieser Ausnahmesituation – und können auch nach Abschluss der Behandlung gegenwärtig bleiben. Völlig ungefragt tauchen...

  • 07.10.26

LEBENS_WEISE
Nachhaltig leben mit Haustieren

Wer einen Hund oder eine Katze hält, ist meistens daran interessiert, dass es auch Tieren in der freien Natur gut geht. Daher liegt es auf der Hand, auch bei der Versorgung von Haustieren an Umweltschutz zu denken. In erster Linie denken die meisten beim Thema Haustiere und Umweltschutz wohl an die Nahrung. Es ist nicht sinnvoll, Hunden und Katzen hochwertiges Fleisch zu verfüttern, das auch Lebensmittel für Menschen sein könnte. Selbst wenn es noch so biologisch und fair zu den Nutztieren...

  • 01.10.26
Die Welt in unseren Händen: Schöpfungsverantwortung bedeutet vor allem im Gesundheits­wesen, Leben zu schützen. In Österreichs Ordens­spitälern verbindet sich der Auftrag zur ganzheitlichen Sorge um Menschen mit dem achtsamen Umgang unserer Umwelt­ressourcen.  | Foto: Pexels
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Apropos Gesundheit
Auftrag: Leben bewahren

Nachhaltig heilen: Schöpfungsverantwortung in Spitälern. An Orten, an denen Menschen gesund werden sollen, geht es längst nicht nur um Medizin. Es geht auch um die Frage, wie wir mit dem umgehen, was uns auf diesem Planeten anvertraut ist: mit Ressourcen, Energie, Lebensmitteln. Für Franziskanerinnen ist die Schöpfungsverantwortung eine zentrale Säule ihres Wirkens. Ordensspitäler verstehen Schöpfungsverantwortung als Teil ihres christlichen Auftrags: Heilen bedeutet auch, die Lebensgrundlagen...

  • 02.09.26

EIN_BLICK
„Ich lebe stark im Augenblick“

Die Landwirtin Christina Bauer zählt mit „Backen mit Christina“ zu den bekanntesten Gesichtern der heimischen Backszene. Warum eine gewisse Wurschtigkeit für ihren Erfolg wichtig war und weshalb ihr die Arbeit mit den Kühen Bodenhaftung gibt, erzählt sie im Interview. Sie haben die Freude am Selberbacken für viele Menschen neu entfacht. Was macht für Sie selbst bis heute die Faszination des Backens aus? Christina Bauer: Mich fasziniert bis heute, dass aus ein paar einfachen Zutaten etwas...

  • 06.08.26

Wortlaut: Kardinal Német zu Kirche in Ungarn
"Der Politik hingegen haben wir uns sehr nahe kommen lassen"

Budapest/Belgrad, 15.5.2026 (KAP-ID) Nach dem politischen Machtwechsel in Ungarn hat Kardinal Ladislav (Laszlo) Német die katholische Kirche im Land zu einer ehrlichen und selbstkritischen Auseinandersetzung mit der zu großen Nähe zur Politik während der Jahre der Orbán-Regierung auf. "Manchmal habe ich den Eindruck, dass unsere Ortskirchen so weit von der seit Jahren pulsierenden Dynamik der Weltkirche und ihrem synodalen Weg entfernt sind, dass es schwer in Worte zu fassen ist - der Politik...

  • 19.05.26
Prof. Dr. Martin Jäggle, em. Universitätsprofessor für Religionspädagogik und Katechetik, Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit. 
 | Foto: kathbild.at / Franz Josef Rupprecht
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Neues Bildungsformat „Literarische Zukunftsgespräche“ startet

Mit einem neuen Bildungsformat laden Lukas Pallitsch und das Forum Katholischer Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt ein, grundlegende Fragen von Orientierung, Glaube und Gesellschaft zu entdecken. Viermal im Jahr werden literarische Gespräche mit ausgewählten Gästen geführt. In einer Zeit gegenwärtiger Krisen finden sich viele Menschen in einer Welt wieder, in der zwischen starker Pluralisierung und gleichzeitiger Individualisierung Orientierung verloren geht. Mitunter verengt sich in...

