Ausgabe 21 / 25.05.2025

Beiträge zum Thema Ausgabe 21 / 25.05.2025

Serien
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Partnerschaftlich unterwegs
Besuch aus unserer Partnerdiözese Masan

„Ihr versteht wirklich zu feiern!“, drückte Bischof Linus Seong-hyo Lee nach der Bischofsweihe von Johannes Freitag seine Freude aus. Beeindruckt vom übervollen Ägydiusdom, dem festlichen Gesang und den steirischen Trachten begegnete er den Mitfeiernden. Bischof Lee hat in Trier studiert und spricht gut Deutsch. „Griaß di!“, „Guat hat’s g’schmeckt“, wiederholte er mit vergnügtem Lächeln. Mit Bischof Linus (Bildmitte) waren sein Generalvikar, die vier Dekane der Diözese und die koreanischen...

  • 22.05.25
Bewusst leben & Alltag
Basilikum ist – anders als die meisten anderen Kräuter – frostempfindlich und sollte daher erst nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt werden. | Foto: pixabay
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MEIN GARTEN | SonntagsblattPLUS, 25. Mai 2025
Volle Sonne

Auch das kälteempfindliche Basilikum kann jetzt raus. Nach den Eismännern kann nun im Garten alles gepflanzt werden, was man über die Sommermonate an Kräutern, an Gemüse und an Früchten ernten möchte. Es ist auch die beste Zeit, um die Sommerblumen auszusäen. Diese können nun direkt ins Freiland gepflanzt oder gesät werden, z. B. die Ringelblume, die Sonnenblumen, die Zinnien, die Cosmeen und auch die Kapuzinerkresse in ihren unterschiedlichen Farben. Je bunter der Garten ist, je mehr Blüten...

  • 21.05.25
Serien
Foto: Stefan Peterson/Istockphoto
3 Bilder

Weltanschauungsarbeit heute | 17
Geistige Welten

Anmerkungen zur Anthroposophie. Viele kennen Waldorfschulen, kaufen Demeter-Gemüse oder benutzen Weleda-Naturkosmetik. Aber nicht alle wissen, dass hinter Waldorfpädagogik und biologisch-dynamischer Landwirtschaft, „anthroposophisch erweiterter Medizin“ und „Seelenpflege“ in manchen heilpädagogischen Einrichtungen eine esoterische Weltanschauung steht. Begründet wurde die „Anthroposophie“ (Weisheit vom Menschen) vom Österreicher Rudolf Steiner (1861–1925). Nach naturwissenschaftlichen Studien...

  • 21.05.25
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Seraphina Park, Missio

Schon als Kleinkind ging sie gerne in die Kirche – damals allerdings in ihrem Geburtsland in Nordostasien. Die Tochter gläubiger christlicher Eltern ließ sich als Vierzehnjährige auf den Namen „Seraphina“ taufen, was im Hebräischen so viel bedeutet wie „glühender Engel“. Als solcher mag sie so manchen erschienen sein, die ins Gebäude des Grazer Priesterseminars kamen und sich verlaufen hatten. Denn sechs Jahre lang saß Seraphina an der Pforte und hat dort – mit den Worten ihres langjährigen...

  • 21.05.25
Menschen & Meinungen

Steirer mit Herz
Josef Kainz

Eine sehr geschätzte Persönlichkeit ist er, meist liebevoll „Sepp Kainz“ genannt. Als Obmann der Trachtenkapelle Dobl kann er bald Silbernes Jubiläum feiern, als Gemeinderat der Marktgemeinde gestaltete er das Gemeinwesen mit. Ein Segen war sein langjähriges Wirken in der Pfarre, und segensreich ist die Mitarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr. Sepp Kainz ist verheiratet mit Herta, einer in vielen Bereichen engagierten Frau. Der beiden Stolz und Freude sind drei liebe, tüchtige erwachsene...

  • 21.05.25
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Wie bin ich?

„Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten.“ Dieser Satz von Robert Lembke (1913–1989) fiel mir kürzlich wieder ein – nach einem Telefonat mit einer langjährigen Leserin. Sie hatte uns eine Dame als „Steirerin mit Herz“ empfohlen. „Meine Nachbarin ist eine gute Seele“, sagte sie mir, „freundlich, hilfsbereit und seit Jahrzehnten ehrenamtlich für die Kirche tätig.“ Ich freute mich und vereinbarte ein Gespräch, bei dem ich mehr über diese „Steirerin mit Herz“ erfahren sollte....

