Serien (St) - 2020

Beiträge zum Thema Serien (St) - 2020

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Der heilige Franziskus (im Bild ein Fresko in der Basilika San Francesco in Assisi mit der ältesten Darstellung der Vogelpredigt von Maestro di San Francesco um 1265) hat durch sein Leben die Welt in Erstaunen versetzt. Die Enzyklika „Fratelli tutti“ ermuntert: Dies ist auch heute möglich.

Serie zur Sozialenzyklika "Fratelli tutti" | Teil 10 Ende
Einladend und ermutigend

Schlussbetrachtung - Was uns die Enzyklika Zumutet Vielleicht könnten wir die Welt in Erstaunen versetzen: mit auf verschiedenen Ebenen gelebter Geschwisterlichkeit. Heinrich Böll schrieb in seinem 1957 erschienenen Aufsatz „Eine Welt ohne Christus“: „Unter Christen ist Barmherzigkeit wenigstens möglich, und hin und wieder gibt es sie: Christen; und wo einer auftritt, gerät die Welt in Erstaunen.“ Und an späterer Stelle folgt ein bemerkenswertes Bekenntnis: „Selbst die allerschlechteste...

  • 11.01.21
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Für eine bessere Welt zusammenwirken wollen Papst Franziskus und Großimam Ahmad Al-Tayyib (hier ein Archivbild von einem gemeinsamen Treffen in Abu Dhabi).
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Serie zur Sozialenzyklika "Fratelli tutti" | Teil 09
Geschwisterlich begegnen

Im achten Kapitel der Enzyklika von Papst Franziskus geht es um den Dienst der Religionen für die Welt. Vor ein paar Jahren wurde ein kleines Büchlein mit einem Appell des Dalai Lama an die Welt unter dem Titel „Ethik ist wichtiger als Religion“ im Buchhandel und in Trafiken angeboten. Angesichts der Gewalt, die im Namen von Religion verbreitet wird, angesichts von religiösem Terror, der im Namen welches Gottes auch immer ausgeübt wird, ruft der Führer des tibetischen Buddhismus nach einer...

  • 11.01.21
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Friede bleibt immer auf dem Weg, stellt Papst Franziskus in seiner Enzyklika fest.

Serie zur Sozialenzyklika "Fratelli tutti" | Teil 08
Neue Begegnungen

Im siebten Kapitel der Enzyklika von Papst Franziskus geht es um Wege zum Frieden. Schon beim Propheten Jeremia heißt es: „…sie schreien: Frieden, Frieden, aber es gibt keinen Frieden!“ Mit einem oberflächlichen Beschwören des Friedens allein kann der Friede nicht erreicht werden. Friede bleibt ständige konkrete Aufgabe, wie Papst Franziskus betont. Es gibt „keinen Schlusspunkt beim Aufbau des gesellschaftlichen Friedens“ (232), sondern man muss immer Friedenswege beschreiten, Schritte zu einer...

  • 09.12.20
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Das Bild eines Polyeders – eines von vielen Flächen begrenzten Körpers – greift Papst Franziskus beim Thema Dialog auf. Diese Vielfalt findet im Dialog aber eine Bündelung auf den „Körper“ der Wahrheit.

Serie zur Sozialenzyklika "Fratelli tutti" | Teil 07
Miteinander reden

Im sechsten Kapitel der Enzyklika beschäftigt sich Papst Franziskus mit dem Dialog. Der Satz des Papstes „Um einander zu begegnen und sich gegenseitig zu helfen, müssen wir miteinander sprechen“ (198) klingt so selbstverständlich, und trotzdem ist es wichtig, dass auf diese grundsätzliche Tatsache hingewiesen wird. Das Gespräch miteinander ist ja die Basis jeder sozialen Bindung. In Familien auf der einen Seite wie in der großen Politik auf der anderen Seite: Wenn man nicht mehr miteinander...