  • 29.01.26
Patriarch Kyrill I. von Moskau und Präsident Wladimir Putin bei einer religiösen Zeremonie 2025. Beide stehen für ein Kulturchristentum mit autoritärer Prägung. Sie sind nicht die Einzigen. | Foto: APA/Russian Orthodox Church Press Service/Oleg Varov
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EIN_BLICK
Autoritärer Trend und christliche Netzwerke

Warum christlich-rechte Netzwerke eine Gefahr für Kirchen darstellen können und wieso es trotzdem Grund zur Hoffnung gibt, erklärt die Soziologin Kristina Stoeckl. In immer mehr Staaten wird eine rechtspopulistische Regierung mit autoritären Tendenzen gewählt, wie jüngst in Tschechien. Diese Regierungen sind prorussisch, und das auch in Ländern, die von der Sowjetunion stark eingeschränkt wurden, Stichwort Prager Frühling. Wie erklären Sie sich das? Kristina Stoeckl: Wir erleben eine Hinwendung...

  • 08.01.26
Hoffnungsträger tausender Menschen in Peru und diesjähriger Romeropreisträger: Luis Zambrano. | Foto: RB/Sei So Frei
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ÜBER_BLICK
„Jeder Mensch hat Würde“

Romeropreisträger: „Die Menschen brauchen mehr als Suppe“, sagt Luis Zambrano. „Sie brauchen Würde, Respekt und eine echte Perspektive.“ Armut, Ausgrenzung und politische Willkür prägen den Alltag der Menschen in den Hochländern Perus. Luis Zambrano und sein Team von FEDERH setzen dem mit Aufklärung, rechtlicher Unterstützung und gezielter Armutsbekämpfung etwas entgegen. Ihr Einsatz gilt Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Würde der Ärmsten. Viele wissen nicht einmal, dass sie Rechte haben –...

  • 13.11.25
Die Hafenstadt Kavala wird einen Tag lang besucht. | Foto: ZVG
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Burgenländer auf den Spuren des Apostels Paulus

Bischof Ägidius J. Zsifkovics lädt von 22. bis 29. Oktober (Herbstferien) zur Pilgerreise nach Athen. Zur ökumenischen Diözesan-Pilgerreise nach Athen sind Menschen aus allen christlichen Kirchen eingeladen. Begleitet wird die Wallfahrergruppe von Bischof Ägidius J. Zsifkovics und dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios Kardamakis. Acht Tage auf den Spuren des Apostels Paulus, an der Wiege Europas, auf der Suche nach dem großen spirituellen Erbe des byzantinischen Christentums....

  • 18.03.22

IM_LAND
Gute Bilder und fünf „W“

Wie gelingt ein Beitrag für die Kirchenzeitung? Heute schreibe ich Ihnen einen Artikel ganz „in eigener Sache“. Die Berichte aus den Pfarren bilden eine wesentliche Säule der Berichterstattung in der Kirchenzeitung Martinus. Sie spiegeln in bunter Vielfalt das Geschehen im Gottesvolk des Burgenlandes wider. Für die eigene Pfarre sind sie stolze Bilanz der Ereignisse, für andere Gemeinden können gute Beiträge Vorbild und Ermutigung bei der Planung von Festen und der Gestaltung von...

  • 02.02.23

Meinung
Papst, verpatzt

Möchten Sie Ihre prall gefüllte Brieftasche jemandem zur Aufbewahrung überlassen, der vor Gericht als Dieb überführt wurde und dem ein Psychiater den Drang zum Stehlen bescheinigt hat? Selbst bei seinen engsten Angehörigen würde man es nicht tun. Deshalb ist es einfach so unbegreiflich, was in der kirchlichen Vergangenheit rund um das Thema „Weiterbeschäftigung von Missbrauchtätern“ geschehen ist. Und dass die notwendige Aufarbeitung so schwerfällt, hat einen bitteren Beigeschmack, da man von...

  • 02.02.22

Leserbrief
Begeisterung bei der Jugend

Pfarrer droht von der "Amtskirche" !! Auftrittsverbot, weil er sich zu wenig an liturgische Kriterien gehalten habe. Ich bin erschüttert über diese Meldung und frage mich, was wollen unsere "Oberhirten" ( Jesus war ein guter Hirte seiner Schafe) ... In der Coronazeit habe auch ich fallweise das Angebot wahrgenommen, eine Messfeier über Fernsehen mitzufeiern. Ein Glücksfall war, dass ich eine Messe mit Pfarrer Reisenhofer mitfeiern konnte. Was mir besonders positiv auffiel, war die Tatsache mit...

