Ausgabe 14 / 05.04.2026

Beiträge zum Thema Ausgabe 14 / 05.04.2026

Menschen & Meinungen

Postkasten
Ein dickes Lob!

Ich möchte der ganzen Truppe der „Passionsspiele Feldkirchen“, vor und hinter dem Vorhang, ein „dickes Lob“ aussprechen – ihr seid großartig! Und die „Zwischen-Dialoge“ sind auch berührend/bewegend, so wie das ganze Spiel und Jesu Leben, Sterben und Auferstehen. Grete Neubauer, Ragnitz

  • 01.04.26
Menschen & Meinungen

Postkasten
Karfreitag als Feiertag

Wenn es die katholische Kirche zum Thema „Einheit der Christen“ ernst meint, könnte sie auf einen Feiertag im Jahr verzichten – z. B. auf den Pfingstmontag – und die evangelische Kirche dabei unterstützen, dass diese wieder den Karfreitag als Feiertag zurückbekommt. Die Zustimmung der Politik wäre wahrscheinlicher. Gottfried Konrad, Gnas

  • 01.04.26
Menschen & Meinungen

Auferstanden nach Gesichtslähmung

Vor Ostern hatte ich eine Herzattacke. Eine Folge davon war eine starke halbseitige Gesichtslähmung. Ich konnte nicht mehr reden, nicht schlucken, weder kauen noch den Speichel im Mund halten. Meine Lebensfreude war an einem Tiefpunkt angelangt. Und dann geschah für mich ein kleines Wunder: In der Münzgrabenkirche sprach mich eine erfahrene Logopädin an und bot mir Unterstützung. Ich war zunächst skeptisch, die Übungen, die sie mir empfahl, kamen mir komisch vor. Sie gab mir z. B. eine...

  • 01.04.26
Menschen & Meinungen

Vorgestellt
Stefan Duscheck, Personalentwicklung

Seit April 2025 ist Stefan Duscheck in unserer Diözese Referent für Personalentwicklung – ab April 2026 erweitert er sein Aufgabenfeld als Referent für Innovation. Außerdem wird er als Lehrlingskoordinator das neue Lehrlingsprojekt (siehe S. 15) begleiten. Besonders schätzt er, „dass ich in meiner Arbeit sehe, was dadurch entsteht bzw. gelingt“ – und dass er Projekte gestalten kann, die einen „Mehrwert für die Organisation und für die Menschen schaffen“. Aufgewachsen in Wien und...

  • 01.04.26
Menschen & Meinungen

Steirer mit Herz
Otto Preininger

„Jeder Tag ist wunderschön“, sagt Otto – wenngleich: Da gibt es Tage, die noch schöner sind. Ein solcher war für Otto Preininger der 5. Juli 2023. Der damals 54-Jährige wird von der Direktorin des Bischöflichen Gymnasiums in Graz zum Jahresabschlussgottesdienst in die Basilika Mariatrost eingeladen. Im Kirchenraum schenken ihm hunderte SchülerInnen tosenden Applaus und halten Schilder hoch, auf denen „Danke, Otto!“ steht. Die Abschlussklassen hatten einen Sozialpreis ins Leben gerufen und Otto...

  • 01.04.26
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - Anna Maria Steiner, Redakteurin
Oster-Ohren

Man steht früh auf, macht Frühstück und will beim Kaffeetrinken Musikhören, um wach zu werden. Doch mit dem Einschalten des Radios kommt ein mulmiges Gefühl. Vielleicht kennen auch Sie den Moment, wenn die Ohren sagen: Die Welt, sie ist ein Trümmerhaufen. „Was tun?“, frage ich mich: Weghören? Ausschalten, um einem drohenden Stimmungs-tief zu entkommen? Oder die schlechten Nachrichten vernehmen? Ich schalte ab – sowohl das Rundfunkempfangsgerät als auch gedanklich – und begebe mich auf eine...

