Fastenzeit

Beiträge zum Thema Fastenzeit

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„Jesus kehrt beim Super-Sünder ein. Welche Hoffnung leuchtet hier für uns alle auf!“, meint Pater Martin Werlen OSB - Im Bild das Gemälde "Jesus und Zachäus" von P. Karl Stadler OSB im St. Josefshaus in Engelberg (Schweiz).
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 6
In Schuld verstrickt sein

Es gibt Erzählungen in der Heiligen Schrift, die mich besonders bewegen. Sie sind für mich sozusagen kostbare Perlen. Wie oft habe ich mir gedacht: Sie allein wäre für mich Grund genug,diesem Jesus nachzufolgen. Eine solche Erzählung ist die von Zachäus (Lk 19,1–10). Jesus kommt nach Jericho. Dort ist dieser Zachäus daheim. Von ihm erfahren wir mit wenigen Worten einiges: Er ist der Chef der Zöllner – also nicht nur ein von der damaligen Gesellschaft Verachteter, sondern der Chef der...

  • 04.04.20
Serien
Wenn wir uns von dem, was hinter uns liegt, nicht abwenden können, sondern davon wie gebannt sind, erstarren wir. Ein rückwärts gerichteter Blick ist blind für die Chancen der Gegenwart. Denn die Zukunft lockt nicht im Rückspiegel, sondern von vorn.

Schwester Melanie Wolfers: Die Kunst des Vergebens
Sich für die Gegenwart entscheiden

Was passiert eigentlich, wenn wir vergeben? Wir können unsere Vergangenheit und die erlittene Verletzung ja nicht ungeschehen machen!“, wurde ich jüngst gefragt. Natürlich lässt sich der Zeitpfeil nicht umkehren. Doch wir können unterschiedlich mit dem Geschehenen umgehen. Vergeben bedeutet, dass wir aufhören, auf eine bessere Vergangenheit zu hoffen. Die rückwärtsgewandte Hoffnung ist zwar ein absurdes und sinnloses Unterfangen, aber dennoch weit verbreitet. Die Entscheidung, zu vergeben oder...

  • 04.04.20
Serien
Der Mensch, der sich in aller Ungerechtigkeit auf sich zurückzieht.
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 3
Ungerecht behandelt werden

Je mehr wir das eigene Elend und das Elend dieser Welt vor Gott zur Sprache bringen, umso mehr werden wir auch Ungerechtigkeiten in der Kirche und in der Gesellschaft zur Sprache bringen. Oft nehmen wir Ungerechtigkeiten nicht wahr. Oder wir schweigen darüber, weil das Aufstehen dagegen uns selbst in Schwierigkeiten bringen könnte. Wer ungerecht behandelt wird, wird in der eigenen Würde nicht respektiert. Der Einsatz für ungerecht Behandelte ist zutiefst im Glauben verankert. Glaubende sind...

  • 04.04.20
Serien
Es gibt viele Weisen, die Verbundenheit mit einem Gefangenen auszudrücken: durch Briefe, Besuche, Gespräche, durch Gedichte oder Bilder. Entscheidend ist, dass ich zu dem Gefangenen gehe, ohne ihn zu verurteilen oder zu rechtfertigen, sondern im Glauben, dass auch in ihm ein guter Kern liegt, an den ich glaube.

P. Anselm Grün: Werke der Barmherzigkeit - Teil 6
... und ihr seid zu mir gekommen

Einen Gefangenen brauche ich nicht zu verurteilen oder zu rechtfertigen – aber ich soll glauben, dass in ihm ein guter Kern steckt. Ein Gefängnisseelsorger erzählte mir, wie wenig Gefangene Besuch bekommen. Viele Freunde genieren sich, den Gefangenen zu besuchen. Sie haben Angst, mit dem Gefängnis in Verbindung gebracht zu werden. Oder sie haben Angst, von ihren Nachbarn schief angesehen zu werden, wenn sie einen Gefangenen besuchen. Sie könnten ja etwas mit diesem Gefangenen und seinen krummen...

  • 04.04.20
Serien
Den Kranken besuchen bedeutet, ihn mit Augen des Glaubens anzuschauen. Dann werde ich vom Besuch als Beschenkter zurückgehen.

