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Gräber bepflanzen
- Heidekraut ist eine beliebte und pflegeleichte Wahl für Gräber, da es winterhart ist und den ganzen Herbst über Farbe bringt.
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Immergrüne Pflanzen als Grabbegleiter.
Oft ist die Bepflanzung der Gräber schon in die Jahre gekommen, und manchmal will man das Grab immer wieder frisch und neu machen. Hierzu ein paar Tipps:
Wenn man eine dauerhafte Grabbepflanzung haben möchte, setzt man am besten eine Basisbepflanzung. Immgergrüne Pflanzen wie Euonymus, Immergrün und Efeu bedecken das Erdgrab. Dazu baut man saisonale Bepflanzungen wie Zwiebelblumen ein.
Solange der Boden noch offen ist, werden Dichternarzissen, Traubenhyazinthen, Tulpen und Zierlauch in die Erde eingegraben. Die Faustregel ist: Die Zwiebel doppelt so tief einsetzen, wie sie selbst hoch ist. Organischen Dünger dazu – und nächstes Jahr blühen die Blumen herrlich leuchtend.
Auch Stiefmütterchen eignen sich für Gräber. Diese zweijährigen Pflanzen sind sehr ausdauernd. Wenn man dieses entzückende Blümchen jetzt setzt, ist es wichtig, organischen Dünger dazuzugeben. Nach dem Setzen gut angießen, damit sich Erde und Wurzel gut verbinden können. Auch an frostfreien Tagen im Winter, wenn es keinen Niederschlag gibt, sollten die Blümchen immer wieder ein wenig gegossen werden. Dann blühen die Stiefmütterchen bis Juni.
Eine rein saisonale Bepflanzung des Grabes ist ein bisschen aufwendiger – aber genauso wunderschön. Man setzt der Jahreszeit entsprechend. Jetzt gerade sind die Herbstzauberpflanzen sehr schön. Ihre bunte Laubfärbung entsteht durch die Pigmente Karotinoide (gelb, orange, rot) und Anthocyane (rot, violett, blau), während Grün verschwindet, wenn die Sonne weniger wird.
Ob dauerhafte oder saisonale Bepflanzung: Auch die Erde am Grab braucht eine Vorratsdüngung, entweder mit Schafwolle oder Hornspänen.
Angelika Ertl
Saisonale Grabbepflanzung
Eine schöne Pflanze für Gräber ist die Heuchera, das Purpurglöckchen. Es gibt sie in einer großen Vielfalt an Farben, wobei hauptsächlich die Blattfarben variieren. Viele Sorten weisen auch auffällige Muster auf.
Gräser wie kleinbleibendes Chinaschilf, Pfeifengräser, Frauenhaar- oder Federborstengras gehören auf jeden Fall zur Grabbepflanzung. Auch die Fette Henne ist eine schöne Herbstpflanze. Sie ist ausdauernd und wächst jedes Jahr wieder. Ein herrlicher Winterschmuck sind die Blüten, wenn man sie im Herbst nicht abschneidet. Auch die Bienen sind dankbar für jede Blüte. Erika, Skimmia und Scheinbeeren sind eine hübsche Winterbepflanzung.
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Ich freue mich auf eine Blütenpracht im Frühjahr. Was kann ich jetzt dafür tun?
Solange der Boden offen ist, kann man jetzt Zwiebelpflanzen setzen. Die Zwiebel doppelt so tief setzen, wie sie selbst hoch ist. Dazu kommt ein organischer Dünger oder ein wenig Schafwolle. Das ist biologischer Langzeitdünger, der langsam von der Zwiebel aufgenommen wird.
Große Zwiebeln wie Riesenzierlauch oder Allium werden einzeln gesetzt. Diese lila große Zwiebel blüht bis in den Juni hinein und wird bis zu einem Meter hoch. Eine imposante dekorative Pflanze!
Kleinere Zwiebeln kann man in einer Gruppierung setzen. Dazu nimmt man fünf bis zwanzig Zwiebeln und setzt sie in einer Gruppe in ein größeres Loch. Das sind zum Beispiel Traubenhyazinthe, der Winterling und die Krokusse.
Krokusse sind auch wunderschön in der Wiese. Dazu ein Tipp: Es schaut natürlich aus, wenn man die Zwiebeln einfach auf die Wiese wirft und sie dann dort einsetzt, wo sie gelandet sind. Wichtig für das nächste Jahr: Warten Sie mit dem ersten Rasenmähen im Frühjahr, bis das Krokuslaub vollständig verwelkt ist. Dann können sich die Krokusse durch Selbstaussaat vermehren.
Autor:SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT |
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