Heilige

Beiträge zum Thema Heilige

Geschichtliches & Wissen
Haberilia unerkannt: Dabei ließe sie sich finden - als als Äbtissin am Deckengemälde in Au zum Beispiel. Ihr Grab befindet sich bis heute in der Mehrerau.
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Über die heilige Haberilla
Haberilia, eine Heilige, die niemand kennt

So, das wäre also die Haberilia aus Bregenz. Vielleicht aber auch aus Alberschwende. Nein? Klingelt da nichts? Höchste Zeit, das zu ändern und eine der unbekanntesten Bekannten Vorarlbergs kennenzulernen. Veronika Fehle Stichwort Heilige und Selige mit Vorarlberg-Bezug. Ok, fangen wir an! Gebhard als Diözesanpatron, den Fidelis kennt man auch. Josef ist für das Land zuständig. Kolumban und Gallus haben hier missioniert. Carl Lampert wurde vor mittlerweile auch schon wieder zehn Jahren...

  • 16.09.21
Glaube & Spiritualität

Institut für Religionspädagogik lud zu Symposion in Tanzenberg
Dämon:innen, Ketzer:innen, Heilige

Das „Forum Junge Theologie“ des Klagenfurter Instituts für Religionspädagogik in Tanzenberg stand heuer im Zeichen des 50. Geburtstages der Grazer Theologin Theresia Heimerl. „Dämon:innen, Ketzer:innen, Heilige – Formen religiöser Devianz in Text und Bild“: Unter diesem Motto stand das interdisziplinäre Symposion, zu dem das Institut für Religionspädagogik Anfang September nach Tanzenberg einlud. Anlässlich des 50. Geburtstags von Theresia Heimerl, als Professorin für Religionswissenschaft an...

  • 10.09.21
Glaube & Spiritualität
Ausschnitt aus dem Deckengemälde in der Notburgakirche in Eben.

Auszug aus einer Notburga-Predigt von Bischof Reinhold Stecher, 12. September 1992
Von der Herrlichkeit des einfachen Glaubens

Das ist das Besondere an der heiligen Notburga. Sie kommt nicht aus der großen Welt. Durch ihr Leben zieht Küchendienst und Stallgeruch, Arbeitsschweiß und Spüleimer, der Duft von Holzschuppen und einer Mägdekammer mit winzigem Fenster. Und wahrscheinlich ist auch in ihrem Dasein das ständige Ausgenütztwerden und ein Einkommen, mit dem man es zu nichts bringt. Aber vielleicht ist gerade das der Grund, warum sich so viele Menschen mit dieser Heiligen mehr identifizieren konnten als mit anderen,...

  • 08.09.21
Glaube & Spiritualität

Andreas Bartolot schnitzt
"Bei mir stehen mehr als 100 Heilige"

Kurz nach seiner Pensionierung entschloss sich Andreas Bartolot dazu, das Schnitzhandwerk zu erlernen und fertigte seitdem schon über 100 Figuren. Seit Kurzem steht eine seiner Figuren auch bei Bischof Josef Marketz. von Carina Müller „Schon von klein auf war die Arbeit mit Holz eine meiner größten Leidenschaften. Als meine Frau Inge mir nach meiner Pensionierung vorschlug, einen Schnitzkurs zu besuchen, zögerte ich nicht lange und lerne nun schon seit 30 Jahren“, so der 86 -jährige...

  • 25.08.21
Bewusst leben & Alltag

Erzählung
Antonius behüt!

Großvater Bernhard ist ein sehr ruhiger Zeitgenosse. Der pensionierte Förster spricht aus, was es auszusprechen gilt. Die meisten Tagesstunden verbringt er noch immer im Wald, seinem ehemaligen Arbeitsplatz. Dort ist es wunderbar still, das entspricht seinem Wesen. „Kann man den lieben Gott bitten, dass er uns hilft, endlich ein paar Pilze zu finden?“ fragt ihn sein Enkel Gabriel. „Nein, wir suchen selbst“, lautet die knappe Antwort des Opas. Der Enkelsohn lässt nicht locker: „Mama hat gesagt,...