P. Anselm Grün: Werke der Barmherzigkeit - Teil 5
... und ihr habt mich besucht

Die Alten waren überzeugt, dass wir im Kranken auch dem begegnen, der eine kostbare Perle in sich birgt. Wenn ein Verwandter im Krankenhaus liegt, besuchen wir ihn selbstverständlich. Besuchen kommt im Deutschen von suchen. Ich suche intensiv nach dem andern. Ich möchte heraussuchen, wo er steht. Besuchen meint also ein Interesse am andern haben. Im Griechischen(episkeptomai) und Lateinischen (visitare) liegt der Akzent auf dem Sehen, genau hinsehen, überlegen. Wenn ich jemanden besuche, dann...

  • 04.04.20
Serien
Jesus und Zachäus: Gemälde von P. Karl Stadler, OSB., im 
St.-Josefs-Haus in Engelberg (Schweiz).

Durchkreuzt | Fastenserie 2020 | Teil 6
In Schuld verstrickt sein

Durchkreuzt. Über den Umgang mit durchkreuzten Lebensplanungen. Pater Martin Werlen, OSB Kloster Einsiedeln Es gibt Erzählungen in der Heiligen Schrift, die mich besonders bewegen. Sie sind für mich sozusagen kostbare Perlen. Wie oft habe ich mir gedacht: Sie allein wäre für mich Grund genug, diesem Jesus nachzufolgen. Eine solche Erzählung ist die von Zachäus (Lk 19,1–10). Jesus kommt nach Jericho. Dort ist dieser Zachäus daheim. Von ihm erfahren wir mit wenigen Worten einiges: Er ist der Chef...

  • 01.04.20
Serien
Doch Jesus meint mit diesem Werk der Barmherzigkeit noch etwas anderes. Nacktsein hat einen tieferen Sinn. Menschen fühlen sich oft bloßgestellt. Anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen, braucht es Mut, diesen Menschen zu bedecken, ihn zu schützen, auch mit dem Risiko, selbst ins Kreuzfeuer der Kritik zu geraten.

Pater Anselm Grün: Werke der Barmherzigkeit - Teil 4
... und ihr habt mir Kleidung gegeben

Gottes Liebe ist wie ein Gewand, das uns schützt. So sollen auch wir die Menschen, die uns in ihrer Nacktheit und Blöße begegnen, mit dem Gewand der Liebe bekleiden. Kaum ein anderer Heiliger ist so ins Bewusstsein der Menschen getreten wie der hl. Martin mit dem Mantel, den er geteilt und einem Bettler geschenkt hat. Wir alle kennen die Legende, dass dem jungen Martin nach dieser spontanen Tat des Teilens im Traum Christus selbst erschienen ist und ihm gezeigt hat, dass er letztlich ihm den...

  • 29.03.20
Serien
Austeilen und einstecken. Gibt es nicht auch den Weg, der keine Sieger und Verlierer zurücklässt?
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Schwester Melanie Wolfers SDS: Die Kunst des Vergebens
Schlag auf Schlag - Wohin die Rache führt

Hand aufs Herz: Haben Sie einem Mitmenschen, der Sie gekränkt hat, nicht schon einmal heimlich Pest und Cholera gewünscht?“ – Dies bin ich in einem Interview vor einiger Zeit gefragt worden, und meine Antwort lautete: „Natürlich habe ich das!“ Werden wir verletzt, dann liegt der Wunsch nahe, sich für den erlittenen Schmerz zu rächen. Wer an einem schuldig geworden ist, hat dafür zu bezahlen: „Na warte! Das lasse ich mir von dir nicht gefallen!“ In allen Einzelheiten malt man sich aus, wie der...

  • 29.03.20
Serien
Überlege dir, mit welchem Fremden du Kontakt aufnehmen, mit wem du ein Gespräch führen und wen du zu dir einladen möchtest?
Überfordere dich nicht, sondern tue das, was dir möglich ist.

Pater Anselm Grün: Werke der Barmherzigkeit - Teil 3
... und ihr habt mich aufgenommen

Das Neue Testament erzählt uns wunderbare Geschichten der Gastfreundschaft. Sie zeigen, wie wir Fremden und Obdachlosen begegnen können. Die Griechen haben das gleiche Wort für Fremder und Feind. Doch damit der Fremde nicht zum Feind wird, sondern zum Freund, war die Gastfreundschaft etwas Heiliges. Das galt für Griechen, Römer und Juden. Das Neue Testament erzählt uns wunderbare Geschichten der Gastfreundschaft. Lukas erzählt von den Emmausjüngern. Sie laden den fremden Mann, der sich ihnen...

