Frauen

Beiträge zum Thema Frauen

Gesellschaft & Soziales

Familie
Als Mann im "Frauenberuf"

Franz Berndl ist als Fachsozialbetreuer für die Sozialstation Urltal der Caritas im Einsatz. Der Mostviertler unterstützt seine Klienten nicht nur im Alltag, sondern hört ihnen auch zu und motiviert sie. Manchmal sind es eineinhalb Stunden, manchmal auch nur 15 Minuten, die Franz Berndl bei seinen Klienten verbringt. Der 50-jährige Niederösterreicher ist Fachsozialbetreuer für Altenpflege in der Sozialstation Urltal der Caritas in St. Peter in der Au. Seit Februar ist er in seinem neuen...

  • 11.11.20
Menschen & Meinungen

Wir müssen zusammenhalten

Als Generalsekretärin ist Ines Stilling die Schnittstelle zwischen Rudi Anschober und dem Gesundheitsministerium. Als Übergangsministerin war sie für Frauen, Familie und Jugend zuständig. Eine Frau, die Herausforderungen annimmt und Chancen nützt. Ines Stilling, Sie sind seit drei Monaten Generalsekretärin des Gesundheitsministeriums. Diese Stelle ist normalerweise nicht im Rampenlicht. Was macht eine Ministerialgeneralsekretärin? Ines Stilling: Es ist die Schnittstelle zwischen der...

  • 09.09.20
Kunst & Kultur
3 Bilder

Ausstellung „geburtskultur. vom gebären und geboren werden“ im Frauenmuseum Hittisau
Von App bis Zange: Alles ums Gebären

In der neuen Ausstellung im Frauenmuseum Hittisau dreht sich alles um das Thema Geburt - angefangen von Geschichtlichem, über Rituale und Bräuche bis hin zu digitalen Kinderzimmern. Väter kommen zu Wort und auch der Umgang der Gesellschaft mit Schwangeren, Gebärenden sowie frisch gebackenen Müttern wird thematisiert. Unaufdringlich, leise und in vielfältiger Weise. Elisabeth Willi Mehr als ein Meter hohe Plakate stehen beim Fußweg, der von der Mittelschule Hittisau zum Frauenmuseum...

  • 16.07.20
Kunst & Kultur
Die Archäologin Hermine Speier
2 Bilder

Eine jüdische deutsche Archäologin war die erste Frau im Vatikan
Deutsche Jüdin im Vatikan

„Die erste Frau im Vatikan war eine Jüdin“. Als Gudrun Sailer diesen Satz hörte, ließ er sie nicht mehr los, denn er brach mit Cliches – eine Frau, eine Laiin in der Männerdomäne Vatikan und noch dazu eine Jüdin. Die österreichische Journalistin bei „Vatikan News“, die seit 2003 in Rom lebt, wollte der Sache auf den Grund gehen, nahm ein Jahr Bildungskarenz und erforschte das Leben der deutschen Jüdin Hermine Speier (1898-1989). Eva-Maria Kircher-Pree „Spini“, wie sie liebevoll von den...

  • 05.06.20
Kommentare & Blogs

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Mut zu Veränderungen

Sie hat sich mit allen angelegt: Katharina von Siena (1347-1380). Zuerst mit ihren adligen Eltern, dann mit den vermittelten Brautwerbern und dem vorherrschenden Frauenbild. Mutig trat sie vor Fürsten und Bischöfen auf – gegen Günstlingswirtschaft, den Kauf von Ämtern, Mord und Totschlag im Namen der Kirche… Ein Rätsel, wie sie das auf sich allein gestellt schaffen konnte. Ein Schlüssel, das zu begreifen,liegt in ihrer Christus-Vision. Visionen und den Mut, diesen zu folgen, braucht es auch...

