Pflege

Beiträge zum Thema Pflege

Bewusst leben & Alltag
"Bunte Nachmittage" sorgen für Abwechslung im Alltag von Demenzkranken.

Familie
Ohne Wenn und Aber

Pflegende Ehepartner von demenzkranken Menschen teilen ein gemeinsames Schicksal: Sie müssen rund um die Uhr da sein. So geht es auch Anna* aus Göpfritz. Trotz allem gibt sie die Hoffnung und die Liebe nicht auf. Mein Mann Heinz hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert“, sagt Anna* (Name der Redaktion bekannt) aus Göpfritz an der Wild im Waldviertel. Zunehmende Gedächtnis-, Orientierungs- und Sprachstörungen – das sind nur einige der typischen Symp­tome einer Alzheimer Demenz, die...

  • 24.05.22
Kirche hier und anderswo

Caritas
Geschenk an Pflegekräfte

822 Mal Lebensfreude. Vom Tierpark Herberstein über Burg Strechau bis zur Therme Fohnsdorf: Über einen freien Eintritt zu einer von 79 steirischen Sehenswürdigkeiten können sich Mitarbeitende der Caritas-Pflegewohnhäuser freuen. Als Zeichen der Wertschätzung für ihre wichtige Tätigkeit schenken die Partnerbetriebe der Steiermark-Card der katholischen Hilfsorganisation Gutscheine für die Menschen im Pflegedienst. Zum „Tag der Pflegenden“ überreichten Doris Wolkner-Steinberger (li.) von der...

  • 18.05.22
Gesellschaft & Soziales
Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen sei laut Sozialminister Johannes Rauch notwendig, um Menschen im Pflegeberuf zu halten. Es bleibt abzuwarten, was die in Aussicht gestellte Pflegereform bewirken kann.
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Tag der Pflege
Pflege ist wertvoll

Zum Tag der Pflege gibt es viele Forderungen und Wünsche an die Regierung. Eine Erkenntnis ist allen gemeinsam: Die Zeit drängt. Mehr Gehör für unsere Anliegen und mehr Zeit für die BewohnerInnen“ – „Dass für unsere immer mehr werdenden dementen BewohnerInnen mehr Zeit und Personal zur Verfügung steht“ – „Mehr Wertschätzung in der Pflege, dass jungen Menschen gezeigt wird, wie wertvoll eigentlich unser Beruf ist“. Antworten wie diese erhält, wer MitarbeiterInnen in der Pflege fragt, was sie...

  • 11.05.22
Gesellschaft & Soziales

Kremser Initiative
Unterstützung für pflegende Minderjährige

Gudrun Kalchhauser leitet ehrenamtlich die Anlaufstelle für Young Carers der Kremser Bezirksstelle des „Roten Kreuzes“. Kiche bunt hat mit ihr über dieses Engagement, die Herausforderungen und Ziele gesprochen. Frau Kalchhauser, wie entstand die Idee zur Anlaufstelle für Young Carers? Gudrun Kalchhauser: Als Krankenschwester hatte ich immer wieder Kontakt mit Kindern, die ihre chronisch kranken Eltern pflegen. Auch bei meinem späteren pflegewissenschaftlichen Masterstudium las ich oft über die...

  • 16.02.22
Gesellschaft & Soziales
Die Krankenschwester und Wohnbereichs-Leiterin Sabine Kikinger erzählt aus ihrem Berufsalltag im Pflege- und Betreuungszentrum Tulln.
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Reportage
Zur Corona-Zeit im Pflegeheim

Stimmen sind zu hören. An einem Tisch sitzen einige ältere Frauen und Männer. Die Nachmittagsjause im Gemeinschaftsraum des Wohnbereichs 5 ist ein beliebter Treffpunkt der BewohnerInnen im zweiten Stock des Pflege- und Betreuungszentrums (PBZ) Tulln, die hier einige Zeit verbringen müssen – etwa nach einer Operation. Eine von ihnen ist Frau Maria. Im Sommer hatte die 78-Jährige einen Oberschenkelhalsbruch und musste im Krankenhaus operiert werden. Seit der Operation wird sie hier betreut....

