Mission

Beiträge zum Thema Mission

Kirche hier und anderswo

Tansania
Zur Messe mit dem Boot

Pfarrer Hans Humer ist nach dem Heimaturlaub wieder in seine Pfarre in Tansania zurückgekehrt. Er hat die Zeit zu Hause genützt, um Freunde und Bekannte in einer ansprechenden Broschüre an seiner pastoralen Arbeit Anteil nehmen zu lassen.  Vor zwei Jahren hat Hans Humer in Tansania die Pfarre Kayanga, wo auch der Bischof seinen Sitz hat, verlassen und die dreißig Kilometer entfernte Pfarre Nyaishozi übernommen. Zu seiner neuen Pfarre gehören 21 Außenstellen und 85 „Kleine Christliche...

  • 28.11.22
Kirche hier und anderswo
Das Team der Missionarischen Pastoral: Wolfgang Müller, Sebastian Riedel, Hermann Signitzer, Johannes Wiedecke (vorne v. l.) sowie Anna Tiefenthaler, Ernst Wageneder und Monika Stockhammer (hinten v. l.). | Foto: RB/Hogan
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Missionarische Pastoral
Buntheit ist ihre Stärke

Mit 28 Jahren ist Anna Tiefenthaler das Küken im Team der Missionarischen Pastoral in der Erzdiözese – doch nur, wenn es um ihr Alter geht. Die Theologin erklärt, was es braucht, um die Botschaft Jesu in die Welt von heute zu tragen. von Alexandra Hogan Das Wort „Mission“ ist aus der Mode gekommen – zu schnell wandern die Gedanken zu Zwangsmissionierungen im Lauf der Geschichte. „Es hat aber trotzdem heute noch Relevanz“, sagt Anna Tiefenthaler, die neueste Mitarbeiterin im Team für...

  • 01.11.22
Texte zum Sonntag
Endlose Weite, das halbe Jahr eisige Temperaturen: In Kasachstan, einem Land mit verschiedenen religiösen Traditionen, verkünden Missionare aus Österreich das Evangelium und helfen auch Menschen am Rand der Gesellschaft.
 | Foto: P. Eduard Deffner
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30. Sonntag: P. Deffner
Mission in Kasachstan und die Zöllner

Das Wirken Mutter Teresas hat mir einen starken Impuls gegeben, der mich schließlich nach Kasachstan führte. Ein Land im Aufbruch, reich an Bodenschätzen, aber in dem viele Menschen leben, die davon wenig bekommen und die ein hartes Leben führen. Der Winter im Norden dauert das halbe Jahr und kann bis zu minus 40 Grad erreichen. Der Schnee kann ein Dorf Wochen von der Außenwelt abschneiden. Im Sommer müssen die Mittel für das ganze restliche Jahr beschafft werden. Der Pharisäer in mir Die...

  • 19.10.22
Kirche hier und anderswo
Foto: Jugend Eine Welt
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Im Ausland helfen
„Ich will Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern“

Ob als junger Erwachsener vor dem Studium, als Zivildiener oder als Erwachsener mit Berufserfahrung – es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, ein paar Monate oder gar ein Jahr ins Ausland zu reisen und dort anzupacken, wo es wirklich gebraucht wird. von Carina Müller Um zu helfen, Erfahrungen zu sammeln und die Welt ein Stück zum Besseren zu verändern – die Gründe, warum Menschen freiwillige Auslandseinsätze wie ein Volontariat, Praktikum oder einen Zivildienst im Ausland machen wollen, sind...