  • 06.05.20
Menschen & Meinungen

Leitartikel von Heinz Niederleitner
Die Unsichtbaren

In allen vier Evangelien sind es Frauen, die Jesu Grab leer vorfinden. In drei Evangelien erscheint der Auferstandene zuerst Frauen. Sie sind die ersten Künderinnen des Osterglaubens. Die Bibel holt die Frauen an diesem wichtigsten Punkt des Christentums vor den Vorhang. Heute leben viele Pfarrgemeinden und die Hauskirche in weiten Bereichen vom Beitrag der Frauen. Sie sind auch in der Liturgie in den vergangenen 25 Jahren sichtbarer geworden. Die Coronakrise wirkt sich nun aber auf die...

  • 09.04.20
Kirche hier und anderswo

Aktion Familienfasttag
Essen müssen wir alle

Anders als sonst ist nicht die Suppe von Johanna Maier Höhepunkt der Aktion Familienfasttag in der Erzdiözese. Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, sind alle noch anstehenden Suppenessen abgesagt. „Die Spenden für unsere Frauenprojekte brauchen wir heuer aber genauso dringend“, sagt Olivia Keglevic von der Katholischen Frauenbewegung (kfb). Sie lädt außerdem ein, sich mit dem Thema der Aktion zu beschäftigen: Ernährungssouveränität. „Schauen wir dabei nicht nur auf die Länder des...

  • 17.03.20
Kirche hier und anderswo
Stiftskirche in St. Florian

Solidarität mit Frauen
„Wenn die Musi woanders spielt“

Die Katholische Männerbewegung der Pfarre St. Florian hat zu ihrem Männertag am 1. März mit einem eigenen Männerchor den Gottesdienst in der Stiftskirche gestaltet. Weil Papst Franziskus sich in seinem Schreiben über die Amazonien-Synode nicht über die Weihe von Frauen und die Zulassung von verheirateten Männern zum Priesteramt geäußert hat, haben die Männer zum Schluss der Messfeier ein Zeichen des Protestes und der Solidarität mit den Frauen gesetzt. Im Sinn des Ausspruchs „Wenn in der...

  • 13.03.20
Kirche hier und anderswo
stoff.werk.graz

stoff.werk.graz
Der Stoff, aus dem die Zukunft ist

stoff.werk.graz ist ein neues Nähprojekt für Frauen, das mit Sehenswürdigkeiten und bekannten Persönlichkeiten aus Graz Mode macht. Es ermöglicht Frauen einen maßgeschneiderten Wiedereinstieg in die Arbeitswelt. Bei einem Pressegespräch im Jugendbeschäftigungsprojekt tag.werk in der Grazer Mariahilfer Straße wurde es vorgestellt. Das vom Sozialamt der Stadt Graz finanzierte Projekt wurde von Stadtrat Kurt Hohensinner ausgeschrieben. Die Caritas erhielt im Wettbewerb den Zuschlag....

  • 11.03.20
Gesellschaft & Soziales
645.000 Frauen ab 20 Jahren sind in Österreich armutsgefährdet.

Caritas
Das Gesicht der Armut in Österreich ist weiblich

Caritas fordert angerechnete Pensionsversicherungszeiten für pflegende Frauen und Mütter. Frauen sind in der Mehrheit, wenn es ums Helfen geht, jedoch auch in puncto Wohnungsnot und Armut: Das hat die Caritas Österreich anlässlich des Internationalen Frauentags betont. Das Gesicht der Armut sei in Österreich weiblich, warnte die Hilfsorganisation. So gelten aktuell 645.000 Frauen ab 20 Jahren als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet, bei den Männern sind es laut Statistik Austria 495.000....