  • 03.12.20
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„Ein unverzichtbarer Akt der Liebe ist das Engagement, das darauf ausgerichtet ist, die Gesellschaft so zu organisieren und zu strukturieren, dass der Nächste nicht im Elend leben muss.“

Serie zur Sozialenzyklika "Fratelli tutti" | Teil 06
Die beste Politik

Im fünften Kapitel der Enzyklika beschäftigt sich Papst Franziskus mit dem Thema Politik. Was soll die Überschrift „Die beste Politik“? Wer kann sich anmaßen zu beurteilen, was die beste Politik ist? Der Papst beklagt an verschiedenen Stellen seiner Enzyklika, dass Politik in mancher Hinsicht schlecht ist, populistisch, nationalistisch, egoistisch, einmal verwendet er gar den Ausdruck armselig. Es hat den Anschein, dass der Papst sich anmaßt, nicht nur zu wissen, was beste Politik ist, sondern...

  • 25.11.20
  • 1
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Die Sternsinger haben ein großes und offenes Herz für die ganze Welt. Unterstützen Sie die Dreikönigsaktion, und spenden Sie heuer online, wenn die Sternsinger Sie nicht besuchen können …

Serie zur Sozialenzyklika "Fratelli tutti" | Teil 05
Ein offenes Herz für die Welt

Im vierten Kapitel der Enzyklika erinnert Papst Franziskus daran, dass Liebe Offenheit bedeutet. Der Papst wagt eine klassische Utopie: In seiner Enzyklika „Fratelli tutti“ entwirft er eine bessere Welt. Aber ist die machbar? So wird in der deutschen Wochenzeitung „Die Zeit“ ein Beitrag zur Enzyklika unter dem Titel „Neue Weltordnung“ eingeleitet. Angesichts von Schreckensbildern einer an ihr Ende gekommenen Welt, die heute im Vordergrund stehen, ist es gut, einmal positive Gegenbilder zu...

  • 18.11.20
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Einer Lösung der Ursachen des Terrors kommen wir nur näher mit der Offenheit einer wagenden Liebe, im Setzen auf den „Weg der Solidarität, der Gemeinschaft und Rücksichtnahme“, sagte Kardinal Schönborn nach dem Terroranschlag in Wien.
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Serie zur Sozialenzyklika "Fratelli tutti" | Teil 04
Eine offene Welt schaffen

Im dritten Kapitel der Enzyklika erinnert Papst Franziskus daran, dass Liebe Offenheit bedeutet. Den Vorwurf „Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht!“ kann man hören, wenn der Ruf nach Offenheit ertönt. Vorbehaltloses Offensein wird ja nur zu leicht bestraft. Der Mensch, der in sich ruht, der gelassene Mensch, der von anderen lässt, ist dagegen ein erstrebenswertes Ziel. Ist es da nicht fehl am Platz, eine offene Welt zu denken, geschweige denn zu schaffen? Das gilt offenbar für viele,...

  • 11.11.20
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„Wer ist mein Nächster?“ Dies ist eine notwendige, aber gefährliche Frage, denn zu leicht beinhaltet sie die Frage danach, wer der Übernächste ist, um den ich mich nicht zu kümmern brauche.
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Serie zur Sozialenzyklika "Fratelli tutti" | Teil 03
Ein Fremder auf dem Weg

Im zweiten Kapitel der Enzyklika zeigt Papst Franziskus auf, dass Fremdheit mit Geschwisterlichkeit überwunden werden kann. Fremdheit ist trotz der digitalen Kommunikationsmittel ein herausforderndes Merkmal unserer Zeit. Wir glauben, mit den Kontaktmöglichkeiten unsere Verantwortung abwehren und bei uns selbst bleiben zu können. Der Papst spricht mit der harschen Antwort des Kain „Bin ich der Hüter meines Bruders?“ die auf sich begrenzende Haltung an. Dem stellt er den barmherzigen Samariter...