  • 09.06.21
Kunst & Kultur
Hl. Petrus von Alcántar: Pedro, Fahrer bei einem Express-Paketdienst.
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Ausstellung im Schaufenstern
Wer in diesem Land die Arbeit macht

Unter dem Titel "Wer in diesem Land die Arbeit macht" zeigt das Begegnungszentrum „Quo vadis?“ in seinen Schaufenstern ungewöhnliche Bildmontagen des Illustrators Daniel Lienhard. "Es ist spannend und angemessen, jene als Heilige darzustellen, die in unserer Gesellschaft die Drecksarbeit machen", so der Künstler. Der Illustrator Daniel Lienhard portraitiert in seinen Bildmontagen arbeitende Menschen als Heilige: Frauen und Männer in systemrelevanten Berufen – unterbezahlt und ohne...

  • 29.04.21
Kirche hier und anderswo
Not und Leid lindern. Pfarrer Franz Brei segnet Gläubige und spendet die Krankensalbung.

Mutter Teresa-Feier am 5. April in der Pfarrkirche Jennersdorf
Gottes Nähe spürbar machen

Der Jennersdorfer Stadtpfarrer Franz Brei spendet einmal pro Monat im Rahmen einer Mutter Teresa-Feier die Krankensalbung – damit möchte er während der schwierigen Pandemiezeit ein „Zeichen der Hoffnung“ setzen. Gerald Gossmann Ein Priester nimmt immer die Nöte der Menschen in den Blick – was in Zeiten der Corona-Pandemie aber gar nicht einfach ist. Der Kontakt zu den Gläubigen ist eingeschränkt. Stadtpfarrer Franz Brei hat überlegt, wie er den Menschen beistehen kann. „Ich habe nachgedacht und...

  • 31.03.21
Serien
„Es war mir, als ob ich Jesu Herz unmittelbar anschauen dürfte“, berichtet Petrus Canisius von seiner Christusbegegnung – eine Darstellung aus dem Rijksmuseum Amsterdam.
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Der lange Weg in den Jesuitenorden
Petrus Canisius: Ein Heiliger mit Herz

Als Peter Kanis am 8. Mai 1521 im heute niederländischen Nimwegen geboren wurde, war sein Lebensweg eigentlich bereits vorgezeichnet – jedenfalls wenn es nach seinem Vater gegangen wäre. Als Oberhaupt der angesehensten Familie der Stadt und langjähriger Bürgermeister lag es für Jacob Kanis nahe, seinen Sohn als Nachfolger aufzubauen, der ihn als führenden Mann im Nimwegener Patriziat einmal beerben sollte. Aber es kam alles anders: Aus dem kleinen Peter Kanis wurde Petrus Canisius; aus dem...

  • 05.03.21
Kirche, Feste, Feiern
Künstlerische Darstellung des heiligen Petrus Canisius, Patron der Diözese Innsbruck, in der gleichnamigen Innsbrucker Pfarre.

Vor 500 Jahren, am 8. Mai 1521, wurde Petrus Canisius geboren.
Eine Seele wiegt mehr als die ganze Welt

1521 war ein Jahr, das in die Geschichte Europas einging. Auf einem Reichstag in Worms verbot Kaiser Karl V. Verbreitung und Lektüre der Schriften von Martin Luther. Der Reichtstag manifestierte die konfessionelle und politische Spaltung Europas. In diese Zeit hinein wurde am 8. Mai Petrus Canisius geboren. Der Publizist und Jesuit Leo Wallner (1931-2013) hat versucht, der Botschaft seines Lebens auf die Spur zu kommen. Wie Canisius den Glauben lernt. Ein hervorragender Priester namens Nikolaus...

  • 12.01.21
  • 1
Kirche hier und anderswo
Der Papst ruft das "Jahr des heiligen Josef" aus. Der hl. Josef wird oft mit Lilie, dem Jesuskind am Arm oder dem Werkzeug eines Zimmermanns dargestellt - hier in der Pfarrkirche St. Ruprecht ob Murau.