  • 17.10.22
Kirche hier und anderswo
Sr. Marcellina Nickl von „Missio“ und „Missio“-Diözesandirektor Christian Poschenrieder begrüßten u. a. Bischof Alois Schwarz, „Missio“-Nationaldirektor P. Karl Wallner, die vier Missionare P. Eduard Deffner, Martin Römer, P. Leopold Kropfreiter und P. Felix Poschenreithner sowie Landtagspräsident Karl Wilfing. | Foto: Wolfgang Zarl
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St. Pölten
„Missio“ feierte 100-Jahr-Jubiläum

Für ein Highlight des an Höhepunkten reichen 100-Jahr-Jubiläums von „Missio“ in St. Pölten sorgte Diözesandirektor Christian Poschenrieder. Der Pfarrer von Maria Laach hatte mit dem Auftritt als Bauchredner und der Puppe Ich­thys – einem Fisch, Erkennungszeichen der ers­ten Christen – die Lacher auf seiner Seite. Gleichzeitig verwies er dabei eindringlich auf die Bedeutung der Mission. Zu Beginn des Festaktes, der von einem Chor aus Maria Laach musikalisch gestaltet und von...

  • 05.10.22
Kirche hier und anderswo
Vom Weltkulturerbe zur Trümmerstadt: Blick von der Zitadelle auf Ost-Aleppo.  | Foto: Don Bosco Mission Austria
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Überleben in Syrien
"So dramatisch habe ich es nicht erwartet"

Während sich Europa auf den Krieg in der Ukraine und die drohende Energiekrise konzentriert, gerät der Krieg in Syrien immer mehr in Vergessenheit. Dabei sind die Folgen für die Menschen dramatischer denn je. Ein Lokalaugenschein in Aleppo von Brigitte Sonnberger, Mitarbeiterin der Don Bosco Mission Austria. Zerstörte Häuser, Ruinensiedlungen, von Einschusslöchern übersäte Wohnungen. Nur wenige Kilometer außerhalb der syrischen Hauptstadt Damaskus Richtung Aleppo sind die Zerstörungen und...

  • 26.09.22
Glaube

Leonhard Wiedemayr: Ein pastorales Multitalent
Ein Pionier in der Mission

Der Kartitscher Josefmissionar Leonhard Wiedemayr, „Father Len“, steht für viele Osttiroler Missionare und Schwestern, die in die Welt „außi“ gingen. Zweimal durfte ich meinen Onkel in Uganda aufsuchen. Dort wirkte er bis zu seinem 83. Lebensjahr. Am 15. August ist er im 93. Lebensjahr im Missionshaus Absam gestorben. Christian Sint erinnert sich an einen Besuch bei seinem Onkel im Jahr 2011. Viele Steine, wenig Gras. Im Geländewagen steuern wir auf einer staubigen Straße die Stadt Kotido an....

  • 23.08.22
Kirche hier und anderswo
San Ignacio, der hl. Ignatius, ist der Schutzpatron der Diözese. Männer tragen die Statue mit dem Heiligen bei der Prozession um die Plaza. Mittendrin im Zug ist Weihbischof Hansjörg Hofer, links neben ihm Salzburgs Partner­bischof Robert Flock.„Noch bedeutender als die schönen Kirchen ist die Gemeinschaft aus lebendigen Steinen und das sind wir alle als Getaufte“, sagt  der Weihbischof. „Mir geht das Herz auf, mit welcher Freude die Menschen feiern, beten und singen.“     | Foto: RB/ibu
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Partnerdiözese in Bolivien
Geschwister müssen sich kennen

Die Partnerschaft zwischen San Ignacio de Velasco und Salzburg besteht seit 54 Jahren. „Das ist eine besondere Freundschaft“, sagt der Bischof der bolivianischen Diözese, Robert Flock. Und: „Wie können wir gemeinsam auf dem Weg sein, Geschwister sein, wenn wir den anderen nicht kennen?“ Der Besuch einer Gruppe aus der Erzdiözese mit Weihbischof Hansjörg Hofer trug dazu bei, das zu ändern, und machte deutlich: lebendig ist diese Partnerschaft dann, wenn es Begegnung gibt. Wer nach einer Reise...

  • 17.08.22
Kirche hier und anderswo

Missio
Wie lebe ich meine Sendung?