  • 25.10.21

Beten mit den Füßen - Sommerserie - ABO
Beten mit den Füßen

Nach Fronleichnam startet die Sommerserie der österreichischen Kirchenzeitungen. Der Sommer lädt uns ein, Atem zu holen, unseren Körper und unsere Seele mit der Erde und dem Himmel zu verbinden und aus den kleinen und großen Wundern des Lebens Kraft zu schöpfen. Eine gute Möglichkeit dazu ist das Gehen. Das Schritt-Tempo ist die „Ursprungsgeschwindigkeit“ des Menschen. Darin erfährt er sich selbst wohl am besten und nimmt sich und seine Umgebung am intensivsten wahr. Der Weg wächst unter den...

  • 01.06.21
Jedermann-Rufer: Künstlerseelsorger und Kulturvermittler Hubert Nitsch. | Foto: kiz/elle
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Was im Leben und im Sterben wirklich zählt

Die Sprache ist alt, der Inhalt topaktuell: Der „Jedermann“ lockt tausende Besucher:innen nach Salzburg. Einer von ihnen ist Hubert Nitsch – er ist erstmals als Jedermann-Rufer im Einsatz. Verstaubt? Antiquiert? Pompös? – Was kann das Spiel vom Sterben des reichen Mannes uns heute noch sagen? Auf zum Jedermann und seinem Rufer! Über den Dächern von Salzburg mit Blick auf den Dom gibt es ein Treffen mit einem der sechs Jedermann-Rufer:innen: Hubert Nitsch. Der Künstlerseelsorger und...

  • 27.08.26

Duj, duj und jo-ri-ti-ri

Unweigerlich denken wir bei Jodlern an Berge und Natur, doch jodeln kann man auch in Innenräumen und in der Stadt recht gut. Außer Mut, seine Stimme zu erheben, sind dazu am besten noch Mitjodler:innen nötig. Jodeln wird meist defi niert als Gesang, der schnell zwischen Brust- und Kopfstimme wechselt, von ganz tief bis ganz hoch. Und diesen Wechsel darf man auch hören, im Gegensatz zum klassischen Gesang. Außerdem ist der Text eine Aneinanderreihung von Silben, die keinen Sinn ergeben. URSPRUNG...

  • 30.07.26
Hörstationen im Klostergarten der Unbeschuhten Karmeliten. Rechts: Präfekt José Tolentino Kardinal Calaça de Mendonça auf Besuch in Venedig.  | Foto: Gurtner (3)
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Das Ohr ist das Auge der Seele

Hildegard von Bingen ist Inspiration und Leitfigur der Biennale Arte Venezia 2026: ein Bericht von Herta Gurtner aus Venedig. Ganz im Zeichen des diesjährigen Themas der Biennale Arte, „In Minor Keys“, das von der vor einem Jahr verstorbenen Kuratorin Koyo Kouoh geprägt wurde, steht der Pavillon des Vatikans. An zwei Orten in Venedig erhalten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, in die mystische Gedankenwelt Hildegard von Bingens einzutauchen und zugleich der Betriebsamkeit der Biennale...

  • 13.05.26

IM_LAND
Vom Bauch auf die Bühne

Helena Wind (14) spielt seit vielen Jahren bei den Passionsspielen in St. Margarethen mit. Was sie bewegt, wie sie in ihrer Rolle aufgeht und weshalb sie kein Lampenfieber hat, erzählt sie in einem Gespräch, das CHRISTOPHER ERBEN aufgezeichnet hat. „Bereits im Jahr 2011 habe ich bei den Passionsspielen mitgewirkt“, strahlt Helena Wind. „Damals noch im Bauch meiner Mutter.“ Im kommenden Frühjahr wird die heute 14-Jährige dort das vierte Mal auf der Bühne im Steinbruch stehen – als eine von 300...