  • 01.04.26
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Br. Thomas Hessler OSB
Anfangen und Aufhören

Ostern – ein neuer Anfang? Ostern ist für mich die Kunst, gemeinsam einen neuen Anfang zu wagen. Es gibt diese Situationen – im Betrieb, im Freundeskreis, der Kirche oder im Sportverein: „Mit dem oder der, oder aber auch mit mir selbst ist nichts anzufangen.“ Ich denke mir: Man kann nichts anfangen, wenn man nicht aufgehört hat. Aufhören und anfangen hängen eng miteinander zusammen. Wenn es zu Ostern um einen neuen Anfang geht, ist es wichtig, in der Woche davor – also jetzt in der Karwoche –...

  • 01.04.26
Kommentare & Blogs

Positionen - Christian Teissl
Jahr für Jahr

„Komm abends in den österlichen Garten,/ sieh blühend die Magnolie stehn,/ ihr Rosa ist noch ungewiß, wie ein Erwarten,/ durch das errötend ängstliche Gedanken gehn.“ An diese Verse des Grazer Dichters Rudolf Stibill muss ich jedes Jahr denken, wenn die Magnolienbäume erblühen. Ihre Blütezeit ist kurz, ihre Blütenpracht schnell dahin. Das Gedicht findet dafür ein stimmiges Bild: „Fast meinst du, leise unter sie getreten,/ es sei ein Flug von Vögeln, seltsam scheu und leicht,/ der schwirrend...

  • 01.04.26
Kommentare & Blogs

Mutworte - Christa Carina Kokol
Dornenblüten

Die Vorbereitung auf Ostern begann in meiner Kindheit mit einer gezeichneten Dornenkrone. Doch dann fing es erst richtig an: Wenn ich etwas Gutes geteilt, meiner Oma geholfen, eine Biene gerettet, mich für Fehler entschuldigt oder die kranke Nachbarin besucht habe … , durfte ich aus den Dornen bunte Blumen malen. Es fühlt sich befreiend an, wenn aus schmerzhaften Stacheln ein fröhlich-heilsamer Blütenkranz ersteht. Auch durch mich und meine Entscheidungen. „Jesus ist Gottes JA zu den Menschen.“...

  • 01.04.26
Bewusst leben & Alltag
Vögel singen, Pflanzen treiben aus, Düfte und Farben kehren zurück. Es ist Frühling. | Foto: pixabay
2 Bilder

Familie
Werden und Wachsen

Dem Frühling mit allen Sinnen begegnen. Neues Leben in der Natur ermöglicht Staunen, denn die ersten Frühlingsboten zeigen sich meistens um die Osterzeit. Es gilt sensibel zu werden für Veränderungen in der Natur. Bäume und Pflanzen, die den ganzen Winter wie tot und abgestorben ausgesehen haben, bekommen kleine grüne Triebe und Blätter. Kann nun das Werden und Wachsen erwartet werden? Wer in der Winterzeit die Hoffnung aufgegeben hat, wird im Frühling staunen. Wir freuen uns über das...

  • 01.04.26
Bewusst leben & Alltag

Steirischer Kochtopf
Aufstriche

Eiaufstrich: 2 hartgekochte Eier, 12 dag Salatgurke, Gartenkresse, 10 dag Topfen, 5 dag Sauerrahm, 1 TL scharfer Senf, Salz, Pfeffer. Gurke schälen, längs halbieren, Kerne samt weichem Fruchtfleisch entfernen, Gurkenhälften fein würfeln. Eier in kl. Würfel schneiden, mit Topfen, Rahm und Senf verrühren, Gurke und Kresse untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Aufstrich mit Geselchtem: 20 dag Topfen, 5 dag Butter, 1 EL Schlagobers, frisch geriebener Kren, 10 dag Geselchtes, Salz, frisch...

  • 01.04.26
Texte zum Sonntag

Kommentar - Bibel und Leben

Ein Wettlauf gegen den Tod Wir kennen Situationen, in denen mit hektischer Betriebsamkeit um das Leben eines Menschen gerungen wird – sei es im Operations­saal eines Spitals oder an einer Unfallstelle. Geht dieser Kampf trotz aller Anstrengungen verloren, dann stellt sich meist eine betretene, resignierte Ruhe ein, verbunden mit der ganzen Bandbreite an Gefühlen, die einen tonnenschwer zu Boden sinken lassen. Es gilt, die Unerbittlichkeit des Todes zu akzeptieren. Am Ostermorgen ist das...

