Frauenkommission der Diözese
Frauenkommission blickt zurück auf fünf Jahre Wirken

Der Vorstand der Frauenkommission mit Bischof Alois Schwarz: Veronika Prüller-Jagenteufel (Caritas), Anna Rosenberger (Kath. Frauenbewegung), Angela Lahmer-Hackl (Bildung), Regina Sprinzl (Dekanatsvertreterinnen Waldviertel) und Magdalena Ganster (Jugendpastoral). | Foto: Patricia Harant-Schagerl
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  • Der Vorstand der Frauenkommission mit Bischof Alois Schwarz: Veronika Prüller-Jagenteufel (Caritas), Anna Rosenberger (Kath. Frauenbewegung), Angela Lahmer-Hackl (Bildung), Regina Sprinzl (Dekanatsvertreterinnen Waldviertel) und Magdalena Ganster (Jugendpastoral).
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Die diözesane Frauenkommission, eingerichtet im Jahr 2020 zur Förderung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Kirche, berichtete von ihren Tätigkeiten in den vergangenen fünf Jahren.

Zu elf Vollversammlungen und 28 Vorstandssitzungen traf die Frauenkommission der Diözese St. Pölten seit ihrer konstituierenden Sitzung am 23. Oktober 2020 zusammen. Ihre Aufgabe bestand laut Statut darin, „ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern im gesamten diözesanen Leben besser zu verwirklichen“. Ihre 17 Mitglieder kommen aus Organisationen, in denen Frauen maßgeblich vertreten sind, z. B. der Katholischen Frauenbewegung, Bildungswerk, der BG der PfarrsekretärInnen oder der Caritas.

Der Vorstand der Frauenkommission berichtete am 24. Juni über die konkreten Tätigkeiten in der vergangenen Funktionsperiode: u. a. den Einsatz für Frauenbildung und für eine geschlechtergerechte Sprache, Mitarbeit beim Synodalen Prozess in der Diözese St. Pölten, die Abfassung eines „Briefs an die Frauen“ zur Ermutigung der Frauen in den entsendenden Organisationen, einen Einblick in den diözesanen Einkommensbericht. Die anfängliche Hoffnung auf Mitgestaltung in der Diözese sei allerdings einer Ernüchterung gewichen, sagte Vorsitzende Anna Rosenberger.

Bischof Alois Schwarz betonte den seit seinem Amtsantritt gestiegenen Anteil von Frauen in Leitungspositionen auf Diözesan-Ebene. Die Frauenkommission werde weiterarbeiten, sagte der Diözesanbischof. Er befürworte die Einbeziehung von Frauen mit gesellschaftlicher Verantwortung, die nicht in diözesanen Gremien vertreten sind. Er stellte auch eine Neugestaltung der Statuten in Aussicht, die neue Gruppierungen berücksichtige. „Wir sind auf einem guten Weg“, zog Bischof Schwarz sein Resümee.

Dass die Frauenkommission eine Anlaufstelle gegen Frauendiskriminierung werde, lautete einer von vielen Wünschen der Sitzungs-Teilnehmenden an das im Herbst neu aufzustellende Team. Und: „Stärkt euch gegenseitig!“

Autor:

Patricia Harant-Schagerl aus Niederösterreich | Kirche bunt

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