  • 21.10.25
So anstrengend Zusammenleben manchmal sein kann: Alleine ist es noch anstrengender, besonders im Alter. Orte gegen Einsamkeit bieten die katholischen Bildungswerke für Menschen, die glücklich älter werden wollen. | Foto:  AdobeStock/fizkes
3 Bilder

Die Weisheit des Alters 1/4
Zwei Hände können klatschen

Mit einer Hand kann man nicht klatschen, sagt ein afghanisches Sprichwort. Gemeinsam geht vieles leichter als alleine, sagt die Erwachsenenbildnerin Andrea Klotz. Als soziale Wesen brauchen Menschen Gemeinschaft. Doch Einsamkeit betrifft Menschen im Lauf ihres Lebens immer wieder. Dauerhafte Einsamkeit kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, sie birgt ein erhöhtes Risiko für Demenz, Depressionen, Herzinfarkt, Schlaganfall und Stress. Die sogenannten SHARE-Daten für Österreich...

  • 08.10.26
Den Sonnengesang, das Lob Gottes durch alle Geschöpfe, dichtete der heilige Franz von Assisi nicht, als es ihm gut ging, sondern in einer schwierigen Lebenslage.  | Foto: Larissa/Adobe Stock
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Was uns Franziskus heute sagt 4/4
Im Elend dankbar

Franz von Assisi war ein Dichter. Mit seinem weltberühmten Sonnengesang schrieb er ein helles, zärtliches Lied, das von seiner eindringlichen Kraft bis heute nichts verloren hat. Es ist das gesungene Vertrauen darauf, dass Gott eine gute Welt erschaffen hat und sie leidenschaftlich liebt. Man könnte nun meinen, ein glücklicher Mensch habe diese Zeilen geschrieben. Doch Franziskus lag im Winter 1224/25 krank darnieder, kämpfte mit großen Schmerzen und dunklen Gedanken. Seit einer...

  • 01.10.26

Was uns Franziskus heute sagt 3/4
Wer wäre nicht gerne perfekt!

Oder: Können wir vollkommen sein? Perfektion ist ein Thema unserer Zeit. Wir wären alle gerne perfekt – also schön und durchtrainiert, leistungsfähig, intelligent und erfolgreich. Aber offensichtlich treibt diese Sehnsucht nicht nur gegenwärtig Menschen an. Auch zu anderen Zeiten war das Streben nach Vollkommenheit wichtig, selbst im religiösen Leben. Von Franziskus wird erzählt, dass er oft darüber nachgedacht habe, wie wohl ein vollkommener, ein „perfekter“ Christ oder eine vollkommene...

  • 23.09.26

Was uns Franziskus heute sagt 2/4
Wie Franziskus arm sein

Oder: Können wir wunschlos glücklich werden? Franziskanisch zu leben bedeutet, arm oder mindestens bescheiden zu leben. Aber bedeutet es auch, ohne jeden Wunsch zu sein? Verschiedene Geschichten erzählen, dass selbst der heilige Franziskus Wünsche hatte. Er hatte sich entschieden, radikal dem „armen Christus“ nachzufolgen und dafür auf sein reiches Erbe zu verzichten. Das scheint ihm nicht einmal schwergefallen zu sein. In seiner Zeit war ein so ungesichertes Leben nur ehelos denkbar – und auch...

  • 18.09.26

GEIST_REICH
Das Fest der unbekannten Heiligen

Das Hochfest Allerheiligen ist schnell und einfach erklärt: Es ist der Feiertag aller Heiligen, besonders der namentlich unbekannten. Doch woher kommt das Fest? Gibt es ein spezielles Ereignis, das zu diesem Fest führte? Und was sagten die alten Religionsbücher zu dem Fest? Bereits im 4. Jahrhundert wurde in der Ostkirche der „Herrentag aller Heiligen“ gefeiert und geht angeblich sogar auf den hl. Johannes Chrysostomos zurück. Ursprünglich gedachte man besonders der zahlreichen Märtyrer. Es...

