Ausgabe 4 / 25.01.2026

Beiträge zum Thema Ausgabe 4 / 25.01.2026

Pfarrleben

Blitzlichter
Pfarre Spielberg

Von Pausendorf bis in die Pfarrkirche Lind führte am 18. Jänner die Sebastiani-Prozession. Sie fand zum 313. Mal statt und erinnert an die Pest, die im 18. Jahrhundert im Aichfeld wütete. Heute ist die Prozession ebenso ein Dank- und Bittgang für die Anliegen der Dorfgemeinschaft Pausendorf.

  • 22.01.26
Pfarrleben

Blitzlichter
Pfarre Straden

DIETERSDORF. Erstmals nach 36 Jahren wurde in Dietersdorf, Pfarre Straden, mit einem Bischof Messe gefeiert. Weihbischof Johannes Freitag zelebrierte mit Pfarrer Johannes Lang die Messe in der Dorfkirche. Die Predigt über die Würde jedes Menschen, das Füreinander-Dasein und das Licht Gottes berührte viele Mitfeiernde.

  • 22.01.26
Pfarrleben

Blitzlichter
Pfarre Graz-Andritz

Im Miteinander von ehrenamtlichen Kräften und öffentlichen Einrichtungen liege die Möglichkeit, soziale Standards abzusichern und ein weiteres Abrutschen von Menschen in die Armut zu verhindern, besonders in Zeiten beschränkter Finanzmittel in Ländern und Gemeinden. Dies betonte am 14. Jänner die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr bei einem weiteren KAB+Nachmittagsdialog im Andritzer Bezirksamt. Mehr denn je gelte es, auf die Sorgen und Nöte der Menschen hinzuschauen und entsprechend zu handeln.

  • 22.01.26
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Landesberufsschule 1 Graz

Die Schulgemeinschaft der LBS 1 Graz nahm sich Zeit für Achtsamkeit und gelebte Nächstenliebe: Leere Kartons wurden mit Dingen des täglichen Gebrauchs befüllt und dem VinziDorf für die Bewohner übergeben. Danke an die Lehrlinge für ihr großartiges Engagement.

  • 22.01.26
Pfarrleben

Im Blickpunkt
Pfarre Anger

„Du bist nicht allein.“ Dieses Gefühl schenken derzeit die FirmkandidatInnen den Menschen in der Pfarrkirche. Als lebensgroße Figuren mit ihren Gesichts-Fotos begrüßen sie in der Kirche. Jeder Besucher ist eingeladen, sich dazuzustellen oder daneben zu setzen. So wird auch den Jugendlichen gezeigt: Du bist nicht allein.

  • 22.01.26
Menschen & Meinungen

Steirerin mit Herz
Maria Umdasch-Resch

Sie wohnt „ums Eck“ vom Himmelshafen und ist dort mehrmals pro Woche für andere da. In der Grazer Obdachlosen-Einrichtung hilf Maria Umdasch-Resch mit, wo immer sie gebraucht wird: Himmelshafen-BewohnerInnen begleitet sie bei Arztbesuchen und in Fragen der Lebensplanung. Hauptamtliche MitarbeiterInnen unterstützt sie beratend bei Arbeitsabläufen und im Kontakt mit Ämtern. Wen immer sie gerade unterstützt: Stets ist die pensionierte Diplom-Sozialarbeiterin freundlich und hat viel Geduld. Vor...

  • 22.01.26
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Sonja Monitzer, Engagementförderin

Sonja Monitzer ist seit November 2025 Engagementförderin im SR Graz‑Südwest – eine Aufgabe, die sie mit Begeisterung erfüllt. „Gemeinsam entdecken wir, wo Engagement Freude schenkt und Gemeinschaft wachsen kann“, sagt die 32‑Jährige. Ihr Herzensanliegen ist es, Ehrenamtliche zu stärken und Kirche als lebendigen Ort des Miteinanders zu gestalten. Aufgewachsen ist Sonja in Osttirol auf einem Bergbauernhof auf 1495 Metern Seehöhe. Der Vater ist auch Bürgermeister und – wie schon der Großvater –...