  • 11.03.20
Kommentare & Blogs
Gilbert Rosenkranz ist Chefredakteur des „Tiroler Sonntag"

Randnotiz Amazonas-Synode

In den letzten Tagen habe ich viele verärgerte und enttäuschte Stimmen über das Papstschreiben „Querida Amazonia“ gehört. Was sagen? „Chill base!“ bekomme ich zu Hause manchmal zu hören, wenn ich mich über irgendetwas aufrege – wörtlich übersetzt: „Komm runter auf die Basis!“ Eine Aufforderung, die ihr Gutes auch für das Glaubensleben hat. Was ist die Basis unseres Glaubens? Worum geht es zuerst? Immer wieder muss ich es mir selbst vorsagen: „Chill base!“

  • 05.03.20
Kunst & Kultur
Der Kosmos des Lebens: die Osttiroler Dichterin Claudia Wisiol ist ihm in ihren Gedichten auf der Spur.

Zum Internationalen Frauentag
Claudia Wisiol: „Heute bin ich so gerne Frau“

109 Jahre ist er nun alt, der Internationale Frauentag. 1910 hatten bei der zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen 100 Delegierte aus 17 Ländern das Wahlrecht der Frauen, ihre Gleichberechtigung und Emanzipation gefordert. Seit fast hundert Jahren wird er nun jährlich am 8. März weltweit gefeiert. Anlass für ein Tiroler Sonntag-Interview mit der Osttiroler Autorin Claudia Wisiol. Ein Interview von Silvia Ebner. Claudia Wisiol, 1967 in Hopfgarten im...

  • 05.03.20
Kirche hier und anderswo

Die Kirche ist weiblich

Ihr Einsatz ist vielfältig: So wie Heidi Staltner-Kix in Garsten arbeiten 224 Frauen als Seelsorgerinnen unter anderem in Pfarren, Krankenhäusern und Altersheimen in Oberösterreich. Ob bei der Aktion Familienfasttag der Katholischen Frauenbewegung, der Erstkommunion-Vorbereitung oder dem Gottesdienstbesuch: Die Kirche ist ohne Frauen nicht denkbar. Anlässlich des Frauentags am 8. März lädt die Frauenkommission ein, Frauen in der Kirche sichtbar zu machen. Mehr zum Thema finden Sie in...

  • 04.03.20
Kirche hier und anderswo
Das Titelbild für den heurigen "Weltgebetstag der Frauen" hat die Künstlerin Nonhlanhla aus Simbabwe gemalt.
2 Bilder

Weltgebetstag der Frauen
Ein Gebet geht um den Erdball

Am 6. März ist es wieder soweit: Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang rund um den Erdball und verbindet Frauen in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Erde in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. Das Thema des heurigen Weltgebetstages lautet „Steh auf und geh!“. Frauen aus Simbabwe haben für den Gottesdienst die Geschichten aus der Bibel, die Lieder und die Gebete ausgewählt. Sie wollen die...

  • 26.02.20
Kirche hier und anderswo
Die Künstlerin Nonhlanhla Mathe gestaltete das Titelbild für den Weltgebetstag 2020. Es zeichnet den Wandel der simbabwischen Gesellschaft auf: Von der dunklen Vergangenheit in der oberen Ecke bis hin zu Hoffnung und materiellem Wohlstand im Hier und Jetzt im restlichen Bild.
2 Bilder

Weltgebetstag
„Steh auf und geh!

Der Weltgebetstag der Frauen, heuer am Freitag, 6. März, verbindet Kirchen, Kulturen und Traditionen auf der ganzen Welt zum gemeinsamen Gebet. Am ersten Freitag im März feiern Menschen in mehr als 170 Ländern, rund um die Erde 24 Stunden lang, den ökumenischen Weltgebetstag der Frauen. Jedes Jahr werden Texte und Lieder der Liturgie von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Heuer ist Simbabwe an der Reihe. „Informiert beten – betend handeln“ lautet der Grundgedanke dieser weltweiten...

  • 26.02.20
Gesellschaft & Soziales
Mehrere Frauen aus der Diözese St. Pölten waren beim Studientag in Wien mit dabei.