  • 25.10.23
Feierlich. Bischof Ägidius J. Zsifkovics mit Remigius Emeka Okafor (Pfarrvikar von Mogersdorf, Maria Bild, Königsdorf und Heiligenkreuz i. d. L.), Diakon Willi Brunner, Dechant Martin-Ralph Kalu (v.l.n.r.) und Kindern in der Pfarrkirche von St. Martin an der Raab.  | Foto: HANNES SPIEGL
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Martinsfeier erstmals im Südburgenland

Einen feierlichen Rahmen bot die Pfarrkirche von St. Martin an der Raab zur Verehrung des Heiligen. Jeden Elften des Monats wird neuerdings in burgenländischen Gemeinden an den Diözesan- und Landespatron gedacht. Vergangenen Freitag besuchte Bischof Ägidius J. Zsifkovics die Martinspfarre im Südburgenland.  GERALD GOSSMANN  Mit Lichtern und Laternen empfingen die Buben und Mädchen aus St. Martin an der Raab den Bischof. Das große Altarbild in der barocken Kirche zeigt den heiligen Martin bei...

  • 16.02.22

Besondere Briefmarken für Weihnachtsgrüße
Vatikan und Post: Gemeinsame Briefmarke

Erstmal seit ihrer Gründung im Jahr 1929 gibt die Vatikanische Post eine Gemeinschaftsausgabe von Briefmarken mit der Österreichischen Post heraus. Grund dafür ist die Friedenslichtaktion des ORF, eine über 30-jährige Tradition, bei der Kinder das Friedenslicht aus Bethlehem nach Österreich bringen.  Das Friedenslicht wird traditionell auch dem Papst überbracht. Auf einer Briefmarke des Markenblocks ist daher Papst Franziskus mit der Friedenslichtlaterne abgebildet, darunter eine Federzeichnung...

  • 26.11.20

Mein Beruf, meine Berufung

Maria Wiesinger ist Religionslehrerin aus Leidenschaft. Ihre SchülerInnen vom Unterricht zu begeistern, motiviere sie – und das auch noch nach Jahren. CHRISTOPHER ERBEN  Ein Dienstagvormittag im Jänner. In der Volksschule Steinbrunn-Zillingtal strömen die Kinder nach der Pause wieder in ihre Klassen zurück. „Meine Stunde beginne ich entweder mit einem Vater unser oder dem Glaubensbekenntnis“, erzählt Maria Wiesinger, Religionslehrerin in den Volksschulen Steinbrunn-Zillingtal und Hirm. „So auch...

  • 09.02.22
Foto:  kathbild.at/rupprecht
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Ein Jubiläum in Zuversicht
Beten Sie für den Frieden?

Das Magazin inpuncto hat nach Erfahrungen mit dem Friedensgebet gefragt. Versöhnung. Wir im Servitenorden beten regelmäßig für Frieden in unseren Gemeinschaften, den Familien, der Gesellschaft und in der Welt. Dafür haben wir mehrere Gebete, die Bezug auf zwei große Figuren unserer Ordensgeschichte nehmen. Der hl. Philipp Benizi rief als päpstlicher Legat im zerrütteten Mittelitalien zur Versöhnung zwischen verfeindeten Parteien auf. Der hl. Peregrin Laziosi, ein aufrührerischer Jugendlicher,...

  • 29.01.22
Abendstimmung am Schober mit Blick auf Thalgau. | Foto: salzburgerland.com/Franz Pritz
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Nachgefragt
Vermissen Sie die Ferne?

Die Corona-Pandemie hat das Reisen stark eingeschränkt. Jutta Steiner hat Prominente nach ihrem Sehnsuchtsort und ihrer Kur gegen Fernweh befragt. Kleine Entdeckungen. Eine meiner besonderen Lieblingsland­schaften ist das Mühlviertel, wo ich aufgewachsen bin. Im Sommer ist es eine wunderbare Umgebung zum Wandern und Radfahren, im Winter zum Langlaufen. In den letzten Monaten habe ich – coronabedingt – viele Wanderungen in und rund um Wien unternommen. Es ist eine Chance, die nähere Umgebung...

  • 31.03.21
Camping-Seelsorge einst in Zell am See ­Anfang der 1990er-Jahre. | Foto: RUPERTUSBLATT/Archiv
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Camping boomt
Seelsorge und Spiritualität am Campingplatz

An zwei Kärntner Seen gibt es im Sommer noch regelmäßig Gottesdienste für Campingurlauber – ein solches Angebot war der Ursprung der Tourismusseelsorge in Österreich. Acht Gottesdienste an acht Camping­plätzen an acht verschiedenen Kärntner Seen, alles an einem Sonntag. Das hat in vergangenen Zeiten der „legendäre“ Franziskanerpater Gustav Bergmans (1924 – 2007) zuwege gebracht. Der aus den Niederlanden stammende Pater war ab den 1960er-Jahren einer der Pioniere der Touristen­seelsorger in...

