Apropos Garten
Bäume und Stauden

Wer seinen eigenen Garten anlegen und gestalten will, sollte in Zukunft auf Gehölze setzen, die winterhart sind und gleichzeitig mit Trockenheit und Hitze gut umgehen können. | Foto: Adobe Stock/AngieC
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Klimawandel: Diese Pflanzen haben Zukunft

Dass der Klimawandel mittlerweile auch in unseren Breiten deutlich spürbar ist, merken seit einigen Jahren ganz besonders Gartenbesitzer. Immer früher beginnt die Blüte verschiedener Pflanzen im Frühjahr, und auch das Thema Bewässerung wird gerade während Hitzeperioden wie im vergangenen Sommer zunehmend herausfordernd. Das erlebt auch das Ehepaar Hübner: Bereits früh im Jahr müssen Fritz Hübner und sein Team damit anfangen, zahlreiche Gewächse mit Wasser zu versorgen, und auch bis in den Herbst hinein sind sie in ihrer Gärtnerei regelmäßig mit dem Gießen beschäftigt. Genau deshalb rät der Fachmann zu Gehölzen, die mit extremeren Wetterbedingungen zurechtkommen. „Bergahorn, Eichen, Kiefern, Eiben, Kornelkirschen, Felsenbirnen und der Judasbaum sind winterhart und zugleich gut für hohe Temperaturen geeignet“, erklärt Fritz Hübner, der zusammen mit seiner Familie eine Gärtnerei und Baumschule in Klagenfurt betreibt.
Bei den Stauden empfiehlt Hübner Polsterpflanzen und mehrjährige Blumen wie Sukkulenten, die fähig sind, Wasser effizient zu speichern. „Dank dieser Fähigkeit kommen sie mit Trockenheit erstaunlich gut klar und passen gut zum sich wandelnden Klima“, ergänzt seine Ehefrau Susi mit Nachdruck. Auch mit Hauswurzen und Wolfsmilchgewächsen lässt sich der eigene Garten langfristig bepflanzen. Zusätzlich eignen sich verschiedene Gräser in Zeiten des Klimawandels für eine zukunftsfähige Gestaltung – und sie sind obendrein ein schöner Anblick.

Alexandra Hogan


Schönes aus der Natur

Im Mai blühen in Österreich zahlreiche Wildblumen wie Margeriten, Wiesensalbei oder Klatschmohn. Aus ihnen lassen sich kreative Naturprojekte gestalten.

  • Beliebt sind Blumenkränze, die man mit etwas Draht und Floristenband einfach binden kann.
  • Gepresste Blüten eignen sich für Grußkarten, Lesezeichen oder Bilderrahmen.
  • Auch kleine Sträuße in Gläsern oder als Tischdekoration bringen Frische ins Zuhause.

Beim Sammeln ist darauf zu achten, nur häufig vorkommende Arten zu pflücken, geschützte Pflanzen zu schonen und achtsam mit der Natur umzugehen.

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Der Biogarten: Das Original BLV-Verlag
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So fühlen sich Insekten wohl
Ein bienenfreundlicher Garten ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Wichtig dabei ist ein breites Spektrum an Pflanzen, die über das ganze Jahr hinweg blühen, sodass die kleinen Gartenbewohner in dieser Zeit immer Nahrung finden. Ideal sind heimische Wildblumen, Kräuter wie Thymian und Salbei sowie blühende Stauden wie Lavendel, Sonnenhut oder Wiesensalbei. Wenn es um Bäume geht, freuen sich Honig- und Wildbienen über verschiedene Weidearten wie die Salweide, aber auch über Stinkeschen (deren Blüten entgegen dem Namen wunderbar duften). Vielleicht können Sie in Ihrem Garten auch eine kleine Fläche wild wachsen lassen. Über Strukturen wie Totholz, Sandflächen oder Trockenmauern als Lebensraum freuen sich die kleinen Tiere. Verzichten Sie auf chemische Spritzmittel – sie schaden nicht nur Schädlingen, sondern auch Honig- und Wildbienen.

Dr. Franz Hartlieb
Imker und Bienenzüchter aus Grafenstein.

Wer seinen eigenen Garten anlegen und gestalten will, sollte in Zukunft auf Gehölze setzen, die winterhart sind und gleichzeitig mit Trockenheit und Hitze gut umgehen können. | Foto: Adobe Stock/AngieC
Dr. Franz Hartlieb
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SONNTAGSBLATT Redaktion aus Steiermark | SONNTAGSBLATT

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