Grazer Elisabethinen
Am Ende. Leben

Das umfassende Engagement für das Leben in Würde ist seit 1690 ein bleibender Bezugspunkt für die Grazer Elisabethinen.

Die Debatte um den „assistierten Suizid“ ist auch deshalb für das gemeinnützige Ordenskrankenhaus bedrängend aktuell. In einer multiprofessionellen Arbeitsgruppe mit externer wissenschaftlicher Begleitung wurde nun ein Positionspapier zum Thema Ethik am Lebensende erarbeitet, das am 1. Juni, dem „Tag des Lebens“, vorgestellt wurde.

Die Elisabethinen nehmen im Positionspapier „Am Ende. Leben“ auch auf das in der Personenwürde verankerte Prinzip der Selbstbestimmung Bezug, das im Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs eine wesentliche Rolle spielte: „Dazu ist es für uns auch selbstverständlich, dass wir alle Formen von Sterbewünschen unserer Patient/innen ernst nehmen sowie empathisch und professionell gemäß unseren Grundsätzen darauf reagieren. Allerdings lehnen wir jede Form der Beteiligung am assistierten Suizid ab.“

Besonders mit der Palliativ- und Hospizbetreuung wird bei den Elisabethinen dazu beigetragen, Menschen auf ihrem letzten irdischen Weg eine Heimat in Geborgenheit und Sicherheit zu geben. „Beihilfe zur Selbsttötung lässt sich demnach nicht mit unserer Vorstellung eines menschenwürdigen Sterbens in Einklang bringen. Diese Einsicht ergibt sich aufgrund unserer langjährigen Erfahrung aus der Behandlung, Betreuung und Begleitung von Patient/innen und deren Angehörigen.“

(Info: https://www.elisabethinen.at/position-zum-assistierten-suizid/)

Autor:

SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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