Judendum
Pessach Sameach!

Am „Seder-Abend“, dem Vorabend des Pessach-Festes, läuten ungesäuerte Brote („Matzen“) und der „Seder-Teller“ mit speziellen Speisen das jüdische Fest ein.  | Foto: KNA/Oppitz
  • Am „Seder-Abend“, dem Vorabend des Pessach-Festes, läuten ungesäuerte Brote („Matzen“) und der „Seder-Teller“ mit speziellen Speisen das jüdische Fest ein.
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Kein Ostern ohne „Pessach“: Laut biblischer Erzählung erlitt Jesus den Kreuzestod während oder kurz vor dem jüdischen Pessachfest. Es ist eines der drei höchsten Feste im Judentum und wird in Rückbesinnung auf den Auszug aus Ägypten begangen.

„Pessach Sameach! – Fröhliches Pessach!“ Glückwünsche zu den Feiertagen – heuer von 1. bis 9. April – sendete neben dem neuen Wiener Erzbischof Josef Grünwidl auch Kardinal Christoph Schönborn an Oberrabbiner Jaron Engelmayer und die Israelitische Kultusgemeinde Wien. An Pessach werde wachgehalten, „was Gott an seinem Volk getan hat“, sagt der Kardinal. Gleichzeitig werde die „Sensibilität für das bewahrt, was den Menschen heute aufgegeben ist“.

Zum Fest gesellt sich heuer ein besonderes Gedenken: Am 8. April jährt sich die Neugründung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien nach dem Grauen der Shoah zum 80. Mal. Der 8. April 1946 stehe laut Kardinal „für einen Neubeginn, der alles andere als selbstverständlich war“. Das Datum verweise „auf die Kraft des Glaubens, auf den Mut der Überlebenden und auf die Entschlossenheit, Leben und Gemeinschaft neu aufzubauen“. Ein solches Erinnern bleibe nicht ohne Wirkung. „Es stärkt die Verantwortung in der Gegenwart und öffnet den Blick für das, was Zukunft möglich macht“.

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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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