  • 31.03.21

FEDER_SPIEL
Pass ist Trumpf

Kaum ist die Hauptsaison zu Ende, beginnt ... die Nebensaison. Menschen, die keine schulpflichtigen Kinder (mehr) haben, machen sich jetzt auf den Weg. Die Temperatur ist in Mitteleuropa nun mild, die spätsommerlichen Sonnenstrahlen erfreuen. Wir in Österreich haben aber das große Los in Form unseres Reisepasses gezogen. Der aktuelle „Passport Report“ sieht den österreichischen Reisepass unter den zehn „reisemächtigsten“ Pässen der Welt. Seltsam, dass es auch zwischen den Reisepässen der...

  • 08.10.26

DENK_MAL
Erntedank

In diesen Tagen wurde oder wird an vielen Orten Erntedank gefeiert. Wir danken in diesen Feiern Gott dafür, dass wir eine gute Ernte einfahren konnten und sich die erbrachte Leistung gelohnt hat. In diesen Zeiten ändert sich an dieser Sichtweise vieles. Da sind einerseits die Klimaänderungen, die wir alle spüren. Es sind auch die Menschen in ihrem Verhalten. Vor kurzem war zu lesen, dass in Österreich pro Haushalt rund 69 Kilogramm genießbare Lebensmittel im Müll landen. Besonders häufig davon...

  • 08.10.26

Unter uns - P. Karl Schauer OSB
Empörung und Zuversicht

2009 gab es in London eine breitangelegte Initiative mit einem Slogan auf den Bussen: „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Jetzt mach dir keine Sorgen und genieße dein Leben.“ 2026 und Jahre zuvor gab es in Paris eine unerklärlich große Zahl von jungen Erwachsenen, die das Sakrament der Taufe empfingen. Man darf sich über Gott empören, kann ihn verdrängen, vergessen und auch finden. Gott wurde oft verboten, beschuldigt, geknebelt und lächerlich gemacht. Und Menschen, die sich weigerten, Gott zu...

  • 08.10.26

FEDER_SPIEL
Gott in Frankreich

Wer lebt „wie Gott in Frankreich“, dem fehlt es an nichts – außer vielleicht an Bescheidenheit. Die Redewendung soll sich auf den französischen „Sonnenkönig“ beziehen, der das Schloss Versailles zur Luxusresidenz ausbauen und es dort regelmäßig „krachen“ ließ, indem er pompöse Feste feierte. Sein Name war Ludwig XIV., nicht zu verwechseln mit Leo XIV., der Ende September, rund 350 Jahre später, in Frankreich wandelte. Nicht in Versailles, sondern in Paris, Lourdes, Metz, ... Dabei habe er...

  • 01.10.26

Reform von Kirchenstrukturen:
Chancen und Herausforderungen in der Diözese Eisenach

Die Reform von Kirchenstrukturen bietet der Diözese Eisenach die Möglichkeit, sich an die sich wandelnden sozialen und kulturellen Gegebenheiten unserer Zeit anzupassen. Eine der größten Chancen besteht darin, die Kirche für jüngere Generationen wieder relevanter zu machen, indem moderne Kommunikationswege und zeitgemäße Dienstleistungen eingeführt werden. Dies könnte dazu führen, dass mehr Menschen angezogen und in die kirchliche Gemeinschaft integriert werden. Ein weiterer Vorteil ist die...

  • 17.10.24

Gedenken
Amen gondolinas – 29. Gedenktag an die Roma-Attentatsopfer

Anlässlich des 29. Jahrestages des Terroranschlags am 4. Februar 1995, bei dem vier Volksgruppenangehörige der Roma ermordet wurden, lädt die Romapastoral am Sonntag, 4. Februar 2024 um 14.30 Uhr in Oberwart bei der Gedenkstätte "Am Anger" zum jährlichen Gedenken. Oberwart – Am 4. Februar 1995 wurde eines der schlimmsten rassistischen Verbrechen in der Zweiten Republik begangen: Vier Angehörige der Roma, Peter Sarközi, Josef Simon, Karl und Erwin Horvath, wurden in Oberwart durch einen...

