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Vielfältiges Wirken im Burgenland
- Teilnehmer nach der Sitzung des Ordensrates.
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Insgesamt leben und wirken mehr als 120 Ordensleute in 16 verschiedenen Orden in der Diözese Eisenstadt. 2026 will ein indischer Frauenorden eine neue Niederlassung im Burgenland gründen.
Auf Einladung von Bischofsvikar P. Lorenz Voith CSsR, trafen sich Anfang November Ordensobere aus der Diözese Eisenstadt zu ihrer Jahreskonferenz in der Pfarre in Pöttsching, die von Redemptoristen geleitet wird.
Neben einer Rückschau über personelle Veränderungen, gemeinsame Aktionen und Treffen im zu Ende gehenden Jahr, wurden Themen, Informationen und Termine für das kommende Jahr besprochen und vereinbart:
Am 3. Februar 2026 findet der „Tag des Geweihten Lebens“ mit Bischof Ägidius im Kloster der „Missionare von Franz von Sales – MSFS“ in Oberpullendorf statt; dabei werden auch die Ordens-Jubilare des Jahres geehrt. Im Frühjahr werden Schulungen für die Erarbeitung von „Schutzkonzepten“ in den einzelnen Niederlassungen ausgeschrieben; dabei soll der Focus auch auf die Berücksichtigung von Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Gemeinschaften und Einrichtungen gelegt werden. Am 10. Juli 2026 findet die schon traditionelle Fußwallfahrt der Ordensgemeinschaften des Burgenlandes statt.
Die Bemühungen für eine Änderung der „Pensionsvorsorge“ von Ordensmitgliedern im kirchlichen Dienst wird fortgesetzt. Vor allem geht es um Ordensleute aus dem Ausland, die nur temporär in Österreich arbeiten. Eine Ordensgemeinschaft aus Indien plant – nach Einladung durch den Diözesanbischof – für 2026 die Entsendung von Schwestern und die Gründung einer Niederlassung in der Diözese Eisenstadt.
KOSTBARE SCHÄTZE
P. Lorenz Voith dankte bei der Tagung für die gute Zusammenarbeit und hohe Wertschätzung in der Diözese Eisenstadt: „Die Orden sind kostbare Schätze für die Kirche und Gesellschaft. Ein Dank gilt auch den vielen Schwestern und Patres, die aus dem Ausland nach Österreich gekommen sind, um hier zu wirken.
Es war nicht immer leicht, aber die gute Akzeptanz in der Bevölkerung spricht für deren großartigen Einsatz. Im 19. und 20. Jahrhundert sind viele Ordensleute auch aus dem Burgenland nach Asien, Afrika oder Südamerika gegangen – als Missionare; nunmehr erhalten wir in Österreich personelle Solidarität aus diesen Gebieten.“
Mehr als ein Drittel der Pfarren in der Diözese Eisenstadt werden derzeit von Ordensmännern begleitet; nicht zu vergessen ist das Wirken in Ordensschulen und Ordensspitälern, im Bildungsbereich, in der Beratung und für Exerzitien sowie an kontemplativen Orten des Gebetes. Alle drei großen Wallfahrtszentren im Land (Frauenkirchen, Loretto und Güssing) werden von Orden geführt. Insgesamt leben und wirken über 120 Ordensleute (aus 16 verschiedenen Orden) sowie Mitglieder von Säkularinstituten und Gemeinschaften, in der Diözese Eisenstadt; einige der ausländischen Ordensgemeinschaften gehören derzeit noch nicht als Mitglieder zur Österreichischen Ordenskonferenz.
P. Lorenz Voith CSsR wurde Anfang September 2025 für eine weitere fünfjährige Amtszeit in seinem Amt als Bischofsvikar für die Orden und religiösen Gemeinschaften bestätigt.
Autor:martinus Redaktion aus Burgenland | martinus |
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