Ausgabe 11 / 15.03.2026

Beiträge zum Thema Ausgabe 11 / 15.03.2026

Texte zum Sonntag

4. Sonntag der Fastenzeit | 15. März 2026
Kommentar - Bibel und Leben

Sehen und gesehen werden Das Sehen ist – gerade in unserer heutigen, von Bildschirmen und visuellen Reizen geprägten Welt – wohl jene Sinneswahrnehmung, deren Fehlen uns am stärksten beeinträchtigt. Wer nicht sehen kann, ist von sehr vielen Lebensbereichen oder Informationsquellen ausgeschlossen, sofern sie nicht „barrierefrei“ gestaltet sind, also über den Umweg des Hörens oder Fühlens dieses Defizit ausgleichen. Fast ebenso essentiell ist es, gesehen zu werden. Es herrscht ein beinharter...

  • 11.03.26
Texte zum Sonntag

4. Sonntag der Fastenzeit | 15. März 2026
Meditation

Vom Himmel gefallen Bevor ich am Abend ins Bett gehe, stelle ich mir in der Küche meinen roten Becher mit den weißen Punkten bereit, gefüllt mit Leitungswasser. Am Morgen dann: Der erste Weg führt mich zu diesem Becher, dem Geschenk einer Freundin zum letzten Geburtstag. Noch halb im Traum stehe ich dann in der Küche, führe den Becher zu meinem Mund. Das Wasser fließt hinein in meinen Körper, fließt die Kehle, Speiseröhre hinab und weiter in die Körpermitte. Dann denk ich manchmal: Das ist...

  • 11.03.26
Kunst & Kultur

Kino Tipp
Das geheime Stockwerk

Mit seiner Familie zieht der zwölfjährige Karli in die Alpen, wo seine Eltern ein altes Hotel erworben haben, das sie renovieren, um sich den Traum von einem eigenen Hotel zu erfüllen. Bei seinen Streifzügen durch das ehemalige Grandhotel entdeckt er, dass er in einem alten Lastenaufzug in der Zeit reisen kann – und landet unversehens im Jahr 1938. Dort freundet er sich mit dem jüdischen Gästemädchen Hannah und dem Schuhputzerjungen Georg an. Karli wagt jedoch nicht, ihnen zu erzählen, was er...

  • 11.03.26
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Helmut Martinelli, Stiller Begleiter

Als Leiter für Vertrieb und Marketing des Projekts Stiller Begleiter arbeitet Ing. Helmut Martinelli seit 2024 daran, digitale Unterstützung rund um Trauer, Friedhöfe und Erinnern zugänglich zu machen. Besonders erfülle ihn, „wenn Ideen zu Funktionen werden, die Menschen spürbaren Mehrwert bringen“, so der Geschäftsführer der OGOOD GmbH, die seit über 20 Jahren maßgeschneiderte Software entwickelt – wie die App Stiller Begleiter (mehr auf S. 17). „Mit wenigen Klicks haben Sie Zugriff auf...

  • 11.03.26
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
So fern. Und doch so nah!

Stiller Begleiter hilft nicht nur beim Finden von Gräbern, sondern auch beim Gedenken. Das Grab eines geliebten Menschen ist ein kostbarer Ort der Zwiesprache. Manchmal ist ein Besuch zu beschwerlich – oder das Leben führt an einen anderen Ort. Der Wunsch, aus der Ferne zu gedenken, bleibt. Daher bietet die Diözese Graz-Seckau mit Stiller Begleiter eine digitale Plattform, über die man ortsunabhängig seinen Liebsten gedenken kann. Wer aus der Ferne ein Zeichen der Liebe senden möchte, kann...

  • 11.03.26
Menschen & Meinungen

Steirer mit Herz
Franz Klamler

„Was man gerne macht, ist keine Belastung“, sagt Franz Klamler. Sich selbst bezeichnet er schmunzelnd als „vereinslastig“: Seit Jahren ist der Passailer Obmann eines örtlichen Tennisvereins und ebenso vom Vorstand des örtlichen Kameradschaftsbundes. Im Wirtschaftsrat der Pfarre Passail, als Pfarrzeitungsausträger und als Obmann des Friedhofsausschusses ist er auch für die Kirche ehrenamtlich tätig. Ein Novum ist Franz Klamlers jüngstes Ehrenamt: die Mitarbeit bei Stiller Begleiter. Die...