  • 30.01.24

Jubiläum
Evangelische Diözese Burgenland feiert 100-jähriges Bestehen

Die evangelische Diözese Burgenland feiert 2024 ihr 100-Jahr-Jubiläum. Mit einem Festgottesdienst mit Bischof Michael Chalupka in der evangelischen Kirche in Zurndorf wird am Sonntag (3. Dezember) um 15.00 Uhr das Jubiläum eingeläutet. Superintendent Robert Jonischkeit und Superintendentialkuratorin Christa Grabenhofer werden ebenfalls beim Festgottesdienst mitwirken. Im Anschluss werden burgenlandweit Jubiläumsfahnen aufgezogen, die das besondere Jahr öffentlich sichtbar machen sollen, wie der...

  • 29.01.24

Ein Aufruf
Schenkt Bedürftigen ein neues Leben

In unserer Gesellschaft gibt es viele Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen und tagtäglich mit den Widrigkeiten des Lebens kämpfen. Obdachlosigkeit ist eine erschreckende Realität für zahlreiche Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben und keine sichere Unterkunft finden können. Als christliche Initiative möchten wir diesen Menschen helfen und ihnen einen neuen Startpunkt für ein besseres und gesichertes Leben ermöglichen. Wir rufen Vermieter dazu auf, Randgruppen stärker in den Fokus...

  • 29.01.24
Welche Rolle spielt der Papst in den verschiedenen christlichen Kirchen?
 | Foto: pontchen/photocase
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Wie kann der Papst Kirchen verbinden?

Der Vatikan versucht, das Papstamt neu zu bestimmen. Grundlage dafür ist der ökumenische Dialog seit 1995. Am 13. Juni veröffentlichte das Vatikan-Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen mit Erlaubnis von Papst Franziskus das Studiendokument „Der Bischof von Rom“ mit dem Untertitel „Primat und Synodalität in den ökumenischen Gesprächen und den Antworten auf die Enzyklika ‚Ut unum sint‘. Ein Studiendokument“. Das Dokument fasst die ungefähr 30 Antworten der verschiedenen christlichen...

  • 20.06.24

OSTER_BRIEF
„Gnade und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt“

Diesen Gruß des österlichen Zeugen Johannes an die Gemeinden in der Provinz Asia sagen wir, der Bischof und der Superintendent, Euch, den römisch-katholischen und evangelischen Mitchristen unseres Burgenlandes. GEMEINSAM SCHAUEN WIR ZURÜCK Seit 100 Jahren ist der heilige Martin von Tours der Landespatron des Burgenlandes. Sein Vorbild im Glauben und im Tun wird überkonfessionell geschätzt. Der heilige Martin lebte in einer Zeit, in der die Kirche Jesu Christi noch ungeteilt war. Sein Einsatz...

  • 27.03.24
Die Prozession ist vor der Kirche San Sebastian angekommen. | Foto: Turismo de Islas Canarias
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WERT_VOLL
Auf Insel-Tour mit der Muttergottes

Alle fünf Jahre feiert die Kanareninsel La Gomera ihre Schutzpatronin, die „Virgen de Guadalupe“. Am 9. Oktober wurde sie wieder einmal mit einer großen Prozession aus einer kleinen Kapelle am Meer in die Inselhauptstadt San Sebastian gebracht. Anschließend geht sie als „Wandermuttergottes“ auf Tour in alle Gemeinden der Insel, wo die Jungfrau jeweils mit einem eigenen Fest willkommen geheißen wird. Mitte Dezember kehrt sie zurück in ihr Heiligtum. Wie aus dem Bilderbuch scheint die Kulisse:...

  • 16.11.23
Die Sängerin Shakira schmückt sich auf diesem Bild mit Rosenkränzen. Shakira (arabisch für „die Dankbare“) ist ein internationaler Popstar mit libanesischen sowie spanisch-katalanischen Wurzeln.
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Perlen gläubiger Lebenskunst

Übergangs-Riten zu den Brüdern Schlaf und Tod In Mönchhof, wo ich aufgewachsen bin, kam ich mit den Leuten manchesmal zur Totenwache zusammen. Um den in der „Leichenhalle“ aufgebahrten Körper sitzen, stehen die engsten und entfernteren Verwandten und alle, die dem Verstorbenen einen letzten Besuch abstatten wollen und den Hinterbliebenen ein Zeichen der Nähe geben. Herzstück dieser Liturgie ist das Beten des Rosenkranzes. Und kaum eine andere katholische Versammlung zum Gottesdienst verdient...