100 Jahre Missio sind ein guter Grund zum Feiern. Es sei aber auch ein Anstoß zum Nachdenken, sagt Missio-Nationaldirektor Virgil Zach. Die hundertjährige Geschichte von Missio ist untrennbar mit einer Frau verbunden: mit Pauline Marie Jaricot. Die heuer am 22. Mai selig Gesprochene legte den Grundstein für die Päpstlichen Missionswerke, die auch in Österreich seit einem Jahrhundert Gutes tun. Vorbild Pauline Marie Jaricot Für Pfarrer Virgil Zach stechen bei der Missio-Gründerin drei Dinge...

  • 29.06.22
Kirche hier und anderswo

Marienheiligtum in Tschechien
Maria Gojau: ein Ort mit Seele

Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war Maria Gojau ein viel besuchter Wallfahrtsort. Ein Besuch im Marienheiligtum lohnt sich: aus spiritueller und kunstgeschichtlicher Sicht. Heute ist das Marienheiligtum, nur wenige Kilometer von der Stadt Krumau entfernt, unter Österreichs Katholik/innen wenig bekannt. In Tschechien steht man häufig vor verschlossenen Kirchentüren. Wenn ein Gotteshaus offen ist, muss es ein besonderes sein – wie die Wallfahrtskirche Maria Gojau. Eine kleine Gemeinschaft von...

  • 17.06.22
Kirche hier und anderswo

Mission
Mutig bei den Ärmsten leben

Zwei Steirerinnen zu Besuch bei Sr. Brigitta Raith in Zentralafrika. „Für uns unfassbar, mit wie viel Mut und Engagement die Schwestern dort mit den Ärmsten ihr Leben teilen und ihre Berufung leben.“ Maria Schweighofer-Lenz und Monika Kerschenbauer aus Hartberg hatten die Möglichkeit, den ganzen Monat Mai bei Sr. Brigitta Raith in der Demokratischen Republik (DR) Kongo zu verbringen, im Orden mitzuleben und die vielfältigen Hilfsprojekte zu besuchen: Die Sekundarschule „Lycée Motema Mpiko“ in...

  • 08.06.22
Menschen & Meinungen

Meinung
Mitleiden und verändern

Krieg. Pandemie. Katastrophen. Wo führt das alles hin? Wie umgehen mit dem Leid? Angesichts der aktuellen Weltlage gehen mir viele Gedanken durch den Kopf. Ich versuche Antworten zu finden, Lösungen zu suchen und schrittweise gelingt es. Doch manches ­­ Mal stehe ich einfach da, ratlos und sprachlos und die „Warum-Frage“ bleibt. Was jetzt? Den Kopf in den Sand stecken oder ein „Kann man eh nichts machen“- Schulterzucken und im gewohnten Alltagstrott weitermachen? Oder ist es besser, die...

  • 03.05.22
Glaube & Spiritualität

Glaubenszeugnis
Angst hatten wir nie!

Elisabeth und Enzo Caruso entscheiden sich, in der Pension in die Mission zu gehen. ELISABETH UND ENZO CARUSO Alter: 85 und 84 Wohnort: Simmering Charisma: Krankenpflege und -fürsorge Drei Jahre lang arbeitet das Ehepaar Elisabeth und Enzo Caruso in Benin in Westafrika, zwölf Jahre in Madagaskar. Wie die Menschen vor Ort leben die beiden Krankenpfleger in Bescheidenheit und Armut. Sie pflegen ehrenamtlich unzählige Kranke, verkünden den christlichen Glauben und integrieren sich in die...

  • 19.04.22
Kirche hier und anderswo
Von seiner Zeit als Comboni-Missionar
in der Zentralafrikanischen Republik erzählte P. Moses im SONNTAGSBLATT-Interview. Trotz der vielen Gewalt, geben ihm Investitionen in die Ausbildung von Jugendlichen Hoffnung für die Zukunft. Im Bild zeigt P. Moses einen Film, den junge Menschen durch das von der Pfarre unterstütze NDF Bangui Film Centre gestaltet haben. | Foto: Neuhold
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Weltkirche
Comboni-Missionar aus Zentralafrika: Von Krieg zerrissen

Viele denken, der Unterschied zwischen Afrika und Europa sei groß, erzählt P. Moses Otii Alir im Gespräch bei den Combonis in Graz-Messendorf. Doch die Unterschiede innerhalb Afrikas können gefühlt sogar noch größer sein. So erlebte es der Comboni-Missionar aus Uganda, als er 2012 seine erste Missionsstelle in der Zentralafrikanischen Republik antrat. Ein Land, das in der Welt und auch in Afrika nicht sehr bekannt ist, reich an tropischen Regenwäldern, einer Vielzahl von mineralischen...