  • 11.03.26
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - Helmut Schmidt, Geschäftsführer
Frieden beginnt im Kleinen

Weltfrieden entsteht nicht nur in diplomatischen Sälen oder gar auf Schlachtfeldern, sondern in unseren alltäglichen Entscheidungen. Wer sich verantwortlich – im gewissen Sinne „liebevoll“ – verhält, legt die Grundlage für ein friedliches Miteinander. Dazu gehören drei einfache Haltungen: Verantwortung: Ich mische mich ein. Weil mir unser Zusammenleben am Herzen liegt. Wenn jemand ungerecht behandelt wird oder der Ton zu rau wird, hilft es, ruhig hinzugehen und ein gutes Wort einzulegen....

  • 11.03.26
Kommentare & Blogs
Foto: Neuhold
2 Bilder

Offen gesagt - Heimo Kaindl
Josef – ein Alltagsheld

Am 19. März ist Josefitag. Weshalb? Und spielt das heute noch eine Rolle? Bereits im 12. Jahrhundert wird in Seckau und Vorau der 19. März als Gedenktag des hl. Josef gefeiert. Kaiser Leopold I. macht ihn 1675 zum Schutzpatron des Kaiserhauses. Er lässt seinen ältesten Sohn auf den bis dahin unüblichen Namen Josef taufen und löst damit die Verbreitung des Vornamens aus. 100 Jahre später (1772) wird unter Kaiserin Maria Theresia der hl. Josef zum Landespatron der Steiermark. Betont wird so...

  • 11.03.26
Kommentare & Blogs

Positionen - Svjetlana Wisiak
Explodierende Eier

Vielleicht kennen Sie die Videos über vermeintliche Schnäppchen aus dem Internet: vom Teppich, der in eine Handfläche passt oder dem Hundebett, in dem höchstens ein Hamster Platz hat. So war ich skeptisch, als die Sozialen Medien mein Vorhaben, mir neue Pfannen zuzulegen, aufgriffen. Selbst der britische Starkoch, der mich aus der Werbeanzeige angrinste, konnte mir die Zweifel nicht nehmen. Doch alle Rezensionen stellten diesen Pfannen gute Noten aus, und so landeten sie kurz darauf auf meinem...

  • 11.03.26
Bewusst leben & Alltag

Steirischer Kochtopf
Fischrisotto

300 g Seefisch Salz Zitrone 20 g Öl 50 g Zwiebel 150 g Reis 10 g Tomatenmark 30 g Parmesan Wasser ev. 1 EL Erbsen 1 Karotte Reis dünsten. Den Seefisch salzen, säuern, in einer Pfanne beidseitig gut anbraten, anschließend zerteilen und aus der Pfanne nehmen. Die Zwiebel im Bratrückstand anrösten, aufgießen und mit Tomatenmark verfeinern. Den Reis, den Fisch und alle übrigen Zutaten zugeben, gut vermengen und zum Schluss mit Kräutern bestreuen. Aus: Rezepte aus dem Pfarrhaushalt, Band 2

  • 11.03.26
Kommentare & Blogs

Mutworte - Josef Promitzer
Lob für die Mutigen

Wann waren Sie das letzte Mal richtig mutig? Ist es Ihnen in diesem Moment leicht gefallen, Mut zu zeigen? Vielleicht wurde Ihnen ein gewisser Mut bereits in die Wiege gelegt. Möglicherweise kostet es Sie aber auch immer wieder Kraft und Überwindung, mutig für sich oder für Andere einzustehen. Ich kenne zum Glück einige Menschen, die mir immer wieder vorleben, was es heißt, mutig zu sein. Die sich nicht verbiegen lassen möchten und daher öfters anecken, auch im Familien- oder Freundeskreis. Die...

