Sterbebegleitung

Beiträge zum Thema Sterbebegleitung

Bewusst leben & Alltag
Foto: Lilli Berger

Sterbe- und Trauerbegleitung
Das Abenteuer wartet

Mit dem Thema Tod ist jeder und jede von uns früher oder später konfrontiert. Im Alltag schieben wir den Gedanken daran gerne weit von uns. Für die Sterbe- und Trauerbegleiterin Johanna Klug ist der Tod jenes Puzzleteil, das das Leben erst komplett macht.   Johanna Klug war sechzehn, als sie das erste Mal einen toten Menschen sah. Sie arbeitete damals in einem Altenheim, um sich neben der Schule etwas dazuzuverdienen. Eine ihrer Aufgaben war es, den Bewohner/innen  das Frühstück zu bringen. An...

  • 28.10.22
Gesellschaft & Soziales
  | Foto: Foto: RB/Chinnapong/shutterstock.com

Sterbeverfügungsgesetz
Kirche schützt Leben

Viele Fragen sehen Kirchenvertreter nach der Vorstellung des Gesetzesentwurfes für eine „Sterbeverfügung“. Klar ist die Grundhaltung der katholischen Kirche wie der für Lebensschutz zuständige Bischof Hermann Glettler betont: „Wir möchten alles dafür einsetzen, um Menschen in ihrer letzten Lebensphase gut zu begleiten und alle Möglichkeiten ausschöpfen, doch die Beihilfe zum Suizid ist für uns keine ethisch vertretbare Option.“Wer Beihilfe zum Suizid in Anspruch nehmen will, kann ab 2022 eine...

  • 27.10.21
Kirche hier und anderswo

Grazer Elisabethinen
Am Ende. Leben

Das umfassende Engagement für das Leben in Würde ist seit 1690 ein bleibender Bezugspunkt für die Grazer Elisabethinen. Die Debatte um den „assistierten Suizid“ ist auch deshalb für das gemeinnützige Ordenskrankenhaus bedrängend aktuell. In einer multiprofessionellen Arbeitsgruppe mit externer wissenschaftlicher Begleitung wurde nun ein Positionspapier zum Thema Ethik am Lebensende erarbeitet, das am 1. Juni, dem „Tag des Lebens“, vorgestellt wurde. Die Elisabethinen nehmen im Positionspapier...

  • 09.06.21
Gesellschaft & Soziales
Palliative Care: Ein gutes, möglichst beschwerdefreies Leben bis zuletzt ermöglichen. | Foto: RB/Photographee.eu/shutterstock.com
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Palliative Care
Da sein, wenn es endet

Mit dem Sterben leben. Gerade in der Osterzeit und der vorangegangenen Karwoche zeigte sich die Fülle des Lebens, das Wunden und Tod integriert. Christine Amschler ist das ganze Jahr über damit konfrontiert. Sie leitet mit einer Kollegin die mobilen Palliativteams der Caritas für die Stadt Salzburg, den Flachgau und den Tennengau. Sterben geht meist nicht wie im Film: Die Augen schließen, ein letzter Atemzug und dann friedlich und leise einschlafen. „So verschieden wie die Menschen sind, so...

  • 14.04.21
Gesellschaft & Soziales
Nicht durch die  Hand, sondern an der Hand. Die Palliativversorgung geht nicht den Weg der Sterbehilfe, sondern Sterbebegleitung. Ziel ist eine angst- und schmerzfreie letzte Zeit. � | Foto: RB/Chinnapong/shutterstock.com

Sterbebegleitung
Die verbleibende Zeit mit mehr Leben füllen

Sterbebegleitung statt Sterbehilfe. Das ist der Standpunkt, den die Caritas einnimmt und mit ihren mobilen Palliativteams bei schwerkranken Menschen in die Tat umsetzt. Besteht das Verbot der Sterbehilfe in Österreich weiter oder ist künftig assistierter Suizid erlaubt? Noch im November könnte vom Verfassungsgerichtshof eine Entscheidung kommen. Eindeutig ist die Position der katholischen Kirche. Bischofskonferenz-Vorsitzender Franz Lackner unterstrich mehrmals: „Wir dürfen den Menschen nicht...