Weltkirche
Papst ruft "Jahr des heiligen Josef" aus

Das „Jahr des heiligen Josef“ rief Papst Franziskus mit dem am 8. Dezember veröffentlichten Schreiben „Patris corde“ (Mit dem Herzen eines Vaters) aus, in dem dieses Heiligen besonders gedacht werde und sein Vorbild inspirieren solle. Wie so viele stille Helden in der Pandemie sei der Ziehvater Jesu ein Vorbild ankreativem Mut und Bescheidenheit, Gehorsam, Zärtlichkeit und Verantwortung. Das Papstschreiben solleein „Wort der Anerkennung und Dankbarkeit“ sein für Eltern, Großeltern, LehrerInnen,...

  • 16.12.20
Pfarrleben
Ein Schaubild in der Pfarrkirche Eggersdorf lädt ein, sich Gedanken über die Heiligen zu machen.

Pfarre Eggersdorf
Begegnung mit christlichen Vorbildern

Mit biblischen Figuren vom Glauben erzählen. In der Kirche von Eggersdorf ist vor dem Volksaltar ein lebendiges Schaubild aufgebaut. Seit Allerheiligen ändert sich das Bild Woche für Woche. Es wird mit Figuren – entsprechend der Festtage der Heiligen – ergänzt. Franziskus und Martin können bereits entdeckt werden. Kinderbücher, Texte, Gebete und Kerzen stehen für Jung und Alt zur Verfügung, um in kreativer Weise an einem lebendigen Bild des Glaubens weiterzuarbeiten. Kinder, die schon bei dem...

  • 18.11.20
Bewusst leben & Alltag
Zu Allerheiligen gedenken wir unserer Toten – und auch der kirchlichen Heiligen und Seligen.

Allerheiligen und Allerseelen
Über Glaube und Heiligenverehrung

Zu Allerheiligen und Allerseelen besuchen viele Österreicher traditionell die Gräber ihrer Verstorbenen. Eng verbunden damit steht auch die im katholischen Bereich verbreitete Heiligenverehrung. Diese hat einen sehr konkreten Ursprung und auch Auswirkungen auf das Leben von gläubigen Menschen. Die Heiligenverehrung ist der Grund, warum es Allerheiligen überhaupt gibt. Das Fest ist seit dem 4. Jahrhundert bekannt und wurde im 9. Jahrhundert auf den 1. November gelegt: „Weil es schon damals...

  • 28.10.20
Geschichtliches & Wissen
Das Buch lädt dazu ein, eine kleine Auswahl der großen Schar der Heiligen näher kennenzulernen. Eine Inspirationsquelle für jeden Tag im Jahr.
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Buchtipp der Woche
Von Bischofsstab bis Besenstiel

Bernadette Spitzer legt ein faszinierendes Buch über bekannte und unbekannte heilige Frauen und Männer vor. Für Sie gelesen. Man kann mit einem Hirtenstab in der Hand heilig werden, genauso aber auch mit einem Besen.“ Dieses Wort des heiligen Papstes Johannes XXIII. ist gleichsam das Motto eines faszinierenden Buches über Heilige: „Von Bischofsstab und Besenstiel. Mit 365 Heiligen durch das Jahr.“ Heilige müssen nicht immer „Spitzensportler des Guten“ sein, schreibt Kardinal Christoph Schönborn...

  • 28.10.20
Geschichtliches & Wissen
14 Bilder

Stille Schönheiten des Friedhofs
In der zauberhaften Welt der Engel

Ein Herbst-Spaziergang auf Wiener Friedhöfen führt die Schönheit vergangener Epochen vor Augen: Wo Friedhofskunst einst hochgehalten wurde, wachen noch heute wunderschöne Engelsskulpturen, gekleidet in eine geheimnisvolle Patina durch Wind und Wetter. Der Wiener Fotograf Gerd W. Götzenbrucker hat die Flügelwesen fotografisch festgehalten und erklärt, warum uns die Himmelsboten so faszinieren. Wenn sie reden könnten – was würden sie uns erzählen? Ob im Morgengrauen, bei Mittagssonne oder beim...