  • 05.10.23
Thomas Jefferson (1743-1826), Benjamin Franklin (1706-90) und John Adams (17351826) beim Verfassen und Redigieren der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1776. | Foto: APA/Jean Leon Gerome Ferris, 1930
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EIN_BLICK
Die USA sind auf der Suche nach sich selbst

Der Theologe und Bildungsexperte Andreas G. Weiß beschäftigt sich intensiv mit der politischen Geschichte und Gegenwart der USA. Zum 250. „Geburtstag“ der USA spricht er über die Herausforderungen und Chancen des Giganten. Der „amerikanische Traum“ ist ein Mythos, der auch Menschen in Europa bewegt hat. Wie beschreiben Sie diesen Traum? Andreas G. Weiß: Der amerikanische Traum wird zusammengefasst im Bild „vom Tellerwäscher zum Millionär“. Jeder kann es demnach in diesem Land schaffen, wenn er...

  • 02.07.26

Die Geschichte und ihr Auftrag

Österreich hat in den vergangenen Jahrzehnten einen weiten Weg zurückgelegt. Jetzt gilt es, die Zukunft zu gestalten. Genau 70 Jahre sind seit der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrags am 15. Mai 1955 vergangen, 80 Jahre sind es seit der Gründung der Zweiten Republik am 27. April 1945. Seit 30 Jahren ist Österreich Teil der Europäischen Union. Drei Anlässe, um zurück und voraus zu schauen. „Die Alliierten und Assoziierten Mächte anerkennen, dass Österreich als ein souveräner,...

  • 15.05.25
Ein berstend gefüllter Veranstaltungssaal. – Die dritten Klasse der Hotelfachschule ware für die Durchführung des Caterings/der Agape zuständig. Die Schülerinnen der hlp (Product Management) unterstützen mit der Öffentlichkeitsarbeit. | Foto: Josef Miklos
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Roma-Attentat: „Niemals vergessen“

Gedenkfeier für die vier vor 30 Jahren Ermordeten in Oberwart – ökumenischer Gottesdienst mit Bischöfen Zsifkovics und Scharl und Superintendent Jonischkeit – mahnende Worte von Bundespräsident Van der Bellen. Unter dem Motto „Niemals vergessen“ stand am Abend des 4. Februar in Oberwart das Gedenken an das Attentat, bei dem vor genau 30 Jahren vier Angehörige der Volksgruppe der Roma ihr Leben verloren. Teil des Gedenkens war ein ökumenischer Gebetsgottesdienst, dem der Eisenstädter Bischof...

  • 13.02.25

EIN_BLICK
Eine Brücke durch Wissen

Der 17. Jänner ist der Tag des Judentums. Eine Darstellung von LUKAS PALLITSCH Dieser Gedenktag tritt mittlerweile als Tag des Erinnerns, Tag des Lernens und Tag des Feierns in Erscheinung. Eine hochkarätige Vorlesungsreihe – mit Vorträgen von Johannes Reiss, Martin Hainz und Lukas Pallitsch – an der PPH (Private Pädagogische Hochschule) Burgenland half, die Bedeutung der jüdischen Geschichte Eisenstadts zu vergegenwärtigen. Herausgearbeitet wurde zudem das Schattenerbe des Antisemitismus sowie...

  • 25.01.24

Begegnungen zählen

„Durchs Reden kommen die Leute zusammen“. Ein Motto, welches mich schon lange begleitet. Diese Aussage trägt mich durch die Diözese und durch die Pfarren. Als Verantwortliche der PfarrCaritas begebe ich mich auf Entdeckungsreisen durch das ganze Burgenland. Dabei treffe ich auf viele interessante Menschen, die sich freiwillig engagieren und ihre Zeit einsetzen, um für andere da zu sein. Wie wird es sein? Was werde ich sehen? Wie werden die Begegnungen sein? Wie werden die Gespräche verlaufen?...

  • 23.03.23

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