  • 29.03.20
Bewusst leben & Alltag
Fastensuppe

Rezept
Fastensuppe

Fleischfasten für „Anfänger“ Kochen Sie eines Ihrer Lieblingsgereichte - zB Sauce Bolognese – wie immer, aber ersetzen Sie die Hälfte des Fleisches (oder sogar 2/3) durch Hülsenfrüchte Ihrer Wahl. Linsen, Bohnen oder Kichererbsen enthalten viel hochwertiges Eiweiß, sowie komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Und sie sind preisgünstig! Bis auf Linsen sollten Hülsenfrüchte über Nacht in Wasser eingeweicht werden. Das verkürzt die Garzeit und steigert die...

  • 26.03.20
Kommentare & Blogs

Aus meiner Sicht - CR Herbert Meßner
Grundrechnungsarten für die Fastenzeit

In meiner Schulzeit ist es oft vorgekommen, dass jemand ein Plus oder leider auch ein Minus bekommen hat. Das konnte sich dann für die Zeugnisnote entsprechend auswirken. In der kommenden Fastenzeit können wir uns das Plus oder Minus selber geben. Und beides soll positive Auswirkungen haben. Für das Minus könnte ich mir etwas aussuchen, wo mir ein Weniger, eine Einschränkung, ein Zurückschrauben guttut. Und deswegen dann auch den Menschen in meiner Umgebung guttut. Hingegen könnte ich ein Plus...

  • 25.03.20
Texte zum Sonntag
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Hauskirche
5. Fastensonntag zu Hause feiern

Lied: Manchmal feiern wir mitten im Tag (GL 472 1.–2. Str.) Eröffnung Wir leben nun schon mehr als zwei Wochen zurückgezogen in unseren Wohnungen und Häu-sern. Manche entdecken die Vorteile des entschleunigten Lebens. Andere sind einsam oder halten die Enge der eigenen vier Wände nicht mehr aus. Wie lange wird es noch dauern? Aus dieser Erfahrung des „Eingesperrt-Seins“ kann uns die heutige Erzählung aus dem Johannesevangelium ganz besonders treffen: Lazarus wird aus dem Grab befreit. Aus dem...

  • 25.03.20
Glaube & Spiritualität
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Corona-Krise
Das Gotteslob kommt ins Wohnzimmer

Das Gotteslob, das Katholische Gesangs- und Gebetbuch, hat bereits seit 2013 in seiner neuen und völlig überarbeiteten Ausgabe in den österreichischen Pfarren erfolgreich Einzug gehalten. Die meisten Exemplare liegen als Ausgabe „Eigentum der Kirche“ in Kirchen und Pfarrgemeinden für die gemeinsame Verwendung auf. Parallel dazu gibt es die Ausgabe „für den eigenen Gebrauch“, die sich lediglich in der Ausstattung von den kircheneigenen Ausgaben unterscheidet und im Buchhandel erhältlich ist. Das...

  • 25.03.20
Serien
P. Yohanu Kat­ru und Grete Strauß

Mein Hobby: Kaplan P. Yohanu Kat­ru
Eierlikörmachen: Ins „Geheimnis“ eingeweiht

„Die österreichische Küche und deren Spezialitäten habe ich schnell schätzen gelernt“, erzählt Pater Yohanu Kat­ru, der seit 2016 in Steinakirchen als Kaplan tätig ist. „Ein geistiges Getränk, den Eierlikör, habe ich besonders schätzen gelernt“, schmunzelt der gebürtige Inder. Da er davon so begeistert war und Eierlikör leicht herzustellen ist, wurde er von Grete Strauß in dieses Küchengeheimnis eingeweiht (siehe Bild), damit er den Likör überall anders auch herstellen kann. P. Yohanu stammt...