  • 21.05.25
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Hemma Opis-Pieber
Das Handeln zählt

10 Jahre Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ – Papst Franziskus’ grünes Vermächtnis. Was hat sich seither getan? „Die Zerstörung der Umwelt ist eine Beleidigung Gottes, eine Sünde … die alle Menschen stark gefährdet …“. Papst Franziskus hat klare Worte über den Zustand unseres „gemeinsamen Hauses“ gefunden und unsere Gleichgültigkeit angeprangert. So war die Enzyklika „Laudato si’“ wie ein Turbo für die kirchliche Umweltarbeit. Die Österreichische Bischofskonferenz beschloss noch im Herbst 2015 drei...

  • 21.05.25
Menschen & Meinungen

Sonntagsblatt_Plus
Mess' gehen oder schauen?

Gottesdienst-Übertragungen in Radio und Fernsehen oder über das Internet haben besonders seit der Pandemie zugenommen. Welche Chancen in diesen digitalen Möglichkeiten stecken, erklärt Saskia Löser. Was den Gottesdienst in Präsenz ausmacht, beschreibt Bruno Almer. Live dabei? 660.000 ZuhörerInnen übers Radio, durchschnittlich 41.000 ZuseherInnen auf ORF III, rund 2200 beim Youtube- und 150 beim Facebook-Livestream – das sind die Quoten des Palmsonntags-Gottesdienstes 2025 aus Hartberg. Von...

  • 21.05.25
Kommentare & Blogs

Positionen - Leopold Neuhold
Hinaushören

Ein Mann macht sich Sorgen wegen der Schwerhörigkeit seiner Frau. Sein Arzt rät ihm, einen Test zu machen: Er solle ihr – schrittweise näher kommend – die gleiche Frage stellen, bis sie ihn hört. Nach Hause gekommen, trifft er seine Frau beim Kochen an. Fünf Meter hinter ihr fragt er, was sie koche. Keine Antwort! Er nähert sich auf zwei Meter und bekommt wieder keine Antwort. Als er in ihr Ohr fragt, was sie Gutes koche, dreht sie sich zu ihm und ruft: „Zum dritten Mal: Es gibt Schnitzel!“ Oft...

  • 21.05.25
Kommentare & Blogs

Mutworte - Josef Promitzer
Land des Lächelns

„Immer nur lächeln, und immer vergnügt“, so zeichnet der Komponist Franz Lehár in seiner Operette „Das Land des Lächelns“ die BewohnerInnen Chinas, ein Land, in das sich seine Heldin aufmacht – die bald erkennen muss, dass auch dort nicht alles eitel Sonnenschein ist. Wenn ich so durch meinen Alltag pilgere, dann kommt es mir vor, als ob das Lächeln selten geworden ist. Auf der Straße, in Geschäften, sogar in der Zeitung – das Lächeln dürfte (außer vielleicht auf Fotos, um sich auf diversen...

  • 21.05.25
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Wertvoller Dienst der Verkündigung

17. Steirischer KirchenführerInnentag in Bad Radkersburg. KirchenführerInnen aus der ganzen Steiermark reisten am 10. Mai nach Bad Radkersburg, um den 17. Steirischen Kirchenführertag zu erleben. Als Fachreferent konnten die Organsiatoren Heimo Kaindl und Gertraud Schaller-Pressler P. Anton Witwer SJ gewinnen. Der Superior der Jesuiten in Graz referierte zum Thema „Heilige, Heiligsprechung, Heilige heute.“ Neben Einblicken in die geschichtliche Entwicklung der Heiligenverehrung zeigte P. Witwer...

  • 21.05.25
Kirche hier und anderswo
Foto: Corinne Cumming/EBU
2 Bilder

Musik
JJ Bringt den POKAL Heim nach Österreich

Zehn Jahre, nachdem der Eurovision Song Contest in Wien abgehalten wurde, hat es für Österreich wieder geklappt: Am 17. Mai gewann der 24-jährige Wiener Johannes Pietsch, der unter dem Künstlernamen „JJ“ auftritt, den jährlichen Musikwettbewerb in Basel. Mit dem Lied „Wasted love“ (dt. „Verschwendete Liebe“) erzählt der Sohn eines österreichischen IT-Fachmanns und einer philippinischen Köchin vom unvergänglichen Wert der Liebe. Den zweiten Platz erreichte Israel, gefolgt von Estland auf Rang...