Frauenstudientag der Katholischen Arbeitnehmer/innenbewegung thematisierte Mobilität
KAB-Frauen bei Studientag

Bei einem Frauenstudientag der Katholischen Arbeitnehmer/innenbewegung (KAB) in Wien waren auch diözesane Vertreterinnen dabei. Intensiv wurden von den Teilnehmerinnen Möglichkeiten diskutiert, wie der „Herausforderung einer sowohl klimafreundlichen wie auch gendergerechten Mobilität zu begegnen ist“ und welchen Beitrag die KAB in ihrer diözesanen Bildungsarbeit mit unterschiedlichen Vernetzungspartnern dazu leisten kann. Es brauche Veränderung: zuerst im Denken, dann im Tun. An diesem...

  • 07.02.20
Glaube
Angelika Ritter-Grepl ist Frauenreferentin der Diözese Innsbruck.

Angelika Ritter-Grepl über Frauen in der Kirche und das neue Buch „Frauen machen Kirche“
Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt

80 Frauen geben im Buch „Frauen machen Kirche“ Antworten auf die Frage, warum sie in der Kirche bleiben, was sie in Kirchendienst und Ehrenamt motiviert und welchen Wandel sie ersehnen. Ein Gespräch mit der Frauenreferentin der Diözese, Angelika Ritter-Grepl. Wie geht es den Frauen in der Katholischen Kirche? Angelika Ritter-Grepl: Total gemischt. Himmelhoch jauchzend geht es uns, wenn wir unseren Glauben feiern, unsere Gottesbeziehung leben, uns gegenseitig stärken können. Zu Tode...

  • 04.02.20
Bewusst leben & Alltag
Männer pflegen in erster Linie ihre Partnerin und seltener die eigenen Eltern oder Schwiegereltern.

Auch wenn Pflege ein weibliches Gesicht hat, es gibt auch pflegende Männer!
Wie Männer pflegen

Mehrere Jahre lang hat Arnold sich um seine demente Frau gekümmert. Die beiden Kinder des Ehepaares wohnen in weiter Entfernung, sodass sie nicht für ihre pflegebedürftige Mutter sorgen können. Unterstützt wurde Arnold zunächst von einer stundenweisen Hilfe, in den letzten fünf Jahren durch eine 24-Stunden-Betreuung. Auch wenn Pflege ein überwiegend weibliches Gesicht hat, gibt es doch auch viele Männer wie Arnold, die Angehörige pflegen: Laut der Studie „Familie und Demenz“ des...

  • 23.01.20
Kirche hier und anderswo
Erfolg nach 14 Wochen Schulung. Die Teilnehmerinnen des Caritas-Projektes „Speak Up“ starten mit Verträgen durch.

Caritas-Projekt „Speak Up“
Erfolgsquote: 100 Prozent

Caritas-Projekt „Speak Up“ zur Arbeitsintegration von Frauen schloss zweite Runde ab. 28 Teilnehmerinnen, 28 Vermittlungen auf den Arbeitsmarkt: Das Projekt „Speak Up“ der Caritas, das Frauen mit Migrationshintergrund in den heimischen Arbeitsmarkt vermittelt, hat erneut seine Treffsicherheit unter Beweis gestellt. Im November ist der zweite Durchgang zu Ende gegangen, und alle Teilnehmerinnen haben Verträge mit Unternehmen erhalten. „Nachhaltiger kann ein Projekt nicht sein!“, resümiert...

  • 10.01.20
Kirche hier und anderswo

HERBST-TAGUNG DER BISCHOFSKONFERENZ
Schönborn: Rücktrittsgesuch nicht nur pro forma eingereicht

Der Bibelsonntag, die Lage in Syrien, das Töten auf Verlangen, Frauen in Leitungsfunktionen und die Amazoniensynode waren u.a. Themen der Herbsttagung der Bischofskonferenz. Kardinal Christoph Schönborn hat während der Amazonien-Synode in Rom im Oktober Papst Franziskus persönlich sein Rücktrittsgesuch übergeben. Das hat er am 8. November bei einer Pressekonferenz in Wien zum Abschluss der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz betont. Laut Kirchenrecht müssen Diözesanbischöfe dem...

  • 19.11.19
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