Musik
JJ Bringt den POKAL Heim nach Österreich

Foto: Corinne Cumming/EBU
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Zehn Jahre, nachdem der Eurovision Song Contest in Wien abgehalten wurde, hat es für Österreich wieder geklappt: Am 17. Mai gewann der 24-jährige Wiener Johannes Pietsch, der unter dem Künstlernamen „JJ“ auftritt, den jährlichen Musikwettbewerb in Basel. Mit dem Lied „Wasted love“ (dt. „Verschwendete Liebe“) erzählt der Sohn eines österreichischen IT-Fachmanns und einer philippinischen Köchin vom unvergänglichen Wert der Liebe. Den zweiten Platz erreichte Israel, gefolgt von Estland auf Rang drei.

Am roten Sofa

Auch ein Seelsorge–Angebot der Kirche Basel-Stadt blieb vom Eurovision Song Contest nicht unberührt.

Nicht nur Hotels und Restaurants spürten den Ansturm rund um den Eurovision Song Contest in Basel – auch die Kirche Basel-Stadt merkte das, vor allem an der großen Nachfrage nach ihrem Seelsorgeangebot.

Das „Rote Sofa“ – ein leuchtend rotes Möbelstück unter freiem Himmel – steht von Mai bis Oktober bei trockenem Wetter an der Rheinuferpromenade. Wer Platz nimmt, findet dort ein offenes Ohr: Seelsorgerinnen und Seelsorger bieten Gespräche an, einfach im Vorübergehen.

Der Eurovision Song Contest brachte spürbar mehr Menschen an den Fluss – und viele suchten auch den Austausch. „Neugierige, Nachdenkliche, Vorübergehende, Reisende“, so beschreibt es das Team: BesucherInnen aus dem Ausland, Freiwillige der Veranstaltung – sogar PolizistInnen.

Die große Polizeipräsenz in der Stadt sei ein Thema, das viele bewege, so das Team der Seelsorgenden am Roten Sofa. „Ein Mann sprach es offen an – mit sichtbarer Unruhe in der Stimme fragte er, warum unsere Welt auch heute noch so tief von Unfrieden geprägt ist“, sagte ein Mitglied des Teams. Andere wollten einfach plaudern, Fragen stellen, Gedanken teilen.

Das „Rote Sofa“ an der Rheinufer-Promenade in Basel lädt zum Verweilen ein.  | Foto: zVg RKK BS
  • Das „Rote Sofa“ an der Rheinufer-Promenade in Basel lädt zum Verweilen ein.
  • Foto: zVg RKK BS
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Was dabei zählt, ist vor allem das Zuhören – und das Mitfühlen. Ziel seien „Gespräche, die Raum geben für Fragen, Sorgen, aber auch für Austausch und Hoffnung“, so die Seelsorgenden.
Und manchmal geht es auch ganz leicht zu: Ein dänisches Touristenpaar freute sich über Tipps zu schönen Orten in Basel. Ihre Begeisterung war ansteckend, erzählte ein Rotes-Sofa-Team–Mitglied.

Quelle: Kathpress

Foto: Corinne Cumming/EBU
Das „Rote Sofa“ an der Rheinufer-Promenade in Basel lädt zum Verweilen ein.  | Foto: zVg RKK BS
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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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