  • 04.11.20
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Ein Weg der Geschwisterlichkeit, im Kleinen wie im Großen, kann nur von freien Geistern beschritten werden, die zu wirklichen Begegnungen bereit sind.
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Serie zur Sozialenzyklika "Fratelli tutti" | Teil 02
Die Schatten einer abgeschotteten Welt

Im ersten Kapitel der Enzyklika lenkt der Papst den Blick auf eine Welt mit falschen Vorzeichen. Ein Papst auf Abwegen“, ein „erbitterter Kampf gegen die Marktwirtschaft“, den der Papst fortsetze, so die Breitseiten gegen die Enzyklika „Fratelli tutti“ von Franz Schellhorn in der Kleinen Zeitung. Und sind diese Beschwerden nicht berechtigt, ähnlich wie die Kritik von Wilfried Stadler in der Furche, der von einer Entmutigung der Reformer spricht angesichts „ausnahmslos strikt...

  • 28.10.20
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2 Bilder

Ich glaube – Ja. Religionsunterricht im Fokus | Teil 4
Fragen über Fragen

Nicht nur der Tod oder das Sterben selbst beunruhigt die Menschen, sondern auch die Meinungen und Beurteilungen darüber. Viel bedeutsamer jedoch ist der Umgang mit dem Leben. Wie viel Leben haben wir, bevor das Sterben und die Auseinandersetzung mit dem Tod unsere Gedanken bestimmt? Oft beginnt ein Gespräch über ein Leben nach dem Tod in meinem Religionsunterricht mit einer kleinen Rechenaufgabe: Ein Jahr hat zumeist 365 Tage, 100 Lebensjahre ergeben somit zirka 36.500 Tage. 36.500 Tage Zeit,...

  • 21.10.20
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2 Bilder

Ich glaube – Ja. Religionsunterricht im Fokus | Teil 3
Von der Selbstverständlichkeit des Zweifelns

Der Zweifel war mir schon ein verlässlicher Begleiter, als ich noch zur Schule ging. Und er ist es heute noch. Fast immer ist er ein produktiver, manchmal ein lähmender Beistand. Ob ich zweifeln dürfe, war für mich daher auch nie eine Frage – wer sollte es mir auch verbieten? Das Zweifeln hat für mich den Charakter des Selbstverständlichen, wie auch das Denken oder das Vertrauen. Deshalb ist der (begründete) Zweifel für mich auch kein außergewöhnlicher Modus des Denkens, der für besondere...

  • 15.10.20
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Ich glaube – Ja. Religionsunterricht im Fokus | Teil 2
Mit den Augen des Herzens sehen

Frau Religionslehrerin, gibt es heute noch Wunder? Was wäre denn für dich ein Wunder? Wenn auf einmal alles gut werden würde … Ich meine, wenn meine entlaufene Katze zurückkommen oder meine Oma nicht sterben würde. Da würden sich deine großen Wünsche erfüllen. Aber wäre das nicht wie Zauberei? Natürlich hätten wir gerne einfache Lösungen für Probleme oder bei Schicksalsschlägen. Aber das Wunderbare am Wunder ist, dass plötzlich etwas völlig Unerwartetes geschieht. Ja, vielleicht … Einmal habe...

  • 08.10.20
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Ich Galube - Ja.    mein.religionsunterricht.at
3 Bilder

Ich glaube – Ja. Religionsunterricht im Fokus | Teil 1
Mag Gott mich immer?

Geliebt? Wirklich? Immer?Das Interview mit Dipl. Päd. Melanie Kulmer führte Dietlind Artner-Kager, BEd, Fachinspektorin für katholische Religion. Hat Gott mich immer lieb? Kulmer: Wenn Gott die Liebe ist (wovon ich überzeugt bin) und in mir wohnt (was ein wunderschönes Bild für Gottes Gegenwart ist), dann lebt die Liebe immer in mir, dann hat Gott mich also immer lieb. Die Frage ist wohl eher, ob ich mich dieser göttlichen, liebenden Gegenwart öffnen kann. Dem nachzugehen, ist mir ein...

  • 30.09.20
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Christus trommelt und tanzt vor der liebenden Seele. Buchmalerei aus Codex 710 in der Stiftsbibliothek Einsiedeln.