  • 30.03.22
Menschen & Meinungen

Margaretha Moises wird 90
Sie lebt die Option für die Armen

Medellín/Salzburg. „Ich habe sehr viel vom kolumbianischen Volk gelernt“, sagt Margaretha Moises, die mit Anfang Zwanzig ihrer älteren Schwester Maria Herlinde als Franziskanerin ans andere Ende der Welt folgte. Am 14. März feiert die gebürtige Bad Hofgasteinerin ihren 90. Geburtstag. Die Arbeit mit und für die Armen sowie Bildung sind die Lebensthemen der Jubilarin. In Kolumbien war sie als Lehrerin tätig. Mit ihrer Organisation CEDAL (Zentrum für Bildung & Kommunikation) widmete sie sich seit...

  • 09.03.22
Kirche hier und anderswo
Einen schützenden Schirm aus Liebe und Zutrauen aufspannen: Das ist das Rezept von Sr. Hanni Denifl, um traumatisierten Straßenkindern neues Lebensglück zu schenken.  | Foto: Don Bosco
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Sr. Hannis Einsatz für Straßenkinder
Gott will, dass wir glücklich sind

Sr. Hanni Denifl aus dem Stubaital lebt seit 15 Jahren in Afrika. Ihr Herz schlägt für Kinder und Jugendliche, die auf sich gestellt sind: auf der Straße, ohne Familie oder im Gefängnis. Ihr Sabbatjahr in Tirol nutzt sie, um von ihnen zu erzählen. Als Sr. Hanni Denifl, damals einfach noch die Hanni aus dem Stubaital, 22 Jahre alt war, setzte sie sich in ein Flugzeug in den Kongo. Einige Monate zuvor hatte sie den Salesianer P. Johann Kiesling kennengelernt, der seit vielen Jahren Missionar im...

  • 09.02.22
Kirche hier und anderswo
Sr. Hanni Denifl FMA (Mitte) hat eine gute Beziehung zu den Mädchen. "Kinder haben das Recht, weltweit gleich behandelt zu werden." | Foto: Jugend Eine Welt
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Leben als Missionarin
Ein ganz einfaches Leben

Ein besonderes Charisma in den Ordensgemeinschaften haben die Missionarinnen und Missionare. Hinter dem Begriff steckt eine eigene Berufung. Wie sie das lebt, erzählt Don Bosco Schwester Hanni Denifl im Gespräch mit dem SONNTAG. Die aus Tirol stammende Ordensfrau hat ihre Lebensaufgabe in Afrika gefunden. Schon als Schulmädchen habe ich Fotos von Afrika gesehen, das hat mich fasziniert. Später habe ich ein Seminar beim Österreichischen Entwicklungsdienst (heute Horizont 3000) gemacht. Als ich...

  • 28.01.22
Gesellschaft & Soziales

Missio-Sammlung am 6. Jänner in den Pfarren
„Schenken Sie der Welt Priester“

Insgesamt gibt es weltweit 130.000 Priesterstudenten, davon 80.000 in Afrika, Asien und Lateinamerika. Darauf verweisen die Päpstlichen Missionswerke („Missio“). Und die Weltkirche wächst: 2020 gab es 1,34 Milliarden Katholiken weltweit, 15,5 Millionen mehr als im Jahr davor. Die Priesterausbildung sei laut „Missio“ gefährdet, denn sie erfordert finanzielle Mittel, die von den Kirchen vor Ort nicht geleistet werden können. Die „Priestersammlung“ – also die „Sammlung für die Ausbildung dieser...