  • 11.03.26
Bewusst leben & Alltag
Beerenobst eignet sich für Balkon, Terrasse und Garten. | Foto: pixabay
3 Bilder

Familie
Eine Kur für den Boden

Mulch & Kompost für guten Ertrag. Ein zentraler Baustein im „gʼscheiten“ Naschgarten ist das Mulchen – ich nenne es eine Kur für den Boden. Mulch unterdrückt Unkraut, hält Feuchtigkeit, schützt vor Hitze und Frost und kann – je nach Material – sogar zusätzlich düngen. Besonders bei Flachwurzlern wie Himbeeren ist das entscheidend, weil ihre Wurzeln rasch austrocknen können. Rasenschnitt ist kostenlos und wirkt wie ein Stickstoffdünger, sollte aber nur dünn aufgetragen werden, damit er nicht...

  • 11.03.26
Glaube & Spiritualität

Glaube
Verwundung und Heilung

Passau: Ein Mahnmal gegen Missbrauch Im Passauer Dom steht seit Sonntag, 8. März, ein Mahnmal gegen das Vergessen von sexuellem, gewalttätigem und geistlichem Missbrauch durch Priester. Bei einem Gottesdienst enthüllte Bischof Stefan Oster die vom bayerischen Künstler Andreas Kuhnlein geschaffene Holzfigur. Sie trägt den Titel „Lichtblick“ und zeigt eine schwangere Frau, die den Blick nach vorne richtet. Auf Anregung des Betroffenenbeirats hatte die Diözese das Werk erstanden, das nach...

  • 11.03.26
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Politik ohne Partei

Kirche will mündige BürgerInnen. Das Forum Katholische Erwachsenenbildung startete dazu die Initiative #politisch.sein Was haben Kirche und Politik miteinander zu schaffen? Geht es nach dem Forum Katholischer Erwachsenenbildung in Österreich (Forum KEB), dann lautet die Antwort: viel! Gemeint ist aber nicht Parteipolitik, sondern vielmehr politisches Bewusstsein, das jede Bürgerin und jeder Bürger eines Landes aufbringen soll. Mit der neuen Initiative #politisch.sein rückt das Forum KEB...

  • 11.03.26
Glaube & Spiritualität

Glaube
Grenzenlos gütig

Jesus ohne Opfer. In seinem neuen Buch skizziert Peter Trummer Wesenszüge eines Glaubens, der befreit. Der Gott, den Jesus gepredigt hat und den er vertraulich „Abba“ genannt hat, braucht und will keine Opfer. Davon ist Peter Trummer überzeugt. Im Gespräch mit Johannes Rauchenberger stellte er im KULTUM bei den Minoriten sein jüngstes Buch vor. Die Lehre, „dass Gott Jesus an unserer Stelle strafen musste“, bezeichnet der Bibeltheologe als „großen Sündenfall des Glaubens“. Jesus habe einen...

  • 11.03.26
SerienPremium
Der Wolf wohnt in jedem von uns, ebenso wie das Lamm. Sie können miteinander Frieden finden, verheißt der Prophet  | Foto: Jesaja.vacelav/Adobe Stock
2 Bilder

Tugenden der Friedfertigkeit | Teil 4
Von Wolf und Lamm

Sanftmut Die Welt ist, so scheint es, kein Ort der Friedfertigkeit. Dennoch ist die Vorstellung lebendig, dass nur Sanftmut uns retten kann. Mahatma Gandhi war ein Held unserer Jugend. Wir haben ihn verehrt. Endlich einer, der die Welt anders als in der gewohnten Logik verändert! Der keine Waffen braucht und kein Militär, der barfuß und nur mit einem Tuch bekleidet, überzeugt. Es war eine schöne Geschichte. Sie schuf eine idealisierte Vorstellung, wie wir auch selbst werden könnten oder besser...

