Kirche Steiermark
Hoffnung verbindet
- Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene musizierten für ein begeistertes Publikum und für die hebräischsprachige Gemeinde in Jerusalem. Die Spenden der Benefizveranstaltung kommen der Jugend des St.-Jakobus-Vikariats zugute.
- Foto: Griesebner
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Haus im Ennstal. Ein Abend voller Klang und Zuversicht.
In einen Ort der Hoffnung und des Miteinanders verwandelte sich am 9. Jänner die Pfarrkirche Haus. Bereits zum dritten Mal fand die Benefizveranstaltung zugunsten der Kinder- und Jugendarbeit des St.-Jakobus-Vikariats für hebräischsprachige KatholikInnen in Israel statt. Rund 400 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung des Seelsorgeraums Oberes Ennstal und erlebten einen Abend, der Herz und Seele berührte.
Pfarrer Andreas Lechner begrüßte mit einem besonderen Hoffnungsgruß: „Nächstes Jahr in Jerusalem“ – ein Gruß, der in der Diaspora lebende Juden seit Jahrhunderten begleitet und an diesem Abend Brücken zwischen Kulturen und Kontinenten schlug.
Viele gestalteten mit: der Chor Herzklang, der Volkshochschulchor Schladming, die Chorgemeinschaft St. Nikolai, der Shalomchor, der Chor zeit.los, die Gruppe z’schad für dahoam, die SolistInnen Isabella Kitzer, Lorenz Geissler, Roland Gyger u. a. m. Ihre Stimmen vereinten sich zu einem Klang-Teppich, der Hoffnung und Freude ausstrahlte.
Besonders berührend waren die Hoffnungsgeschichten der Kinder der Volksschule Schladming – vorgetragen von Karin Noiges –, die mit einfachen, ehrlichen Worten zeigten, wie stark die Kraft der Hoffnung schon in jungen Herzen lebt.
Pater Piotr Zelazko aus Israel bedankte sich in deutscher Sprache für die Unterstützung – ein beeindruckender Moment, der Verbundenheit spürbar machte.
Dieser Abend hat gezeigt: Hoffnung kennt keine Grenzen. Sie verbindet Menschen über Sprachen, Kulturen und Kontinente hinweg.
Hannes Stickler
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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