  • 29.10.20
Gesellschaft & Soziales
Der Begriff „Hospiz“ heißt übersetzt Herberge und bezeichnet heute oft Einrichtungen der Sterbebegleitung. Die Hospizbewegung entwickelte sich in den 1960er Jahren. Prägend dafür war die englische Krankenschwester Cicely Saunders. Ziel der Hospizarbeit und Palliativmedizin ist nicht mehr Heilung, sondern die Linderung der Beschwerden eines Sterbenden – dabei werden nicht nur die körperlichen, sondern auch die sozialen und spirituellen Bedürfnisse beachtet. Der Welthospiztag ist der zweite Samstag im Oktober. | Foto: istock
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Interview - Welthospiztag
Keine Angst vorm Sterben

Zum Welthospiztag (zweite Samstag im Oktober) sprachen wir mit einer ehrenamtlichen Hospiz-Begleiterin über ihren Dienst, das Sterben und die Angst vor dem Tod. Warum hast Du Dich vor zwölf Jahren entschieden, die Ausbildung zur Hospiz-Begleiterin zu machen? Nachdem ich damals wieder zum Glauben gefunden habe und in die katholische Kirche wiedereingetreten bin, wollte ich etwas Sinnvolles und Soziales machen, etwas, worin sich mein Glaube ausdrückt. Und da ich in meiner Familie schon mehrere...

  • 07.10.20
Bewusst leben & Alltag
Der geliebte Familienvater durfte im Beisein seiner Familie sterben, mit der Hoffnung eines gläubigen Christen, dass es nicht das Ende sein würde. | Foto: privat
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Sterbende begleiten
Fotos sagen mehr als Worte

Auf unserem Titelbild (Der SONNTAG Nr. 39/2020) sehen Sie die Hand eines sterbenen Mannes. Liebevoll gehalten von seiner Tochter, die in den letzten Tagen seines Lebens nicht von ihm gewichen ist. Bevor der Mann eine Gehirnblutung hatte, die ein paar Tage später zum Tod geführt hat, hat er seiner Familie in einem Gespräch noch gesagt, dass er irgendwann einmal gerne zu Hause sterben möchte. Seine Familie wollte ihm genau diesen Wunsch erfüllen. Sie hat ihn nach Hause in seine eigenen vier Wände...

  • 24.09.20
Bewusst leben & Alltag
Patientenverfügungen sind eine Möglichkeit, die der Vatikan begrüßt. | Foto: Roland Mühlanger / picturedesk.com

Patientenverfügungen
Vatikan-Kritik an "Wegwerfkultur" am Lebensende

Die römische Glaubenskongregation bezeichnet lebensverkürzende Maßnahmen als Zeichen einer "Wegwerfkultur". Aus Sicht des Vatikan bleiben aktive Sterbehilfe und assistierter Suizid weiter ethisch verboten. In einem am 22. September veröffentlichten Papier bekräftigt die Glaubenskongregation die katholische Lehre, nach der solche Schritte die ethischen und rechtlichen Grenzen der Selbstbestimmung überschreiten. Zugleich wendet sich die Vatikanbehörde gegen einen „unverhältnismäßigen und...

  • 24.09.20
Bewusst leben & Alltag
Die Tage waren gleichzeitig hart und wunderbar. Wir wachten abwechselnd oder gemeinsam an seinem Bett, hielten Tag und Nacht seine Hand, streichelten und versorgten ihn, beteten, sangen, lachten und weinten und ließen ihn an unserem Leben teilhaben. Er lag einfach nur da und durfte sich bei uns geborgen fühlen. | Foto: privat
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Sterbebegleitung statt Sterbehilfe
Hinübergeleitet ...

Ab dem 21. September beschäftigt sich der Verfassungsgerichtshof mit zwei zentralen, stark diskutierten Fragen: „Sterben auf Verlangen“ und „Assistierter Suizid“. Mehrere Österreicher haben Klagen eingebracht und verlangen das Recht auf aktive Sterbehilfe. Elisabeth S. und ihre Familie haben sich vor kurzem für einen anderen Weg entschieden: ihren sterbenden Vater mit nach Hause zu nehmen und ihn gemeinsam bis zum Tod zu begleiten – Sterbebegleitung statt Sterbehilfe. Als sie uns im Krankenhaus...

  • 24.09.20
Gesellschaft & Soziales
Wenn Sie für das Leben die Stimme erheben wollen, hier können Sie das tun: https://lebensende.at
 | Foto: pixabay
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Sterbebegleitung statt Sterbehilfe
Ein bisschen töten gibt es nicht

Immer mehr europäische Länder öffnen einer geschäftsmäßigen „Sterbehilfe“ Tür und Tor. Auch in Österreich gibt es Bestrebungen, aus dem Sterben ein Geschäft zu machen – wie es etwa in der Schweiz bereits der Fall ist. So beschäftigt sich ab dem 21. September auch der österreichische Verfassungsgerichtshof mit dem Thema, da derzeit mehrere Verfahren anhängig sind, durch die das geltende Verbot der Mitwirkung am Selbstmord (assistierter Suizid) fallen soll. Dagegen formiert sich mittlerweile eine...

  • 17.09.20
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