Durchkreuzt | Fastenserie 2020 | Teil 7
Mit Christus, dem Meister des Tanzes

Durchkreuzt. Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen. Pater Martin Werlen, OSB Kloster Einsiedeln Ein starkes und zugleich ungewohntes Bild für den Glauben ist für die Benediktinerin Silja Walter der Tanz. So schreibt sie in einem Brief: „Kürzlich fiel mir ein: ‚Am Anfang war der Tanz’ – denn der Geist Gottes schwebte über den Wassern, und alles ward Bewegung im Kosmos.“ Silja Walter (1919 bis 2011), der dichtenden Nonne aus dem Kloster Fahr, verdanken wir viele Texte. Einige sind uns...

  • 08.04.20
Serien
Plastik ist überall zu finden.....Auch Plastik nimmt uns die Luft zum Atmen.
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einfach leben | Teil 06
Auch Plastik nimmt uns die Luft zum Atmen

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden: Die Luft einziehen, sich ihrer entladen; jenes bedrängt, dieses erfrischt; so wunderbar ist das Leben gemischt. J. W. von GoetheAuch Plastik nimmt uns die Luft zum Atmen Plastik ist überall zu finden: in den Ozeanen, in Böden, im Eis und auch, als kleine Mikroplastikpartikel, in der Atemluft. Bis zu fünf Gramm Mikroplastik, das entspricht etwa dem Gewicht einer Kreditkarte, können über die Aufnahme von Wasser, Nahrung und Atemluft pro Woche in den...

  • 08.04.20
Serien
Boden scheint unerschöpflich...
3 Bilder

einfach leben | Teil 05
Boden - Das unsichtbare Ökosystem

Wir nutzen die Böden der Welt, als wären sie unerschöpflich, und heben dabei von einem Konto ab, auf das wir nicht einzahlen. Es lohnt sich, für eine nachhaltige Bodenpolitik zu streiten. Die verletzliche Haut der Erde Bodenverbrauch: Heimische Wiesen und Äcker müssen zunehmend Straßen und Gebäuden weichen. Die möglichen negativen Folgen sind weitreichend, konstruktive Lösungsansätze gefragt. Boden scheint unerschöpflich. Er ist einfach da. Unter unseren Füßen. Unter den Feldern, dem Gras und...

  • 06.04.20
Serien
Jesus und Zachäus: Gemälde von P. Karl Stadler, OSB., im 
St.-Josefs-Haus in Engelberg (Schweiz).

Durchkreuzt | Fastenserie 2020 | Teil 6
In Schuld verstrickt sein

Durchkreuzt. Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen. Pater Martin Werlen, OSB Kloster Einsiedeln Es gibt Erzählungen in der Heiligen Schrift, die mich besonders bewegen. Sie sind für mich sozusagen kostbare Perlen. Wie oft habe ich mir gedacht: Sie allein wäre für mich Grund genug, diesem Jesus nachzufolgen. Eine solche Erzählung ist die von Zachäus (Lk 19,1–10). Jesus kommt nach Jericho. Dort ist dieser Zachäus daheim. Von ihm erfahren wir mit wenigen Worten einiges: Er ist der Chef...

  • 01.04.20
Serien
Christus, der Weinstock – 
darauf vertrauen, dass er Frucht trägt.

Durchkreuzt | Fastenserie 2020 | Teil 5
Auf das Warum keine Antwort erhalten

Durchkreuzt. Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen. Pater Martin Werlen, OSB Kloster Einsiedeln Das Warum ist die Frage des Menschen. Eindrücklich erleben das Eltern, wenn ihr Kind auf jeden Hinweis immer wieder fragt: „Warum?“ Die Frage eines Kindes nach dem Warum kann mit der Zeit ganz gehörig nerven. Zuvor beginnt das Kind jede Schublade zu öffnen und zu schauen, was da drin ist. Auch das nicht immer zur Freude der Eltern. In dieser Phase des Lebens begegnen wir eindrücklich der...

  • 25.03.20
Serien
Wasser steht nicht allen Menschen in ausreichender Qualität und Menge zur Verfügung. Schätzungen zufolge haben mehr als eine Milliarde Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
3 Bilder

einfach leben | Teil 04
Kein sauberes Wasser für 1 Milliarde Menschen

Die Generalversammlung erkennt das Recht auf einwandfreies und sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung als Menschenrecht an. Quelle: Generalversammlung der UN, Resolution 64/292 vom 28. Juli 2010Wasser steht nicht allen Menschen in ausreichender Qualität und Menge zur Verfügung. Schätzungen zufolge haben mehr als eine Milliarde Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auf nachhaltigkeit.at/wasser wird über den sinnvollen Umgang mit Wasser informiert. Mein Fasten Linktipps:...