  • 01.12.21
Gesellschaft & Soziales
Beim Presse-gespräch der KAB, moderiert von Martin Hochegger (Mitte), kamen kontroverse Themen auf den Tisch. Die Interessen der 24-h-BetreuerInnen vertrat Simona Durisowa (links). Aus Sicht der Agenturen sprach Klaus Katzianka, Chef der Agentur Europflege (rechts).

Pflege in Würde
Ein Graubereich

Die KAB lud zum Pressegespräch über die komplexe Situation im Bereich 24-h-Pflege. Zum Welttag für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober nahm die Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB) das Thema „24-h-Pflege“ in den Blick. Dazu lud der steirische KAB-Vorsitzende Martin Hochegger die Sprecherin der Interessensgemeinschaft der 24-h-BetreuerInnen, Simona Durisowa, und den Chef der Agentur Europflege und Initiator des Pflegevolksbegehrens, Klaus Katzianka, zum Pressegespräch. Das Thema „Pflege...

  • 24.11.21
Gesellschaft & Soziales
Christliche Pflegeeinrichtungen ringen mit der geplanten Liberalisierung der Sterbehilfegesetzgebung.

Sterbehilfe
Sich sicher fühlen

Christliche Pflegeeinrichtungen ringen um Lösungen nach neuem Sterbehilfegesetz. Der Regierungsentwurf zum neuen Sterbeverfügungsgesetz liegt seit gut einer Woche vor. Das Gesetz soll mit 1. Jänner 2022 in Kraft treten. Betroffen von der neuen Rechtslage, wonach assistierter Suizid in bestimmten Fällen erlaubt sein wird, sind auch viel christliche Einrichtungen im Alten-, Pflege- und Palliativbereich. Sie ringen bereits seit Längerem um Regelungen, wie damit in konkreten Fällen umzugehen ist,...

  • 03.11.21
Kommentare & Blogs

Offen gesagt - Mag. Gertraud Krug
Sich daheim fühlen

Wie sehen Sie die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Pflegeheime? Pflegeheime beinhalten ein wesentliches Wort: nämlich Heim – ein Ort, wo man sich daheim fühlt. In der aktuellen Diskussion rund um Covid-Sterbefälle in Pflegeheimen wird das leider ausgeblendet. Pflegeheime werden zusehends wie Krankenhäuser betrachtet. Was dazu führt, dass es ähnliche Auflagen in medizinischer Betreuung, Hygiene und Versorgung gibt. Für die eigentliche Pflege, das ganzheitliche Betreuen der alten Menschen,...

  • 20.10.21
Gesellschaft & Soziales
Im Alter oder bei einer Erkrankung in der vertrauten Umgebung leben, ist der Wunsch vieler Menschen. Die mobilen Dienste machen es möglich – vorausgesetzt die Fachkräfte dafür sind da.
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Der Druck ist groß
Wer pflegt uns morgen?

Der Druck ist groß. Während die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt, gehen familiäre Betreuungsressourcen zurück. Daher und aufgrund der demographischen Entwicklung braucht Österreich bis 2030 mindes-tens 75.700 zusätzliche Pflegekräfte. Woher sollen sie kommen? 127.000 Menschen sind schon in der Pflege beschäftigt. Das besagt eine Studie der Gesundheit Österreich GmbH aus dem Jahr 2019. Wenn alles glatt läuft, ist auch Svetlana Savkovic ab November 2022 endgültig in der Pflege...

  • 29.09.21
Menschen & Meinungen
Inge Patsch hielt den Festvortrag bei der Feier zum zehnjährigen Jubiläum der Interessenvertretung der pflegenden Angehörigen im Bildungshaus Batschuns. Pflegende Angehörige sollen vor allem auch auf sich selbst achten, Pausen machen und legitime Grenzen wahrnehmen.

