Kirche Österreich
Ausgezeichnet
- Bei der Verleihung des kirchlichen Umweltpreises am 16. Jänner in St. Pölten ging auch die Katholische Kirche Steiermark nicht leer aus: Neben der Pfarre Gratkorn und der Stadtkirche Graz waren auch Stift Rein und die Abtei Seckau unter den PreisträgerInnen.
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In St. Pölten wurde am 16. Jänner der kirchliche Umweltpreis verliehen. Auch einige steirische Projekte erhielten eine Auszeichnung.
Neues kreatives Denken und Handeln“ unterstütze der kirchliche Umweltpreis, lobte die neue evangelische Bischöfin Cornelia Richter am Freitag, 16. Jänner, bei der Preisverleihung in St. Pölten. Insgesamt wurden zwölf Hauptpreise an evangelische und katholische Pfarren sowie an Ordenseinrichtungen verliehen; darüber hinaus gab es 25 Anerkennungspreise.
Der kirchliche Umweltpreis zeige, so der St. Pöltener Bischof Alois Schwarz, „wie viel Hoffnung und Tatkraft in unseren Pfarren, Orden und kirchlichen Einrichtungen steckt“. Es brauche möglichst viele Menschen, „die sich trauen, anders zu denken, neue Wege auszuprobieren, die Dinge anders zu machen als bisher“, ergänzte Bischöfin Richter.
Einreichungen nahezu verdreifacht. Der kirchliche Umweltpreis wurde dieses Mal in den beiden Kategorien Mobilität und Biodiversität vergeben. Mit 37 Einreichungen verzeichnete er nahezu eine Verdreifachung gegenüber der letzten Ausschreibung 2023, wie Markus Gerhartinger, Sprecher der kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs, sagte.
In der Kategorie „Mobilität“ wurden das Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt für die Ökologisierung des eigenen Fuhrparks, die Pfarre Gratkorn in der Steiermark für die Förderung sanfter Mobilität und die katholische Stadtkirche Graz u. a. für ein Fastenkabarett und einen spirituellen Fastenpfad ausgezeichnet; weiters auch das Ordensklinikum Linz und die evangelische Pfarrgemeinde Mödling für ihr jeweiliges Mobilitätsmanagement.
In der Kategorie „Biodiversität“ gingen die Hauptpreise an die Gemeinschaft Ancillae Domini für ihre Blühwiesen rund um ihren Kloster-Vierkanthof, das Katholische Bildungswerk Tirol und das Freiwilligenzentrum Innsbruck-Land für die Einrichtung von Saatgutbibliotheken, sowie an die steirische Pfarre Dechantskirchen dafür, dass sie seit 25 Jahren den pastoralen Schwerpunkt „Ökologie und Nachhaltigkeit“ umsetzt. Weitere Hauptpreisträger waren das Stiftsgymnasium Stams für das Projekt „Schulgarten“, das Zisterzienserstift Rein für seinen „Wilden Barockgarten“, die Benediktinerabtei Seckau für ihre naturnahe Waldwirtschaft im Klosterwald und der St. Barbara-Friedhof in Linz.
Politiker würdigen Vorbilder. Die ausgezeichneten Projekte sind in einer Broschüre dokumentiert, in der u. a. auch die Politik die Bedeutung des Umweltpreises bzw. der damit einhergehenden Initiativen würdigt. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig: „Alle eingereichten Projekte sind beeindruckend. Sie sind Vorbilder dafür, wie sehr soziales Miteinander und Biodiversitätsschutz verknüpft sind.“ Infrastrukturminister Peter Hanke sei es wichtig, „Mobilität als Verbinder zu sehen“. Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit müssten zusammengedacht werden.
Kirchlicher Umweltpreis
Der Preis wird von den kath. und evang. Umweltbeauftragten gemeinsam mit den Ordensgemeinschaften und der Fachstelle „Überdiözesane Umweltarbeit der kath. Kirche in Österreich“ vergeben.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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