  • 30.12.21
Kirche hier und anderswo

Motoren des Engagements

Am 6. Jänner wird über „missio“ für die Ausbildung von Priestern in anderen Kontinenten gesammelt. Die Weltkirche wächst: 2022 gibt es 1,34 Milliarden Katholikinnen und Katholiken weltweit, das sind 15,5 Millionen mehr als im Jahr davor. Insgesamt haben wir weltweit 130.000 Priesterstudenten, davon 80.000 in Afrika, Asien und Lateinamerika. Die Ausbildung für diese 80.000 jungen Männer ist jedoch gefährdet, denn sie erfordert finanzielle Mittel, die von den Kirchen vor Ort nicht geleistet...

  • 22.12.21
Gesellschaft & Soziales

Jahrestagung der Ordensgemeinschaften
Die Orden geben Antworten auf die Krisen der Zeit

„Leidenschaftlich gegenwärtig“ – unter diesem Motto standen von 23. bis 25. November die Herbsttagungen der Ordensgemeinschaften. Die Tage in Wien zeigten, wie präsent, relevant und wirksam Orden für und in der Gesellschaft bis heute sind – gerade dann, wenn die Zeiten schwierig sind. Nach dem Drei-Jahres-Motto „einfach.gemeinsam.wach.“ starten die Ordensgemeinschaften Österreich nun mit einem neuen Thema „präsent.relevant.wirksam.“ in die kommenden Jahre, wie Generalsekretärin Sr. Christine...

  • 02.12.21
Gesellschaft & Soziales

Beachtliche Hilfeleistungen
40 Jahre Missionsausschuss der Pfarre Loosdorf

Die Mitglieder des Missionsausschusses der Pfarre Loosdorf feierten im Rahmen zweier Festgottesdienste das Jubiläum dessen 40-jährigen Bestehen. Im Jahr 1981 konstituierte sich diese Gruppe auf Initiative des damaligen Pfarrers Raimund Breiteneder als Ausschuss im Pfarrgemeinderat. Damals nahmen fünf Personen diese Arbeit auf. Deren Ziel es ist, Informationen über Menschen in den benachteiligten Regionen der Erde zu verbreiten sowie die Unterstützung dieser mit geeigneten Projekten...

  • 10.11.21
Texte zum Sonntag
Jugendtreffen der „Bewegung der Reinen Herzen“  in Kasachstan mit den Missionaren P. Stefan Linder (links), rechts neben ihm P. Leopold Kropfreiter mit weiteren Priestern und Ordensfrauen. | Foto: zVg
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Wort zum Sonntag - von P. Stefan Linder
Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner

Haben Sie sich im Nachhinein schon einmal gewundert, dass Sie Dinge gemacht haben, die so gar nicht Ihrem Verhaltensmuster entsprechen? Jedenfalls erging es mir so vor einem guten halben Jahr: Draußen in der kasachischen Steppe herrschten unter -30 °C, da begann ich drinnen im wohltemperierten Pfarrhaus Sauerkraut herzustellen. Ich bin kein wirklicher Sauer­krautliebhaber, aber es brachte ein Stück Heimat in die Ferne. Dass der Sauerkaut-Produktionsprozess mich auch im Gebet begleitete, wundert...

  • 29.10.21
Kirche hier und anderswo

Monat der Weltmission
Kasachstan-Missionar P. Leopold Kropfreiter im Interview

Kasachstan ist ein überwiegend muslimisches Land, war es ein Missionsland Ihrer Wahl? P. Leopold Kropfreiter: Ehrlich gesagt, nein. Allerdings habe ich mir nie besonders viel Gedanken darüber gemacht, an welchem Ort ich am liebsten arbeiten möchte. Als Ordensleute haben wir das große Glück, dass wir uns Gott und der Kirche ganz zur Verfügung stellen können, an dem Ort, wohin man gesendet wird. Ich habe mich immer bemüht, innerlich so frei wie möglich zu sein. Als mich deshalb mein Oberer vor...

  • 22.10.21

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