MEIN GARTEN | SonntagsblattPLUS, 25. Mai 2025
Volle Sonne

Basilikum ist – anders als die meisten anderen Kräuter – frostempfindlich und sollte daher erst nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt werden. | Foto: pixabay
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  • Basilikum ist – anders als die meisten anderen Kräuter – frostempfindlich und sollte daher erst nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt werden.
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Auch das kälteempfindliche Basilikum kann jetzt raus.

Nach den Eismännern kann nun im Garten alles gepflanzt werden, was man über die Sommermonate an Kräutern, an Gemüse und an Früchten ernten möchte.
Es ist auch die beste Zeit, um die Sommerblumen auszusäen. Diese können nun direkt ins Freiland gepflanzt oder gesät werden, z. B. die Ringelblume, die Sonnenblumen, die Zinnien, die Cosmeen und auch die Kapuzinerkresse in ihren unterschiedlichen Farben.

Je bunter der Garten ist, je mehr Blüten zwischen Gemüse und Obst stehen, umso besser ist das für die Biodiversität, die Artenvielfalt und für die Bienen.
Auch alle Kräuter können jetzt nach draußen. Es gibt doch einige, die sehr kälteempfindlich sind wie z. B. das Basilikum. Hier gibt es unterschiedliche Arten. Sehr zu empfehlen für die Bienenvielfalt ist das Strauchbasilikum: „Blue magic“ kann man auch auf Balkon und Terrasse in einem Topf einpflanzen, und es ist einfach zauberhaft. Es wird 50 bis 60 cm hoch, hat Blüten über und über, und auch das Kraut ist herrlich in der Küche zu verwenden.

Das klassische Basilikum „Genovese“ ist auch im Garten wunderbar. Dieses gibt es im Handel in Töpfen zu kaufen. Tipp: Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf, brechen Sie die einzelnen Pflanzen oder in Vierer-Büscheln vorsichtig auseinander und setzen Sie diese in den Garten oder in einen größeren Topf. Das Basilikum braucht einen frischen, humosen Boden, der auch nährstoffreich sein muss. Und volle Sonne: dann werden auch die kleinen Pflänzchen aus den Supermärkten zu wunderschönen Pflanzen, die länger halten als nur bis zur nächsten Pasta.
Basilikum ist ein guter Pflanznachbar für Paradeiser. Beide profitieren voneinander.

Angelika Ertl

Festmahl für Bienen

Basilikum stammt vom griechischen Wort basilieus und bedeutet „der König“. Wegen des edlen, würzigen Dufts wurde Basilikum auch Königskraut genannt. Seine Heimat liegt im Himalaya, und dort wurde es schon vor über fünftausend Jahren zum Kochen verwendet. Auf meinen Reisen in den Iran freute ich mich immer auf eine bestimmte Vorspeise: fünf bis zehn Stängel Zitronenbasilikum in einen Fladen gewickelt und dann mit Limettensaft beträufelt – köstlich!
Die ein- und mehrjährigen Sorten sind für Balkon und Terrasse perfekt geeignet. Das Strauchbasilikum „Magic Blue“ ist eins der größten Festmahle für Bienen.

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Perma-Veggies
Bernhard Gruber
Eigenverlag Österreichisches Waldgarten-Institut
www.waldgarteninstitut.at

Das Buch beschäftigt sich mit der Ernährung von mehrjährigem, sich selbst aussäenden und wildem Gemüse. Einmal pflanzen, immer essen! Es werden mögliche Beetformen besprochen und Skizzen von verschiedenen Gartengestaltungen präsentiert. Der Autor beschreibt auch seine persönlichen Erfahrungen mit permanentem Gemüse.


Frag Angelika


Ein Garten hält lebendig – weil er vieles verlangt: Bewegung, Interesse und ständiges Lernen aus Fehlern.

Angelika Ertl, Biogärtnerin

Mulchen, gießen, düngen – was ist zu beachten?

Jetzt ist die Zeit, wo man das Unkraut durch Jäten in den Griff bekommt oder auch durch eine dichte Mulchdecke aus Heu, Biofaser oder Grasschnitt, eben alles, was an organischem Material zur Verfügung steht.

Ich beginne zu mulchen, wenn es wärmer wird, dann ist der Boden gewärmt, und die Schnecken werden nicht extra noch durch verrottbares Material angezogen.
So wie es heuer ist, beginne ich rund um die Eisheiligen damit. Wenn es warm wird, wird die Bodenfeuchtigkeit gehalten.

Thema Wässern: Mit steigenden Temperaturen wird die regelmäßige und ausreichende Bewässerung immer wichtiger, besonders für neu gepflanzte Setzlinge und Pflanzen in Töpfen. Frühmorgens ist der beste Zeitpunkt zum Gießen.

Auch das Düngen wird ab Mai wichtiger. Die Starkzehrer wie Paradeiser, Paprika, Gurken und Zucchini benötigen jetzt regelmäßig Dünger, damit sie ausreichend Früchte ansetzen und diese auch ausbilden können.
Verwenden Sie einen organischen Dünger oder Kompost.
Auch Rosen und andere stark blühende Pflanzen freuen sich über eine Düngergabe.

Basilikum ist – anders als die meisten anderen Kräuter – frostempfindlich und sollte daher erst nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt werden. | Foto: pixabay
Angelika Ertl
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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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