  • 28.10.20
Kunst & Kultur
Pfarrer P. Lorenz Pfaffenhuber, Künstler Martin Figlhuber und Gattin Hedwig.
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Glasfenster an Pfarrhofmauer enthüllt
St. Georgen „verewigte“ seine Heiligen künstlerisch

Vor Allerheiligen wurden in der Pfarre St. Georgen/Ybbsfeld zwölf Glasfenster an der Pfarrhofmauer enthüllt, die zwölf Heilige darstellen. Das Besondere daran: „Diese zwölf Heiligen sind vermutlich wirklich durch St. Georgen durchgezogen und haben positive Spuren hinterlassen“, so Pfarrer P. Lorenz Pfaffenhuber. Bei der Zeitreise gehe man zurück bis ins Römische Reich, zu dem der Ort einst gehörte. Die Heiligenfenster werden von einem erdfarbenen und blauen Band durchzogen und stehen für die...

  • 28.10.20
Glaube & Spiritualität

Kontrapunkte - Heilige
Mit zwei Heiligen im Gespräch

Allerheiligen steht vor der Tür. Aber was sind Heilige? Was machte sie besonders? Zwei als katholische Heilige verehrte Menschen erzählen von ihrem Leben, ihrer Herkunft und dem, was sie bewegt hat. Stellvertretend für viele: Antonius von Padua und Hildegard von Bingen: Was sind Heilige? Dazu eine kleine Geschichte: Eva kommt beim Spaziergang mit ihrer Mama an einer Kirche vorbei. Sie sieht nach oben und meint: „Mama, die Fenster sind ja ganz schmutzig!“ Die Mutter sagt nichts, sondern geht mit...

  • 21.10.20
Glaube & Spiritualität
Nikolaus Haselsteiner mit den Heiligen.
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Initiative für das Verweilen in einer offenen kirche
"Freunde im Himmel", nicht nur zu Allerheiligen

Nicht nur im Hinblick auf Allerheiligen macht eine „Heiligen-Box“ aufmerksam auf unsere „Freunde im Himmel“. „Freunde im Himmel haben wir sehr viele – die Heiligen, die uns einerseits Vorbild sind in dem, wie sie gelebt haben, andererseits haben wir auch Freunde, die etwas geschrieben haben und uns etwas mitgeben“, sagt Niki Haselsteiner, Projektverantwortlicher für „Offene Kirchen“ im Pastoralamt. Diese Heiligen-Zettel sind eine Art Schule: „Wie bete ich? Wie lebe ich mein christliches Leben?“...

  • 15.10.20
Glaube & Spiritualität
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Jetzt neu - Heiligenbuch des Wiener Dom-Verlags
Von Powerfrauen, Päpsten und Putzwerkzeugen

In ihrem Buch „Von Bischofsstab bis Besenstiel“ porträtiert Autorin Bernadette Spitzer 367 Heilige in kurzen, unterhaltsam-informativen Geschichten. In heutiger Sprache und mit einem Augenzwinkern lädt das Buch ein, die Scheu vor den scheinbar unerreichbaren „Vollkommenen“ abzulegen und einen unverkrampften Blick auf sie zu werfen. Es gab Schwerreiche und Bettelarme, Hochgelehrte sowie Analphabeten, Männer und Frauen, Geistliche und Laien und natürlich Brave, aber auch Widerborstige, Schöne,...

  • 14.10.20
Kirche, Feste, Feiern
Bild v. l.: Pastoralassistentin i. A. Andrea Mühlberghuber, Pastoralassistentin Monika Zlabinger, stv. PGR-Vorsitzende Monika Göbl, Pfarrer Gerhard Gruber und Ministranten vor der Statue der heiligen Ottilia in der Wallfahrtskirche Kollmitzberg.
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1300-Jahr-Jubiläum in Kollmitzberg gefeiert
Hl. Ottilia wird bei Augenleiden angerufen

Mit einem feierlichen Gottesdienst gedachte die Pfarre Kollmitzberg ihrer Patronin, der heiligen Ottilia, die im Jahr 720 starb – also vor genau 1300 Jahren. Pfarrer Gerhard Gruber bedauerte, dass coronabedingt der Ottilienmarkt und die Wallfahrt zu ihrer Wirkungsstätte im Klos-ter Niedermünster beim Ottilienberg (Elsass) nicht möglich waren. Für Kollmitzberg sei Ottilia eine bedeutende Heilige. Das zeige sich schon daran, dass ihr hierzulande zwar viele Kapellen und Altäre geweiht sind, aber...