Inge Patsch im Interview
Die Einstellung ist veränderbar

Die Logotherapeutin und Existenzanalytikerin Inge Patsch hielt den Festvortrag bei der Feier zum zehnjährigen Jubiläum der Interessenvertretung der Pflegenden Angehörigen im Bildungshaus Batschuns. Für sie ist das Pflegen eines Angehörigen der Ernstfall der Logotherapie, wo es um den Sinn, aber auch um die Wahrnehmung der eigenen Grenzen geht. Wolfang Ölz Immerhin werden in Österreich 80% der Pflegebedürftigen zuhause gepflegt, was für die Industrieländer einen Weltrekord bedeutet. Was...

  • 23.09.21
Gesellschaft & Soziales

Jahr des heiligen Josef
Zeit spielt keine Rolle

Ein Dienstag, 10 Uhr vormittags. Neun Frauen und Männer sitzen in einem gemeinsamen Sesselkreis. Alltagsbegleiterin Luitgard Parzer begrüßt sie und eröffnet die heutige Bewegungsrunde mit einem Sitztanz. Gleich geht sie zum Plattenspieler und legt eine alte Single auf den Plattenteller. Als die ersten Töne erklingen, singen und wippen einige mit. Doch plötzlich ruft einer von ihnen wie aus dem Nichts: „Dreh lauter – das war der Hit in meiner Jugend.“ Oft sind es nur Kleinigkeiten wie etwa die...

  • 18.08.21
Gesellschaft & Soziales

Caritas-Schulstandort
Bildungszentrum Gaming: „Vorzeigeprojekt“ gut gestartet

Das Caritas-Bildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe (BIGS) in Gaming vergab nach seinem ersten Schuljahr Zeugnisse. Die Schulen seien die richtige Antwort auf den Fachkräftemangel, so der St. Pöltner Caritasdirektor Hannes Ziselsberger: „Sozialbetreuung ist ein wichtiges Berufsbild, um die kommenden Anforderungen in der Altenbetreuung, der Behindertenbetreuung oder der Familienhilfe erfüllen zu können.“ Er verwies auf die umfangreiche Praxis am BIGS in Gaming. Von einem „absolut...

  • 07.07.21
Gesellschaft & Soziales
3.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt das Land Salzburg bis 2025. In der neuen Ausbildung der Caritasschulen geht es um die Kombi von Pflege und Betreuung.�
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Ausbildung
Neue Wege in die Pflege

Wie begeistert man junge Leute für Pflegeberufe? Caritas und Land Salzburg stellen eine neue Ausbildung vor. Nach dieser sollen Expertinnen und Experten fachlich besonders breit aufgestellt sein. Neugier und Vorfreude auf das Berufsleben sind bei den Schülerinnen und Schülern der Caritas-Schulen schon jetzt deutlich spürbar.   Das „Pflege-Gen“ liegt bei Amelie Hock offenbar in der Familie: „Meine Oma war selbst Altenpflegerin in Obertrum“, erzählt die 17-Jährige. Nicht zuletzt weil die beiden...

  • 12.05.21
Gesellschaft & Soziales

Uni Projekt
Pflegende Minderjährige bekommen Hilfe

Kaum Sozialkontakte, keine Freunde treffen, ein wenig geregeltes Leben: Was während der Pandemie vielen hart zusetzt, ist für eine erschreckende Anzahl Minderjähriger ständige Realität: „Österreichweit pflegen weit über 40.000 Kinder ihre Eltern“, berichtet Medizinethikerin Martina Schmidhuber vom Institut für Moraltheologie der Universität Graz. Durch die Einschränkungen der Corona-Krise stehen sie unter noch größerem Druck als sonst. Hilfe für sie ist allerdings rar, häufig verschweigen sie...

  • 10.03.21
Gesellschaft & Soziales
Zuhause auf Zeit. Neun private Krisenpflegeplätze gibt es derzeit in Vorarlberg. Es sind geschützte und stabilisierende Orte für Babys und Kleinkinder, deren Leben aus den Fugen geraten ist.