  • 22.01.26
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht
Sprache hat Wirkung

In den ersten beiden Wochen dieses Jahres wurden in Österreich bereits zwei junge Frauen ermordet. Was die Fälle verbindet? Der Täter war kein Fremder, sondern ein Lebens- oder Sexualpartner. Bei solchen Nachrichten überkommt mich ein Gefühl der Machtlosigkeit: Was könnte ich als Einzelperson überhaupt tun, damit in Beziehungen weniger Gewalt geschieht? Als ich meine Ratlosigkeit auf einer Social-Media-Plattform teilte, bekam ich einen klugen Gedanken zurück: Wir alle können uns darum mühen,...

  • 22.01.26
Kommentare & Blogs

Positionen - Karl Veitschegger
Gott inkognito

Eine ältere Dame betritt das Studio der TV-Sendung „Bares für Rares“ mit einem wunderschönen Ring. Diesen Ring, erzählt sie, habe ihre Tante in den 30er-Jahren von ihrem Geliebten erhalten. Der Mann war verheiratet und Jude. Unter dem Nazi-Regime drohte ihm und seiner Familie grausame Vernichtung. Die Geliebte versuchte, dem Geliebten und seiner Familie über einen bekannten SS-Mann zur Flucht zu verhelfen. Der SS-Mann war dazu bereit, verlangte aber als Gegenleistung, dass sie ihm sexuell zu...

  • 22.01.26
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Saskia Löser
Das Wort im Mittelpunkt

Was ist was? Wortgottesdienst und Wort-Gottes-Feier Der Wortgottesdienst ist ein Teil der hl. Messe mit ein oder zwei Lesungen (Altes und Neues Testament außer Evangelien), Antwortpsalm nach der ersten Lesung, Ruf vor dem Evangelium (Halleluja bzw. in der Fastenzeit ein anderer Ruf), Evangelium, (Homilie, Glaubensbekenntnis) und den Fürbitten. An diesen Teil der hl. Messe schließt sich die Eucharistiefeier an. Die Tische des Wortes und des Brotes sind gedeckt, Christus ist real präsent im Wort...

  • 22.01.26
Kunst & Kultur

Fleischlos gewinnt

Gewinnspiel auf Instagram. NutzerInnen von Instagram aufgepasst: Die Aktion „Gerecht leben Fleisch fasten“ veranstaltet auf der Social-Media-Plattform Instagram ein Gewinnspiel mit tollen Preisen: Poste ein Foto deines fleischlosen Lieblingsessens inklusive Rezept (Zutaten, Mengenangaben und Zubereitung) und füge die Instagram-Seite gerecht- lebenfleischfasten als Collab-Partner hinzu. Nur so wird dein Rezept in die Wertung aufgenommen. Das Rezept mit den meisten „Gefällt-mir“-Angaben gewinnt....

  • 22.01.26
Kommentare & Blogs

Mutworte - Christa Carina Kokol
Achtung, Hundstrümmerl!

Ist jeder Mensch ersetzbar? Ja, in meinen Funktionen, in dem, was ich tue. Nicht aber im Wie. Denn was wäre an Gutem nicht in der Welt, wenn es mich nicht gäbe? Als Mensch bin ich nicht ersetzbar wie ein Pflasterstein, sondern einzigartiges und daher notwendiges „Puzzleteil“. Unser persönliches Leben ist wie ein unvollständiges Mosaik, mit farbenprächtig hellen Steinen, aber auch dunklen und schweren. Alle gehören dazu. Und es ist eine tiefe menschliche Erfahrung, dass gerade dunkle Steine, die...

  • 22.01.26
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Hoffnung verbindet

Haus im Ennstal. Ein Abend voller Klang und Zuversicht. In einen Ort der Hoffnung und des Miteinanders verwandelte sich am 9. Jänner die Pfarrkirche Haus. Bereits zum dritten Mal fand die Benefizveranstaltung zugunsten der Kinder- und Jugendarbeit des St.-Jakobus-Vikariats für hebräischsprachige KatholikInnen in Israel statt. Rund 400 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung des Seelsorgeraums Oberes Ennstal und erlebten einen Abend, der Herz und Seele berührte. Pfarrer Andreas Lechner...

