Kirche Steiermark
Trauer um Bruder Koloman Schober
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Am 18. Mai starb im 88. Lebensjahr Bruder Koloman Franz Schober OSB, Professe der Abtei Seckau.
Br. Koloman wurde in Roseldorf in Niederösterreich geboren und bekam den Namen Franz. Am elterlichen Hof ist er gemeinsam mit seinen beiden Schwestern aufgewachsen und hat nach der Grundschulausbildung in der kleinen Landwirtschaft mitgeholfen.
Im Herbst 1960 trat er in die Benediktinerabtei Seckau ein und legte am 19. September 1963 die Profess ab.
Gemeinsam mit anderen Mitbrüdern war er zunächst im Klostergarten tätig und betreute die verschiedenen Grünflächen und Sportanlagen des Abteigymnasiums. Unterstützend half er bei der Betreuung des E-Werks und diente viele Jahre nicht nur Abt Placidus und Abt Athanas als Chauffeur. Gerne bediente er auch die Kunden in der Buch- und Kunsthandlung. In seinen älteren Jahren war er stets bereit, Dienste im Refektorium zu übernehmen. Auch sorgte er treu an jedem Sonntagmorgen für das Auffüllen der Weihwasserbecken in der Basilika und in den Mönchszellen.
Im Jänner 2020 musste Bruder Koloman aufgrund eines Sturzes in die Krankenstation, wo er sich zunächst gut erholte. Besonders in den letzten Monaten war er jedoch immer mehr auf Hilfe angewiesen.
Das Requiem wird am 22. Mai um 14 Uhr in der Seckauer Basilika gefeiert. Anschließend wird Bruder Koloman zu seiner letzten Ruhestätte am Ortsfriedhof geleitet.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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