Familie
Werden und Wachsen
- Vögel singen, Pflanzen treiben aus, Düfte und Farben kehren zurück. Es ist Frühling.
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Dem Frühling mit allen Sinnen begegnen.
Neues Leben in der Natur ermöglicht Staunen, denn die ersten Frühlingsboten zeigen sich meistens um die Osterzeit. Es gilt sensibel zu werden für Veränderungen in der Natur. Bäume und Pflanzen, die den ganzen Winter wie tot und abgestorben ausgesehen haben, bekommen kleine grüne Triebe und Blätter. Kann
nun das Werden und Wachsen erwartet werden?
Wer in der Winterzeit die Hoffnung aufgegeben hat, wird im Frühling staunen. Wir freuen uns über das Zwitschern der Vögel, spüren die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut, kosten und schmecken die Würze der ersten Grünpflanzen, riechen den Duft der Sträucher und Blumen und können uns kaum sattsehen am Wunder der Natur.
Auch wir selbst können „kleine Auferstehungen“ ermöglichen, wenn wir:
Traurige in die Arme nehmen,
Entmutigten Zuspruch geben,
Probleme gemeinsam lösen,
in Frieden statt Streit miteinander leben,
uns selbst verzeihen,
ein Missgeschick in Ordnung bringen,
Traurige zum Lächeln bringen,
Kranken beistehen,
einander in schwierigen Zeiten unterstützen.
Aus: Familien feiern Feste, Familienreferat
Wer weiß es?
1) Wie alt kann ein Feldhase werden?
a) 2 Jahre
b) 12 Jahre
c) 42 Jahre
2) Welche Pflanze heißt auch Osterglocke?
a) gelbe Narzisse
b) rote Tulpe
c) lila Krokus
3) Wem erschien Jesus nach seiner Auferstehung als erstes?
a) Apostel Thomas
b) Maria Magdalena
c) Gottesmutter Maria
Für Sie gelesen
Der Platz in dir
Anna Maria Praßler
Tyrolia Verlag
Die abenteuerlustige Luisa sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl und will sich von ihren überfürsorglichen Eltern emanzipieren. Der stille Jona trauert um seine verstorbene Mutter. Die beiden treffen sich bei einem Ausflug zu einem Wallfahrtsort, befreunden sich und fassen einen geheimen Plan – auf der Suche nach dem „Platz in ihnen“. Für Mädchen und Burschen ab 12, ideal als Firmgeschenk.
Nachgedacht
Osterinsel
und Eierfärben
Woher hat die Osterinsel ihren Namen?
Der niederländische Entdecker Jakob Roggeveen betrat 1722 die Insel, die wir heute als Osterinsel kennen. Das war an einem Ostersonntag. Deshalb nannte er das Eiland „Osterinsel“. Bei den Einheimischen heißt sie „Rapa Nui“, das wird oft als „Großer Stein“ übersetzt. Sie liegt sehr abgelegen mitten im Pazifischen Ozean. Bis zur nächsten bewohnten Insel oder Küste sind es Tausende von Kilometern. Es gibt dort uralte, riesige Steinfiguren, die „Moai“. Sie sind so hoch wie ein Haus mit zwei Stockwerken und wiegen viele Tonnen. Experten wissen bis heute nicht genau, wie sie damals transportiert und aufgerichtet wurden. Sie gelten als Hauptattraktion der Insel.
Warum werden zu Ostern Eier gefärbt?
Jahr für Jahr bemalen und färben wir zu Ostern ganz selbstverständlich Eier. Doch woher kommt diese Tradition? Die Eier passen zu diesem christlichen Fest, da sie als Zeichen des endlosen Lebens gelten. Die Farben der bemalten Eier haben dabei eine eigene Symbolik. Während heute die Ostereier nach eigenem Schönheitsempfinden bemalt werden, hatte ihre Färbung vor Hunderten von Jahren noch eine Bedeutung. So bedeutete Grün beispielsweise Hoffnung, während Rot für Fruchtbarkeit und Orange für Kraft stand. Auch Muster hatten einen tieferen Sinn: Dreiecke repräsentierten die Dreifaltigkeit und Wellen das Wasser.
Deike
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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