Sonntagsblatt_unterwegs
Wetterglück im Blütenmeer

In freundlicher Runde reist es sich gut – so auch auf der diesjährigen SONNTAGSBLATT_Gartenreise nach Portorož und Opatija (gr. Bild). Im Park Angiolina findet man diverse Palmenarten (oben). Das elegante Hotel Kvarner in Opatija (rechts) erzählt von der langen Geschichte des Kurortes am Meer.  | Foto: Klass
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  • In freundlicher Runde reist es sich gut – so auch auf der diesjährigen SONNTAGSBLATT_Gartenreise nach Portorož und Opatija (gr. Bild). Im Park Angiolina findet man diverse Palmenarten (oben). Das elegante Hotel Kvarner in Opatija (rechts) erzählt von der langen Geschichte des Kurortes am Meer.
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Die SONNTAGSBLATT_Gartenreise führte heuer zur Rosenblüte nach Portorož und Opatija.

Die heurige Gartenreise, begleitet von Petra Österreicher, führt uns gleich an zwei Orte: Portorož und Opatija.Der erste Programmpunkt liegt in Slowenien: das mehrfach ausgezeichnete Arboretum von Volčji Potok. Auf einer Parkfläche von 80 Hektar mit 2500 Pflanzen und Sträuchern und 3000 Rosensorten gibt es einiges zu bestaunen. Die Azaleen- und Rhododendronblüte ist voll im Gange und taucht den Park in ein einzigartiges Farbenmeer. Man hat in die Zukunft gedacht und mit dem Mehlbaum eine Baum-Art weiterentwickelt, die große Hitzeperioden gut aushält. Als Geschenk wurde ein solcher Baum 2016 an den Vatikan gespendet. Im Gegenzug erhielt man päpstliche Rosen zurückgeschenkt. Der Rosengarten ist nach dem Vorbild des Petersplatzes angelegt.

Nach der Besichtigung des Arboretums geht es weiter in den „Hafen der Rosen“ – nach Portorož. Den restlichen Nachmittag nutzen wir für einen Spaziergang in die malerische Altstadt Pirans.
Der nächste Tag startet in Duino am Rainer-Maria-Rilke-Weg. Auf dem 30-minütigen Spaziergang wandeln wir auf den Spuren des berühmten Dichters, genießen den Ausblick auf das Meer und können schon einen ersten Blick auf das idyllische Schloss Duino erhaschen. Bei einer Führung durch das Schloss erfahren wir einiges über den europäischen Adel. Schloss Duino befindet sich seit langem im Besitz der Familie von Thurn und Taxis. Der Schlossgarten schmiegt sich dicht an das alte Mauerwerk; der grandiose Meerblick bringt uns zum Staunen. Zum Schloss gehört auch ein Bunker, der im Zweiten Weltkrieg der Familie Schutz vor Bomben bot.

Es geht weiter nach Stanjel mit dem Garten Ferrari, der von Architekt Max Fabiani geplant und errichtet wurde. Terrassen und ein durchdachtes Bewässerungssystem ermöglichen trotz des karstigen Bodens ein üppiges Pflanzenwachstum. Auf der Rückfahrt zum Hotel besichtigen wir den Botanischen Garten von Sezana. Rund um die Villa Mirasasso erstreckt sich ein zwei Hektar großer Park mit heimischen und exotischen Pflanzen. Zum Park gehört ein Palmenhaus; es erinnert an jenes im Schönbrunner Schlosspark. Rundherum finden wir die schönsten Rosen zum Teil in Blüte, zum Teil noch in Knospen. Die „kalte Sophie“ meint es gut mit uns und schickt den Regen erst, als wir wieder im Bus sitzen.

Das Palmenhaus im Botanischen Garten von Sezana erinnert an jenes im Schlosspark von Schönbrunn in Wien. | Foto: Klass
  • Das Palmenhaus im Botanischen Garten von Sezana erinnert an jenes im Schlosspark von Schönbrunn in Wien.
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Am dritten Tag geht es nach Opatija. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen genießen wir die Stadtführung. Im Park Angiolina mit über 150 Pflanzenarten findet man diverse Palmenarten, Mammutbäume, einen Bambuswald und die japanische Kamelie, die zum Wahrzeichen von Opatija wurde. Entlang der Uferpromenade schlendern wir weiter und hören Wissenswertes über die Stadt. Zum Abschluss besichtigen wir den Park Sveti Jakov und die Jakobskirche, die älteste Kirche der Stadt.

Bevor wir mit vielen Eindrücken und neuem Wissen die Heimreise antreten, schließen wir den Stadtrundgang in Opatija mit einem Besuch der Kirche Mariä Verkündigung und der terrassenförmig angelegten Amerikanischen Gärten, bepflanzt mit Rosen, Maulbeerbäumen und Kräutern.

Kordula Klass

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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