  • 01.04.26
Texte zum Sonntag

Ostersonntag | 5. April 2026
Passende Gesänge

Gotteslob: 318: Christ ist erstanden 320: Victimae paschali laudes 322: Halleluja (Strophen 1, 3, 4) 324: Vom Tode heut erstanden ist 328: Gelobt sei Gott im höchsten Thron 631/1:   Singt, ihr Christen (dazu die Ostersequenz aus dem Münchener Kantorale) 828: Der Heiland ist erstanden 836: Surrexit Christus hodie 838/1:   Christ ist erstanden (Kanon).

  • 01.04.26
Texte zum Sonntag

Ostersonntag | 5. April 2026
Meditation

Flügel gegen Schwerkraft Am Karfreitag musste der Leichnam Jesu eilig bestattet werden, weil mit dem Abend dieses Tages nach jüdischem Brauch schon die Ruhe des darauffolgenden Sabbats begann. Am Sabbat waren Begräbnisse nicht erlaubt. Während das Johannesevangelium erzählt (Joh 19,38–41), dass der tote Leib des Herrn von Josef aus Arimathäa und Nikodemus mit wohlriechenden Salben geehrt und mit Leinenbinden umhüllt ins Grab gelegt wurde, kommt in den Evangelien des Markus und des Lukas die...

  • 01.04.26
Glaube & Spiritualität

Ostern
Ostergruß

Ich wünsche uns Osteraugen, die im Tod bis zum Leben, in der Schuld bis zur Vergebung, in der Trennung bis zur Einheit, in den Wunden bis zur Herrlichkeit, im Menschen bis zu Gott, in Gott bis zum Menschen, im Ich bis zum Du zu sehen vermögen. Bischof Klaus Hemmerle Ostergruß 1993

  • 01.04.26
Kunst & Kultur

Worte, die Frieden stiften

Seit jeher beschäftigen sich Menschen mit der Frage, wie Gewalt und Unrecht einem friedlichen Miteinander weichen können – besonders in Zeiten der Krise. Auch die Bibel bildet keine Ausnahme: Sie sammelt zahlreiche Texte, die von Streit, Neid und Zwietracht erzählen und die Notwendigkeit von Vergebung und Versöhnung betonen. Der Priester und Bibelwissenschafter Franz Troyer erzählt 26 biblische Geschichten, in denen Menschen Wege zum Frieden finden – etwa Josef, der seinen Brüdern vergibt,...

  • 01.04.26
Kunst & Kultur

Kirche Steiermark
Sonne, Mond, Sterne

Für besonderes Engagement gibt es einen „Franziskus“. Im Rahmen des Jungschar- und Jugendforums am 2. Oktober 2026 wird unter dem Motto „Sonne, Mond & Sterne“ erstmals der „Franziskus“, eine neue diözesane Auszeichnung für besonderes Engagement in der Kinder- & Jugendpastoral, durch Bischof Wilhelm Krautwaschl vergeben. Gesucht werden engagierte Menschen aus Pfarren und Seelsorgeräumen mit großem Herz für Kinder und Jugendliche. Vorschläge können bis 1. Mai 2026 per E-Mail eingereicht werden:...

  • 01.04.26
Kirche hier und anderswo

Kirche Steiermark
Ausbildung mit Sinn

Lehrstellen in der Katholischen Kirche Steiermark. Ab Herbst 2026 öffnet die Katholische Kirche Steiermark ihre Türen für junge Menschen, die ihren beruflichen Weg beginnen möchten: Mit fünf Lehrlingen startet ein Projekt, das mehr sein will als eine Ausbildung, erklärt Stefan Duscheck, diözesaner Lehrlingskoordinator. Unter dem Titel „Holy Moly – mehr als du glaubst“ soll eine Kampagne, besonders auf den von jungen Menschen genutzten Online-Plattformen wie Instagram oder Facebook, potenzielle...

  • 01.04.26
Serien
Foto: Abeer Al-Nuaimi/Pexels
3 Bilder

SinnVoll | Teil 1
Berufung – was ist das?