  • 22.01.26
Bewusst leben & Alltag
LIMA – das Trainingsprogramm für SeniorInnen – beinhaltet die vier Säulen Bewegung, Gedächtnis, Alltags-kompetenz und Lebenssinn. | Foto: Marinka
2 Bilder

Familie - LIMA
De Rjän Neris Tbaldvo Rbei

Lust auf mehr Lebensqualität im Alter? EswarEinN Eujahrsfun keLeiSe Undklar, der Du rchDie lUft tanzt ei mJunge nJAhr.“ Nein, hier wurde nichts falsch abgedruckt. Das ist ein Auszug einer LIMA-Einheit. LIMA steht für Lebensqualität im Alter und bietet unterschiedlichste Anreize für Körper, Geist und Gehirn. Bevor so ein Text gelesen wird, haben sich die Teilnehmenden einer LIMA-Gruppe meist schon mit einem (Sitz-)Tanz aufgewärmt und Körper und Geist aktiviert. Hier kommen im Rhythmus der Musik...

  • 22.01.26
Bewusst leben & Alltag

Steirischer Kochtopf
Krautstrudel

Strudelteig, 500 g Weißkraut, 100 g Speck, 100 g Zwiebeln, Salz, Kümmel, Pfeffer, 1 EL Zucker, Fett, Öl. Zwiebeln und würfelig geschnittenen Speck in heißem Fett goldbraun rösten. Den Zucker einstreuen und kurz kara-mellisieren lassen. Das fein geschnittene, gewürzte Kraut zugeben und alles gemeinsam kurz dünsten. Die Masse vom Herd nehmen, etwas auskühlen lassen und gleichmäßig auf dem ausgezogenen Strudelteig verteilen. Den Strudel vorsichtig zusammenrollen, mit Öl beträufeln und im Rohr ca....

  • 22.01.26
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Göttliche Liturgie

Unterstützt vom Chrysostomus-Chor St. Martin/Graz feiert Rektor Martin Schmiedbauer (r.) regelmäßig in steirischen Kirchen katholische Gottesdienste im ostkirchlichen Ritus. Zuletzt war er am Sonntag, 18. Jänner, in der Pfarrkirche Obdach zu Gast (Bild). Die Gottesdienste der orthodoxen Tradition werden „Göttliche Liturgie“ genannt, da sie besonders durch ihre Sinnlichkeit, den Gesang und die Symbolik für die Mitfeiernden das Göttliche erfahrbar machen wollen. Daher ist die Feier geprägt von...

  • 22.01.26
Texte zum Sonntag

3. Sonntag im Jahreskreis | 25. Jänner 2026
Passende Gesänge

Gotteslob: 163/7: Herr Jesus, du rufst die Menschen 275: Selig, wem Christus auf dem Weg begegnet 365: Meine Hoffnung und meine Freude 381: Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus 448: Herr, gib uns Mut zum Hören 450: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht 451: Komm, Herr, segne uns 456: Herr, du bist mein Leben 477: Gott ruft sein Volk zusammen 481: Sonne der Gerechtigkeit (1., 3., 6., 7. Str.) 485: O Jesu Christe, wahres Licht 487: Nun singe Lob, du Christenheit 856: Du bist das Licht der Welt...

  • 22.01.26
Texte zum Sonntag

3. Sonntag im Jahreskreis | 25. Jänner 2026
Kommentar

BIBEL & LEBEN Die Kirche nicht im Dorf lassen Am Land sei es noch besser. Dies hört man oft, wenn es um eine Bestandsaufnahme des kirchlichen Lebens geht. Während im urbanen Raum die Glaubenspraxis einem starken Wandel unterworfen ist, werden in dörflichen Milieus traditionelle Formen weitergepflegt, und der Jahreslauf ist geprägt von kirchlichen Bräuchen. Und wir investieren viel, um diesen „Noch“-Zustand zu prolongieren. Jesus verfolgt eine andere Strategie. Er verlässt das beschauliche Dorf...