  • 21.05.25
Kirche hier und anderswo
P. Josef Beer (3. v. r.) und P. Petrus Dreyhaupt (3. v. l)  | Foto: Draxl
3 Bilder

Kirche Steiermark
Doppelte Priesterweihe in Stift Admont

Doppelte Priesterweihe am Tag der Amtseinführung von Papst Leo XIV., am 18. Mai: Weihbischof Johannes Freitag krönte seinen ersten Besuch im Benediktinerstift Admont gleich mit einer doppelten Priesterweihe von Admonter Mönchen, nämlich P. Josef Beer und P. Petrus Dreyhaupt. Abt Gerhard Hafner und sein Vorgänger Abt Bruno Hubl – fünf weitere Äbte und Klostervorsteher aus Österreich und aus der Schweiz – Verwandte und Freunde der Neupriester und eine große Anzahl von Gläubigen stimmte voll...

  • 21.05.25
Menschen & Meinungen

Postkasten
Stille Helden

Zu „Mensch, wo bist du?“, Nr. 20 80 Jahre Kriegsende wecken Erinnerungen an meine liebe Tante Marianne, die mit Frau Juli, der Köchin, im Pfarrhof Kindberg gearbeitet hatte. Ihr Chef, Pfarrer Franz Tropper, war bei uns Kindern als Religionslehrer sehr beliebt. Marianne erzählte mir, wie sie im letzten Kriegsjahr zwei Fahnenflüchtigen halfen. Sie versteckten sie im Pfarrhof bzw. im Kirchturm. Pfarrer Tropper trug Lebensmittel, versteckt unter seinem weiten Talar, zu den Männern. Einer der beiden...

  • 21.05.25
Menschen & Meinungen

Postkasten
Ein Pionier des Friedens

Zu „Graz sprach Esperanto“, Nr. 20 Ich verehre Max Josef Metzger als Pionier des Friedens. Konsequenterweise erlernte er die Friedenssprache Esperanto und gründete hier in Graz eine internationale katholische Esperantobewegung, der auch der spätere Salzburger Erzbischof Dr. Eduard Macheiner angehörte. Er kümmerte sich auch um die große soziale Not. Hier gründete er das spätere Christkönigs-Institut (heutiges Zentrum in Meitingen bei Augsburg), das bis 1974 in Graz die Wallfahrtskirche...

  • 21.05.25
Texte zum Sonntag

6. Sonntag der Osterzeit | 25. Mai 2025
Kommentar

Zuversicht ermöglicht Zukunft Beim Festgottesdienst zur Amtseinführung des neuen Papstes auf dem prall gefüllten Petersplatz in Rom erklärte Leo XIV. in der Predigt, dass die Kardinäle im Konklave den Wunsch, einen Hirten zu wählen, der „den Blick weit in die Zukunft richten kann, um den Fragen, Sorgen und Herausforderungen der heutigen Zeit zu begegnen“, in Gottes Hände gelegt hätten. Dabei sei er „ohne jegliches Verdienst ausgewählt“ worden und komme „zu euch als ein Bruder, der sich zum...

  • 21.05.25
Texte zum Sonntag

6. Sonntag der Osterzeit | 25. Mai 2025
Passende Gesänge

Gotteslob: 147: Herr, Jesu Christ, dich zu uns wend 324: Vom Tode heut erstanden ist 347: Der Geist des Herrn erfüllt das All 348: Nun bitten wir den Heiligen Geist 479: Eine große Stadt ersteht 551: Nun singt ein neues Lied dem Herren 525: Freu dich, du Himmelskönigin 533: Lasst uns erfreuen herzlich sehr 840: Komm, Heilger Geist, mit deiner Kraft. du mit uns: 658: Peace I give to you.

  • 21.05.25
Texte zum Sonntag

6. Sonntag der Osterzeit | 25. Mai 2025
Meditation

Empor schwebend Im Wiener Stephansdom feierte die Sportunion Österreich jüngst ihren 80. Geburtstag. Dompfarrer Toni Faber erinnerte daran, dass es damals, in den letzten Kriegstagen Anfang Mai 1945, undenkbar gewesen wäre, in der zerbombten Kirche einen Gottesdienst zu feiern. Dennoch wurde unter dem Eindruck der Katastrophe, in die eine menschenverachtende Ideologie zwangsläufig münden musste, die Idee geboren, einen christlichen Turn- und Sportverband zu gründen. Es galt, sich aus den...

