Texte zum Sonntag

Beiträge zum Thema Texte zum Sonntag

Texte zum Sonntag
Welche Gerechtigkeit erwarte ich von Gott?

Gedanken zum Evangelium: 25. Sonntag im Jahreskreis
Der gerechte Lohn

Matthäus 20, 1–16 Ich erinnere mich an eine Diskussion mit meinem Bruder. Wir hatten beide noch keine Kinder und konnten daher sehr unbedarft darüber reden, wie wir einmal Kinder erziehen würden und wie wir sie später, als Erwachsene, finanziell unterstützen wollten. Wir waren uns nicht einig, ob es besser sei, jedem Kind gleich viel Geld zu geben oder jedem so viel zu geben, wie es benötigte. Was würden unsere Kinder als gerechter empfinden? Der Gutsbesitzer des heutigen Evangeliums hat...

  • 18.09.20
Texte zum Sonntag
Vergeben hat etwas mit Beziehung zu tun, meine Beziehung zu Gott und die zu meinen Mitmenschen ist ein wesentlicher Teil, damit Vergebung stattfinden kann. Das Gleichnis (Mt 18,21-35) zeigt das Verhältnis von Gott zu den Menschen und von Mensch zu Mensch, wie man eine Schuld einfordert oder wie man eine Schuld vergibt.

Gedanken zum Evangelium: 24. Sonntag im Jahreskreis
und vergib uns unsere Schuld

Matthäus 18,21-35 Die meisten von uns kennen den Satz: „Die Großen lässt man laufen und die Kleinen werden bestraft.“ Vor allem, wenn Topmanager Millionen in den Sand setzen und trotzdem einen Bonus kassieren, oder wenn Banken Milliarden verspekulieren und trotzdem staatliche Hilfe bekommen. Aber wenn der kleine Bürger seine Miete oder seine Raten nicht zahlen kann, ist er in großen Schwierigkeiten. Das heutige Evangelium wirft einige Fragen auf, die auch in unserer Gesellschaft und...

  • 12.09.20
Texte zum Sonntag
Es gibt im Leben nicht nur Sonnenschein ...

Gedanken zum Evangelium: 22. Sonntag im Jahreskreis
Lebendig

Matthäus 16, 21–27 Ein wichtiger Teil der Frohen Botschaft der Bibel besteht für mich darin, dass die dunklen Seiten des Lebens auch vorkommen dürfen. Ja noch mehr, dass sie uns nicht nur Angst machen und einengen, sondern dass sich mitunter neue Perspektiven öffnen können. Das Evangelium ist tatsächlich eine harte Nuss. Ich glaube, wenn jemand ganz unbefangen in die Kirche kommt und die Worte hört „verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“, dann wäre das...

  • 26.08.20
Texte zum Sonntag
Bibelstellen sind wie Nüsse manchmal nur schwer zu knacken.
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Gedanken zum Evangelium: 20. Sonntag im Jahreskreis
Eine harte Nuss

Hin und wieder kaufe ich (MM) mir ein Säckchen Pistazien. Die meisten sind leicht zu essen, weil sie bei der Verarbeitung aufgesprungen sind, außer ein oder zwei. Damit ich bei diesen trotzdem an den begehrten Kern herankomme, braucht es einige Mühe. Manche Bibelstellen sind auch so: Sie enthalten einige Nüsse, die nur schwer zu knacken sind (vgl. das heutige Evangelium: Matthäus 15,21-28) Nuss 1: Jesus gibt der kanaanäischen Frau keine Antwort. Was ist los? Denkt er sich: „Ich wollte...

  • 14.08.20
Texte zum Sonntag
Nicht jeder Plan gelingt sofort. Was gibt mir Mut nach einem Scheitern wieder aufzustehen und es neu zu versuchen?

Gedanken zum Evangelium: 19. Sonntag im Jahreskreis
Versuch es wenigstens

Matthäus 14, 22–33 Von Jesu Gang auf dem See sprechen auch Markus oder Johannes. Die Episode mit Petrus kommt nur im Matthäusevangelium vor. Mir gefällt die Erzählung aber gerade wegen Petrus. Petrus ist für mich ein Vorbild-Ersatz. Nicht so unerreichbar wie das Vorbild Jesus. Und doch besonders. Er ist nicht perfekt, aber bemüht sich. Er ist nicht vollkommen, aber versucht es wenigstens. Ich bin kein besonders mutiger Mensch. Waghalsige Dinge wie Bungee Jumping, Klettergärten etc. muss...