Private Krisenpflege des Vorarlberger Kinderdorfs unterstützt bei akuten Familienkrisen
Geborgtes Zuhause

Susanne, 45, ist seit zehn Jahren Krisenpflegemama. Nicht nur ihre Worte, ihre herzliche Ausstrahlung und Präsenz zeugen von der tiefen Erfüllung, die damit verbunden ist. Über 17 Kindern hat sie bereits ein Zuhause auf Zeit geschenkt. Hat ihnen all ihre Liebe und Aufmerksamkeit gewidmet und sie nach ein paar Wochen oder Monaten wieder weiterziehen lassen. Die Tatsache, dass wir weder den richtigen Namen noch den Wohnort unserer Interviewpartnerin nennen dürfen, führt uns vorweg mitten in den...

  • 04.03.21
Gesellschaft & Soziales
Viele Hände werden gebraucht, um andere Hände zu stärken. Die Corona-Pandemie bringt viel Reformbedarf im Pflegebereich zutage.

KAB Steiermark
Pflege in Würde

Pflegenotstand, Pflegereform. Zur Online-Diskussion lud die KAB Steiermark. Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Krise betrifft die gesamte Gesellschaft. BewohnerInnen und Mitarbeitende von Pflegeheimen gehören zu den besonders Betroffenen. Die Arbeitsgruppe „Pflege und Care“ der Katholischen ArbeitnehmerInnenBewegung (KAB) Steiermark lud Referentinnen und Referenten aus der Politik zu einer Online-Veranstaltung mit Interessierten ein. Die Themen Pflegenotstand und Pflegereform wurden dabei...

  • 04.03.21
Gesellschaft & Soziales
Agathe Fessler in einem Infektionsspital in Rumänien.
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151. Geburtstag von Agathe Fessler, Begründerin der Sozialarbeit in Vorarlberg
Von Agathe, unserer fast vergessenen Schwester

Am 24. Februar 1870 kam in der Bregenzer Belruptstraße ein Mädchen auf die Welt und bereicherte das Leben des bis dahin kinderlosen Kiesgrubenbesitzers Ferdinand Fessler und seiner Frau Josefa. Man taufte das Kind Agathe - das ist ein altgriechisches Wort und bedeutet „die Gute“ - ihr Taufname war programmatisch für ihr Leben. Walter L. Buder Das Kind entwickelte sich, trotz der bedrückenden Verhältnisse, gut. Mehr als die Volksschule war nicht möglich, schon früh musste sie mithelfen,...

  • 18.02.21
Gesellschaft & Soziales
Mit Herz und Geduld: Die Pflege von Angehörigen kann belastend sein. Maria Eiter-Heiß strahlt trotz aller Belastungen Zuversicht aus.

Ein Gespräch über den Alltag von pflegenden Angehörigen
Glück entsteht, wo Liebe ist.

Angehörige zuhause zu pflegen, erfordert Geduld, Ausdauer und Herz. Allein in Tirol werden rund 80 Prozent aller Pflegebedürftigen daheim von ihren Angehörigen versorgt. Maria Eiter-Heiß aus Haiming ist eine der Pflegenden. Anlässlich des Welttags der Kranken am 11. Februar hat sie dem Tiroler Sonntag von den Höhen und Tiefen ihres Alltags erzählt. Warum haben Sie sich dazu entschieden, Ihren Mann zuhause zu pflegen? Maria Eiter-Heiß: Es war für mich eigentlich nie eine Frage, ob ich meinen...

  • 04.02.21
Menschen & Meinungen

Leserbriefe
Ein Lob für die Pflegekräfte

Ich möchte ein großes, dickes, von Herzen kommendes Lob aussprechen: Allen, die in der Pflege arbeiten, besonders in jenem Pflegeheim, in dem ich im vergangenen Herbst ein „Seelsorge-Praktikum“ gemacht habe. Große Freude hatte ich an den Gesprächen und mit den Begegnungen. Am meisten haben mich aber die PflegerInnen beeindruckt. In einer Zeit, die so stark von Unsicherheit geprägt ist, kümmern sich diese Frauen und Männer mit Herzblut und unermüdlichem Einsatz um „ihre“ BewohnerInnen. Da ist es...