  • 21.05.25
Bewusst leben & Alltag

Steirischer Kochtopf
Scholle auf Spinat mit Holunderblütensoße

8 Schollenfilets, Butter, Salz, Pfeffer, Zitrone, Mehl. 100 g Spinatblätter, 1 Knoblauchzehe, 62 ml Weißwein, 1 EL Holunderblütensirup, 1 EL Sauerrahm, 1 EL Mehl. Soße: 125 g Sauerrahm, 2 EL Holunderblütensirup. Filets würzen, in Mehl wenden, in zerlassener Butter braten, warmstellen. – Blanchierte Spinatblätter im Bratensatz anbraten, gepressten Knoblauch mitrösten, mit Mehl stauben, mit Wein und Sirup ablöschen, einreduzieren und Sauerrahm unterrühren, würzen. – Für die Soße Sauerrahm, Sirup,...

  • 21.05.25
Bewusst leben & Alltag
Das Leben schrumpft und dehnt sich aus, ­proportional zur eigenen Neugier und Begeisterungsfähigkeit. Lebenslanges Lernen ­aktiviert die Zukunftsfitness. Das ­belegen Studien. | Foto: Pexels
3 Bilder

Apropos Leben morgen
Nicht lernen geht nicht

Von Essenz und Nutzen des lebensbegleitenden Lernens. W ir wollen uns und die Welt verstehen. Neue Fähigkeiten, Wissen und Erfahrungen helfen, sich in den Veränderungen zurechtzufinden und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Wir sind „homines dicens“, lernende Wesen, und existenziell auf das Lernen angewiesen. Vergessen Sie die über Generationen in unseren Köpfen eingegrabene Aussage: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Längst belegen Studien, dass die Fähigkeit zum Lernen mit...

  • 21.05.25
Bewusst leben & Alltag

Redaktionell

Rätsel-GewinnerInnen. Unsere Glücksengerl haben die GewinnerInnen des großen Osterrätsels gezogen: Hermann Enöckl aus Waidhofen/Ybbs gewinnt „Rheinfahrt“ von Kuhligk/Schulz (orell füssli Verlag). Nach Neumarkt zu Ernestine Köck schicken wir „Alle sollen eins sein. Geistliche Schriften“ von Chiara Lubich (Verlag Neue Stadt). Die „Häferlgespräche“ vom Haus der Frauen ziehen bei Renate Schenk in St. Radegund bei Graz ein. Und den „Atlas der unbegangenen Wege“ von Melanie Wolfers und Andreas Knapp...

  • 21.05.25
Kirche hier und anderswo
2 Bilder

Kirche Steiermark
Trauer um Bruder Koloman Schober

Am 18. Mai starb im 88. Lebensjahr Bruder Koloman Franz Schober OSB, Professe der Abtei Seckau. Br. Koloman wurde in Roseldorf in Niederösterreich geboren und bekam den Namen Franz. Am elterlichen Hof ist er gemeinsam mit seinen beiden Schwestern aufgewachsen und hat nach der Grundschulausbildung in der kleinen Landwirtschaft mitgeholfen. Im Herbst 1960 trat er in die Benediktinerabtei Seckau ein und legte am 19. September 1963 die Profess ab. Gemeinsam mit anderen Mitbrüdern war er zunächst im...

  • 21.05.25
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Hartberg

Nach 44 Jahren Dienst ging Josef Fink als Mesner (Mitte) in Pension. Auf ein bewegtes Arbeitsleben an seinen Wirkungsstätten Pfarrkirche Hartberg und Wallfahrtskirche Maria Lebing blickte der Diözesanleiter der steirischen Mesnergemeinschaft beim Dankgottesdienst am 18. Mai zurück.

  • 21.05.25
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Straden

Am Samstag vor Muttertag wird besonders der Sternenkinder gedacht. Barbara Wonisch und Sarah Keimel haben für die Eltern, Geschwister und Angehörigen der verstorbenen Babys eine stimmige Feier mit vier Stationen gestaltet. Pfarrer Johannes Lang erteilte den Segen bei der Sternenkinder-Gedenkstätte.

  • 21.05.25
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