  • 07.08.20
Texte zum Sonntag
Wer sich von Gott geliebt weiß, wird bereit sein, sich von der Not der Mitmenschen berühren zu lassen und etwas dagegen zu tun, ohne selbst Angst zu haben, in Not zu geraten.

Gedanken zum Evangelium: 18. Sonntag im Jahreskreis
Nahrung für Leib und Seele

Matthäus 14, 13–21 Eine der großen Fragen, auch im 21. Jahrhundert, ist: Wie kann man den Hunger und die Armut in der Welt beenden? Viele Generationen haben sich schon Gedanken darüber gemacht, Vorschläge unterbreitet, Initiativen gestartet, und trotzdem: Die Zahl der Menschen, die hungern und Not leiden, wird nicht geringer. Warum greift Gott da nicht ein, wie es Jesus damals mit den Broten und den Fischen getan hat? In der Zeit, in der ich in Ghana arbeitete, hätte ich mir des Öfteren...

  • 31.07.20
Texte zum Sonntag
Es ist wichtig, Fehler ansprechen zu können, konkrete Vereinbarungen zu treffen und klare Grenzen zu ziehen, wo ein Verhalten nicht akzeptabel ist.
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Gedanken zum Evangelium: 16. Sonntag im Jahreskreis
Fehler sind menschlich

Matthäus 13, 24–43 Inmitten aller Widerstände und Hindernisse sieht Jesus die Ressourcen: das Reich Gottes wächst. Wir können uns diese Haltung für uns selber und für unsere Gemeinden aneignen und daraus eine reflektierte, fehlerfreundliche Kultur entwickeln. Wenn ich am Sonntag­vormittag zum Gottesdienst im Weinviertel unterwegs bin, genieße ich in den Wochen vor der Ernte den Anblick der goldgelben Felder. Die Menschen zur Zeit Jesu haben das etwas anders erlebt. Die Felder waren...

  • 16.07.20
Texte zum Sonntag
Habe ich Augen, die sehen, und Ohren, die hören und verstehen? Habe ich ein offenes und empfängliches Herz? – oder ersticken alles die Dornen meiner zahlreichen Alltagssorgen?
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Gedanken zum Evangelium: 15. Sonntag im Jahreskreis
„Wer Ohren hat, der höre!“

Matthäus 13, 1–23 Jesus sitzt in einem Boot und spricht zu den Menschen am Seeufer lange Zeit in Gleichnissen. Das heutige Evangelium erzählt quasi eine Geschichte innerhalb einer Geschichte. Und offenbar sind nicht nur die Zuhörer am Ufer verwirrt. Auch die Jünger fragen Jesus, warum er denn in Gleichnissen spricht. Deshalb liefert er die Erklärung gleich selbst mit dazu. Jesus beendet sein Gleichnis vom Sämann, dessen Korn unterschiedlich Frucht bringt, mit dem Aufruf: „Wer Ohren hat,...

  • 08.07.20
Texte zum Sonntag
Vollmachten und Rechte ziehen auch Verpflichtungen nach sich.

Gedanken zum Evangelium: 13. Sonntag im Jahreskreis
Hopp oder Drop?

Matthäus 10, 37–42 Vor Jahren fiel mir am Kiosk ein humoristisches Hochzeitsbillett in die Hände: Ein Brautpaar steht vor dem Altar und der Priester sagt zum Bräutigam: „Nein, nein, nein! Es heißt ‚Ja‘! Und nicht: ‚Ja, wenn es denn sein muss!‘“ – Genau darum geht es im heutigen Evangelium. Um ein klares, deutliches „Ja“, das Jesus seinen Jüngern abverlangt … Spannend am heutigen Evangelium finde ich, dass Jesus diese Rede nicht an das Volk richtet, sondern nur an seine Jünger. Er...

  • 25.06.20
Texte zum Sonntag
Wer im Frieden Christi lebt, wer den Heiligen Geist empfangen hat, hat keinen Grund mehr, sich noch zu fürchten.

Gedanken zum Evangelium: Pfingstsonntag
Friede sei mit euch!

Johannes 20, 19–23 Die Gabe des Friedens vertreibt die AngstAm Abend des ersten Tages tritt Jesus in die Mitte seiner Jünger und wünscht ihnen Frieden. Er haucht sie an und schenkt ihnen damit den Heiligen Geist. Ostern und Pfingsten sind hier bei Johannes ein und dasselbe Geschehen! Die Auferstehungsfreude und der Friede, den der Heilige Geist schenkt, gehören ganz eng zusammen. Die Zeit des Fürchtens ist vorbei! Vor einigen Wochen habe ich hier darüber geschrieben, dass die Jünger sich...

  • 27.05.20
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