  • 24.03.20
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Statue des heiligen Benedict Joseph Labre im Kloster Einsiedeln.
2 Bilder

Durchkreuzt | Fastenserie 2020 | Teil 4
Nichts mehr verstehen

Durchkreuzt. Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen. Pater Martin Werlen, OSB Kloster Einsiedeln Viele Menschen wissen nicht mehr weiter. Sie suchen ihren Platz – und finden ihn nicht. Wer nach Schuldigen sucht, muss bald einmal aufgeben. Menschen, die ihren Platz nicht finden, landen oft in großer Einsamkeit. Das ist keine moderne Erscheinung. In unserer Magdalena-Kapelle im Kloster Einsiedeln steht eine Statue des heiligen Benedict Joseph Labre (1748 bis 1783). Wenn wir ihn vom...

  • 18.03.20
Serien
2 Bilder

einfach leben | Teil 03
Wie geht's dem Klima?

Der Klimawandel ist real, und die Menschheit beschleunigt ihn. Klimaforscher*innen rechnen damit, dass die Durchschnittstemperatur in diesem Jahrhundert vermutlich um 2–4 Grad Celsius steigen wird. Stefanie Zauner ist Bildungsreferentin bei der Klima-Kollekte Österreich. Soll man noch fliegen? Um die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 ° C zu begrenzen – dieses Ziel hat sich die internationale Gemeinschaft gesetzt – müssen die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen stark sinken. Laut...

  • 12.03.20
Serien
Der Mensch, der sich in aller Ungerechtigkeit auf sich zurückzieht.

Durchkreuzt | Fastenserie 2020 | Teil 3
Ungerecht behandelt werden

Durchkreuzt. Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen. Pater Martin Werlen, OSB Kloster Einsiedeln Je mehr wir das eigene Elend und das Elend dieser Welt vor Gott zur Sprache bringen, um so mehr werden wir auch Ungerechtigkeiten in der Kirche und in der Gesellschaft zur Sprache bringen. Oft nehmen wir Ungerechtigkeiten nicht wahr. Oder wir schweigen darüber, weil das Aufstehen dagegen uns selbst in Schwierigkeiten bringen könnte. Wer ungerecht behandelt wird, wird in der eigenen Würde...

  • 11.03.20
Serien
Die sterbende Natur...Raubbau....
3 Bilder

einfach leben | Teil 02
Die sterbende Natur

Arten sterben aus, das ist normal. Neu ist die Geschwindigkeit, mit der Spezies von der Erde verschwinden. Sie ist heute zwischen 100- und 1000-mal so hoch wie vor der Ausbreitung des Menschen.Am 19. März 2018 ist Sudan gestorben, das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn. Mit dem mächtigen Bullen ist die ganze Art untergegangen. Die wildlebenden Breitmaulnashörner waren durch Wilderei Mitte der 1990er Jahre auf 30 Exemplare gesunken, die letzten Exemplare wurden im August 2005 gesichtet....

  • 06.03.20
Serien
Maria, die Frau des Cleophas, schreit unter dem Kreuz ihr Elend zum Himmel (Joh 19,25).

Durchkreuzt | Fastenserie 2020 | Teil 2
Schweres erleiden

Durchkreuzt. Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen. Pater Martin Werlen, OSB Kloster Einsiedeln Unsere Lebenspläne werden immer wieder durchkreuzt. Alles kann bestens laufen – und von einer Sekunde zur anderen verlieren wir den Boden unter den Füßen. Schicksalsschläge nennen wir das. Diese Erfahrungen können ein schreckliches Gesicht haben: Diagnose einer schweren Erkrankung, Unfall, Naturkatastrophen, Todesnachricht und vieles andere. Früher oder später sind wir alle von solchen...

  • 04.03.20
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