Eine Serie zum Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 26. April. Eine Hinführung zu einem vielfältigen Begriff. Musik ist ihre Berufung.“ Oder: „Die Schule ist seine Berufung.“ So sagen wir manchmal. Und wir meinen damit, dass jemand seinen Beruf mit Leib und Seele ausübt, mit ganzem Herzen bei der Sache ist, wenn er musiziert, unterrichtet, usw. Gott beruft. Wenn wir in der Kirche von Berufung sprechen, dann kommt noch etwas Weiteres ins Spiel. Besser: jemand Weiterer. Wir meinen dann, dass...

  • 01.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Eine Welt

„Die Frage ist nicht, ob Frauen qualifiziert sind, sondern was sie auf dem Weg in Führungspositionen behindert.“ Am 20. März machte das neu gegründete Netzwerk Frauen.Führen.Kirche auf strukturelle Benachteiligung von Frauen in Gesellschaft und Kirche aufmerksam. Ziel sei es, Frauen in Leitungsfunktionen sichtbar zu machen, zu vernetzen und zu stärken, so die Initiatorinnen (v. l.) Regina Petrik (Kath. Aktion Österr.), Maria Habersack (Vereinigung von Ordensschulen Österrreichs) und Gabriele...

  • 01.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Einzug verboten

Palmsonntag in Jerusalem. Hin und Her um den Zutritt zu den Heiligen Stätten. Wenn einem Bischof und seinem „Kirchendiener“ der Zugang zu einer ihrer heiligsten Stätten verwehrt wird, erhitzt das nicht nur katholische Gemüter. So geschehen am 29. März, als Kardinal Pierbattista Pizzaballa und sein Kustos Francesco Ielpo in Jerusalem am Weg zur Grabeskirche von der israelischen Polizei „angehalten und zur Umkehr gezwungen“ worden waren. Ihr Zutrittsverbot begründete die israelische Polizei mit...

  • 01.04.26
Kirche hier und anderswo

Passionsspiele
100 Jahre Passion in St. Margarethen

Das englische Wort „Passion“ bedeutet „Leidenschaft“, „Eifer“ und „Begeisterung“. All das bringen auch jene mit, die heuer zum 100-Jahr-Jubiläum der Passionsspiele in St. Margarethen das Leiden Christi darstellen. Die 300 LaiendarstellerInnen und ihre 100 HelfeInnen kommen selbst aus der 2700 EinwohnerInnen zählenden Marktgemeinde im Burgenland und gehören unterschiedlichsten Berufs- und Altersgruppen an. Der Reingewinn ihres ehrenamtlichen Schauspiels kommt gemeinnützigen und karitativen...

  • 01.04.26
Kirche hier und anderswo

Judendum
Pessach Sameach!

Kein Ostern ohne „Pessach“: Laut biblischer Erzählung erlitt Jesus den Kreuzestod während oder kurz vor dem jüdischen Pessachfest. Es ist eines der drei höchsten Feste im Judentum und wird in Rückbesinnung auf den Auszug aus Ägypten begangen. „Pessach Sameach! – Fröhliches Pessach!“ Glückwünsche zu den Feiertagen – heuer von 1. bis 9. April – sendete neben dem neuen Wiener Erzbischof Josef Grünwidl auch Kardinal Christoph Schönborn an Oberrabbiner Jaron Engelmayer und die Israelitische...

  • 01.04.26
Kirche hier und anderswo

Weltkirche
Wohlstand verpflichtet

Papst in Monaco. Im Staat mit der höchsten Dichte an Millionären predigte Leo XIV. Solidarität. Luxusautos, Traumstrände und Spielcasinos: Das alles bietet Monaco Menschen mit viel Geld. An der französischen Riviera war – wenn auch nur für neun Stunden – nun auch der Papst. Nach seiner ersten Auslandsreise in die wirtschaftlich viel schwächeren Länder Türkei und Libanon Ende 2025 vermag der Papstbesuch vom 28. März im reichen Zwergstaat verwundern. Laut Vatikan gibt es dafür aber gute Gründe....

  • 01.04.26
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