  • 11.03.26
Kirche hier und anderswo

Eine Welt
Kurzmeldungen aus Österreich und der Welt

Der Schweizer Jesuit und Judaist Christian Rutishauser erhielt am 8. März in Köln die Buber-Rosenzweig-Medaille. Die undotierte, nach den jüdischen Philosophen Martin Buber (1878–1965) und Franz Rosenzweig (1886–1929) benannte Auszeichnung wird für Verdienste um interreligiöse Verständigung vom Deutschen Koordinierungsrat für jüdisch-christliche Zusammenarbeit verliehen. Zuvor wurden u. a. die ehemalige deutsche Bundeskanlzerin Angela Merkel oder der Sportverband Makkabi Deutschland geehrt....

  • 11.03.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Klagemauer-Putz

Jerusalem. Weil sie wegen dem Iran-Krieg gesperrt ist, wird die heilige jüdische Stätte heuer verfrüht gereinigt. Sie befindet sich im jüdischen Viertel der Altstadt von Jerusalem, gehört zu den heiligsten Stätten des Judentums, und ihr Name bezieht sich auf das Klagen über die Tempel-Zerstörung im Jahr 70: die Klagemauer, in deren Ritzen jedes Jahr unzählige verschriftlichte Gebetsanliegen Platz finden. Zehntausende dieser Bittzettel wurden nun von der Klagemauer entfernt. Israelischen...

  • 11.03.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Bildung statt Bomben

Tausende deutsche SchülerInnen tauschten am 5. März das Klassenzimmer gegen die Straße und stellten auf Flaggen und Bannern klar: „Eure Kriege ohne uns!“ Zu den Demonstrationen hatte das Bündnis Schulstreik gegen Wehrpflicht aufgerufen. Es fordert, Jugendliche selbst über ihre Lebensgestaltung entscheiden zu lassen. Krieg sei keine Zukunftsperspektive, er zerstöre Lebensgrundlagen. Die Wehrpflicht wurde in Deutschland 2011 ausgesetzt. Ab Juli 2027 sollen jedoch alle nach 1. Jänner 2008...

  • 11.03.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Jesu Botschaft im Iran

Bedrohte Minderheit. Trotz Repressalien findet das Christentum im Iran Zulauf. Der Iran erlebt, nach Massendemonstrationen, einem Massaker an Zehntausenden und dem Tod des langjährigen Machthabers Ali Khamenei durch Luftangriffe der USA und Israels, aktuell eine dramatische Zuspitzung der Lage. Diese ist für die ChristInnen im Land zugleich von Angst und vorsichtiger Hoffnung geprägt. „Gerade jetzt fragen viele Iraner nach dem christlichen Glauben“, sagte eine aus dem Iran stammende...

  • 11.03.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Stärker gegen Christenhass

Europas Bischöfe Die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) begrüßt laut einer Aussendung vom 23. Februar den Beschluss des Europäischen Parlaments, in welchem die Europäische Kommission aufgefordert wird, einen Koordinator für die Europäische Union zu ernennen, der zuständig ist für den Schutz christlicher Gemeinschaften. Der Beschluss des Europäischen Parlaments bemängelt das Fehlen eines solchen Beauftragten – angesichts dessen, dass das Christentum nach wie vor...

  • 11.03.26
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Deutschfeistritz

Die Firmlinge der Pfarre gestalteten am 7. März den Kreuzweg am Kalvarienberg. Die Jugendlichen setzten sich dabei mit Situationen auseinander, in denen Menschen fallen und überlegten mit eigenen Texten und Fürbitten, wie man wieder aufstehen und wo man anderen (auf)helfen kann.

  • 11.03.26
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Zeltweg

HTL ZELTWEG. Eine erste Klasse des Bereichs Bautechnik gestaltete einen Fastenkalender mit täglichen Aufgaben, die zum Nachdenken und Mitmachen anregen. Unter dem Motto „Fasten mit Sinn“ ziehen die SchülerInnen jeden Tag eine Fastenaufgabe, z. B. gemeinsames Kochen einer Fastensuppe oder Verzicht auf Energydrinks.

  • 11.03.26
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