  • 21.01.21
Kirche hier und anderswo
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Maria Anzbach
Barmherzige Schwestern nahmen Abschied

Eine Ära geht in Maria Anzbach zu Ende. Die Barmherzigen Schwes­tern haben hier 123 Jahre gewirkt und das christliche und soziale Leben mitgeprägt. Am Dreikönigstag wurden die letzten drei Ordensschwes-tern vom Pflegehaus St. Louise verabschiedet. Da der Nachwuchs ausgeblieben ist, entschloss sich die Ordensleitung schon vor einigen Jahren, das Altenheim St. Louise in die Vinzenz Gruppe einzugliedern und damit die Pflege und Betreuung von alten Menschen in dieser Region zu sichern....

  • 21.01.21
Bewusst leben & Alltag
Im Winter braucht die Haut Cremen, die Feuchtigkeit zuführen und mit Fett schützen.
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Die Haut vor Kälte schützen

Draußen ist es feucht, windig und kalt, drinnen trocken und gut geheizt – diese Unterschiede machen der Haut zu schaffen. Daher braucht sie nun besonderen Schutz. Die Haut ist mit einer durchschnittlichen Größe von 1,5 bis 2 Quadratmetern das größte Körperorgan. Die winterliche Kälte und Temperaturunterschiede entziehen ihr die natürliche Feuchtigkeit. Besonders ausgesetzt sind Gesicht, Lippen und Hände. Hier wird die Haut spröde, rissig und rau. Auch an den Beinen und am Bauch beginnt die Haut...

  • 20.01.21
Gesellschaft & Soziales

KAB - Online-Konferenz
Für eine Pflege in Würde

Pflegefachkräfte leisteten und leisten seit der Covid-19-Pandemie mehr denn je Unvorstellbares, um kranke und pflegebedürftige Menschen fachgerecht zu versorgen – in der Hoffnung, so viele Menschen wie möglich lebend und gesund durch die Pandemie zu bringen. Viele isolieren sich zusätzlich in ihrer Privatzeit, um durch die berufsbedingte Exposition ihr privates Umfeld nicht zu gefährden. In diesen belastenden Situationen wurde auch die Bedeutung der Pflegeheimseelsorge neu deutlich. Die...

  • 20.01.21
Gesellschaft & Soziales
Pflegefachkräfte leisteten und leisten seit der Covid-19-Pandemie mehr denn je Unvorstellbares. Die Katholische ArbeiterInnenbewegung Steiermark nimmt sich des Themas Pflege an und wird über die Anliegen mit VertreterInnen der politischen Parteien ins Gespräch kommen.

Katholische ArbeiterInnenbewegung Steiermark
Plädoyer für "Pflege in Würde"

Eine Online-Konferenz der KAB Steiermark beschäftigte sich mit der Situation der Pflegewelt. Covid-19 brachte die ohnehin schon sehr angespannte Pflegewelt national und transnational an und teilweise weit über ihre Grenzen. Die Pandemie machte mit ungeheurer Wucht die strukturellen Defizite, vor allem im Pflegeheimbereich, sichtbar. Berufliche Überforderung, Krankenstände, Ansteckungen und Todesfälle waren und sind die Folge. Pflegefachkräfte leisteten und leisten seit der Covid-19-Pandemie...

  • 20.01.21
Gesellschaft & SozialesPremium
Kornelia Salzer ist diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin und seit 2019 als Caritas-Pflegeleiterin für die neun Sozialstationen des Waldviertels zuständig.

Pflege eines Angehörigen
Wer kümmert sich um Mama?

Meist ist schnell klar, wer sich um den betagten, kranken Elternteil kümmern wird. Doch es gibt meist mehr Möglichkeiten als nur die eine. Pflegeleiterin Kornelia Salzer gibt gute Tipps für Menschen, die sich um ihre Eltern kümmern. 1. Viele Frauen denken: „Ich muss das machen.“ Wenn Eltern Unterstützung brauchen, sagen meistens die (Schwieger-)Töchter: „Ich muss es ja machen.“ Oder: „Ich bin die einzige, die das kann.“ Kornelia Salzer, Pflegeleiterin für das Waldviertel, beobachtet, dass...

  • 05.01.21
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