  • 24.03.20
Kunst & Kultur
Fastentuch, das Schüler für die Pfarrkirche Langenlois gestalteten.
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Neue Fastentücher in Langenlois und Waidhofen/Ybbs
Pfarren beleben Tradition des Fastentuchs neu

In vielen Pfarren hängt während der Fastenzeit vom Aschermittwoch bis zur Feier der Auferstehung ein Fas­tentuch. In manchen Pfarren wurde dieses neu gefertigt. Auf Anregung von Pastoralassistent Johannes Leitner gestalteten 19 Schüle­rinnen und Schüler aus den 4. Klassen der NMS Langenlois unter der Leitung von Religionslehrerin Erna Steinkellner das Fastenbild in der Stadtpfarrkirche Langenlois. Die Jugendlichen nahmen als Grundlage dafür den Themenschwerpunkt dieses Schuljahres. Es sind dies...

  • 24.03.20
  • 1
Serien
positiven Denken. Wir Christen dürfen Realisten bleiben. Es ist uns erlaubt schwarz schwarz zu nennen und weiß weiß. Doch wenn wir bei anderen auf etwas Falsches stoßen, sollen wir zugleich nachdenken, ob es nicht auch etwas Gutes und Gelungenes gibt.

Mit Pater Karl Wallner durch die Fastenzeit zum Fest der Auferstehung
„Gib mir ein dankbares Herz“

Die Fastenzeit ist eine Chance, die wir nützen sollen, um neue Perspektiven zu gewinnen. Wir sind leider so veranlagt, dass wir an unserem Mitmenschen oft nur das Negative sehen. Wir sind wie fixiert darauf, bei unseren Nachbarn und Kollegen, ja selbst bei den Menschen, die wir lieben, immer nur das Dunkle und Verkehrte zu bemerken. Die Fastenzeit soll uns helfen, das Schöne und Positive ins Auge zu fassen. So wie die Sonne an Kraft zulegt, so wollen auch wir uns von unserer eingedunkelten...

  • 22.03.20
Serien
„Gott darf ich mich auch mit meinen unbeantworteten Fragen anvertrauen", betont Pater Martin Werlen OSB
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 5
Warum wir auf das Warum keine Antwort erhalten

Das Warum ist die Frage des Menschen. Eindrücklich erleben das Eltern, wenn ihr Kind auf jeden Hinweis immer wieder fragt: „Warum?“. Die Frage eines Kindes nach dem Warum kann mit der Zeit ganz gehörig nerven. Zuvor beginnt das Kind jede Schublade zu öffnen und zu schauen, was da drin ist. Auch das nicht immer zur Freude der Eltern. In dieser Phase des Lebens begegnen wir eindrücklich der Tatsache, dass der Mensch zutiefst nicht an der Oberfläche stehen bleiben will. Er will dahinter schauen....

  • 22.03.20
Serien
Mit dem Herzen schauen wir Menschen tiefer als mit einem rein analytischen Verstandesblick. Wir können eine Verbundenheit wahrnehmen, die selbst den Konfliktgegner umfasst und in der auch wir selbst mit all unseren ungeliebten Schattenseiten Platz haben.
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Schwester Melanie Wolfers SDS: Die Kunst des Vergebens
Mit den Augen des Herzens

Verletzt zu werden tut weh. Im Schmerz der Kränkung neigen Menschen dann oft zu einseitigen Deutungen des Vorfalls, etwa: „Ich bin an allem schuld!“ oder: „Der andere ist das schwarze Schaf, und ich bin das arme Unschuldslamm.“ Der Weg der inneren Aussöhnung möchte aus einem solchen Schwarz-Weiß-Denken herausführen. Denn wer eine realistischere Sicht vom anderen und von sich selbst sowie den eigenen Anteilen am Konflikt gewinnt, kann die erlittene Verletzung gedanklich leichter verarbeiten....

  • 19.03.20
Serien
Statue des heiligen Benedict Joseph Labre (1748–1783) in der Magdalena-Kapelle im Kloster Einsiedeln. Er steht stellvertretend für den Menschen, der sich in aller Ungerechtigkeit auf sich zurückzieht.
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 4
Nichts mehr verstehen

Viele Menschen wissen nicht mehr weiter. Sie suchen ihren Platz – und finden ihn nicht. Wer nach Schuldigen sucht, muss bald einmal aufgeben. Menschen, die ihren Platz nicht finden, landen oft in großer Einsamkeit. Das ist keine moderne Erscheinung. In unserer Magdalena-Kapelle steht eine Statue des heiligen Benedict Joseph Labre (1748-1783). Wenn wir ihn vom Podest herunternehmen, begegnet uns ein höchst aktueller Wegbegleiter. Seine Pläne wurden ganz gehörig durchkreuzt. Eigentlich wollte...