  • 23.09.20
Geschichtliches & Wissen
Darstellung des hl. Mauritius als Mohr im Dom St. Mauritius, Magdeburg (um 1250)
2 Bilder

Der heilige Mohr Mauritius

Heftig wird darüber diskutiert, ob die Mohrenapotheke, das Mohrenbräu oder die Mohrengasse umbenannt werden sollen. Hier ein Blick auf den heiligen Mauritius. Mauritius stammte aus Oberägypten und lebt im dritten Jahrhundert, als dort das Christentum schon weit verbreitet war. Er war Anführer einer kampferprobten römischen Legion aus dem ägyptischen Theben. Ob er aus Zentral- oder Nordafrika stammte oder nicht, ist ebenso wenig geklärt wie seine Hautfarbe (auch wenn ihn El Greco als Weißen...

  • 17.09.20
Geschichtliches & Wissen
Verehrung des heiligen Quirin, Relief am Marktbrunnen von Krk (Kroatien).

Geschichte
Wer ist der heilige Quirin?

Quirin, Florian und Martin gelten als die ersten Heiligen von Österreich. Sie lebten im 4. Jahrhundert, als das heutige Österreich Teil des römischen Reiches war. Florian und Martin sind allgemein bekannt und erfreuen sich beim Volk großer Beliebtheit. Aber wer ist Quirin? Von Franz Florian Koller Johann Kappel (gebürtiger Deutsch Gerisdorfer), Kanonikus in Szombathely, als Priester hoch geachtet in der Bevölkerung und bei seinem Bischof, fragte mich bei einem seiner Heimaturlaube im...

  • 25.07.20
Kommentare & Blogs

Randnotiz von Gilbert Rosenkranz
Mut zu Veränderungen

Sie hat sich mit allen angelegt: Katharina von Siena (1347-1380). Zuerst mit ihren adligen Eltern, dann mit den vermittelten Brautwerbern und dem vorherrschenden Frauenbild. Mutig trat sie vor Fürsten und Bischöfen auf – gegen Günstlingswirtschaft, den Kauf von Ämtern, Mord und Totschlag im Namen der Kirche… Ein Rätsel, wie sie das auf sich allein gestellt schaffen konnte. Ein Schlüssel, das zu begreifen,liegt in ihrer Christus-Vision. Visionen und den Mut, diesen zu folgen, braucht es auch für...

  • 06.05.20
Kirche, Feste, Feiern
Die Filialkirche St. Corona in Leiben (Diözese St. Pölten).

Schutzpatronin gegen Seuchen
Die heilige Corona in Leiben

Der Name „Corona“ ist in aller Munde, doch meist in Bezug auf eine Krankheit. Es gibt jedoch auch eine Heilige, die diesen Namen trägt, und deren Gedenktag der 14. Mai ist. Die heilige Corona wird als Schutzpat­ronin bei Seuchengefahr verehrt, was (leider) gerade gut in unsere Zeit passt. Nicht nur in St. Corona am Wechsel und St. Corona am Schöpfl gibt es ihr geweihte Kirchen, sondern auch in unserer Diözese: Auf einem Hügel nördlich von Leiben (Bezirk Melk) erhebt sich die Filialkirche St....

  • 06.05.20
Leserreporter

Heilige Corona

Ein Gebetsbildchen mit der heiligen Corona hat uns Gebhard Blesl zukommen lassen. Die Heilige starb in jungen Jahren den Märtyrer-Tod. Der Name „Corona“, lateinisch „die Gekrönte“, weist auf den allgemeinen Begriff „Märtyrerin“ hin. Sie ist Patronin der Schatzgräber, der Lotterie, in Geldangelegenheiten, aber auch gegen Seuchen. „Hl. Corona – bitt für uns!“

  • 22.03.20
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