  • 22.01.26
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Kommt, lasst euch stärken!

Die Liturgie für den Weltgebetstag der Frauen 2026 kommt aus dem westafrikanischen Nigeria. Er wird am 6. März rund um den Globus gefeiert und trägt den Titel: „Kommt – Lasst euch stärken!“. Mit vielen Gestaltungsideen und Informationen hat das steirische Vorbereitungsteam mit (v. l.) Barbara Laller, Marianne Konrad, Michaela Legenstein, Veronika Zimmermann und Eva Tomaschek das Thema für die Arbeit in den Pfarren aufbereitet. Der Weltgebetstag 2026 lädt ein, die Stärke und Widerstandsfähigkeit...

  • 22.01.26
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Still im Unterricht

HTL Zeltweg. Workshop zum Thema Hospizbegleitung. Der Klassenraum der 3. Klasse an der HTL Zeltweg sah am 15. Jänner anders aus als sonst. Die Schülerinnen und Schüler saßen im Kreis. Es war still. In der Mitte lagen Karten mit Worten wie „Leben“ und „Abschied“ sowie eine Kerze. Der Unterricht hatte begonnen – und fühlte sich doch ganz anders an. Im Rahmen des Projekts „Hospiz macht Schule“ des Hospizvereins Steiermark waren zwei Hospizbegleiterinnen zu Gast. Sie erzählten von ihrer Arbeit, von...

  • 22.01.26
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Zeichen gegen Gewalt

Ein Kerzengedenken am Grazer Hauptplatz. Zwei Wochen 2026. Zwei tote Frauen. Am Donnerstag, 15. Jänner, setzten viele Menschen am Grazer Hauptplatz bei einem Kerzengedenken ein Zeichen gegen Gewalt. „Es gibt Gewaltschutzzentren, Frauen-häuser, Krisenwohnungen, Beratungsstellen, Notrufnummern, Unterstützung für Frauen und Kinder – und auch für Männer, um Gewalt gar nicht erst entstehen zu lassen. Das ist wichtig und richtig und rettet Leben. Aber wir müssen ehrlich sein: All das greift oft erst...

  • 22.01.26
Kirche hier und anderswo
Bei der Verleihung des kirchlichen Umweltpreises am 16. Jänner in St. Pölten ging auch die Katholische Kirche Steiermark nicht leer aus: Neben der Pfarre Gratkorn und der Stadtkirche Graz waren auch Stift Rein und die Abtei Seckau unter den PreisträgerInnen. | Foto: schoepfung.at/Schönlaub (2)
3 Bilder

Kirche Österreich
Ausgezeichnet

In St. Pölten wurde am 16. Jänner der kirchliche Umweltpreis verliehen. Auch einige steirische Projekte erhielten eine Auszeichnung. Neues kreatives Denken und Handeln“ unterstütze der kirchliche Umweltpreis, lobte die neue evangelische Bischöfin Cornelia Richter am Freitag, 16. Jänner, bei der Preisverleihung in St. Pölten. Insgesamt wurden zwölf Hauptpreise an evangelische und katholische Pfarren sowie an Ordenseinrichtungen verliehen; darüber hinaus gab es 25 Anerkennungspreise. Der...

  • 22.01.26
Menschen & Meinungen

Postkasten
Gläubige Profis

Zu „Neues Generalvikariat“, Nr. 3 Generalvikare haben meine 25 Jahre als Angestellter der Diözese stark geprägt. Sie waren nicht nur meine direkten Vorgesetzten, sondern machten mir bewusst, dass Kirche auch eine Organisation ist, die fachliche Expertise, professionelles Management und menschliche Leitung braucht. Das Zweite Vatikanische Konzil spricht von der doppelten Gestalt von Kirche, der geistlichen und der soziologischen, die unverbunden und ungetrennt zusammenwirken (Lumen Gentium 8)....

  • 22.01.26
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