  • 19.03.20
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„Das Ja zum Menschen überhaupt ist immer auch ein Ja zu uns selbst“, betont Pater Martin Werlen OSB. Im Bild die Figur eines Menschen, der sich in aller Ungerechtigkeit auf sich zurückzieht.
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Gedanken zur Fastenzeit von Pater Martin Werlen OSB - Teil 3
Ungerecht behandelt werden

Je mehr wir das eigene Elend und das Elend dieser Welt vor Gott zur Sprache bringen, umso mehr werden wir auch Ungerechtigkeiten in der Kirche und in der Gesellschaft zur Sprache bringen. Oft nehmen wir Ungerechtigkeiten nicht wahr. Oder wir schweigen darüber, weil das Aufstehen dagegen uns selbst in Schwierigkeiten bringen könnte. Wer ungerecht behandelt wird, wird in der eigenen Würde nicht respektiert. Der Einsatz für ungerecht Behandelte ist zutiefst im Glauben verankert. Glaubende sind...

  • 18.03.20
Bewusst leben & Alltag
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Gesunde Ernährung
Schluss mit Schnitzel, Fleisch und Wurst?

Ein saftiges Steak, ein goldbraun herausgebackenes Schnitzel, ein Paar Frankfurter oder ein knuspriger Käsekrainer – den meisten Österreichern lacht bei dieser Vorstellung das Herz. Doch so gut das alles schmeckt, so schlecht ist auch ein Zuviel davon für unsere Gesundheit. Aber nicht nur das. Auch unserer Erde tut ein hoher Fleischkonsum alles andere als gut. Inspirationen für ein Umdenken gerade jetzt in der Fastenzeit. Schluss mit Fleisch und Wurstwaren hieß es ab September 2018 in allen...

  • 18.03.20
Kirche hier und anderswo
Schließen Sie sich dem Gebet der Kirche an durch die Mitfeier der hl. Messe via Medien oder durch das persönliche Gebet, während Ihr Pfarrer die hl. Messe feiert.
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Corona-Krise: Botschaft von Weihbischof Turnovszky
Das Kreuz und die Auferstehung

Liebe Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in unserem Vikariat!So schnell wird es so ernst…. Ich sage öfters, dass unser Glaube „ernst-froh“ ist, denn er vereint beide Seiten des Lebens: das Kreuz und die Auferstehung. Heuer werden wir alle einen Kreuzweg der anderen Art zu beschreiten haben. Möge er uns durch Jesus Christus zum Jubel des Osterfest führen. Ich danke Ihnen allen, die sich in welcher Form auch immer für die Menschen in unseren Pfarren einsetzen! Die...

  • 16.03.20
Menschen & Meinungen
Wohnzimmeratmosphäre im Kindertageshospiz (Symbolbild aus der aktuellen Betreuung)
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„Passionswege“ durch die Fastenzeit
Nur 66 Tage. Wenn das eigene Baby stirbt

Ein Kind, das lebensverkürzend erkrankt, verändert eine ganze Familie und die Hospizarbeit in Österreich. Eine Geschichte über das Leben. Sabine Reisinger ist schwanger. Anna, ihre erste Tochter, ist bereits vier Jahre alt und ein weiteres Mädchen wird erwartet. Bei einer Einkaufstour am Faschingssamstag, drei Wochen vor der geplanten Geburt, setzen die Wehen ein. Die Schmerzen sind so heftig, dass Sabine Reisinger sich hinsetzen muss. Diese vergehen wieder und Freunde werden noch besucht....

  • 14.03.20
Bewusst leben & Alltag

Ein Beitrag für Jugendliche - aber nicht nur ...
Fasten? Wozu?

Seit über zwei Wochen lächeln sie mich bei jedem Einkauf an: Die Schokoladen, milchig bis zartbitter, diverse Kekssorten und reduzierte Süßbackwaren. Ja, sogar die Chipssackerl scheinen mir zuzuzwinkern – und das, obwohl ich diese eigentlich nie kaufe. Doch ich widerstehe schweren Herzens, denn: Ich faste auch heuer wieder – und das ist an manchen Tagen gar nicht so einfach. Ja, ich weiß, Jesus predigt: „Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler!“ (Mt 6,16). Dennoch fällt...

  • 12.03.20
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